Mich hat Google zu soccerdrills geführt, als ich Schritte für die Koordinationsleiter suchte...
Seitdem ist das für mich eine der meistaufgerufenen Websites.
Auch von mit ein herzliches
DANKE.
Gut, dass ich damals nach der Leiter suchte.
Beiträge von Follkao
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Die Einteilung nach Alter hat schon etwas. Ist nachvollziehbar, objektiv und kann man Zweiflern sogar als "Vorbereitung" auf die kommende Saison verkaufen...
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Aber mal einen Schritt zurück: Wie wichtig ist denn das sportliche Abschneiden beim eigenen Turnier? Gerade das eigene Turnier ist für mich eine pure Spaßveranstaltung. Da gehts frei nach dem Kaiser um "Geht´s ´naus und spielt´s Fußball."
Natürlich sind die Spieler beim Heimturnier hochmotiviert. Mir gehts aber mehr darum, dass sie als Mannschaft und wir als Verein uns als guter, fairer Gastgeber präsentieren und vielleicht eine Mittelplatzierung erreichen.
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Dass man Leute in diesen Funktionen nicht ins kalte Wasser werfen sollte, sehe ich auch so.
Bei einer Schulung muss man jedoch berücksichtigen, dass die Position des JL nicht über alle Vereine gleich gestaltet ist.
Bei manchen Vereinen macht der JL (oder ein Koordinator) Dinge, die wir selbst machen müssen; oder der Trainer macht Dinge, die bei uns der JL macht.
Eine für alle Vereine gültige Aufgabenbeschreibung gibt es nicht. Oft genug gibt es eine solche Aufgabenbeschreibung nicht einmal im Verein selbst. Die Zuständigkeiten sind historisch gewachsen.Das ist bei einer Trainerschulung anders. Die Trainertätigkeit kann man immer auf die sportliche Verantwortung für eine Mannschaft herunterbrechen.
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Mir ging´s gar nicht um richtig oder falsch bzw. gut oder schlecht. Meine Frage bezog sich viel mehr auf die langfristigen Erfahrungen mit der harten Tour.
Ich kanns auch anders sagen...
Verein---> Schule
Spieler---> Schüler
Trainer---> LehrerUnd das ist genau der Vergleich, den ich gar nicht möchte.
Dann müssten wir ergänzen:Training---> Schulstunde
Freundschaftsspiel---> Übungstest
Punktspiel---> Klassenarbeit
usw...Wenn die Spieler genauso gerne zum Training kommen wie sie in die Schule gehen und wenn sie über mich genauso reden wie über ihre Lehrer, dann "gute Nacht".
In der Schule gibt der Lehrer vor, was gemacht wird. Beim Fussball der Trainer. Der Lehrer erklärt, wie in einzelnen Fächern was richtig gemacht wird. Beim Fussball der Trainer. Gibt es Probleme in der Schule, macht der Lehrer Druck durch Elternabend, Einzelgespräch, Nachsitzen..je nachdem weswegen. Und der Fussballtrainer (-Lehrer) ist der Depp der zu allem ja und amen sagen soll und sich fügen soll in sein Schicksal.??? No way.
Nö. Soll er nicht. Er hat aber auch andere Instrumente als Druck. Z.B. Information und Überzeugung. Natürlich ist mir klar, dass ich damit nicht jedes Hirn erreiche. Aber wenn ich damit die große Mehrzahl erreiche und nachher nur noch ein einfacher isolierter Geist übrig ist, habe ich schon gewonnen.
Ich sehe es sogar als Trainerpflicht an, dieses " Übel " anzupacken und zu ändern. In welcher Form auch immer!
Da bin ich sogar bei Dir. Ich sehe es auch als unsere Aufgabe an, Teamfähigkeit zu vermitteln.
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Innerhalb des Kreises habe ich mittlerweile ziemlich viele Kontakte, außerhalb jedoch leider kaum. Obwohl, ein paar haben sich z.B. durch den Lehrgang zum Trainer C-Breitenfußball ergeben, aber da läuft man sich halt nicht so häufig über den Weg.
Ging mir vor ein paar Jahren auch noch so. Wir hatten damals während einer Saison 9 x gegen ein- und denselben Gegner gespielt und haben dann entschieden, dass mehr Abwechslung auf den Platz muss. Wir haben dann begonnen für Freundschaftsspiele ganz gezielt bei Vereinen in den Nachbarkreisen anzufragen. Schnell resultieren daraus dann wieder Turniereinladungen, bei denen man dann wieder andere Trainer aus den anderen Kreisen trifft und so vergrößert sich dann das Netzwerk. Für unser eigenes Hallenturnier laden wir gezielt nahezu ausschließlich Vereine aus anderen Kreisen ein.
Für etwas Abwechslung sind viele durchaus bereit, auch mal eine Stunde Anreise in Kauf zu nehmen.Das hat übrigens noch einen interessanten Nebeneffekt: Es ist ja nun keine Schande, beim Turnier auch ein bißchen Geld zu verdienen. Wenn man die Vereine zu Gast hat, die man sowieso jedes Wochenende sehen kann, kommen nur die Eltern der beteiligten Mannschaften. Hat man jedoch auch ein paar Exoten im Angebot und rührt ein bißchen die Werbetrommel, kommen auch noch andere Zuschauer zum Kuchen und Würstchen essen...
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mache allen klar das es bei dir darum geht fussballspielen zu lernen und das du kein zwingst zu kommen. wer das nicht will soll zu hause bleiben. ein fussball verein ist wie eine schule und du bist der lehrer, nur das sie freiwillig zu dir kommen.
Die Eltern müssen verstehen, dass du sie nur brauchst, um die Kinder zu bringen, Tore zu schleppen Platz herzurichten und sonst nichts.
...Gespräch mit dem Vater suchen. Ihm deutlich machen, das sein Sohn ein Hobby hat, was er gerne nachgeht.Sollte der Vater nicht einlenken, muss man auch mal Druck anwenden und sagen, das der Sohn dadurch deutlich weniger spielt, weil ihm jedes zweite Spiel fehlt und er in den anderen Spielen dadurch nicht automatisch unantastbar ist.
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...schau genau hin , ob er falsch fällt oder nicht fallen will. Im letzteren Fall würde ich ihm deutlich machen, das die Position nichts für ihn ist, bzw der Fussball nichts für ihn ist.
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Zu guter letzt: DU bist der Trainer, DU triffst Entscheidungen bei den Spielen und beim Training. Werden die Eltern nicht ruhiger, dann pick Dir den grössten Schreihals heraus und bitte ihn, ein Mustertraining vorzumachen.........................................Mal ´ne grundsätzliche Frage:
Einige empfehlen hier ja die "harte Tour" bei Konflikten mit Spielereltern. Welche Erfahrungen habt Ihr bei dieser Vorgehensweise gemacht? Ist danach noch ein respektvolles Miteinander möglich...? Ich kann mir das nur schwer vorstellen. Ich muss dazu aber sagen, dass ich aus einem eher kleinen Ort komme, in dem man sich auch außerhalb des Fußballs immer wieder über den Weg läuft.
Mag sein, dass man das anders sieht, wenn man aus einer Großstadt kommt.
Aus meiner Sicht können viele solcher Konflikte vermieden werden, wenn man vorher klärt, wie man sich den Kinderfußball vorstellt. Aber auch das kann natürlich meine ländliche Sicht der Dinge sein.... -
Ich sehe Dein zentrales Problem ebenso wie Günther bei den Eltern.
So lange Ihr in der G gewonnen habt, blieben sie ruhig. Aber jetzt...
Das, was die Spieler über die Leistungen Deines Torwarts sagen, spiegelt das wider, was sie zu Hause am Küchentisch hören.
Den Torwart in diesem Alter davon zu überzeugen, dass ein guter Torwart auch ein guter Feldspieler sein muss, dürfte nicht schwer. Wenn Du ihm erzählst, was für gute Fußballer Manuel Neuer und Rene Adler (oder wer auch immer sein Held ist) sind, dann kommst Du schon einen Schritt weiter.Bzgl. der Eltern musst Du dringend das nachholen, was Du in der G versäumt hast; nämlich die Grundlagen des Kinderfußballs nahebringen.
Bzgl. des Trennungskindes ist es sehr schwierig. Ich habe in der Vergangenheit sehr unterschiedliche Konstellationen kennengelernt, wie die Eltern den Fußball ihrer Kinder organisieren. Von gemeinsamer Teilnahme des Ex-Paares (!) bis zum Abwälzen auf andere habe ich alles erlebt. Wenn ich mir vorstelle, dass ich meine Kinder nur alle zwei Wochen zu sehen bekäme, würde ich auch nicht von einem Spielplan bestimmen lassen wollen, wie ich die Zeit mit ihnen verbringe... Ich habe aber auch schon einen Jungen erlebt, der seinen Eltern klargemacht hat, wie ER seinen Samstag verbringen möchte. Der war aber schon älter. In Deinem Fall dürfte er ja erst 7 sein.
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@Kicker
TRST meint die Saison-Halbzeit, also die Winterpause. -
Mit den "wichtigen" Spielen ist das so, dass bei uns schon ab der F-Jugend Kreismeisterschaften, Pokalrunden und Hallenkreismeisterschaften ausgetragen werden. Und hier gibt es dann immer Qualifikationsspiele oder man muß mind. Gruppenzweiter werden um weiter zukommen u.s.w.
Ja, kenne ich. Ist bei uns auch so. Aber auch diese Spiele müssen erst zu wichtigen Spielen gemacht werden.
Allerdings wird bei uns zu Hause viel über Fußball gesprochen und viel Fußball geschaut. Wir fahren auch zu den Spielen mit.Wir werden deinen Rat annehmen und mal zu Hause bleiben .
Das ist ein ganz wichtiger Hinweis, der erkären kann, warum er glaubt, dass Fußball so wichtig ist.
In diesem Zusammenhang eine kleine Ergänzung: Geschwister können sich gegenseitig enorm Druck machen. Gerade wenn einer oder mehrere überdurchschnittlich talentiert sind, kann sich ein enormes Konkurrenzdenken entwickeln. -
Hallo ich bin Mutter eines 10-Jährigen und habe folgendes Problem. Vielleicht könnt ihr mir einen Ratt geben. Mein Sohn hat mit 4 Jahren im Verein (Dorf) begonnen, Fußball zu spielen. Vor ca 1/2 Jahr wurde er zum DFB Stützpunkt eingeladen und trainiert dort nun 1x zusätzlich in der Woche. Er hat eine gute Technik und gutes Spielverständnis. Sein Problem liegt auf der mentalen Seite.
Stützpunkt in der E-Jugend? Wahrscheinlich eher Kreisauswahl. Ist aber auch egal.
Er hatte schön früher Probleme in "wichtigen" Spielen seine Leistungsfähigkeit abzurufen. Er wirkt dann extrem gehemmt, fahrig und verkrampft. Auf der anderen Seite kann er, wenn ein Spiel läuft wie "aufgezogen" spielen. Dann verliert er kaum einen Zweikampf und führt seine Mannschaft als Kapitän an.
Tja. Wichtige Spiele... Wodurch unterscheiden sich denn "wichtige" Spiele von "normalen" Spielen? Ich habe in der Vergangenheit schon ein paar Mal ähnliche Beobachtungen gemacht, dass das Spiel für manche einfach zu wichtig war. Diese Wichtigkeit kommt dann nicht von den Kindern, sondern vom Trainer oder anderen Erwachsenen. Das können auch die Eltern sein, muss aber nicht.
Seit er jetzt beim Stützpunkt ist , ist es noch schlimmer geworden. Er will alles besonders gut machen und ist gehemmt. Er hat Angst Fehler zu machen und übernimmt kaum noch die Führung sondern spielt den "Alibipass". Sein Trainer (im Verein) hat ihm wohl auch gesagt, er sei Führungsspieler und er erwarte mehr von ihm. Jetzt wirkt er vor dem Spiel nervös und im Spiel unsicher und abwartend.
Da haben wir schon den Punkt: Führungsspieler in der E-Jugend... Ja, manche können eine solche Rolle in der E-jugend ausfüllen. Das kommt dann aber von ihnen. Das sind in diesem Alter aber große Ausnahmen. Diese Rolle kann man als Trainer nicht verordnen. In dem Alter sind viele noch viel zu sehr mit sich beschäftigt, als dass sie die anderen führen könnten. Und das müssen sie auch nicht.
Wenn der Trainer Deinem Sohn sagt, er erwarte mehr von ihm, weißt Du auch, wo der Druck herkommt...Nun meine Frage : Sollte ich abwarten, ob er mit dem Druck doch noch zurechtkommt? Ist es vielleicht normal in seinem Alter? Ich möchte ihm nicht die Chance nehmen zumal das Training beim Stützpunkt wirklich im Vergleich zum Verein sehr viel anspruchsvoller ist. A B E R ich denke realistisch ist , selbst bei guter mentaler Verfassung werden nur die wenigsten später Fußballer. Und wenn er jetzt schon so zu kämpfen hat, ist das vielleicht nicht das Richtige für Ihn.
Wieso später Fußballer werden? Er ist doch jetzt schon Fußballer. Fußball macht auch ohne Profikarriere Spaß...
Könnt ihr mir einen Rat geben?
Ich würde den Trainer bitten, Deinen Sohn als normalen E-Jugendlichen zu behandeln. Die Kreisauswahl ist nicht die Nationalmannschaft und ein 10-Jähriger kein Profi.
Wenn er Spaß daran hat, würde ich ihm auf keinen Fall das Auswahltraining streichen. -
Wie ich schon geschrieben habe,möchte ich,dass die Jungs und auch deren Eltern ihren Leistungsstand anhand eines "Zeugnisses" sehen können und dies eventuell als zusätzliche Herausforderung sehen ,sich im nächsten Halbjahr zu verbessern.
Bist Du Dir sicher, dass der Ausbildungsgedanke bei Deinen Spielern und deren Eltern im gleichen Maße ausgeprägt ist wie bei Dir?
Wenn meine Kinder vom Training mit einem Zeugnis nach Hause kämen, würde das bei mir wohl nur Kopfschütteln auslösen.
Also ich rate auch eher ab.Erlaube dir kein Zeugnis über deinen Nächsten, so o. ähnlich heißt es zwar in der Bibel, aber das ist in der gesellschaftlichen Praxis ja längst "kassiert" und passé.
"Du sollst kein falsches Zeugnis ablegen wider Deinen Nächsten" heißt das Zitat korrekt und hat mit diesem Zusammenhang nix zu tun. Passt eher zum Thema Fairplay und Ehrlichkeit.
Ein schmerzhaft lehrreicher Konflikt; ein Bekenntnis zum FAIRPLAY -
Mein Sohn trainiert seit Sommer diesen Jahres in der F-Jugend. Leider sind fast alle Eltern mit dem Trainer/ dem Training sehr unzufrieden.
Das gesamte Training besteht lediglich daraus, dass die Kinder "Fussball spielen". Es wird nichts in Richtung Technik, wie z. B. Passen, Ballführung, Doppelpass, uws. beigebracht.
Im Prinzip ist es so, als ob die Kinder sich einfach zum kicken treffen und der Trainer schaut nur zu.Aus der Entfernung kann ich nicht beurteilen, ob/was im Training schlecht läuft. Kann sein, dass es richtig mies ist. Kann aber auch sein, dass es top ist.
In diese Richtung möchte ich ein paar Denkanstöße geben.
Die besten Trainings im Kinderfußball sind für mich die, bei denen es gelingt, die geplanten Themen weitestgehend in Spielformen zu vermitteln. Mir persönlich gelingt das nicht immer. Wenn es mir aber gelingt, waren das oft die Trainings, in die ich besonders viel Zeit für die Vorbereitung investieren konnte. Für einen Außenstehenden sehen diese Trainings evtl. oft so aus, als ob ich relativ unbeteiligt dabeistehe und die Kinder "nur kicken".
Lässt der Trainer nur kicken oder verpackt er Ausbildungsziele geschickt in Spielformen?Was den Abgang der neun Kinder (oder ihrer Eltern?) angeht:
Manchmal hat man ja diese Eltern, die einfach zu viel wollen. Und dann sagt man ja schon einmal "Wenn´s Euch nicht passt, geht halt woanders hin."Man kann alles von zwei Seiten sehen. So auch dieses Thema.
Dein Sohn ist seit Sommer dabei. Macht´s ihm Spaß?
Ach ja - ein Hinweis noch: Du schreibst oben, dass sie keine Doppelpässe lernen. Das ist auch kein explizites Thema für eine F-Jugend. Durch viele Spielformen in kleinen Mannschaften finden die ersten diese Lösung aber von selbst. Und das ist viel nachhaltiger als irgendwelche Doppelpassübungen.
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Stefan, Du stellst es so dar, als würden Heerscharen von Kindern mit den Hufen scharren und nur deshalb im Verein bleiben. weil sie sonst gesperrt würden. Meine Wahrnehmung ist eine ganz andere:
- Die wenigsten kennen überhaupt die Wechsel"gesetze" (ok, ich habe wenig Erfahrungen mit C aufwärts, d.h. das bezieht sich auf jüngere Spieler bzw. deren Eltern). Dennoch glaube ich nicht, dass die drei Monate Sperre wirklich vom Wechsel abschrecken.
- Wenn gewechselt wird, dann entweder aus sportlichen Gründen (höhere Liga) oder wegen Umzug (klar) oder wegen Kumpels. Die Gründe, die Du anführst sind aus meiner Sicht unrealistisch (wer wechselt, wenn er mit dem Altverein zufrieden ist wegen 50€? Welcher Verein spendiert neumitgliedern gleich eine Barcelona-Fahrt?)
Grüße
OliverHier geht´s doch nicht um das "Warum", sondern viel mehr um das "Wann".
Für die jeweils laufende Saison hat der Verein mit dem jeweiligen Spieler geplant. Wenn jetzt zwei oder drei Spieler während der Saison wegen ihrer Schulkumpels wechseln wollen, kann das im Extremfall zur Abmeldung der alten Mannschaft führen. Dass Spieler den Verein wechseln, ist vollkommen o.k. und auch ein normaler Vorgang. Es sollte aber zu Zeitpunkten passieren, die die Planung der Vereine nicht über den Haufen werfen. -
Wir nutzen seit zwei Jahren im Training einen Futsalball von Alpas. Die Halle hat an beiden Seiten eine Bande (eine Seite verklinkerte Wand). Der Ball zeigt noch keine nennenswerten Abnutzungserscheinungen.
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Der Stützpunkt hat ein Turnier. Dafür wird kräftigt trainiert...ist ja auch gut so. In der Vorwoche soll der Spieler mit seiner Vereinsmannschaft ein Turnier spielen, dass bereits gebucht ist. Dieses soll er lt. Stützpunkttrainer nicht mitmachen, da die Trainingsbelastung hoch ist und der Spieler unverletzt in das wichtige Stützpunktturnier gehen kann. Hierfür habe ich grundsätzlich sportliches Verständnis, aber....Die von Germancoach bechriebene Regelung kenne ich so auch. Es wird aber durchaus nicht immer davon Gebrauch gemacht.
Im Hinblick auf die Argumentation des Stützpunkttrainers lohnt es sich aber, einen Blick auf den Wochenplan eines Stützpunktspielers zu werfen (Bei einem Auswahlspieler in der E-Jugend sieht es bei uns übrigens ähnlich aus):
Montags Stützpunkttraining, an den folgenden 4 Wochentagen 2x Vereinstraining, samstags Vereinsspiel, sonntags oft Stützpunkttermine (Vergleichsspiele, Funktionsspieltag, NFV-Sichtung etc.). Zusätzlich gibt es bei uns noch einige Schulen, die nachmittags AGs im Rahmen der DFB-Talentförderung anbieten. Auch hier wird vor der Teilnahme gesichtet; die lassen also nicht jeden Schüler teilnehmen...
Im Extremfall kann ein Auswahl-/Stp.Spieler pro Woche also 5 (je nach Schule auch 6) Fußballtermine haben. -
Er hat auch das Zeug auch in dem "Leistungsverein" (den Begriff habe ich mal gerade so erfunden),kommt aber aus diversen Gründen nicht rein ( einfachheitshalber sagen wir das es an der Leistung liegt).Aus der Ferne fällt es schwer, die Situation einzuschätzen. Das liegt natürlich auch daran, dass Du nicht viele Informationen rauslässt. Er kommt aus diversen Gründen nicht in den "Leistungsverein". Offensichtlich gibt es da neben seinen aktuellen Fähigkeiten noch mehr Gründe. Der normalste Weg ist doch, dass jemand, der für seinen aktuellen Verein bzw. seine aktuelle Mannschaft zu stark ist, zu einem anderen Verein bzw. in eine andere Mannschaft wechselt. Inwiefern das für einen E-Jugendlichen auch gilt, ist dabei m.E. aber vom Einzelfall abhängig.
Sind die diversen Gründe persönlicher, organisatorischer, sportlicher oder welcher Art auch immer?Trotzdem noch ein paar allgemeine Möglichkeiten in einer solchen Situation:
- Ist ein Wechsel in die D-Jugend möglich und/oder vom Kind gewollt?
Falls das in dem Verein grundsätzlich nicht gemacht wird oder vom Kind nicht gewollt ist: Ist es möglich 1x wöchentlich bei der D-Jugend mitzutrainieren? Wegen der tendentiellen körperlichen Überlegenheit der älteren Spieler wird er dort automatisch mehr gefordert. - Gibt es bei Euch eine E-Jugend-Kreisauswahl? Spielt er dort? Wenn nein, wurde er dort vorgestellt?
- Ab dem nächsten Sommer geht für die 2002er die DFB-Stützpunktförderung los. Die Sichtung dafür erfolgt in den Landesverbänden auf unterschiedlichen Wegen. Wenn er talentiert ist, sollte er dort auffallen.
Ach ja: Ich empfehle, sich eine neutrale Meinung einzuholen und sich bei der Talentbeurteilung nicht auf das väterliche Auge zu verlassen...

- Ist ein Wechsel in die D-Jugend möglich und/oder vom Kind gewollt?
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Ich könnte mir vorstellen, dass der "LEISTUNGSSCHEIN" C nicht Leistungsschein heißt, weil das ausdrücken soll, dass die ausgebildeten Trainer damit höhere Leistung bei den Jugendfußballern bedienen sollen, sondern-weil die Leistung des Trainers hier gemeint ist. Diesen Schein bis zum Ende zu machen, ist eine viel höhere Leistung, als es die ist, die beim C Breitensport abverlangt wird.
Wenn das Ding tatsächlich Leistungsschein hieße, könntest Du sogar Recht haben. So heißt es aber nicht. "Trainer C-Leistungsfußball" ist die Bezeichnung lt. http://training-wissen.dfb.de/index.php?id=507548
Dass sich diese Bezeichnung auf die erbrachte Leistung des Trainers in der Ausbildung oder auf die Leistung, die er im Training zu erbringen imstande wäre, bezieht, halte ich für weit hergeholt. -
Das ganze hat aber doch recht wenig mit der Trainerausbildung zu tun. Ob C-Breitensport oder C-Leistungsfussball
sagt doch lediglich was über die Qualifizierung aus. In dieser Diskussion ist doch entscheidend, wo er tätig ist.Dass ich den Bogen zu der Ausbildung geschlagen habe, hatte einen anderen Grund: Ich fand diese Diskussion mit zahlreichen unterschiedlichen Definitionen zum Leistungsfußball etwas seltsam. Wirkte für mich mal wieder wie "jeder redet drüber, aber alle meinen etwas anderes".
Also habe ich mal Google gefragt, was denn Leistungsfußball ist. Eine Definition habe ich auch nicht gefunden. Ich habe aber reichlich Treffer zur Trainerausbildung für den Leistungsfußball gefunden. Nach meiner Logik müsste der Verband, der Ausbildungen für den Leistungsfußball anbietet, auch sagen, was Leistungsfußball ist. -
Zunächst einmal bekommst du Ärger, wenn du im Jugendbereich für Alkohol "Leistungszentrum Kräuterwacholder" Werbung machst.
In meinem "Leistungszentrum Kräuterwacholder" würden selbstverständlich nur hoffnungsvolle Ü30-Talente aufgenommen
. Aber ich denke, Du hast schon verstanden, was ich sagen wollte: Wenn man nicht definiert, was Leistungsfußball ist, muss man sich nicht wundern, wenn sich jeder seinen eigenen Leistungsfußball macht.Deine Frage, warum der DFB keine Abgrenzung vornimmt, ist durchaus berechtigt. Sie setzt jedoch voraus, das daran bestimmte Bedingungen verknüpft sind. Also in Leistungsligen nur Trainer mit Leistungslizenz tätig sein dürfen. Solange das nicht der Fall ist, weil nicht genügend "Fachpersonal" vorhanden ist, macht eine Definition über den DFB wenig Sinn.
Mir geht es gar nicht darum, dass man gleich Vorgaben machen muss, wer wo trainieren darf.
Ich meine aber, wer eine Ausbildung anbietet, die einen Trainer ganz besonders für den Leistungsfußball qualifiziert, der muss auch sagen können, was Leistungsfußball ist. -
Seit 5 Seiten wird hier diskutiert, was eigentlich Leistungsfußball im Jugendbereich ist. Die Meinungen gehen von "jeder der, viel will" über "ab C-Jugend-Bezirksliga" und "NLZ" oder "LZ" bis zu "ohne Bezahlung gibt´s keinen Leistungsfußball". Mich verwirrt und verwundert diese Diskussion ein wenig. Der DFB bietet Trainerlizenzen mit der Bezeichnung "Leistungsfußball" an. Er definiert aber nicht, was das eigentlich ist.
Hier
http://training-wissen.dfb.de/index.php?id=507548
und hier
http://www.dfb.de/uploads/media/09_Ausbildungsordnung_02.pdf (Seite 14)
erzählt der DFB uns zwar bis zu welcher Spielklasse die C-Lizenz Leistungsfußball reicht, er erzählt uns aber nicht, wo der Leistungsfußball anfängt.Und das treibt dann seltsame Blüten. Das NLZ ist ein festehender Begriff und sogar über eine externe Zertifizierung geschützt. LZ (wie es sie offenbar in Kicker´s Region gibt) kann sich aber jeder nennen. Wenn ich morgen eine Thekenmannschaft gründe und sie Leistungszentrum Kräuterwacholder nenne, dann habe ich auch ein Leistungszentrum.
Einige hier haben ja sicherlich auch die C-Lizenz Leistungsfußball. Hat man Euch bei der Ausbildung erzählt, was Leistungsfußball ist?
