also dann sind 10 Liegenstütze okay
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also dann sind 10 Liegenstütze okay
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Es ist keine Strafe. Es ist die logische Konsequenz aus dem Zuspätkommen. Also verkauf es auch nicht als Strafe, sondern als normale Folge.
Entschuldigung für mich liegen zwichen konsequenzen und Strafen kein großer Unterschied.
Du interpretierst das offensichtlich so: Es gibt ein Fehlerverhalten und die Konsequenz daraus ist eine Strafe.
Wenn wir von konsequentem Handeln sprechen, meinen wir aber deutlich mehr.
IAber er ist eben ein kleiner Kasper, der viel Unsinn im Kopf hat, was ich nicht schlecht finde weil die drei Kinder um die es hier geht sind eigentlich auch die einzigsten die aus der Reihe tanzen, manshmal akzeptiere ich es weil es mir selbst dann Spaß macht, dann fangen wir eben mal an zu lachen oder spielen spontan fangen oder so was. Aber dann kommt das beleidigt sein des einen, das Stur sein der anderen beiden und das ist dann nicht mehr witzig.
Du schreibst von Strafen: Liegestützen, Rundenlaufen, Ausschluss... Viel erreichst Du damit nicht. Die Wirkung verpufft irgendwann. Wenn Du 5 Runden gelaufen bist, ist Dir die 6. auch egal.
Ich glaube Du verwechselst Konsequenz mit Strafen. Konsequenz heißt in erster Linie, klare Grenzen zu ziehen. Oben schreibst Du, wenn es Dir selbst gerade Spaß macht, ist es o.k. - Das ist ionkonsequent.
Mal bist Du ihr Spielkamerad, mal ihr Trainer... Woher sollen sie wissen, in welcher Rolle Du gerade steckst?
Deine Grenzen dürfen nicht mal hier und mal da sein. Sie müssen schon immer an derselben Stelle sein.
Du kannst übrigens auch die Selbstreinigungsprozesse Deines Teams nutzen. Wenn ein Training so richtig aus dem Ruder gelaufen ist, sagst Du ihnen in der Abschlussrunde (die macht Ihr doch, oder?), dass Dir das Training heute überhaupt keinen Spaß gemacht hat. Dann erzählst Du Ihnen, warum es Dir keinen Spaß gemacht hat. Die Vernünftigen werden Dir evtl. sogar zustimmen; die Kasper werden bedröppelt auf den Boden gucken. Im Laufe der Zeit werden die Vernünftigen die Kasper maßregeln oder in solchen Situationen sogar isolieren.
Einwand berechtigt, machte mir darüber schon früher Gedanken, fraglich jedoch, ob de Konzeption von den beiden weitergeführt worden wäre.
Welche Konzeption auch immer dahintersteckt - jeder Trainer hat seine Schwerpunkte, auf die er bewusst oder unbewusst besonders fixiert ist.
Diese Mannschaften hatten 8 bzw. 9 Jahre denselben Trainer. Ich bin mittlerweile der Ansicht, dass ein Wechsel zwischendurch guttut. Ich sehe das bei Spielern, die ich an andere abgebe genauso wie bei Spielern, die ich von anderen übernehme: Durch die andere Ansprache, die andere Methodik, den anderen Umgang, die anderen Schwerpunkte usw. werden meistens Dinge rausgekitzelt, die man vorher nicht gesehen hat.
Ich sehe da eher einen anderen Aspekt:
Beide Mannschaften wurden offensichtlich über einen längeren Zeitraum (G-B?) immer vom selben Trainer trainiert. Was meinst Du... - hätte es den beiden Mannschaften gutgetan, wenn sie irgendwann mal die Trainer getauscht hätten?
Der Bruder meiner Freundin sorry
O.k. - ich hatte schon abenteuerliche Familienverhältnisse vor Augen...
Nicht desto trotz: Er zeigt den anderen, dass er Dich besser kennt als, dass er sich mehr rausnehmen kann. Da ist vielleicht auchmal ein 4-Augen-Gespräch mit ihm nötig.
Von ein paar Kinder weis ich das Sie auffhören würden wenn ich nicht mehr da wäre. Darutner auch das Kind, dass mich beleidigt hat. ER ist zudem der Bruder meiner Tochter.
Könnten auch Dinge eine Rolle spielen, die mit Fußball nix zu tun haben...?
Zuvor hatte ich meine Kandidatur zum JO beim F-Obmann bekannt gegeben, der erst meinte, als Nichtmitglied u. "bloßer Kindervertreter" dürfe ich dies nicht, was ich anzweifelte.
Du wolltest Dich zum Jugendleiter wählen lassen, ohne selbst Vereinsmitglied zu sein? Also Kicker... Da darfst Du Dich nicht wundern, wenn man Dich nicht ernst nimmt...
@Kicker
Ob Dein Anliegen berechtigt ist, kann aus der Ferne niemand beurteilen.
Dass Dein bisheriges und geplantes Vorgehen, um Missstände zu beseitigen, strategisch unklug war, kann ich nach Deinen Ausführungen aber durchaus einschätzen.
Du hast oben mal einen Angela-Merkel-Vergleich gebracht: Stell Dir vor, sie hätte 1991 gesagt "Das, was Ihr macht, ist doch alles Blödsinn. Ich zeige Euch mal, wie das geht." Meinst Du, sie wäre heute da, wo sie ist? Wer Dinge ändern will und dann so vorgeht wie Du, fällt meistens auf die Schnauze. Mit dem Kopf durch die Wand klappt es selten. Erst die Tür suchen und rausfinden, wie man an den Schlüssel kommt...
Ach ja - noch ein wichtiger Hinweis: Wenn man in der Verantwortung steht und Dinge ändern könnte, erfährt man manchmal auch Rahmenbedingungen, die man vorher als Außenstehender nicht kannte.
Leider ist in den vergangenen Jahren mangels geeignetem Personal und das dafür notwendige Budget der Begriff des Leistungszentrums (LZ) hinzugekommen. Hierbei handelt es sich um nicht zertifizerte Jugendbereiche, die manchmal den Anschein erwecken, sie würden nach den Regeln des Nachwuchsleistungszentrums (NLZ) arbeiten, hinzugekommen.
Ganz wichtiger Hinweis in dieser Diskussion. LZ kann sich jeder nennen. Ein NLZ ist zertifiziert (zumindest für den Bereich ab U12 - die Mannschaften unterhalb sind keine Pflicht für ein NLZ) und hat damit gewisse Qualitätsstandards zu erfüllen.
Wenn ich hier immer den Begriff LZ lese, ist das für mich ersteinmal ein Verein, der sich über diesen Begriff wichtig nimmt.
@Günther
Deinen Gedankengang verstehe ich schon. Aus Deinen Beiträgen der letzten Zeit war schon manchmal ein "Leute, nehmt Euch als Ausbilder nicht zu wichtig" herauszuhören. Und machmal dachte ich das auch.
Zum Ausbilden gehört immer ein Ausbilder und ein Auszubildender. Der Ausbilder muss ausbilden wollen; der Auszubildende muss ausgebildet werden wollen. Ich bin mir sicher, dass Vereine, die ohnehin um´s Überleben kämpfen, um jeden froh sind, der zum Kicken kommt.
Aber noch ein anderer Aspekt: Genauso, wie der kleine, dicke Paule ein Recht auf Mitspielen hat, hat auch der talentierte, ehrgeizige Franz ein Recht auf Förderung.
Nur damit mal gesehen wird, dass es viele Verbände gibt, die nicht auf den "ach so gerechten" DFB hören
Wenn mehrere Mist machen, bleibt es trotzdem Mist.
Und erneut: es sind keine Echtergebnisse, sondern für den Trainer und den den es interessiert, Tendenzen
Du reduzierst das Thema auf Deine Tendenztabellen und begründest das damit, dass so die 20:0-Tordifferenzjagd vermieden wird. Aber das ist doch nur ein Problem der Tabellen in dem Alter. Und aus meiner Sicht ist es nicht das größte Problem. Ein 20:0 wird bei Euch ein 5:0 - o.k.
Ein 2:1 bleibt aber ein 2:1. Für das 2:1 gibt´s 3 Punkte. Für das 1:2 nicht.
Meinst Du, dass die F-Trainer Deines Kreises beim 2:1-Spiel die Kinder zu weitestgehend gleichen Teilen einsetzen? Setzen sie sie auf unterschiedlichen Positionen ein oder auf ihrer besten Position? Auch ohne Tabellen gäbe es genügend Trainer, die nicht anders handeln würden. Aber es gäbe sicherlich auch einige, die ohne Punktedruck anders handeln würden.
Mit der Tendenztabelle hast Du ein kleines Problem gelöst. Die großen hast Du aber erhalten.
Wie Du oben richtig recherchiert hast, komme ich aus einem Verband, der in der F Tabellen hat. Mein Heimatkreis ist sogar ein besonders krasses Beispiel, da man hier sogar Minikickerkreismeister werden kann. Ich habe Dinge erlebt, die einem die Haare zu Berge stehen lassen. Oft war sicherlich Unwissenheit der Grund. Gerade Du als Kreisfunktionär hast aber die Aufgabe und die Möglichkeit, die Unwissenheit zu bekämpfen.
Wenn wirklich die Freundschaftsspiele der Grund für die Tabellen sein sollten (wie viele spielen die eigentlich pro Saison...?), dann gäbe es auch andere Möglichkeiten, die potentielle Spielstärke einzuschätzen. Du könntest z.B. Kategorien veröffentlichen. Jede Mannschaft bekommt ein A, B oder C. Dann sucht sich jeder Trainer Gegner aus seiner Kategorie. Keine Punkt, keine Tore, keine Tendenzen.
1. Verhalten des Trainers/Trainerin also dem Elternteil:
Ist das Verhalten gleich gegenüber allen Spieler, also auch zum eigenen Sohn, wird es innerhalb der eigentlichen Mannschaft(Trainer und Spieler) keine Probleme geben.Ist es nicht so, wird das trainierende Elternteil und das Kind nicht lange Spass haben. Denn mein Co-Trainer in dieser Zeit hatte eben auch einen Sohn in der Mannschaft, den er bervorteilte. Schnell wurde der Co-Trainer und sein Sohn an den Rand geträngt und von den anderen Spielern nicht mehr normal behandelt. Da mein Vater das Gegenteil praktizierte gab es da für ihn und mich kein Problem.
Das Gegenteil von Bevorteilen ist Benachteiligen. Und das sehe ich durchaus als Problem.
Ich sehe das anders. Wer es intensiv liest, es unvoreingenommen liest....es versteht...die Cronologie erkennt...erkennt meiner Ansicht schnell,
dass dieses Konzept für absolut jeden Dorfverein bis Flohzirkus anwendbar und in sich schlüssig ist.
Da bin ich absolut Deiner Meinung.
Wenn ich das Wort "Konzept" lese, stelle ich mir darunter aber mehr vor. Kann aber auch an einer berufliche "Schädigung" liegen.
Von diesem Flyer muss niemand abweichen. An einigen Stellen gibt es allerdings zu viel Raum für Interpretation. Das stört mich daran.
Hhm, es ist ständig von irgendeinem (neuen?) Jugend-Konzept des DFB die Rede und ich weiß von nichts. Wo ist es und seinen Leitlinien verfügbar, ich habe es per Suchwort nirgends gefunden. Danke für einen Link o.ä.!
Könnte man sein Lesen unseren Spezi-Trainern vor Ort zumuten, bringt es irgendwas an Verbindlichkeit für die Praxis o. ist's nur bedrucktes Papier? Bei uns im Verein wusste kein JO bzw. Trainer davon, vielleicht nur deren Problem, aber wie sorgt der DFB dafür, dass es alle erreicht, gelesen, überall umgesetzt wird...? Darum geht's ja.
http://talente.dfb.de/fileadmi…ausbildungskonzeption.pdf
Aber erwarte nicht zu viel davon. Auf 20 DIN A4-Seiten findest Du den Weg vom Minikicker zum internationalen Spitzenspieler.
Es ist sehr allgemein gehalten und lässt an einigen Stellen Raum für Interpretationen.
Wie schon einige geschrieben haben: Es ist ein roter Faden. Nicht mehr - aber auch nicht weniger.
Tja - wie sorgt der DFB für die Umsetzung...? Er kann natürlich niemanden zwingen. Aber wer ab und zu mal ´ne Fortbildung besucht, wird im Sinne dieses Kinzeptes fortgebildet. Ich gebe Dir aber recht: Dieser kleine Flyer (mehr ist es wirklich nicht) sollte in jedem Verein verfügbar sein.
wenn nun hier Trix angesprochen wird, stellt sich für mich die Frage,ob wir überFinten oder Tricksen reden, oder beides gleichzeitig.
für die Trainingsinhalte finde ich die Unterscheidung schon nicht ganz unbedeutend.
Vielleicht werden die Begriffe auch regional unterschiedlich genutzt. Ist der Zidane-Trick ein Trick oder eine Finte...?
Das, was Du als Trick siehst, nennt man heute wohl eher Freestyle oder Ballakrobatik. Für mich hat ein Trick auch das Ziel, mit dem Ball am Gegner vorbeizukommen und ist demzufolge dasselbe wie eine Finte.
Mit Trix im klassischen Sinne können im modernen Spiel kaum Spiele entschieden werden, denn man möchte den Zweikampf vermeiden, weil der Ball im Passspiel schneller und besser zur gegnerische Tor getragen wird! Hier kommt es meist lediglich darauf an, den entscheidenen Zweikampf zu gewinnen!
Der 1. und der 2. Satz dieser Aussage widersprechen sich. Der Ball wird durch Passspiel besser nach vorne getragen. Das sehe ich auch so. Irgendwann möchte ich dann aber auch mal ein Tor erzielen. Und dem Abschluss geht dann aber in den meisten Fällen ein oder mehrere Zweikämpfe voraus. Insofern können Trix (oder altdeutsch Finten) durchaus das Spiel entscheiden.
Wir haben gestern (besonders in der 1. HZ) ein Top-Beispiel für diese Aussage gesehen. Mit 2 Ballberührungen und kurzen Pässen wurde der Gegner dominiert. Wieviele Pässe waren es vor dem 3:0, ohne dass der Gegner den Ball berührte?
Aber: Die Tore wurden gerade NICHT durch dieses Spiel eingeleitet. Da kam dann eine kurze oder sogar längere Einzelaktion ins Spiel.
Aber noch ein weiterer Aspekt:
Du wirst in den seltensten Fällen auf dem Platz den Front-flip-to-switch-over-head-heel-kick (cooles Wort, ich habe mir die Szene 3 x angesehen bis ich mir das Ding merken konnte...) in einer Spielsituation anwenden können. Wenn Kids scharf darauf sind soetwas zu beherrschen und den zu Hause im Garten üben, bekommen sie ganz nebenbei noch mehr: Ballgefühl/Ballkontrolle. Gerade im unteren Jugendbereich ist das für mich ein zentrales Thema.
Wir diskutieren hin und her, es gibt so viel pro und con für alle Varianten ...
Und das ist schon der springende Punkt. Alle möglichen Varianten haben Vor- und Nachteile. Ich könnte jede Variante verargumentieren. Problematisch ist es deshalb, wenn diese Entscheidung immer wieder neu getroffen wird. Ihr müsst diese Entscheidung im Verein grundsätzlich treffen. Nicht nur für diesen Doppeljahrgang.
Meine persönliche Erfahrung ist die, dass weitestgehend leistungshomogeme Mannschaften im Spiel- und Trainingsbetrieb das Leben erleichtern. Ich würde also die stärkeren in ein Team nehmen und die mit mehr Nachholbedarf in ein Team. So kannst Du auch jeden in einer Staffel melden, in der er leistungsmäßig mitspielen kann. Fußballerisch bringt das den Kindern nach meiner Erfahrung mehr.
Ich verlange nichts, was er nicht in der Lage ist umzusetzen und nichts, was dem Altersausbildungsziel nicht konform wäre. Konkret
Er passt mit der Picke und zwar immer. Dabei passt er meistens so ungenau, dass es das Wort grundsätzlich verwendet werden kann. ...Er nimmt den Ball an, ....legt ihn meist zu weit vom Fuß ab...und schon dann ist Pille meist weg....wenn nicht...dribbelt er meist sofort in den Gegner...und der Ball ist wieder weg....und wenn nicht....spielt er den Pass OHNE DRUCK.....also den einfachsten Ball der Welt für einen D 1 Spieler....mit der Picke...wobei er nicht zu denen gehört, die das nicht schulbuchmäßig auch noch relativ Zielgenau hinbekommen.
Wir übten -nur für ihn...ohne das er das wußte....die Ballnahme...was sich ein wenig verbesserte, so das der Ball nun seltener vom Fuß abspringt.
Ich zeige ihm wo -wie beim Passen- der Standfuß sein sollte....wie man für einen Torabschluß mit dem Spann mit dem anderen Bein durchschwingt, um die größtmögliche V-Max auf den Ball zu bekommen....mache es vor...Kopf über dem Ball...wir üben es als Übungsform in Gruppen....ohne Ende...Abschlußspiel...Punktspiel....er stürmt klasse vor den gegnerischen TW und schließt mit dem Standfuß in Vorhalt mit einem kraftlosen "Ticker" mit dem Fußspitzchen ab...ich werde wahnsinnig.
Vielleicht mal einen Schritt zurück...
Ihr teilt die D1 doch nach Leistungsfähigkeit ein, oder? Wie konnte er mit diesen technischen Schwächen in die D1 kommen?
Nach Deiner Beschreibung muss man sich ja doch die Frage stellen, ob er überhaupt in der Lage ist, diese Anforderungen in einer komplexen Spielsituation umzusetzen. Wenn jemand etwas grundsätzlich nicht kann, bringt Druck ihn auch nicht weiter.
