Mal ganz unabhängig davon, wer wen kritisieren darf...
Ich finde es interessant, mit was für Themen banalen Themen er sich herumschlagen muss... Er hat da ein paarhundert Länderspiele auf dem Platz stehen, und erzählt ihnen "Wenn wir ein Problem haben, spielen wir nach hinten, nochmal nach hinten und dann auf die andere Seite."
Also... - die Variante "Geht nicht? - abbrechen - hinten rum - andere Seite" erarbeiten sich meine E-Jugenden auch jedes Jahr...
Beiträge von Follkao
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Die Planung der neuen Saison zieht sich über einen längeren Zeitraum und beginnt jetzt.
Erster Punkt der Planung ist: Welche Trainer stehen uns in der neuen Saison zur Verfügung und was sind ihre Vorstellungen?
Konkrete Kaderplanung erfolgt in Absprache mit JL/stellv.JL, Altersgruppenkoord., alter Trainer, neuer Trainer.
Heißt also z.B.: Als E1-Trainer bin ich bei der D-Planung anwesend und gebe meine Einschätzung zu den Spielern ab, die ich in die D-Jugend abgebe. Bei der Planung für die neue E-Jugend sind demzufolge die "alten" E-Trainer und die F-Trainer anwesend.
Die endgültigen Besprechungen zur Kaderplanung sind erst im Mai. Nach unserer Erfahrung wird alles, was zu früh feststeht, gerne kaputtgeredet.Das Wechselkarussel nimmt ohnehin erst im Mai/Juni Fahrt auf. Unser benachbartes NLZ kontaktiert Verein/Spieler i.d.R. im März. Über diese Abgänge hat man dann frühestens im April Klarheit.
Im letzten Jahr hatte ich am 28.06. einen Anruf einer Mutter eines wechselwilligen Kindes. Zu dem Zeitpunkt standen unsere Kader. Dieser Junge war aber in der 1. Mannschaft seiner Altersgruppe richtig aufgehoben. Man muss also manchmal auch sehr spät reagieren. -
Und aus meiner Erfahrung als Trainer:
Bis einschließlich F wollen sie alle hauptsächlich rumtoben. In der E trennt sich langsam die Motivation. Der eine Teil will weiter rumalbern. Beim anderen Teil wächst der Ehrgeiz nach sportlichen Erfolgen. Mal unabhängig davon, ob man das Trainer gut findet oder nicht. Es bleibt daher die Aufgabe des Trainers diese unterschiedliche Motivationslage so zu händeln, dass kein Riss im Team entsteht.Ich bin seit ein paar Jahren in dieser Altersgruppe unterwegs und habe exakt diese Erfahrung auch gemacht. Diese Änderung der Motivation geht einher mit dem Schulwechsel in diesem Alter.
Ich habe es in diesem Alter auch ein paar Mal erlebt, dass weniger Talentierte die Talentierten überholt haben, weil sie einfach einen größeren Willen hatten.
Ich habe z.Zt. wieder diese Situation, dass 3 unterschiedliche Motivationslevel vorhanden sind. -
@maddog
So richtig komme ich nicht hinterher...
Erst war´s ne E - jetzt ne D. Wobei aber nicht ganz klar ist, ob es die 7.D oder eine D7 ist...
Offensichtlich steigst Du in den Verein neu ein.
Du kannst hier ne Menge klasse Tipps bekommen. Je genauer die Tippgeber Deine Rahmenbedingungen kennen, desto besser werden aber die Tipps sein. Erzähl uns also bitte etwas mehr über Dich, den Verein, die Mannschaft, das Umfeld etc.
Ach ja: Wie oft Du den Ball hochhalten kannst, ist dabei nicht so wichtig
ist es üblich dass im Jugendbereich in der D-Jugend rigoros nach Leistung aufgeteilt wird, und wenig "gemischt" zwischen schwächeren und stärkeren Spielern?...ich frage mich warum die überhaupt so stark differenzieren und die schwachen Spieler nicht mit den Mittelguten bis guten durchmischen?Ich würde trotzdem gerne wissen ob eine Aufteilung nach Leistung im Jugendbereich trotzdem üblich ist? Ich habe sofort gesagt, dass im Kinderbereich wenig vom Leistungsfußball halte und dass für mich als Trainer Spaß an erster Stelle steht (alle sollen spielen und sich entwickeln!).
Ja, warum macht man das?
Zunächsteinmal ein ganz wichtiger Hinweis: Wenn Vereine Mannschaften möglichst leistungshomogen einteilen, ist das noch lange kein Leistungsfußball.
Im E-Jugendalter beginnen die Kinder, sich mit anderen zu vergleichen. D.h. die Starken registrieren sehr wohl, mit wem sie Fußball spielen können und mit wem nicht. Andererseits registrieren auch die Schwachen, gegen welche ihrer Mitspieler sie kein Land sehen. Da schlummert also durchaus Konfliktpotential, da manche auch eher und mehr sportlichen Ehrgeiz entwickeln als andere. Im F+G-Bereich halten sie sich noch alle für Messi
Wenn man dann die Möglichkeit hat, die Mannschaften weitestgehend leistungshomogen einzuteilen, sorgst Du dafür, dass alle beim Training Gegen- und Mitspieler haben, die auf ihrem eigenen Niveau sind. Mannschaften mit einer großen Bandbreite in der Leistungsfähigkeit sind für den Trainer deutlich schwieriger zu trainieren.Mein Verein teilt ab der E-Jugend leistungshomogen ein. Selbstverständlich gibt es da in jedem Sommer wieder Diskussionen mit Eltern. Mit der Zeit bekommt man aber ein recht dickes Fell.
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P.S.: Hätte er das auch bei 1:1 und/oder bei 0:1 auch gemacht? Bin ich zu misstraurisch?
Zu diesem Zeitpunkt stand es 1:1. Es wäre also der Führungstreffer gewesen.
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Ich habe -ich glaube dreimal beschrieben- wie das Kontrollsystem laufen würde. Hast du es nicht
gelesen
nicht verstanden
ist das nun Provokation
oder Ignoranz?Ich habe das beim letzten Mal doch ausreichend treffend und nachvollziehbar erklärt und selbst meine Oma hat es verstanden.
Ich schreibe dir schließlich auch nicht einfach auf die Anmerkung "Deine Rotationsregel kann niemand kontrollieren"...ein "DOCH" und Punkt.
Niemand...ist nicht niemand, sondern jemand. Jemand ist -erinnere dich- ...die Trainer, der Staffelleiter, Vereinsverantwortlicher, Eltern und Spieler ...und wie das abläuft/ablaufen kann...den Aufwand dazu...die vielleicht sogar mögliche Programmerweiterung der ADV, die automatische Selbstkontrollfunktion usw. habe ich dort bereits ausreichend beschrieben.
Fazit daraus: Der Aufwand ist gering, das ist machbar und entsprechend ist deine Aussage falsch!
Bei dir bin ich, dass man die Regeln ihrer Herkunft nach unterscheiden kann/sollte.
Gelesen? - ja
Verstanden? - ja
Zugestimmt? - neinDu möchtest ja eine gegenseitige Kontrolle der Trainer.
Stell Dir mal Folgendes vor:
Die C-Jugend des FC Pusemuckel spielt am 1. Spieltag im 4-4-2. Der Spieler mit der Nummer 4 ist Innenverteidiger. Am 2. Spieltag lässt der taktisch versierte Mini-Pep im 3-5-2 spielen. Der 4er des 1. Spieltages bekommt die 6 und spielt als einer von zwei 6ern. Aufgrund seiner Spielintelligenz lässt der Spieler sich aber oft zurückfallen in die 3er Kette neben den Innenverteidiger. Der Gegnertrainer ruft "Betrug! Der 6er war doch eigentlich ein 4er" Unser Mini-Pep sagt "Nö, der war 6er, musste aufgrund der Dominanz des Gegners aber immer wieder tiefer stehen..." Tja - mit so einem Mist müssten sich bei Deiner Regel die Sportgerichte beschäftigen... -
ob der Dfb daran Lust hätte.
Das ist der springende Punkt.
Entsprechend meiner Denke, solltest z.B. du, dieses dort unter Info@dfb.de als Idee abschicken. Du erhälst vorraussichtlich einen Anruf. Danach kennst du die Antwort.
Meine Erfahrung nach einigen Mails....DFB...macht nichts, weil die sich anders festgelegt haben, das ähnlich tun, aber zu anderen Themen.
Eine Mail an das allgemeine DFB-Postfach? Sorry, das ist reichlich naiv. Ich kenne den Umgang mit solchen Dingen aus meinem beruflichen Umfeld: "Tolle Idee, aber leider zur Zeit aus finanziellen/grundsätzlichen/personellen/strukurellen/etc. Erwägungen nicht möglich."
Die vorgefertigten Antworten gibt i.d.R. der Praktikant.Man muss hier unterscheiden:
Es gibt Regeln, die den Spielbetrieb und das Umfeld des Spielbetriebes regeln - z.B. die FPL-Regeln, Ballgröße, Platzgröße, Spieleranzahl, Tabellenveröffentlichung etc. Diese Regeln macht der Kreis oder Verband - mal mehr, mal weniger gut.
Aber: Die Einhaltung dieser Regeln ist (wenn man will) einfach und eindeutig kontrollierbar.
Und das ist wichtig bei Regeln - es muss festellbar sein, ob sie eingehalten wurden.Deine Rorationsregel kann niemand kontrollieren.
Wer sie umgehen will, muss nur auf dem Papier jede Woche eine andere Grundordnung wählen. Ich sehe schon Sportgerichte sich damit beschäftigen, ob der FC Pusemuckel in der 3. Kreisklasse im 4-4-2 oder 3-5-2 spielte... -
Ich hatte bereits in meinem ersten Satz dieses Threads aufgrund dessen Überschrift die Vermutung geäußert, dass eine Diskussion wohl nicht von Dir gewollt war. Hätte ich mich mal auf mein Gefühl verlassen, aber ich Idiot beteilige mich noch dran und war im naiven Glauben das hier zunächst eine These aufgestellt wird, bei der jeder nach Pro und Contra seine Meinung bilden kann und soll.Die Überschrift hatte mich auch davon abgehalten, mich an dieser "Diskussion" zu beteiligen... Aber Dein Gedankengang war zu gut, als dass man ihn jetzt untergehen lassen sollte.
DFB/DFL nehmen durch Fernsehrechte sowie NM-Vermarktung jährlich 700-800 Mio ein. Für eine Ehrenamtskampagne der 26.000 Vereine hatte man jetzt einmalig 2,5 Mio über...
Wollte man die Qualität im Kinder- und Jugendfußball verbessern, wäre Steinis Vorschlag genau der richtige Ansatz: Unter bestimmten Voraussetzungen werden die Vereine vom DFB finanziell belohnt. Wer definierte Qualitätsmerkmale erfüllt, bekommt Geld und kann damit seine Qualität nochmals verbessern. Nicht anders macht man es ja bei den NLZ.
Erst dann, Andre, bekommst Du richtige Selbstkontrolle hin. Als Jugendleiter würde ich peinlich genau darauf achten, dass meine Trainer die Voraussetzungen erfüllen und von den Vorgaben nicht abweichen. -
Mein Mann sagt gestern, da ist keine Weiterentwicklung zu erkennen, alle anderen machen wenigstens etwas, auch wenn sie eigentlich weniger können und werden sie über kurz oder lang überholen
Ich glaube, ich habe in einem anderen Thread mal die Frage gestellt, welche Bedeutung Fußball in Eurer Familie hat. Etwas in der Art meinte ich damit.
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Hallo Folkao,
Da ich davon ausgehe, dass es für dich ein Leichtes ist, die Antwort auf diese Frage aus meiner Signatur, der Homepage oder diesem Thread zu entnehmen, wird die Frage rhetorischer Natur sein.
Ich deute sie deswegen als Kritik/Unverständnis für die Art und Weise wie die Spielberichte verfasst werden.Welche Gefahren siehst du in der Analytik der Spielberichte?
Gruß, Christoph
Eher Unverständnis als Kritik.
Deine Beiträge hier im Forum zeigen ja, dass Du durchaus eine gesunde Einstellung zum Kinderfußball hast.
Diese Berichte lesen sicherlich in erster Linie die Eltern der Kinder. Wer das liest, könnte meinen, dass die Prioritäten im Kinderfußball ganz anders liegen. Ihr beschreibt die Wechsel der Grundformationen, sehr viele taktische Analysen und erklärt welches "System" Ihr warum wählt.
Ich habe jetzt nicht alle Berichte gelesen - aber die ich gelesen habe, hatten alle diesen Inhalt.Wenn jetzt Eltern, die sich nicht weiter mit Kinderfußball beschäftigt haben, diese Kicker-würdigen Berichte lesen, überrascht es nicht, wenn diese Eltern auch andere Bereiche des Profifußballs auf Euch übertragen. An anderer Stelle hattest Du uns berichtet, dass Eltern ein 13:2 gegen einen unterlegenen Gegner höher werten als ein 4:5 gegen einen starken Gegner. Diese Ergebnisfokussierung wird durch diese Profiberichte sicherlich nicht gemindert...
Ihr schreibt in einigen Berichten, dass Ihr Euer "System" (nach meiner Meinung gibt es in einer F kein System - aber das ist ein anderes Thema) auch mal je nach Gegner wechselt. Ich habe vom 3:3, vom 3:2:1 und vom 2:1:3 gelesen und davon, was diese Umstellungen bewirkten. Ein Leser muss denken, dass diese Themen im Kinderfußball wichtig sind, vielleicht sogar Priorität haben.
Für mich ist in der F wichtig, dass man eine Grundformartion hat und dass alle Spieler sich aus dieser Position heraus am Tore schießen und Tore verhindern beteiligen. Welche Grundformation das ist, ist mir dabei vollkommen egal.Langer Rede kurzer Sinn: Eure Berichte lassen einen unbedarften Leser denken, dass Mannschaftstaktik in der F-Jugend wichtig ist.
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@Schimmi
Ich möchte mal grundsätzlich die Frage in den Raum werfen, wie analytisch man den Kinderfußball betrachten sollte. Auf der -in Deiner Signatur verlinkten- Website veröffentlicht Ihr Spielberichte mit Analysen, wie man sie im Kicker finden würde...
Aber Ihr seid doch ´ne F-Jugend, oder? -
Das kannst Du drehen und wenden, wie Du willst:
Es gibt eine Regel.
Die Regel habt Ihr gebrochen.
Und dafür werdet Ihr nach einer bestehenden Vorgabe sanktioniert.Dass Du die Regel nicht kanntest, ist ärgerlich für die Kinder - aber den Schuh musst Du Dir anziehen.
Wie ist das denn eigentlich rausgekommen? Habt Ihr in der E-Jugend schon Spielbeeicht online oder hat der Gegner beim Verband eine Meldung über den Einsatz eines nicht- spielberechtigten Spielers gemacht...? -
Dieser Thread wurde im Thema "Profifußball" eröffnet. Eine gleichzeitige Diskussion über den Weltklasse-Außenverteidiger Lahm und die Kreisliga halte ich für etwas schwer...
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Kurz gegoogelt und folgendes rausgefunden:
307 € mtl. (Stand 2008 )
Quellen:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-55294669.html
http://www.faz.net/aktuell/ber…aus-dem-team-1695115.html -
Bei einer solchen Gelegenheit sagte eine Grundschullehrerin über ihren die Schulmannschaft betreuenden Kollegen: "Ich bin mir nicht sicher, wer aufgeregter ist - die Kinder oder er?"
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Ich glaube, dass für einen 6er etwas andere Dinge eine Rolle spielen: Spielübersicht und Spielaufbau sind neben der Zeikampfstärke wichtig. Ausdauer wird etwas mehr Bedeutung haben als Schnelligkeit. Kopfballspiel ist wichtiger - Dribbling und Flanken sind nicht so von Bedeutung.
Lahm ist kein gutes Beispiel. Der könnte doch außer dem Torspieler und vielleicht den Innenverteidigern sämtliche Positionen auf dem Feld spielen, ist dabei auch noch schnell und ausdauernd. Stellt euch mal einen Schmelzer oder Jansen auf der 6 vor - nö das geht gar nicht.
Auf beiden Positionen braucht man offensive und defensive Fähigkeiten. Und das nahezu im gleichen Maße. Durchsetzungsvermögen im offensiven und defensiven 1:1, taktische Disziplin usw...
Ich habe übrigens nicht gesagt, dass jeder ordentliche AV auch ein guter 6er ist. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Die meisten guten 6er wären auch gute AV. -
Ich glaube es gibt eine Menge guter Außenverteidiger. Die spielen aber alle als 6er. Lahm ist nur ein Beispiel, das zeigt, wie sich das Anforderungsprofil auf diesen beiden Positionen ähnelt.
Andre: Dein Rundumschlag müsste aber eigentlich für alle Positionen gelten und nicht nur für Außenverteidiger.
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"Jeder, der den Ball hat, muss mindestens 2 Anspielstationen haben".Das ist die einfache wie zentrale Aussage. Und die Grundlage dafür legt man schon in der E- (aber auch F-) Jugend. Beim 2:2 und 3:3 heißt die Aufgabe "Wer den Ball nicht hat, muss dafür sorgen, dass er anspielbar ist."
Im 3:3 bei der E-Jugend geht die Tendenz bei lauffreudigen Spielern dann schon zu einer automatischen Dreiecksbildung. -
Bei allem Frust muss ein Spieler dann aber (je nach Alter) auch seine eigene Erwartungshaltung überdenken.
Hierdurch werden altgediente Vereinsmitglieder der B 1 -insbesondere meine Söhne- die von ihrer Leistungsmöglichkeit zwei bis drei Ligen höher hätten spielen können, dieses aber auf Grund ihrer Einstellung zum Leben und zum Verein und den dort befindlichen Freunden so nicht/nicht mehr wollten.....gefrustet.Wer niedriger spielt als er könnte, weil er
- Zeit nebenher haben möchte,
- mit seinen Kumpels spielen möchte,
- keinen Leistungsdruck haben möchte,
- usw
der darf sich dann nicht beschweren, wenn seine Mitspieler nicht sein Niveau haben. Ein talentierter Spieler muss da schon entscheiden, was ihm wichtig ist -
und im A-Jugendalter sollte er dazu auch in der Lage sein.
Auf der anderen Seite muss man natürlich auch sehen, dass B1-Spieler gefrustet wären, wenn man B1-Spieler in die A-Jugend gibt und die Spieler so evtl. um die Aufstiegschance bringt.Anders ist der Fall für mich bei den Beispielen von tobn und Steini gelagert. Da haben wir Spieler, die im D/E-Alter erkennen, dass ihre Fähigkeiten und/oder ihre Einstellung von Fähigkeit/Einstellung ihrer Mitspieler abweichen. Und das erst recht bei Spielern, die beim Stützpunkt regelmäßig mit ihresgleichen trainieren.
Ich hatte dazu mal ein Gespräch mit einem sehr talentierten Spieler (E-Jugend). Der Junge spielte in einer sehr starken (nach leistungshomogenen Zielen eingeteilten) Mannschaft. Nach einer Niederlage in einem Freundschaftsspiel gegen eine ebenfalls sehr starke Mannschaft aus einem Nachbarkreis beschwerte er sich, dass "die anderen gar nicht gewinnen wollen". Ich erklärte ihm dann, dass die anderen durchaus gewinnen wollten, sie bei diesem Gegner aber schlicht und einfach ihre Grenze erreicht hatten, während er (und evtl. ein Mitspieler) dieses Niveau mitgehen konnten.
Da darf man sich dann nicht beschweren, wenn diese Spieler am Saisonende die logischen Konsequenzen ziehen. Das ist für mich ein absolut nachvollziehbarer Grund, über einen Vereinswechsel nachzudenken. Und das gilt erst recht, wenn man in Altersklassen kommt, in denen es auch einen Spielbetrieb oberhalb der Kreisebene gibt.
Da muss der aufnehmende Verein gar nicht abwerben - diese Spieler kommen ggf. von selbst. -
Zodiak
Ja, die Ritalin-Diskussion kenne ich. Und auch ich habe Bauchschmerzen, wenn ich mir vorstelle, dass Kinder Psychopharmaka bekommen.
Auf der anderen Seite habe ich Kinder gesehen, die überall aneckten, wie Du es auch beschreibst, für die jeder Schultag eine Tortur war. Eltern berichteten mir, wie die ganze Familie buchstäblich am Stock ging, weil dieses eine Kind über Tische und Bänke ging. Kinder konnten keine sozialen Kontakte knüpfen, weil die anderen Kinder nicht mit ihnen spielen wollten usw. usf.Ich habe keine Ahnung, wie es im Innern dieser Kinder aussieht. Da würden mir (und bestimmt auch vielen anderen) Deine persönlichen Erfahrungen helfen. Ich habe diesbzgl. mal einen sehr interessanten Bericht im Fernsehen gesehen, in dem ein Erwachsener schilderte, wie es ihn fordert, bei all den Dingen, die er wahrnimmt, zwischen wichtig und unwichtig zu filtern.
Was meine Beobachtungen im koordinativen Bereich angeht, ein kleines Beispiel:
Hiermit kamen sie noch alle klar:
http://www.soccerdrills.de/War…en/warm_%20up_%20077.htmlDamit hatten alle Schwierigkeiten:
http://www.soccerdrills.de/War…en/warm_%20up_%20078.htmlDas hat keiner hinbekommen:
http://www.soccerdrills.de/War…en/warm_%20up_%20079.htmlWir reden in diesem Fall ausschließlich von E-Jugend-Spielern.
Aber: Da diese Übung immer wieder im Aufwärmprogramm vorkommt (z.B. zwei Gruppen im Wettbewerb - welche Gruppe schafft wieviele Pässe ohne Fehler/verspringenden Ball...?), konnte man nach 1/2 Jahr immer eine deutliche Verbesserung bei den ADHS-Kindern sehen.
In meiner Trainertätigkeit habe ich da eine gewisse Gelassenheit entwickelt. Ändern kann ich es ohnehin nicht; evtl. kann ich in bescheidenem Rahmen unterstützen.
