Diese Altersgruppe entwickelt sich oft wellenförmig. Ein Stillstand oder gar Rückschritt (also das Wellental) ist nach meiner Erfahrung oft der Vorbote eines Entwicklungssprunges.
Beiträge von Follkao
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RB Leibzig wär sonst sicherlich nicht den Weg durch alle Klassen gegangen. Lizens abkaufen, wär garantiert biller und vor allem schneller gegangen. genügend Vereine, die vor der Insolvenz standen gab es ja viele.Weil der DFb da nicht mitspielt, haben sie die Lizenz eines Oberligisten übernommen. Da sind nämlich die Landesverbände für die Lizensierung zuständig. Durch alle Kassen sind sie definitiv nicht gegangen.
So etwas ist also durchaus nicht undenkbar. Gerade im Damen- und Mädchenbereich werden die Regeln ja gerne so gestaltet, dass man möglichst viele ans Fußballspielen kriegt... -
Die Sportversicherung ist an eine Mitgliedschaft gebunden. Das steht in den Versicherungsbedingungen.
Selbstverständlich würde ich den Jungen auch mittrainieren lassen. Wie man das in der Praxis handhaben würde, wenn tatsächlich mal was passiert, muss ich hier ja sicherlich niemandem erklären. So viel Phantasie haben ja sicherlich alle. -
Der Grund ist die Sportversicherung, die eintritt falls Dein Sohn sich beim Sport verletzt und Folgeschäden (länger als ein Jahr) davonträgt.
Wenn er in dem Verein Mitglied ist, ist das kein Problem. Dann kann er in dem Verein trainieren so viel er will. Wenn er es aber nicht ist, sorgt diese Trainingsbescheinigung dafür, dass die Versicherung eintritt, obwohl er in diesem Verein kein Mitglied ist. -
Ich fände 17,5 Spielerinnen für eine 2. und 3. Mannschaft auch knapp.
Gäbe es denn nicht die Möglichkeit, die 3. als 9er-Mannschaft zu melden? -
Ich dachte dabei lediglich an einheitliche Standards und einheitliche Prozesse.
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3.1. Sichtungsmethode
Die Sichtung wird generell so durchgeführt, dass jeder Sichter jedes Kind mal gesehen haben soll. Die Ergebnisse aller Sichter werden nach der Sichtung ausgetauscht. Die hier angesprochene Trainerbeeinflussung durch Lob mag vielleicht bei einem Sichter wirken, wohl aber nicht bei Allen!Und genau das ist ein Punkt, den ich mir umgesetzt wünschte. Bei uns ist ein Sichter pro Feld und 1-2 honore Persönlichkeiten, die von Feld zu Feld gehen. Die Einladungen bekommt der Trainer direkt nach dem letzten Spiel in die Hand gedrückt. Da wird sich nicht beraten.
Die Beeinflussung durch Lob klappt natürlich nicht bei den alten Haudegen.3.2. Qualität der Sichtung
Die Qualität der Sichtung hängt natürlich von den Fähigkeiten der Sichter ab. Weil jedoch nicht immer ausreichend Sichter zur Verfügung stehen, helfen teilweise Personen aus, die sonst nicht als Kreis- oder Stützpunkttrainer tätig sind. Ihre Ergebnisse fließen zwar mit ein, jedoch bestimmt letzendlich der verantwortliche Jahrgangstrainer des Kreises oder Stützpunkt, welche Talente fürs Probetraining eingeladen werden.Dafür müsste er ja alle gesehen haben. Unser Kreis ist recht groß. Entsprechend groß ist die Veranstaltung "Sparkassencup"...
3.3. Probetraining
Wer einen Anruf zur Einladung eines Probetrainings erhält, darf sich zwar freuen, dass sein Kind berücksichtigt wurde. Jedoch gibt nach ca. 3 Trainingseinheiten eine weitere Selektierung. Zwar gibts jeweils Einzelfallentscheidungen. Jedoch haben die Kinder, die von ihren Eltern und/oder Vereinen nicht zum Fördertraining gebracht werden, wenig Chancen auf eine weitere Förderung. Denn wer nicht da ist, der kann auch nicht ausgebildet werden.Bei uns gibt es genau ein Stützpunkteingangssichtungstraining. Im direkten Anschluss erfolgt die Selektion.
3.6. Trainer-Ausbildung für Auswahl-/Stützpunkttrainer
Für die Kreisauswahl genügt die Trainer-Breitensportlizenz, für den DFB-Stützpunkt wird die B-Leistungslizenz angestrebt.Das führt z.B. dazu, dass in unserer Kreisauswahl Positionsrotation unbekannt ist. Da werden die Kinder nach Position ausgewählt...!
4. Stärken und Schwächen dieses Systems
Selbstverständlich werden Statistiken über die Effektivität dieses Fördersystems geführt und regelmäßig im Rahmen des Bundes Deutscher Fussballtrainer präsentiert. Aber diese Zahlen sagen natürlich wenig darüber aus, wie es insbesondere im unteren Förderbereich wirklich aussieht. Selbst ab der Verbands- oder DFB-Auswahl gibts riesige Schwankungen, die schwer erklärbar sind. Der "DFB-Stützpunkt" ist seinerzeit aus "der Not heraus geboren worden", als das DFB-Teams frühzeitig aus der WM ausschied und die Trainer als Ursache fehlende Qualität des Nachwuchses beklagten. Wir waren im Jahr 2000 so ziemlich das letzte Nationalteam, was noch mit einem Libero (ich glaube Loddar wars) gespielt hat. Ein harter Schnitt war überfällig geworden.Die NLZ werden extern zertifiziert. Warum nicht auch die Stützpunkte? Vieles von dem, was Du oben beschrieben hast, würde ich mir genau so umgesetzt wünschen. Die Praxis sieht aber anders aus...
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Steini
Die Sichter sind mit dem Sparkassencup, so wie er ist, auch nicht zufrieden. Extrem geht denen das Langholzgeballere auf den kleinen Plätzen auf den Senkel. Das war übrigens der Grund, weswegen bei uns in der Zwischenrunde mit Rückpassregel gespielt wurde. In der Vorrunde konnte man bei vielen Mannschaften nur sehen, wie die Torhüter den Ball von Tor zu Tor schossen...
Ich habe mal vorgeschlagen, eine Mittellinienregel, wie wir sie aus der Halle kennen, einzuführen.
Inzwischen bin ich ja ein paar Jahre in der Altersgruppe unterwegs. Ich will ja nicht behaupten, dass die Sichter nicht objektiv sind, aber... Ich sag´s mal so...: Die Sichtungswahrscheinlichkeit steigt mit der Anzahl gelungener Offensivaktionen. Gewonnene Defensivzweikämpfe mit darauffolgendem klugen Rausspielen werden nicht so registriert... Insofern ist fehlende Rotation unfair den eigenen Spielern gegenüber.
Ich bin ja schon ein paar Jahre in dieser Altersgruppe unterwegs. Manche Sichter sind unglaublich beeinflussbar. Durch klar geäußertes Lob an die Spieler kann man manchen auf die Zettel loben. Man sollte die Sichter übrigens unbedingt per Lob an den Spieler darauf hinweisen, dass der Spieler beide Füße benutzt
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So, nun noch ein paar Worte zum Sparkassencup und dem VGH-Cup.Diese Sponsorenveranstaltungen eignen sich nur eingeschränkt zur Talentsichtung.
Da sprichst Du mir aus der Seele.
Die Idee, auf diese Art und Weise einmal alle vorgeführt zu bekommen, finde ich ja gar nicht so schlecht.
Die Turnierform führt ab der Zwischenrunde aber bei vielen zu extremem Heißlaufen. Ich sehe es als meine Aufgabe an, dem Sichter alle Spieler zu zeigen und das möglichst auf mehreren Positionen. -
War gar nicht hart gemeint. Ich sprach da durchaus aus eigenen Erfahrungen. Mir gingen damals die Augen auf, als mein Sohn mal sagte, dass ich in einer bestimmten Situation bei den anderen anders reagiert hätte. Mit seinen ca. 9 Jahren hat er mir damals eine Lektion erteilt... Das hat genau zu dem Selbst-Hinterfragen geführt, das ich Kalinka empfehle.
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Was ich jetzt schreibe, willst Du evtl. nicht lesen - diese Seite solltest Du aber trotzdem beleuchten...
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Fordert man ihm im Einzelgespräch auf mehr Einsatz zu zeigen und kritisiert sein verhalten, geht es dann für eine Halbzeit und er zeigt das, was er eigentlich kann.
Im nächsten Spiel verfällt er dann aber wieder in das phlegmatische Verhalten.Dazu kommt das er im Spiel wesentlich hibbeliger ist als im Training, leuchtet mir ja auch ein, aber ich habe keine Idee, wie man ihm dabei helfen kann dagegen an zu gehen.
Fragt man ihn hat er keine Ahnung warum und wieso, ich denke mal er kommt mit der Wettkampfsituation nicht klar, aber weiß nicht so recht wie ich ihm da Hilfestellung geben kann.
Hat jemand Vorschläge, wie ich ihm als Vater und Trainer helfen kann?
- Eltern neigen oft dazu, in ihren Kindern Dinge zu sehen, die nicht da sind. "Er könnte, wenn er wollte..." sind die typischen Sätze. Trainerväter, deren Kinder nicht zu den "Leistungsträgern" gehören, sagen diese Sätze besonders häufig... Man muss aber gar nicht rechtfertigen, dass das eigene Kind nicht zu den Stärksten gehört. Das muss es nämlich gar nicht.
- Wie wichtig ist Fußball bei Euch außerhalb der Trainings-/Spielzeit? Könnte er das Gefühl haben, dass Du von ihm besondere Dinge erwartest? Führst Du mit ihm Fußballgespräche (oben nennst Du es Einzelgespräch), die Du mit seinen Mannschaftskameraden nicht führst?
- Er ist 7-8 Jahre alt. Zu einer Einschätzung seiner eigenen Leistung ist er nur sehr bedingt fähig. Was meinst Du, was Einzelkritik bei ihm auslöst?
- Wenn ein Kind das Gefühl vermittelt bekommt, wie unglaublich wichtig Fußball doch ist, kann das auch hemmen.
Also mein Rat:
Sich selbst hinterfragen, ob man die richtigen und für alle gleichen Maßstäbe anlegt. -
Beim Sparkassencup gibt es auf dem Meldebogen den Bereich "abwesende talentierte Spieler".
Wie das beim VGH-Girlscup ist, weiß ich nicht. Da habe ich bislang immer nur meine E-Mädchen, die in Jungenmannschaften spielen, ausgeliehen.
Eine Info an die Auswahltrainer "Wir haben hier ein talentiertes Mädchen" wurde bislang immer dankend aufgenommen und die konnten sofort beim Training vorbeikommen.
Gerade bei den Mädchen meine ich, dass da keine durch´s Raster fällt. Bei den Jungs sehe ich das anders. -
All die unterschiedlichen Varianten haben Vor- und Nachteile. Wurde hier schon in verschiedenen Threads diskutiert und man kann für alles Argumente finden.
Was ich aber wichtig finde:
Trefft diese Entscheidung nicht jedes Jahr neu. Die Version, für die Ihr Euch entscheidet, muss grundsätzlich gelten. Du kommst sonst Jahr für Jahr neu in die Situation, das diskutieren und verteidigen zu müssen. So, wie Ihr jetzt entscheidet muss beim Folgejahrgang auch entschieden werden. -
Neben "ganz aufhören" und "Pause machen" gibt es noch die Variante "andere Mannschaft übernehmen".
Offensichtlich hat sich das Verhältnis zu Deinen Kollegen und den Kindern ja etwas verbraucht.
In so einer Situation kann man auch ganz neue Motivation aus etwas ganz Neuem ziehen. Neue Mannschaft, neue Kinder, neue Eltern... Denk mal drüber nach... -
Bin sonst auch ein Typ, der eher vermittelnd versucht, beabsichtigte Maßnahmen/Vorgaben in die richtige Richtung zu bekommen. Es gibt für mich jedoch einige Punkte, wo strikte Einhaltung von Regeln unabdingbar erforderlich sind damit das Gemeinschaftsgefüge nicht zerbricht. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass ein fauler Apfel die ganze Ernte verderben kann. Es besteht dabei nämlich die Gefahr, dass ein gruppendynamischer, psychologischer Effekt in Gang gesetzt wird. Und so wird dann aus einem Einzelproblem ein wesentlich komplexeres und schon hat man mehrere Baustellen. Das ist so nach dem Motto "Wenn der machen darf was er will, mach ich das auch. Passiert ja nichts."
Ich habe das so verstanden, dass es z.Zt. (noch?) keine Regeln gibt. Und dann macht sich jeder seine eigenen Regeln. Mit der künftigen Koordinatorenfunktion ist man da ja schon auf einem richtigen Weg. So lange man aber nicht sagt, wie es laufen soll, kann man niemandem vorwerfen, dass er sich seine eigenen Regeln macht.
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Macht das kollegiale nicht einen Breitensportverein aus ?
Erfolg erziehlt man nur gemeinsam,meiner Meinung nach-daher auch das erstmalige Konzept und der Einsatz von Koordinatoren.Ich gebe Dir da vollkommen Recht. Versuche es auch mal aus seiner Sicht zu betrachten: "Ich setze mich jetzt mit meinen Trainerkollegen hin und stelle eine Mannschaft zusammen. Hinterher werfen mir die Eltern das alles über den Haufen. Da kann ich besser erst mit den Eltern sprechen und dann mit den Trainerkollegen."
Du siehst: Das, was er macht, ist ein Ergebnis dessen, was eigentlich bei Euch schief läuft.
Koordinatoren, die auch etwas zu sagen haben und sich von den Eltern nicht breitschlagen lassen, sind ein Ansatz, wie man das lösen kann. Ihr müsst Euch aber auch dann wieder einig sein, dass alle Koordinatoren in allen Altersklassen gleich vorgehen. Da darf sich keiner bequatschen lassen. -
Er geht direkt zu Eltern,fragt ob die nicht in der D1 spielen wollen - und wie man schon merkt,haben die Eltern die eigentliche Macht im Verein ( Was mich höllisch aufregt,aber ändern kann ich es nur schwer)Du siehst: Er kontaktiert die, die das Sagen haben... Warum sollte er die Trainer fragen, wenn letzten Endes ohnehin die Eltern entscheiden?
Stell Dir mal vor, Ihr erarbeitet unter den Trainern eine neue D1. Und wenn ihr das denn bekenntgebt, sagen Eltern "Nö". Dann geht´s von vorne los. Solange die Eltern das Sagen haben, wie die Mannschaften zusammengestellt werden, finde ich sein Vorgehen zwar nicht kollegial, aber doch nachvollziehbar. -
Wie werden bei Euch denn normalerweise die Mannschaften eingeteilt?
- Nach Jahrgang?
- Nach Leistungsfähigkeit?
- Bleiben Mannschaften über Jahre zusammen?
- Wird jedes Jahr neu eingeteilt?
- usw.?
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Es ist halt, so dass viele Diskussionsbeiträge aus dem ureigenen Umfeld und dem selbst Erlebten herausgeführt und argumentiert werden.
im fussball gibst halt, gott sei dank, keinen Einheitsbrei.
Meines Erachtens gibt es ihn nicht - den typischen Dorfverein, den typischen Stadtverein, den typischen Leistungsverein, den typischen Breitensportverein, den typischen was-auch-immer-Verein.
Wer Meinungen sucht, sollte deshalb immer möglichst viele Rahmenbedingungen mitliefern. Sonst bekommt er Tipps, die auf den Vor-Ort-Bedingungen des Tippgebers basieren. -
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ob es sinnvoll ist oder nicht erübrigt sich.
Sicherlich gibt es auch Argumente dafür und dagegen.
wird aber bei einem Dorfverein ganz einfach nicht funktionieren.
welcher Vatertrainer fährt denn mit seiner F-Jugend zum Auswärtsspiel während sein Son in der
E zu Hause spielt?
welcher Vatertrainer trainiert am Dienstag eine F und fährt seinen Sohn am Mittwoch ins Training?
Das ist kein Naturgesetz!
Bei uns machen das z.Zt. mehrere Trainer. Sie trainieren eine Mannschaft ohne eigene Kinder, obwohl ein Kind (oder mehrere Kinder) in anderen Mannschaften spielen.
