für mich gibt es 3 Hauptmotivationen des Trainers
Geld, Kind, Vereinsverbundenheit. alle 3 Gründe treffen bei mir nicht mehr zu. abgesehen mal vom Alter, warum sollte ich da Trainer machen?
Wie wär´s mit Spaß an der Sache...?
Nach jemandem wie Dir, Günther, lecken sich die Vereine die Finger.
Veränderungsprozesse einleiten... Ja, an diesem Thema nage ich auch rum. Und es ist noch schwerer als ich es mir vorgestellt hatte. Ich befasse mich auch beruflich mit solchen Themen - aber da weiß ich in der Regel vorher, wer meine Stakeholder sind. Innerhalb eines Vereins kommt es oft sehr überraschend, wer gerade warum Stimmung gegen Dich macht...
Für mich heißt das, dass die Schritte zur Einleitung der Veränderungen sehr klein sein müssen, um den Verein nicht zu überfordern. Als ich mein aktuelles Vorstandsamt übernahm, hatte ich mir vorgenommen, bis zum heutigen Zeitpunkt deutlich mehr erreicht zu haben. Dazu kommt noch ein weiterer Aspekt: Wenn Du plötzlich in der Verantwortung steckst, bist Du auch verantwortlich für das Tagesgeschäft. Und das allein kann einen schon voll beanspruchen.
Ich will´s mal klarer machen: Auch, wenn ich Visionen habe, wie der Verein übermorgen funktionieren könnte, muss ich heute jemanden finden, der ab morgen den Trainerjob (z.B. bei einer unteren Mannschaft) macht. Das ist keine Ausrede auf Veränderungen zu verzichten, aber ein Grund, weshalb man langsamer voran kommt.
Wenn wir alle Pläne, die wir in der Schublade haben, bei der nächsten Abteilungsversammlung auf den Tisch legen würden, wäre der Verein vollkommen überfordert.