Beiträge von Follkao

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    Auch nicht im von dir favorisierten (warum eigentlich?) geschlechtsgetrenntem Spielbetrieb.

    Nö, favorisiere ich nicht.
    Ich finde es aber nicht gerecht, dass Mädchen gleichzeitig bei den Jungs und den Mädchen spielen dürfen. Da gilt dann auch keine Festspielregel. Ein Mädchen, das in der D1 festgespielt ist, darf in der D2 nicht aushelfen. Bei den D-Mädchen darf sie aber aushelfen. Ist das so o.k.? Macht das Sinn? Genau das nutzen leider manche Vereine aus. Ein männlicher D1-Spieler darf nicht die D2 zum Sieg schießen. Eine weibliche D1-Spielerein darf aber die D-Mädchen zum Sieg schießen.
    Was spräche dagegen, dass Mädchen, die in einer Jungenmannschaft festgespielt sind, bei den Mädchen nicht aushelfen dürfen?


    Ach ja: Die Regel ein Spiel pro Tag finde ich auch sinnvoll.


    Generell fand ich das bisherige Verbot von zwei Pflichtspielen an einem Tag für Junioren UND Juniorinnen durchaus sinnvoll.

    Das sehe ich auch so. Du hattest im Startposting aber auch von Diskriminierung gesprochen. Und diskrimininierend ist auch, dass Mädchen mehr Spielmöglichkeiten haben als Jungs.
    Grundsätzlich ist es ja so, dass im Mädchenfußball vieles möglich ist, was im Jungenfußball nicht möglich ist. Und hier ist es halt auch mal umgekehrt.


    Nachdem die letzten Spiele und Trainings einfach nur nervig waren, hab ich, nach mehreren Einzelgesprächen!!, beim Nachholspiel gestern beide nicht aufgestellt. Also nicht mal Bank, sondern gleich gar nicht. Es reicht mir einfach.

    Warum Einzelgespräche? Ein Sechs-Augen-Gespräch ist ein Weg. Du (+ falls vorhanden Co.) und die beiden Zicken.
    In großer Runde werden sie sich nie aufeinanderzubewegen. Man will schließlich nicht das Gesicht vor den anderen verlieren.

    Warum dürfen Mädchen in Jungenmannschaften spielen Jungs aber nicht in Mädchenmannschaften? Das ist dann doch auch skandalös. Damit haben Mädchen doch viel mehr Spielmöglichkeiten als Jungs. Und genau das führt dann zu folgendem Vorgehen: Angenommen Du hast ein fußballerisch starkes Mädchen, das in einer Jungenmannschaft richtig aufgehoben ist. Einige Vereine lassen dieses Mädchen dann erst in der Jungenmannschaft spielen und zusätzlich schießt sie dann (sozusagen als Auslaufen) noch die Gegner der Mädchenmannschaft im Alleinang ab.


    Das ist m.E. der Hintergrund einer solchen Regel. Und das macht auch Sinn.

    Das, was Werder da mit dem Talentteam macht, dürfte nicht allen bekannt sein, da diese Vorgehensweise von anderen NLZ abweicht.
    Deshalb mal ein paar Infos dazu:
    http://www.dfb.de/trainer/d-ju…am-von-werder-bremen-946/
    http://www.werder.de/media/nat…hmen_sv_werder_bremen.pdf
    Diese Vorgehensweise führt dazu, dass bei einem endgültigen Wechsel beide Seiten recht genau wissen, worauf sie sich einlassen. Ich kenne aus unserer Region mehrere Spieler verschiedener Jahrgänge, die im Talentteam sind und höre von den Eltern nur Gutes. Dass Werder diese Möglichkeit hat, liegt aber sicherlich auch daran, dass die regionale Konkurrenzsituation zu anderen NLZ überschaubar ist. Richtung Ost und Süd-Ost gibt es halt noch den HSV und 96; Richtung Süd und West ist man auf 200km Alleinunterhalter. Die NLZ in Meppen und Osnabrück sind im Zweifel, wenn es um einen talentierten Spieler geht, keine Konkurrenz. Echte Konkurrenz gibt es erst in Dortmund, Schalke und Enschede.


    Im nördlichen Niedersachsen gibt es recht viele JFV. Grund dafür ist nicht immer der Fördergedanke, sondern eher die JSG-Beschränkung auf drei Vereine... Was ich auffällig finde, ist, dass der JFV in diesem Thread bereits in der D-Jugend startet. Welchen Sinn macht das, wenn es ein JugendFÖRDERverein ist? In der D-Jugend gibt es in Niedersachsen keinen überkreislichen Spielbetrieb.


    Die Mutter und der Vater wären lautstark geworden und es ging dann Sprachlich unter die Gürtellinie .

    Was meinst Du damit? War das ein Gesüpräch zwischen Trainer und Eltern oder sind sie dem Jungen gegenüber ausfallend geworden?

    Was richtig ist, kann ich Dir auch nicht sagen. Ich kann Dir aber sagen, wie ich das bislang gehandhabt habe:
    Kosten für Fahrten wurden zu 40-60% durch Veranstaltungen (wichtigster Posten => z.B. Gewinn aus eigenem Turnier), Vereinszuschüsse, kommunale Zuschüsse, Sponsoren (z.B. Getränke über örtlichen Supermarkt) gedeckt. Rest habe ich genauso wie jeder andere Teilnehmer aus eigener Tasche bezahlt.
    Warum? Weil ich das richtig finde. Darüber gab es im Trainerteam auch nie Diskussionen.


    Und ja - auch ich finde 200€ für ein Trainingslager aus Elternsicht zu teuer.


    Das bedeutet, dass der lange Ball nicht verboten sein sollte, da der Gegner sonst brutal zustellt/presst.
    Ziel sollte der kontrollierte Spielaufbau über die Verteidiger sein. AUch, wenn dadurch Fehler/Gegentore passieren. Aber um dies möglich zu machen, muss ich den Gegner auch zwingen, nicht extrem hoch zu pressen. denn sonst wird der schwierikeitsgrat extrem hoch. Das machen nichtmal die Profis, kurz zu eröffnen, wenn der Gegner komplett zustellt. Da gibt es nur Frust/Misserfolgserlebnisse, nicht im SInne der Kinder/jugendlichen. Deshalb dann einmal der lange Ball und der Gegner steht 10 Meter tiefer und man kann hinten raus eröffnen.


    Bleibt der Gegner so extrem vorne, dann ist der lange Ball die effektivste und beste Option. Über die Mittellinie bedeutet dann hinter die ABwehr in die Vorwärtsbewegung des Angreifers...der Ball muss dann nicht mal aus der Luft verarbeitet werden, der kann ja ruhig ein paar mal tippen, bevor man alleine aufs Tor zurennt. (Nur der Fänger darf ihn nicht bekommen. Aber der muss auch die gesammte eigene Hälfte abdecken, schwere Aufgabe...)

    Genau meine Meinung. Die Schwierigkeit ist doch nicht der kurze Ball oder der lange Ball. Die Schwierigkeit ist doch, aus der Spielsituation die richtige Entscheidung zu treffen. Wer seinen Spielern vorgibt, ausschließlich kurz zu eröffnen, beraubt sie einer Option.

    Tja - wie viele Finten braucht der Dribbler?
    Wenn man sich die effizientesten Dribbler anschaut, stellt man oft fest, dass sie mit 2-3 Finten auskommen. Robben, Ribery oder Messi ziehen durchaus nicht pro Spiel 10 Finten aus der Trickkiste. Meist kommen sie Körpertäuschung, Übersteiger, Schere aus...
    Also meine These: Wenige Finten gut beherrschen ist wertvoller als viele Finten ordentlich beherrschen.

    Dann vielleicht mal wieder etwas zum Thema...:
    Ich kenne diese Problematik durchaus. Die Ursachen sind schon unterschiedlich - deshalb ein paar Beobachtungen von mir...
    Von außen betrachtet hört man oft, "die sind nicht gallig, nicht geil auf den Ball, den Ball HABEN wollen, die brennen nicht" usw... Natürlich kann das auch eine Charaktersache sein. Wenn eine ganze Mannschaft sich so verhält, ist das aber eher unwahrscheinlich. Natürlich wollen 10-Jährige den Ball haben. Wenn man sich die Situation genauer anschaut, stellt man aber oft fest, dass die Kinder nach der Aktion kurz abschalten bevor es in den Nachsetz-Modus geht.
    Beispiel: Nach einem Ballverlust wird sich erst kurz geärgert bevor man nachsetzt. Dann ist der Gegner aber schon weg.
    Wenn ich Kinder mit diesem Verhalten übernommen habe und dann mal recherchiert habe, wie das Training bislang aussah, war das Ergebnis immer gleich: Viel Übungsformen, kaum Spielformen. In der Übungsform ist die Aktion nach der Übung zu Ende. In der Spielform ist die Aktion erst vorbei, wenn der Ball im Tor oder im Aus ist.


    Verschiedene Spielformen im 1:1 bis 2:2 auf engen Feldern mit unterschiedlichen Toren und ggf. noch tempoverschärfenden Provokationsregeln können da also helfen. Aber: Schnell geht das nicht.


    Und da spanne ich dann den Bogen zurück zu Andre: Eine mögliche Vermeidung dieser Problematik ist altersgerechtes Training.

    Also Rechthaberei, Klugscheißerei, Austeilen wollen aber nicht einstecken können?


    Das gibt den anderen natürlich nicht das Recht, sich ihr gegenüber so zu verhalten, wie sie es tun. Trotzdem provoziert sie das Verhalten damit.
    Als Trainer darf man so etwas natürlich nicht durchgehen lassen. Von den anderen nicht - aber von Deiner Tochter auch nicht.


    Eine Mannschaft, die ich vertretungsweise ein paar Monate übernahm, musste sich für ein solches Verhalten (ständiges Kritisieren der Mitspieler) mal eine lange Standpauke von mir anhören. Leider war die so lang, dass danach nur noch wenig Zeit für das Abschlussspiel blieb. Habe ihnen dann am Schluss erklärt, warum das Abschlussspiel so kurz ausfallen musste und dass sie es beim nächsten Mal selbst in der Hand hätten. Nach ein paar Wochen hatten sie es kapiert.


    Zeigt sie dieses Verhalten zu Hause auch? Wenn Ihr ihr langristig helfen wollt und kurzfristig den Konflikt nicht scheut, dürft Ihr ihr das zu Hause auch nicht durchgehen lassen.

    Stimmt. Bei Ausführung des Anstoßes stand der Spieler, der den Anstoß annimmt in der gegnerischen Hälfte. Der Anstoß hätte wiederholt werden müssen.

    Gordinho
    Und Du meinst der JG über Euch ist unter die Räder gekommen, weil er nicht früh genug die neue Feldgröße angegangen ist?
    Ich gebe seit mehreren Jahren Spieler/Mannschaften aus der E in die D ab. Bislang ist kein JG unter die Räder gekommen. Noch nie bin ich mit meinen E-Jugenden vorab auf´s D-Jugend-Feld gegangen. Das macht der D-Jugend-Trainer nach Ende der Saison aber je nach Ferientermin noch vor den Ferien.
    Ein paar Tipps, wie man auf dem Kleinfeld trotzdem auf die kommenden Aufgaben vorbereitet, hat Steini hier Kinderfußball Übergang E- zur D-Jugend gegeben.
    Mit Abseits spielen wir im Training bei bestimmten Spielformen ab ca. April/Mai. Mit der Abseitsregel haben die Kinder ohnehin wenig Probleme. Nach ein paar Wochen ist das bei den meisten kein Thema mehr. Natürlich gibt es auch welche, die es in der C-Jugend immer noch nicht kapiert haben. Das ist dann aber mehr eine Frage der geistigen Beweglichkeit...

    Schau Dir an, was Du dem Sponsor bieten kannst und was ihm das wert ist.
    Konkret: Du bietest ihm Öffentlichkeit (Zeitung, Internet, Käseblatt, Turnier, Plakate...). Wieviele Personen der für ihn relevanten Zielgruppe erreichst Du damit? Was kosten andere Maßnahmen mit vergleichbarer Werbewirkung? Mit der Antwort hast Du den Betrag. Wichtig dabei ist die relevante Zielgruppe. Für die örtliche Bäckerei ist die Gastmannschaft aus 20km Entfernung uninteressant. Die kannst Du da nicht mitzählen. Interessant sind Deine Veröffentlichungen. Was eine Werbeanzeige in der Zeitung kostet, weiß nämlich jeder Unternehmer.

    mich wundert es ein wenig was ich hier lese. Ich habe mit meiner E1 die ersten Spiele auf 9er Feld gemacht und ich finde das es ein riesen Unterschied ist. Wir versuchen gezielt auf Abseits zu spielen. das Spielfeld ist wesentlich breiter und wir versuchen diese auch zu nutzen. auf 7er Feld spielen wir 3-3 auf 9er 4-3-1. Es kommen erste taktische Elemente dazu.


    Ich finde das wirklich nicht einfach.

    Warum gehst Du mit ihnen denn auf´s D-Jugend-Feld, wenn sie noch ein halbes Jahr E-Jugend vor sich haben?
    Meistens bekomme ich auf diese oder ähnliche Fragen die Antwort, man wolle sie auf die D-Jugend (oder was auch immer folgt) "vorbereiten". Und das ist für mich ein großer Trugschluss im Kinderfußball. Älter und größer werden sie nämlich von ganz alleine.
    Die beste Vorbereitung auf jegliches Feld ist für mich die Vermittlung von Lösungskompetenz für unterschiedliche Spielsituationen - und dafür benötigt man kleine Felder.
    Ach ja: Da Du auf dem Kleinfeld im 3-3 ja schon das gemeinsame (!) Verteidigen und Angreifen vermittelt hast, ist der darauf aufbauende Schritt ein 2-4-2 auf dem 9er Feld.