Beiträge von Follkao

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    Ist interessant wie die Aussagen von Hummels hier von jedem "anders" interpretiert werden obwohlihr alle Viel Ahnung vom Fußball und Training habt.
    Ich meine das positiv, das sieht man wie unendlich Fußball und all seine Facetten sind.
    lg

    Vielleicht liegt das auch einfach nur daran, dass er sich in dieser Sequenz nicht deutlich genug ausdrückt...
    Er sagt, man müsse den Spielern Werkzeuge an die Hand geben, WIE man ein Spiel gewinnt. Er sagt aber nicht. WIE man das macht. Was er unter wettkampforientiertem Training versteht, sagt er nämlich nicht.


    Dann kommen wir mal zu meiner Interpretation: Immer wieder höre ich bei Berichten von/über NLZ, Siege und gute Tabellenplätze seien schön, im Vordergrund stehe aber die individuelle Ausbildung der Spieler, um sie an den Profibereich heranzuführen.
    Was kann ein Jugendlicher da denn raushören? "Ist doch egal, wenn wir verlieren - Hauptsache ICH verbessere mich." Vielleicht muss man auch mal daran arbeiten, was man in der Öffentlichkeit so von sich gibt...

    Der Hauptfehler ist, dass das Standbein nicht neben den Ball ist, sondern zu weit hinten.
    Und nur den sollte man korrigieren.

    Ja. Darauf wollte ich hinaus. In jüngeren Jahrgängen tritt das oft in Kombination mit koordinativen Defiziten auf, was sich dadurch äußert, dass sie beim Schuss immer wieder mal auf dem Hosenboden landen.

    • Um welche Altersgruppe geht es?
    • Wo ist der Standfuß beim Ballkontakt?
    • Wie sieht´s beim Innenseitstoß aus? Kann der flach ausgeführt erden?
    • Achte mal darauf, ob der Spieler beim Pass/Torschuss aus der Aktion heraus oft/gelegentlich/manchmal auf dem Knie des Standbeins bzw. auf dem Hintern landet

    Du hast Recht. Eigentlich können sie das. Ich habe auch schonmal überlegt, nur noch die Kinder im Training über die entsprechenden Termine zu informieren. Falls nötig, müssten sie das an ihre Eltern weitergeben. Habe mich aber dagegen entschieden, da die Eltern mit Hinbringen und Abholen teilweise auch direkt betroffen sind. Außerdem käme es sicherlich vor, dass der ein oder andere auch mal einen Termin vergisst und nicht zum Treffpunkt auftaucht. Bei genügend Spielern würde ich das als Erfahrungswert ansehen und hätte kein Problem damit. Da ich zur Zeit allerdings nur 12 Spieler in meiner D-Jugend habe,versuche ich das Risiko für solch unvorhersehbare "Missgeschicke" zu minimieren.

    Das eine schließt das andere ja nicht aus. Du kannst den Kindern die Termine/Treffpunkte beim Training sagen und sie trotzdem den Eltern als Backup per Mail/Whattsapp/Bieftaube mitteilen. Erhöht Deinen Aufwand im Vergleich zu jetzt nicht.
    Dass 13-Jährige von ihren Eltern abgemeldet werden, fördert nicht gerade die Selbständigkeit.
    Ich sage meinen E-Jugendlichen: "Fußball ist Euer Ding; nicht das Ding Eurer Eltern. Also kümmert Euch auch selbst darum." Auch 10-Jährige können das schon...

    In diesem Winter habe ich auch noch keine extremen Ausreißer erlebt. Trotzdem ist auch meine Beobachtung, dass die Stimmung in der Halle eher kippt als draußen. Die Möglichkeit, die Zuschauer auf Abstand zu halten wie man es draußen ggf. macht, hat man in der Halle nicht. Alle sind nah dram, es ist ohnehin lauter und so schaukeln sich Emotionen oft hoch.


    Die Frage ist für mich eher, ob man als Veranstalter präventiv tätig werden kann.
    Dazu vielleicht mal ein paar Tipps:

    • Teilnehmer
      Wer negativ aufgefallen ist, wird nicht mehr eingeladen. Geht natürlich nur bei selbst organisierten Turnieren. Als Ausrichter einer Hallenrunde muss ich natürlich nehmen, wen der Veranstalter (Verband) mir schickt.
    • Regeln
      Das ist besonders in der Halle ein ganz wichtiger Punkt. Zuächsteinmal hat hier jeder Kreis seine eigenen Regeln. Im 20-km-Umkreis habe ich 5 Fußballkreise mit 5 unterschiedlichen Hallenregeln. Dazu kommen die Hallenregeln von vor 20 Jahren, die die Zuschauer noch im Kopf haben.
      Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man im Vorfeld viel Eskalationspotential rausnimmt, wenn man vor der Veranstaltung die geltenden Hallenregeln für alle verständlich erklärt. Sei es Rückpass, Mittellinie, Deckenberührung, Fouls an der Bande, Grätschen usw.
      Manche machen einen kurzen Huddle mit den Trainern. Das reicht nicht. Erklärt es allen.
    • Schiedsrichter
      Oft pfeifen ja Trainer gerade nicht am Spiel beteiligter Mannschaften. Wenn ich ein 8er-Turnier habe, habe ich also 8 unterschiedliche Schiris. Ihr kennt es, wie man sich ärgert, wenn ein Schiri keine einheitliche Line hat. 8 Schiris haben garantiert keine einheitliche Linie. Wenn wir eine Veranstaltung ausrichten, stellen wir die Schiris (sofern benötigt). Fehler können die auch machen. Aber immerhin sinkt die Wahrscheinlichkeit, die Regeln mal so und mal so auszulegen.

    Das Thema ist allemal interessant. U.a. lehrt der Taktikfreak des deutschen Fussballs: Ralf Peter schon seit vielen Jahren, dass der Fussball die besten Trainingsübungen und Spielformen schreibt. Doch allenthalben sieht man noch genug Spieler Runden laufen, obwohl ihre Trainer längst wissen müßten, dass die Anzahl der gelaufenen Runden nicht gleichzeitig die Trefferquote pro Spiel erhöht, wenn der Gegner genauso viel Kondition besitzt, aber diese auf andere Weise erlangt.

    Wie sagte doch kürzlich ein Trainerkollege...? "Es hat sich noch keiner ins Team gelaufen. Es haben sich aber schon viele rausgespielt."

    Selbstverständlich kann hier niemand einschätzen, wie es bei Euch abgeht. Wir kennen ja auch nur Deine Sicht der Dinge. Dass der Begriff Trainingsrückstand im Kinderfußball vollkommener Blödsinn ist, steht natürlich außer Frage.
    Was wir aber sehen, ist Dein Bericht darüber, wie sich zwei erwachsene Menschen in Bezug auf den Fußball 5/6-jähriger Kinder in die Haare kriegen können bis es nahezu eskaliert.
    Manchmal liest man hier, dass Trainer es problematisch finden, wenn G-Jugend-Kinder in einer Reihe stehen und anfangen, sich gegenseitig zu schubsen. Das mag der Trainer ärgerlich finden - letzten Endes ist es aber ein altersgemäßes Verhalten bei Langeweile. In aller Regel werden die Kinder dann sagen, dass der jeweils andere angefangen hat...
    Ob das Verhalten der beiden Trainer hier altersgemäß ist, lasse ich mal dahingestellt... Offensichtlich gebt aber auch Ihr dem jeweils anderen die Schuld.


    Anfangs dieser Woche kam es zu einer Meinungsverschiedenheit zwischen mir und dem Trainer.
    Eine Anfrage landetet bei mir im Postfach, die ich ihm weiterleitete mit der Aufforderung doch bitte dafür zu sorgen, das auf der Website die richtigen Kontaktinformationen sind, dieses wollte er nicht wahrhaben, weshalb ich ihn deutlich machte, das ich solche Anfragen in Zukunft nicht mehr beachten werde. Er heulte sich beim JL aus und dann war erstmal Ruhe.

    Mir fällt in diesem Zusammenhang auf, dass er offensichtlich Deine Kontaktdaten auf der Website behalten will. Warum auch immer...

    Allerdings werden auch alle Absagen von den Eltern in die Gruppe gepostet. Da habe ich oft das Gefühl, das sich ein regelrechtes Mitläufertum entwickelt, so nach dem Motto: "Wenn der Paule nach dem langen Schulausflug nicht trainieren geht dann braucht mein Hannes auch nicht kommen." Sobald eine Absage gepostet wird, melden sich an manchen Tagen gleich zwei, drei, vier weitere Eltern und melden ihr Kind vom Training ab. Meistens fühle ich schon intuitiv, wer nach der ersten Absage als nächster sein Fernbleiben verkündet. Was glaubt ihr? Liegt das allein an der Zuverlässigkeit, die bei dem einen höher ist als bei dem anderen oder kann soetwas wirklich lawinenartige Züge annehmen?

    Warum melden die Eltern ihre Kinder ab? Eure Kinder sind 11-13. Die können sich schon selbst abmelden.

    Allgemein haben wir am Anfang der Saison gesagt dass wir viel stärker mit den Jungs statt mit den Eltern kommunizieren möchten um sie ein wenig zur Selbstständigkeit zu erziehen

    Sehr wichtig. Aber in der C-Jugend seid Ihr damit reichlich spät dran.

    Wie gesagt, mit den Jungs klappt die Kommunikation super, man darf echt nicht meckern.


    Bei den Eltern, naja.. Eine Idee wie man diese Probleme lösen kann? Einige Eltern sind recht schnell eingeschnappt wenn man sie mit den Problemen konfrontieren würde..
    Eigentlich habe ich auch gar keine Lust mir über so etwas Gedanken zu machen, es geht mir um die Jugendlichen und die Arbeit mit Ihnen - aber Eltern gehören bei uns definitiv noch dazu..

    Mir wäre das vollkommen egal. Eure Ansprechpartner sind die Spieler. Die Eltern bekommen die Infos doch nur als Backup. Wenn die Jungs alle Infos bekommen, sind doch alle Infos verteilt. Ein 13-15-Jähriger kann seinen Eltern durchaus sagen "Wir haben am Samstag ein Spiel in x-Dorf und treffen uns um 13:00 zur Abfahrt." Die können sogar die Fahrgemeinschaften selbst organisieren. In der C-Jugend meines Sohnes klappt das.

    Spielform 5:5 oder 6:6 ohne Torhüter bzw. 6:6 oder 7:7 mit Torhüter. Jede Mannschaft stellt einen oder zwei Spieler auf die Torauslinie des Gegners. Der/die Spieler darf/dürfen sich auf der Torausline bewegen.

    • Vor einem Torabschluss muss der Spieler auf der Torauslinie angespielt werden.
    • Er muss den Ball direkt zu einem Mitspieler spielen.
    • Er darf ihn nicht zu demjenigen spielen, von dem er den Ball bekommen hat.
    • Nach dem Pass auf den Linienspieler tauschen Passgeber und Passempfänger die Positionen.

    Die Regeln führen dazu, dass bei dem Pass in die Tiefe zwei Spieler aus dem Spiel sind. Die verbliebenen Spieler müssen also sofort für den Linienspieler anspielbar sein.
    Varianten: Spieler zusätzlich oder stattdessen auf die Seitenauslinen stellen, Kontaktbegrenzung... das übliche halt...

    Mir ist wichtig, dass die Kinder die Entscheidung selbst treffen, beide Seiten kennenlernen und dann im Spiel entscheiden, wie sie vorgehen. Diese Entscheidungsfreiheit darf ihnen nicht vom Ergebnisdruck genommen werden.

    Ich seh da gar nicht unbedingt Ergebnisdruck als Grund für dieses Verhalten.
    Wenn das so wäre, würde man ihnen das ja richtig beibringen. Insofern muss dahinter auch keine Traineranweisung stecken.
    Ihr kennt sicherlich alle des sinnfreien Ruf "Den Ball haben wollen" vom Spielfeldrand. Manche Spieler wollen den Ball immer haben. Bremsen kann man sie immer noch. Mit zunehmender Platzgröße bremsen sich sich schon selbst.

    Woher sollen die Kinder denn lernen, wann sie passiv-absichernder und wann sie aktiv-vorwärtsgerichtet verteidigen sollen, wenn sie in der Jugend immer gelernt hat, voll drauf zu gehen und nie die Chance hatten, selbst zu entscheiden?

    Dass sie es in der U11 so machen, heißt ja nicht, dass sie es die ganze Jugend über so machen. Sollte man nicht alles zu seiner Zeit lernen?
    Ist es einfacher einem "Attackierer" die Geduld beizubringen oder ist es einfacher einem Geduldigen das Attackieren beizubringen? Dass Du es bei der U13 anders gesehen hast, kann ja genau dafür ein Indiz sein.
    Die Bereitschaft zum Attackieren muss grundsätzlich vorhanden sein. Später kann man dann lernen, wann man dieses Mittel sinnvoll einsetzt.

    Die Unterschiede liegen eindeutig in der Intensität/Handlungsschnelligkeit/Tempo/Aggressivität, nicht im technischen Vermögen oder dem Spielverständnis.

    Sind denn diese Fähigkeiten nicht auch ein Talentkriterium?
    Machen diese Fähigkeiten nicht den Unterchied zwischen einem guten und einem sehr guten Spieler? Ich bin mir gar nicht sicher, inwiefern man dieses Verhalten antrainieren kann. Vermutlich kann man das ohnehin nur bis zu einem gewissen Level. Ich halte das eher für eine Charaktersache. Das haste oder haste halt nicht.
    Es gibt hier in der Gegend ein regionales Toptalent. Ist eigentlich bei allen namhaften Erstliga-NLZ auf dem Zettel und auch im Ausland ist er schon bekannt. Er ist jetzt im U14-Alter, hat dieses Verhalten aber schon in F- und G-Jugend gezeigt. Das hat ihm damals garantiert keiner antrainiert.

    Die Eintracht startet erst mit U11, d.h. alle Spieler der U11 der Eintracht haben vorher wonders gekickt.

    Interessant, dass die das mittlerweile so machen. Habe vor Jahren mal mit einer F1 auf einem Turnier gegen eine Frankfurter U9 gespielt.

    1. Das sind allesamt Talente....die berühmten 1 Prozent abseits der 99 Prozent an Spieler"material".


    Deswegen sind diese Spieler auch nicht der Maßstab. Der größte Ochse unter uns würde mit diesen Talenten glänzen in den Augen der Nichtwissenden und Ignoranten!

    Sehe ich nicht so. Von meiner aktuellen Mannschaft des identischen Jahrgangs könnten 3-4 Jungs da mitspielen, ohne negativ aufzufallen.

    3. Glaube ich nicht, dass man diesen Spielern -abseits Punkt 2- noch viel beibringen kann. Die spielten taktisch bereits ähnlichst wie viele Kreisliga, Bezirksliga, Landesliga oder Westfalenligateams. Einziger Unterschied ist die Personenzahl auf dem Platz, die Schusskraft und die Laufgeschwindigkeit incl. des Antritts....also Dingen, die automatisch kommen werden...auch ohne Trainer!

    Auch da stimme ich nicht zu. Obwohl ich mir nicht das komplette Video angesehen habe, habe ich doch recht viele schlampige Pässe gesehen.
    Wenn sie schon tendentiell ballorientiert verschieben, heißt das nicht unbedingt, dass Mannschaftstaktik trainiert wurde. Vielleicht sieht man in diesem Verhalten auch einfach sich entwickelnde Spielintelligenz...


    In dem Video kann man noch unzählige Fehler nennen, auch wenn das Niveau für einen 2005er-Jahrgang gut ist.

    Da stimme ich zu. Mir fällt auf, wie schnell der jeweils Ballführende Druck bekommt. Das ist für mich der größte Unterschied im Vergleich zu einer Nicht-NLZ-U11.

    Vielmehr hat mich diese Beobachtung zu der Frage geführt, mit welcher Einteilung fördere ich die leistungsstärkeren Spieler besser? "Stecke" ich sie bewusst in schwächere Teams, lasse ich mehrere Starke zusammen, bleiben ausschließlich die Starken zusammen?

    Mein Ziel im unteren Jugendbereich heißt "Lösungskompetenz für unterschiedliche Spielsituationen entwickeln".
    Dafür muss ich ihnen natürlich ein technisch-taktisches Handwerkszeug mitgeben. Ich muss aber auch gerade im Training für unterschiedliche Spielsituationen sorgen. Neben wechselnden Positionen sind dafür auch wechselnde Mitspieler wichtig.
    Um also die Frage zu beantworten: Mal so, mal so.

    Hallo zusammen,
    ich trainiere eine Jugendmannscahft in Baden Baden und hätten gerne zu folgendem Ratschläge.


    mich würde als erstes interessieren was für eine Mannschaft du trainierst D, C, B-Jugend?

    Die Frage nach der Altersklasse ist bei der Beurteilung wichtig. Lt. Deinem Profil bist Du nämlich im Seniorenbereich tätig.


    Ich möchte die ganze Sache aber mal aus einem anderen Blickwinkel betrachten.
    Warum macht ein Verein/Vorstand so etwas? Mir fällt dabei dieser Punkt auf:

    Ich bin seit mehreren Jahren erfolgreich Trainer dieser Mannschaft und habe es zusammen mit meinen Trainerpartner geschafft sie kontinuierlich aufzubauen.

    So schön sich das auch anhört, kann sich das aber auch ganz anders darstellen. Über längere Zeit gleiches Trainerteam, evtl. gleiche Mannschaftszusammenstellung und Elternschaft... Mehr als einmal habe ich gesehen, wie sich in solchen Konstellationen ein "Verein im Verein" bildet. Das kann Ausmaße annehmen, bei denen man als Vorstand einfach reagieren muss.
    Wie man mit Dir umgegangen ist, ist schäbig. Da stimme ich überein.
    Versuch mal kritisch zurückzublicken: Gibt/gab es "Verein-im-Verein-Tendenzen" in der Mannschaft? Gab es vielleicht sogar Signale seitens Vorstand/Jugendleiter, dass man nicht einverstanden ist?


    Kommen wir auch noch zu einem fußballerischen Aspekt: Mehrere Jahre (über welchen Zeitraum reden wir hier eigentlich konkret?) eine Jugendmannschaft vom selben Trainer trainieren zu lassen, ist nicht optimal. Dass mal jemand mit einem anderen Blick rangeht, ist oft sinnvoll. Anderes Training, andere Ansprache, sich auf einen neuen Trainer einstellen müssen, Wohlfühlzone verlassen... All das macht mal Sinn.
    Oft genug wird nach einem Trainerwechsel der Rechtsverteidiger zum Linksaußen oder der Mittelstürmer zum Innenverteidiger. Und das einfach nur, weil mal jemand aus einer anderen Perpektive auf die Mannschaft guckt.


    Also: Wie man nach Deiner Schilderung mit Dir umgegangen ist, ist nicht in Ordnung. Dass man eine Änderung wollte, kann nachvollziehbar sein.

    Ich stimme zu, dass dieser Junge vermutlich kein konsequentes Handeln der Erwachsenen kennt.

    Ich würde ihm ganz klar vermitteln, dass sein Verhalten nicht zu einem Mannschaftssport passt. Dass er noch nicht reif ist, in einer Mannschaft zu spielen.


    Ich würde ihm klar machen, dass er die nächsten 2 Monate nicht kommen soll in dieser Zeit würde er ja älter
    und würde sich dann sicherlich anders, entsprechend wie die anderen Jungs, verhalten.

    Kann er mit seinen sechs Jahren in zwei Monaten noch die Konsequenz in Verbindung zu seinem Fehlverhalten bringen?
    Meines Erachtens braucht dieser Junge seine Konsequenzen sofort und (ganz wichtig!) sichtbar für die anderen.

    Ich kann aus eigener Erfahrung berichten, dass es durchaus medizinische Hintergründe für ein gewisses Verhalten geben kann. Mehr dazu gerne PN.

    In diesem Punkt wäre ich als Trainer sehr vorsichtig. Da würde ich mich komplett raushalten und auch keine Empfehlungen an die Eltern geben, wenn ich keine pädagogische Ausbildung hätte. Sofern Empfehlungen an die Eltern notwendig sind, bekommen sie sie vom Kindergarten bzw. von der Schule.

    Wie alt ist das Kind genau? In der G-Jugend reicht die Spanne da vom Vierjährigen bis zum Erstklässler.
    Daraus ergibt sich, dass die Fähigkeit, (mittel- und langfristige) Konsequenzen des eigenen Verhaltens zu verstehen, sehr unterschiedlich ausgeprägt ist.


    Edit: o.k. - nach nochmaligem Lesen gesehen - er ist schon in der Schule ;)

    Doch er spielt . Er ist sogar stamm spieler. Ja er kommt nicht in die erste C . Wie besprieben haben die neue Spieler bekomme. Alle aus anderen vereinen. Sogar letzten Dienstag hat sich wieder ein neue Spieler bei den vorgestellt.. Die hatten auch von uns welche nehmen können. Leider ist da kein zusammen Arbeit. Deren Spieler spielen bei uns aber unsere nicht bei den..

    Die machen jetzt schon ihren Kader für 2016/17 fest? Das ist früh...
    Du meinst aber Dein Sohn müsste in der C1 spielen? Ich kenne das Niveau in der Hamburger Bezirks- bzw. Landesliga nicht. Trotzdem mal ein paar Hinweise, damit Du das mal aus einer anderen Sicht siehst: Dein Sohn ist ein später 2003er. Wenn er jetzt schon in der C-Jugend spielt, ist das alleine schon sehr ungewöhnlich. Dann ist das sicherlich kein Beinbruch, wenn er auch im nächsten Jahr in der C2 spielt.
    Inwiefern ein Verein für die drittniedrigste Klasse in Hamburg seine Mannschaft zusammencasten muss, kann ich aus der Ferne allerdings nicht beurteilen.

    In einer "normalen" Mannschaft verkäme das sicherlich zum Ausputzer. Hier arbeiten die MF-Kollegen aber mit zurück.
    Beeindruckender finde ich das im Spielaufbau. Quergeschiebe gibt´s nicht, wenn Du keinen Nebenmann hast. Es wird auch in Kauf genommen, dass dieser Spieler ins 1:1 gezwungen wird. Das wird aber hingenommen, wenn´s auch mal in die Hose geht.