Beiträge von Follkao

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    Ich habe mich entschieden das nächsten Montag im 1. Training nach dem letzten Spiel zu verkünden....volle Konzentration auf das letzte Spiel und danach sind es immer noch einige Wochen.

    Bist Du sicher, dass die Jungs dem Trainerwechsel genausoviel Bedeutung beimessen wie Du und evtl. die Eltern? Kinder in diesem Alter können Bindungen sehr schnell eingehen und wieder lösen. E-Jugend ist das Alter rund um den Schulwechsel. Veänderungen sind für die Kinder da normal...


    Ich bin 27 und ich möchte sobald es geht, wieder eine Mannschaft trainieren...das wird wohl mindestens ein Jahr nicht gehen aber das ist das Ziel.Nun hab ich mir überlegt, ich bin jetzt drei Jahre lang dort allein verantwortlich als Trainer tätig gewesen, hab auch die beiden Vorstufen zum Trainerschein gemacht, kann ich oder soll ich mir diese Zeit vom Verein bestätigen lassen? Sozusagen wenn ich mich mal bei einem anderen Verein vorstelle und sage ich hab bei Verein XY für 3 Jahre trainiert.

    Klare Antwort: Kommt drauf an. ;)
    Falls deine privaten Änderungen einen Wohnortwechsel beinhalten, kann ein solches Schreiben sinnvoll sein. Wenn jemand Fremdes, der zu uns kommt, soetwas mitbrächte, wäre das schon schön. Dann hätte man auch einen Ansprechpartner, den man einfach mal anrufen kann.
    Bleibst Du in der Region, kennt man sich ja auf igendeiner Ebene ohnehin. In diesem Fall wäre es ja ohnehin denkbar, dass Du nach der Pause wieder zum alten Verein gehst.

    Sein Kritikpunkt war das Verteidigen aus dem Stand, wenn eine Ecke auf das Tor gespielt wird während die Angreifer mit vollem Tempo angerannt kommen.


    Das von deinem Spieler angesprochene Problem ist die elementare Schwache der Raumdeckung bei Ecken. MM nach so wertig, dass ich keine Raumdeckung spielen lasse.

    Mein Lieblingsbeispiel dazu: https://www.youtube.com/watch?v=Ueuk8nQ-NgY

    @holzi
    Neben der Wirkung, die das Ganze auf die anderen Eltern und Kinder hat, gibt es da auch noch den pädagogischen Aspekt dem eigenen Kind gegenüber.
    Du vermittelst Deinem Kind damit, dass Regeln, die für die anderen gelten, für Dein Kind nicht gelten.


    Oft genug sehe ich in der E-Jugend Trainerkinder, die mit allen Freiheiten ausgestattet divenhaft über den Platz schweben... Da geht die Saat dann auf...

    Würdet ihr als Trainer und gleichzeitig Spielervater euer eigenes Kind zu Hause lassen?

    Aktuell habe ich kein eigenes Kind in der Mannschaft, hatte in der Vergangenheit aber schon vergleichbare Situationen.
    Mein Sohn hat selbstverständlich genauso ausgesetzt wie alle anderen auch, ist aber trotzdem mitgefahren.
    Und deswegen halte ich diese Begründung

    Er sagt, dass er sein Kind niemals zu Hause lassen würde. Er macht diesen "Job" ehrenamtlich und eigentlich nur wegen seinem Kind. Also könne er am Wochenende nicht ohne sein Kind los zum Fussball.

    für ausgemachten Blödsinn.

    Habe die Ursprungsübung inzwischen auch gemacht. War toll. Sehr viel Tempo drin.
    Als der Ablauf saß, habe ich den Offensiven mit einer Klatsch- und Drehbewegung ins Feld starten lassen.
    Demnächst versuche ich das auch mal als 2 gg. 2 mit 2 Bällen.
    Sind also reichlich Varianten drin...

    In Summe habt Ihr 23 Spieler/innen für eine 9er und eine 7er Mannschaft. Wenn es weitere Mannschaften in den jeweiligen Altersklassen gäbe, würde ich das als optimale Kadergrößen ansehen.
    Das ist bei Euch aber nicht so. Wenn sich einer ein neues Hobby sucht oder mal 1-2 längere Ausfälle hinzukommen, habt Ihr Probleme.
    Was schon kurz angesprochen wurde: Du hast 2004er Mädchen und 2007er Jungs in einer Mannschaft. Fußballerisch kann das vielleicht sogar passen. In ihrer Persönlichkeitsentwicklung sind die Mädchen aber meilenweit vor den Jungs. Das wird eine Zweckgemeinschaft - aber vermutlich keine Mannschaft.


    Ja JSG wird wohl nichts werden da im Umkreis alle schon bestehende JSG´s sind und wir die einzigen sind die noch Eigenständig sind.

    Ich finde es ja o.k., wenn man sich seine Eigenständigkeit bewahren will. Man sollte aber auch erkennen, falls es nicht mehr geht. Bei diesen Zahlen dürfte das schon länger erkennbar gewesen sein.
    Ihr seid nicht mehr wirklich eigenständig. Ihr betreibt Flickschusterei.
    Auch wenn Deine Lösung vielleicht sogar für eine Saison funktioniert, zögert Ihr es damit nur heraus.
    Ein Verein aus unserem Kreis wollte es auch lange nicht wahrhaben, dass sie es alleine nicht mehr schaffen. Man spielte dann oft gegen Mannschaften, die ähnlich zusammengestellt waren, wie Du es jetzt planst. Gerade in den Herbstrunden konnten einem diese Mannschaften nur leid tun. Inzwischen hat man sich einer bestehenden 2er JSG angeschlossen und kann jetzt den Kindern Spiel und Training auf dem für sie passenden Niveau anbieten.

    Gibt es einen besonderen Grund für die Frage?
    Hast Du von irgendeiner Seite Kritik bekommen?
    Habt Ihr spezielle Probleme zu Spielbeginn?


    Mit einer Torschussform schließe ich das Warmmachen auch ab. Vor dem Torschuss steht aber eine Passkombi. So habe ich schon mindestens 3 Spieler eingebunden.
    Wichtig ist mir eine Zweikampfform beim Warmmachen. Es muss vorm Spiel schon Körperkontakt gegeben haben.
    Überleg mal, ob eine kleine Spielform (z.B. auf Ball-halten mit Neutralem) Sinn macht.
    Generell: Das Warmmachen muss nicht immer gleich aussehen. Das Spielt läuft schließlich auch nicht immer gleich.

    Kurze, mittellange und lange Bälle präzise zu spielen, das ist Teil der Torwartausbildung. Wird er daran durch Regelwerk gehindert, so verliert er im Gegensatz zu seinen Mitspielern, denen nach wie vor alle Möglichkeiten von individual-taktischen Entscheidungen offen stehen, den Anschluß sich zu einem mitspielenden Torwart entwickeln können.

    Für mich ein ganz wichtiger Punkt. Zum Fußball gehören lange und kurze Bälle. Die Schwierigkeit ist, zu erkennen, welcher gerade der richtige Ball ist. Wenn wir das kurze Rausspielen durch Regeln erzwingen oder durch Traineranweisungen fordern, berauben wir die Spieler einer Option. Wenn ein Torwart einen Ball abfängt und einen Mitspieler, vor dem sich ein Raum auftut, mit einem langen Ball auf die Reise schickt, ist das doch genau die Art "mitspielender Torwart", die wir irgendwann sehen wollen. Ich hatte vor einigen Jahren einen TW, der für sein Alter unglaublich weit, präzise und scharf abwerfen konnte. Eine abgefangene Ecke war bei dem Jungen oft die Vorbereitung einer eigenen Torchance. Das darf man dem Jungen doch nicht nehmen.
    Trotzdem kenne ich die Problematik natürlich auch. Seit wir die Felder verkürzt haben erkennen viele Kinder, auch ohne dass es die Trainer fordern, wie erfolgversprechend ein blind nach vorne geschlagener, langer Ball sein kann.
    Nach zwei Jahren hat man hier mit sinnvollen (!) Regeln reagiert.

    • Einführung der Rückpassregel (ab E-Jugend)
    • Beim Abstoß (vom Boden nach Toraus) darf der Ball die Mittellinie überqueren muss aber vorher den Boden berühren oder von einem Spieler berührt werden. Diese Regel ist in der Halle schon so gültig gewesen, war also insofern bekannt.
    • Beim Abschlag/Abwurf darf der Ball weiterhin die Mittellinie in der Luft überqueren.

    Was hat man mit diesen Regeln erreicht?

    • TW spielt Abstoß zum Abwehrspieler, Rückpass zum TW, Abschlag aus der Hand - War vorher gang und gäbe - ist durch die Rückpassregel vorbei.
    • Der Abstoß wird vom kräftigsten Feldspieler möglichst weit nach vorne gedroschen - Macht keinen Sinn mehr. Den Abstoß macht der TW jetzt meistens selbst.
    • Im Sinne einer schnellen Spielfortsetzung darf der TW weiterhin Spielintelligenz entwickeln und sinnvolle lange Bälle lernen.

    Einige Mannschaften haben (gewollt oder ungewollt sei mal dahingestellt), einen Spieler gehabt, der nichts Anderes gemacht hat, als vor dem gegnerischen Tor auf Bälle zu warten.
    Natürlich funktionieren in diesem Alter lange Bälle eh nur bedingt, aber der eine oder andere Ball kam eben doch durch und, da häufig alle Kinder mit aufrücken, hatte dieser Spieler dann freie Bahn.

    Trainer, die so spielen lassen, gestatten Dir in der Offensive doch immer Überzahl. Mach halt was draus... Letzten Endes muss ihm dieser Spieler hinten mehr fehlen als vorne nutzen.

    @Constantin
    Deine Fähigkeit zur Selbstrefexion ist schon mal 'ne Menge wert. Kann nicht jeder so...


    Was Du an Dir selbst bezüglich der Schule feststellst, gilt so auch für Deine Spieler. Als ich mit dem Trainerjob anfing hatten fast alle Spieler um 13:00 Schulschluss. Bis das Training um 17:30 startete hatten sie also Zeit genug für Essen, Hausaufgaben, Runterkommen, Freunde...
    Heute kommen meine Spieler teilweise um 16:30 nach Hause. Trainingsbeginn ist um 17:30; d.h. sie müssen gegen 17:10 zu Hause los... Will ich von diesen Jungs die gleiche Konzentration erwarten wie von jemandem, der schon seit 3 1/2 Stunden "Feierabend" hat? Mein zweites Training ist freitags. Freitags ist nicht so lange Schule. Da sind die Jungs besser bei der Sache. Insofern ist der Zusammenhang klar erkennbar. Meine "Highlights" waren Jungs, die von der Schule abgeholt wurden, sich im Auto umzogen und dann knapp nach Trainingsbeginn auf dem Platz stehen konnten. Denen muss ich nicht mit komplexen Übungsformen kommen...
    Auf der anderen Seite darf natürlich auch ein Trainer schlecht draufsein. Das kannst Du Deinen Spielern auch ruhig sagen. Die verstehen das.
    Wenn Du ihnen also klarmachst, dass Du von der Schule genauso im Ar*** bist wie sie und ihr Euch dann auf einen Mittelweg an Konzentration einigt, haben Spieler und Trainer mehr davon.

    Ich find's klasse, wenn Jungs in Deinem Alter sich im Kinderfußball engagieren. Dass Du mit Deinen 20 Jahren schon 4 Jahre dabei bist, ist schon aller Ehren wert...
    Aus Deinen Beschreibungen werde ich aber nicht so recht schlau. Das, was Du hier genannt hast, wäre ja kein Grund, Dich am ausgestreckten Arm verhungern zu lassen.
    Du wirst also wohl das Gespräch mit dem JL suchen müssen, in dem Du erklärst, wie Du Dich fühlst und mal die andere Seite hören kannst. Sollten dabei Dinge genannt werden, die Du nicht so siehst, empfehle ich Dir, Dich NICHT beleidigt ins Schneckenhaus zurückzuziehen. Das

    bekam ich eine sehr sehr idiotische Antwort(Worauf ich die Whats App Gruppe verlassen habe)

    ist eine kindische Reaktion.
    Also: Fakten unter vier Augen austauschen - dann bist Du schlauer.

    Ich bin seit dieser Saison Trainer einer Herrenmannschaft die neu gegründet worden ist. wir haben bis jetzt 5 spiele gehabt davon 1 Unentschieden und 4 verloren.

    Heißt neu gegründet, dass Ihr in der untersten Klasse spielt?

    bis jetzt haben wir 3-5-2 gespielt leider nicht erfolgreich.

    Mit welchen Systemen und Grundformationen habt Ihr Euch denn in der Vorbereitung befasst?
    Welche Erfahrungen haben Deine Spieler mit unterschiedlichen Systemen?
    Deine Frage wirkt auf mich so ein bisschen wie vor der Play Station: Ich werfe ein paar Magnete auf die Taktiktafel und dann spielen die das. Welche Positionen welche Aufgaben wie zu erfüllen haben, musst Du schon im Training behandeln...

    Die Trainer der heutigen E1 wollten unsere Tochter nicht in der Mannschaft. Der Grund war , das der Spielstil eines Mädchen nicht in die Mannschaft passt.

    Meine Güte... Was für Vollpfosten...
    Ein talentiertes Mädchen in einer Jungenmannschaft zu haben, ist eine Riesenbereicherung. Davon profitiert ein Trainer enorm. Die Anwesenheit eines Mädchens verändert sofort die Motivationslage der Jungs. Natürlich muss sie fußballerisch auf demselben Level sein.
    Manches Problem, das man ansonsten mit 10/11-jährigen Jungs hat, hat man nicht, wenn ein Mädchen in der Mannschaft ist. Mädchen sind in diesem Alter in ihrer Persönlichkeitsentwicklung oft 1-2 Jahre weiter als die Jungs. Sie sind konzentrierter und können neue Dinge oft schneller umsetzen. Das wollen die Jungs nicht auf sich sitzen lassen und hängen sich dann auch anders rein.
    Ganz wichtig: Mädchen, die von kleinauf in Jungenmannschaften spielen, beißen die Zähne zusammen. Den wehleidigen Heulsusen und Jammerlappen bei den Jungs sind sie damit ein tolles Vorbild. :D