Geht es um einen Wechsel zur neuen Saison oder um einen Wechsel in der Winterpause? In diesem Fall solltest Du Dich über die Wechselmodalitäten in Eurem Landesverband informieren. Wenn Du ggf. die Fristen falsch einhältst, kann das Auswirkungen auf die Spielerlaubnis haben.
Bei uns im NFV müsste der abgebende Verein z.B. die Abmeldung zurückdatieren.
Beiträge von Follkao
Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!
Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung
Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung
-
-
Die Erfahrung einer Weiterentwicklung nach der Hallensaison mache ich auch immer. Allerdings mit einer deutlich geringeren Turnierfrequenz.
-
Bin da voll bei @Schimanski
ich bin Trainer einer ambitionierten E1 Mannschaft.
Was verstehst Du darunter?
In den letzten drei Wochen ist es auffallend, dass wir am Samstag immer ein gutes Turnier spielen und am Sonntag die Kinder die Leistung nicht abrufen können.
und wir haben in diesem Winter auch nahezu an jedem Wochenende zwei, manchmal sogar drei, Hallenturniere auf dem Programm.
Genauso wie Du, habe ich festgestellt, dass gerade am Sonntag bei vielen Kindern häufig "die Luft raus ist".Was mich wundert, ist dass Euch das wundert. Die Kinder gehen 5 Tage zur Schule und am Wochenende bekommen sie nochmals "volles Programm". Irgendwann ist der Akku dann auch mal leer. Dabei geht´s gar nicht nur um die reine Spielzeit beim Turnier. Auch Wartezeiten schlauchen.
Ich vereinnbare mit den Eltern immer vor Saisonbeginn, dass ich genau das (2 Termine an einem Wochenende) nicht mache. Ganz im Gegenteil: Gerade in der Hallensaison mache ich eher weniger (Ziel ist 2 Termine pro Monat). So halte ich sie mir bei Laune, damit ich sie in der ereignisreichen Zeit im Frühsommer bei der Stange habe.Gerade in der Halle sehe ich oft, dass Trainer von Kindern ein Pensum verlangen, das viele Erwachsene nicht gehen könnten. Diese Turnier-Frequenz gehört dazu. Spielt einfach mal selbst über mehrere Wochen 2-3 Turniere pro Wochenende plus Training unter der Woche.
Manche Trainer lassen in der Halle ihre Topspieler auch gerne mehrere Spiele durchspielen und wundern sich dann, dass im Finale die Kraft fehlt. Hallenfußball ist intensiver als Feldfußball. Einfach mal selbst machen... -
und decken "press"-mannorietiert
Wenn das eher schwächere Mannschaften machen, "betteln" die doch um Positionswechsel Deiner Mannschaft. Ob jetzt die beiden Vorderen kreuzen, eine Seite kurz/lang geht oder Diagonalpositionen im Bogen kurz/lang gehen, spielt dabei gar keine Rolle. Diese mannorientierten Gegner werden dann doch nicht übergeben sondern mitgehen. Das sorgt meistens für einen Raum vor einem lang-gehenden Spieler.
Beim 5+1-Spiel (dürftet Ihr in der U11 ja auch spielen) kommt das Hinterlaufen hinzu.Es handelt sich dabei gar nicht um vorgegebene Laufwege, sondern um generelle Lösungsmöglichkeiten.
-
Der Verein ist in unseren Kreis ein NLZ und der verein sollte es wissen, denn die nehmen jedes Jahr teil und zwar mit 2 verschiedene Jugenden.
Meinst Du mit NLZ den DFB-weiten NLZ-Begriff oder irgendwelche Sonderlocken eines Landesverbandes?
-
Dabei habe ich folgende Beobachtung gemacht. Wir haben in einem Spiel, bei der gegnerischen Mannschaft war der normale Trainer nicht da, zweistellig gewonnen. Der Gegner war vollkommen überfordert.Beim Rückspiel war der Trainer wieder dabei und hat permanent Anweisungen, nie geschimpft immer positiv, gegeben wer was zu tun hat. Danach haben wir uns wesentlich schwerer getan und das Spiel ging knapp aus.
Das am Coaching des Trainers festzumachen, finde ich zu einseitig. Könnte es auch sein, dass Deine Mannschaft im Kopf schon vorher gewonnen hatte während sich die andere Mannschaft evtl. viel vorgenommen hatte?
Aber das Coaching kann andererseits durchaus eine Rolle gespielt haben. Das Ergebnis hast Du gesehen als das Coaching nicht kam. Sie konnten nur auf Anweisung spielen, hatten ggf. keine eigenen Ideen => Spielintelligenz entwickelt sich so nicht. Im Training vermittelst Du ihnen einen Bauchladen voller Lösungsmöglichkeiten für unterschiedliche Spielsituationen. Im Spiel wählen sie aus diesem Bauchladen aus. Manchmal wählen sie richtig und manchmal falsch. Manchmal wählen sie auch eine falsche Variante, die trotzdem funktioniert. Ist die dann falsch...?
-
Für mich ist es auch wichtig im Training anständig mitzumachen und Motivation/Einsatz zu zeigen. Es einfach nur an der Trainingsanzahl festzumachen ist mir zuwenig.
Ich habe einfach ein Problem damit, wenn jemand nur rumsteht sich nicht beteiligt und ich draußen Spieler habe die darauf brennen eingewechselt zu werden.
Die erste Frage ist dann aber, wie ich den Passiven dazu bringe, sich im Training zu beteiligen. Welche Spielformen/Provokationsregeln wähle ich, damit sich keiner verstecken kann?
Glaub mir, ich habe mir über das Thema in der Vergangenheit auch Gedanken gemacht. Passivität muss aber kein Zeichen von mangelnder Motivation sein. Es kann auch ein Signal dafür sein, über die Trainngsmethoden nachzudenken.
-
Ich habe dieses Jahr von jedem Kind Videos gemacht, Vollspan - Innenseite - Außenrist, dort konnte man gut erkennen was die Fehler sind. Allersdings erst ab 16-facher Verlangsamung.
Wenn Du die Fehler nicht mit bloßem Auge, sondern nur in 16-facher Verlangsamung erkennen kannst, bist Du da weit im Feintuning. Wie willst Du das denn im Training machen? Wenn Du die Fehler nur mit technischer Unterstützung erkennst, kannst Du auch nur mit technischer Unterstützung korrigieren.
Lt. Profil bist Du in der F-Jugend unterwegs. Da liegt das Ziel in der Grobform der Grundtechniken. So gesehen gehst Du mit Deiner Vorgehensweise deutlich zu weit.
Als E-Jugend-Trainer reicht es mir, wenn die Kinder die Kontaktflächen der Füße und die grobe Schusshaltung in der F kennengelernt haben.Ich habe diese Videos geschnitten, die Fehler analysiert und den Eltern mit Anmerkungen zugeschickt.
Gleiche Frage wie von @Don Quijote: Warum?
Ein Kind das zu Hause bolzt, schafft locker das 3 - 4 fache und das vielleicht sogar täglich.
Richtig. Und das ohne Trainerkorrekturen... Diesbzgl. solltest Du auch über die Hinweise von @Prof. Dr. Trainer nachdenken.
-
http://www.nfv.de/fileadmin/us…ordnung-Stand-11-2016.pdf
Ab Seite 49 findest Du die Regelungen zum Zweitspielrecht für Juniorinnen.Das Zweitspielrecht erteilt auf schriftlichen Antrag der für den aufnehmenden Verein zuständige Ausschuss in Absprache mit der zuständigen Spielinstanz, jeweils für ein Spieljahr. Der Zeitraum der Gültigkeit wird in einer Anlage zum Spielerpass vermerkt.
Insofern ist das nicht problemlos möglich. Problemlos ist nur die Rückkehr zum Stammverein möglich.
-
Ich habe mit einem Sportpsychologen vom DFB geredet. Der meinte , das der Druck vielleicht daher kommt , das sie eigentlich gar nicht Fußball spielen möchte. Sonder nur mir zum gefallen spielt !
Ach ja... Dazu vielleicht noch etwas...
Ich hatte mal einen Spieler in der E-Jugend, dem vor Spielen gegen starke Gegner auch oft schlecht wurde. Übergeben, Bauchschmerzen - das volle Prgramm halt. Der Junge ist jetzt in der B-Jugend und spielt immer noch Fußball.
Der Junge war durchaus talentiert. Technisch gut, hatte Biss. Aber - und das war im Nachhineien betrachtet der große Unterschied - Fußball war ihm nicht so wichtig wie seinen Mannschaftskameraden. Er könnte den Ehrgeiz seiner Mannschaftskameraden also als Druck empfunden haben. Heute spielen einige seiner damaligen Mannschaftskameraden 4 Klassen höher als er. -
Deshalb habe ich sie auch aus den Maßnahmen des Landesverbandes raus genommen.
Da die Übelkeit meist bei Maßnahmen des Landesverbandes aufgetreten ist , normalisiert sich das jetzt vielleicht auch wieder.
Das verstehe ich nicht. Wieso nimmt sie an Maßnahmen des Landesver bandes teil, wenn Du sie da doch rausgenommen hast?
-
Bei einem Sport wie Fussball, den Siegeswillen immer und über Jahre hinten anzustellen, ist schwierig. Respekt vor jedem der das schafft und den Eltern vermitteln kann.
Das ist für mich bei diesem Thema das meistverbreitete Missverständnis.
Siegeswillen ist wichtig und es ist auch Deine Aufgabe, den Kindern Siegeswillen zu vermitteln.
Sie müssen lernen, gewinnen zu wollen. Sie müssen aber auch lernen, nicht gewinnen zu müssen.
Auch als Trainer im Kinderfußball darf man gewinnen wollen. Man darf aber nicht unbedingt bereit sein, alles dafür zu tun.
Was die Eltern angeht: "Für die Kinder soll jedes Spiel das Championsleague-Finale sein; für Euch soll es ein Kinderfußballspiel sein." Bislang haben alle Eltern verstanden, was ich damit meine. -
NFV
Allerdings nicht der gesamte NFV. Ist je nach Kreis unterschiedlich. Bei uns und in unseren Nachbarkreisen wird in der E-Jugend ohne Abseits gespielt.
-
Bei den Altersgruppen, um die es hier geht (F- und E-Jugend) ist meine Beobachtung, dass die Mädchen den gleichaltrigen Jungs in ihrer Persönlichkeitsentwicklung oft deutlich voraus sind.
Selbst wenn die Statuten es hergeben, finde ich es im Kinderfußball insofern unglücklich, Mädchen sogar mit jüngeren Jungs spielen zu lassen. Der Unterschied von 2 Jahren im Spielerpass kann in der Persönlichkeitsentwicklung dann auch 3 oder 4 Jahre betragen.
Mit zunehmendem Alter gleicht sich das an und der Unterschied ist weniger krass. Ein U16-Mädchen in einer männlichen C-Jugend spielen zu lassen, ist von diesem Aspekt eher unproblematisch. -
Der Frage ist eher, ob man sich seine eigenen Preise im Jugendbereich kaputtmachen will. Ist es nicht ein großes Risiko, wenn man die Gehaltsschere schon im Jugendbereich weit auseinander gehen lässt? Manche gehen das Risiko vielleicht ein. Andere haben vielleicht prinzipiell eine Obergrenze.
-
Aber gefühlt strahlen immer die selben Vereine eine hohe Anziehungskraft auf Talente aus und andere geben ständig ab.
Könnte das neben den oft genannten Gründen wie Perspektive, Infrastruktur etc. nicht auch einfach am Geld liegen...? Könnte nicht auch manch Wechsel eines 17-Jährigen vom Berater forciert sein?
-
Wir trainieren zu zweit eine E-Jugend in unserem 2000 Seelen-Dorf.
Wir haben 15 Kinder.
Spielnahes Training, Spielformen in kleinen Gruppen, Umschaltspiele... Alles richtig.
Du musst Dich in Deiner Konstellation aber auch damit abfinden, dass Du in 2 x 90 Min. Training pro Woche manche Dinge nicht massiv verändern kannst.
15 Kinder eines Jahrgangs bei 2000 Einwohnern dürfte ja schon fast der gesamte Jahrgang sein. Da sind auch welche dabei, die nur Fußball spielen, weil halt Fußball angeboten wird oder die Kumpels spielen oder gerade nichts anderes ist. Die werden kaum jede freie Minute auf dem Bolzplatz verbringen. Und gerade das Thema Handlungsschnelligkeit wird besonders auf dem Bolzplatz geschult.
Bis zu einem gewissen Maße wirst Du mit Deinem Problem leben müssen. -
Ich kann die Diskussion nicht verstehen. Mit 18 darf man Autofahren, Alkohol trinken, zum Wählen gehen ... - warum soll man da nicht auch eine F-Jugend trainieren können? Das Alter ist kein Qualitätsmerkmal! (siehe Julian Nagelsmann)
Ich habe auch mit 18 (sogar mit 17) Jahren eine F-Jugend trainiert und sowohl Verein als auch Eltern waren sehr zufrieden (und das sogar in einem heutigen NLZ). Ich war da näher am Team dran, als ich das heute bin -> folglich hatte ich mehr Verständnis für die Kinder.Das Problem ist nicht ein 18-jähriger Trainer. Ich habe schon 17/18-Jährige gesehen, die das toll gemacht haben.
Das Problem ist, dass der Verein nicht einmal die elementarsten Dinge mit ihm besprochen hat. -
Das im Verein niemand mit deiner Tochter über das betreffende Thema geredet hat, würde ich nicht so negativ sehen. Könnte auch der Versuch sein nicht daran zu rühren.
...und deswegen fragt man dann die Eltern, ob man mit dem Kind reden soll oder ob man es einfach gar nicht ansprechen soll.
-
@Jason2012
So wie Du Euren Verein beschreibst, ist dieses divenhafte Verhalten schon sehr ungewöhnlich. Es handelt sich offensichtlich nicht um Wunderspieler, sondern lediglich um Spieler, die bei einem Verein Eurer Größenordnung aufällig sind. Das darf man den Jungs ruhig mal klarmachen. Es kann übrigens erden, wenn man solchen Jungs mal ein Probetraining vermittelt, bei dem sie komplett überfordert sind...
Bei der Konstellation, die Du beschreibst, ist es ungewöhnlich, im Kleinfeldbereich "Erfolge" feiern zu können. Vermutlich muss man den Begriff "Erfolge" relativieren... Einerseits ist es nachvollziehbar, wenn es der E-Trainer genießt, mal einen starken Jahrgang zu trainieren - andererseits darf man bei Eurer Größe niemanden vergraulen. Und das muss auch so vorgegeben werden.
Kommt Ihr ab der C noch alleine klar oder habt Ihr dort schon eine Spielgemeinschaft?
