Beiträge von Follkao
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Ich schaue natürlich auch was die F- Jugend so treibt und habe festgestellt, dass es dort einen klassischen Spielbetrieb gibt.
Mit oder ohne Tabellen?
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Die Volleyballkinder stellen das Schiedsgericht selber. Es finden immer kleine Turnier mit drei Teams statt. Zwei spielen, eins pfeift. Da machen die Kinder wirklich alles alleine: 1. + 2. Schiri, Anschreiber und Linienrichter -> 5 Kinder sind beschäftigt. Der Trainer der Schiritruppe geht umher und stärkt seine Kinder. Guckt ob richtig aufgeschrieben wird oder sitzt auch schon mal am Fuße seines 1. Schiris, wenn der das zum aller ersten Mal macht. Funktioniert echt prima.
Wow. Das ist ja eine starke Lösung. Ab welcher Altersgruppe wird das so gemacht? Ich vermute mal, dass man im Volleyball älter ist, wenn man mit Wettkämpfen loslegt. Für 6- oder 7-Jährige dürfte diese Sportart zu anspruchsvoll sein.
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Genau! Deshalb erhält jeder Teilnehmer für jedes Kinderaltersgruppe die Aufgabe eine Trainingseinheit auszuarbeiten. Diese wird dann man einer Kindergruppe vor den Augen der Ausbilder und Trainerkollegen ausprobiert und man erhält ein Feedback, was O.K. war und was wie besser gemacht werden kann.
Waren eure Seminare ausschließlich nach 18:00 Uhr oder gab es auch Vormittagstermine am Samstag oder Sonntag? Wenn nicht, dann ist dies ebenfalls als ein Organisationsproblem anzusehen.
Waren denn nur die Bambinis nicht da oder fehlten generelle Kindermannschaften für eure Lehrproben?Da frage ich mal andersherum: Gibt es das irgendwo?
Bei der Prüfung hatten wir eine Demo-Mannschaft da. Aber sonst nicht. Und ich halte das bei Gruppengrößen von 15-25 Teilnehmern auch für kaum darstellbar. Wie oft müsste da jede Mannschaft erscheinen, damit jeder Teilnehmer eine 20-Min-Einheit präsentieren kann? Mehr als 3 x 20 Min pro Tag wirst Du den Kindern kaum zumuten können.
Wenn man den Teilnehmerkreis auf 5 begrenzen würde, wäre das vielleicht möglich... Aber einen solchen Privatlehrgang hatte bislang wohl nur der Loddar... -
@TW-Trainer
Ich stimme Dir zu, dass die eigene Praxis keine Garantie dafür ist, das Training so zu erleben, wie es meine echte Trainingsgruppe tut. Die Vermittlung der Inhalte ausschließlich auf theoretischer Ebene ist das aber wohl noch weniger. -
1. Fussballspiele der angehenden Trainer
Diese Zeit ist eigentlich vollkommen überflüssig.Das sehe ich nicht so. Und zwar aus mehreren Gründen:
- Intensität
Einfach mal selbst machen, um zu erkennen, wie intensiv Übungen und Spielformen sind. Viele Trainer verlangen Dinge von ihrem Team, ohne zu erkennen, dass man nach kurzer Zeit mental und/oder körperlich abbauen muss. - Interessant/langweilig
Um diesen Unterschied zu erkennen, hilft nichts so gut wie selbst machen. Wie mag ein Kind erst eine Übung empfinden, die ich als Erwachsener schon langweilig finde...? - Ausprobieren
Im Laufe des Lehrgangs macht es ja auch Sinn, das Gelernte auszuprobieren. Da es in aller Regel nicht möglich ist, dem Lergang immer eine Jugendmannschagft zur Verfügung zu stellen, bleiben halt nur die anderen Teilnehmer. Auch als Teilnehmer dieser Trainngsgruppe habe ich viel mitgenommen: Ansprache, Korrekturen etc. - Spaß
Wirfst Du einen Ball in die Mitte, sind Erwachsene irgendwie auch wieder Kinder. Gerade zu Anfang des Lehrgangs haben wir auf unser Abschlussspiel bestanden.
Als es später auch um Themen wie Saisonvorbereitung A/B ging, mussten wir das nicht mehr haben. Da war gerade die Ü40-Fraktion auch so schon im Eimer... Aber auch das war wichtig - siehe Punkt 1.
- Intensität
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Du meinst damit ja dann den Wechsel in die vergangene Saison. Da hatte der 01er Jahrgang noch C-Jugend gespielt und war quantitativ alleine spielfähig.
Ihr habt also Abgänge bei den 01ern gehabt, die dazu führen, dass die 01er jetzt nicht mehr alleine spielfähig sind.
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Habt Ihr vor zwei Jahren (Wechsel B/C) nicht vor demselben Problem gestanden? Wie habt Ihr´s da gelöst?
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Aber soll es bringen, wenn man in der F-Jugend 2 Torhüter bestimmt, die dann jeweils nach Ballbesitzwechsel das Team wechseln? Kannst du uns mal deine Erfahrungen dabei schildern?
Das hast Du falsch verstanden. (Nach nochmaligem Lesen stimme ich zu, dass ich das missverständlich formuliert habe...) Man bestimmt nicht zwei feste TW und sie wechseln auch nicht das Team.
Du spielst z.B. 5:5 oder 4:4. Nach Ballbesitzwechsel gehen von den vieren/fünfen zwei ins Tor. Aus der anderen Mannschaft verlassen die zwei das Tor und spielen auf dem Feld mit.
Auf dem Feld spielst Du dann also 5:3 oder 4:2.
Meine Erfahrungen damit:- Durch die Überzahl von 2 Spielern sieht man eher den Mitspieler. Günstigstenfalls lernt man, die richtige Entscheidung zwischen Dribbling und Pass zu treffen.
Wer dann noch mit gesenktem Kopf in mehrere Gegenspieler rennt, wird von seinen Mitspielern dezent auf die Optionen hingewiesen
- Dadurch, dass bei Ballverlust zwei ins Tor müssen, wird Kommunikation gefördert. Auch die stillsten Kinder teilen ihren Mitspielern mit, dass sie jetzt die TW-Position einnehmen, weil sie gerade am weitesten hinten sind.
- Allen ist bald klar, dass Ballverlust sofort Unterzahl auf dem Feld bedeutet. Recht bald bleibt da keiner mehr vorne stehen.
- Durch die Überzahl von 2 Spielern sieht man eher den Mitspieler. Günstigstenfalls lernt man, die richtige Entscheidung zwischen Dribbling und Pass zu treffen.
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Ich denke Provokationsregeln sind immer Mittel zum Zweck. Wenn ich eine Provokationsregel verwende verfolge ich immer ein bestimmtes Lernziel.
So sehe ich das auch. Mit Provokationsregeln kannst Du
- ein bestimmtes Verhalten steuern.
z.B. Linien, die der Ball nur im Dribbling überschreiten darf, um das Tempodribbling zu provozieren - oder für bestimmte Situationen sorgen, die besonders häufig vorkommen sollen.
z.B. Flügelzonen, weil vorher das defensive 1:1 am Flügel Dein Thema war.
ich versuche im Abschlußspiel meiner D-Jugend oft eine Provokationsregel einzubauen.
Ich empfehle, die Provokationsregel im Abschlussspiel irgendwann aufzuheben und frei spielen zu lassen. Wenn das vorher provozierte Verhalten dann trotzdem gezeigt wird, sind das die Tage, an denen Trainer mit einem Grinsen nach Hause geht.
- ein bestimmtes Verhalten steuern.
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Theoretisch denkbar wären zur spielerischen Vermittlung eines Überzahlspiels dann noch "leichte" Überzahlspiele wie z. B. dass sich jeweils zwei Kinder durch hintereinander liegende Verteidigungszonen spielen, die mit je einem Verteidiger besetzt sind.
Ganz einfache Spielform dazu, die auch jede F-Jugend versteht:
Spiel im 3:3, 4:4 oder 5:5
Mannschaft, die den Ball hat, spielt ohne TW. Mannschaft, die den Ball nicht hat, spielt mit 2 TWs. Sorgt ganz nebenbei noch für Umschalten im Kopf und Kommunikation auf dem Platz... -
Die Dribbler würden sich allzu oft festrennen und dann gehe der Ball halt verloren.
Ich würde das RICHTIGE Dribbling zum Trainingsthema machen.
Festrennen heißt für mich, ohne Anwendung und/oder Kenntnis von Finten mit gesenktem Kopf in einen oder mehrere Gegenspieler laufen.
Da gibt´s auch ohne Passspiel reichlich zu tun.
Wenn ich dann den Kopf ersteinmal oben habe, erkenne ich von selbst, dass der Pass die bessere Option ist.
Das "In-den-Gegner-rennen" ist nach meiner Erfahrung meistens ein "Kopf-unten-Problem". -
Der "schlechte Tag" ist leider bei SR genau so möglich wie bei Spielern. Sollte er nicht bessre können würde er wohl nicht in eurer Klasse pfeifen. Der größte Unterschied ist leider das Spieler ausgewechselt werden können obwohl der einzelne deutlich weniger Einfluss auf das Spiel hat als der SR.
Ein weiterer Unterschied ist, dass es dem Spieler jemand sagen darf, wenn er einen schlechten Tag hatte. Falls der Schiri nicht gerade zufällig eine Beobachtung hat, darf dem das keiner sagen.
Die in der Schiri-Ausbildung vermittelte Arroganz führt leider dazu, dass manche Schiris so wirken als fühlten sie sich unfehlbar. Mann kann sagen: "So habe ich´s wahrgenommen. Kann sein, dass ich daneben lag. Aber ich muss es so pfeifen, wie ich es sehe." Das werden die meisten verstehen...
Man kann aber auch mit abweisenden Gesten arbeiten und Kritiker mit Sonderberichten und ähnlichem Quatsch ruhigstellen. Damit kann ich jemanden, der ohnehin aufgeladen ist, dann so richtig auf die Palme bringen. -
Hier bekommen einige Schnappatmung, Hitzepickel und Stressflecken, wenn man im Zusammenhang mit Kindern das Wort Leistung(sträger) benutzt. Hier finde ich, dass die Trainer, die diesen Begriff benutzen durchaus wissen was sie tun [...]
Da möchte ich widersprechen. Ich habe aus dem Mund von Kindertrainern im Laufe der Jahre schon nahezu jeden Begriff gehört, den man aus dem Profi- oder zumindest Erwachsenenfußball kennt. Auch den Stamm- und Ergänzungsspieler kennen sie und setzen ihn genau so ein.
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Es ist nur so, dass unter den 2010ern Spieler dabei sind, die sogar stärker sind als einige 2009er. Diese habe ich vor der Saison bewusst mit hochgezogen und würde sie auch gerne weiterhin im älteren Jahrgang lassen
Ich würde schon sagen, dass es bei uns üblich ist, die Jahrgänge zu mischen. Nicht aus Prinzip, sondern einfach wenn es erforderlich ist, um Mannschaften z.B. aufzufüllen, wie in meinem Fall.
Du hast ja erst einige aus Leistungsgründen hochgezogen. Danach mussten einige andere nachrücken, um daraus 2 Mannschaften zu machen. Bei den 14 2009ern war ein Auffüllen ja nicht zwingend notwendig. 14 ist viel - aber noch nicht zu viel für eine F-Jugend.
Ihr habt also schon mit einer Jahrgangsmischung aus Leistungsgründen angefangen. Ob das an der Schwelle zwischen F- und G-Jugend der richtige Zeitpunkt ist, will ich hier jetzt gar nicht diskutieren.
Wenn Du damit aber anfängst, zieh es durch. Du kommst sonst in die Diskussionen "warum der und nicht der?" -
Der vom Threadersteller geschilderte Fall ist natürlich seltsam.
Aber noch ein paar grundsätzliche Gedanken zum Thema:
Wer wissen will, wie das Spiel aus Schirisicht aussieht, sollte sich einfach mal eine Pfeife nehmen und ein Spiel leiten. Bis einschließlich E-Jugend ist das noch relativ einfach.
Ab der D-Jugend von 16er zu 16er mit Abseits wird´s härter, spätestens auf dem Großfeld in der C-Jugend ohne Assistent sieht die Welt dann ganz anders aus. Du kannst nicht immer so stehen, dass Du alles eindeutig siehst. Dafür ist der Platz zu groß, der Ball bewegt sich zu schnell uund irgendeiner steht Dir oft im Blickfeld.
Man muss sich da nix vormachen. Wenn man in Höhe Mittelkreis steht und ein Spieler wird steil geschickt, kann man die 16er Linie nicht wirklich erkennen. Die Beurteilung von Abseitssituationen ist aus der Perspektive ohnehin fast nur geraten.Auf der anderen Seite die Schiri-Ausbildung... Ich habe einen solchen Lehrgang mitgemacht. Dort wurde definitiv Arroganz gelehrt. Leider sehe ich dieses Verhalten dann auch oft gerade bei jungen Schiris. Natürlich ist die Arroganz ein Schutz gegen die Schwierigkeiten des Geschäftes, die ich oben beschrieben habe. Aber ist das der richtige Weg?
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Was mir nach wie vor auch fehlt ist eine neutrale Beratungsstelle, an die sich die meist im Fussball unerfahrenen Eltern wenden können, um alle Vor- und Nachteile einer Veränderung ihres Kindes durch Vereinswechsel einigermaßen ausloten zu können.
Wäre das nicht ein Thema für die VDV?
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Wenn ich ein Interview mit dem Verbandsjuristen richtig verstanden habe, lässt es die Satzung des NFV nicht zu, in einem solchen Fall den Verein zu bestrafen.
Somit hat das Verbandssportgericht also nach den derzeit gültigen Regeln entschieden. Die Regeln mögen schlecht sein - das ändert aber nichts daran, dass sie gültig sind.
Auf dem Platz entscheidet der Schiri aufgrund der gültigen Fußballregeln. Da ist sicherlich auch manch Regel dabei, die wir schlecht finden und die vielleicht sogar der Schiedsrichter schlecht findet. Dennoch entscheidet er nach den gültigen Regeln.In diesem Fall haben die Schiris jetzt gestreikt, weil sie es schlecht fanden, dass eine Entscheidung aufgrund gültiger Regeln getroffen wurde... Haben sie damit das richtige Zeichen gesetzt?
Noch etwas von Fupa zu diesem Fall...:
http://www.fupa.net/berichte/f…llen-streiken-653118.html
http://www.fupa.net/berichte/s…sballplaetzen-653994.html
http://www.fupa.net/berichte/d…t-aber-falsch-653125.html -
@Folkao
eckball nur, wenn der Ball den Strafraum verlässt und dann ins Aus geht... geht der Ball innerhalb des Strafraums ins aus beim Abstoß gibt es wiederholung, da der Ball NICHT ins Spiel gebracht wurde!!!
Ich hätte gedacht, dass er mit Überschreiten der Torlinie den Strafraum verlässt. Aber o.k. - darum soll´s hier auch nicht gehen...
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Ich würde jetzt mal sagen das die Entscheidung regelkomform war.
Nein. War sie nicht.
Wenn es ein Abstoß war (also Ball war vorher im Toraus), hätte die richtige Entscheidung "Eckball" geheißen.
Es gibt im Regelwerk den Grundsatz "Aus einem Vorteil darf kein Nachteil werden." Und der greift in solchen Fällen.
Du kannst zum Beispiel auch keinen Freistoß ins eigene Tor schießen.
