Beiträge von Follkao

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    Nur mal so als Beispiel:

    http://www.fussball.de/spielta…0004VS5489B4VU9HDBC9-G#!/


    http://www.fussball.de/spielta…0004VS5489B3VS3GHJJU-G#!/


    In der Ausschreibung findet Ihr auf Seite 4 die Altersklasseneinteilung:
    https://www.nfv-bezirk-lüneburg.de/fileadmin/user_upload/kreis_uelzen/pdf/AusschreibungBZ_2018_19__02.07.pdf


    Über Erfahrungen kann ich nicht berichten, da es nicht mein Heimatbezirk ist. Wollte nur aufzeigen, dass es eine solche Unterscheidung tatsächlich gibt.

    Wie handhabt ihr das in euren Vereinen? Ist das vertretbar?

    Letzten Endes ist die Frage, inwiefern das in Eurer Region im Jugendbereich üblich ist. Werden diese Beträge im Jugendbereich tatsächlich bezahlt? Kommen auch Spieler von anderen Vereinen zu Euch, weil Ihr so eine gute Ausbildung bietet? Wenn die Spirale erst in Gang gesetzt ist, wird sie sich schnell weiterdrehen. Dann werden die anderen Vereine auch Wechseln, die zu Euch gehen, nicht mehr zustimmen.

    Uns steht eine Ablösesumme ab der U13 zu, deshalb möchten wir zukünftig darauf bestehen.

    Das ist nicht ganz richtig. Wenn der Spieler und/oder der Verein die Sperre in Kauf nimmt, guckt Ihr in die Röhre.

    Der große Vorteil des Alterklassenspezialisten ist, dass er die Vergleiche zu anderen Jahrgängen hat.

    Ich sehe den "Wunderspieler" in einem schwachen Jahrgang ganz anders, als jemand, der nur diesen einen Jahrgang kennt. Aufgrund der Erfahrung in einer Altersklasse sehe ich auch tatsächliche außergewöhnliche Fähigkeiten in einem andern Kontext.

    Auch wenn man, über Jahre in derselben Altersklasse arbeitet, entwickelt man sich weiter. Man verändert mehr und mehr lediglich Details, die aber oft den Unterschied machen.

    Was haltet ihr davon ? Kann sie davon profitieren ?

    Ganz klar: Kommt drauf an.;)

    Welcher Jahrgang ist sie?

    Welche Liga in welchem Verband meinst Du konkret? Weder im NFV noch im HFV gibt es eine Juniorinnen-Oberliga.

    Vermutlich geht es um die Niedersachsenliga oder um die Verbandsliga in HH.
    Ich weiß von einem Mädchen, das im U15-Alter Stammspielerin in der U17-Juniorinnen Bundesliga war. Sie war keine Verbandsauswahlspielerin. Erst in der B-Jugend gibt es für Mädchen einen echten Spielbetrieb im Leistungsbereich. Aufgrund der geringeren Leistungsdichte müssen trotzdem viele Vereine über mehr als 2 Jahrgänge spielen. Körperlich unterlegene Spieler entwickeln oft Strategien, mit wenigen Kontakten auszukommen. Das kann für einen Teilbereich der Ausbildung also durchaus förderlich sein.


    Bezogen auf den sozialen Aspekt gebe ich aber auch Kiriku vollkommen Recht. Das solltet Ihr nicht außer Acht lassen, obwohl der Spruch "11 Freundinnen sollt Ihr sein" im Leistungsbereich natürlich weniger Berechtigung hat.


    Sie ist NFV-Auswahlspielerin, richtig? Ich würde in Eurer Stelle auf jeden Fall den Verbandstrainer um Rat bitten. Er dürfte die entsprechenden Ligen am besten kennen.

    Ich habe mal vor Jahren mit einer E an einem Turnier in einer Hitzephase teilgenommen. Der Veranstalter rief mich kurz vorher an, ob wir denn auch tatsächlich kommen, da er schon einige Abmeldungen hatte. Ich sagte ihm, dass wir selbstverständlich kommen.

    Der Verein hatte dann die örtliche freiwillige Feuerwehr angesprochen, die zur Häfte des Turniers kam und mit den Kindern eine Wasserschlacht veranstaltet hat. War ein Riesenspaß.

    Zunächst: Man kann generell nicht davon ausgehen, dass eine Mannschaft in der Konstellation bis zur A-Jugend geht, in der sie sich als Minikicker mal gefunden hat.

    Der richtige Zeitpunkt zur Neueinteilung ist je nach Vereinsgröße, Klassenzugehörigkeit und Organisation des örtlichen Spielbetriebes unterschiedlich.
    In aller Regel dürfte der richtige Zeitpunkt beim Wechsel F=>E, E=>D oder D=>C liegen.

    Bzgl. der Frage "Wer entscheidet?" und "Wie sieht das Gesamtkonstrukt aus?" müssen die Fragen geklärt werden, die Goodie schon aufgeworfen hat.

    Zusätzlich ist die Frage zu klären, wie der Verein im Jugendfußball generell ausgerichtet ist. Wenig verlässlich finde ich es, wenn grundsätzliche Entscheidungen jedes Jahr neu und anders getroffen werden.


    Jetzt noch eine ganz praktische Anmerkung:

    oder eigenständig die D2 trainieren mit allen 12 Spielern wie sie bei der E1 war?

    8 zuverlässige und 4 unzuverlässige Spieler reichen für eine 9er-D nicht.

    Beim Pfingstturnier gegen tlw. höherklassige Gegner ist mir aufgefallen, dass die Gegner

    - noch einen Tick schneller in den Bewegungen,

    - noch einen Tick schneller in den Gedanken

    - noch geiler auf den Ball

    - noch viel viel spielintelligenter sind.

    Das, was Du da beschreibst, macht oft individuell den Unterschied zwischen guten und sehr guten Fußballern aus. Eine gute Technik haben evtl. sogar viele - sie unter Zeit- und Gegnerdruck anzuwenden und dabei richtige Entscheidungen zu treffen, ist abe eine andere Sache.

    Habt Ihr erprobte Übungen, die den D-Jugendlichen Spaß machen und die sie in den o.g. Punkten richtig fordern und nach vorne bringen?

    Würde mich über Anregungen besonders im Hinblick auf Power & Geschwindigkeit, Spielfreude und Spielintelligenz sehr freuen.

    Im wesentlichen hat Trainer E es schon erklärt: Mit ein paar Übungen, die Du ein paar Wochen wiederholst, wirst Du nichts erreichen. Hier musst Du Deine gesamte Trainingsphilosophie hinterfragen. Und selbst dann muss man manchmal auch realistisch anerkennen, dass die Natur manchen Kindern einach Grenzen gesetzt hat. Ein Training dieser Art ist körperlich und besonders geistig sehr fordernd. Talentierten Kindern macht aber gerade das Riesenspaß.

    Zunächst:
    Wenn ich bei einer E-Jugend z.B. 9 Feldspieler zur Verfügung habe, muss niemand 50 Minuten spielen. Bei gleichmäßigem Wechseln kommt jeder nur auf ca. 35 Minuten, die er nichteinmal am Stück spielen muss.


    Ich habe bisher keinen gesunden 9-11-Jährigen kennengelernt, den das körperlich überfordert hätte. Probleme sehe ich da häufig eher in der Fähigkeit, mental über einen längeren Zeitraum am Spielgeschehen teilzunehmen. Äußerlich sieht das oft aus, als hätte der Spieler konditionelle Probleme, weil er nicht nachsetzt, zu spät in den Sprint geht usw... Tatsächlich hat er aber die Situation zu spät erkannt, weil der Kopf müde wird.


    Spielformen wie Trainer E sie beschrieben hat, gehören bei einer Kleinfeldmannschaft in jedes Training. Bei Übungsformen hast Du eine Aktion, die sofort nach der Übung beendet ist. Der Kopf kann also direkt abschalten. In Spielformen geht's immer weiter. Die Aktion ist erst vorbei, wenn der Ball im Tor oder im Aus ist.


    Das oben beschriebene 3-Aktionen-Modell ist ein Grundsatz, der auch einer Übungsform die Intensität einer Spielform geben kann.
    Beispiel: Du möchtest das offensive 1:1 mit Torabschluss trainieren. Darf der defensive Gegenpart den gewonnen Ball wegbolzen, ist die Aktion vorbei. Soll er aber den gewonnen Ball in einem Kontertor/Dribbeltor unterbringen, ist die Aktion nicht vorbei. Ggf. gibt es sogar die Chance zum Rückgewinn.



    Habt ihr da mal Beispiele für solche Spielformen, die diesbezüglich Sinn machen?

    https://www.soccerdrills.de/tr…ngen/tschechenrolle/1003/

    Ich wandle diese Spielform allerdings so ab, dass bei Ballverlust nicht die 3. Mannschaft auf's Feld kommt. Mannschaftswechsel nur, wenn der Ball das Feld verlassen hat. So hat man die Notwendigkeit des Nachsetzens. ich spiele das nicht zwingend als 3:2 mit TW, sondern auch als 3:3 ohne TW mit kurzer Abschlusszone oder auf Minitore.


    Ich wollte mal was anderes als Funino vorschlagen, damit es nicht wieder heißt, dass es für Funino-Jünger der heilige Gral ist... Nichtdestotrotz: Die Funino-Varianten haben diesen Effekt auch ;)

    Diese Kinder sind also keine notorisch boshafte Störer.

    Versuch doch mal, ein Training anzubieten, bei dem öfter Du zwischen Spiel- und Übungsformen wechselst, wobei die Spielformen aber deutlich überwiegen sollten. Die Provokationsregeln kannst Du (besonders bei den entsprechenden Kindern) auch aktiv coachen. Heißt also, dass Du an die Regel erinnerst, wenn sie in eine entsprechende Situation kommen.

    Nicht alle Menschen (gilt für Erwachsene wie für Kinder) haben die gleiche geistige Beweglichkeit...


    Edit: Upps - hätte ich Trainer E s Beitrag vorher gelesen, hätte ich mit diesen auch sparen können...

    o.k. - verstanden.
    Wie sieht das bei Spielformen mit Provokationsregeln aus? Können sie veränderte Provokationsregeln im Laufe einer Spielform verarbeiten?

    Wie lang ist die "Warteschlange" bei Deinen Übungsformen?

    Es ist wirklich schwer, Dir zu folgen...

    er sieht keine Weiterendwicklung da , er würde ja wieder mit einer Jungen D anfangen und das hat er ja schon die letzen 2 Jahre

    Heißt das, dass er der einzige 2007er wäre, der in der D-Jugend bleibt und er würde ausschließlich mit 2008ern zusammenspielen?

    Abgesehen davon: Wenn ich das richtig verstanden habe, ist er Torwart. Welche Art von Weiterentwicklung erwartet Dein 12-jähriger Sohn denn eigentlich?

    Ich habe etwas Probleme, den Sachverhalt zu verstehen, da Du nichts zu den Rahmenbedingungen sagst.
    Ihr seid in einer Spielgemeinschaft? Mit wievielen Teams je Jahrgang? Aus wievielen Vereinen?


    Sollte der Trainer nicht zu seiner Ausage stehn wohin wende ich mich ?

    "Vorgesetzter" des Trainers ist in den meisten Vereinen der Jugendleiter.

    Ist es richtig das der Verein über den Kopf des Trainers entscheidet wo hin ein Spieler geht oder hat der Trainer auch ein Mitspracherecht ?

    Wenn man unterschiedlicher Meinung ist und sich nicht einigen kann, muss jemand das letzte Wort haben.
    Grundsätzlich ist es dabei o.k., wenn Vereinsinteressen vor Mannschaftsinteressen und Mannschaftsinteressen vor Einzelinteressen gehen.

    Er ist vom.Alter ein Grenzfall

    Wie muss ich mir einen Grenzfall vorstellen? Der Stichtag 01.01. ist doch vollkommen klar definiert.

    Notfalls auch eins runter in der nächsten Sasion da er ja ein Grenzfall wäre vom Alter

    veralbert der mich ? gelinde ausgedrückt ?

    Ich verstehe das doch richtig, dass er dann in seinem Jahrgang spielen würde?

    Was heißt hier denn volllabern?

    Was sind denn die bessere Methoden?

    Das katastrophale Auftreten war Mentalitätssache und hatte mit Mannschaftssport überhaupt nichts zu tun.

    Ich denke, dass man schon die Kinder darauf aufmerksam machen sollte, warum sie überhaupt Fußball spielen.

    Die Frage ist: Kann ich 7/8-Jährigen durch einen Vortrag etwas beibringen, was sie durch die Ergebnisse der Spiele nicht schon selbst gelernt haben? Kannst Du stattdessen im Training dafür sorgen, dass sie sich nie zu sicher sind? Wie wär's mit Provokationsregeln in Spielformen, die das Ergebnis immer wieder schnell kippen lassen können?

    Dass sie sich nach einer "Siegesserie" für die Könige halten, ist doch vollkommen normal. Evtl. wird das durch das Umfeld sogar noch gefördert. Das siehst Du auch im Senioren- und sogar im Profibereich. Wie oft stolpert eine Mannschaft nach einer Serie gegen einen Abstiegskandidaten? Das kommt immer wieder vor.

    Das Ergebnis war mir egal, aber die Einstellung hat mich so extrem gewurmt, dass ich nach dem Turnier für eine Zeit nicht mehr mit den Kindern gesprochen habe.

    Hmmm... Was war passiert? 7/8-jährige Kinder hatten an einem Tag nicht so gut Fußball gespielt, wie es sich ein Erwachsener gewünscht hatte...

    Wie findest Du das mit ein paar Tagen Abstand?

    Ein als Missionar bezeichneter Professor, der das bisherige System pauschal als Talent-Vernichtung bezeichnet und damit in voller Absicht der überwiegenden Mehrzahl aller bisher ehrenamtlich tätigen KIFU Trainer einen Schlag ins Gesicht versetzt.

    Hmmm... Wenn das seine Absicht war, hat er mich nicht getroffen. Als einer der von Dir genannten ehrenamtlichen KIFU-Trainern muss ich die Wettbewerbsform nehmen, die mir der Verband hinstellt. Wenn dann jemand sagt, dass diese Form schlecht ist, geht das doch nicht gegen mich. Wären die Verantwortlichen in den Verbänden beleidigt - o.k.... Aber die Trainer in den Vereinen doch nicht...

    Die alarmierende Zahl in dem Artikel ist, dass 50% der Kinder von der E- bis zur A-Jugend mit dem Fußball aufhören. Trainer die nur das Jetzt und den aktuellen Spaß der Kinder und Eltern (!) sehen, denen es egal ist, ob ihre Spieler überhaupt auf dem Großfeld ankommen, tragen da sicherlich eine Mitverantwortung.

    vielleicht ist am Ende der Saison nur etwas die Luft raus?

    Ist zu diesem Saisonzeitpunkt auch oft meine Erfahrung. Im Mai kannst Du es in der Regel knicken, noch neue Themen zu vermitteln.

    Die Kinder brauchen 'ne Pause - und der Trainer auch.

    Seine Aussage ist, dass wir es mit dem neuen Trainer in der F1 (dann E2) versuchen können, es aber sein kann, dass er nicht viel Spielzeit haben wird, welche in diesem Alter sehr wichtig ist. Ein Wechsel in die Leistungsmannschaft wäre ja auch noch in 2-3 Jahren möglich. Er meint, dass er sich sehr gut entwickelt, es ihm aber im Spiel noch etwas an Tempo fehlt und dass sie ab der E-Jugend gegen 1 Jahr ältere Spieler spielen, erschwert es zusätzlich.

    Eigentlich hat er Dir auf freundliche Art und Weise gesagt: "Lass es sein und mach weiter wie bisher." Wenn Eltern ihr Kind in meiner Mannschaft sehen, mache ich es oft ähnlich. Allerdings erlaube ich ihnen nicht, auf ein Training in ihrer Mannschaft zu verzichten, um bei mir zu trainieren. Training in der höheren Mannschaft gibt's nur zusätzlich - nicht stattdessen.