Beiträge von Ranwie

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    Micha: Zunächst mal sind wir immer grundsätzlich geneigt, Spielverlegungen bei F- und E-Jugend zuzustimmen, denn gerade bei den Kleinen kommt man wg. Geburtstagen und so'n Zeugs selber auch hin und wieder in die Verlegenheit das tun zu müssen. In der Regel stehen dabei ja auch keine taktischen Erwägungen im Hintergrund. Dabei macht es für mich aber auch keinen Unterschied, ob der Gegner sagt "mir fehlen 3 Spieler" oder "mir fehlen die 3 besten Spieler". Letzteres ist wenigstens ehrlich und mir allemal lieber, als wenn man mir irgendwelche Geschichten auftischt. Wir haben aber auch Vereine im Kreis, die in der E-Jugend nur mit 8 oder 9 Spielern pro Mannschaft ausgestattet sind. Da wird es schon eng, wenn mal ein paar fehlen.


    Wir spielen auch Rotation in F- und E-Jugend. Dennoch - und das wirst du ebenfalls beobachten können - ist es auch bei der Rotation ein großer Unterschied, wer gerade wo auf dem Platz steht. Es macht also durchaus einen Unterschied, ob die besten Spieler fehlen. Wie gesagt, suchen wir den sportlichen Wettkampf. Also soll der Gegner das Spiel ruhig verschieben, wenn ihm aus seiner Sicht wichtige Spieler fehlen. Zudem weiß ich ja auch nicht immer, von welcher Denke der Kollege ist. Er kann ja durchaus ein KiFu-Typ sein, der nicht möchte, dass seine "Rumpftruppe" abgeschossen wird.


    Meine eigene Truppe zu schwächen, sehe ich nicht überhaupt als Option, denn wenn ich schon Rotation spiele, warum soll ich dann zusätzlich noch meine starken Spieler draußen lasse? Das ist diesen Jungs gegenüber nicht fair. Da stimme ich dann schon lieber einer Verlegung zu, um dem Gegner die Gelegenheit zu geben, mit der stärksten Truppe anzutreten.


    Und selbst wenn ich weiß, dass der Kollege ergebnisorientiert denkt, nutzt es weder meinen noch seinen Spielern, eine Verlegung abzulehnen. Stell dir vor du als Vertreter des KiFU lehnst eine Verlegung ab, weil du den ergebnisorientierten Kollegen belehren möchtest. Dann "haust du seine Truppe haushoch weg", obwohl du nur deine schwächeren spielen lässt, weil ihm die stärksten fehlen. Wie stehst du dann da? Und was glaubst du, in welcher Atmosphäre so ein Spiel abläuft. Die Kollegen kommen schon mit einem Hals an, weil du die Verlegung abgelehnt hast. Das muss ich nicht haben und möchte ich auch für die Kinder nicht. Und zum KiFu bekehren kannst du so sicher auch niemanden. Maximal wird man sich deine Weigerung "merken" und dir bei nächster Gelegenheit "mit gleicher Münze" zurück zahlen.


    Und überhaupt: das ist schon ein komisches Verständnis von Kinderfußball. Ich lehne die Verlegung ab, weil mir die Einstellung des Kollegen nicht passt und verhindere damit, dass ein Teil seiner Kinder spielen kann? Dann verhindere ich im Namen des KiFu auch noch, dass ein Teil meiner Kinder spielen kann? Das ist absurd, oder?

    Das macht schon Sinn, wobei man dir sicher entgegen halten wird, dass du den TW ja auch von Spiel zu Spiel wechseln kannst. Insofern würde ich mir da nicht allzu viel von versprechen. Die Frage ist aber, ob der DFB der richtige Ansprechpartner ist oder eher die Kreis- bzw. Landesverbände. Bei uns im Kreis wurde zu Saisonbeginn die Regel eingeführt, dass ausgewechselte Spieler auch wieder eingewechselt werden können. Dies gilt nun für alle Altersklassen und auch für die Leistungsklassen. Letztlich ist mir allerdings ohnehin nicht klar, warum die Zahl der Wechselspieler auf 4 begrenzt ist.

    Macht er sich seine kleine Welt wie der Mensch die Erde untertan oder sagt es zuerst: ich diene...

    Nun, ersteres ist quasi ein göttliche Anweisung, aber dieses Thema lassen wir wohl besser ganz außen vor. ;)


    Du stellst aber auch hier - wie so oft - wieder nur die beiden extremen Positionen zur Diskussion "herrschen" oder "dienen". Beides halte ich für verfehlt.

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    Vielleicht sollte jeder KiFu-Trainer erstmal Herrentrainer sein, sich da beweisen - ich weiß, nicht umsetzbar, nur von der Idee her, um zu lernen, wie man "Menschen" behandeln sollte.

    Ja, aber dort lernt er leider maximal den Umgang mit erwachsenen Menschen. Für die Arbeit mit Kindern ist ein Trainerjob im Seniorenbereich wenig hilfreich, aus meiner Sicht sogar eher schädlich.

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    Schau doch mal auf deine Sprache: "stolz", "dominieren", Insel-Affen dazu die Fixierung aufs Ranking,

    Meine Sprache habe ich in dem Fall ganz bewusst so gewählt. Ich denke, das weißt du auch.


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    Plädoyer auf "Selektion" - kommentiere ich jetzt nicht, aber der letzte Begriff hat einen klaren Platz in der deutschen Geschichte. Traurig, wie Fußball-Fanatismus dies vergessen kann, wo die letzten Opfer noch leben. Merkt nur niemand die ideologischen Parallelen, da sie ja nur im Fußball wiederkehren...

    Argh, damit gehst du aber eindeutig einen Schritt zu weit.


    Sorry, aber all diese Selbstgewissheit der System-Insassen regt mir auf: bei uns verloren mehr als die Hälfte der Kinder im Verein die Lust an ihrem Sport, allein über 100 Austritte letztes Jahr und man soll nicht mal drüber reden dürfen zwecks Verharmlosungsstrategie?

    Wie schon gesagt, bei euch im Verein scheint es ja übel ab zu gehen. Zum Glück ist das nicht überall der Fall und diese Situation ist daher auch nicht repräsentativ. Vielleicht können wir uns darauf einigen, dass du Dinge, die dich und deinen Verein betreffen, auch als solche beschreibst und nicht immer als allgemeingültig in den Raum stellst. Letztlich ist das der Grund, warum ich mich so echauffiere.

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    Wegschauen ist zu einfach, der Horror betrifft Kinder. Meine Kritik hast du Null verstanden: es geht nicht um die guten, sondern die schlechten Trainer, die das System per Wegschauen und Ignorieren zulässt, auf Kinder loslässt - und nicht mal Hinweise und Fragen betroffener Eltern beantwortet!

    Gegen genau diese Trainer kämpfen wir auch, alle die wir hier im Forum aktiv sind. Auch unsere "Verbandsoberen" hier im Kreis tun das. Aber es ist ein langwieriger Prozess, in dem man geduldig daran arbeiten muss, die Dinge zu verbessern. Die "Revolution", die dir offenbar vorschwebt, muss zwangsläufig scheitern, da "jene" (noch) in der Mehrheit sind. Also arbeiten wir daran, die Mehrheitsverhältnisse zu verändern. Das klappt, zumindest hier bei uns, recht gut, braucht aber Zeit.

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    Nur schöne Sprüche für die Gutwilligen, das ist viel zu billig, wo Brülltrainer vielerorts unbehelligt die Regel sind! "Die Realität in einem kleinen Verein ist völlig anders" sagst du: Kennst du alle?

    Kennst du alle? Ich habe nie bestritten, dass es viele Mängel gibt. Ich sage nur, dass deine "alles ist schlecht"-Einstellung eben auch nicht der Realität entspricht.

    Na immerhin schreibst du jetzt mal Klartext. Wenn du in deinem Verein nicht vorwärts kommst, dann such dir einen Verein, in dem du was bewegen kannst. Oder such dir Mitstreiter oder engagier dich im Verband und versuch dort etwas zu bewegen, aber schreib nicht ständig wie schrecklich alles ist, aber das man da nichts dran machen kann.

    Ich wäre sehr gespannt, wie weit Ranwie mit seinem Reform-Vorstoß kommt und wann ihm die Flügel unsanft gestutzt werden...

    Wer soll mir denn die Flügel stutzen? Unser Kreisjugendausschuss ist ziemlich offen für sinnvolle Vorschläge. Derzeit bereiten wir die Einführung der Fairplay-Liga in unserem Kreis vor. Die Initiative dazu wurde von mir nach Anregung aus diesem Forum den Verantwortlichen vorgetragen und interessiert aufgenommen. Das Problem ist nur, dass da nur eine Handvoll Leute sitzen, die den gesamten Jugendspielbetrieb, das Schulungswesen, Schiedsrichterwesen usw. des Kreises organisieren müssen. Da wandern gute Ideen im Tagesgeschäft leicht mal auf Halde, weil einfach die Zeit fehlt. Und weißt Du warum das so ist? Weil es zunehmend weniger Leute gibt, die sich in diesen arbeitsintensiven Ehrenämtern engagieren wollen. Kein Wunder, wenn man sich dann auch noch als Vertreter eines "völlig kranken Systems" beschimpfen lassen muss.

    Schön wäre, wenn wir, die es einigermaßen vernünftig gestalten und dabei sicherlich auch Fehler machen...gemeinschaftlich endlich einsehen, dass das System Fußball mit allen Facetten oftmals und breitflächig nicht kindgerecht ist.

    Das tun wir, Andre, und das weißt du doch auch. Aber zwischen nicht 100%ig kindgerecht und dem Horror-Gebilde, dass Kicker an die Wand malt, liegen Welten. Ich verstehe nicht, wieso du so bereitwillig auf diesen Zug aufspringst. Plötzlich sind alle Verbesserungen, die im Kinderfußball in den letzten Jahren erreicht wurden, vergessen. Abschaffung der Tabellen in G- und F-Jugend in vielen Kreisen. Fortschreitende Einführung der Fairplay-Liga in vielen Kreisen. Neukonzeption der Kindertrainerausbildung im Sinne des KiFu. usw. Statt anzuerkennen, dass in wenigen Jahren Dinge verbessert wurden, die Jahrzehnte bestand hatten, wird so getan, als würde alles immer schlimmer. Frag doch mal rum bei deinen Spielern, wie "unmenschlich" und "asozial" sie die Zustände in deinem Verein empfinden.


    Ich erinnere mich noch sehr gut an meinen Kindertrainerlehrgang. Diese Säulen des KiFu werden dort ganz eindringlich vermittelt. "Lasst alle Kinder spielen, egal wie gut sie sind. Lasst die Kinder auf allen Positionen spielen. Gestaltet das Training altersgerecht. Brüllt nicht ins Spiel hinein. usw." Das sind die zentralen Punkte der Kindertrainerausbildung des DFB. Kicker hingegen unterstellt, das System sei unter seiner schönen Oberfläche von oben gelenkt systematisch perfide asozial gegen Schwächere gerichtet. Das ist Humbug. Der DFB versucht seit Jahren Dinge kindgerechter zu gestalten, weil man dort genau weiß, dass ohne den Unterbau Breitensport auch in der Spitze kein Erfolg möglich ist. Natürlich kann man auch das wieder kritisieren, da es dem DFB nicht um den Breiten- sondern um den Leistungssport geht. Das mag sein. Dennoch bringt der Ansatz deutliche Verbesserungen mit sich. Außerdem, da ja hier auch schon wirtschaftliche Aspekte angesprochen wurden, wären es reichlich dumm, Kindern den Fußball vermiesen zu wollen, denn jedes fußballbegeisterte Kind ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ein lebenslanger Umsatzträger für die Branche.

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    Das nicht nur für sich sehen, sondern zumindest in der breiten Diskussion hier mal anzudenken und an sich heranzulassen, wäre wichtig für jeden EInzelnen von uns auch hier.

    Herrje, wir tun doch seit Jahren nichts anderes hier, als über dieses Thema zu diskutieren.


    Wer am System des Leistungsfußballs etwas ändern will, der muss ab sofort aufhören Profi-Fußball zu gucken und sollte sich über jede Niederlage der Nationalmannschaft freuen oder diese noch besser einfach ignorieren. Fan-Artikel sind natürlich auch verboten, sowie alle Produkte von Firmen, die den Profifußball oder die N11 sponsern. Natürlich sind ebenfalls alle Medien zu meiden, die über Profifußball berichten. Aber in Wirklichkeit ist es etwas anders: wir wollen, dass die N11 endlich wieder einen Titel holt. Wir sind stolz auf unsere junge, talentierte Nationalmannschaft. Wir wollen, das die Bundesligavereine wieder den internationalen Wettbewerb dominieren, am liebsten nur mit deutschen Spielern. 5-Jahres-Wertung? Klar, da wird jetzt Platz 2 anvisiert. Die Insel-Affen sollten doch zu packen sein. Aber bitte schön, nur ohne Selektion und Leistungsfußball im Jugendbereich. Frei nach dem Motto: wasch mich, aber mach mich nicht nass! Leute, packt Euch mal an den Kopf!

    Es macht schon Spaß, endlich mal irgendwo im Kleinen das Sagen zu haben, wo man im Berufsalltag meist weisungsgebunden zu funktionieren, als Bürger außen vor zu sein hat...

    Es mag ja das ein oder andere stimmen, von dem was du sagst, aber deine Verallgemeinerungen und Generalvorwürfe kotzen mich ehrlich gesagt langsam ziemlich an.

    E- bzw. D-Jugendliche können sich ja in der D bzw. C nicht festspielen, wie ich höre.

    Tja, wie das bei euch im Kreis geregelt ist, weiß ich nicht. Bei uns ist das aber der Fall.

    Unzuverlässige sind offenbar zu wenig motiviert - wieso? Da muss sich wieder der Trainer fragen: liegt's an den Eltern, sollte man nicht Kinder in Sippenhaft dafür bestrafen, sonst muss der Trainer sich fragen, wieso er sie nicht begeistert.

    Natürlich ist es wieder der Trainer, der die Schuld hat. Diesmal weil er nicht begeistert. Warum soll er auch begeistern? Laut Deiner Aussage macht er den Job doch sowieso nur um andere zu dominieren, weil er ja sonst nichts hat im Leben. Wenn ein D-Jugendspieler am Wochenende lieber auf Schalke fährt oder ein C-Jugendlicher lieber zum Waveboarden, dann soll das daran liegen, dass der Trainer sie nicht genug begeistert? Junge, langsam glaube ich, du hast - mit Verlaub - einen ziemlich veritablen Knacks.

    Ranwie funktioniert ja nur in dem, was andere vorgeben, ihm ist das nicht anzulasten - und eine echte Revolte für (vonm Leistungsdruck/Stress) freien, "echten" Fußball würde ihn sicher wie einst mich den Kopf kosten!

    Du solltest endlich mit deinen wilden Mutmaßungen aufhören, denn damit liegst du regelmäßig voll daneben. Ich bin der Jugendleiter, ich mache die Regeln für den Jugendbereich. Mir gibt im Verein keiner etwas vor. Der Vorstand lässt mir völlig freie Hand. Also darfst du mir gerne alles anlasten, was immer es auch anzulasten gibt.

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    Schau dir den albernen Robbery-Streit an: alles unter gestandenen Männern, Profis, die Millionen "verdienen", wegen einem Freistoß, den Ribery nicht schießen dürfte. Kann man denn ernsthaft meinen, Kindern gehe es vom Gefühl her nicht ebenso?

    Au Mann, was für ein denkbar unpassender Vergleich. Da prallen lediglich die übergroßen Egos von zwei Spielern aufeinander, die sich beide für den Größten halten. Oder willst du uns erzählen, der Streit sei entstanden, weil Ribery sich in seiner Seele verletzt fühlt? Was soll das mit Kinderfußball zu tun haben?

    Ist das Engagement für sie, für "ihren" Verein (den sie mangels Mobilität meist nie wechseln können), ihre Interessen so hintenan zu rücken?

    Ich lach mich tot. Hast du eine Ahnung, wie früh Kinder heute den Verein wechseln und aus was für haarsträubenden Gründen? Und welche Strecken Eltern bereit sind zurückzulegen? Ganz offensichtlich hast du das nicht. Es gibt heute von den Jugendspielern keine Loyalität mehr zu ihren "Heimverein", wie das in meiner Kindheit noch der Fall war. Die Kinder oder deren Eltern sind ausschließlich um ihren eigenen Vorteil bemüht. Die Belange des Vereins interessieren niemanden. Wenn du Spielern oder Eltern sagst, sie müssten doch auch mal an die Belange des Vereins denken, wirst du bestenfalls ausgelacht.

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    Oder ist dies System, das zu solch Praktiken (ver)führt, nicht perfide asozial gegen schwächere Kinder, ihren Spaß, ihren Fußball gerichtet: bewusst, absichtsvoll, unter der Oberfläche schönen Scheins?

    Die Antwort ist ein einfaches Nein. Die Realität in einem kleinen Verein ist völlig anders. Würden wir alle unsere schwachen Spieler systematisch rausmobben, könnten wir die Bude bald dicht machen, denn die schwächeren sind deutlich in der Mehrzahl.


    Insgesamt erscheint mit Deine Sichtweise entschieden zu einseitig. Bei dir gibt es leider nur schwarz (die Vereine) und weiß (die Spieler). Das hat mit der Realität wenig zu tun.

    1) Kontraproduktiv heisst, dass etwas, das produktiv wirken soll und kann, sich faktisch konträr auswirkt.

    Das beschreibt deinen Eingangstext insgesamt ziemlich gut, wie ich finde.


    Ich habe mich beim Lesen des Textes, vor allem aber bei tobn's Kommentar dazu köstlich amüsiert. Es liest sich, als habe sich jemand unheimlich viel Mühe gegeben, sich möglichst unverständlich auszudrücken. Und was soll ich sagen? Das ist wirklich bemerkenswert gut gelungen. :D Es ist keine Kunst, sich so auszudrücken, dass es kaum einer versteht. Die Kunst liegt vielmehr darin, Texte so zu verfassen, dass die Mehrheit sie versteht. Ansonsten muss ein böser Mensch wohl unterstellen, dass der Autor möglicherweise versucht, sich durch eine elitäre Ausdrucksweise zu profilieren, zumindest aber zu beeindrucken. ;) Nein, im Ernst, ich finde es schwer beeindruckend so etwas schreiben zu können. Weniger beeindruckend ist allerdings, dass einem solchen Text gerade deswegen die Beachtung versagt bleiben wird, die ihm inhaltlich möglicherweise zustünde.

    Existenziale Hermeneutik im Eildurchgang, sicher unverständlich, aber einfacher kriege ich es nicht hin.

    Daran solltest du wirklich arbeiten, wenn du mit anderen in Dialog treten möchtest. Es erweckt ansonsten nicht den Eindruck, dass es dir um letzteres wirklich geht. Das kommt mir ein bisschen so vor, wie die Trainer, die ihren G-Jugendlichen zurufen, sie sollen sich fallen lassen oder tiefer stehen oder in die Gasse gehen... ;)

    deinen gesunden Menschenverstand gibt es nicht. Er ist pure Selbst-Imaginaton, da wir sterblich sind.

    Das habe ich immer geahnt, nur der Grund war mir bisher nicht bewußt.

    Lest mal unsere größten deutschen Geistschaffenden wie Kant, Hegel, Heidegger

    Was macht dich glauben, dass dein Text dadurch verständlicher wird?

    @Kicker: Die Zustände, die du schilderst, sind wirklich haarsträubend. Man kann kaum glauben, dass es so etwas wirklich gibt. Ich kenne persönlich keinen Verein, bei dem es derart zugeht. Das würde ich weder als Trainer noch als Vater mitmachen und zwar unabhängig davon ob mein Kind nun einer der Verdrängten wäre oder einer derer, die gepushed werden. Ich kann auch kaum nachvollziehen, wie man es schaffen kann, derart systematisch Spieler hin und her zu schieben, ohne permanent gegen die Festspielregeln zu verstoßen. Das muss doch irgendeinem Gegner oder Staffelleiter mal auffallen.

    Vorerst hasse ich als verantwortungbewusster Vater Vereine im allgemeinen und Trainer im Besonderen

    Ein bisschen frage ich mich, warum du dich dann hier im Forum unter all den "bösen Menschen" herumtreibst. ;) Offenbar ist dir ja der grundsätzliche Glaube an das Gute im Trainer verloren gegangen. Das würde zumindest mir erklären, warum du so vehement gegen eine singuläre Ausnahmemaßnahme Stellung beziehst. Du solltest aber davon ausgehen, dass nicht jeder Trainer diese Funktion ausübt, um sein Ego aufzupolieren. Das ist schon allein deswegen nicht möglich, weil noch lange nicht jeder eine Mannschaft hat, mit der das möglich wäre. Meine lieben Kollegen in der D2 oder E2 sind so gesehen zu beneiden, denn die kommen gar nicht erst in die Versuchung über den Erfolg ihrer Mannschaften Bestätigung zu suchen. Den Trainer der A- und B-Jugend geht es da auch nicht viel besser. Da spielt sich alles im Mittelfeld der Tabelle ab. Wer sein Ego pflegen will, ist da fehl am Platze. Und die Trainer der D1? Abstiegskampf in der Leistungsklasse ist nun auch nicht das, was Frauen schwach macht. Und ich selbst hab immer schon davon geträumt Meistertrainer einer E-Jugend zu sein. Das wird mir sicher den Weg zum Bürgermeisteramt ebnen... ;o)


    Aber Spaß beseite. Viele Beiträge in diesem Forum sollten doch dazu beitragen, dass du vielleicht ein wenig den Glauben in die Trainerzunft zurück gewinnst, oder nicht?


    Im übrigen hat unser direkter Konkurrent heute im Gegensatz zu uns wieder gepunktet. Selbst bei einem Sieg im direkten Duell, haben wir damit erstmal schlechte Karten. Kann also sein, dass die Diskussion hier sich am Ende als rein akademisch herausstellen wird...

    Ich würde gerne unseren Kreisjugendausschuss mal mit der Möglichkeit konfrontieren statt des aktuellen Systems in der D-Jugend eine Qualifikation für die Leistungsklasse zu spielen. Kann mir jemand eine Link posten, wo ich zu diesem Modus Infos bei anderen Kreis- oder Landesverbänden finden kann?

    Kleines Gedankenspiel: Wenn man dem D1-Gegner vorher sagen würde "Hey, wir wollen nächstes Jahr LK spielen und laufen daher mit der stärksten Mannschaft, D+E, auf." könnte er sich im offiziellen Spiel darauf einrichten. Wenn er dann auch entsprechend mit stärkeren Jüngeren aufrüstet, hättet Ihr das gewünschte "Entscheidungsspiel". Oder er ist i.S. des Vereins vielleicht sogar froh, sich nicht für die neue Saison für die LK zu qualifizieren.

    Das wäre wohl nicht repräsentativ für die kommende Saison, da die Stammformation des Gegners derzeit hauptsächlich mit D-Jugend-Altjahrgängen besetzt ist. Die wird er kaum für schwächere E-Jugendliche austauschen. In deren Fall wäre das nämlich kein Auf- sondern ein klares Abrüsten.

    Ich hoffe, dass ist nicht scherzhaft gemeint, denn DAS wäre weltklasse und die sauberste, richtigste und beste Lösung, die ich mir vorstellen kann! :thumbup: Gutes Gelingen!

    Natürlich war das zunächst scherzhaft gemeint, aber die Sache hat einen gewissen Charme. Ich glaube allerdings nicht, dass sich der Gegner darauf einlassen würde. Aber versuchen könnte man es.

    Ich werde definitiv auch Kontakt zum Jugendleiter des anderen Vereins aufnehmen und ihn fragen, ob er im kommenden Jahr für die LK melden will. Ggf. ergibt sich sogar im Rahmen des Spiels Gelegenheit zu einem Gespräch. Vielleicht kann ich ihn ja zu einem "inoffiziellen Entscheidungsspiel" mit den Mannschaften des kommenden Jahrgangs überzeugen. Wer verliert, verzichtet. ;)
    Das wär's doch eigentlich. Wenn es der Verband nicht hinbekommt, machen wir unsere eigene Quali. :D

    Zu meinem Posting 109 möchte ich noch -an Ranwie- mitteilen, das ich skeptisch bin, ob deine nächste Truppe so stark wird, dass es wichtig ist, sie aus Ausbildungsgründen unbedingt höher spielen zu lassen. Ist das wirklich so oder meinst du das und liegst vielleicht in sofern "daneben" dass sie sich auch in der normalen LIga normal "halten" würden...ohne zum Überflieger zu werden.


    Ich komme darauf, weil ich in Erinnerung habe, dass ihr nach Leistung nicht nach Jahrgängen besetzt. Wenn die Spieler auf breiter Ebene so stark wären, dann frage ich mich, warum jetzige Jungsspieler in der D 2 sind...vorrausgesetzt ich habe das richtig in Erinnerung!!!. So talentiert und stark...sind sie das wirklich? Gruß

    Ja, Andre, ich bin da ziemlich sicher. Wir haben als Stamm die letztjährige E1, die in der stärksten E-Jugendgruppe Dritter wurde, obwohl ich sie mit totaler Rotation "gequält" habe und die Gegner alle auf Ergebnis gespielt haben. Gegen Ende der Saison spielten wir abweichend davon ein Spiel mit "Best-Aufstellung", weil wir wissen wollten, wo wir stehen. Wir schlugen den oben erwähnten Staffelsieger mit 3:2. Es war deren einzige Niederlage. Diese Truppe habe ich wieder beisammen plus zwei gute Rückkehrer (Kurzausflüge zu anderen Vereinen) und einem Spieler, der im letzten Jahr bereits vorzeitig in die D1 genommen wurde, obwohl er noch hätte E spielen können. Die Mannschaft wird also voraussichtlich stärker sein als im letzten Jahr. 6 Spieler aus der aktuellen D1 bleiben, dazu kommen voraussichtlich 2 bis 3 aus der D2 und 5 bis 6 aus der E1, wovon 2 echte Granaten sind. Die Mischung ist wirklich gut und ich freue mich sehr darauf. Für die Jungs würde ich mir wünschen, dass sie LK spielen können. Falls das nicht klappt, ist es für mich persönlich überhaupt kein Drama, aber für die Jungs fänd' ich es schon schade.


    Bei der D-Jugend dieses Jahr wussten wir, dass es schwierig, aber machbar werden würde. Die Entscheidung die Mannschaft zu melden fiel vor allem deswegen, weil in den kommenden Jahren starke Jahrgänge nachrücken, die alle die Möglichkeit haben sich dort zu etablieren. Man kann jetzt viel darüber spekulieren, ob es nicht auch Spaß macht wieder aufzusteigen. Ganz sicher, aber wenn man vielleicht nur in 4 Saisonspielen wirklich gefordert wird, finde ich das unterm Strich wenig sinnvoll.


    Wir haben vor zwei Jahren auf den Aufstieg unserer B-Jugend verzichtet, da wir wussten, dass der nachfolgende Jahrgang keine Chance haben würde. Ich rechne allerdings nicht unbedingt damit, dass andere Vereine ebenso handeln. Manche tun es, viele nicht. Da gibt es genug Mannschaften die ohne einen einzigen Punkt wieder absteigen. Normalerweise ist das abzusehen. Wenn aber den Vereinen die Zugehörigkeit zu einer höheren Klasse wichtiger ist als alles andere, geschieht es trotzdem. Ich möchte das nicht, denn auch als Trainer habe ich keinen Spaß daran jede Woche zu verlieren.


    Wir hatten zuletzt, den von dir initiierten Beitrag zum Thema "Wie weit verbiegt ihr Euch". Du erinnerst dich, dass ich davon sprach, dass ich mich nicht verbiegen möchte, aber bereit sein muss, Kompromisse einzugehen. Die Spieler auszuleihen, sehe ich als ebensolchen Kompromiss. Andere sehen es als Verbiegen und als Widerspruch gegen den KiFu. Konsens werden wir hier wohl nicht erreichen und das ist ja auch gar nicht erforderlich. Letztlich muss ich die Entscheidung treffen, die ich für die vernünftigste halte. Welche das sein wird, weiß ich immer noch nicht. ;o)

    Noch ein Nachtrag: wir haben im letzten Jahr ein Spiel in der E auf Wunsch des Gegners verlegt. Der Trainer sagte mir ganz offen, dass er seine besten Spieler regelmäßig an die D-Jugend ausleihen müsse, damit diese die LK halten könne. Da er im letzten Jahr weit und breit die stärkste E-Jugend hatte, fand ich nichts verwerflich dran, dass er den Jungs die Chance geben wollte im darauf folgenden Jahr Leistungsklasse zu spielen. Nun spielen genau diese Jungs gegen unsere D in der LK und haben uns dort zweimal geschlagen. Wäre dieser Verein damals abgestiegen hätten wir jetzt in der D einen starken Gegner weniger und würden vielleicht die aktuellen Überlegungen gar nicht anstellen müssen. Hätte ich also seinerzeit aus "sportlichen" Gründen eine Verlegung ablehnen sollen? Ich denke, das wäre hochgradig unsportlich gewesen, da die Jungs einfach klasse waren/sind und definitiv in die LK gehören. Das Spiel verloren wir übrigens 3:11 und der Gegner wurde in dem Jahr auch verdient Staffelsieger in der E-Jugend. Exakt in der gleichen Situation befinden wir uns jetzt, nur dass wir nicht jede Woche Spieler ausleihen, sondern dies nur in einem, möglicherweise vorentscheidenden Spiel tun wollen. Ich finde auch rückblickend betrachtet die Handlungsweise des Kollegen absolut legitim und kann auch aus "vereinstaktischen" Gründen nicht bedauern, der Spielverlegung seinerzeit zugestimmt zu haben. Es laufen hier im Kreis jede Menge gewinndenkende Trainer herum. Der Kollege des betreffenden Vereins gehört definitiv nicht dazu.


    Das Problem ist eindeutig die bestehende Auf- und Abstiegsregelung. Unser direkter Gegner um den Klassenerhalt in der D-Jugend hat derzeit eine schwache D2 und eine schwache E1. Da wird im kommenden Jahr keine starke Mannschaft nachrücken. Sehr wahrscheinlich kriegen die ziemlich viel Haue in der kommenden LK, während wir in der Kreisklasse wohl nur 1 oder 2 ernstzunehmende Gegner finden. Dies lässt sich leicht sagen, da wir die gegnerischen Mannschaften ja aus den letzten Jahren bereits gut kennen. Das kann man oder muss man vielleicht so akzeptieren. Sinnvoll ist es aber nicht. Aus meiner Sicht sollen in der LK nach Möglichkeit die besten Mannschaften des Jahrgangs spielen. Da aber die Weichen vom Jahrgang davor gestellt werden, ist das nicht immer gewährleistet.

    3. Für mich - auch wenn`s dafür ordentlich Prügel gibt - siegorientiertes Denken in schlimmster Form: Nicht nur, dass die D1 verstärkt werden soll, um die Klasse zu halten (das Anliegen kann ich evtl. nachvollziehen, müsste aber nochmal drüber nachdenken), nein, da soll das andere Spiel (der E) gleich noch verschoben werden, damit das auch noch gewonnen wird? Wäre es nicht sportlicher zu sagen, wenn ihr (E) nächstes Jahr Leistungsklasse spielen wollt, müsst ihr (E) dafür auch ein "Opfer" bringen? Fraglos Eltern und Kindern nicht einfach zu erklären (warum eigentlich nicht? vermutlich weil es unangenehm ist), aber machbar.

    Was soll daran sportlich sein, 10jährigen Kindern zu erklären, dass sie "Opfer" bringen müssen??? ?(
    Nur etwa die Hälfte der E-Spieler kommen im Sommer in die D. Der Rest bleibt noch ein Jahr dort. Wie erkläre ich denen das Opfer?


    Zum Thema Spielverlegung: weißt Du, wie oft ich schon angerufen und um eine Spielverlegung gebeten wurde, weil dem Gegner "wichtige" Spieler fehlten? Dem stimmen wir immer zu, denn wir suchen den sportlichen Wettkampf. Ich jedenfalls finde wenig Gefallen daran ein Spiel zu gewinnen, weil der Gegner geschwächt ist.


    Nochmal: es geht einzig um allein darum, ob eine D-Jugend in einem einzigen Spiel durch zwei E-Jugendliche verstärkt wird, um die Chance auf den Klassenerhalt zu erhöhen, wovon einfach viele Spieler profitieren würden. Diese Überlegung mit "Gewinndenken in schlimmster Form" abzutun, ist für mich schwer nachvollziehbar. Zumal ich doch mehrfach deutlich ausgeführt hatte, dass ich persönlich das "Opfer" zu bringen bereit war und das E-Jugendspiel zunächst gar nicht verlegen wollte. Wem willst Du also Gewinndenken vorwerfen? Meinen E-Jugendspielern?


    Hierzu noch der Kommentar meines Co-Trainers: "Dass die D-Jugend die Klasse hält, halte ich für deutlich wichtiger, als unsere Meisterschaft. Das werden wir unseren Jungs so nicht erklären können, sollte aber die Sprachregelung zwischen uns beiden sein."


    Es geht uns als Trainern überhaupt nicht darum, beide Spiel unbedingt gewinnen zu wollen. Wenn du den gesamten Thread gelesen hast, müsstest du das eigentlich verstehen.

    Was soll ich sagen? Die Rechnung ist nicht so aufgegangen, wie ich es gehofft hatte. Die Spieler der zweiten Reihe sind eigentlich alle dort geblieben, keiner von ihnen hat sich zu einem Spiellenker entwickelt. Und wenn der jeweilige 'Führungsspieler' einer Mannschaft nicht auf dem Platz ist, so wird das unmittelbar deutlich. Es bleiben die Fragen, ob die, wenn nicht ausbleibende, so doch zumindest hinter den Erwartungen zurück bleibende Entwicklung der zweiten Reihe auf ihre Vergangenheit zurück zu führen ist, und ob sie besser ausgefallen wäre, wenn beide starken Spieler in einer Mannschaft gewesen wären, so dass zumindest eine Mannschaft sich nicht hinter ihnen verstecken kann. Ich wage hier allerdings inzwischen die These, dass sich keine größeren Unterschiede ergeben hätten. Man muss als Trainer auch lernen, die Grenzen der eigenen Möglichkeiten zu erkennen und zu akzeptieren. Und dabei nicht zu resignieren.

    Diese Erfahrung teile ich absolut.


    Man darf auch nicht unberücksichtigt lassen, dass Kinder unterschiedliche anatomische und intellektuelle Voraussetzungen haben. Auch diese spielen bei der Entwicklung eine Rolle. Ein ganz entscheidender Faktor ist aber auch der Wille. Letzteres ist für mich sogar der Hauptunterschied, den ich zwischen den Spielern unserer ersten und zweiten Mannschaften sehe. In der ersten Mannschaft spielen vorrangig die Kinder, die unbedingt wollen. Denen du im Spiel ansiehst, dass sie den Ball wollen, die immer Gas geben, immer das letzte aus sich raus holen. Die auch abseits der 90 min. Training jeden Tag Fußball spielen, die dir zuhören, wenn du etwas erklärst, weil sie sich verbessern wollen. Die die Dinge versuchen, die du von ihnen forderst (z.B. Stichwort: Beidfüssigkeit). Auf der anderen Seite gibt es die Kinder, die halt nur mit ihren Kumpels kicken wollen und das ganze nicht so ernst nehmen. Diese Kinder kannst du als Trainer nicht so weit bringen wie die anderen, weil sie selber gar nicht den dafür nötigen Einsatz zeigen. Und das ist auch absolut in Ordnung so! Man sollte sich daher von dem Gedanken lösen, dass man aus jeden Kind einen Topspieler machen kann. Wenn das Kind nicht selber alles dafür tut, kannst du dich als Trainer auf den Kopf stellen.

    Eine Mannschaft kann nie nur aus 2 Spielern bestehen, deren Interesse allem anderen obenan stellen -

    Darum geht es nicht und ging es auch nie!

    Das ist das Dilemma: völlig unausgebildete Trainer werden auf einen Haufen wilder Kinder losgelassen, learning-by-doing - jeder Fehler kann zu lebenslang belastenden Folgen für betroffene Kinder werden

    Ich bin ehrlich froh, nicht Trainer deines Kindes sein zu müssen. Bei so einen Spruch würde ich den Trainerjob wohl sofort hinschmeißen. Klingt ja so, als seien Fußball-Trainer die größte Gefahr, die Kindern drohen könnten.


    Im übrigen kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen, dass eine Trainer-Ausbildung rein gar nichts über die Befähigung zur Arbeit mit Kindern aussagt. Die Lizenzen der Fußballverbände schulen in erster Linie die fußballfachlichen Dinge. Pädagogische und didaktische Aspekte werden nur angekratzt. Wir haben hier Trainer mit C-Lizenz, die können gar nix, und andere ohne Ausbildung, die es einfach drauf haben.