Beiträge von Ranwie

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    Ranwie, du hast es immer noch nicht verstanden. Keiner hat diese Trainings zur PFLICHT erklärt.
    Es geht nur um Leute, die prinzipiell an KEINER Vereinsveranstaltung teilnehmen wollen, weil Ferien sind.
    Das ist ein himmelweiter Unterschied.

    Ich habe das sehr wohl kapiert. Aber die Teilnahme an einer Veranstaltung kann entweder verpflichtend oder freiwillig sein. Wenn es aber eine freiwillige Veranstaltung ist, hat jeder das Recht nicht zu erscheinen, oder?

    Zitat

    Beispiel: Am 28.8., zwei Wochen vor Ferienende, soll ich mit meinem Team beim ersten Heimspiel der Herren grillen.
    Für uns ne tolle Sache, weil einiges für die Mannschaftskasse über bleibt.
    Hätten alle deine Einstellung, stünden nur wir vier Trainer da und würden uns dem Buckel krumm schuften - die Spieler und Eltern sind schließlich in den Ferien und wollen sich erholen.
    Kann es das sein?

    Das ist ja ein tolles Beispiel, nur hat es nicht das geringste mit dem ursprünglichen "Problem" zu tun. Es geht doch um die Grundsatzfrage, ob Kinder in den Ferien zum Training zu erscheinen haben und nicht darum, ob Eltern als Helfer zum Grillfest kommen. Was soll das also?

    Zitat

    wer meint,er kann die Kids so wie du mal eben fuer ne std bei mir abkippen hat nix verstanden.

    Ja klar, haste mal in mein Profil geguckt, Du Nase?

    Team heisst bei mir Trainer,kids, eltern. Wer nicht mitzieht oder nicht will,dem empfehl ich nen wechsel zu ner Verwahranstalt

    Dieser Satz stellt genau das dar, was ich schon die ganze Zeit in Deinen Beiträgen lese:
    Ihr seid ein großes Team, in dem jeder das zu tun haben, was Du sagst, sonst kann er gehen.

    Das verstößt weder gegen irgendein Dogma noch gegen eine andere Regel und ich finde Deine sicherlich lustige Spielstunde im Wald ja auch nicht verkehrt, aber dass Du die Teilnahme zur PFLICHT erklärst und hier so ein Fass aufmachst, ist schon ein starkes Stück!


    Der Trainer meines Sohnes hat die Aufgabe meinen Sohn am Sportplatz in Empfang zu nehmen, ihn dort zu trainieren und ihn mir am Ende des Trainings wieder zu übergeben. Hat er irgend etwas anderes vor, wie Schwimmen gehen, im Wald herum streuen oder was auch immer, kann er das tun, aber ich will vorher gefragt werden und habe selbstverständlich jedes Recht Veranstaltungen, die über den Trainings- und Spielbetriebs hinausgehen, abzulehnen und zwar ohne dafür Repressalien für mein Kind befürchten zu müssen. Verstehst Du das nicht oder willst Du das nicht verstehen?

    Also ehrlich, das mag ja für die Kinder eine Gaudi sein, aber das Ganze in Verbindung mit Begriffen wie "Vorbereitung" und "offizieller Trainingsbeginn" zu nennen, es zur Pflichtveranstaltung zu erklären und sich darüber zu beklagen, dass nicht alle dabei sein wollen, spottet ja wohl jeder Beschreibung.


    Zitat von »Andre«
    Nur da unten in den Vereinen, dort wo das Ehrenamt steckt, da haben bestimmte Leute eine Chance mit ihrer Art und Weise, ...damit kommen sie hier im Forum aber nicht weiter, jedenfalls nicht bei mir!!! Dabei möchte ich es mal belassen. Gruß Andre


    Ja Wahnsinn. Jetzt ist noch das Ehrenamt und die Ehrenamtler schuld.

    Was Andre meint, ist das zu viele Vereine darauf angewiesen sind, grottenschlechte Trainer zu halten, weil sie keine anderen haben.
    Und damit hat er zweifellos Recht!

    Ich spreche sowohl als auch an. In ALLEN Bereichen sind Anpassungen erforderlich.


    In meiner Jugendleiterzeit haben wir im Verein ein Jugend-Sportkonzept aufgestellt. Das beinhaltet vieles, was hier immer diskutiert wird, angereichert mit einigen Besonderheiten der württembergischen Fußballlehre.

    Tu mal Butter bei dir Fische. Ganz ehrlich, ich will Dich nicht "testen", sondern ich suche nach Ideen, wie ich unser Vereins-Konzept weiter verbessern kann.

    Zitat

    Um das umzusetzen - um generell ein Konzept umzusetzen - muss genau geschaut werden, was ich wie unter welchen Voraussetzungen schaffen kann.
    Beispielsweise:
    Ich kann noch so sehr auf Kifu-Prinzipien abfahren - wenn ich als Verein keine anderen Trainer habe, kann ich nur auf die Karten "Weiterbildung" und "Überzeugung" setzen, um Trainer auf den richtigen Weg zu bringen. Da kann ich mich nicht hinstellen wie Andre und sagen "es hat zu sein" und "es muss".


    Ein Konzept und eine Philosophie ist immer nur dann gut, existent und wird verfolgt, wenn die Leute dahinterstehen. Das erreicht man im Ehrenamt nicht durch die harte Hand.

    Ich stimme Dir dahingehend zu, dass man ein Trainer-Team braucht, das man von der Philosophie überzeugt kann und das diese dann mitträgt und lebt.


    ABER einer MUSS sich erstmal hinstellen und sagen "das sind die neuen Regeln, daran haben sich alle zu halten".


    Als wir vor zwei Jahren beschlossen haben, im unteren Jugendbereich eine einheitliche KiFu-Philosophie einzuführen, waren viele skeptisch. Es hat unendlich viel Überzeugungsarbeit gekostet. Ich habe zahlreiche Pamphlete verfasst und unzählige Gespräche mit Eltern und Trainern geführt und führe diese teilweise (jetzt vor allem mit Eltern) immer noch. Einzelne Trainer haben uns verlassen, die meisten aber gehen den Weg mit, bilden sich fort und folgen der Philosophie, auch wenn es nicht jedem leicht fällt. Manche muss man immer wieder erinnern, worum es eigentlich geht.


    Kompromisse sind gut und notwendig, aber es gibt in eben auch Säulen einer Philosphie, die einfach nicht diskutabel sind. Wenn z.B. ein F-Jugendtrainer nicht bereit ist, alle Kinder gleichermaßen und auf allen Positionen spielen zu lassen, wird er bei uns keine Mannschaft bekommen.

    selbst wenn dir Leute wie ich, die schon aktiv in ihrem Kreis für Verbesserungen im Kinderbereich gesorgt haben, erzählen, dass die Praxis Anpassungen erfordert.

    Sprichst Du hier die Kifu-Prinzipien und/oder das DFB-Konzept an? Wo genau hältst Du Anpassungen für erforderlich?

    Junge Junge, sag mal gehts eigentlich noch? Das du selber erkannt hast,das du ein Narzisst bist ,ist ja schoen und gut. Denk mal drueber nach ,dich in Behandlung zu begeben! Mit kranken kann mjn nicht dirkutieqen,wie man eben hier sieht.leider produziert das internet zu viele durchgedrehte wie dich! wenn du in Behandlung bist,meld dich einfach wieder! Und nein,von deinem schlauen Gerede bleibt nix,aber auch null haengen! Asqser vllt,das die vielen Zeien fuer die Tonne waren! ich hatte mit diesem tread ein e ganz geziehlte Frage gestellt. hab ich von dir eine konkrete Antwort bekommen? Nein! Nur haette waere und koennte,bla und blub! das ist ,wie viele andere scho geschrieben haben ,dein Problem als theoretiker,aber das weisst du ja eh alles... Selbstreflektion und Therapie,das kann ich dir nur empfehlen! Wir brauchen weder deine Hilfe ,ch noaben wir so ehnen Patienten wie dich verdient. hoert keiner zu in deinem rl? Aqne Sau. Lass dir helfen!

    Sach mal, geht's noch?

    Es ging ihm darum, dass offizieller Trainingsstart ist und 2-3 Kinder (oder deren Eltern) das boykottieren weil Ferien sind (nicht weil sie nicht da sind oder die Oma Geburtstag hat oder so).

    Mir ist immer noch nicht klar, was so schlimm daran sein soll, wenn Kinder in dem Alter in den Ferien nicht trainieren möchten. Logisch, dass sie in der Zeit, in der sie nicht trainieren, auch nicht an Spielen teilnehmen, aber darüber hinaus sehe ich keinen Grund für Repressalien.

    Wenn mir ein Vater sagt "Ich habe die letzten beiden Wochen Urlaub, wir wissen aber noch nicht genau was wir machen. Kann sein, dass mein Sohn in der Zeit nicht zum Training kommt, weil wir was vorhaben." ist das für mich völlig in Ordnung. Ich muss dann nicht genau wissen, wann die was machen und ich kann auch nicht erwarten, dass Eltern ihre Urlaubsaktivitäten um die Trainingstage herum organisieren. Den Jungen plane ich halt nicht ein. Wenn er trotzdem kommt, ist es gut, wenn nicht dann nicht. Natürlich erwarte ich, dass er nach der Zeit wieder regelmäßig erscheint. Ich sehe aber keinen Grund, warum er für die Zeit der Abwesenheit irgendwelche Nachteile haben sollte.


    Ich habe Jungs in meiner Mannschaft die würden in den Ferien durch trainieren, andere brauchen ihre Auszeiten, der ein mehr der andere weniger. Dem muss ich Rechnung tragen, wenn ich die Kinder möglichst lange beim Fußball halten will. Es ist weder unerträglich noch unzumutbar, wenn Kinder auch während der Saison mal ein Training versäumen, weil sie an dem Tag gerade mal keine Lust hatten. Das kommt selbst bei meinem Sohn hin und wieder vor, der ansonsten jeden Tag Fußball spielt. Wenn man dafür als Kindertrainer kein Verständnis hat, ist man einfach fehl am Platze.


    Einige scheinen der Meinung zu sein, dass es ihre Autorität als Trainer infrage stellt, wenn man auch mal Fünfe gerade sein läßt. Ich glaube das nicht. Jeder Trainer stellt Regeln auf und setzt Grenzen, die einzuhalten sind. Wie weit ich diese Grenzen setze, ist mir selbst überlassen. Setze ich sie zu eng, wird es sehr oft Diskussionen mit Eltern bzw. Spielern geben, setze ich sie zu locker, habe ich Chaos. Wenn ich beides vermeiden will, muss ich also einen gesunden Mittelweg finden. Und der besteht in der Regel eben nicht darin, dass man Spielern und Eltern sagt "Es läuft genau so, wie ich es sage und nicht anders. Basta. Wer sich nicht daran hält, der kann gehen." Es bleibt am Ende ein Geben und Nehmen. Ich persönlich bin mit der Kombination von klaren Regeln auf der einen mit Nachsicht und Verständnis für persönliche Belange auf der anderen Seite immer gut gefahren. Autorität leidet nicht darunter, dass man auch mal nachgibt. Ganz im Gegenteil. Wer an der einen Stelle bereit ist nachzugeben, der kann auch an der anderen Stelle hart bleiben, ohne das man es ihm übel nimmt.

    Und noch was zu deinem Kommentar Ranwie, ich weiss nicht, wer bei euch bestimmt, wann das Training wieder los geht, bei uns ist es der Trainer und nur der Trainer. Wenn dann ein Vater meint mich auslachen zu müssen, dann kann er das gerne machen. Spätestens wenn ich ihm den Pass seines Sohnes in die Hand gebe, wird er sicher nicht mehr lachen. Ich bin Trainer und kein Hampelmann, wenn du oder dein Verein das so handhaben, dann ist das natürlich ok.

    Bei uns bestimmen das selbstverständlich auch die Trainer und das mit dem Auslachen war auch mehr sprichwörtlich gemeint. Allerdings nehme ich mir als Vater durchaus die Freiheit dem Trainer meines Kindes mitzuteilen, wenn mein 10jährigen Sohn nicht zum Training kommt, weil wir Urlaub machen. Sollte er dann der Meinung sein, dass das Kind deswegen nach seiner Rückkehr erstmal nicht spielt, trage ich diese Diskussion gerne bis zum Ende aus.


    Sollte einer "meiner" Trainer sich so ignorant verhalten, bekommt er Ärger mit mir. Das hat mitnichten etwas damit zu tun, dass die Eltern bestimmen, was gemacht wird. Genauso wenig aber darf sich ein Trainer als "Herr über Leben und Tod" aufspielen. Ich sagte es schon mal: es ist nur Kindertraining, mehr nicht.

    Nochmal Andre, ich halte nichts, beziehungsweise wenig vom DFB Konzept. Es ist gut für Leien, damit sie nicht alles falsch machen, aber auch nicht mehr.

    LOL. Da hast Du es Andre. Nur was für Laien. Die echten Profis unter den Kindertrainern verfolgen ihr eigenes Konzept. Dabei kann man dann ja auch nichts falsch machen...

    Ich behaupte ja auch nicht, dass in jeden Ferien trainiert werden muss. Weihnachten will ich als Trainer auch meine Ruhe, und zu Beginn jeder Sommerferien gibt's zwei, drei Wochen Pause. Dann ist aber gut.

    Die Ferien dauern aber nun mal 6 Wochen und nicht jeder hat die ersten drei Wochen frei. Für die meisten Familien sind nun mal die Sommerferien DIE Zeit im Jahr, wo man gemeinsam etwas unternimmt. Daher sind sie auch nicht mit Herbst- oder Osterferien gleich zu setzen. Ich finde es schon reichlich anmaßend, dass Du als Trainer bestimmst, dass Mitte der Ferien Schluss zu sein hat und die Familien dann ihre Freizeitgestaltung nach dem Trainingsplan auszurichten haben. Wer im Urlaub ist, ist gerade noch entschuldigt. Wer aber zu Hause Urlaub macht, hat zu erscheinen. Auch diese Logik kann ich nicht nachvollziehen. Urlaub ist Urlaub. Wo die Familien diesen verbringen, geht mich als Trainer nichts an. Wenn die Eltern ihr Kind für die Zeit x abmelden, weil sie da Urlaub machen, muss ich das als Trainer akzeptieren! Dass Kindern deswegen Nachteile erwachsen sollen, empfinde ich als hochgradig unfair.

    Polemik hin, Rhetorik her. Disziplin ist kein Selbstzweck. Wenn ich von einer Mannschaft Disziplin einfordere, muss ich mir Gedanken darüber machen, ob das, was ich fordere, auch gerechtfertigt ist. Für eine E-Jugend in den Sommerferien ein Pflichttraining anzusetzen, ist aus meiner Sicht völlig übers Ziel hinaus geschossen. "Der Wunsch des Trainers seine Mannschaft vor dem ersten Spiel im Training gehabt zu haben", mag nachvollziehbar sein, aber warum soll dieser Wunsch höher wiegen als der Wunsch der Kinder nach einer trainingsfreien Zeit in den Ferien? Was verliert man denn, wenn die Kinder erst nach den Ferien zusammen kommen? Mir ist das nicht klar und es hat hier auch niemand wirklich erklären können.


    Die meisten Kinder sind ja auch froh, wenn es wieder losgeht und laufen auch in den Ferien begeistert zum Training. Bei denen, wo das aber nicht so ist, kann man durchaus ein wenig mehr Verständnis zeigen, zumal familiäre Aktivitäten mit ansonsten beruflich eingespannten Eltern oft nur in den Ferien möglich sind. Dass man Kinder dafür bestraft, dass sie in den Ferien am Trainingstag vielleicht lieber mit Papa schwimmen oder in den Freizeitpark gehen wollen, kann ich nicht verstehen.


    Im übrigen: wer vernünftig plant, kann mit der Kennenlernphase bereits am Ende der abgelaufenen Saison beginnen. Bei uns ist es in allen Altersklassen üblich vor den Sommerferien schon mit den neuen Mannschaften zu trainieren. Mehr Kennenlernen brauchen die Kinder in F und E nicht und wir als Trainer auch nicht.

    Zitat

    Soll heißen: Wenn der Trainer in der F und E nicht darauf achtet, dass Kinder Training als etwas Verbindliches ansehen (bzw. dass er die Eltern dazu erzieht, dass sie ihre Kinder entsprechend erziehen), hat der B-Jugend-Trainer keine Chance mehr darauf einzuwirken, und übernimmt einen Larifari-Haufen.

    Haha, ja genau, bei den Kleinen muss hart durchgegriffen werden, sonst ist alles zu spät. Wenn ein B-Jugendtrainer nicht in der Lage ist, seinen Jungs klar zu machen, was Sache ist, dann sollte er eine andere Altersklasse trainieren. Ich erwarte von meinem Jungs auch, dass sie regelmäßig und pünktlich zum Training erscheinen, aber gerade bei den Kleinen muss man auch mal Fünfe gerade sein lassen. Wenn da mal einer keine Lust zum Training hat, dann ist das a) nachvollziehbar und b) kein Drama, solange es nicht zur Gewohnheit wird.


    Für alle, die hier meinen, es gäbe nichts wichtigeres als in den Ferien Training zur Pflichtveranstaltung zu machen: Ich möchte mal Euer Geschrei sehen, wenn die Schule in den letzten beiden Ferienwochen zweimal die Woche eine Unterrichtsvorbereitung ansetzt, zu der alle Schüler, die nicht nachweislich im Urlaub sind, zu erscheinen haben...

    Am Ende ist es der Trainer, der einen Trainingsstart bestimmt und sonst kein anderer.

    Boah Leute, für wie wichtig haltet Ihr Euch eigentlich? Ein Trainer, der mir so kommt, den lach ich als Vater aus. Ganz ehrlich. Mit dieser Argumentation kannst Du auch an Heiligabend ein Pflichttraining ansetzen und alle, die nicht kommen, suspendieren. Die Ferien sind für die Kinder. Sie sollen diese Zeit genießen und nach Möglichkeit das tun, was ihnen Spaß macht. Wenn Fußball da zu gehört, ist das gut, wenn nicht, dann ist das auch gut. Irgendwie scheinen hier einige vergessen zu haben, dass das Training für die Kinder sein soll und nicht für die Trainer!!!!

    Training ist Training, aber Ferien sind auch Ferien. Nicht jede Familie fährt in den Ferien weg, möchte aber trotzdem "Urlaub" haben. Mal spontan mit der Familie wegfahren können, ohne auf die Uhr zu schauen, weil der Filius zum Training muss. Das ist doch wohl mehr als legitim. Wir fangen zwar auch zwei Wochen vor Ferienende mit dem Training wieder an, aber nur für die, die jetzt schon mit den Hufen scharren. Alle anderen kommen nach den Ferien dazu. Wo ist das Problem? Und dann das Thema Vorbereitung. Mann, Mann, wozu braucht denn eine E eine Vorbereitung? Meine Truppe ist auch komplett neu zusammen gewürfelt. Na und? Die finden sich schon und wenn sie dafür ein paar Spiele brauchen. Who cares? Manche übertreiben es hier wirklich mit der Bedeutung, die sie dem Fußball beimessen...

    Rawnie,
    wieviele Mannschaften habt ihr den pro Jahrgang?

    Unsere Gemeinde hat 8000 Einwohner. Wir haben 3 F und 2 E (eigentlich 3, aber es fehlt an Trainern), 2 D (eigentlich 3, siehe E-Jugend), 2 C, danach eine Mannschaft. Die Zahl der Mannschaften hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich gesteigert. Als ich vor 4 Jahren angefangen habe, hatten wir 8 Mannschaften, jetzt sind 12 gemeldet, 14 könnten es sein, wobei die Bambini mit >30 Kindern nur als eine Mannschaft gerechnet werden, da wir in der Altersklasse im Kreis noch keinen Spielbetrieb haben und auch alle zusammen trainieren. Dazu kommen noch 3 reine Mädchenmannschaften. Ich möchte diese Entwicklung ganz sicher nicht unserem Einteilungssystem zuschreiben, wohl aber unserer Jugendarbeit im Ganzen. Von der Anzahl der Mannschaften gesehen, liegen wir hier im Kreis (sehr ländlich) im oberen Mittelfeld. Die größeren Vereine haben bis zu 16 Mannschaften, die meisten 8 bis 12, einige auch weniger.

    Soziale Aspekte sind wichtig und die gehen auch bei uns nicht unter. Kinder, die fußballerisch in die erste Mannschaft gehören, aber lieber mit ihren Freunden in der Zweiten spielen wollen, dürfen das natürlich auch. Da freut sich dann ein anderes Kind, wenn es in die Erste aufrücken darf. Umgekehrt geht das allerdings nicht. Ich verstehe Euer Ansinnen Freunde nicht auseinander zu reißen, aber man sollte sich auch nicht der Illusion hingeben, dass Kinder, die zusammen zur Schule gehen oder zufällig im Bambini-Alter in eine Mannschaft gekommen sind, alle die besten Freunde sind. Das ist nicht der Fall. Aus der Klasse meines Sohnes spielen 8 Kinder Fußball, davon sind einige untereinander befreundet, aber längst nicht alle. Dafür gibt es Freundschaften über den Klassenverband hinaus zu den Klassen darüber und darunter. Eine Mannschaft nach Zugehörigkeit zu einer Schulklasse zu bilden, halte ich daher für genauso beliebig, wie nach Haarfarbe.


    Früher war es bei uns genau so, wie duffy es fordert: es fanden sich im Bambini-Bereich Mannschaften und Trainer zusammen, die dann über Jahre unverändert blieben. Es gab teilweise gewaltige Leistungsunterschiede zwischen den Kindern. Viele schwächere haben mit der Zeit aufgehört, weil sie immer nur hinterher liefen, viele Gute sind zu (ebenfalls kleinen) Nachbarvereinen gegangen, weil sie dort mit besseren Spielern zusammen spielen konnten. Es gab kaum Austausch zwischen den Mannschaften und den Trainern, jeder kochte mit "seiner" Mannschaft sein eigenes Süppchen. Natürlich verlassen auch jetzt noch Kinder den Verein, aber es sind viel weniger geworden. Im übrigen gehen keine Kinder aus "sozialen Gründen", sondern i.d.R. weil ihre Eltern der Meinung sind, dass sie in die erste Mannschaft gehören. Das sind aber Einzelfälle.


    Was das Thema Freundschaften angeht, beobachten wir, dass durch die neuen Zusammensetzungen der Mannschaften plötzlich Kinder miteinander spielen, die sich vorher nicht oder kaum kannten. Bestehende Freundschaften bleiben indes auch dann bestehen, wenn die Kinder mal ein Jahr nicht in der gleichen Mannschaft spielen. Wir haben zudem die Besonderheit, dass die Gemeinde aus zwei Ortsteilen besteht, die etwa 2 km auseinander liegen. Wir haben auch zwei Grundschulen. Kinder gleichen Alters aus den beiden Ortsteilen begegnen sich daher fast nur im Sportverein. Schon allein deswegen, ist es für uns wichtig, dass es eine ordentliche "Durchmischung" gibt. Aus meiner Sicht unterstützt der sportliche Ansatz eindeutig den sozialen!