Beiträge von Ranwie

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    Der Titel klingt jetzt hart, aber im Grunde trifft er den Punkt. Wir haben 28 Kinder in der E-Jugend, davon 11 in der E1 und 17 in der E2. Wir sind mit 4 Trainern (3 mit C-Lizenz), die auch i.d.R. alle beim Training da sind. Eine dritte Mannschaft lässt sich allerdings nicht aufstellen, da einige E2-Kinder relativ unregelmäßig erscheinen. Da wir eine sehr heterogene Gruppe haben, war unser Plan, dass wir beim Training mannschaftsübergreifend 3 bis 4 leistungsähnliche Gruppen machen und diese dann je nach Leistungsstand in einem "Übungsrundlauf" trainieren, so dass alle Kinder im Grunde die gleichen Übungen machen, je nach Leistungsstand in der Schwierigkeit angepasst. Jeder Trainer soll dabei im Wechsel mal stärkere und mal schwächere Gruppen trainieren. Soweit die Theorie. Allerdings haben wir 4 Kinder, die ganz extrem abfallen, 2 davon (beide älterer Jahrgang) können wirklich kaum gegen den Ball treten und stehen auch im Spiel auf dem Platz eigentlich nur herum, versuchen nicht ernsthaft an den Ball zu kommen. Bei den ersten Einheiten hat sich gezeigt, dass diese zwei in keiner Gruppe auch nur annähernd mithalten können und jede Übung, sei sie auch noch so leicht, extrem aufhalten. Der Anspruch der Übungen, die diese Kinder ausführen können, ist derart gering, dass sich selbst die "nächstschwächeren" Spieler langweilen und Gruppenwettkämpfe kaum noch Sinn machen. Selbst beim Innenseitstoß aus dem Stand haben die beiden Probleme überhaupt den Ball zu treffen. Klingt krass, ist aber so. Die Frage ist nun wie man hier vorgeht. Aus meiner Sicht gibt es nun zwei Möglichkeiten: man macht mit den beiden eine Art Einzeltraining und versucht sie nach und nach an die anderen heran zu führen. Das haben wir jetzt ein paar mal gemacht, es ist seeehr mühsam und ich weiß nicht, ob ich persönlich altruistisch genug bin, das auf Dauer zu ertragen. ;) Außerdem frage ich mich ernsthaft, ob es Sinn macht, sich derart überproportional mit den allerschwächsten zu beschäftigen, zumal es äußerst fraglich ist, wie oft die beiden im nächsten Jahr in der D-Jugend zum Einsatz kommen. Ich fürchte, dass unsere knappen Trainings-Ressourcen da "verschwendet" werden. Die andere Alternative wäre logischerweise, den Kindern bzw. deren Eltern die Teilnahme an einer anderen Sportart im Verein, z.B. Leichtathletik nahe zu legen. Etwas anderes fällt mir nicht ein. Was würdet Ihr tun?

    Bei uns würde der Junge in der E-Jugend spielen und die Erlaubnis bekommen einmal in der Woche bei der D-Jugend zu trainieren. Mehr ist in diesem Alter einfach zu viel. Da muss man Kinder auch mal vor sich selber schützen. Zudem ist fraglich, ob es ihn fußballerisch wirklich weiter bringt in der D2 zu spielen. Ich will niemandem zu nahe treten, aber bei uns im Verein sind in den letzten Jahren die E1-Mannschaften immer stärker gewesen als die D2. Generell handhaben wir es so, dass ein Spieler immer altersgemäß eingesetzt werden muss und nur dann in eine höhere Mannschaft kommt kann, wenn er a) in seiner Altersklasse unterfordert ist und b) stark genug ist, um es in die 1er-Mannschaft zu schaffen. Von der E1 in die D2 bringt aus meiner Sicht wenig. Wenn der Junge nicht der totale Überflieger ist - und das scheint er ja nicht zu sein - sollte er in der E bleiben. Ich müsst auch bedenken, dass Ihr evtl. eine Präzedenzfall schafft. Wenn nächste Woche drei weitere Spieler kommen, die in zwei Mannschaften spielen wollen, habt ihr ein Problem. ;)

    Ich halte "Straßenfußball zurück in die Vereine holen" für nen bloßen Marketing-Spruch. Der hört sich gut an, ist schön nichtssagend (siehe deine und meine unterschiedlichen Interpretationen) und gibt keine konkreten Handlungsempfehlungen.


    Genau das würde ich aber von einem Verband erwarten. "

    Natürlich ist es ein Marketing-Spruch und vielleicht ist der Spruch auch nicht wirklich treffend, aber das Konzept besteht nicht nur aus diesem Spruch und viele Elemente sind sehr wohl weiter ausgeführt und enthalten auch Handlungsempfehlungen. Deine Interpretation des Straßenfußballs ist eher von einer negativen Einstellung geprägt wie Dein Posting eben gezeigt hat, ich versuche die positiven Dinge zu sehen und aufzunehmen.

    Am Stammtisch würden wir uns wahrscheinlich alle bestens vertragen. ;)

    Wahrscheinlich und wenn nicht, wird es halt so darwinistisch wie auf dem Bolzplatz. ;)

    Naja, hier, finde ich, hat Willi mit seinem Einwand durchaus recht. In irgendeinem anderen Beitrag schrieb ich auch schon, dass ich befürchten würde, dass es allzu darwinistisch zuginge, wenn man bei den Kids allem seinen freien Lauf ließe.

    Ganz davon ab, dass ich mich frage, wann Ihr zuletzt auf einem Bolzplatz gewesen und das Treiben dort beobachtet habt (darwinistisch :D), geht es doch darum gar nicht. Es geht darum die positiven Elemente des Straßenfußballs (freies Spiel ohne Zwänge von außen, Spiel auf allen Positionen usw.) in den Vereinen zu etablieren. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

    Wenn das dein Diskussionsstil und -ton ist: Nein, dann nicht.

    Warum? Weil ich Deinen Beitrag als Blödsinn bezeichnet habe? Sorry, aber Dein Beitrag ist nun mal Blödsinn, weil Du genau weißt, dass das was Du da schreibst, niemand will. Solche Beiträge bringen eine Diskussion nicht weiter. Sie sind nur dazu angetan andere auf die Palme zu bringen und das weißt Du auch.


    Wenn man sich Deine und die Aussage von Paul anschaut, dann müssen wir ja froh sein, dass es keinen Straßenfußball mehr gibt und sollten unseren Kindern tunlichst verbieten auf den Bolzplatz zu gehen.


    Ich habe versucht darzustellen, welche positiven Dinge die Vereine aus dem Thema Straßenfußball ziehen können. Und was machst Du? Du stellst negative Dinge heraus und fragst mich, ob ich die in meinem Verein haben will. Als wäre das eine ohne das andere nicht denkbar. Was soll das?

    Kinder dazu zu erziehen, Rechte wahrzunehmen und dabei auch Pflichten zu begreifen - was ist daran so grundfalsch?

    Darin sind wir uns doch alle absolut einig und darum geht es auch überhaupt nicht.


    Es gibt halt in der aktuellen Frage zwei Lager: die einen sind der Meinung, dass den Kindern die Teilnahme am Training in den Ferien frei gestellt werden sollte, die anderen (wie Du) meinen, dass Kinder, die vor Ort sind, auch zum Training erscheinen müssen. Sind halt zwei Meinungen, mehr nicht.

    Ich kann mich da auch dran erinnern, dass Kinder, die gar nichts konnten, keiner in seinem Team wollte. Dass es spätestens nach einer Stunde Spiel richtig Stress gab und einer seine Elterm holte. Dass man gerne rücksichtlos auch mal auf die Mädels am benachbarten Sandkasten zielte. Und dass man nur dann der Größte war, wenn man gewonnen hatte.


    Willst du DAS wirklich auch in dein Team holen?

    Du erwartest nicht ernsthaft das ich auf so einen Blödsinn antworte, oder?

    Mit was? Mit kaltem Konflikt?

    Eben damit.

    Ehrlich gesagt nein. Ich hab ja geschrieben das ich das noch nie so verstanden habe. Meiner Meinung ist das ein g'scheiter Schmarrn. Sonnst nix. Alles hat seine Zeit. Aber wie tobn schon sagte: Das wurde ja schon durchgekaut und sit ja wirklich irgendwo off-topic. Ist ja auch mein persönliches Problem, wenn ich das nicht checke.

    Hehe, stimmt. Der Straßenfußball war ja u.a. dadurch geprägt, dass wir einfach in Ruhe unser Spiel spielen und uns so vielfältig entwickeln konnten. Das ist den Kindern heute im Verein kaum möglich. Trainer und Eltern erwarten Ergebnisse, es wird herum geschrien und kommandiert. Freiräume für die Entwicklung bleiben da oft auf der Strecke. Klar gab es das so oder so ähnlich früher in den Vereinen auch, aber nicht in dieser Ausprägung. Außerdem konnten wird das beim Straßenfußball "kompensieren". Auf dem Bolzplatz war jeder Stümer und Verteidiger oder Torwart. Wir hatten unsere Regeln und wurden uns auch irgendwie immer einig. Diese Elemente versucht man in den Vereinsfußball, der traditionell anders organisiert ist, hinein zu bringen. Auch die Fairplay-Liga geht in die Richtung. Das ist zumindest meine Interpretation des DFB-Konzepts.

    Oha! Das ist ja komisch bei Euch. Bei uns ist das ganz selbstverständlich so, dass ich am Elternabend vor der Saison meine Planungen zur Diskussion stelle und ALLE(!) haben sich die letzten zich jahre IMMER(!) an eine demokratische Entscheidung und das Diskussionsergebnis gehalten. Da sieht man mal, dass ihr Preißn doch deutlich anders tickt als wir Niederbayern ;)

    Jo, das ist bei uns auch so, aber diese Vereinbarung treffen wir immer nach den Ferien. Zudem ist es in Preußen eher üblich Konsens zu erreichen, statt Mehrheiten zu bilden. ;)

    Ja. Mein Ergebnis ist, dass da evtl. ein kalter Konflikt vorliegt. Wie schätzt Du diese Möglichkeit ein und warum?

    Was meinst Du damit?

    Zitat

    Meine Rede. 100%ig d'accord. Ich frage mich deshalb schon seit erscheinen des DFB Konzeptes was das Gerede über Straßenfußball in den Verein holen überhaupt soll!? Vor allem weil wir ja infra- und soziostrukturell völlig anders aufgestellt sind als zu der Zeit des Straßenfußballs ...

    Stimmt, die Zeiten des Straßenfußballs sind vorbei. Aber Du weißt doch ganz genau, wie der DFB das gemeint hat, oder?

    Zitat

    Ich kann da nur von mir sprechen: Meine beiden Söhne (schulpflichtig) und die Kinder meiner Mannschaft langweilen sich in den Ferien und wollen kicken. Ich habe sowohl die Kinder als auch die Eltern dazu befragt. Aber das sind insgesamt ja nur 14 Stück - also nicht repräsentativ. Wie sehen das Deine Kinder/Eltern - Du hast sie ja sicher auch befragt?

    Was Du von Deinen Söhnen sagst, trifft ja auch auf die Mehrheit zu, aber eben nicht auf alle. Und klar, ich spreche solche Dinge mit den Eltern meiner Spieler ab, dennoch gibt es hier keinen Mehrheitsentscheid, der dann für alle Gültigkeit hat. In den Ferien lautet das Motto: wer kommt, der kommt. Die meisten kommen natürlich, weil es ihnen Spaß macht. Es gibt aber auch keine Konsequenzen für Einzelne, die spontan lieber etwas anders tun wollen.

    Zitat

    Genaus viel/wenig wie es wichtig ist Fußball zu spielen: Nix. Meine persönliche Sicht der Dinge ist aber, dass Schulkinder regelmäßig Sport treiben sollen - idealerweise täglich. Die Gesundheit und die Bewegungsarmut kennen keine Ferien.

    Da stimme ich Dir zu. Sicher ist die Situation auf dem Land auch noch eine andere als in der Stadt. Ich weiß von allen "meinen Kindern", dass es ihnen in den Ferien nicht an Bewegung mangelt.

    Ich meine, darauf wäre schon geantwortet worden. Ich bin nicht der Meinung, dass man E-Jugendliche wie B-Jugendliche behandeln kann, d.h. von ihnen das selbe Maß an Disziplin oder Pflichtbewusstsein erwarten kann. Ich bin auch nicht der Meinung, dass man mit den selben oder gar ähnlichen Methoden arbeiten kann. Kinder sind und ticken ganz anders als Jugendliche in oder kurz nach der Pubertät -- du kannst mir derzeit vermutlich besser sagen, wo B-Junioren da anzusiedeln sind.


    Natürlich heißt das nicht, dass es der KiFu eine regel- und sanktionsfreie Zone ist. Aber die Regeln sind anders und die Sanktionen auch. Ich finde, es ist doch gerade wichtig, dass bereits Kinder erkennen, dass Regeln zum gerechten Wohle aller da sind und nicht nur zum Durchsetzen des Willens des Tonangebenden. Regeln, die sie verstehen und nachvollziehen können, sowie dem jeweiligen Regelbruch angemessene und konsequent angewandte Sanktionen werden aus meiner Sicht am ehesten akzeptiert.

    Bravo, genau so ist es!

    Zitat

    So, jetzt kommen wir wieder zu dem Punkt, an dem ich dir aus Erfahrung
    sage, dass genau die B-Jugendlichen, die als E-Jugendliche diese
    Konsequenz nicht erfahren haben, nicht mehr dazu zu bringen sind, diese
    Konsequenz anzunehmen.

    Das sehe ich gänzlich anders. Ich halte sehr viel von Disziplin und konsequentem Handeln, aber Regeln und Konsequenzen müssen altersgerecht sein. E-Jugendliche, die in den Ferien nicht zum Training kommen, mit Konsequenzen zu drohen, halte ich nicht für altersgerecht!


    Das Thema "Regeln und Konsequenzen" ist übrigens nach meiner Erfahrung in den Familien ein viel größeres Problem als auf dem Fußballplatz. Die Kinder werden doch i.d.R. zu hause "versaut", oder? ;)

    Also ich sprach von meiner B-Jugend. Deswegen ja die "ich"-Form.

    Dann lass doch mal Deine B-Jugend einfach raus aus der Diskussion, denn hier geht es doch um eine E-Jugend.

    Zitat

    Ich halte es aber auch für angemessen, in einer E-Jugend einen Zusammenhang zwischen Trainingsbesuch und -einsatz und Spielzeit herzustellen.

    Na also, dann sind wir uns ja einig, sofern es den normalen Trainingsbetrieb außerhalb der Ferien angeht und nicht schon beim einmaligen Versäumen des Trainings "die Bank droht". ;)

    Alle Kinder und Eltern müssten doch eigentlich dankbar sein, dass es in den Ferien ein Programm gibt.

    "Müssten eigentlich" Genau da liegt doch der Hund begraben, denn genau das ist ja ganz offenbar nicht der Fall! Sollte einem das nicht zu denken geben?


    Da gibt es welche, die sind eben nicht dankbar. Na und? Sind sie deswegen undankbar und müssen bestraft werden auch über die Ferienzeit hinaus, wie Wille es fordert? Ich sage nein.

    Zitat

    Ferien bedeutet für Kinder doch gerade Zeit für Hobbies, Zeit für Sport, Zeit für Fußball.

    Ferien bedeutet vor allem frei zu sein von zeitlichen Zwängen. Mal nicht auf die Uhr gucken müssen und einfach mal tun und lassen können, was man gerade will. Kinder haben heute immer weniger Zeit für "freies Spielen". Die Ferienzeit ist da eine echte Ausnahmen. Und Training ist Training, es hat Struktur, inhaltlich wie zeitlich. Es kann also nie Ersatz für freies Spiel sein. Warum können wir den Kindern diese freie Zeit in den Ferien nicht lassen? Was ist denn so wichtig daran, mit dem Training schon in den Ferien zu beginnen?

    Aha. Von einem B-Jugend-Schüler darf ich verlangen, dass er in den Ferien trainiert, von einem E-Jugend-Schüler aber nicht?
    Oder habe ich dich falsch verstanden?

    Nein, hast Du nicht. Da ist ein großer Unterschied zwischen E und B. Zum einen macht eine Vorbereitung bei einer B sportlich Sinn, zum anderen verbringen B-Jugendliche ihre Ferien wohl weit weniger im Kreise der Familie als E-Jugendliche.

    Nur musst du als Vater eben verstehen, und da könnte dein Sohn noch so gut sein, dass er in den ersten Wochen erst mal die Bank näher betrachtet. Denn die Regeln gebe ICH als Trainer vor und nicht DU als Vater.

    Nein, das kann ich nicht verstehen. Das ist auch völliger Blödsinn. Kinder, deren Eltern in den ersten Wochen Urlaub haben und Kinder die "außer Landes" weilen, müssen solche Repressalien nicht fürchten. Sorry, aber das ist einfach nur beliebig.


    Wenn ich das schon höre, "in den ersten Wochen die Bank näher betrachten". Hallo, wir sprechen hier von einer E-Jugend. Wenn da mal einer nicht zum Training kommt, verliert er ja auch nicht sofort das Recht zu spielen. Es ist nicht böse gemeint, aber hättest Du selber ein Kind in dem Alter, könntest Du vielleicht besser nachvollziehen, was ich meine.

    Aber mal im Ernst:
    Der Logik, dass ich von meinen Spielern keine Konsequenz (im oben erläuterten Sinne) fordern darf, ich ich selber ja freiwillig konsequent bin, kann ich nicht ganz folgen.

    Das solltest Du aber. ;)

    Zitat

    Im Gegenteil - dieses Jahr sind vier meiner bisher genommenen 20 Urlaubstage für den Verein draufgegangen. In denen bin ich bei unserem Jugendcamp rumgehampelt oder hab unseren Mannschaftsausflug vor- und nachbereitet.
    Da kann und will ich dann nicht akzeptieren, dass jemand nicht kommt, weil ja gerade Ferien sind.

    Es ist sehr lobenswert, dass Du dafür Deinen Urlaub verwendest, dennoch darfst Du nicht von Dir auf andere schließen, denn Deine Prioritäten sind naturgemäß nicht die gleichen, wie die von anderen. Ich verwende ebenfalls einen hohen Anteil meiner Freizeit für den Verein. Stunden, die ich oft abends dranhängen muss. Ich weiß aber auch, dass das mein persönliches Engagement ist und dass ich das eben von anderen nicht in gleichem Maße verlangen kann.

    Ich hab ne B-Jugend. Da grillen die Spieler selber.

    Das mag ja sein, interessiert aber nicht, denn wir sprachen ja über das Training einer E-Jugend, oder irre ich mich da?


    Ich bin selbständig und komme nie auf die üblichen 6 Wochen Urlaub im Jahr. Dieses Jahr sind es die letzten beiden Wochen der Sommerferien, wenn alles gut geht. Diese Zeit möchte ich mit der Familie verbringen und so gestalten, wie ich es für richtig halte. Ich werde niemandem Auskunft oder Rechenschaft dafür ablegen, wann ich wo bin und was ich wann mache und ob wir nun an den Trainingstagen wirklich etwas vorhaben oder nur faul im Garten liegen. Es ist mir dann auch wirklich scheißegal, ob da einer auf dem Platz steht und meint Training machen zu müssen. Ist das so schwer zu kapieren? Dieses Recht steht aus meiner Sicht jeder Familie zu, denn es soll noch Familien geben, die gerne Zeit miteinander verbringen. Wieso willst Du das nicht verstehen?


    Dass ich als Trainer trotzdem in diesen beiden Wochen Training anbiete, ist eine ganz andere Sache.