Beiträge von Peter_Pan

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    Naja, ich strebe im endeffekt (für mich!) die B-Lizenz an. Habe mich darüber auch heute mit einigen aus dem Lehrgang unterhalten. Wir haben uns zu 3. bisher "verabredet" zumindest den C-Leistungsfußball gemeinsam in angriff zu nehmen. Aber ein Buch? ;) Wirds definitiv nicht.


    Aber ich finde die positive Resonanz wirklich cool, und es motiviert und erinnert mich daran weiterzumachen.
    Ein Zitat unseres LR: "Lob ist das Brot der Bambinis.. ähh Künstler" ;)
    Also gebe ich mein Bestes ;)

    Also ich würde persönlich nachfragen, per Telefon oder direkt vor Ort. Erstens zeigt das mehr Engagement als ein "Allerweltsbrief" und zweitens ist es immer schwerer jemandem ein "Nein" ins Gesicht zu sagen ;)
    Pack doch wenns klappt noch 2-3 Kids ein oder nimm nen Mannschaftsfoto mit, ich denke, sowas wirkt Wunder.

    Hi,


    seit meinem letzten Beitrag ist schon wieder einige Zeit vergangen, und das letzte mal hab ich doch ziemlich viel zusammengefasst, weshalb ich mich entschlossen habe meine Beiträge wieder Zeitnah anzubieten.
    Allerdings ist die lange Zeitspanne dieses mal nicht meine Schuld ;) es ging halt erst heute weiter.


    Der Terminplan für diese Woche sei kurz angerissen, der ist ziemlich heftig: Montag 18-22 Uhr, Mittwoch 18-22 Uhr, Donnerstag 8-16 Uhr, Freitag 18-22 Uhr, Samstag 8-16 Uhr. (für alle die das vielleicht später irgendwann lesen: Donnerstag ist Feiertag).


    Naja, kommen wir zum Thema: Es geht los mit dem Profil Kinder.
    Ich komme kurz vor 6 am Sportzentrum an. Die Begrüßung ist sehr freundlich, ganz anders als bei unserem ersten Treffen. Man kennt sich ja mitlerweile auch schon ein bischen besser, und man sieht sich ja auch auf diversen Jugendturnieren (wohl ein riesen Vorteil der dezentralen Ausbildung). Nach einer Zigarette gehts in den Seminarraum, wieder nett begrüßt vom JBB und dem Lehrreferenten "Hi, ich hab gehört euer Turnier in .. lief super?". Einer meiner "Kommolitonen" wurde mit seiner Mannschaft Kreismeister, einige, nicht aus seinem Verein, brachten Zeitungsausschnitte über dessen Erfolg mit, und ihm wurde von der Runde gratuliert. Ist ja auch ne super Leistung!
    Nach der Smalltalkrunde gehts los. Und wie beginnt man ein solches Profil? Mit der Philosophie dahinter. Ja, viele Ansätze, aber durch meine Forenaktivität hier habe ich recht viele Sichtweisen ;) ein Vorteil! Naja, es ist ja ein Bischen wie in der Schule, wir bekommen Aufgaben, die es in kleinen Gruppen zu lösen gilt. Einige Inhalte möchte ich hier kurz wenigstens in der Fragestellung anreissen, da sie wie ich finde einfach den Zahn der Zeit treffen. Man sieht es auch hier im Forum, wo immer wieder über genau diese Fragen diskutiert wird!


    Wie sieht die Bewegungswelt unserer Kinder heute aus? Auf gutdeutsch: Wie wirken sich das hohe Medienangebot, die Ganztagsschulen und andere "bewegungsfremde" Betätigungen aus?
    Und natürlich die Frage: wie war es früher?
    [an dieser Stelle eine Kleinigkeit von mir! Ich bin Jung, also in einem zwiespältigen Alter, zwischen Generation "raus und weg" und "xbox", aber ich habe nie viel vor solchen Geräten, obwohl sie es in meiner Kindheit/Jugend genauso gab, gehockt. Ein Grund sind da wohl meine Eltern!]
    Und neben der Anekdote noch etwas zu diesem Thema: Ich wohne in einem wirklich winzigen Kaff, 2000 Einwohner. Klar ist es in den Städten so, dass der Spielraum immer kleiner wird, aber in so kleinen Dörfern wird es allerdings immer besser. Was haben wir? Wir haben, im Gegensatz zu einem Beispiel, einen durchgehend geöffneten Spielplatz, einen Sportplatz auf dem es für die Kids kaum Ärger gibt [nur in den Torräumen, aber hey, sollen sie sich die tragbaren Tore reinstellen, da motzt keiner], einen Wald, oder Wäldchen, in dem den Kids sogar erlaubt wurde einen "Trekkingbike" oder wie das heisst-Parcours aufzubauen.
    Deshalb auch hier von mir viel "Da kann ich nicht mitreden", einfach weil es bei uns keine Hochhaussiedlungen gibt, kein Industriebetrieb, viele Spielstraßen und kaum Verkehr.


    Naja, wie dem auch sei, was ist der Unterschied zwischen dem damaligen Straßenfussball (den ich auch in der Form noch genossen hab: 3 Bretter, Wiese -> Fussball!) zum heutigen Vereinsfussball? Hier sollte man vielleicht feststellen, was mir z.B. nicht bewusst war, dass es "früher", also vor ca. 20-25 Jahren, Jugendarbeit erst am der E-Jugend gab.


    Naja, diese Fragen führen zwangsweise zu einer neuen Philosophie. "Fussballtraining" für Kinder bedeutet mehr als kicken am Ball! Viel mehr ist vielseitige Bewegungsschulung gefragt. Wo wir früher noch unsere Muskeln durch das Klettern auf Bäumen gestärkt haben muss heute das Vereinstraining solche Defizite ausgleichen. Wenn die Kids von 8 bis 14-15 Uhr in einer Ganztagsschule jeden Schritt vorgeschrieben bekommen wollen sie sich im Training austoben, diese "Freizeit" ausleben, und es liegt an uns diesen Drang zu nutzen um sie in Richtung Fussball auszubilden!


    Was an dieses Thema wohl gekoppelt ist [es kommen viele in diesem Forum aktuelle Themen auf!] ist das Problem des "zu frühem, einseitigem Taktiktraining", was im Endeffekt nichts anderes bedeutet, als die Spieler zu früh auf einer Position "festzusetzen". Aber man sieht wie zwiespältig dieses Thema ist, denn auch der LR gibt kein eindeutiges Statement. Ich habe an dieser Stelle mal die wohl hier im Forum vorherrschende Meinung eingeworfen, das Spieler im Kindesalter, besonders G- und F-Junioren, auf JEDER Position geschult werden müssten. Naja, die üblichen Gegenargumente "Es gibt halt Spieler denen sieht man an, das sind Stürmer", entgegnet von "Abwehr beginnt im Sturm, also müssen Stürmer auch lernen wie sich die Abwehr verhält" und so weiter... Man kennt ja die Diskussion. Allerdings hab ich hier das Gefühl durch diese Diskussion, die zugegebenermaßen etwas ausgeartet ist (zeitlich), einigen ein Bischen die Augen geöffnet zu haben. Denn diese wandelten ihre Meinung. So das man zusammenfassend, als "durchschnittliche Meinung" wohl angeben kann, Kinder auf allen Positionen auszubilden, aber ihnen schon richtungsweisende Dinge mit auf den Weg geben kann.


    Tja, aktuelle Themen.. es geht weiter mit diesem "Erfolgsorientiertem" Denken. Es wird mal anhand einer Tabelle der Erwachsenenfussball dem Kinderfussball gegenübergestellt. Hier artet die Diskussion endgültig aus ;) aber nicht, weil man sich uneinig ist, sondern, weil man sich einig ist. Und jeder gibt seine "Elternanekdote" zum besten. Ja, ich wünschte Eltern müssten so einen Lehrgang machen. Aber durch die Gespräche, grade beim Rauchen ( ;) ) bekommt man viele, viele, viele (viel mehr als ich je gedacht hätte) Argumente, wie man solche Eltern überzeugen kann. [Totschlagargument, brachte ein Bambinitrainer zu den Eltern eines begabten Kindes "Sie können sich jetzt aussuchen: Wir werden dieses Jahr Meister... oooder ihr Kind kann später mal höher spielen"]



    Ja, natürlich haben wir auch ein bischen Trainingsspezifisch gemacht. Wenn man diese Philosophie folgt, was macht man in einem Bambinitraining? Quintessenz hier: Training staffeln.
    Die Trennung Aufwärmen, Hauptteil, Schluss behält man natürlich bei, aber man kann sie doch durchaus ein bischen abändern? Fussballunspezifisch, Ballgewöhnung, Abschlussspiele? Entspricht doch dem allgemeinen Schema, ob ich mich nun mit einem Ball warmmache, mit einem Fangspiel oder mit irgendeinem anderen Trainingsgerät ist doch wurscht. In der Ballgewöhnung stehen Bälle im weitesten Sinne (Fußbälle, Tennisbälle, Plastikbälle, Schaumstoffbälle) im Vordergrund, und das Abschlussspiel mit einem richtigen Ball, immerhin gehts hier um Fußball.
    Klasse!


    Das ganze testen wir natürlich aus. Wir gehen raus und trainieren. Bekommen viele Spiel und Übungsformen gezeigt fürs warmmachen, Fangspiele, Spiele mit diversen Bällen kommen im "Technikteil". Und halt Abschlussspiele, die allerdings nicht einfach aus 2 Mannschaften bestehen, sondern einfach ja, hier 2 gegen 2, da 4 gegen 4, dann wird getauscht. Und schon ist das Training vorbei.


    Wir gehen duschen, setzen uns in den Seminarraum und voller entsetzen schaue ich auf die Uhr: Halb 11, eine halbe Stunde überzogen, dabei kam mir der Abend so kurz vor. "Tja, Wir haben heute leider nicht alles gepackt was wir machen wollten, aber das macht nichts, dafür haben wir einige Themen intensiver diskutiert, und wie ich finde auch durchaus erfolgreicher. Wir hohlen das nächstes mal nach, ich wünsche euch nen schönen Feierabend"


    Ja das wars. Was war das? Mein Tellerrand hat sich heute massiv erweitert!


    Ein abschließendes Wort noch:
    Wer denkt, er hat nen weiten Tellerrand der irrt. Ein Beispiel will euch noch geben, das heute von unserem LR gebracht wurde: "Warum Trainieren unsere Kinder mit Gummibällen, Frisbees und Federbällen? Die sollen hier Fussball lernen." [Also die Frage hat der LR sich quasi im Sinne einiger Eltern selbst gestellt und wie folgt beantwortet] "Ein wichtiger Bestandteil ist das einschätzen von Entfernungen und geschwindigkeiten. Das hilft ihrem Kind im Fußball enorm weiter, aber auch im alltäglichen Leben. Man lernt unter anderem Autos im Straßenverkehr einzuschätzen, schaffe ich das noch über die Straße oder nicht? Und sie lernen, wenn sie es einschätzen können die richtige Entscheidung zu treffen. Laufe ich noch über die Straße oder nicht?". Es hängt einfach alles zusammen.



    MfG

    Ich find sone Art schrein immer cool.


    Nen Mannschaftsfoto mit nem unterschriebenen Fußball. Das würde bei mir definitiv einen Ehrenplatz im Regal erhalten.


    wenn es ein einzelner spieler ist: Sag ihm er soll sich einfach mal bei seinem Trainer bdanken, für die tolle Zeit die er hatte. Denke das ist (ideologisch) mehr wert als alles Materielle!

    lass sie doch spielen ;)


    da siehste doch wer nach 10 Minuten anfängt zu keuchen und wer die anderen im rückwärtslaufen Überrennt. Zusätzlich bekommste viele Infos über Technik / Positionen / Verhalten und und und und.


    Zum Cooper-Test kommt, wie ich finde, auch erfahrung. Wenn die Jungs 1 mal im Jahr nen Coopertest laufen können sie sich die Kraft über die 12 Minuten schlecht einteilen. Der eine gibt von Anfang an Vollgas und ist nach 3 Minuten am Ende, ein anderer hat nach 12 Minuten immernoch Kraft, weil er zu sparsam war.


    Oder möchtest du vergleichbare Werte um nach der Vorbereitung vergleichen zu können?

    Also ich spreche mich hier mal für wechselnde Positionen aus.


    Erstmal kurz zu deinen Spielern:
    Der Torwart ist Langsam, so wie ich mitbekommen habe ist das ja größtenteils genetisch, aber ich finde das auch nicht unbedingt ein riesen Nachteil, grade im Breitensportbereich. Wenn er auf dem Platz wenig engagiert ist, kann man das meiner Meinung nach auch ändern. Mach ihm das Spiel ausserhalb des Tores mal schmackhaft, lass ihn vielleicht mal in den Sturm, und sobald er mal "einen reingestolpert" hat will er da vielleicht garnichtmehr weg? Die Konditionsschwäche ist wohl ein Fluch der Torhüter. Liegt aber auch daran, dass er sich im Training im Tor wahrscheinlich viel weniger bewegen muss als die Feldspieler. Und an den technischen Schwächen kann man doch grade in dem Alter wunderbar arbeiten. Lass ihn oft und viel mit den Feldspielern trainieren, stell dich selbst ins Tor oder teil das Tor beim Torschuss in Zonen ein, die sie treffen sollen.


    Der Spielmacher ist doch schon Super im offensivspiel. Ihn ab und an defensiver zu stellen verbessert doch nur seine Schwäche. Klar soll man an den Stärken arbeiten, aber an den Schwächen doch mindestens genauso. Im späteren Alter bringt ein Spielmacher der zu wenig für die Defensive macht auch nicht allzuviel. Wenn du ihm noch ein annehmbares Defensivverhalten eintrichterst haste nen wirklichen "Allrounder", das Non-Plus-Ultra.


    Und, ich sags jetzt mal dreist, Übergewichtige sind meistens extrem zweikampfstark. Bring ihnen bei ihren Körper zu nutzen.



    Allgemein denke ich, in diesem alter sollte man noch nichts bzw. nicht viel an Position festlegen. Sie sind nichtmal in der Pubertät, man kann ja nichteinmal sagen, ob der jetzt langsame Spieler sich nicht später zu einer Taschenrakete entwickelt oder ob der Technikschwache nicht vielleicht später 30-Meter-Pässe präzise an den Mann bringt.



    Ich hab jetzt in meiner kurzen Karriere einige Erfahrungen gemacht. Unser Sturm beispielsweise ist schon sehr abgeklärt, man würde fast sagen "cool" vorm Kasten, während unsere Defensiven, wenn sie mal Zeit haben und den Ball einfach ruhig passen können schon sehr nervös sind. Ich würde mir wünschen sie öfter mal offensiv einsetzen zu können, damit sie wenigstens ein bischen von dieser "coolness" abbekommen. Im Gegenzug muss man aber sagen, sind unsere Defensiven sehr zweikampfstark. Und Kopfballtechnisch sind sie unseren Stürmern einiges vorraus, was wohl daran liegt, weil sie durch die hohen Abschläge viel mehr auf die Birne bekommen.
    Die ganze Idee mit den festen Positionen ist nicht auf meinem Mist gewachsen ;) Nach allem was ich hier gelesen habe hätte ich wohl rotiert, aber ich bin ja auch nur der Co.


    Man sollte auch an die Trainer denken, die nach einem kommen. Ich werde, so wie es aussieht, wohl die Jugend übernehmen, die dann D-Jugend spielt (hoffentlich kleinfeld, ich hab zwar meine Meinung dazu dem verantwortlichen schon gedrückt, aber was er im endeffekt macht..). Und die festen Positionen stellen mich, obwohl es hoffentlich nicht aufs Großfeld geht, schon vor riesen Probleme. Ich würde gerne die Taktik umstellen (im Moment 0-2-1-2-1 oder 1-2-0-2-1, je nach Spielsituation [die Nullen einfach mal eingefügt damit man sieht, das nur eine Position sich von "vor der Abwehr" auf Libero ändert]) auf ein 3-3, einfach um sie aufs Großfeld vorzubereiten, in der ich, falls ich sie dann noch betreue, gerne 4er Kette spielen würde. Jaa, jetzt bring doch mal dem ehemals Stürmer bei, dass er jetzt auch Defensivaufgaben hat (ich hab mal 1 Spiel solo betreut, und da hab ich natürlich n bischen rotiert ;) ai, was fürn Ärger). Und bring dem Spielmacher / Libero mal bei, sich in einer Kette einzuordnen. Bring den ehemals rein Defensiven mal bei, dass sie auf den Aussenbahnen auch Wege nach vorn machen sollen.


    Also meine Meinung: Die Ausbildung vom Allgemeinen zum Speziellen. Bring ihnen alles bei, spezialisieren kann man sie später leichter als "umschulen".

    Ja, Basiswissen fast geschafft.


    Die zwei Themen versprechen ja langeweile Pur. Aber ganz zu meinem erstaunen war das wirklich Interessant. Keine Paragraphenreiterei, sondern was muss ich, was darf ich, was kann ich und das ganze mit vielen Beispielen bestückt.


    Also, das Wichtigste an den Rechtsfragen ist glaube ich die Frage der Aufsichtspflicht. Wer ist Aufsichtspflichtig? Was ist Aufsichtspflicht? Wie erfülle ich die Aufsichtspflicht? Ich denke, jeden der das Interessiert kann es im Internet irgendwo nachlesen. Aber natürlich wäre das zu einfach ;) Es gibt massenhaft Beispiele. Einige will ich hier dreisterweise einfach mal nennen:
    Sie können kurzfristig nicht pünktlich zur Übungsstunde erscheinen? Wie verhalten sie sich. [ich denke, ein sehr banales Beispiel]
    Wegen der anhaltenden Hitzeweille verlegen Sie die nächste Übungsstunde kurzerhand ins Freibad. [sehr viel interessanter ;)]


    Naja, es kommen viele Beispiele und irgendwann geht es weiter mit der "Verkehrssicherungspflicht". Auch hier viele Beispiele.
    Kindersitz fehlt?
    Kleinfeldtore gesichert? [da ham wir auch ein nettes Infoblatt bekommen, wie welche Tore durch zusatzgewichte zu sichern sind. Wusstet ihr, das man ein 5x2m Tor mit 1 Meter Auslage mit zusätzlichen 200kG sichern muss?]


    Interssant. Und es geht weiter mit Versicherungen. Was ist versichert, was nicht? Viele Beispiele, wieder einmal ;) So lernt man aber trotzdem am besten. Wo ist man als Verein überhaupt versichert? Was gibt es an Zusatzversicherungen [ich werf einfach mal die KfZ-Zusatzversicherung in den Raum, die ich für sehr sehr Sinnvoll halte].



    Also, das hört sich alles wieder einmal so unspektakulär an, und so wenig. Aber es ist wirklich ein Haufen, viele viele Kleinigkeiten. An diesem Tag haben wir uns bestimmt 60 Beispiele angeschaut und durchgekaut. Diese Menge verrät glaube ich, das der Lehrgang wesentlich tiefer geht als man denkt.


    Aber es fehlt ja noch was: Satzungskunde.
    Jaaa, das ist/war nun nicht wirklich interessant. Denke jeder von euch wird sich die Satzungen und Ordnungen, zumindest die, die die Jugenden betreffen schon einmal angeschaut haben. Und mehr haben wir in diesem Zusammenhang auch nicht. Natürlich wieder mit Beispielen, die aber alle eher trivial waren (Ein Spieler hat Donnerstag C1 gespielt, Freitag C2, darf er nächsten Donnerstag wieder C1 spielen?).
    Najaa, zum Abschluss noch Integration. Also ich komme von Land, deshalb kann ich damit nicht viel anfangen. Die Kids mit Migrationshintergrund sind, jaa wie soll man das sagen, sie sind nicht "integriert". Das hört sich so an als wären sie es jemals nicht gewesen. Sie sind einfach normal. Dementsprechend bei mir auch eher Verzweiflung beim "Integrationscheck". Ja, das Infomaterial, auch alles toll. Aber ich kann persöhnlich damit nichts anfangen. AAAABER: sicherlich ein spannendes Thema für diejenigen, die mehr mit dieser "Problematik" zu tun haben.



    Joar, das wars, Basiswissen vorbei. Ein kleiner Wisch vom HfV, und das wars ;)




    Hier sollte glaube ich mal ein Fazit her: Unbezahlbar. Eigentlich alles was man dort gehört hat ist "nice to have", vieles vieles Elementares.
    Mein Tellerrand ist glaube ich schon ein gutes Stück größer.
    Und wenn ich jetzt daran denke, das war ja "nur" das Basiswissen! Da bin ich doch richtig gespannt auf die Profile Jugend und Kindertrainig!

    Ich nehm Chris Antwort einfach mal als Anlass weiterzuschreiben.


    Es fällt extrem schwer, alles gelernte irgendwie zusammenzufasst. Vielleicht hilft ja diese etwas größere Zeitspanne die Informationsflut auf das wichtigste zu reduzieren.


    Also, was ist seit dem 11. passiert?


    Also erstmal gabs noch ein Bischen vom Lehrreferenten, weiterhin zur Trainingsorganisation. Diesmal steht allerdings die Vorbereitung tatsächlich im Vordergrund.
    Wieviel Platz habe ich? Wieviele Tore? Wie sind die Platzverhältnisse? Sonstiges Material?
    Klar, das alles sind Fragen, ich denke die kann jeder in seinem Verein aus dem FF beantworten. Dazu kommen allerdings wieder tiefergehende Fragen: Wo stelle ich die Tore hin? In die Torräume is Käse, die leiden schon in den Spielen genug, aber mitten auf dem Platz müssen die Kids nach einem Fehlschuss eventuell weit rennen, vielleicht sogar in ein Gebüsch oder eine Bach? Wie Teile ich die Mannschaften ein? Immerhin möchte ich die Übungen fair gestalten. Dazu noch einige sehr sehr geile Tips fürs Hallentraining, was man da so alles nutzen kann ;) und da sind sehr geile Ideen mit bei!
    Und wir dürfen auch mal selbst ran: aus verschiedenen Rahmenbedingungen sollen wir in kleinein Gruppen eine Torschussübung für den Hauptteil basteln. Die Unterschiede sind im wesentlichen die Anzahl der Tore, die größe der Tore und auch wie die Tore zueinander stehen. Das wird auch gleich erprobt, und es läuft gut ;) man erkennt gleich was man hätte anders machen können. Und, was ich ziemlich Cool fand, war wie der Lehrreferent einfach nach der Übung vorschläge gemacht hat, wie man ohne den Platz umzubauen eine ganz andere Übung hätte machen können. Irgendwie beeindruckend wenn man sich sowas aus der Nase ziehen kann.
    Um unsere Ordner zu füllen bekommen wir auch wieder einiges an Zetteln, unter anderem einen, den ich ziemlich cool finde: Ein Blanko-Trainingsorganisationsblatt quasi. Wenn ich nicht Angst hätte gegen irgendwelche Copyrights zu verstoßen würde ich es mal einscannen. Auf jeden Fall hilfreich!
    Und weiter gehts mit Basiswissen, naja, ist halt nunmal Basiswissen. Was mache ich unmittelbar vor dem Training? Rechtzeitig anreisen, material zusammenstellen, Umkleiden anschauen etc. Also nichts weiter neues. Im Zeitalter der Handys ist nichtmal der Hinweis auf ein funktionierendes Telefon in der näheren Umgebung zu achten wirklich etwas neues. Damit sind wir mit "vor dem Training" durch. Es gibt für das Training an sich, was wir ja schon in Grundzügen behandelt haben, noch einige Zettel, z.B. was sich als Toralternativen eignet (sehr geil die Idee für Bambinis 2 Eltern mit einer Stange auf dem Platz herumlaufen zu lassen, quasi als wandelndes Tor). Abschließend natürlich: nach dem Training. Naja, nichts besonderes, was einem der Menschenverstand nicht schon mitgeben würde: Platz/Kabinen sauber hinterlassen, Geräte und Bälle einlagern, Hinweis auf das nächste Spiel/Training und so krimskrams.


    Soo, was war's mit dem Lehrreferenten. Aber noch nicht mit dem Basiswissen.


    Es geht weiter mit dem Teil "Sportgesundheit", bei dem wir einen Vortrag von einem Physiotherapeuten erwarten.
    Meine Spannung darauf war riesig. Ich muss ganz ehrlich an dieser Stelle sagen, ich wurde komplett enttäuscht. Der Lehrreferent war nett, allerdings sehr jung und hat das auch zum ersten mal gemacht, und ich würde sagen, er hat etwas am Thema vorbeigeschossen. Kreuzbandrisse, Innenbandrisse am Fuß, Achillissehnenrisse.
    Nun ja, das was ich jetzt schreibe hört sich vielleicht für einige böse an, aber so ist es nicht gemeint. Der junge Mann hatte wirklich Ahnung von dem was er tat, aber es war halt einfach nicht das, was ich hören wollte. Er zeigte uns an Bildern wo welches Band sitzt und wie wir durch "Schubladentests" auf risse der Bänder schließen können. Mhh, meine Meinung ist immernoch die selbe, wenn ein Kind schreiend und heulend auf dem Platz liegt ist das letzte was ich tue an seinen Gelenken herumzuspielen. Da gäbs für mich nur den Krankenwagen.
    Auch die Regenerationszeiten nach Verletzungen kamen mir eher komisch vor. Erstmal natürlich die Tatsache, das eine Verletzung pauschalisiert wird. Verletzung = Verletzung, blauer Fleck = Kreuzbandriss (also nee, nich falsch verstehen, nur eben die Tatsache, dass man mit allen Verletzungen gleich umgehen müsse, und die Heilungszeit eben auch die gleiche sei). Kernaussage war dabei eigentlich, dass man nach 75 Tagen wieder leicht und angepasst! mit dem Training beginnen könne. Für eine Schürfwunde definitiv zu lange. Naja, auch hier gilt für mich der einfache Grundsatz (nach schweren Verletzungen): Wenn der Arzt sagt O.K. kann das Kind wieder mittrainieren.
    Naja, auf diese Aussage hin meinte der Physio, man solle Ärzten auch nicht alles überlassen. Alles in allem hat er sehr viel Werbung für Physios und vor allem gegen Ärzte gemacht, was ich nicht nachvollziehen kann. Auch auf meine Aussage hin, dass man halt auch in diesem Bereich seine "Pappenheimer" kennen muss meinte er seine Meinung nicht ändern zu müssen. (Ich bin mir der Tatsache bewusst das nicht jeder Arzt gut ist und sich genug Zeit für seine Patienten nimmt, aber ich kenne auch ganz andere Ärzte)
    Naja, man soll ja alles positiv beenden ;) Was mir gefallen hat war, das er mal erklärt hat, wie man Fehlstellungen an Fuß / Knie / Hüfte recht einfach erkennen kann, und den Eltern dann den Hinweis geben kann eventuell mal den Arzt aufzusuchen, da sich das meiste in diesem Alter mit Einlagen und Behandlungen noch recht einfach ausbügeln lässt.

    Zitat

    Ich glaube mit diesem Problem haben viele Vereine und ihre Trainer zu kämpfen. Oft werden wir da nur als Service-Leistung gesehen, die man für einen geringen Monatsbeitrag in Anspruch nehmen kann, wo man sein Kind abgibt und 1,5h später wieder abholt wie bei einem Kindergarten. Dass Trainer und Vereine da mitunter einiges an Aufwand betreiben was Zeit und Geld angeht, wollen viele Eltern leider nicht sehen. Das können leider nur diejenigen nachvollziehen, die es selbst mal ein Jahr lang gemacht haben.

    !!!
    aber sowas von !!!
    kA wie ich das anders oder besser ausdrücken könnte.
    genau das!

    Die Frage ist, ist Cacau jetzt deutscher, weil er in der Nationalmannschaft spielen will oder weil er ein Deutscher sein möchte?
    Ist er Deutscher, weil er es möchte, finde ich, steht ihm das selbe Recht zu in der Nationalmannschaft zu spielen wie jedem in Deutschland geborenem (ich würde ja selbst gerne Nationalmannschaft spielen, nur mir fehlen die "Mittel" xD).
    Hat er die deutsche Staatsbürgerschaft nur, weil er in der Nationalmannschaft spielen möchte finde ich das scheiße.


    Viel schlimmer finde ich Leute die wegen finanziellen Vorteilen in andere Länder auswandern.

    Also ich finde auch, sie können sich, wenn sie es können, ruhig selbst warmmachen.


    Ich sehe keinen Unterschied darin, ob ich ihnen nun sage, dass sie 15 mal hoch und runterrennen sollen, sich danach 5 Minuten den ball zupassen, danach noch bissl aufs Tor schießen oder ob ihnen der Captain das selbe sagt. Klar sollte man als Trainer in der Zeit nich unbedingt nen Kaffee trinken gehen, aber die Ansagen kann doch der Captain ruhig machen (oder nen anderer Spieler).
    Also ich denke, das warmmachprogramm ändert sich nich großartig (wenn man es mit dem Captain mal abspricht schonmal garnicht), was sich aber ändert ist die Beziehung zu den Spielern.
    Der Captain wird sich tierisch freuen ein bischen Verantwortung übernehmen zu dürfen, auch wenn es im Endeffekt eine Kleinigkeit ist. Und als Trainer hat man Zeit sich um andere Dinge zu Kümmern, mal mit den Eltern sprechen, mit dem gegnerischen Trainer etc. (sowas gehört ja nunmal dazu) oder einfach mal entspannt zuzuschauen. (im übrigen fallen doch, wenn ich "nur zuschaue" viel mehr dinge auf, technische Fehler, koordinative schwächen als wenn ich wie ein gockel nebenherrenne)


    Natürlich muss man auf die Aufsichtspflicht achten. Also in der Zeit Spielbericht ausfüllen geht nicht, bzw. nur wenn ein Elternteil/Co-Trainer in dieser Zeit die Aufsichtspflicht übernimmt. Aufsichtspflicht bedeutet aber nicht, den Kids jeden Schritt vorgeben zu müssen.


    Zum Fussballtraining gehört übringes auch die charakterliche Ausbildung. Da gehört Verantwortung übertragen dazu.
    Zur Verantwortung gehört mMn (und auch nach der Meinung des dfb) der Auf- und Abbau von Spiel- und Trainingsgeräten. Ich bin Trainer, ja, aber kein Putzmann.


    weder aus "sportmedizinischer Sicht", noch physiologischer kann ich mir vorstellen, das es für 11 Kids eine Überbelastung darstellt ein Tor zu tragen (2 Erwachsene schaffen das ohne Probleme, wieso sollten 11 Kinder dran scheitern? mal von dem Mannschaftsgedanken der dahinter steht ganz abgesehen). Natürlich dürfen sie kein Schindluder beim Toretragen treiben, aber das ist ein anderes Blatt (wir hatten mal ne üble Platzwunde weil die Spieler Mumpitz beim Toretragen gemacht haben, das war allerdings bei den Herren..)


    Und die Sportmedizinische Sicht zum Thema warmmachen? E-Junioren sind meines Wissens nach teilweise noch in der Grundschule. Glaubste die machen sich in der Pause warm bevor ihr Fangspiel beginnt? Eher mal nicht. Es geht wohl im Fussball eher darum, dass Ritual "Warmmachen" an sich schon früh zu verinnerlichen. Dehnen übrigens soweit ich weiss genauso, in dem Alter eher ein Ritual als wirklich sinnvoll.


    Dehnen an sich ist eh ein sehr sehr kontrovers diskutiertes Thema. Wann wo wieviel wie, das ändert sich Momentan glaub ich wöchentlich. (Ein schöner Satz unseres Profs: "Alles was ich euch hier erzähle, ist in diesem Moment schon veraltet"). Es geht darum, die für seine Meinung beste Strategie zum Dehnen auszudenken.

    wäre interessant zu erfahren ob einer der beiden Vereine für Prüfeleien auf dem Sportplatz "berüchtigt" ist? Also bei uns kennt man seine Spezis bei denen es gerne mal kracht, und da schauen auch grade bei wichtigen Spielen immermal Verantwortliche vom Kreis vorbei.


    Im übrigen bin ich auch der Meinung, dass auch Trainer der Senioren mal härter durchgreifen können. Ehrgeiz und Kampfgeist in allen Ehren, aber es gibt Sachen, die haben weder bei Kleinen noch bei Großen etwas auf dem Platz zu suchen. Handgemenge und kleine Nicklichkeiten kommen im besten Verein vor, handfeste Prügeleien und rassistische Ausdrücke gehen aber zu weit, was in unserem Verein auch durch interne Spielsperren bestraft wird. (im übrigen gehen rassistische Ausdrücke nicht immer von deutschen aus, ich wurde mal als "Kartoffelfresser" beschimpft xD ich fands komisch)

    So, der Samstag ist angebrochen, es ist kurz vor 8, und ich stehe wieder im Sportzentrum. Man begrüßt sich freundlich, unterhält sich ein wenig, es ist ja schließlich noch früh.


    Zu Beginn schauen wir uns ersteinmal DFB-Trainingsvideos an, und sollen besonders darauf achten, wie sich die Leute in dem Video verhalten, der Trainer, die Spieler, natürlich auch was in dem Training gemacht und wie es organisiert wird. Die Videos sind von Bambinis, E- und A-Junioren. Alles in allem sind die Videos sehr schön anzuschauen, aber es handelt sich doch um optimale Mannschaften, leistungsstark und hoch konzentriert. Selbst bei den Bambinis ist kein "Fehlverhalten", also kein Quatsch, zu erkennen. Allerdings ist vor allem die Trainingsorganisation und das Trainerverhalten sehr lehrreich.
    Die Inhalte, auf was man bei den verschiedenen Altersklasse achten sollte, stehen auf der DFB-Seite und deshalb will ich sie hier nicht noch breittreten. Dir Organisation ist, kurz gesagt, genial. Es ist kaum Umbauarbeit während des Trainings nötig. Ein abgestecktes Feld ist ausreichend für genügend Übungen. Im vortschreitenden Alter werden die Übungen, logischerweise, komplizierter. Der Trainer wandelt sich vom Clown, über einen Motivator hin zum Kritiker, der sehr detailierte Korrekturen gibt.
    Nunja, wieder ist es so, dass die Fülle am Infos kaum beschreibbar ist.


    Wir machen uns daran, wie man ein Training richtig aufbaut. Vorraussetzungen, Übungen, Organisation. Die Dreiteilung in Einstimmen, Hauptteil und Ausklang.
    Kurz vor halb 1, wir ziehen uns um und machen Training, Bambinitraining. Der LR hat verschiedenste Bällte mitgebracht, und mit denen wird Trainiert. Alles auf einem Feld, kaum Materialaufwand (sieht man mal von den Bällen ab. Fangspiele, Koordinationsspiele und Ballspiele, alles vertreten, und es macht noch den Erwachsenen Spaß ;)


    Anschließend duschen, mittagessen (Subways) und es geht weiter mit der Theorie. Wir schauen uns verschiedene Beispiele von Negativübungen an, und passend dazu einfache Alternativen die das gleiche mit mehr Spaß und größerem Lernerfolg bieten. Es ist doch faszinieren, was man mit kleinen Änderungen an einer "schlechten" Übung verbessern kann, und das eigentlich ohne jeglichen Aufwand. Hier fällt übrigens auch der berühmte Satz "Kindertraining ist kein reduziertes Erwachsenentraining", und dieser wird gleich noch weiter verschachtelt:
    Jugendtraining ist kein reduziertes Erwachsenentraining, und Kindertraining ist kein reduziertes Jugendtraining.


    Noch einige Worte zum Verhalten des Trainers, und das wars auch schon für heute. 8 Stunden, wie schnell die Zeit vergeht.


    Jetzt könnte man denken, naja, eigentlich habt ihr ja nix gemacht da. Das ist ein Trugschluss, alles wird sehr detailiert behandelt, und die Fülle an Infos ist schier unbegreiflich. Man hätte sicherlich mehrere DinA4-Seiten benötigt um die ganzen Informationen annähernd ordentlich zusammenzufassen. Was waren also die Kernaussagen?
    Trainieren in kleinen Gruppen, Spaß, Organisation, Einfallsreichtum, Verhalten, Eigenschaften der Kinder, Flexibilität, Erfolgserlebnisse und vieles vieles mehr. Wenn man ehrlich ist, grundsätzlich nichts neues, wenn man aktiv in diesem Forum liest, allerdings von viel mehr verschiedenen Blickwinkeln, mit viel mehr Details beleuchtet.


    Allein die Übungen, die im Basiswissen schon gezeigt wurden sind Gold wert!


    So bleibt am Ende des Tages, der trotz des Spaßfaktors doch anstrengend war, wieder einmal die Vorfreude auf den Montag.

    Zitat

    Und wenn Du die drei besten abziehst aber von 20 Spielen mit der Mannschaft 18 verloren hast in der F-Jugend und nur ein unentschieden und 1 gewonnen dann soll man die 2 oder 3 hochziehen damit die E-Jugend 2x mehr gewinnt mit Sicherheit obwohl sie evtl. auch so gewinnt und die F dann 20 Klatschen bekommt? Soll das profitierend für die F-MANNSCHAFT sein???? Nee mit Sicherheit nicht.

    Das war eine fiktive Situation, nur aus deinem Kontext entnommen. Ich kann doch beim besten Willen eure Jugenden nicht einschätzen. Es war allgemein gehalten, falls es in einem Verein so ist, dass man 2-3 F-Jugendliche zu viel hat und 2-3 E-Junioren zu wenig, dann könnte man das so machen.


    Zitat

    Frage wäre eher in die Richtung ob es Sinn macht mit aller Gewalt mit 8 Kindern in eine Runde gehen zu müssen

    Das ist wohl eher eine andere Baustelle. Ich bin von dieser fiktiven Situation ausgegangen, und die ist nunmal so. Wie, und unter welchen Umständen das gekommen ist, keine Ahnung und für mich auch von geringerem Interesse (ich könnte bei Gelegenheit mal erzählen warum wir die Runde mit 9 Spielern zuende spielen [müssen]). Ich weiss aber, dass es einfach zu solchen Situationen kommt. Du fängst mit 11 Leuten eine Runde an, und kurz nach Beginn fällt zweien ein, dass sie doch lieber Tischtennis spielen und schwimmen?

    Zitat


    Und zu Deinen Freundesaussagen sorry aber darüber muss ich schon lachen.

    Ich hatte ja schon immer ein Talent für Stand-Up-Comedy.
    Wenn du das so siehst, ist das schön und gut. Aber das ist meine Meinung. Ich gehe hier mit einigen in ihren Ansichten auch nicht konform, allerdings ist das ein Plattform zum diskutieren. Fussball und Vereinsführung ist leider keine Mathematik, in der man sagen kann: wahr oder falsch.

    Zitat


    Meiner spielt auch in der E-Jugend kann locker bei den Besten in der D mithalten und geht auch mit den D-Junioren in die Schule und hat bis auf einen aus der E mit den Kindern auch nichts zu tun na und?

    Prioritäten sind wie Geschmack: verschieden. Ich kenne Fussballer, die würden für 20 Euro mehr im Monat sofort den Verein wechseln. Für mich käme das nie in Frage, ich habe meine Freunde in dem Verein und spiel deshalb da. Was ist nun richtig?
    Zudem sollte man dran denken, dass dein Sohn in einer E-Jugend spielt, das Thema an sich aber von B- und A-Jugendlichen handelt. Und das ist ein Unterschied. Für einen E-Jugendlichen liegt die Priorität sicherlich noch auf dem kicken, bei älteren ändert sich das eventuell um unteren Leistungsbereich.


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    Kann mit Sicherheit nicht Dein Ernst sein,

    mh, doch? Hab ich schon erwähnt, dass ich mich mit meiner Meinung nicht verstecken brauch? warum? stimmt, weils MEINE ist.


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    sorry!?

    kein Problem, ich bin nicht nachtragend.

    Nurnoch ein paar Kilometer bis zum Sportgelände des naheliegenden Vereins. Die nervösität, die Anspannung aber auch die Vorfreude steigen. Alles ist gepackt, Sportklamotten, Fussballschuhe, einen Ball und Schreibzeug, wobei ich meine komplette Unitasche mitgenommen hab, haufenweise Stifte, Blöcke etc. und weniger Wert auf das sportliche Equipment gelegt habe, was sich später noch als Fehler rausstellen sollte. Ein breites Grinsen legt sich über mein Gesicht: es geht los, endlich!


    Das Teilnehmerfeld hat sich deutlich ausgedünnt. Von den ca. 40 Trainern die noch zu dem Vortreffen erschienen waren sind noch 15 im Rennen. Einige, die die Ausbildung zum Teamleiter gemacht haben, stoßen wohl in den späteren Abschnitten wieder zu uns um die Lizenz zu vervollständigen, allerdings dürften das auch nicht mehr als 2-3 Leute sein.
    Vor dem Sportzentrum, dem Gebäude in dem wir dir Ausbildung absolvieren begrüßt mich der Jugendbildungsbeauftragte "Hi, schön das du da bist", ein freundlicher Mann. Kurz nach 6 sitzen dann alle im Seminarraum, kleinere gespräche keimen auf, alles allerdings noch sehr verhalten. Man unterhält sich mehr mit den Trainern des eigenen Vereins, von denen bei uns übrigens von den ehemals 4 Leuten noch 2 geblieben sind.
    Der Lehrreferent verspätet sich. Naja, kann ja mal vorkommen.


    20 Minuten später trifft er ein, ein mann, um die 35 würde ich schätzen, schlank, von mittlerer Größe, sportlich. "Hi, sorry für die Verspätung, ich hab den Weg wohl doch ein Bischen unterschätzt".


    Jetzt beginnt der Informationsfluss, und ich hab Probleme hier die ganzen Infos jetzt im richtigen Kontext wiederzugeben, also verzeiht mir wenn das eine oder andere ein bischen unklar rüberkommt.
    Der Lehrreferent verteilt Blätter, auf die jeder mit einem dicken Edding seinen Namen schreibt: oh gott, wie in der Schule. "Hi, also erstmal kurz, ich bin der D., ich stelle mich gleich nochmal ausführlicher vor. Ich würde erstmal allgemein das Du anbieten, wir sind ja hier alle vom selben Schlag" (Namen werden gekürzt, ich will hier ja keinem auf den Schlips treten), sehr sympatisch finde ich sowas.
    Zu beginn, und um sich etwas kennenzulernen soll jeder seinen Nachbarn kurz interviewen und ihn anschließend vorstellen, eigenartig, aber irgendwie lustig. 15 Leute, geht nicht ganz auf, also bilden wir eine Dreiergruppe, der andere Trainer meines Vereins, der Jugendbildungsbeauftragte und ich. Das Interview ist in einer Minute abgehakt, und das Gespräch geht in anderer Richtung weiter ;). Der JBB wird ausführlich von uns gelöchert und steht uns geduldig Rede und Antwort.
    Bemerkenswert ist hier wohl, das der JBB selbst keine Mannschaft betreut, aber da er ja sowieso immer anwesend sein müsse er auch gleich die Lizenz mitmacht.


    Die Leute stellen sich gegenseitig vor. Ein einheitliches Schema gibt es definitiv nicht! Es ist alles vertreten, Jung und Alt, männlich und weiblich (ok, nur ein weiblicher Teilnehmer, aber immerhin!), die verschiedensten Gründe Jugendarbeit zu leisten, die verschiedensten fussballerischen Karrieren und natürlich auch aus den unterschiedlichsten Vereinen.


    Anschließend gehts ein Bischen in die Theorie. Aber es ist keinesfalls so, das sich der LR (Lehrreferent) vorne hinstellt und einen Vortrag hält.
    Es werden die verschiedenen Vereinsstrukturen diskutiert, wie sieht es in eurem Verein aus? Wieviel Wert wird auf die Jugendarbeit gelegt? Gibt es auch Programm für die Kids ausserhalb des Fussballs? Grillen, Ausflüge oder Ähnliches? Und es kommen, wie man sich vorstellen kann, die verschiedensten Antworten.
    Der LR betont an dieser Stelle die Wichtigkeit der Vereine, da es den Straßenfussball, wie selbst ich ihn noch kenne (Wiese/Straße/Feld/Hof + Ball = Fussball), kaum noch gibt, da es für die Kids immer weniger Möglichkeiten gibt und auch das Interesse im Zeitalter der XBox sinkt.
    Anschließend gibt er Tips, was man machen könnte, um das Interesse am Fussball zu wecken oder zu halten. Möglichkeiten an die ein "normaler" Mensch nicht denkt.


    Ui, schon 2 Stunden rum. Verging ja wie im Flug. Zeit für eine Pause, eine rauchen! Und das "Kinderkennenlernspielchen" zu Beginn der Veranstaltung zeigt schon Wirkung, die Atmosphäre ist aufgelockert, man geht aufeinander zu, man unterhält sich. Smalltalk.


    Es geht weiter, die Konversation beschränkt sich heute auf den Verein, auf die Inhalte will ich nicht weiter eingehen.
    Kurz nach 9, die wirklich interessanten Infos die man bekommt lassen die Zeit super vergehen. "So, wir gehn n bischen Raus. In der Kabine könnt ihr euch umziehen und später auch duschen", Duschzeug? nich dabei, wer konnte daran schon denken. Naja, was werden wir schon groß machen. Ich denke, wir bekommen eventuell die eine oder andere Übung gezeigt.
    In der Kabine wieder ein lockeres Gespräch, Kunstrasen, vor und nachteile.


    Draußen, auf einem klasse Kunstrasenplatz, 2 Minitore. Es werden 2 Mannschaften eingeteilt und wir kicken einfach nur. Super, man sieht die Leute in Aktion, hat spaß, lacht, wir verlieren 2:0.
    Nach dem Spiel lockeres abklatschen, und die Aufforderung des LR: "Wenn ihr Lust habt, könnten wir uns noch die 2. Halbzeit Champions League anschauen". Naja, duschen is eh nicht, also schaue ich mir mit einigen noch eine viertel Stunde des Spiels an und verabschiede mich, immerhin muss ich morgen wieder früh raus, und gegessen habe ich auch schon seit Stunden nichts.


    Im Auto auf der Fahrt nach hause wird rekapituliert: Also Spaß machts! Die Hoffnung eventuell die eine oder andere Verbindung zu den umliegenden Vereinen aufzubauen keimt, kann ja nicht schaden. Gut, Theoretisch haben wir nicht viel gemacht, aber ich denke die Stimmung paßt.


    Es bleibt die Vorfreude auf den Samstag.

    Hi,


    Ich dachte mir, da ich grade meine Ausbildung für die C-Breitenfussballlizenz begonnen habe schreibe ich hier mal eine Art Tagebuch. Ich denke mal, es geht vielen ähnlich wie mir noch vor einer Woche und teilweise auch noch heute: Was ist das überhaupt, diese "Lizenz"? Was macht man dort? Lohnt sich das ganze? Wie groß ist der Aufwand? Wie sieht das ganze finanziell aus? und noch viele viele weitere Fragen.


    Also vorneweg, ich werde nicht allzu tief auf die Inhalte eingehen, denn wenn Jemand interesse daran hat, soll er die Lizenz doch selbst machen ;)
    Sollte das nicht wirklich erwünscht sein bitte einfach löschen. Ich hoffe aber das es doch für den einen oder anderen interessant ist und man sich doch noch zu sonem Lehrgang entschließt.



    Vielleicht erstmal kurz zu mir: Ich bin 23 Jahre alt, also einer der jüngeren Trainergeneration. Ich habe, was mich auch von vielen Jugendtrainern unterscheidet, keinen familiiären Bezug zu der Jugendmannschaft die ich betreue. Das ist zurzeit eine E-Jugend, die ich als Co-Trainer eines erfahrenen und lizenzierten Trainers mitbeaufsichtige. Ich spiele selbst noch aktiv in einer unteren Klasse Fussball, aber Spaß machts trotzdem ;)




    Also, wie kommt man überhaupt in den Genuss so eine Ausbildung machen zu können?
    Bei mir war das so, dass unser Kreis diese Ausbildung zum ersten mal dezentral anbietet und alle Vereine in der Umgebung angeschrieben hat. So kam unser Jugendleiter auf mich zu und fragte mich, ob ich nicht interesse hätte. Meine Antwort war, von den vielen Themen hier rund um die Lizenz beeinflusst: Ja! Wunderbar, er gab mir die Unterlagen in denen stand was ich bzw. der Verein zu tun hatte, und bat mich mich um die Anmeldung auch der anderen interessierten Trainer des Vereins zu kümmern. Gesagt getan, knapp eine Woche später waren 3 unserer Trainer und ich vorläufig angemeldet.


    Wie ist nun der zeitliche Aufwand einer dezentralen Ausbildung? Ist ja nicht so wie bei einer Zentralen, für die man sich 2-3 wochen Arbeitsfrei nimmt und die dann durchzieht.
    Das war für die meisten Trainer wohl die größte Frage. Die Anmeldung war nur vorläufig, also es bestand noch keine Verpflichtung den kompletten Kurs mitzumachen. Eher war es eine Einladung zu einem Vortreffen, an dem die Termine geklärt werden sollten.
    Hier sollte man vielleicht anmerken, das die reine C-Lizenzausbildung 120 "Lehreinheiten" (LE) beinhaltet. Erst als die Termine bekannt gegeben wurden wurde mir eigentlich klar, wie viel das ist. Dazu kommen ja noch ein 1. Hilfe Lehrgang und eine 8-Stündige Regelunterweisung. Zum Glück wird auch das von unserem Jugendbildungsbeauftragten organisiert, so das da keine zusätzliche Arbeit auf uns zukommt und es auch nicht zu Terminüberschneidungen kommt.
    Man sollte, bevor ich den ungefähren Terminkalender beschreibe noch dazusagen, das man kaum eine Lehreinheit verpassen darf. Es würde wohl mal ein Auge zugedrückt wenn man es an anderer Stelle, in einem anderen Kreis oder zentral, nachholen würde.


    Na gut, und wie sehen die Termine jetzt aus?
    Also der Lehrgang geht von Anfang Mai bis ende September. Sieht ziemlich lang aus, ist es aber garnicht. Es sind pro Monat nur 2 Wochen, in denen Montag/Mittwoch/Freitag (meisten an 2 Wochentagen) und Samstag gelehrt wird. Unter der Woche meist von 18 bis 22 Uhr, Samstags von 8-16 Uhr. Zwischendurch ist noch ein Monat wegen der Sommerferien komplett frei.


    Samstags? Da ham wir doch 'n Spiel!
    Tja, das ist ein Problem, das die meisten Teilnehmer teilen. Allerdings ist es einfach so, dass man an einem Samstag 8 LE "runterreissen" kann, also dass das mal n Stück gibt.


    Was gab's sonst noch so wissenswertes auf der Vorbesprechung?
    Eigentlich nichts, was man nicht auf den Infoseiten des DFB und der Landesverbände nachlesen könnte.




    Also dann, Vortreffen vorbei, die Unsicherheit bleibt: kann ich das teilweise doch Mammutprogramm stemmen? Für mich heißt das dann in den Lehrgangsphasen (mal ein Beispiel) Montag: 6 Uhr aufstehen, Morgens Uni von 8 bis 16 Uhr, bis ich zuhause bin ist es 17 Uhr, essen, umziehn, Lehrgang bis 22 Uhr. Dienstag der gleiche Morgenrhytmus, ich komme aber schon um 14 Uhr heim (Student halt ;)) ca. 16-18 Uhr training mit der Jugend, danach hab ich selbst noch Training und bin dann so um halb 10 zuhause. Mittwoch ist genauso wie der Montag. Donnerstag kommt dem Dienstag ähnlich, allerdings komme ich erst kurz vor 4 nach hause (gegessen wird im Zug). Freitag dann, endlich mal den Nachmittag frei! Denkste, Uni-Kram nachholen, hab ja die ganze woche quasi nichts gemacht. Samstag wieder lehrgang bis 16 Uhr und danach hoffentlich den Rest der Uniwoche nachholen. Sonntag steht dann wieder Fussball im Mittelpunkt, mein eigener ;) Um 5 ist das Spiel zu ende, zeit für freunde, n Bierchen im Vereinsheim und für mich!
    Naja, ob sich das wirklich so dramatisch ist wird sich herausstellen. Aber ich habe für mich beschlossen: Jup, das packste!


    Und ehe man sich versieht gehts auch schon los.

    Ui, hartes Brot!


    Also grundsätzlich sehe ich das ja auch so, dass man Spieler in ihren Altersklassen spielen lassen sollte. Aber Ausnahmen gibts trotzdem. NF bringt hier ja schon ein Paradebeispiel, eine unterbesetzte E-Jugend und eine überbesetzte F-Jugend. Was spricht hier dagegen 1-2 bessere F-Jugendlichen nach oben zu ziehen? Sie trainieren dann eventuell leistungsgerechter und auch im Spiel sind sie mehr gefordert (verhindert mMn "Starallüren"). Die E-Jugend profitiert genauso, immerhin haben sie dann 2 Spieler mehr im Kader. Selbst die F-Jugend könnte profitieren, da man sich auf die "schwächeren" Spieler, oder einfach Spieler die den normalen Entwicklungsgang mitmachen und keine Überflieger sind, konzentrieren kann. So unterfordert man die Überflieger nicht oder überfordert die normalen Spieler.
    Also hier sehe ich kein Problem. Finde das von NF eher noch übertriebener Ehrgeiz, das mit seinen Jungs durchzuziehen. Was machst du z.B. wenn sich ein Spieler verletzt oder krank wird? Oder er ist im Spiel einfach mal erschöpft und bräuchte ne Pause? Ist es dann nicht unfair der ganzen Mannschaft gegenüber keine zusätzlichen Spieler mitzunehmen?


    Um zur Ausgangssituation zu kommen: Ich finde es auch völlig in Ordnung einen Freundeskreis zusammenzuhalten, auch wenn vom Alter her ein Jahr unterschied herrscht. Die Jungs spielen Fussball um mit ihren Freunden zusammen zu sein, Zeit mit ihnen zu verbringen und Spaß mit ihnen zu haben (davon gehe ich jetzt mal aus, also eher Breitensportbereich als Leistungsfussball).

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    1. Sollte man hier taktisch Schulen und wenn ja, von welcher Taktik sprechen wir hier?

    ich würde die Frage eher andersrum stellen: warum sollte man nicht taktisch schulen?


    Ich würde auch sehr gerne 7-jährigen Molekulargenetik beibringen, geht nur nicht. Das Auffassungsvermögen ist einfach noch nicht so vorhanden, geschweigedenn die Konzentration und ganz Abseits fehlen auch noch die Grundlagen. Aber spräche sonst etwas dagegen, wenn das Kind alle Vorraussetzungen besitzen würde und noch Spaß an der Sache hätte?


    Also warum nicht taktisch Schulen, wenn die Mannschaft die Vorraussetzungen erfüllt? Und wenn man es dann noch mit Spaß rüberbringen kann, klar. Is doch Wurscht ob man den Kids mit Spaß Individual-, Gruppen- oder gar Mannschaftstaktik beibringt.


    Und wie weit geht man in die Mannschaftstaktik? Ist es nicht schon so, dass man in der F-Jugend, wenn man sagt: "du Torwart, ihr vorne, ihr hinten" schon eine Mannschaftstaktik vorgibt? Klar sind bestimmt nicht alle Aspekte der Aufstellung bekannt und gekonnt, aber eine Mannschaftstaktik ist das schon.



    Also mein Fazit: Wenn die Mannschaft reif für Mannschaftstaktische Aspekte ist und man in der Lage ist diese mit Spaß zu vermitteln, warum nicht?

    war doch alles in Ordnung? Finde ich zumindest.


    In einem wichtigen, knappen Spiel einige Spieler weniger spielen zu lassen finde ich ok. Die einsatzzeit kannst du ihnen ja geben, wenn ihr vielleicht schon vorzeitig meister/aufsteiger seid. Oder du kannst sie gegen vermeindlich schwächere Gegner länger spielen lassen.


    Ich denke, keiner behauptet man solle jedes Kind im Kader in jedem Spiel gleichviel spielzeit geben. Vielmehr denke ich, dass auf die Saison gesehen ein gutes Mittelmaß erreicht sein sollte.

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    Meine Idee wäre jetzt gewesen den Eltern einen Brief zu schrieben wie sehr die Mannschaft von ihnen enttäuscht ist, natürlich unterschrieben von allen Spielern.

    Das is nen Problem zwischen Trainer und Eltern, ich würde die Spieler da raushalten.
    Zum einen könnte der Eindruck bei den Spielern entstehen "die Eltern sind dran schuld" (oder auf gut deutsch: die eltern sind scheiße) oder du triffst damit die Eltern des Spielers empfindlich.


    Zudem ist die Erziehung immernoch Elternsache, ob sie das richtig, korrekt oder wirksam machen sei mal dahingestellt, aber in die Erziehung der Eltern einmischen geht mMn garnicht.


    Nunja, zusätzlich gibts glaube ich nen ziemlich gut gefüllten Thread zu dem Thema, nur kann ich den leider grade nicht finden (hab auch nur mal 2 Minuten gesucht)