Ich finde das was du schreibst Andre, weder unprofessionell noch veraltet. Ganz im Gegenteil, Werte vermitteln, Regeln und Grenzen aufzeigen gehört einfach dazu. Da das leider in manchen Elternhäusern immer weiter abnimmt, muss ein Trainer auch erzieherisch tätig werden. All das was Andre beschreibt, werden die mit gesundem Menschenverstand genauso gerne eingefordert sehen. Nur nicht jeder Trainer fordert das ein. Viele ziehen sich auf den Standpunkt zurück ,dass die NUR der Trainer sind und nicht für die Erziehung verantwortlich. Gerade im unteren Jugendbereich aber bin ich der Meinung, dass ein Trainer auch erzieherisch tätig sein muss.
Beiträge von Zw3rG
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Gewiss ne gute Idee. Allerdings bringt die auch einige organisatorische Schwierigkeiten mit sich. Da der Spielplan von Woche zu Woche neu erstellt werden muss, ist da eine gewisse Flexibilität der Vereine erforderlich und was die Planung angeht, wäre das bei uns z.B. ein Rückschritt. Bei uns stehen die Anstoßzeiten heim/auswärts zu Beginn der Hin-/Rückrunde fest. Das wäre im Schweizer-System nicht möglich. Da von Woche zu Woche die Partien angesetzt werden müssten und man von Woche zu Woche z.B. schauen muss, wer mehr Heimspiele hat und deshalb in der nächsten Runde auswärts spielt. Man kann so auch keine Spiele mehr frühzeitig verlegen, weil man gar nicht weiß gegen wen man spielt.
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Ich glaube ihr könnt euern kleinen Flame über PN austragen. Nur weil TRPietro schreibt, dass er einem solchen Individuum am liebsten den Kopf abrupfen möchte, heißt das noch lange nicht, dass er das auch alle Nase lang tut.
Jeder weiß, dass jegliche Art von Gewaltanwendung gegenüber Kindern falsch ist. Dazu ist ein Trainer auch Vorbild, außerdem zumeist Erwachsener und damit verpflichtet sich auch so zu verhalten. Daher finde ich die Diskussion auch übertrieben, genau wie das Verhalten der Eltern, einen solchen Vorfall sofort zur Anzeige zu bringen. Damit unterstützen sie indirekt das Verhalten ihres Filius und damit ist wohl keinem geholfen. Der Trainer sollte sich einen guten Anwalt suchen, dann kann er möglicherweise auch die Einstellung des Verfahrens erreichen, sofern man sich vll. außergerichtlich mit den Eltern einigen kann. Unsere Staatsanwälte sind weniger scharf drauf, solche Vorfälle zu verfolgen. -
Ein Elternbrief wäre sicherlich eine Möglichkeit. Der nächste Schritt wäre ein Elternabend, wo du etwas eindringlicher klar machen kannst, wie du dir das vorstellst.
Dass die Kids heute in Zeiten von G8 etc. zeitlich oft beschränkt sind und die Prioriäten elternseitig leider oft etwas anders gesetzt werden, muss man als Trainer akzeptieren, nicht aber die offenbar lausige Abmeldepraxis, die bei dir herrscht. Da gilt es, die Eltern ein wenig zu erziehen!
Wer sich bei mir in der C-Jugend z.B. nicht begründet abmeldet ("Ich komme heute nicht" reicht mir z.B. nicht, ich möchte auch immer einen Grund), der brauch sich am Samstag beim Spiel nicht wundern, wenn er keine Minute spielt. Dadurch geht mein Handy natürlich etwas öfter los, aber ich weiß vor jedem Training genau mit wie vielen ich rechnen kann. Um ein Training gut vorbereiten zu können, ist die Spielerzahl maßgeblich. -
Und da scheint es in jedem Landesverband ein wenig anders zu zu gehen.
Bei uns darf ich mir die Pässe des Gegners anschauen. Der Schiedsrichter aber überprüft gemeinsam mit dem jeweiligen Trainer die Anwesenheit, der auf dem Spielberichtsbogen eingetragenen Spieler.
Wenn das Passbild z.B. zu alt ist und du bei einem B-Jugendspieler im Pass immer noch ein F-Jugend Bild hast, dann kostet das den Verein Strafe.
Ob derjenige, der auf den Namen Yannik hört, der vor dir sitzt und Ähnlichkeit mit dem "Yannik" auf dem Passphoto hat, auch wirklich der "Yannik" ist, kann natürlich ein Schiedsrichter nicht zweifelsfrei feststellen.
Ob die Pässe geprüft worden sind, trägt der Schiedsrichter in den Spielbericht ein und ebenso, ob er Beanstandungen wie z.B. veraltetes Passbild o.ä. hat. -
Spiele auf jeden Fall mit offenen Karten. Wenn er dir das Wechseln des Spielers krumm nehmen will, wird er das tun. Das kann man nicht verhindern, wenn der andere Trainer, dass dann persönlich nimmt, wenn ein Spieler wechselt. Spielst du mit offenen Karten, hast du dir nix vorzuwerfen und wenn er im Sinne des Spielers denkt, dann sollte er damit auch kein Problem haben.
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wenn nun doch die punkte fortlaufend gezählt werden, dann habe ich doch ein fast ähnliches system wie bei gruppenspielen.
ich lass in zwei gruppen spielen und danach überkreuzt. dann sind wir wieder beim "unliebsamen" endspiel.
in der schweizer tabelle kämpfen dann auch die oberen teams um die punkte. dieses system macht doch am ende nur dann sinn, wenn ich es lediglich dafür nutze, dass teams ähnlicher stärke aufeinander treffen. um so mehr spiele ich durchführe, um so besser die ausgeglichenheit der begegnungen. aber ein schwaches team bleibt unten hängen und findet durch dieses system eher mal einen sieg, als vielleicht beim gruppensystem "durchgereicht" zu werden. aber oben gibt es entweder die überfliegermannschaft oder den harten punktkampf.
kann ich nicht dann auch einfach jeder gegen jeden spielen???
Bei Gruppenspielen wird idR Jeder-gegen-Jeden gespielt, mit der Gefahr, dass wenn die Gruppe nicht homogen ist, dass schwächere Mannschaften auch mehrmals gegen stärkere ran müssen. Beim Schweizer System ist die Gefahr ab der 2. Runde geringer. Das Schweizer System bietet sich bei einem größeren heterogenen Teilnehmerfeld an. Ich habe z.B. schon Badminton- oder Schachturniere damit erlebt.
Dass was du als negativ beschreibst, finde ich gerade positiv: "aber oben gibt es entweder die überfliegermannschaft oder den harten punktkampf."
Die Überfliegermannschaft gewinnt jede Art von Turnier, ob mit Gruppenphase, Single- oder Double-Out oder eben das Schweizer-System. Ist die obere Tabellenhälfte spielerisch auf einem Level, kommt es in der Tat zu spannenden engen Spielen und die Gefahr, dass ein schwaches Team am Ende mit dabei bist und unter die Räder kommt, ist gering. Spannende enge Spiele, bei denen beide Teams annähernd gleich gute Chancen haben sind doch das Ziel. -
Ja sie werden aufsummiert, ansonsten wäre es ja in der letzten Runde noch möglich durch einen hohen Sieg an die Spitze zu kommen, wenn alle vor der Runde wieder 0 Punkte haben.
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Die Punkte werden fortlaufend gezählt.
Die Festlegung der Tabellenplatzierung läuft wie üblich, Punktvergleich, Differenz, geschossene Tore, direkter Vergleich
Wenn jetzt wirklich 2 Teams gleichplatziert sind ist das nicht schlimm, haben sie noch nicht gegeneinander gespielt und der Algorithmus wirft dir beide als Kontrahenten aus, dann erfüllt das System ja sein Ziel, nämlich ähnliche Spielstärken gegeneinander spielen zu lassen. Hat die Begegnung bereits statt gefunden spielt eine Mannschaft gegen den nächsten Platzierten und die zweite gegen den übernächsten etc.
Nur in der allerletzten Runde, sollte es eindeutige Platzierungen geben. Wenn die beiden Ersten punkt-, differenz und torgleich sind und auch der direkte Vergleich ein Unentschieden war, dann muss es halt ein Elfmeterschießen o. ä. geben. -
so würden deine paarungen in der 2. runde aussehen
a - j
f - d
i - b
h - c
e - g
wenn die ausgetragen sind, erstellst du wieder eine tabelle
Tabelle sieht dann z.B. so aus:
1. a
2. b
3. d
4. h
5. e
6. j
7. i
8. f
9. c
10. g
Dann spielst du wieder 1-2, 3-4, 5-6, 7-8, 9-10
Da aber schon a gegen b gespielt hat in der ersten Runde, gehts mit 1-3 los: a - d, dann 2-4: b-h, 5-6: e-j, 7-8: i-f, 9-10: c-g
Je mehr Runden du spielst, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine Partie bereits statt gefunden hat. Diese Wahrscheinlichkeit sinkt wiederrum mit steigender Anzahl an teilnehmenden Mannschaften. -
Trainer2005, finde deine Aktion auch Klasse!
Je nach KFV lassen sich solche Änderungen, die absolut wünschenswert sind, eben nicht von heute auf morgen durchsetzen. Solche Veränderungen werden meist erst möglich, wenn die entsprechenden Verantwortlichen ihre Posten räumen und Platz für Jüngere machen. Auf meine Emails an den KFV habe ich leider keine Antwort erhalten. Da gilt es wohl noch etwas dran zu bleiben und weiter zu bohren, bis man an der richtigen Stelle Gehör findet und das System sich weiterentwickelt. Auf ähnlich veraltete Einstellungen treffe ich aber auch im eigenen Verein, auch da zumeist bei den Älteren.
"Wir müssen die Kids auf die LEISTUNGSGESELLSCHAFT vorbereiten!" Sowas höre ich immer wieder und frage mich, ob Tabellen in der F-Jugend das einzige Kriterium sind, dass aus den Kids später was werden kann

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Die dezentralen Schulungen im Kreis werden bei uns von den Stützpunkttrainern durchgeführt und die haben alle ne A-Lizenz und auch ne gewisse Qualität. Der Verbandssportlehrer kommt nur um die Lehrprobe abzunehmen.
Allerdings steht und fällt die Qualität eben mit den Leuten.
Was Bewi62 sagt, stimmt natürlich. Wenn ein Verbandssportlehrer ausbildet, dann macht er das hauptberuflich und das schlägt sich auch in der Ausbildung nieder.
Es mag allerdings auch Verbandssportlehrer geben, die die Themen eben nicht so rüberbringen können. Aber die Wahrscheinlichkeit ist höher. -
Habe selbiges am WE auch wieder bei den Minis gesehen. Da stehen Trainer am Rand und fordern im Ernst, dass da vorm Tor nen Pass quer gespielt wird. Hallo?
Ganz davon ab, dass ein G-Jugendspieler meist gar nicht in der Lage ist, sein Umfeld so wahrzunehmen und einen solchen Pass zu spielen. Dann war am Freitag wieder mal eine Betreuerschulung speziell für Mini-E-Jugend mit einem A-Lizenz-Trainer, aber natürlich nur die üblichen Verdächtigen da. Die, die es eigentlich notwendig hatten, erscheinen natürlich zu einem solchen Angebot nicht
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Wie Krizz schon richtig sagt: Passspiel < Dribbling
Ballbeherrschung steht in der F-Jugend im Vordergrund. Cognitiv ist ein Teil der F-Jugend noch gar nicht in der Lage sein Umfeld so zu erfassen (nicht alle!) ein, dass er einen Pass spielen kann, geschweige denn die Entscheidung zu treffen ob Dribbling oder Pass zum Erfolg führt. Die Jungs sollen nen Ball annehmen können, mit der Kugel voran kommen und nen Schuss zu Stande bringen. -
1. darfst du als Trainer Einsicht in die Pässe des Gegners nehmen.
2. darfst du als Trainer vom Schiedsrichter eine Passkontrolle verlangen um genau das zu verhindern: Einsatz unter falschem NamenWenn mir als Trainer da was suspekt erscheint beim Gegner, mache ich von meinem Recht Gebrauch und das hat sich schon das eine oder andere mal bezahlt gemacht.
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Ihr solltet zu euerm Wort stehen und die Saison zu Ende spielen.
Da ihr ja recht früh mit offenen Karten gespielt habt, fehlt bei einigen Verbleibenden offenbar die Motivation sich da weiter reinzuhängen. Da gilt es auch seitens des Vereins frühzeitig mit einer Lösung zu kommen, damit wieder Ruhe einkehrt und man sich wieder auf das Wesentliche konzentrieren kann.
Diejenigen, die mit euch wechseln, würde ich klar machen, dass diese Saison auch sauber zu Ende gespielt werden muss. Da habt ihr als zukünftige Trainer ja auch gewisse Druckmöglichkeiten. Bei der anderen Hälfte ist wie gesagt der Verein gefragt, hier für Abhilfe zu sorgen. -
Bei uns im FLVW wird von 5er zu 5er auf kleine Tore gespielt mit 11 gegen 11. Die Variante mit 9gegen9 ist sicher ne Überlegung wert, weil sie mehr Ballkontakte garantiert. Allerdings ist dann auch die Umstellung von der D- zur C-Jugend noch einmal etwas größer.
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Wenn ich hin und wieder die Jungs selbst entscheiden lasse, dann nach diesem Schema: Jemand wird auserkoren zwei Teams zusammenzustellen, möglichst gleichwertig natürlich. Denn ein Zweiter sucht sich eines der beiden Teams aus und der Zusammensteller bekommt das andere Team. Ich hatte noch nie Probleme mit der Aufteilung und die Teams unterscheiden sich auch immer wieder.
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Mit welcher Begründung, wenn ich fragen darf?
