Beiträge von Holler

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    Hallo Teambetreuer,


    ich habe nichts neues beizutragen, was Dich oder die anderen Diskussionsteilnehmer an der Stelle weiterbringen würde, aber Du würdest MIR einen Gefallen tun, wenn Du Deine Antworten mit Zitaten nicht in denselben verpacken würdest sondern UNTER den Zitaten anbringst. Es ist sehr mühselig, IN den Zitaten Deine Statements herauszusortieren.


    Ansonsten schon mal viel Glück weiter, obwohl ist schon sehr verworren bei Euch, der Meinung bin ich auch.


    Gruß


    Holler

    4.- 5 Kinder die sind richtig fußballverrückt,bolzen eben an den anderen Tagen mit dem Ball rum und der Rest spielt nur an den 2Tagen Fußball. Und das merkt man schon.

    So sieht es bei mir auch aus, und habe endlich irgendwann gelernt, dies zu akzeptieren, ohne mir selbst die schier unlösbare Aufgabe zu stellen, beide auf ein gleiches Niveau heben zu wollen. Das ist schlicht nicht möglich! Man kann höchstens wieder darüber diskutieren, ob beide Gruppen, die ja nun eine recht unterscheidliche Einstellung zum Fussball haben (die einen Fussballverrückt, die anderen einfach "nur" mit guter Beteiligung und Mitarbeit beim angebotenen Training), letztendlich auch in Bezug auf Spielzeit etc. gleich behandelt werden sollten, aber die Diskussion überlasse ich anderen ^^ :P

    D.h.: Schau Dir das Niveau Deines Teams genau an. Vgl. es (ruhig über Testspiele) mit den Ligen, die in Frage kommen. Wäge ab und entscheide weise. ;)

    Naja, ich habe das jetzt mal aus Verbandssicht gesehen, ob man überhaupt Mädchenstaffeln anbieten sollte oder ob man aus genannten Gründen die reinen Mädchenteams nicht in den Spielbetrieb der Junioren integriert. Ich denke, wenn die Mädchenteams von Anfang an in Juniorenstaffeln mitspielen, dann ist der Unterschied nicht so groß, denkbar wäre vielleicht, dass Mädchenteams ab einer gewissen Altersstufe eine Klasse jünger bei den Jungs starten. G-Mädchen mit G-Jungs dürfte kein Problem sein, D-Mädchen könnten dann vielleicht bei den E-Jungs spielen? Schwer würde es halt mit Mädchenteams, die ich sage mal aus dem Nichts in einer älteren Jahrgangsstufe überhaupt erst mit Fussball beginnen. Ein Mischbetrieb würde bei uns nicht funktionieren (das ist ja das, was Du meinst, asuzuwählen, ob man bei den Junioren oder Juniorinnen startet), da für den Fall unsere eh schon mit wenig Mannschaften besetzten Mädchenstaffeln schlicht zu wenig Teams für einen ordentlichen Spielbetrieb hergeben würden.

    Na ich hoffe doch, Du hast den Smily hinter meiner Aussage, dass Du es Dir an der Stelle zu einfach machst, gesehen :P ;) ?!



    Zitat

    Möchte man in Wirklichkeit auch beim weiblichen Nachwuchs bereits zum Zeitpunkt der Bildung von Stützpunkt-, Landes- oder Bundesauswahlteams das gesamte fussballerische Potential ans Tageslicht fördern. Die Jahrgangstrainer definieren sich nach ihren sportlichen Erfolgen, auch wenn sie ständig das Gegenteil behaupten.


    Ich glaube, wir brauchen uns da nichts vormachen, gerade im Auswahlbereich habe ich bisher kaum jemanden getroffen, der nicht darauf bedacht ist, gute Ergebnisse vorweisen zu können. Der jeweils nächste Sichter schaut zwar in der Regel beim Sichten nach den Fähigkeiten, ohne zu beachten, welches Ergebnis die sich gerade vorstellende Mannschaft erzielt, die Mannschaft selbst wird aber meist so aufgestellt und ausgerichtet, dass man möglichst gute Ergebnisse erzielt, mindestens bedauerlich wenn nicht sogar fahrlässig am Thema vorbei. Und in dem Zusammenhang geht mit der Feststellung, einen "schwachen Jahrgang" vor sich zu haben, auch die Sorge um eine starke Mannschaft in der nächsthöheren Sichtungsstufe einher.



    Zitat

    Und wenn die Ausbildung auf Kontinuität und Langfristigkeit ausgelegt ist, genügt es denn nicht auch, wenn das gesamte Talentpotential dann gefordert wird, es aus dem Kind eine selbstentscheidende Jugendliche oder Erwachsene geworden ist?


    Das ist eine Frage, die ich mir immer wieder stelle, und für die es (ohne Glaskugel) wohl auch keine Antwort gibt: Ist für die Entwicklung eines Talentes entscheidend, wie früh es gefördert wird? Angenommen, zwei Spielerinnen starten mit dem gleichen Talent ausgestattet. Die eine (ich übertreibe jetzt mal) erfährt mittelprächtiges Training in einer durchschnittlich motivierten Mannschaft, spielt gegen Gegnerinnen, die für sie aufgrund ihres Talentes keine wirklichen Gegner sind. Die andere wird relativ früh durch gutes Training gefördert und durch entsprechende Gegner (und seien es Jungs) auch gefordert. Haben beide am Ende, wenn sie "selbstentscheidende Jugendliche oder Erwachsene" sind, die gleichen Möglichkeiten? Welche Auswirkung hat die Förderung eines Talentes auf die Entwicklung desselben? Unabhängig davon ist die Talentausbildung ja auf eine frühe Ausbildung ausgerichtet (ob gut oder nicht gut), wenn ein wirkliches Talent später erst hinzukommt, wird wahrscheinlich keiner dieses Talent entsprechend ausbilden, weil zu dem Zeitpunkt alle anderen die Ausbildung bereits durchlaufen haben. Insofern wären die Chancen für dieses Talent ja wieder geringer. Ich gebe Dir natürlich recht, dass nicht alles der Talentförderung untergeordnet werden darf. Deshalb habe ich auch versucht, auf den "allgemeinen Aspekt" einzugehen:


    Zitat


    Ob das für die Mädchen mehr Spass bedeuten würde, ob es dem Mädchenfussball insgesamt förderlicher wäre (würde dann evt. das eine oder andere Mädchen nicht Fussball spielen, was in reinen Mädchenstaffeln dabei wäre?) und ob sich dies auf die Anzahl derer Auswirken würde, die wirklich den großen Sprung schaffen, vermag ich nicht zu sagen.


    Ich bin nicht in der Lage, zu sagen, ob es den Mädchen wirklich etwas nehmen würde, wenn sie nicht in reinen Mädchenstaffeln spielen würden. In reinen Mädchenteams zu spielen sehe ich ja wie gesagt nicht so dramatisch wie manche Funktionäre, für die Entwicklung fände ich halt aber ein Spielen gegen Jungs als förderlich. Wenn die Entwicklung der Mädchen dadurch einen positiven Verlauf nimmt, dann würde ja auch ein "Nicht-Talent" davon profitieren. Ob das für dei Entwicklung des Mädchenfussballs gut wäre ist auch dahingestellt. Die Qualität und das Niveau würde sicher steigen, was wiederum erschweren würde, dass ich einfach ein paar jugendliche Mädchen nehme und z.B. in der B-Jugend eine neue Mannschaft an den Start schicke, was beim derzeitigen Niveau kein großes Problem darstellt, zumindestens bei uns.

    Ich finde, da machst Du es Dir jetzt aber doch ein bißchen einfach, kenne Dich aus Deinen bisherigen Beiträgen ganz anders ;) . Natürlich hängt eine spätere Karriere von vielen Faktoren ab, letztendlich ist beides möglich, Spätentwickler sowie auch die, welche trotz "guter Prognose" später leistungstechnisch abbrechen. Die Mühe mache ich mir auch nicht, jedesmal schon zu prognostizieren, ob es für den ganz großen Sprung reichen könnte. Ich "übernehme ja auch nicht die Panik", die ein schwacher Jahrgang mit sich bringen könnte und stelle sofort das System in Frage. Aber die Gedanken, ob man die Entwicklung eines Talents durch Entwicklungen in den Rahmenbedingungen bremst finde ich nicht so verkehrt. Würde die geäußerte Befürchtung sich als gerechtfertigt erweisen, so ist die Behauptung "mal ein stärkerer und mal ein schwächerer Jahrgang" teilweise nicht mehr aktuell, dann würde das Niveau ja gänzlich sinken. Der DFB propagiert ja nicht umsonst das Fördern und Fordern, und ein Fordern findet zumindestens in unseren Mädchenstaffeln nicht wirklich statt, da die talentierten Mädchen dort auf eine Vielzahl von ich sage mal eher nicht ganz so talentierten und motivierten Mädchen trifft. Von daher vertrete ich die Meinung, dass es für die Entwicklung förderlicher wäre, gegen Jungsteams zu spielen, da die Forderung dort eher zu finden ist. Ob das für die Mädchen mehr Spass bedeuten würde, ob es dem Mädchenfussball insgesamt förderlicher wäre (würde dann evt. das eine oder andere Mädchen nicht Fussball spielen, was in reinen Mädchenstaffeln dabei wäre?) und ob sich dies auf die Anzahl derer Auswirken würde, die wirklich den großen Sprung schaffen, vermag ich nicht zu sagen. Vielleicht müsste man sich hier die Frage stellen, möchte ich lieber möglichst viele Mädchen an den Fussball heranführen, was evt. durch reine Mädchenstaffeln eher erfolgversprechend ist (aufgrund der Mehrzahl an Mädchen werden vielleicht auch unter dem Strich mehr Talente aufgespürt), oder möchte ich die vorhandenen Talente mehr fördern, indem ich sie gegen Jungs spielen lasse?

    Meine beiden Jungs werden im April 10 und 13. Die Medallien, die sich bisher angesammelt haben (und das sind viele ^^ ), hängen jeweils im Zimmer am Regal. Ja, es war jeweils nur eine Plakette mehr, aber in der Masse ist das schon wieder irgendwie schön, und manchmal schauen wir zusammen, wo wir überall waren und kramen ein wenig in Erinnerungen. Insofern würde ich diese Medallien nicht so abtun. Die Idee von Tom, etwas "anderes" als Preis zu organisieren, ist schon nicht schlecht, ein anderer Preis als bei allen anderen, davon spricht die Fussballwelt der Umgebung bestimmt noch lange, je ausgefallener, umso länger :thumbup: .

    Ich habe am Wochende mit meiner Frau (Juniorinnen-Staffelleiterin) ausgiebig diskutiert, nachdem wir zuvor mit einem Verbandstrainer über die aktuelle Entwicklung im Auswahlbereich gesprochen haben. Hintergrund war der augenscheinlich schwächere Jahrgang an Auswahlmädchen, der in Zusammenhang gebracht wird mit dem startendem Boom an Mädchenmannschaften vor wenigen Jahren. Ich drücke es jetzt mal extra krass aus: Viele eventuell talentierte Mädchen wurden zu dem Zeitpunkt aus Jungsmannschaften gezogen und in neu formierte Mädchenteams gesteckt, wo sie "verkümmern" mit untalentierten Mädchen, die einfach nur einem Modesport nachgehen ohne ausreichende Motivation. Ich habe wie gesagt mal krass ausgedrückt, welches Szenario man gerade versucht zu hinterfragen, ob dem wirklich so ist, dass ist also keine geprüfte Feststellung, sondern eher im Moment eine "Befürchtung", dass dem so sein könnte. Wenn ich mir die Mädchenteams in unserem Kreis so anschaue, könnte man allerdings dem ganzen schon Glauben schenken. Da in diesen Staffeln das Niveau nicht gerade sehr hoch ist, haben wir zu Hause diskutiert, ob es nicht doch eher sinnvoll wäre, Mädchenstaffeln abzuschaffen und die Mädchen bei den Jungstaffeln mitspielen zu lassen. Problem ist nämlich nicht nur das Niveau in der jeweils eigenen Mädchenmannschaft, sondern in den ganzen Teams, gegen die man spielt, denn da fehlt einfach die Forderung. Nun sind diese Mädchenteams ja nicht unbedingt, so wie Remko es zur Diskussion gestellt hat, seit den Bambinis am Laufen, sondern im Laufe der Zeit gegründet worden, gefühlt meist so im E- bis D-Jugend-Alter. Ich könnte mir vorstellen, dass Mädchenteams, die als Bambini starten, durchaus gleichaltrig bei den Jungs mithalten können, evt. müsste man prüfen, ob sie im E- oder D-Jugendbereich eine Altersklasse tiefer starten. Also meine aktuelle Meinung wäre zur Zeit reine Mädchenteams=ja, reine Mädchenstaffeln=eher nein

    Bei unserem letztem Turnier am Wochenende gab es für jedes Team einen Ball bei der Siegerehrung. Selbst bei meinen "Großen" war vereinzelt ein kleines "schade" aus den Gesprächen heraus zu hören, weil eben nicht jeder etwas mitbekommt. Ich schließe da mal draus, dass das Alter, wo es den Spielern egal ist, auf jeden Fall über C-Jugendlich liegen müsste :rolleyes: . Die Diskussion, ob Preise ja/nein oder Startgeld ja/nein ist zwar interessant, ich würde keines davon aber als das "richtige" festmachen wollen, es ist halt regional unterschiedlich, und der Bedarf, da etwas dran zu ändern ist wohl nicht so groß.

    Kann auch mal ein wenig Erfahrungen beisteuern, die Windmühlen da draußen sind riiiiesig! ;( Wir haben dieses Wochenende bei uns Turnierwochenende, Gestern war ich mit meiner C dran, Futsal mit offiziellen Schiedsrichtern und allen Regeln, die dazu gehören. Was da an Skepsis bis Belächelung schwang, unglaublich X( . Die Trainer beim Erklären der Regeln: "Wollen wir nicht gleich die Tischtennisplatten aufstellen?" Die Leute drumherum, inklusive Schiedsrichter: "So lange kann man sich ja gar nicht konzentrieren als Spieler" (10 Minuten Nettozeit). Das richtig guter Fussball gespielt wurde, technisch und fair, dazu kam dann am Ende nur ein "ja okay, kann man spielen" oder "hat ja einigermaßen funktioniert". Das ich unseren KJO soweit habe, dass wir nächstes Jahr als Kreismeisterschaft Futsal spielen, habe ich da nicht erwähnt, sie werden es früh genug merken ;) . Aber obwohl bekannt war, dass es ein Futsal-Turnier ist und ich die Regeln mitgeschickt habe(in Lang- und in Kurzfassung), kommen vier von fünf Trainern unvorbereitet, erklären ihren Spielern in der Halle, was Heute überhaupt gespielt wird und tun das ganze als Spielerei ab. Das aber nur am Rande zum Thema Starsinnigkeit. Heute habe ich dann als Schiedsrichter die F-Jugend gepfiffen. Joystick vom feinsten, kann ich nur sagen. Unsere Trainer waren da sogar die rühmliche Ausnahme, haben spielen lassen und nur wenig korrigiert. Manche Eltern haben darin natürlich den Grund gefunden, dass sie nur 3. und 5. von sechs Mannschaften wurden. Die anderen Trainer am Erzählen und Texten, nimm an, spiel, schieß, pass, fehlte nur noch "linkes Bein vor, rechtes Bein vor", dass schaffen sie aber nicht so schnell, wie die Kinder laufen sollen :rolleyes: . Meine Aufforderung an die Trainer, sich bitte auf die Bank zu setzen, kommentierten manche mit einem Blick und Sprüchen, als wenn ich vor ihnen mit dem Papierhut auf dem Kopf mit einem Trichter Trompete spielen wöllte, die halten einen echt für völlig Gaga. Daran erlebt man live, wie groß die Windmühlen wirklich sind. Wenn man die Prinzipien des Kifu propagiert, ist man teilweise wie ein Außerirdischer unterwegs, es sind einfach noch zu wenig "infiziert". Aber steter Tropfen höhlt den Stein, und eines Tages, wer weiß. Aber das muss wohl sehr behutsam geschehen, so nach dem Motto "der einzig Vernünftige hier bin ich" klappt das nicht. Zum immer wieder gebrachten Argument "so viele Trainer können doch nicht irren": Doch, sie können und sie tun's auch ;) Aber das wird schon..

    Hallo Andre,


    zum Teil hatte ich es auch so noch vor Augen, also Deinen "Werdegang" in Deinem Verein, Du hast uns ja immer aktuell auf dem Laufenden gehalten :thumbup: . Und ich finde es alles nachvollziehbar, davon mal ganz ab. Ich glaube einfach nur, dass der Kampf für die "guten Prinzipien" im Kinder- und Jugendfussball (ich nenne ihn jetzt mal so), den Du führst, in Funktion als Trainer eher Erfolge einfahren könnte. Jetzt musst Du aus der Theorie und für den einen oder anderen "von oben herab" Deine Meinung kundtun, in der Hoffnung, dass sich Dein Gegenüber von den Argumenten überzeugen lässt. Und es gibt immer einige Unbeirrbare, mit denen Du immer die gleichen Argumente hin und her austauschen kannst, ohne dass sich etwas bewegt, ist hier ja auch schon einige Male geschehen, daher der Glaube, auch für diesen Tread schon mal eine Tüte Chips und ein Bier bereitstellen zu können ;) ;) . Im Gespräch von Trainer zu Trainer, wenn ein anderer Trainer Deine Vorgehensweise, die Du dann ja hättest, sehen würde, käme vielleicht viel eher der Aha-Effekt, er würde beginnen zu überlegen, womit Du schon halb gewonnen hättest. Manchmal muss man sehen, um zu verstehen (wurde schon in der Sesamstrasse so besungen :tongue: ).


    Du hast wegen Deiner Kids aufgehört, hätte ich hoffentlich genau so gemacht. Du hast an anderer Stelle aufgehört wegen ich nenne es mal fehlender Perspektive. Aber vielleicht ist der Kampf gegen diese Windmühlen direkter zu führen und selbst wenn Du mal die eine oder andere Windmühle in Deinem Verein einfach unbekämpft links liegen lassen würdest könntest Du doch Deine Ideale viel direkter unters Volk bringen. Aber Du hast es ja in Angriff genommen, indem Du Dich angeboten hast, viel mehr ist nicht möglich, da würde ich Deiner Frau recht geben ^^

    Natürlich am besten mit einer eigenen Mannschaft (wie hier schonmal geschrieben). Oder du schaffst es als Jugenleiter einen ganzen Verein in diese Richtung zu steuern. Das würde anderen Vereinen/Trainern noch mehr auffallen.


    Ja, genau, das hat schon einer geschrieben:



    Ich finde eher, es ist an der Zeit, dass Du selbst wieder eine Mannschaft übernimmst, um zu zeigen, dass es auch anders geht. Über den Weg wirst Du denke ich mehr Leute erreichen mit weit weniger Energie und viel mehr Freude. Wie siehts aus, Trainer Andre? 8) ;) ^^ :thumbup:



    Also Andre, wie sieht es aus, Du hast meine Frage ja völlig ignoriert ;( :D Das Sascha sogar noch weiter geht und Dir sogar einen Jugendleiterposten nahelegt, finde ich gar nicht so verkehrt. Du hast Dich bei Dir im Verein zurückgezogen, weil Du auch dort auf Windmühlen gestossen bist. Aber welche Windmühlen sind eher zu besiegen, die Sturköpfe in Deinem Verein oder die vielen Windmühlen dort draußen?? ;) :P



    Oh, die Hexenjagd geht wieder los. Wartet. Ich hol mir schnell Chips und ein Bier ;)


    Jou da bin ich dabei, hab alle Termine Heute abgesagt, haut in die Tasten.. :thumbup: ^^

    Ich habe vor kurzem gelesen, dass Durch Schneeschieben das Granulat mit weggeschoben wird, was natürlich nicht gut ist. Des Weiteren brechen die gefrorenen Kunstrasenhalme, und der Platz wäre völlig hin. Habe ich wie gesagt irgendwo gelesen, finde klingt aber auch plausibel.

    Hallo Andre, Deine Ansätze sind gut und richtig, dafür schätze ich Dich auch sehr. Ich habe Eure langen Threads über Trainerverhalten, Spielzeiten, Tabellen usw. immer interessiert gelesen, ich denke aber, Du verlangst zuviel von Dir, wenn Du spontane Zustimmung und spontanes Umdenken auf großer Fläche erzeugen möchtest. Es sind noch viele, die es zu überzeugen gilt, deshalb kommt es Dir im Moment ja noch vor wie ein Kampf gegen Windmühlen, müsstest Du nur noch wenige überzeugen, wäre es höchstens ein Kampf gegen Pusteblumen ;) . Es gibt in meinen Augen einfach zu viele, die sind nicht mehr zu überzeugen, mit denen wirst Du keine Änderungen zum Beispiel in solchen Fragen wie Tabellen o.ä. erreichen. Es werden aber immer mehr, wenn auch langsam, die beginnen nachzudenken. Und irgendwann sind sie vielleicht in der Überzahl, und dann muss sich der Ewiggestrige anpassen. Streue Deine Meinung weiter, vertritt "das Gute", erwarte aber nicht sofort Zustimmung oder gar Ergebnisse dessen. Auch hier im Forum ist ja schon die eine oder andere Disskussion ausgeufert, weil Ihr Euren Gegenüber zwingend überzeugen wolltet. Manchmal denke ich, muss man einfach aus Selbstschutz das eine oder andere kopfschüttelnd hinnehmen.



    Zitat

    das sie das Geschwafel von ihren Trainern vergessen sollten, um das zu kicken, was sie zu Hause auf der Wiese auch machen.


    Das zum Beispiel ist finde ich über das Ziel hinaus, Du wirst nicht alle Kinder vor falschem Trainerehrgeiz retten können. Ich finde eher, es ist an der Zeit, dass Du selbst wieder eine Mannschaft übernimmst, um zu zeigen, dass es auch anders geht. Über den Weg wirst Du denke ich mehr Leute erreichen mit weit weniger Energie und viel mehr Freude. Wie siehts aus, Trainer Andre? 8) ;) ^^ :thumbup:

    Ich habe bei uns auf der Verbandsseite vor kurzem gelesen, dass ein anderer Trainer das Problem hat, dass ständig Training ausfallen muss, weil die Spieler nicht können (hohe schulische Belastung, Verletzungen, zusätzlich zu den bisher normalen Gründen für eine Absage). Auch ich musste das in der Hinrunde feststellen, 19er Kader, wegen Konferunterricht, Verletzungen und eben auch Schulstress (mussten noch lernen) hatte ich meist nur 12 bis 14 Spieler. Hast Du einen Überblick, was die Gründe sind? Du schreibst ja, es sind nicht immer die gleichen, die fehlen. Vielleicht kann man ja an den Gründen etwas ändern, anderer Trainingstag, andere Uhrzeit...

    exakt. Somit soll verhindert werden, dass eine zweite Mannschaft permanent mit Spielern der ersten Mannschaft aufgefüllt wird. Tom Bombadil verfolgt mit diesen Wechseln zwar Ziele, die ich durchaus gutheißen würde, aber auch damit unterliegt er den Satzungen und Regeln. Es ist wie so oft: nur weil einige nicht vernünftig damit umgehen können, muss etwas geregelt werden, was auch für die Vernünftigen Einschränkungen mit sich bringt.

    Jou, der ist nicht schlecht :thumbup:


    Kann vieles darin aus eigener Erfahrung nachfühlen, nur der Grundkurs in Benehmen kann wegbleiben, da gibt es keine Probleme. Aber ich habe auch schon den einen oder anderen Trainingsplan im Büro erstellt, aufgrund der eigenen Ansprüche geht da schon mal ein bißchen Zeit bei drauf, schlechtes Gewissen inclusive. Nach Feierabend (den Tag über ständig alles anfallende abgeglichen mit der Terminplanung, ist pünktlich Training einzuhalten?) schnellstens nach Hause, dort ist dann oft die Überlegung, ob Sohnemann mitfährt, angesagt, zwischen Schule (7. Klasse Gym, Horror was die für Stress haben), Konferunterricht, Hausaufgaben und der manchmal einfliegenden Migräneanfälle hätten wir uns in der Vergangenheit auch schon mal eher zweimal mehr für Nichtteilnehmen entscheiden müssen, nur gut, dass die Noten stimmen. Schnell Tasche packen, wenn von den dreien aus dem Nachbardorf zwei nicht können, den dritten abholen (ausgerechnet der mit der besten Trainingsbeteiligung resultierend aus seiner guten Einstellung hat kein Auto in der Familie ;) ), und dann ab zum Platz bzw. zur Halle. Als Trainer predigt man immer was von Pünktlichkeit, wenn es dann selber mal ein paar Minuten zu spät sind, fragt natürlich keiner, wie groß der Stress an diesem Tag war ("ey Trainer, zu spät!"). Und dann steht abends noch Betreuersitzung oder ähnliches an, oder man quatscht sich mit dem Herrentrainer fest ("klar bin ich Wochenende dabei, kein Thema"). Sollte es doch direkt nach Hause gehen, muss ich im Gespräch mit meiner Frau erstmal die Eindrücke vom Training loswerden. Meine Familie muss mich wirklich einfach lieben, sonst hätte sie mich schon lange vor die Tür gesetzt :love: :D


    Edit: wenn ich dann manchmal zu Hause mich ein wenig abseilen kann, dann dauert es nicht lange, und meine Frau ruft ins Büro etwas in der Art "sitzt Du schon wieder vor Trainertalk" oder Junior kommt ins Büro und schaut auf den Bildschirm und sagt -von Mama geprägt- mit einem erwischenden Grinsen "Ah, wieder Trainertalk, hm?", geht Euch das auch so? :rolleyes: 8) :D

    Ich wusste das jetzt kommt das ihr es vorausgesagt habt...


    Ich möchte mich natürlich auch davon freimachen, den "Hab-ich-doch-gesagt"-Besserwisser spielen zu wollen ;) :D


    Ich wollte Dir lediglich aufzeigen, dass die Erwartungen an den Elternabend nicht unbedingt erfüllbar waren und Du deshalb den Kopf nicht hängen lassen sollst, also wie schon geschrieben, Kopf hoch und durch ^^

    Die Eltern der nichtkommenden Kinder werden ja dann evtl. mal etwas wach, wenn sie für andere inder bezahlen.

    Ich würde da eher die Gefahr sehen, dass die Eltern, die so schon nicht teilnehmen, dann auch nicht die mit der größten Zahlungsmoral sind. Somit machst Du Dir eine weitere Baustelle auf, wo Du hinterherlaufen musst. Ich denke, Andre hat schon ganz recht, jetzt sind im richtigen Moment die richtigen klaren Ansagen gefragt, Augen zu und durch.

    So, wieviele Eltern haben wir da sitzen? Aus drei Mannschaften ganze 10 Elternteile, wovon auch noch zwei Paare dabei waren.
    Aus meiner Mannschaft waren 3 Elternteile da.

    Mal ganz ehrlich: war da wirklich mit mehr zu rechnen? An der Stelle gilt wohl das, was zum Teil auch oft aufs sportliche bezogen geraten wird: Ziele setzen, die auch erreichbar sind ;) Bei dem, was Du an Vorgeschichte geschrieben hast, war an dieser Stelle aus meiner Sicht nicht unbedingt mehr zu erwarten. Aber Du bist auf dem Weg, lass Dich nicht entmutigen und bohr weiter, alles andere wäre Kapitulation vor den Eltern, die nicht mitziehen. Kopf hoch.

    Ich will nur kurz zwei Dinge aufgreifen, zunächst mal bezogen auf die Talentfreiheit: Es wird immer ganz schnell von Talent oder nicht Talent gesprochen, aber das "Dazwischen", ordentliche Fussballer, die finden in dieser Katalogisierung gar nicht statt. Sollte in Eurer Mannschaft kein Überflieger, also kein wirkliches Talent sein, so kann man doch durch gutes Training auch aus so einem Haufen eine fussballspielende Truppe machen, sie muss ja nicht gleich Kreismeister werden, aber eine Weiterentwicklung ist doch immer drin. Insofern muss die Mannschaft keineswegs auf immer als Verlierertruppe durch die Welt laufen. Und hier komme ich zu meinem zweiten Punkt: den Ehrgeiz oder den Glauben daran scheint Euer Trainer nicht zu haben. Da Ihr aber ja -wie Du schreibst- engagierte Eltern seid, dann drängt sich die Frage förmlich auf, warum nimmt sich keiner von Euch der Sache an? Ím Breitensport ist ein engagierter Jugendtrainer, der sich an die entsprechenden Ziele hält, manchmal (oder oft?) mehr wert als ein alteingesessener "Schon-ewig-Trainer". Und da bei Euch gerade in Punkto Motivation und Zielsetzung eine Neuorientierung nötig ist, wäre das doch eine Möglichkeit, mindestens mit einzusteigen, bei anhaltender Lustlosigkeit seitens des bestehenden Trainers (so hört es sich für mich an) könnte man natürlich auch an einen Austausch desselben denken, ohne dass ich jetzt den Krieg Eltern-Trainer lostreten will.