Beiträge von Holler

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    4-5 Positionen von beiden Mannschaften bleiben variabel, d.h. es wird von Woche zu Woche entschieden, wer in welchem Team spielt.
    Das gibt den Spielern der D2 die Möglichkeit auch in der D1 zu spielen und die D1 Spieler können sich nicht sicher sein zur D1 zu gehöhren und sich
    'auszuruhen'.

    Bei uns im Kreis würde das schon aufgrund der Festspielregel nicht funktionieren, d.h. ein Spieler kann nicht mal in der D1 spielen und dann plötzlich wieder in der D2?! Das könnte doch höchstens in der Zeit vor dem offiziellen Spielbetrieb gehen, oder irre ich mich?

    Kopiere ihn mal hier rein...


    Gleich nach der Schule ging es los: Ab zum Bahnhof, wo die Trainer warteten, um alle in die S-Bahn zu „verfrachten“, die uns zum Daimler-Stadion bringen würde. 24 Kinder machten den Zug gehörig unsicher, so dass der Fußweg von der Haltestelle zum Stadion genau richtig kam. Als wir gerade einmal das Stadion umkurvt hatten und immer noch die Geschäftsstelle suchten, sprach uns ein netter älterer Mann an, ob wir die Ehninger seien. Es stellte sich heraus, dass er unser Führer, der frühere VfB-Spieler Lothar Weise war. Nachdem er den Schlüssel geholt hatte, betraten wir das noble VfB Business Center. Dort waren auf riesigen Fahnen die größten Erfolge des VfB dargestellt, u.a. der DFB-Pokalsieg 1958, an dem „der Lothar“ mit dem entscheidenden Siegtreffer in der Verlängerung entscheidend beteiligt war. Wie er uns erklärte, hatte man neben dem DFB-Pokalsieg von 1997 extra noch Platz für künftige Erfolge gelassen. Das nächste Highlight waren die VIP-Logen, die pro Saison einige Tausend Euro kosten und zu denen die superbequemen Ricaro-Sitze auf der Haupttribüne gehören. Vielleicht wird ja der eine oder andere von uns mal in den Genuss kommen, schließlich sind noch nicht alle Logen belegt. Auf der Tribüne erfuhren wir einige interessante Dinge über die Geschichte des Stadions. Wie war es möglich, dass 1950 beim ersten Länderspiel nach dem Krieg hier über 100.000 Menschen drin waren? Naja die Leute waren damals einfach dünner als heute, dennoch ging es sicherlich eng zu. Auch das Regelquiz konnte erfolgreich gelöst werden. Die einzige Frage die offen blieb: „Warum hängen da Mikrofone vom Dach runter?“ Ob die fürs Fernsehen die Stimmung einfangen...?
    Auch egal, denn jetzt durften wir endlich runter in Richtung Rasen. Zwar war es verboten, auch nur einen mini Schritt drauf zu laufen, aber mit den Händen konnten wir den edlen Rasen anfassen. Ob unser Handauflegen beim nächsten Heimspiel gegen Manchester United geholfen hat? Nun waren wir alle gespannt, wer den Wettlauf über die Stadionrunde gewinnen würde. Immerhin winkte dem Sieger 1 € aus der Hand von Herrn Weise. Der ein oder andere, der vorher noch gelacht hatte, wie kurz die Strecke doch sei, hatte sich verschätzt und kam völlig außer Atem an der Ziellinie an. Yannick hatte die Kräfte am besten eingeteilt und durfte sich freuen. Aber lange verschnaufen war nicht drin: Nun standen die Kabinen auf dem Programm. „Ah“ und „oh“ hörte man von allen Seiten, denn die Kabine war nagelneu eingerichtet und an jedem Platz war ein Spiegel, Kleiderbügel, und wie wir dann erfuhren, wird die Kabine vor jedem Spiel mit allem Notwendigen von Trikot bis Shampoo bestückt, so dass die Spieler sich um gar nichts kümmern müssen. Hier auf den Kabinenbänken lauschten wir noch einmal gebannt dem Experten, der uns einiges von unserem VfB erzählte, z.B. die Geschichte als Felix Magath die hölzerne Taktiktafel in einer Halbzeitpause mit der Faust zertrümmerte. Keine Frage blieb unbeantwortet, wir wissen jetzt sogar, was Fußballer machen, die während des Spiels aufs Klo müssen... Wenn ihr das noch nicht wisst, fragt einfach einen, der dabei war! Schließlich sahen wir noch das Entmüdungsbecken und hatten Gelegenheit, die Massageliegen zu testen. Nach dieser tollen Besichtigung, die uns übrigens keinen Cent gekostet hat, hatte Lothar Weise noch massig Autogramme zu schreiben, bevor er uns hinausbegleitete. Anschließend gingen wir noch auf einen Sprung rüber aufs Trainingsgelände und sahen den echten Profis beim Training zu. Ganz knapp nur verpassten unsere Autogrammjäger den Trainer Felix Magath, der etwas später hinzustieß. Nach einer Weile „Spieler raten“ und vespern war dann natürlicherweise die Konzentration etwas weg.
    Bevor wir jedoch wieder in Richtung S-Bahn eilten, suchten wir noch den Fanshop heim und selbst die beharrlichsten Bayern-Fans hatten nachher „VfB-Bonbons“ oder einen großen weiß-roten Lolli in der Hand. Obwohl wir nun noch eine Weile an der S-Bahn-Station warten mussten, bevor wir dann die Heimreise starten konnten, waren sich wohl alle einig, dass das ein toller, ereignisreicher und unvergesslicher Ausflug war.
    Herzlichen Dank an den VfB Stuttgart, v.a. Günter Schäfer und Lothar Weise, die sehr freundlich waren und sich unheimlich bemüht haben. Bis zum nächsten Mal im Stadion!

    Schriftfarbe Weiss? :D ;)

    boah mir kocht echt das blut. vielleicht reagiere ich aber im moment auch einfach nur über.


    Ich kann Dich gut verstehen, es würde mir genau so gehen. Mich würde so etwas auch emotional belasten, und ich würde versuchen, schnellstmöglich eine Klärung hinzubekommen, einfach um die Bauchschmerzen wieder los zu werden, die mir das Thema machen würden. Ich beneide jeden, der da noch die Ruhe hat, auf offizielle Gesprächstermine warten zu können und alles ganz ruhig zu besprechen, da ich das aber leider nicht könnte, würde ich folgendermaßen vorgehen:


    Ich würde mit den Eltern klären, wie sie die Lage sehen, um für mich eine Tendenz auszumachen, in welche Richtung es läuft. Wollen Eltern und Spieler diesen Wechsel nicht, weil es bei mir (in dem Fall bei Dir) einfach gut läuft und Spass macht, dann würde ich mich ganz entspannt zurück lehnen und es darauf ankommen lassen, was Verein und F1 Trainer vorbringen, um dann ganz normal weiter zu machen wie bisher. Wenn aber der Junge dort spielen wöllte, würde ich wahrscheinlich Gefahr laufen, den Jungen und seine Eltern als undankbar zu empfinden für das, was Du augenscheinlich bisher für sie geleistet hast. Dann gehört aber dazu, Größe zu besitzen und es hinzunehmen, denn der Junge ist noch nicht alt genug, um alles zu hinterblicken. Ob ich die Größe hätte, weiß ich nicht, ich weiß aber, dass man sie haben sollte :wacko: ;) Für den Fall würde ich aber vom Verein eine Klärung fordern, wie es zukünftig in solchen Fällen weitergehen soll, denn auf Dauer sind diese Bauchschmerzen blöd. Wie es genau in Deinem Fall laufen könnte, musst Du wahrscheinlich selbst abschätzen, denn nur Du kennst Deine Gesprächspartner und weißt, was von Ihnen zu erwarten ist. Ganz wichtig wird sein, dass Du die Argumente, die Du ohne Zweifel hast, richtig dosiert vorbringst, ob eher ruhig und "abgeklärt-dominant" oder emotional und "kämpferisch", das musst Du vorher schauen. Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Glück, aber wie ich glaube Andre schon sagte, sei auch auf eine Niederlage gefasst, falls es so kommen könnte.

    Erziehung funktioniert leider meist nur über den Geldbeutel, insofern glaube ich nicht, dass es Geldmacherei ist, sondern die einzig mögliche Maßnahme, etwas Beschlossenes auch durchzusetzen. Ob es nun eine oder zwei Stunden oder wie auch immer ist, bis wann das Ergebnis gemeldet werden muss, darüber könnte man vielleicht noch streiten. Aber in der Regel (bei uns zumindestens) haben nur die Trainer Schwierigkeiten damit, die auch sonst nicht zu den Organisationstalenten gehören, bzw. schlimmer noch NICHT GEHÖREN WOLLEN! Beispiel unser Herrentrainer: der hat da schlicht keinen Bock drauf (kann ja auch nicht sein, dass sich solch eine hochbezahlte Kraft -im Vergleich zu uns Juniorentrainern- auch noch um die Ergebnismeldung kümmern muss). Dabei ist es mit Handymeldung echt simpel, man muss sich nur einmal damit auseinandersetzen.


    Ich habe mal ein lustiges Beispiel gehört, wie es auch anders geht: ein Verein hat eine 0180irgendwas-Nummer geschaltet. Diese wird auf eine Rufnummer geroutet, wo jemand aus dem Verein (der natürlich zu den Spielzeiten in der Lage ist, Ergebnisse zu melden) die Anrufe der Trainer entgegen nimmt und die Ergebnisse im Netz einträgt. Als Aufwandsentschädigung erhält er die Einnahmen der Rufnummer (je nach Nummer staffelbar).

    Der angesetzte Beitrag passt an vielen Stellen nicht zusammen mit dem, was dafür an Leistung in Anspruch genommen wird, soweit waren ja glaube ich alle beisammen. Aber der Blumenstrauss an angebotener Leistung ist zu vielfältig, um ihn einfach mal so in angemessener Bezahlung zu fassen. Wenn ich mal unserern kleinen Verein sehe, fasse ich mal kurz zusammen: Ich behaupte jetzt mal einfach, dass meine Kids gut betreut sind, ich habe mich als Trainer ausbilden lassen, nutze wenn es geht jede Möglichkeit, mich fortzubilden und habe einfach ein gewisses Anspruchsdenken an meine Arbeit als Jugendbetreuer (beurteile mich selbst jetzt einfach mal positiv :whistling: ^^ ). Wenn ich sehe, was die Eltern dafür bezahlen und welche Arbeit ich mir mit ihren Kids mache, dann halte ich das für sagen wir mal mindestens sehr günstig. Mein kleiner spielt zwei Altersklassen darunter, hat drei Trainer, die alle drei absolut beratungsresistent sind, was vernünftiges Jugendtraining sind, keinerlei Wille, sich fortzubilden, von Rotation, altersgerechten Zielen und dergleichen brauchen wir gar nicht zu reden. Wenn man an der Stelle jetzt mit einer Beitragserhöhung kommt, weil ja auch entsprechend etwas geboten wird, das passt gar nicht zusammen. Und da ist das Problem: irgendeiner ('tschuldigung, ich schau jetzt nicht, wer es war :rolleyes: ) schrieb mal davon, dass man beim Fussball oft denkt, da kann jeder als Trainer fungieren, egal wie sein Wissensstand auf dem Gebiet ist. Und was soll man sagen: es stimmt :wacko: . Mit dem geringen Beitrag akzeptiert man also auch ein wenig eventuelle "Qualitätsmängel". Um zum Punkt zu kommen: Um den Beitrag aufgrund der gebotenen Leistung zu erhöhen, müsste man meiner Meinung nach auch die Leistung fixieren, also durch Vorgaben wie vorgeschriebene Ausbildung festzurren. Da kommt dann wieder das andere Problem: Im Gegensatz zu manch einer "exotischen" Sportart ist der Bedarf an Fachkräften wesentlich größer beim Fussball. Die Gefahr, nicht ausreichend ausgebildete Fachkräfte zur Verfügung zu haben, besteht durchaus. Drehen wir es doch mal anders herum: Warum würdet Ihr den Beitrag erhöhen wollen? Ich brauche kein Geld mitbringen, Material wird vom Verein finanziert (außer Ausrüstung), Spielbetrieb ist gesichert. Nur wenn ich sehe, was der Herrentrainer bekommt und was er leistet, dann schluchze ich kurz auf ;( . Geht es nur darum, den Wert des Fussballs anzuheben? Kurz noch der Vergleich zu einer Fussballschule: Wir haben eine in der Nähe, kostet 50,- Euro, macht super Training, Kinder werden mit Fahrdienst abgeholt und gebracht. Alleine der Fahrdienst macht schon (natürlich nicht ganz) den Unterschied zum Vereinsbeitrag aus (wenn man nicht gerade nebenan wohnt). Dazu besteht natürlich ein gewisser Anspruch ans Training, der dort auch erfüllt wird. Im Verein ist das mehr oder weniger Glückssache. Es gibt aber halt Eltern, die zahlen das, WEIL sie bereit sind, für mehr auch mehr zu bezahlen, und es gibt Eltern, die zahlen lieber weniger, weil sie auch mit weniger zufrieden sind...

    Ganz einfach: Klar machen wer der Chef ist! Im guten hast Du es ja scheinbar bereits probiert, mit Zureden, Gespräch suchen, Argumente vorbringen ("kein Üben, dann auch keine Verbesserung"). Es scheint so, als müssten dem Mädchen einfach mal die Grenzen aufgezeigt werden. Das kann natürlich auch bedeuten, dass sie aufhört bei Dir, aber auf die Gefahr würde ich mich einlassen. Alternative wäre, dass Du ihr weiter "den Hof machst" und gut auf sie einredest, aber dass wäre für mich nicht wirklich eine Alternative.

    ich halte es ähnlich wie Chris: bei mir kommen Infos immer per E-Mail, ich sage den Jungs: "Achtung, ich versende Heute abend oder morgen abend eine Mail mit Inhalt x". In der Mail bitte ich immer um Lesebestätigung, wer nach drei Tagen "nicht gelesen hat", den rufe ich an, allerdings mit der deutlichen Ansage, dass ich dazu wenig Lust habe. Jeder weiß dann auch, wann er dran ist, egal ob Punktspiel oder Turnier. Wenn die Eltern nicht fahren können, dann muss sich der Spieler um eine Mitfahrgelegenheit kümmern. Macht er dies nicht, kann er auch nicht mit, fertig aus. Und wenn ich dann halt mal zu wenig haben sollte, dann rufe ich halt an und sage ab, oder wir spielen in Unterzahl. Ist aber noch nie vorgekommen ;)


    Mit welcher Rechtfertigung muss ich mich als Trainer darum kümmern, will ich spielen oder die Jungs? Dazu ist der Beitrag dann doch zu gering, aber den Tread gibt's ja schon... ^^

    Tortzdem könnte man das Verfahren auch erstmal schriftlich führen und die Zeugen nur laden wenn es Unklarheiten gibt. Wahrscheinlich bekommt der andere Verein das jedochnicht hin. Es geht eh durch die Bank mit allen Mannschaften dieses Vereins nur Ärger...

    Alle teilnehmenden Mitglieder dieses Ausschusses bekommen Sitzungsgeld für solche Verhandlungen, schon alleine daher will man da nicht eventuell noch eine Ladung vornehmen, sondern es sollte schon in dieser Verhandlung auch zum Schluss kommen. Deshalb holt man dann auch gleich Zeugen dazu und befragt diese nicht im Nachgang, wenn etwas unklar ist. Wenn Du die Aktion zur roten Karte nicht gesehen hast, so kannst Du ja wie Du selbst beschreibst gute Angaben zum Verhalten des Spielers im Anschluss an die Karte machen, ich würde mal vermuten, dass wird sicher auch Hauptteil der Verhandlung sein.

    Was wäre eurer Meinung nach ein angemessenes Strafmaß, davon ausgehend was ihr wisst:


    - mit Zuschauer angelegt, diesen beleidigt
    - Schiedsrichter fast angespuckt und beleidigt

    Ich habe schon von den unterschiedlichsten Urteilen gelesen, wo mir das Strafmaß sagen wir mal nicht passend erscheint, da sind immer Überraschungen drin. Falls Du Dir Sorgen machst, dazu etwas sagen zu müssen, kann ich Dich beruhigen: man wird Dich ganz nüchtern zu den Fakten befragen, sehr unspektakulär.

    Ich habe hier den Film ...Die Wilden Kerle...vor Augen.


    Zumindestens den ersten Teil finde ich richtig toll, war auch bei meinen Kids genau das richtige Alter damals :thumbup: . Aber aus Trainersicht (mal so richtig neunmalklug herangegangen ;) ) macht der Willi als Trainer ja alles so richtig verkehrt, was Ihr propagiert: Als Einstieg ins Training erstmal alles ohne Ball, feste Positionen, keine Rotation, Ergebnis im Vordergrund, keine gleichen Spielzeiten (Joschka kommt erst, als nichts anderes mehr geht), und Rauchen und trinken tut er auch... :D :rolleyes: :D :thumbup: ^^

    Sondergenehmigungen müssen bei uns amtsärztlich bescheinigt sein, dafür muss man sich schon am Rande von "körperlich gehandicapt" bewegen, um so etwas zu bekommen. Manche Eltern haben wohl schon diverse Bescheinigungen beim Kreis eingereicht, alle aber sinngemäß mit dem Inhalt, dass der Arzt es für empfehlenswert halten würde, wenn das Kind einen Jahrgang tiefer spielt, weil es zum Beispiel nicht ganz so groß wie normal entwickelt ist. Klappt natürlich nicht. Von daher wird die Begründung "Freunde" wohl erst recht nicht ziehen. Ich habe einen 95er, der nicht gerade talentiert ist und keine Lust hat, jedes zweite Jahr auf der Bank zu schmoren, der trainiert ein Jahr nur mit (letzte Saison mit die beste Trainingsbeteiligung :thumbup: ), und ein jahr spielt er dann wieder. Falls also Dein Kind so gar nicht will, vielleicht ist auch das eine Möglichkeit. Wobei die kleinen bestimmt erst recht auch spielen wollen, also wird es ihm wohl auch nicht so richtig Freude bereiten...

    Ich hatte noch nie darüber nachgedacht, beim Futsal anders zu spielen als sonst in der Halle...


    Also wenn jetzt niemand anderes Argumente bringt, was man besonderes an Aufstellung bevorzugen sollte beim Futsal gegenüber dem "normalen" Hallenkick, dann würde ich das spielen, was Du sonst auch spielst..

    Ich lese die ganze Disskussion interessiert mit, versuche die Inhalte auf mein Training zu produzieren, um zu hinterfragen, wie läuft es bei mir. Manchmal bin ich geneigt, etwas zu schreiben, dann lasse ich es, weil es irgendwo schon steht. Ich finde, ihr seht das alles viel zu theoretisch, zu idealistisch. Ich gehe mit Euch (in erster Linie wohl Andre und Ranwie) konform, dass man die Ausbildungsziele nicht verlassen sollte. Das denke ich aber, weil ich die Abfolge der Ziele selbst für sinnvoll erachte, denn wie ich glaube Basti schon schrieb, so richtig bewiesen scheint es ja nicht, dass die Reihenfolge defenitiv die richtige ist: angenommen ein kleiner Pimpf lernt erst das richtige Passen und dann das dribbeln, lernt es dann schlechter als umgekehrt? Aber ich finde die Reihenfolge erst dribbeln, dann passen besser, weil die kleinen wollen ja den Ball am Fuss, der Spass scheint so also eher garantiert, von daher erübrigt sich für mich die Disskussion an der Stelle. Für den Ausbildungszweck, den Ihr propagiert, könnte es aber auch egal sein, ob erst das eine und dann das andere, oder nicht? Ich beziehe mich damit nur auf den Trainingszweck, nicht darauf, mit der einen oder anderen Rangehensweise Spiele zu gewinnen. Mit den Trainingszweck komme ich auch zu dem Grund, warum ich jetzt auch noch meinen Senf dazu gebe. Ich habe eine absolut gemischte Mannschaft, wir sind zum großen Teil seit nunmehr 9 Jahren beisammen. Ich habe ein Stützpunkttalent, der dort groß aufspielt, ein paar sagen wir mal recht talentierte, die gut mit dem Ball umgehen können, fussballerisch sehr interessiert sind, die gut ausgebildet werden wollen und dazu aber auch "Schlachten schlagen wollen", sprich das Ergebnis ist sehr wichtig, ein paar gut mitspielende Kinder, denen Fussball nach dem Spiel oder Training auch wieder total egal sein kann und zwei-drei "antifussballer", die gerne und lange in dieser Truppe dabei sind, weil es Spass macht, die aber wohl nie Fussball wirklich gut spielen werden können. Jetzt nehme ich mal die Ausbildungsziele: Sie sollten in jungen Jahren nur dribbeln lernen, alles andere wäre egal. Wir sind aber nur eine Mannschaft pro Jahrgang, und wie geschrieben entwickeln sich alle sehr unterschiedlich. Was der eine an Dribbeln bereits fließend beherrscht, wird der andere nie lernen. Da kann ich noch so viel an zielgerechtem Training anbieten, das wird nix. Das heißt, ich komme nie an das Ziel, dass alle einen "Ausbildungsabschnitt" beherrschen. Nach Eurer Theorie müsste ich aber über einen langen Zeitraum immer nur ein und denselben Schwerpunkt anbieten. Das halte ich aber nur für eine homogene Mannschaft für wirklich produktiv (und das auch nur, wenn diese wahrscheinlich die ganzen Ausbildungsziele bei mir als Trainer oder beim übernehmenden Kollegen durchläuft), da diese dann auch entsprechende Steigerungen gemeinsam angehen kann. Ich habe für mich entschieden, über jedes Jahr alle Themen mit reinzunehmen, Dribbeln, Passen, schießen, und da sind wir sehr gut mit gefahren, denn in dem einen Jahr hat der eine Teil das umgesetzt bekommen, der andere nur mit Abstrichen, im nächsten Mal wurde aufgeholt. Für den einen ist es dann Wiederholung, der andere hat sich persönlich so gut entwickelt, dass er etwas hinbekommt, was letztes Mal gar nicht ging. Der eine konnte die richtige Fusshaltung beim Passen gleich beim ersten Mal übernehmen, der nächste kaut jetzt noch daran. Ich habe für mich zwar Schwerpunkte gesetzt, die sich auch mit den altersgerechten Zielen decken, ich sehe es aber als gar kein Problem an, auch das andere anzubieten. Problem sind immer nur die Trainer, die mit nicht altersgerechten Vorgaben versuchen, Spiele zu gewinnen. Ich denke, Ihr verrennt Euch zur Zeit hier im Forum ein wenig darin, alles in Ideale zu packen, auch gerne Mal unter dem Hinweis, dass hier auch zu bekehrende Trainer mitlesen. Wir haben es geschafft, lange zusammen zu bleiben, weil ich denke wir alles abdecken, der Schwache darf mit dem Stärkeren spielen, wir entwickeln uns über die Zeit an allen Themen, wir spielen auch schon mal große Liga, weil wir mal ein Training für Standarts "verschwenden", wir bedienen diejenigen, die "ausgebildet werden wollen" und auch die, die einfach nur alles mal machen wollen im Fussball. Wir orientieren uns an uns, an unserem Ehrgeiz, an unserem Spass und an unseren Stärken und Schwächen. Und da gehört auch dazu, wenn ich mal sehe, dass alle gespielten Pässe aufgrund der mangelhaften Ausführung ins irgendwo gehen, dies irgendwann mal wieder auf den Zettel zu nehmen und nicht zu warten, bis es dran ist. Sie wollen auch mal Pässe spielen, dann will ich ihnen doch auch zeigen, wie es richtig geht. Wenn ich immer nur den Ausbildungsleitfaden in der Tasche hätte... :S So, jetzt habe ich meinen Senf auch mal zu diesem Endlostread dazugegeben, habe aber auch nicht gefragt, ob ihn jemand lesen möchte :D ;)

    Wenn sie unerlaubt und dennoch problemlos dort Zutritt haben ist das natürlich problematisch, dann könnte auch jeder andere Chaot dies anrichten. Ihr könntet sie rauschmeissen, aber würde das am Problem etwas ändern?Ich würde sie direkt in ihrem Umfeld, sprich zu Hause, ansprechen. Manchmal wirkt ein direktes Gespräch wunder, zumal wenn die Eltern (meist völlig ahnungslos) direkt eine Rückmeldung bekommen, was da los war. Alleine dieses Gefühl, doch nicht einfach machen zu können, was man will, ohne dass es eine Reflektion gibt, ist schon ein erster Schritt. Dann würde ich aber auch versuchen, sie wieder "abzuholen", ihnen eine Möglichkeit zu geben, sich zu rehabilitieren. Einfach nur Anschiss (wenn auch gerechtfertigt) produziert Agression, und dann ist irgend etwas anderes kaputt. Den einzigen Vorteil, den ich da sehe, ist dass Ihr diese "Problemkids" im direkten Zugriff habt, sprich sie sind selbst Nutzer dessen, was sie kaputt machen. Vielleicht bekommt man sie über den Weg. Ansonsten bleibt nur das übliche Prozedere, Anzeige und gut. Ihr könnt für Regeln in Eurem Sportbetrieb sorgen, aber wirkliche Chaoten einzufangen und "auf den richtigen Weg zu führen" ist dann vielleicht eine Nummer zu groß.

    Die Jungs (3) und zwei Mädels hängen dann im Kabinentrakt rum und bauen Mist.


    Wie kommt es, dass sie sich dort aufhalten, sind sie einfach dort hineingegangen, ohne dass sie zu dieser Zeit dort etwas zu suchen hätten oder geschieht das im Rahmen ihrer Trainingszeit, zum Beispiel im Anschluss oder vor ihrem eigentlichen Training?



    Im ersten Fall hättest Du das Problem auch nach einem Rausschmiss noch, für den zweiten Fall wäre die Aufsichtspflicht zu klären.

    Deiner sachlichen Art zu schreiben entnehme ich, dass Du bestimmt auch sachlich argumentieren kannst. Meist ist es aber so, wenn man jemanden direkt auf seine "Verfehlungen" anspricht, flüchtet sich dieser in Ausreden, "hab ich so nicht gesagt" usw. Leider (meiner Erfahrung nach) kommt nur selten eine Einigung dabei heraus, dass wirklich in Ruhe weitergearbeitet werden kann, meist schwelt es weiter, auch nach Aussprache. Von daher wird es schwer, da einen gemeinsamen Weg zu finden, ich lese aber heraus, dass Ihr gar nicht unbedingt, zumindestens Du, die Mannschaften neu mischen wirst. Von daher, wenn das für alle im Verein vertretbar ist, dann kommt man wieder zu dem Beispiel von mir, dass jedes Team für sich arbeitet. Bleibt für mich eigentlich nur die Alternative: entweder eine gute Zusammenarbeit über die Teams hinweg, was dem Ausbildungsziel dient, oder jede Mannschaft für sich. Im zweiten Fall gibt es dann eben auch die Unterschiede, der eine Trainer mehr auf Leistung (die schwächeren spielen nicht), der andere mehr den Zielen des Kifu verpflichtet. Da sehe ich es ganz pragmatisch: wer in der "Leistungsmannschaft" spielen will, spielt halt da, wer als Eltern oder Kind dabei nicht mitmachen will, der wechselt halt, evt. halt zu Dir ;) .

    Ich hatte in dem von Andre gelisteten Tread ja mal unseren Schlachtruf "dokumentiert" mittlerweile hat das Team sich aber gegen einen Schlachtruf ausgesprochen (schade eigentlich): sie stehen konzentriert bereit zum Anpfiff und lassen sich höchstens mal ein breites Grinsen entlocken, wenn der Gegner mal wieder einen so richtig albernen "Mutmachspruch" mitgebracht hat.. :rolleyes: ^^