Beiträge von Holler

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    Hallo,
    nachdem hier ja das verhalten des Trainers WÄHREND des Spiels abgehandelt wurde, möchte ich Euch mal fragen, wie es VOR dem Spiel aussieht. Vielleicht könnt Ihr ja mal kurz und detailliert schreiben, wie der Ablauf bei Eurer Mannschaft ist. Bei uns sieht es so aus:
    1) Umziehen
    dabei sprechen wir locker über dies und das (muss nicht Fussball sein)
    2) festes "Warmmachprogrogramm" auf dem Platz (Jeder spielt sich mit seinem Ball ein wenig ein und bewegt sich dabei locker über den Platz, kleine Passfolgen, Torschussrundlauf)
    Beim Spielen mit dem Ball lass ich mich ein wenig austricksen, frag den einen oder anderen nach der heutigen Laune etc. (einfach ein wenig Lockerheit reinbringen), bei den Passfolgen erinnere ich gegebenfalls an die nötige Genauigkeit, beim Torschussrundlauf versuchen wir ein wenig Feuer reinzubringen (Tempo, Druck auf den Ball etc.)
    3) Trinken
    Kurzes Durchatmen, Puls runterbringen
    4) Kurze Besprechung zum Spiel
    Startaufstellung, Aufgaben der einzelnen Positionen (meist bekannt, kurz nochmal angesprochen)
    5) Anstoss

    Mich würde z.B. interessieren, ob Ihr die Besprechung auch so kurz vor dem Spiel macht oder schon vor oder nach dem Umziehen oder ob es generell anders läuft.

    Kleiner Tip noch zur Auslastung: Viel Zeit bei der Trainingsplanung geht für mich dabei drauf, die Abläufe "rund" zu machen, d.h. das Training schon so vorzubereiten, damit..
    1) Möglichst viele (wenn nicht alle) Übungen schon gleich am Anfang aufgebaut sind, damit Ihr nur noch von Übung zu Übung gehen müsst
    2) Alle Übungen auf die Anzahl der Spieler abgestimmt sind, damit möglichst keine langen Stehzeiten entstehen
    3) Der Einstieg möglichst leicht ist in die Übung, so dass Du anfangs nicht viel erklären musst, sondern die Kinder gleich starten können und Du während der Übung durch kleine Änderungen den Kindern den eigentlichen Ablauf nahebringen kannst

    Für die Störungen habe ich sogenannte "Ziehleitern" verwendet, d.h. draußen saß das Maskottchen an 10 Hütchen, in der Halle oben in der Kletterleiter. Für jedes grobe Stören habe ich den Teddy eine Stufe weiter bzw. nach unten gesetzt. War er am Ende bzw. unten angekommen gab es kein Abschlussspiel bzw. nicht die Capri-Sonnen, die es sonst gegeben hätte (fallen Dir sicher viele Dinge ein, die möglich sind). So hat sich die Gruppe superschnell selbst diszipliniert.
    Ansonsten hast Du ja bereits alles an Tips bekommen, scheint ja auch gut zu klappen.. =)

    Ich denke vor allem, dass man zu einer Vertrauensperson WIRD und sich nicht als solche anbieten sollte. Ich habe bei meinen Jungs festgestellt, dass die Hyrarchie folgendermaßen aufgestellt ist:
    1) Lehrer
    2) Trainer
    3)--- lange nix---
    4) Eltern
    :D
    Das heißt, die Kinder sind gerade als kleine Kinder sehr auf ihre Lehrer fixiert, gleich danach kommt aber oft der Trainer. Ein lustiges Beispiel: Wir hatten Training im Regen, und ich habe am Ende gesagt, zu Hause bitte ab in die warme Wanne (die Kinder haben noch nicht beim Fussball geduscht). Eine Mutter erzählte mir dann, dass sie zu Hause richtig Terror hatte, weil sie ihr Kind unter die Dusche schicken wollte, denn "der Trainer hat gesagt, wir sollen in die warme Wanne". D.h. Du bist als Trainer in einer sehr wichtigen Funktion, Dein Wort gilt bei den Kindern meist sehr viel. Mit Problemen werden sie aber dennoch wahrscheinlich eher nicht zu Dir kommen, weil Kinder generell wenig ihrer Probleme preisgeben. Umso wichtiger finde ich es, dass man als Trainer seine Kinder kennt und evt. merkt, wenn etwas nicht in Ordnung ist, da können gar nicht genug Augen draufschauen. Ich schließe mich aber auch bcefferen und Deiner Handlungsweise an, wir Trainer sind meist nicht die richtigen, die diese Probleme lösen können oder sollten, nur bemerken und evt. Hinweise an entsprechender Stelle (z.B. den Eltern) geben halte ich für wichtig.

    Hallo Andre,

    bei all den Büchern, die es mittlerweile auf dem Markt gibt, bin ich immer dankbar, wenn jemand bereits Erfahrungen gemacht hat und diese auch preisgibt. Ich bin natürlich nach all den Lobeshymnen auch gleich los und habe mir das Buch besorgt :]
    Ich hatte mich vorher schon gedanklich ein wenig mit dem Thema auseinandergesetzt, weil ich bemüht bin, all die Dinge, die ich mit meinen Jungs "üben" will, in eine spielerische Form zu verpacken, so dass sie gar nicht unbedingt immer mit der Nase drauf stoßen, was sie gerade "üben" müssen. Ich habe mich gefreut, dass ich das eine oder andere so oder in ähnlicher Form wiedergefunden habe (versuche mich ja immer zu hinterfragen, ob das alles noch ok ist, was wir machen), es sind aber natürlich auch ne Menge neue Anregungen zu finden.

    Sehr gut an dem Buch gefällt mir die Sortierung der Übungen. So kann man relativ schnell, wenn man ein bestimmtes Übungsziel vor Augen hat, dazu passende Anregungen aus dem Buch heraussuchen.
    Manche Darstellungen (nicht viele) finde ich aber ein wenig überladen, da hätte es der eine oder andere Pfeil weniger glaube ich auch getan.
    Alles in allem ist das Buch daher eine gute Ergänzung zum "Baukastenprinzip" (bestimmtes Thema im Kopf haben, zusammenstellen der entsprechenden Trainingseinheit mit eigenen Ideen, Soccerdrills, dfb etc.).

    Deine guten Erfahrungen mit solch einer Trainingsart kann ich nur bestätigen, obwohl man aufpassen muss, dass die Jungs auch in der Lage sind dazu. Ballhalten wird zum Beispiel schwer, wenn die Jungs grundlegende Dinge wie vernünftiges Passspiel bis zu einem gewissen Grad nicht bereits erlernt haben. Es produziert nur Frust, wenn ein Trainer Kinder, die die Vorraussetzungen nicht mitbringen, mit solchen Dingen konfrontiert. Manchmal helfen dann auch die üblichen Korrekturmöglichkeiten wie Raumgröße etc. nicht, dann sind die Kinder schlicht überfordert. Der Trainer meckert, die Kinder sind frustriert, weil sie etwas nicht hinbekommen. Wenn z.B. beim Ballhalten der Ball alle zwei Kontakte die Mannschaft wechselt, dann liegt dies wahrscheinlich nicht nur an der Übung. :D

    Ich habe von Rolf Mayer noch ein Buch "Fussball trainieren - Programme fürs Stationstraining" zu Hause, das kann ich Dir auch noch empfehlen. Meine Jungs freuen sich immer tierisch, wenn ich mal Stationstraining aufbaue (machen wir so ein bis zweimal pro Runde). In diesem Buch ist dann wie der Name schon sagt jede Menge dazu zu finden, ich hoffe Uwe lässt auch dieses bißchen Werbung zu ;)
    Viele Grüße
    Holler

    Vielleicht habe ich mich da ein wenig mißverständlich ausgedrückt: Mit "immer wieder" ist natürlich "in fast jedem Training" gemeint, immer ein paar Durchgänge. von einfach nur laufen lassen kann da keine Rede sein, weil dies die einzigen Minuten im Training ohne Ball sind.. ;)

    Du stellst die Frage, als ob Du gerne eine Antwort erhalten möchtest, was Du umstellen oder ändern musst, damit die Jungs möglichst schnell (am besten am nächsten Wochenende) wieder besser spielen oder gar gewinnen. Es fiel bei den anderen schon das Wort "Geduld". Du hast natürlich das Problem, dass Du geübte und weniger geübte Spieler in Deinen Reihen hast. Aber da bist Du halt als Trainer gefordert. Du darfst nur die Ziele nicht aus den Augen verlieren. Du schreibst ja selber, dass Ihr keine Leistungsmannschaft seid. Also sollte Dein Hauptziel als Trainer sein, aus Deinen Jungs eine Mannschaft zu formen, die sich zusammen weiter entwickelt. Nicht das nackte Ergebnis am Wochenende, sondern die Weiterentwicklung eines jeden einzelnen Spielers muss der Maßstab sein, wobei manchmal dir größte Hürde sein kann, davon auch die Eltern vor allem der geübteren Spieler zu überzeugen ;)
    Genau für diesen Prozess brauchst Du aber eben jede Menge GEDULD.

    Schnelligkeit definiert sich bei den Kleinen stark durch die Anzahl der Schritte (Schrittfrequenz). Erst später kommt die Kraft dazu, die dann Schnelligkeit produziert. Ich habe meine Jungs die Koordinationsleiter rauf und runter laufen lassen, nie lange, aber dafür immer wieder. Wenn Du es ein wenig verpackst als Wettkampf oder mit Anschlussaktionen (z.B. Torschuss), dann macht es riesig Spass.

    Was auch sehr interessant sein kann: einfach mal ein Spiel anschauen, wo Du völlig unbeteiligt bist, am besten zwei Mannschaften aus anderen Vereinen. Dann beobachte mal die Trainer und versuche Dir eine Meinung zu machen, was das nun gerade bringt, was sie da reinrufen. Meist ist es völlig überflüssiger Kram, den die Kinder eh nie umsetzen können..

    Ganz einfach: Du schickst eine E-Mail an alle Jugendleiter, dass sie Dir eine Liste ihrer für Euch in Frage kommenden Spielern mit Telefon und E-Mailadresse zukommen lassen. :D
    Nein, mal im Ernst: Das ganze ist natürlich mit Arbeit verbunden, Spieler zu finden, die zu Euch passen könnten. Da muss man sich dann vorher darüber klar werden, wie das Anforderungsprofil solcher Spieler aussieht, dann muss man nach ihnen schauen und sie dann ggf. kontakten. In der Regel ist es sogar einfacher, Spieler unterer Klassen davon zu überzeugen, zu Euch zu wechseln, WENN Ihr die angestrebte Perspektive bieten könnt. In dem Fall kann sogar der jetzige Trainer mit ins Boot genommen werden, wenn er eine vernünftige Einstellung hat und der Spieler bei Euch vielleicht wirklich besser aufgehoben wäre. Ansonsten muss man mit ein wenig Cleverness an den Spieler herangehen und versuchen, mit ihm in Kontakt zu kommen.
    Wenn es nur darum geht, Spieler einzusammeln und dann zu versuchen, aufzusteigen, dann wäre ich als Trainer nicht so glücklich damit, weil dadurch bei uns auch immer wieder für die jeweilige Mannschaft wichtige Spieler heruasgezogen werden mit versprochenen Perspektiven und dann hinterher dort wieder fallen gelassen werden. Ergebnis: Anderer Verein sauer, Spieler unglücklich, Image des holenden Vereins in der Tonne.

    Ich versuche mich auf das Loben und evt. direkt ansprechen zum Tips geben zu reduzieren. Wie sie spielen sollen, dass denke ich sollten wir im Training erarbeitet haben, das Spiel ist dann der Höhepunkt und letztendlich auch die "Leistungskontrolle". Manchmal spielen sie dann aber auch frei von lobenswerten Aktionen, dann fällt auch mir beschriebenes Handeln schwer.
    Problematisch finde ich immer, dass diejenigen, die alles vorgeben als Trainer, jede nächstauszuführende Aktion reinrufen, oft auch Erfolg damit haben. Da muss man sich dann aber die Frage stellen, was will man, immer vorgeben wie es geht und evt. das eine oder andere Spiel mehr gewinnen oder die Kinder ausbilden und dann ihre Ideen und ihr spielen auch zeigen lassen.

    Chris hat es kurz und knackig und vor allem richtig dargestellt.
    Es stimmt außerdem zwar, dass mache Dinge in der Ausschreibung von Kreis zu Kreis unterschiedlich geregelt werden, aber die allgemein gültigen Fussballregeln, nach denen ein Schiedsrichter pfeift, das wäre mir neu..
    Schön, dass es bei Eurem Spiel keine Auswirkung hatte weil 3:0, es wäre aber schon ärgerlich, wäre es anders gelaufen.
    Bei uns gibt es regelmäßige Schiedsrichterlehrabende, wo solche Dinge dann immer und gerne nochmal aufgepickt und "verarbeitet" werden, insofern würde ich wie bcefferen schreibt dies ruhig an zuständiger Stelle mal kundtun, es geht da dann ja nicht um Meckern.

    Da würde ich einfach mal sagen hat der Trainer voll in den Sack mit Sch... gegriffen. Da werden Kinder in zwei Mannschaften aufgeteilt (lt. Beschreibung für mich völlig in Ordnung), und dann sitzen zwei Kinder ein ganzes Spiel nur auf der Bank, in der D-Jugend???
    Ich habe auch zwei Spieler, gerade aus laufen ok, mit Ball schon schwieriger (ich übertreibe ein wenig). Sie machen mit, weil es Spass macht, und ich habe, dadurch dass ich sie in meiner Mannschaft habe, auch eine gewisse Verantwortung für sie. Wir haben uns irgendwann mal geeinigt, dass nicht unbedingt alle die genau gleiche Spielzeit haben, sondern in der D-Jugend auch ruhig mal versucht werden kann, ein knappes Spiel zu gewinnen, indem der eine oder andere eben mehr spielt oder mancher Spieler eben auch durchspielt, weil er einen Sahnetag hat. Trotzdem ist das doch eine Altersklasse, wo alle mit eingebunden werden müssen. Wie sollen sich Jungs denn fühlen, die zu schwach befunden sind, auch nur eine Minute zu spielen? Das Spiel dauert lange genug, und auf dem 11er Feld sollten in der Zeit ja wohl auch mal solche Spieler eingebunden werden können, oder bin ich da jetzt komplett verkehrt unterwegs?
    Aber Du schreibst ja, dass der Trainer sehr erfolgsorientiert ist. Zurückblickend wird er -und leider geht das vielen so- immer auf Tabellenplätze, Meisterschaften etc. schauen, er wird sich aber leider wohl nicht mehr daran erinnern, wie zwei Jungs den anderen zuschauen mussten, weil sie "einfach zu schwach sind".

    Die Eingangsfrage ging ja dahin, ob wir und ob man überhaupt und wenn ja warum man Warmlaufsweatshirts benötigt.
    JA, es sieht schon cool aus, wie Profis ausgestattet zu sein
    NEIN, brauchen tut man es für die E-Jugend nicht, es sei denn Eure E-Jugend-Spieler sind alles U14-Spieler mit Sondergenehmigungen aufgrund von was-weiß-ich, die halt schon bei ein bißchen Warmlaufen ihr Shirt naßschwitzen, wie einige geschrieben haben

    Wie schon gesagt, wenn man es hat, es ist ein sogenanntes "nice-to-have". Wenn Ihr nicht wisst, wohin mit dem Geld, dann spricht auch wohl nichts dagegen. Aber man braucht doch nicht darüber zu diskutieren, ob E-Jugendliche so etwas "brauchen" :rolleyes:

    Jaja in der Überschrift ist es zu lesen, und wer lesen kann.. ;(
    Da war meine Frage nach der betreffenden Jugend natürlich über. Aber umso wichtiger finde ich halt, dass dieses blöde "Wie-kriege-ich-es-hin-dass-wir-das-nächste-Spiel-gewinnen"-Denken aus den Köpfen raus kommt, denn es steht jeder altersgerechten Ausbildung im Weg. Für Deine Bambinis sind ganz andere Ziele entscheidend, und bei den Zielen, die Andre ansprach, ist das als zweite aufgeführte Ziel "Spaß und Freude am Fußballspielen erleben" schon wirklich alles und ausreichend, was speziell auf Fussball ausgerichtet ist.

    Finde ich persönlich auch besser so, irgendwann wirds einem ja vielleicht mal gedankt (wie ich schon sagte, naiv :rolleyes: ). Wie "Großer" ja auch schrieb, man stellt sich nicht auf eine Stufe. Ich drücke Dir da natürlich die Daumen, schreib aber bitte auch dann, welche "sportlichen Mittel" letztendlich zu Eurem furiosem Sieg geführt haben, klingt sehr interessant bei der Sicherheit, die Du zum Ausdruck bringst :D

    Na jetzt wirds ja fast schon ein wenig unfreundlich 8o
    Ich könnte mir vorstellen, das Hattabi meint, dass es eben sehr schwer werden kann. Die Jungs werden Heute bei uns schon bereits in der E organisiert gesichtet (Sparkassen-Cup). Das ist dann der erste Schritt in einer Auswahl, den DFB-Stützpunkt. Diese Stützpunkte stehen natürlich auch im Fokus der "Vereins-Scouts", d.h. da schauen die gerne mal hin. Des weiteren schauen die Sichter natürlich gerne bei Bezirksmeisterschaften etc. mal genauer hin. Da Du schon ein wenig älter bist, müsstest Du -um den gleichen Level zu haben- einen dementsprechend guten Trainer gehabt haben, der Dich ausgebildet hat. Das wiederum würde ja eigentlich nach sich ziehen, dass Eure Mannschaft gut ist, Ihr um Meisterschaften spielt, in der Tabelle oben steht und Sichter daher gerne mal auch bei Euch zuschauen. Andernfalls haben die Talente, die halt in diesen Deinen "Wunschvereinen" spielen, halt eine wahrscheinlich mehrjährige gute Ausbildung hinter sich, diesen Stand müsstest Du dann schon mitbringen. Ein Talent spricht sich rum, so kommen die Sichter auf den einen oder anderen Namen, da haben die schon ihre Kontakte. Aber wie schon gesagt, schaue doch einfach mal und hinterfrage dann Dein Talent selbst. Und immer schön freundlich, denn auf Sozialverhalten legen solche Mannschaften auch meist großen Wert.. ;)

    Hm, da habe ich jetzt einfach losgeschrieben, weil ich bei meinen Vorrednern "G-Jugend" und "Bambinis" gelesen habe, aber beim nochmal lesen stelle ich fest, dass Du gar nicht angibst, um welche Jugend es sich handelt.
    Übrigens sehr schön, dass die Blutgrätschen "ZUM TEIL" ohne Blut umgesetzt werden.. ;)

    Hey Tomy,
    vielen Trainern (auch bei uns im Verein) fehlt leider die Geduld, den Kindern einfach Fussball beizubringen (bei Bambinis würde ich sogar nur von Fussball NAHE-BRINGEN sprechen), ohne sich sofort darum zu sorgen, wie man das nächste Spiel gewinnen kann. Lass ihnen die Zeit, denn ein nicht rangehen zeugt oft auch von Unsicherheit, die nicht zuletzt dadurch hervorgerufen wird, dass man den Kindern schon ganz viel erzählt, wie sie was zu machen haben, und sie überlegen dann viel zu viel anstatt einfach zu machen. Gerade bei den kleinen spielen meist die gut, die einfach schon mit dem Ball etwas anfangen können, nicht die, die schon alles mögliche über den Fussball insgesamt (eben auch Zweikampfverhalten) erklärt bekommen haben. Also: ran an den Ball und Spaß haben..

    Wechselperiode I: Abmeldung bis 30.06. und Antragseingang bis 31.08.
    Wechselperiode II: Abmeldung 01.07. bis 31.12. und Antragseingang 01.01. bis 31.01. (NFV)
    Bei der Wechselperiode II gibt es aber glaube ich noch ein paar Einschränkungen, was die erforderliche Zustimmung Deines "Altvereins" angeht. Dann gibt es ja noch die Frage einer evt. zu zahlenden Ausbildungsentschädigung. Aber wie gesagt, schau Dir Deinen Wunschverein an, stell Dich da vor (manche haben auch auf ihrer Homepage Formulare, mit denen man sich "bewerben" kann. Die werden Dir dann spätestens sagen, ob sie Dich wollen. Ich befürchte aber auch, da Du scheinbar nirgendwo auf dem Zettel standest (Du schreibst auf jeden Fall nichts von einer bisherigen Auswahlkarriere o.ä.), wird es sicher schwer..

    Zitat:


    pate schrieb am 19.09.2008 18:50
    Hallo liebe trainer,
    ich bin im mom 16 jahre alt,werde bald 17....
    -ich will bald in einem neuen verein spieln...



    Mich irritiert ein wenig die Aussage, dass Du es bald möchtest - was machst Du denn jetzt? Bis zur nächsten Wechselperiode wäre ja ein wenig Zeit, falls Du gerade spielst, insofern kannst Du ja eigentlich locker mal bei einem Training/Spiel Deines Wunschvereins zuschauen, um Dir ein Bild zu machen, ob Du in der Lage wärst mitzuhalten, so würde ich es glaube ich machen.