Ich habe jedes Jahr im Frühjahr dassselbe Thema. Wir sind im oberen Bereich eine Spielgemeinschaft (ab der C) und richten ein gemeinsames Turnier aus. Ich habe immer das Teilnehmerfeld für meinen Jahrgang zusammengestellt und dabei eine stärkere und eine schwächere Gruppe zusammengestellt. Dafür habe ich dann auch entsprechend eine stärkere und eine "ungeübtere" Mannschaft (klingt besser als wie schwächere) aufgestellt. Die Jungs haben dadurch mehr Spass, da sie in beiden Gruppen mithalten können. Wenn man ehrlich mit den Jungs umgeht ist das eigentlich kein Problem, ich war nie ein Freund von so Floskeln wie "Ihr seid alle gleich gut" oder so, denn das stimmt nicht und das wissen die Jungs auch. Das geht aber nur solange, wie Du Dich auch um alle Kids gleichermaßen bemühst, die geübteren wie die ungeübteren.
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Ich pfeife -wenn es die Zeit hergibt- selber gerne mal das eine oder andere Jugendspiel als angesetzter Schiedsrichter und habe da doch den einen oder anderen Bedenken:
Bei freiem Wechseln müsste ich als Schiedsrichter ja zusätzlich darauf achten, dass die Wechselzone eingehalten wird. Da mir dass bestimmt in einigen Situationen nicht gelingen wird habe ich automatisch Stress, weil die andere Mannschaft meckert. Ganz so "organisatorisch absolut problemlos" wie Herr Peters finde ich das nicht.
Beim Futsal bin ich mit zwei Schiedsrichtern unterwegs, was die Sache erleichtert. Im Profifussball gibt es ja noch den vierten Offiziellen, der dies überwachen könnte.
Um es vernünftig in Regeln zu fassen, dass eben nicht der Spezialist nur für Standarts eingewechselt wird, müsste ich ja quasi ein Wechseln in Ruhephasen untersagen, oder ein gerade eingewechselter Spieler darf keinen direkt folgenden Standart ausführen oder oder oder..
Die Möglichkeit, Spieler immer wieder ein- und auswechseln zu können über das gesamte Spiel finde ich allerdings eine gute Regel, das könnte man meinetwegen gerne ausweiten auf den gesamten Jugendbereich oder auch weiter. Ich denke auch, dass alleine dadurch das Spiel schneller wird: Die Spieler können sich eine Pause nehmen und sind dadurch ausgeruhter, durch das Aufnehmen der Auswechselspieler VOR dem Spiel fällt der "Verwaltungsaufwand" während des Spiels weg und zudem ist man variabler, was kurze Umstellungen angeht. Ich wäre aber weiter für ein Wechseln bei Spielruhe und im höheren Bereich in einer Wechselzone bzw. an der Mittellinie. -
Zitat:
Chris schrieb am 18.11.2008 10:36
Noch mal deutlich: Mich stört vor allem, dass der Rest der Spieler unter seinem Potenzial spielt! Und DAS werfe ich mir irgendwie vor und frage mich, ob ich es ändern kann, oder ich es als gegeben hinnehmen sollte anhand der Umstände und davon ausgehen sollte, dass es sich "von alleine" wieder ändert, wenn man einfach normal und ruhig weiterarbeitet.
Hi Chirs,
aufgrund dieses letzten Postings von Dir merke ich, dass ich mal wieder zu Oberflächlich gelesen und geantwortet habe, den sonst wäre mir der Gedanke vorher schon gekommen:
Du schreibst ja, dass Dich massiv ärgert, dass die "Übriggebliebenen" weit unter ihren Möglichkeiten spielen. Ich habe meine Meinung zuvor so geschrieben, dass es für mich schon äußere Umstände sind, die Euch aufgrund der bestimmten Spieler, die es erwischt hat, besonders hart getroffen haben. Vorrausgesetzt Deiner guten Arbeit habe ich es auch so gesehen, dass Du so weiter machen solltest, bis es sich wieder reguliert. Die anderen Antworten und eben Dein letzter Eintrag haben mich aber nochmal überlegen lassen, ob das so gut wäre. Denn was könnte passieren, wenn die Leistungsträger zurückkehren: Alle die unter ihren Möglichkeiten gespielt haben, BLEIBEN evt. für sich gesehen unter ihren Möglichkeiten. Vielleicht bietet Eure Situation doch wesentlich mehr Chancen als wie es auf den ersten Blick aussieht. Es kam ja schon der Vorschlag, zu versuchen neue Qualität mit den vorhandenen Spielern aufzubauen und sich nicht bis zur Rückkehr der anderen zu warten. Vielleicht ist das eher die Richtung, zu versuchen, die anderen Spieler bei all der Lockerheit, die evt. bei Euch auch zur Zeit aufgebaut werden muss, in entscheidende Funktionen zu bekommen. Da ist sehr viel vertrauensbildende Arbeit gefragt, aber vielleicht hat Eure Situation ja einen Mangel aufgedeckt, der sonst gar nicht zum Tragen gekommen wäre und Du hast nun die Chance, diesen zu beheben, oder die Aufgabe oder die Möglichkeit, wie Du möchtest..
Das würde aber bedeuten, dass du nicht wie bisher weitermachst, sondern Dich an dieser "Baustelle" betätigst.
Edit: Das Ergebnis Deiner sicher erfolgreichen Arbeit wäre ein noch ausgeglichenerer Kader, der vielleicht solche Probleme wie diese Saison zukünftig wenigstens nicht in einem solchen Maße auftreten lassen würde. -
Zitat:
CHRISTIANO99 schrieb am 17.11.2008 22:07
Was meint ihr kann man seine eigene trainingsmethoden und stil entwickeln???
Auf jeden Fall, solange Du die Augen offen hältst und bereit bist Dich weiter zu entwickeln wird am Ende sicher Dein eigener Stil bei herauskommen. Du darfst nur nicht versuchen, Dich davon leiten zu lassen, was andere machen. Wenn Du nur übernimmst bzw. nachahmst kann da nichts eigenes draus werden, aber da Du ja bereits dabei bist zu hinterfragen, mache ich mir da keine Sorgen.. -
Frag Uwe doch mal, ober er eine extra Area "Taktik", "Systeme" oder so aufmachen mag, Du findest auch hier bestimmt viele, die mit Dir so etwas auseinander diskutieren.
Es heißt eingangs ja "Schwerpunkt Kinder und Jugendtraining", also nicht ausschließlich. Vielleicht ist dieser Vorschlag aber auch schon vor meiner Zeit in diesem Forum gemacht und für nicht mehrheitsfähig befunden worden..
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Vielleicht reden wir da jetzt aneinander vorbei. Natürlich wollen die Kids gewinnen, Tore schießen und Tore verhindern, Grundprinzip und Ziel des ganzen. Manche Trainer übertreiben es halt aber mit dem Gewinnen wollen und meinen, in der Leistungsklasse auch bei den kleinen Kids nach Leistung, also nach Leistungsvermögen, gehen zu müssen. Dieser Leistungsdruck ist meiner Meinung nach noch früh genug dran. Wie für mich eine vernünftige Leistungsklasse aussehen würde habe ich ja bereits geschrieben, ich bin also kein grundsätzlicher Gegner davon.
Zum Thema Spass am Gewinnen: Wir sind letztes Jahr als junger Jahrgang zweiter geworden und haben beide Spiele gegen den späteren Staffelsieger verloren. Es waren aber die geilsten Spiele, die wir bis dato oder überhaupt in dem Jahr hatten, inklusive Spass
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Nein, dass Spieler in dem Alter schon mal die eine oder andere Verletzung (auch größerer Art) erleiden, dass Spieler in dem Alter Auslandsaufenthalte absolvieren sowie Spieler aufgrund schlechter Noten vom Aktivensport zurückgezogen werden, dass ist kein Pech, sondern das Ergebnis schwacher Trainerarbeit
Nein mal im Ernst, ich habe Dich bzw. Deine Einträge so kennen gelernt, dass Du sehr viel hinterfragst und versuchst zu ergründen, auch mal mit um die Ecke denken, schätze ich im übrigen sehr. Auch in diesem Fall machst Du Dir sehr viel Gedanken, was trotz passabler Punkteausbeute (Du schreibst ja Punktgleich mit dem Spitzenreiter) noch hätte besser laufen können oder ob aufgrund der aufgeführten Gründe es nicht besser möglich ist. Ich habe ja nur "kleine Jungs" im Vergleich zu Dir, hätte aber ähnliche Probleme. Wir stehen sehr gut da und spielen schönen Fussball, was zum Teil auch an der Ausgeglichenheit liegt, d.h. wir sind nicht von einem Spieler abhängig, der alles abschießt. Dennoch würden wir mit Sicherheit mittelgroße Probleme bekommen, wenn der eine oder andere langfristig ausfallen bzw. aufhören würde.
Vielleicht stehst Du ja an der Stelle, dass das hoffentlich Optimale an fussballerischer Entwicklung erreicht ist, was eben durchaus durch Wegbruch bestimmter Spieler nur begrenzt auf den Platz zu bringen ist. Wenn Du Deine Mannschaft bereits durch gute Ausbildung an ihr oberes Limit gebracht hast, d.h. was möglich ist an fussballerischer Klasse der gesamten Mannschaft ist auch erreicht, dann müsste man es akzeptieren, dass es jetzt nicht so gut läuft und "auf bessere Zeiten hoffen" (Rückkehr verletzter Spieler etc.) bzw. an der Stelle weiter machen.
Fazit: Viel Pech, unglückliche Umstände und viel Raum, sich als guter Trainer weiter zu engagieren
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will ja nicht klugschnacken, aber bist Du vielleicht eher auf der Suche nach Spielsystemen und deren Umsetzung?
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Eine Leistungsklasse heißt für mich eine Spielklasse, in der schon eine gewisse Qualität, eben "Klasse", vorhanden ist. Da spricht für mich persönlich nichts gegen, weil es weder für den Sieger noch den Verlierer von 20:0 - Spielen hilfreich ist, solche Spiele zu absolvieren. Bekäme man es hin, die Mannschaften nach ihrem Leistungsstand vorab zu sortieren, dann hätten alle etwas davon.
Zitat:
Dennhold schrieb am 16.11.2008 21:47
wo ist eigentlich das Problem bei Leistungsklassen in der E-Jugend? Wir befinden uns nunmal in einer Leistungsgesellschaft. Die E-Jungs gehen in die Schule - und da nicht mehr in die 1. Klasse... Dort, und auch später wird auch Leistung erwartet. Und so ist es auch im Fussball. Ob man dis nun wahrhaben will oder nicht! Es kann mir keiner erzählen das die Jungs nur Spaß haben wollen. Was ist denn "Spaß".? Ist das im Fussball nicht auchmal ein Tor zu erzielen - ein Spiel zu gewinnen oder auch ein verwandelter 9m nach dem Spiel (bei uns Tradition)?
Das liest sich für mich, als wenn ich einfach mal ein bißchen Leistungsgedanken in die Sache bringe, was mir persönlich nicht gefällt, Dennhold. Gerade bei den Kids sollte das Spiel der Höhepunkt sein von dem, was wir uns im Training erarbeitet haben. Bei der Leistungsabfrage steht aber nicht mehr das teilweise mehmals in der Woche Zusammensein, trainieren und Spielen, sondern das am Wochenende "Leistung zeigen" im Vordergrund. Gepaart mit Auf- und Abstieg am Ende der Runde kommt dann noch der Ergebnisdruck hinzu, der das Paket dann abrundet
. Ich denke immer noch, unser Auftrag sollte sein, den Kindern mit Spass an ihrem Hobby Fussball beizubringen. Nur des lieben Leistungsgedanken willen eine Leistungsklasse einzurichten halte ich für nicht gut. Um Horrorergebnisse 20:0 aufwärts zu vermeiden wäre es schön, unterschiedliche Spielklassen zu haben. Ich glaube aber auch an die These von Andre, dass sich hier viel zu viele "Erfolgstrainer" tummeln, die eben doch schon mit Kids Erwachsenenfussball auf Ergebnis spielen. Denn es tun sich zwei Aspekte für mich auf:
1) Es ist leider durchaus erfolgbringend, teilweise die Ausbildung hinten anzustellen und mit den Kids Elemente des Erwachsenenfussballs umzusetzen, was etliche auch des Ergebnisses zuliebe oft und gerne anwenden (Taktik- anstatt Techniktraining, frühes trainieren von körperlicher Härte, entsprechende Ansprache der Kids etc.). Bringt den Kindern zwar nur den kurzfristigen Erfolg, weil die nachhaltige Ausbildung leidet, aber das interessiert meist wenig bis gar nicht.
2) Bei einer Einteilung in entsprechende Spielklassen gibt es immer wieder Vereine, die ihre starke Mannschaft in der schwächeren Spielklasse einteilen, weil es eben doch viel mehr Spass macht, mit 20 Toren Unterschied zu gewinnen anstatt vielleicht auch mal zu verlieren.
Ich würde dieses Jahr gerne in einer wie von mir definierten Leistungsklasse spielen, da wir bis auf anderthalb Gegner dieses Jahr keine echten Prüfsteine haben. Leider gibt es bei uns in der 7er D so etwas nicht. -
Ich spanne jetzt mal den ganz großen Bogen und breche das ganze auf meine Jungs runter:
Ich lege großen Wert darauf, dass die Jungs viel mit dem Ball können, Passen steht natürlich auch ab und an auf dem Programm. Im Spiel erwarte ich vor allem Tempo, egal ob in Einzelaktionen oder beim Passen (beim Passen eben die wenigen Kontakte). Den Spielwitz macht dann doch aus, dass die Jungs nicht festgelegt sind auf entweder stures Kombinationsspiel oder gezielte immer-wieder-Einzelaktionen. So können die Kids selbst entscheiden, ob in der jeweiligen Situation die Lösung in der Einzelaktion oder im schnellen Passspiel über mehrere Stationen liegt. Sie müssen halt handlungsfähig sein (mein Lieblingswort bei der Umschreibung der Ausbildungsziele der Kids
).
Was die "Großen" angeht war ich immer ein riesenFan des Zidane: Er konnte Gegenspieler auf dem Bierdeckel austanzen und war sich aber auch nicht zu schade, den einfachen Pass zu spielen, wenn es das naheliegenste schien. Ich glaube gar nicht mal, dass es die reine Anforderung des schnellen Passspiels ist, was die derzeit "Guten" so gut aussehen lässt. Mich haben z.B. die Russen mit Ihrem Spiel schwer begeistert. Da war aber nicht nur der schnelle Pass dabei, sondern überhaupt eine hohe Laufbereitschaft (für mich resultierend aus einer hohen Spielfreude) und sie waren großenteils auch einfach gut am Ball, und wer gut am Ball ist, der hat Luft fürs Erfassen der Situation. Wenn man derzeit sieht, wie lange manche brauchen, bis der Ball kontrolliert ist oder teilweise totgestoppt wird, bevor es überhaupt weiter geht, der braucht sich nicht wundern, wenn ihm der Gegner bereits auf den Füssen steht. Also steht für mich hinter all dem nicht nur die Fähigkeit, schnell passen zu können sondern eben eine allgemein gute Ausbildung am Ball. -
Zitat:
Christoph schrieb am 13.11.2008 08:25
Ich sollte es mit den Buchstaben nicht übertreiben...
gibt ja nix schlimmeres wie das Gefühl, das ein Joke an einem vorbeigezogen ist. Was meinst Du damit??
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Zitat:
Christoph schrieb am 13.11.2008 08:13
Wer davon profitiert? Der talentierte Spieler kann sehr wohl vorwärts kommen. Aber man sollte keine allzu hohe Ansprüche stellen.
Da bin ich ganz bei Dir, klar kann ich Spieler fördern, indem sie eine Altersklasse höher spielen. Hier war aber ja die Frage nach einem zwei-Jahrgangs-Sprung, dazu noch auf Großfeld. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein 9jähriger Spieler schon etwas davon hat, bei den 11jährigen auf dem Großfeld rumzuturnen. Klar gibt es immer die Sonderfälle, wo bestimmte Gegebenheiten bestimmte Maßnahmen rechtfertigen, aber grundsätzlich eher doch "nö". -
Für mich stellt sich die Frage des Warum! Wer hat etwas davon und was hat er davon? Mir würden jetzt auf jeden Fall nicht viele Dafürs einfallen, schon aber ein paar Dagegens.
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Ich bin mir sicher, dass die Qualität des Kaders bei Bayern ausreicht, um ein akzeptables Ergebnis am Ende der Runde einzufahren. Überhaupt wird immer vom Bayern-Dusel gesprochen, den auch ich immer gerne mal aufstönend meine zu sehen, aber einen solch beständigen Dusel über Jahre oder gar Jahrzehnte (bin der Meinung ihn selbst in den 90ern das erste Mal als Erklärung für einen scheinbar glücklichen Sieg der Bayern herangezogen zu haben) kann man nicht einfach haben, ohne selbst etwas dafür zu tun, so nach dem Motto "Glück muss man sich erarbeiten". Nachdem ich in meinen Jungen Jahren (Gott ist das lange her mit meinen jetzt 34 Jahren
) selbst in Fan-Club-Kutte die Bayern von der Stehtribüne bebrüllt und verhasst habe, muss ich mit der Zeit doch ein wenig die Qualität der dort gemachten Arbeit akzeptieren. Sie haben es immer, vor allem mit dem stets vorne wegpreschendem Hoeness geschafft, dafür zu sorgen, dass sie das Maß aller Dinge sind. International wird es immer schwer bleiben, Erfolg lässt sich bis zu einem bestimmten Rahmen halt doch kaufen, vielleicht nicht mit letzter Konsequenz, aber es reicht, um oben dabei zu sein. Und da werden uns die Top-Ligen in Europa wahrscheinlich noch lange auf der vernünftig wirtschaftenden Nase herumtanzen. Aber auf dem deutschen Markt sehe ich nicht die Gefahr oder für mich besser die Möglichkeit, die Vorherrschaft der Bayern zu brechen. Vielleicht mal kurz, aber dann wird eben nochmal nachgekauft wie vorletzte Saison. Wer will es schaffen? Schalke schlägt sich in schöner Regelmäßigkeit selbst, Bremen spielte schon lange am oberen Limit (sehr zu meiner Freude, womit meine Sympathien klar sind
), Hamburg, Leverkusen und wer sonst noch so zum üblichen Verdächtigen-Kreis gehört besitzt weder aktuell die Stabilität noch die Nachhaltigkeit, um auf Dauer, sprich die nächsten Jahre, in Deutschland die Nummer 1 zu sein. Insofern wird also Klinsmann seine Zeit bekommen. Vielleicht wird er irgendwann früher oder später gehen und man wird sagen, es war nicht der Idealfall für die Bayern, das wird man sehen.
Edit: Habe nochmal nachgelesen, es wird vielleicht nicht so deutlich: Natürlich gehöre ich zu denen, die sich einen feixen, wenn Bayern mal wieder stolpert. Ich denke aber, Herr Hoeness wird recht behalten und am Ende werden die Bayern näher an ihrem Soll sein als wie es mir oder anderen lieb sein wird
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Ich lese aus Deinem ausführlichen Statement heraus, dass der Trainer eigentlich bisher sehr gute Arbeit gemacht hat, jetzt aber selber wie Du schreibst am Boden zerstört ist. Da Ihr ein gutes Verhältnis habt, kann ich verstehen, dass Du helfen möchtest. Ich hoffe, das Verhältnis ist so gut, dass er Deine Hilfe als Hilfe ansehen wird.
Vielleicht ist die Vermutung von Dir, dass es mit dem Schlaganfall zu tun hat, gar nicht mal so verkehrt. Denn was passiert, wenn ein Trainer nicht mehr die Muße hat, sich ordentlich auf ein Training vorzubereiten, er kramt evt. alte Trainingseinheiten heraus oder macht irgendwas, um die Trainingszeit herumzukriegen. Das man nach einem Schlaganfall evt. anderes um die Ohren hat wäre nur normal, umso schöner, dass er weiter machen kann als Trainer.
Ich würde Dir auch empfehlen, das Gespräch zu suchen, aber ganz behutsam. Du beginnst es, indem Du auf ihn zugehst, ob er bereit dazu ist wirst Du sicher schnell merken. Vielleicht kommt Ihr ja im Gespräch selbst darauf, dass es im Moment, was Training angeht, nicht so läuft. Evt. kannst Du Deine Hilfe anbieten (ich weiß allerdings nicht, ob Du es von der Zeit her hinbekommst die eine oder andere Trainingseinheit zu übernehmen, damit er ein wenig zeitliche Entlastung hat und ich weiß nicht, ob Dein Kollege dies überhaupt wöllte). Vielleicht hilft ja solch ein Gespräch, um wieder aus dem Trott zu kommen.
Ich drücke Dir jedenfalls die Daumen. -
Zitat:
Gerri schrieb am 09.11.2008 21:27
Nach jahrelanger Erfahrung wage ich zu behaupten, dass 2 x Training ok ist, ab 3 x Training jedoch auch fußballerische Ziele verfolgt werden können.
Hi Gerri,
mit dem Satz sprichst Du ja quasi jedem, der zweimal trainiert, ab dass er fussballerische Ziele verfolgen kann, weil dass ja erst ab dem dritten Training möglich ist.
Ich fand den Ansatz von Hattabi ganz gut, an dem zusätzlichen Tag vielleicht Dinge zu trainieren, die einem sonst gefühlt zu kurz kommen.
Klar muss JEDES Training mit Leben gefüllt sein, was ich aber meinte (ich denke Hattabi geht in die gleiche Richtung), ist dass man neben den bisher zwei "fussballerischen Höhepunkten" in der Woche, die das Training ja bedeuten sollte, nun einen dritten Höhepunkt zu schaffen hat. Wer das schafft, alles prima. Wer das aber nicht schafft, dessen Kids überrennt vielleicht schnell die Terminvielfalt, konzentriert auf eine Sportart. Da kommt dann irgendwann der "öööääääh, schon wieder Training"-Effekt. -
Zitat:
anil-a schrieb am 09.11.2008 00:07
Dieser spieler ist aber ein guter spieler ist einer der schnellsten, besser gesagt er ist einer der besten.
Nur so zum Verständnis: Stellst Du jetzt für Dich fest, dass..
a) ein guter Spieler und auch immer einer der schnellsten sein muss, sonst ist er kein guter, oder
b) ist Dein Spieler ein guter UND einer der schnellsten?
Ich denke, Du gehst eher von a) aus. Sicher wirst Du recht haben, dass ein ideales Körpergewicht Vorteile mit sich bringt. Aber mehr wie vielleicht ein entsprechendens Training halte ich ehrlich gesagt für eine Bezirksliga zuviel. Wenn Er die Vorstellung von Dir teilt, dass es eigentlich durchaus für Mehr reichen könnte, dann kann man natürlich darüber reden und er kann versuchen, eben diese Kilos, die er zuviel hat, loszuwerden durch entsprechende Ernährung etc. Das hängt für mich aber eben auch wie für Hattabi davon ab, wo es hingehen soll.
Manchmal sieht man Spieler und wundert sich, wo die mit dem Körperbau solch eine Koordination und solch ein Tempo hernimmt. Deshalb kann es durchaus sein, wenn es für Euch reicht und er mit seinem Körperbau zufrieden ist, dass man da dann eher nicht versuchen sollte dran zu drehen. -
Jedes Training mehr bedeutet mehr Übung, man kann mehr Inhalte rüberbringen, intensiver trainieren, aber..
1) Man muss als Trainer das ganze auch mit Leben füllen können, damit meine ich das MEHR, was man den Jungs beibringen kann. Alleine einfach öfter traineren ohne mehr Inhalt macht das ganze schnell langweilig.
2) Man muss aufpassen, dass man die Kinder nicht verbrennt. Am Anfang können vielleicht alle begeistert sein, aber wenn ihnen dann das ganze doch zuviel wird verlieren sie evt. die Lust bzw. die Leistungsbereitschaft sinkt.
Wir trainieren zweimal, dreimal wäre bei dem, was unsere Jungs noch so haben, definitv zu viel. Ich halte persönlich dreimal noch durchaus für ok, aber es muss auch passen. Wenn ich auf einmal sagen würde, wir trainieren jetzt dreimal, dann würde es aus genanntem Grund nicht passen. Grundsätzlich zuviel finde ich es nicht unbedingt. -
Nochmal kurz als Nachtrag:
Ich habe gestern mit einem zuständigen Herrn beim DFB gesprochen und mir Broschüren organisiert. Seine Aussage war unter anderem, dass "der DFB keinen einzigen Euro mehr für Hallenfussball in die Hand nimmt", d.h. es soll absolut Futsal gefördert und gefordert werden, halt mit der Trägheit, die eine solch großer Laden mit sich bringt (meine Einschätzung).
Die Meisterschaften, welche Hattabi anspricht, hat er auch genannt, Herren und C-Jugend. Die Qualifikation der Teams läuft über die Landes- und Kreisverbände, je nachdem wie aktiv es dort "beworben" wird. Wer daran teilnehmen möchte, sollte sich also über seinen Landesverband (Beauftragter für Breiten- und Freizeitsport) melden und wird sicher mit offenen Armen empfangen, da es bisher nicht wahnsinnig viele Interessenten gibt, es werden halt die sein, die WEEEIIIIIT über den Tellerrand hinausschauen
Ich selbst finde vor allem das Addieren der Fouls und das gezwungernermaßen technische Spiel ganz prickelnd, was ohne Bande nötig ist. Wir haben bei uns das Glück, Hallenzeiten in einer großen Handballhalle zur Verfügung zu haben mit Freiraum am Wochenende, wo man auch ein Turnier durchführen kann.
@ Andre: Da wir gerade mal jeweils eine Bambini, E, F und D haben sowie in der Spielgemeinschaft ab C jeweils eine C und eine B, kommt da nicht soviel zusammen. ich bin aber am Überlegen, evt. ein kleines Turnier mit ein paar wenigen Mannschaften durchzuführen, um Erfahrungen zu sammeln und vielleicht Kreisübergreifend mal einen kleinen "Futsal-Vormittag zu organisieren, wo man sich als Trainer trifft, die Regeln vorstellt und ein wenig kickt. Aber sind schon gute Ideen bei, danke.
Bitte ruhig noch mehr Ideen, was könnte man machen, was würde Euch ansprechen, Perspektiven etc.
Ich denke, Futsal wird kommen, und wer mag, kann sich schon vorher damit auseinandersetzen, warum immer warten, bis es mundgerecht vor einem auf dem Teller liegt. -
Ich habe einen Moment überlegt, ob ich diese Frage an die Diskussion im geschlossenen Bereich anhänge, mich dann aber doch entschlossen, es als neues Thema aufzumachen, da es mir nicht um die Grundsätzliche Diskussion (Futsal toll oder nicht toll) geht, denn die habe ich für mich bereits beantwortet..
Ich überlege, wie Futsal bei uns stattfinden könnte. Klar, im Training, vielleicht mal ein nettes Turnier unter Freunden. Wünschenswert wäre in meinen Augen irgendwann die Durchführung der Hallenkreismeisterschaften ab sagen wir mal D-Jugend in futsal-Form. Ich denke aber, dass es sich an bestimmten Dingen beißen könnte mit dem Jetzt:
- Hallenzeiten sind knapp bemessen, Futsal lässt sich aber ja nicht minutiös planen, gibt also Probleme mit der Hallenplanung
- Die Anzahl der Schiedsrichter ist jetzt schon knapp, wie sieht es dann aus, wenn ich zwei pro Spiel benötige plus Zeitnehmer
- Viele Trainer haben sich mit Futsal noch nicht auseinander gesetzt und werden wahrscheinlich nicht alle begeistert aufspringen, wenn man die Ausrichtung offizieller Turniere in Futsal-Form anregt
Bin ich jetzt wieder zu euphorisch, wenn ich mich mit solchen Gedanken beschäftige?
Muss ich wirklich erst selbst drei Jahre lang ein Turnier durchführen, damit genügend Mannschaften Futsal kennen gelernt haben und urteilen können, bzw. sich mit der offiziellen Version anfreunden könnten?
Sollte man eine Futsal-light-Version anregen, z.B. mit weiterhin "normaler" Zeitnahme?
Ich habe manchmal das Gefühl, wir sind in Sachen Fussball der Kreis, der als letztes elektrisches Licht kennen gelernt hat. Ich würde dies bei Futsal gerne ändern, habt Ihr Tips, wie man das angeht?
