Beiträge von Holler

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    Hi Steini,


    eine weltklasse-Idee in meinen Augen :thumbup: :thumbup:


    Da gerade dieses Thema große Wellen schlägt würde ich hoffen, dass man diesen Vorschlag vielleicht wirklich in die Tat umsetzt, es müssten vielleicht nur die richtigen Leute diese Idee auf den Tisch bekommen. Vielleicht kannst Du es ja in die Hand nehmen, damit aus Deinem "ausbaufähigem" Vorschlag (ich finde ihn persönlich 1:1 umsetzbar) vielleicht etwas werden kann?! Vielleicht wäre sogar Uwe jemand, um es mitzunehmen in die richtige Runde?

    Besonders die Vergabe an Katar führt mir mal wieder vor Augen, worum es beim Fussball wirklich geht. Ok, wusste man vorher auch, aber dass man so über Argumente für und gegen Bewerber hinweggeht, mannomann X(

    Genau das kenne ich und weisst du was, ...bin gerade so in der Stimmung das mal loszuwerden. Lass das "Weib" doch meckern und bleib wie du bist. Finde ich nämlich toll und dein Sohn auch. Ferner, ....du mußt deinen Mann stehen, wenn`s drauf ankommt und dann mit Vollgas auf die Zwölf...das versteht Sohnemann mit Sicherheit, weil wenn er was von Dir hat, ist er dazu auch in der Lage, ...ist ja nicht dumm der Bengel. Mit anderen Worten, ...hat sie nicht recht :!: ;)


    Danke für die Unterstützung, Andre, :D


    aber hier laufen wir vielleicht doch ein wenig auseinander. Du selbst hast mal etwas von Augenhöhe geschrieben, um mit Kindern auf Augenhöhe zu kommunizieren müsste man sie hochheben, sie würden mit den Beinen in der Luft hängen. Ich fand das sehr gut und anschaulich: In der Tat kann das den Kindern manchmal die Bodenhaftung nehmen, sie verlieren den Bezug, und das kann nicht immer gut sein. Nicht anderes passiert unserem Fragesteller hier, die Bezüge sind durcheinander geraten, weil Grenzen verschwimmen. Auch wenn mein Sohn mich mittlerweile in Sachen Größe hat, wir unterhalten uns rein körperlich "auf Augenhöhe", so bleibt er halt noch ein Kind und ich ein Erwachsener, und das sollte nicht zu oft verschwimmen. In diesem Punkt würde ich meiner Frau weiterhin recht geben, dass es für ihn nicht immer einfach ist, dies bei unserem Umgang miteinander zu verinnerlichen.


    Da meine Frau ja nicht mitliest: Wir werden natürlich weiterhin unseren Blödsinn machen, ich mache es ihm also nicht leichter, es auseinander zu halten :D Es wird z.B. weiterhin ein "nenenenenee" á la Maulwurf am Abendbrottisch geben, meine Frau wird weiterhin die Augen verdrehen und ggf. auch meckern, während die Herren vor Lachen ihr Brot fallen lassen..


    Das ist aber auch "inter-Familiär", nicht zu vergleichen mit einer Trainer-Spieler-Situation..

    Also es ist so, dass ich z.B. auch mal mit ein paar aus meiner Mannschaft ins Kino fahre und so.


    Zitat

    Ich schreib dann irgendein kram und smilies bis er halt genervt ist und aufgibt.


    Entschuldige, wenn ich es so direkt sage, aber ich habe das Gefühl, dass es Dir mit Deinen 32 Jahren bisher überhaupt nicht gelungen ist, eine Grenze zu ziehen. Kinder brauchen halt ihre Grenzen. Wenn ich mit meinem großen Sohn (13, ebenfalls 97er Jahrgang wie Deine Truppe) zu viel herum albere (und das kommt bei mir und meinem kindlichen Gemüt oft vor :D :whistling: ), dann meckert meine Frau, wenn es mit dem Respekt an anderer Stelle mal kurz hapert: "Wie soll er das auseinander halten, mal spielst Du den Kumpel und dann muss er Dich wieder wie einen Vater behandeln": Und was soll ich sagen, sie hat recht!! Die beiden Zitate, die ich herausgezogen habe aus Deinem Text, gehen genau in diese Richtung: "Ins Kino und so". Du scheinst lieber mitten drin zu sein als wie entsprechend Deines Alters oben drüber, und dann kann so etwas dabei herauskommen. Ist natürlich alles Ferndiagnose, mach was draus ;)

    Hab was erfahren können:


    Anruf beim Landessportbund: Es gibt Richtlinien, die zu einer Beantragung der Zuschüsse beachtet werden müssen (hat hier einer von Euch bereits als Link eingesetzt). Die eigentliche Ausschüttung liegt aber in den KSB's (Kreissportbund, was ist eigentlich die Mehrzahl, ..Bünde? :huh: ). Damit ist nicht nur die Höhe, sondern die gesamte Art der Festlegung der Zuschüsse gemeint. Ähnlich wie beim Fussball dfb und Landesverbände, der Landessportbund gibt grobe Richtlinien und Empfehlungen aus, unten kann dann aber jeder machen, was er will.


    Anruf beim Kreissportbund: In unserem Kreis gibt es derzeit 2,20 Euro pro durch einen lizenzierten Trainer gehaltene Übungsleiterstunde als Zuschuss. Im Klartext: Für jeden lizenzierten Trainer (ab Fachübungsleiter C aufwärts, ein Unterschied zwischen den Lizenzen wird nicht gemacht) kann der Verein entsprechende Zuschüsse beantragen. Der Verein muss dazu die Lizenz an den Landessportbund melden, aus diesen Meldungen heraus zieht sich der Kreissportbund dann die zuschussberechtigten Vereine und sendet diesen einen Verwendungsnachweis zu, in dem die Stunden pro Trainer und Halbjahr eingetragen werden müssen. Zum jeweiligen Stichtag 15.07 bzw. 15.01. muss dieser dann beim KSB vorliegen. Pro Übungsleiter dürfen max. 100 Stunden pro Halbjahr eingetragen werden. Eine genaue Überprüfung findet nicht statt, "wenn ein Verein mit 50 Mitgliedern aber 10 Übungsleiter angibt wird man schon mal stutzig beim KSB". Ein Übungsleiter darf in unserem Kreis, wenn er denn soviel Zeit hat, sogar in mehreren Vereinen jeweils bis zu 100 Stunden tätig sein! Die Gelder kommen zusammen durch den Landkreis und den Landessportbund, danach richtet sich dann auch der genau auszuschüttende Betrag, in den letzten Jahren ist er bei uns von 2,42 Euro eben auf diese 2,20 Euro gesunken, aber dies sei derzeit stabil, "da der LSB diese Förderung für sehr wichtig hält".


    Somit habe ich mein Ziel erreicht, ich kann genau sagen, wieviel Geld unser Verein beantragen darf und dann auch bekommt, diese Aussagen "so viel ist das nicht" oder "das variiert immer sehr" können damit in die Tonne!! Wichtig ist aber natürlich, dass dem Trainer auch ein entsprechendes Honorar gezahlt wird, für das der entsprechende Zuschuss beantragt werden kann!! Der Zuschuss beträgt ca. ein drittel (genaues bekomme ich evt. noch) des gezahlten Honorars, also müsste ich vom Verein mindestens 6,60 Euro bekommen. Diese kann der Trainer ggf. auch als Spende wieder zurück überweisen, aber das Geld muss halt fließen. Es gibt lt. dem Kollegen beim KSB natürlich auch Vereine, wo das nicht der Fall ist, da gilt dann bloß nicht erwischen lassen.


    Fragt aber einfach bei Eurem KSB nach, es ist wohl noch unterschiedlicher als unsere Ausschreibungen für den Spielbetrieb ;) Danke für Eure Hilfe und Denkanstöße

    Ich denke auch, wenn der Verein durch eine erworbene Trainerlizenz MEHR Geld einnehmen kann, dann ist es nur rechtens, wenn er sich zumindest an den Kosten dafür Beteiligt. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter: Ein gut sortierter Verein sollte sogar das Bestreben haben, einem Trainer die Ausbildung zu finanzieren, so er denn mit dieser Ausbildung letztendlich den Verein bedient. ich gehe dabei immer von Vereinen wie dem unseren aus, wo ich als Trainer zweimal die Woche zum Training auf dem Platz stehe, am Wochenende zum Spiel - und das alles für lau. Wenn der Trainer sich mit dieser Lizenz entsprechend bezahlen lässt, dann sieht es wieder anders aus. Und wenn wie in unserem Fall scheinbar mögliche Gelder durch den Vorstand nicht "eingesammelt" werden durch entsprechende Beantragung, dann ist das schon ärgerlich, denn so etwas sehe ich ganz klar als Vorstandsaufgabe. Wenn aber die Lizenz nicht entscheidend ist für die Vergabe der Gelder, dann müsste man sich als Trainer wohl vorher mit dem Verein darüber unterhalten, ob er eine Weiterbildung mittragen würde, denn finanziell hätte er davon keinen Mehrwert, und eine gesteigerte Trainerqualität ist nicht jedem Vorstand auch Geld wert, aber die Verteilung von Geldern zwischen dem gut ausgebildeten Jugendtrainer und z.B. der ersten Herren mit einem Wald- und Wiesenschreier als Trainer füllt eh problemlos neue Treads.

    Was ich überhaupt nicht verstehen kann ist, dass ein Verein einem nachfragenden Mitglied hierüber keine Auskunft gibt. Das sind doch keine Geheimnisse.


    Ich denke gar nicht mal, dass sie bewusst keine Auskunft geben wollen: Sie KÖNNEN einfach gar nicht, da sie selber keinen Durchblick haben. :huh: Es liegt jetzt wieder der Fall vor, dass ein Trainer nach einer Kostenbeteiligung gefragt hat an der Trainerausbildung. Auf das Argument, dass der Verein dadurch ja auch entsprechend Gelder einnehmen kann, kommt dann immer die Antwort, dass das "soviel ja gar nicht ist, wie man immer denkt", und genau dies möchte ich gerne mal hinterfragen und ggf. widerlegen, daher die Suche nach genauen Angaben, nicht unbedingt genaue Summen, aber genaue Berechnungsgrundlagen.



    Dein Vorstand MUSS das wissen. Wenn nicht - wählt einen anderen :)


    Meine Stimme haben sie. Also die neuen im Vorstand. ;) Aber a) haben noch viel zu wenige Durchblick, wie wenig unser Vorstand macht im Vergleich zu dem was man machen könnte (jede offizielle Kassenprüfung würde wahrscheinlich zur Vereinsschließung führen, da unser Vorstand ja nicht einmal einen Plan hat über die eigenen Finanzen), b) machen zu viele herum auch "nichts", deshalb fällt dieses Vakuum nicht weiter auf und c) will wie üblich kein anderer so einen Posten übernehmen, wie Trainer wächst so etwas nicht auf Bäumen, man muss suchen/ werben, und da beißt sich aufgrund des fehlenden Aktionismus die Katze in den Schwanz.



    Insgesamt also 0,37 EUR. Für einen Trainer-C gibt es 650 Punkte, d.h. bei uns in Bayern und in unserem Kreis (die 0,11 EUR zusätzlich) kriegt jeder Verein für nen Trainer-C : 0,37 EUR * 650 = 240,50 EUR p.a. (egal übrigens ob der was macht oder nicht).


    Genau solche Angaben suche ich für uns, zum Teil geben die Links von Euch schon etwas dazu her. Es steht unwahrscheinlich viel darin, was gefördert wird, was für Vorraussetzungen gegeben sein müssen usw., was ich aber zum Beispiel noch gar nicht gelesen habe, ist eine Unterscheidung nach Übungsleiter und Übungsleiter mit Lizenz C oder B. Und auch dieses Punktesystem habe ich bisher nirgendwo gefunden. Ich habe aber so langsam den Eindruck, als wäre meine Frage gleichzusetzen mit der Frage "wer erklärt mir mal eben kurz das deutsche Steuergesetz". Ich werde Eure Suchergebnisse aber mal zu dem einen oder anderen Telefonat nutzen, mal schauen, was dabei heraus kommt.

    Hallo Zw3rg,


    das ist ja schon mal eine ganze Menge an Info, viel mehr als ich und wahrscheinlich viele andere bis hierhin hatten (oder bin ich am Ende der einzige Unwissende? :rolleyes: ). Mir war auch so, dass ausgeschüttet wird, was da ist, kann also mal mehr und mal weniger sein, feste Beträge gibt es nicht. Dein Beitrag gibt mir auf jeden Fall schon mal Einblick, was erfüllt sein muss, um überhaupt in den Genuss zu kommen. Was mich wundert, dass die Anzahl der Betreuer zwar als Mindestmaß erfüllt sein muss, es aber scheinbar keine Unterscheidung gibt bezüglich des Lizenzstatus?! Beliebtes Argument für eine Beteiligung der Vereine an den Ausbildungskosten eines Trainers ist ja häufig, dass dadurch mehr Zuschüsse gewährt werden, das geht aus der Übersicht nicht hervor. Ist dem so, wenn ja, in welchem Umfang, weiß das jemand?

    Wir lesen und schreiben immer wieder, dass die Vereine Fördergelder oder wie man es auch nennen möchte bekommen kann. Die Anzahl der Trainer, Trainerlizenzen oder auch Mitglieder scheinen da eine Rolle zu spielen, Paul Breitner hat etwas von einem Punktesystem geschrieben, was zur Berechnung dient.


    Auch unser Verein hat unsere Trainerlizenzen dafür immer angegeben, kann oder will aber keine Auskunft dazu geben, wieviel es letztendlich dafür gibt (so wie sie immer arbeiten glaube ich das sogar mit dem "nicht können" :rolleyes: ). Ich habe gestern mal die Jungs von google gefragt, die wissen ja eigentlich immer alles, aber scheinbar habe ich die falschen Fragen gestellt. Es muss doch irgendwo geschrieben stehen, WER den Vereinen WARUM und vor allem WIEVIEL zahlt ?( :wacko: .


    Also, hat jemand genaue nachlesbare Fakten irgendwo oder weiß wenigstens, wo man welche Fragen stellen muss, um eine Antwort zu bekommen? Es muss doch auch dieses Geheimnis des deutschen Fussballs irgendwie zu lüften sein, damit wir nicht immer von "müsste" und "könnte" schreiben ;)

    Vielleicht denke ich jetzt falsch, aber die Diskussion geht in die Richtung Hauptaugenmerk Mannschaft, die ihre Spiele verliert/ viel verliert/ hoch verliert. Ich habe es anders verstanden: Die Niederlagen sind nicht der Knackpunkt, sondern Knackpunkt sind die Trainer- oder Vereinskollegen, die nicht verstehen können, dass eine Mannschaft TROTZ Niederlagen Spass haben kann. Supertrainer macht scheinbar für seine Truppe eine gute Arbeit, denn die Stimmung ist gut, alle sind begeistert dabei - nur glaubt es ihm keiner! Er wird von seinen Kollegen belächelt, weil die Stimmung KANN ja gar nicht gut sein bei den Niederlagen :wacko: . Und das kann ich gut nachfühlen, und das ist auch der Grund, warum so viele immer noch Erfolgsdenkend (vom Spielergebnis her) arbeiten: Du wirst immer an Deinen Ergebnissen gemessen, keiner schaut dahinter, wie es läuft, warum man vielleicht verliert. Die Arbeit kann nämlich eine sehr gute sein, auch wenn man alles verliert. Und das war es auch, was er (in meinen Augen) meinte: Viele Checken nicht, dass die Anzahl der Siege oder Niederlagen nicht entscheident sein muss für die Grundstimmung. Und jetzt kommt die Forumsgemeinde und gibt Tips, wie er mit den Niederlagen umgehen soll, genau das braucht er aber anscheinend nicht ;)


    Am besten selbst mal beim Stützpunkt vorbeischauen, ob es wirklich so ist.

    Er hat ja eingangs von der Kreisauswahl gesprochen, ich kann es mir ebenfalls überhaupt nicht vorstellen, dass es hier um Stützpunkt geht. Kreisauswahltrainer wird manchmal auch der, der gerade da ist, egal wie kompetent.

    Ich kann Dir leider nicht mit großen Tips dienen zum Abwerben, ich frage mich aber, warum plant man schon langfristig den Gang in der D auf 11er Feld??? Wenn jemand argumentiert, er hat zu viele Spieler für das 7er Feld, oder der Spielbetrieb gibt kein Kleinfeld her, aber extra Spieler anwerben, damit man das Ziel 11er Feld anstreben kann? Ich habe mir jetzt einige Spiele im U13-Jahrgang auf 11er Feld angeschaut, ich finds einfach schlimm, diese vielen kleinen Geister verteilt über ein riesen-Feld, Torhüter, die völlig überfordert sind mit den großen Toren, ich kann daran nichts erstrebenswertes finden.

    Trainingstag ist immer der Montag, wobei dies in Absprache mit dem dfb in einigen Landesverbänden ein wenig anders läuft (zum Beispiel zwei mal Training). Der Verein, den Du ansprichst, wird der Verein sein, auf dessen Sportanlage es stattfindet, eine Objektivität der Stützpunkttrainer sollte dennoch gewahrt sein.


    Sprech einfach den zuständigen Koordinator an, um Details zu erfahren: http://talente.dfb.de/index.php?id=518892

    Bei Standarts kann das sinnvoll sein, im Spiel halte ich da nichts von! Der Vergleich mit dem Handball hinkt: Beim Handball bewege ich mich um den Kreis herum und versuche Lücken zu finden. Dafür ist eine Reihenfolge mehrerer aufeinander abgestimmter Läufe ein gutes Mittel, denke ich (bin allerdings Handball-Laie). Die Spieler können diese Läufe relativ frei machen, denn sie werden ja nicht übermäßig attackiert, erst wenn sie direkt zum Tor gehen. Beim Fussball sieht es anders aus, die Spieler werden mehr attackiert, der Gegner zieht sich nicht brav zurück, sondern agiert selbst, z.B. in dem er Passwege zustellt. Von unseren Spielern wollen wir doch, dass sie Situationen erkennen und Lösungen variabel anwenden. Beispiel: Wenn sich die Möglichkeit zum Hinterlaufen ergibt, dann sollen sie Hinterlaufen als taktisches Mittel kennen und auch anwenden können, dafür sollte dann kein Kommando nötig sein, höchstens während der Ausführung, um z.B. den Ball im richtigen Moment gespielt zu bekommen, aber nicht vor der Ausführung, um das Hinterlaufen anzukündigen. Was macht denn ein Spieler, wenn das Hinterlaufen per Kommando angekündigt wird, der Spieler ansetzt aber der Gegner dies erkennt und den Lauf- oder Passweg zustellt?


    Ich denke, wir müssen den Spielern im Training die taktischen Mittel aufzeigen, sie auch in Wettkampfform erlernen lassen, und wenn die Spieler es richtig können, werden sie es auch anwenden.

    Rauszufliegen heißt ja wohl, die Lizenz nicht ausgehändigt zu bekommen. Wenn jetzt jemand sich einfach weiterbilden möchte, um in einer "unteren Liga" einfach einen guten Trainerjob machen zu können, der wird dies doch dann mit dem im absolvierten Kurs erlangten Wissen, aber ohne "Schein" können, oder nicht? Nörenbergers Worte waren auch "dümmer wird man hier nicht", und auch da ist was dran. Trainern, die "durchfallen", fehlt dann halt die Zugangsberechtigung zu bestimmten Klassen, aber die benötigt ein Breitensport-orientierter Trainer eh nicht, oder nicht?

    Spieler machen meist das, was ihnen a) einfällt (Lösungsmöglichkeit für Spiel nach vorne=langer Ball) und b) was sie können (zu wenig Passsicherheit, um den Ball in den eigenen Reihen zu halten=schnell weg damit nach vorne).


    Ich würde an dieser Stelle das Kurzpasstraining nehmen, Lösen auf kleinem Raum und unter Gegnerdruck, so klein und soviel Druck wie gut Deine Spieler halt sind. Eine "Provokationsregel" würde für mich bedeuten, etwas spieluntypisches einzubauen, nur um ein bestimmtes Verhalten zu provozieren. Die Spieler müssen aber in gleichen Situationen trainieren wie sie sie auch im Spiel vorfinden, das würde ansonsten in Deinem Fall heißen, im Spiel fehlt die "Provokation", also langer Ball nach vorne.


    Trainiere mit Ihnen die Art, wie Du nach vorne spielen möchtest, wenn sie dazu in der Lage sind, werden sie es auch nutzen. Falls dann einer den Ball im Trainingsspiel doch nach vorne knallt, dann greifst Du halt ein.

    Was Spanien da gespielt hat, war RICHTIG GUTER FUSSBALL, das muss man wohl anerkennen. Diese Bewegung ohne Ball, "Spiel und geh" in Perfektion, wäre bloß nicht Deutschland der Gegner gewesen ;( Eine Spieleise der Deutschen wie gegen Argentinien hätte Spanien auseinander genommen, sobald sie den Ball gehabt hätten, hätte Deutschland den Ball nicht wiedergesehen, erst wenn er im Tor, Toraus oder bei Neuer gewesen wäre. Eine ein wenig Defensivere Taktik hätte ich da auch gewählt, aber so war es natürlich des guten zuviel: trotz extrem tief stehender Deutscher hat man es nicht geschafft, die Räume zuzukriegen, und wenn man dann doch mal in Ballbesitz gekommen ist, dann passierte bis auf wenige Situationen: Nix! Die einzige Chance hätten wir gehabt in dem Moment, wo wir in Ballbesitz sind, hätten wir da eine ähnliche Spielfreude und Laufbereitschaft sowie Passsicherheit wie gegen Argentinien gehabt, dann hätte es was werden können. So waren aber Spieler wie Özil überfordert, anders kann ich mir die Lethargie bei Ballbesitz nicht erklären. Da wäre ein Ballack vielleicht doch der eine gewesen, der den Weg hätte vorgeben können auf dem Feld. Die Mannschaft hat tollen Fussball gespielt, sich als tolle Truppe gezeigt, aber dieses Spiel hat angedeutet, da fehlt noch etwas Entscheidendes. Die für mich völlig unverständliche "Kampfansage" um die Binde von Lahm zu diesem Zeitpunkt erzeugt bei mir den Eindruck, dass da eine wilde junge Truppe mit jugendlichem Elan losgelegt hat und wie ein pupertierender Jugendlicher nun völlige Selbstständigkeit fordert, wo man sie doch auch noch mal wieder auf den Boden holen muss. Spanien hat es gemacht. Deutschland war aber definitv einer der wenigen positiven Höhepunkte dieser WM, Spanien war es gestern.

    diese vuvuzelas... ich hab das geräusch immer noch im ohr... NERV!

    Das muss ich aber auch sagen: die ganze Zeit über solch ein Stimmungsloses Getröte, von schönen Gesängen und Anfeuerungen ist GAR NICHTS zu hören, und gerade davon hatte ich mir bei der WM einiges erhofft
    :thumbdown: