und da soll es dann nur eine einheitliche Richtung in allen Bereichen des Kifu und Jugendfussball geben.?
Jeder Trainer sollte letztendlich seine eigenen Weg gehen, sobald er sich verbiegt wird es scheitern.
in einem andren Thread schreibst du:....das sind einfache, leicht durchzuführende Massnahmen durch den Verband, die den Kinderfussball wesentlich weiterbringen (Beeinflussung von Aussen, Alkohol und
Rauchen am Spielfeldrand)
Es gibt viele Trainer die glauben, die Beeinflussung von Aussen ist gut für die Kinder, die lassen sich auch nicht verbiegen, so sucht sich jeder raus, was ihm gefällt. Verbieg dich doch nicht nur in Sachen, die dir gefallen. Rauchen und Alkohol am Spielfeldrand waren früher doch auch ganz normal.
Lies mal Hallo, Trainer!.
Dieses Mädchen ist jetzt schon eine Frau und sie beschreibt auch, wie sie sich gefühlt hat, mit wenig Einsätzen. Gesagt hat sie zum Trainer nie etwas, der dachte wahrscheinlich auch, es ist alles super. So wie ich sie kenne, wird sie am Spielfeldrand auch ihre Späße gemacht haben, war aber tatsächlich tieftrauig und schnell ohne Selbstbewusstsein. Könnt ihr in die KInder reinschauen? Wenn beschrieben wird, wie toll das mit den Bankdrückern klappt, dann stimmt das so in der Realität nicht. Es ist ein Wunschdenken der Erwachsenen, hat aber mit der Kinderwelt nichts zu tun. Und, je jünger die Kinder sind, desto weniger verstehen sie irgendwelche Erklärungen, weshalb sie wenig spielen.
In Bezug auf traurige Bankdrücker gibt es kein sich verbiegen lassen, es gibt nur eine Realität und an die sollte sich jeder Trainer halten.
Günter, die Bemerkung "Wobei es für mich bis heute noch keine Beweis dafür gibt, welche einheitlichliche Richtung die letzendliche Wahre ist." ist völlig unnötig. Kinder dürfen, ich glaube seit 1980, nicht mehr gezüchtigt werden. Es gibt bis heute keinen Beweis dafür, dass ab und zu ein kleiner Schlag Kindern fürs Leben schadet. Wer liefert mir den Beweis, dass durch Bankdrücken kein Kind seelischen Schaden zugefügt wird? Wenn man da nur bei einem Kind falsch liegt, ist das eine Katastrophe.
Günter, wegen deiner riesigen Erfahrung liegst du in der Beurteilung deiner betreuten Kinder bstimmt oft richtig, davon gehe ich aus. Dies aber als Aufruf an die Allgemeinheit und an die vielen Neulinge zu propagieren, bringt den Kinderfußball nicht weiter. Ich verfüge auch über jahrzehntelange Erfahrung im Kindersport würde aber niemals behaupten, in den ganzen Jahren fehlerfrei gearbeitet zu haben. Man muss sich doch ständig immer wieder hinterfragen, ob das alles so richtig ist, was man macht....und dazu gehört auch, sich mal verbiegen zu lassen.
Ich löse mal ein Zitat von Ralf Klohr aus em Zusammenhang:
Erwachsene denken, weil sich die Kinder dem Druck beugen, alles richtig zu machen. Sie unterschätzen die eigentlichen Bedürfnisse der Kinder.