Beiträge von Uwe

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    Sollte friedlich laufen, ich bin nicht da 8)


    Wenn ich darüber nachdenke, hätte man Düsseldorf-Berlin nicht abbrechen müssen? Wenn man schon damit droht, wann soll dann ein Spiel abgebrochen werden, wenn nicht dieses? Die Idioten freuen sich und werden eine Abbruchdrohung gar nicht mehr ernst nehmen. Ganz schwer, denn wahrscheinlich wäre es anders noch gefährlicher geworden. Auf diese Relegationsspiele sollte man sowieso verzichten, es geht dabei doch nur um zusätzliche Einnahmen. 3 steigen auf und 3 steigen ab, damit ist die Sache erledigt.


    In der vierten Liga steigt nur der Erste auf und die anderen Spielen um die goldene Ananas, dieses Jahr gibt es nicht einmal Absteiger. Bedeutet: bei 90% der Teams geht es um nichts mehr und damit gibt es auch erheblich weniger Zuschauer. Die Fernsehgelder hat man dort ja auch schon zugunsten der ersten drei Ligen zusammengestrichen. Ist auch egal, es geht ja nur noch um Liga 1 bis 3, die anderen spielen keine Rolle mehr.

    Günter, da ist das Problem wieder und zwar unbewusst. Wir Erwachsenen sollten den Kinderfußball niemals mit dem vergleichen, was wir im TV sehen, dann würden wir vom Spielfeldrand den Kindern beim Spielen zuschauen und mehr nicht.
    Irgendwie glauben wir aber immer, was die Profis vorführen ist auch ein Stück vom Kinderfußball und deshalb benehmen wir uns so daneben. Die Kinder haben ihre Vorbilder bei den Profis und setzen sie die schlechten Eigenschaften ein, müssen wir eingreifen. Die Spiele mit den Zuschauerausschreitungen haben keinen Einfluss auf den Kinderfußball, gefährlich wird es, wenn wir Notbremsen, taktische Fouls oder Schwalben dulden oder sogar fordern. Dann wollen wir Profifußball von den Kindern und man müsste uns verbieten, solche Spiele anzuschauen.


    das sind die Probleme, die der Fussball hat...
    Stimme ich dir zu............der Profifußball, nicht der Kinderfußball, wenn die Erwachsenen diesen nicht ständig mit dem Profifußball verwechseln würden.

    Da ist sie wieder die Antwort, die ich nicht wollte: "Wir können alles viel besser machen".


    Kicker, es gibt nur ein "ja" oder "nein" zur FPL. Antwortest du mit "nein", dann fehlt ein Unterstützer für die einzige kindgerechte Spielform, die sich langsam durchsetzt, Bei einem "nein" sorge dafür, dass die "Bunte Liga" die FPL überholt und nicht nur in einer Nische gespielt wird.


    Es gibt kein "die Zonen gefallen mir nicht", es wird auch keine "Bunte Liga" geben und auch kein "bei uns lauft das schon seit 20 Jahren prima", so wichtig sind Uwe, Günter und Kicker nicht. Wir haben jetzt die Chance die FPL uneingeschränkt zu unterstützen. Die Alternative ist, dass jeder weiterhin macht wie er will, schlimmstenfalls wird sich nichts ändern.
    Kicker, deine Bedenken kennt man natürlich auch bei der FPL seit Jahren und man hält trotzdem an den Zonen fest. Stimmst du mir zu, dass die Macher der FPL damit wesentlich größerer Erfahrungen haben als du, der das nur vom Papier kennt?
    Wer bitte kennt denn die "Bunte Liga"? Du kannst das gerne beim DFB vorschlagen oder beginne erst bei deinem Landesverband, dass ist einfacher 8) Fünf harte Jahre hat es gedauert,, erst jetzt ist die FPL halbwegs in den Verbänden angekommen.


    Jeder hier kritisiert die unterschiedlichen Spielbetriebe im Fußball, Geht es aber um den Kinderfußball, fordert fast jeder seinen eigenen Spielbetrieb,

    Günter,


    insbesondere Andre hat sich hier schon die Finger über Jahre wund geschrieben. Appelle, Kommunikation, Aufklärung dies ist alles nicht neu und wenn du in Breite das so durchziehen willst, wirst du schnell scheitern und zwar am eigenen Frust.
    Es helfen nur feste Regeln in Verbindung mit Aufklärungsarbeit.
    Deine Beispiel sind schön, gehen aber an der Realität vorbei, dies haben viele die über eine wirkliche Veränderung im Kinderfußball nachdenken, schmerzlich erfahren müssen. Einige haben hier im Forum schon geschildert, wie schwer es ist Eigeninitiative zu ergreifen. Es ist ein Kampf gegen Winmühlen und wir sollten uns endlich auf ein einheitliches System einigen, das für alle verbindlich ist. Wenn Leute wie du, die eigentlich den kindgerechten Fußball fordern, den vielen Kritikern immer wieder Nahrung geben, schadet das dem Fortschritt im Kinderfußball. Mehr Diplomatie ist gefragt und es dient dem Gesamtprojekt "Kinderfußball".


    Beispiel FPL:
    1. Keine Schiedsrichter
    2. Fanzone
    3. Coachingzone


    Jetzt gibt es die, die Punkt 1 nicht gut finden. Es gibt die, die Punkt 2 nicht akzeptieren und die, die 3. für überflüssig halten. Dann gibt es die, die einzelne Punkte eigentlich gut finden, sie inhaltlich aber teilweise ablehnen (z.B. Abstände). Es gibt immer einen Grund, Teile abzulehnen und zu kritisieren. Das Ganze deshalb als untauglich abzulehnen, bringt den Kinderfußball aber in den nächsten 20 Jahren nicht weiter.
    Wir verzetteln uns in unendliche Diskussionen, sollten aber einfach mal beginnen. Kritik und die daraus resultierenden Verbesserungen werden folgen, da kannst du sicher sein. Was wir benötigen sind Leute, die diese Spielform durchdrücken. Von "Oben" können wir wenig erwarten, die Angst ums Ehrenamt geht um, die Veränderungen müssen von der Basis durchgedrückt werden, dann kommt auch die Unterstützung von den Verbänden. Die FPL hat das schon sehr weit vorangetrieben. Sie läuft bereits seit einigen Jahren und jeder Versuch von Trainern, die eigentlich den kindgerechten Fußball wollen, diese Spielform wegen einzelner Punkte zu kippen, wirft uns um Jahre zurück. Es gibt keine flächendeckende Alternative.


    So wie du habe ich jahrzehntelange Erfahrung im Kinder- und Jugendtraining, die ich einbringen könnte und nochmal: ich umarme das mit, was ich vielleicht anders sehe, damit ich dem "Ganzen" nicht schade. Dies hindert mich nicht daran. mich auch kritisch zu äußern, aber ich werde den Kritikern keine Nahrung geben, um das "Ganze" abzulehnen.


    Deshalb meine ganz klare Frage:

    Bist du für die flächendeckende Einführung der FPL?


    Kein "ja,aber..."! Es gibt nur diese FPL mit diesen Regeln und ein "Uwe" oder "Günter" können diese in Teilen kritisieren, aber nicht ändern. Änderungen werden sich über Jahre aus der Praxis ergeben. Ich würde mit "Ja!" antworten und du?

    Callahan,


    so einfach ist die FPL, stimmt.


    Nur die Abstände sind vorgeschrieben, damit nicht jeder macht wie er will. Momentan ist noch viel Aufklärungsarbeit erforderlich, aber wenn Trainer, Eltern und Kinder dies ab G-Jugend als Regel vorgesetzt bekommen, kennen sie es nicht anders, ähnlich wie bei Spielfeldgrößen etc. Um zu vermeiden, das jeder macht wie er will, muss eine Einheitlichkeit her.


    Du erkennst das schon hier: Nehme Germancoach und Günter als Beispiel, sie haben den gleichen Ansatz, aber jeder macht es anders, dabei kommt dann wieder die Unterschiedlichkeit in den Gebieten zustande und jeder entwickelt das weiter wie er will. Irgendwann haben wir dann wieder die Kritik, dass jeder ein anderes System fährt. Deshalb habe ich mit "bei uns ist das so, weil wir anders sind" ein Problem.


    Günter, deine Vergleiche hinken zeitlich oft: du wirst dich erinnern, dass es früher kaum G- oder F-Jugend in den Vereinen gab, in meiner Jugend gar nicht. Die Altersklassen, um die es in der FPL geht waren größtenteils schlichtweg nicht vorhanden oder laut DFB: "Noch nie zuvor haben so viele Mädchen und Jungen bereits im Vorschulalter in einem Verein regelmäßig Fußball gespielt." Du kannst die Zeiten, auch die vor 15 Jahren überhaupt nicht mit heute vergleichen. Wenn das immer wieder ein Argument ist, wird das vergessen, ohne dabei auch noch die gesellschaftlichen Veränderungen zu berücksichtigen.


    Ich stimme dir aber zu, denn eigentlich sind die Ideen so einfach umzusetzen, werden sie aber nicht.

    ES WIRD NIEWIEDER SO SEIN; WIE ES MAL WAR!


    ... alles Andere wäre auch Träumerei.


    Mir ist der "Straßenfußball" auch ehrlich gesagt als Argument inhaltlich nicht wichtig. Da aber viele Trainer "Straßenfußball" mit gutem Fußball verbinden, kommt das Argument immer gut an und wenn es dann der Sache hilft.... Mir geht es nicht darum bessere Fußballer heranzuziehen, wahrscheinlich müssten wir dann ab G-Jugend 5x die Woche trainieren, es geht mir nur um kindgerechten Fußball. Wenn dann dabei ein Nationalspieler weniger bei rüberkommt, ist mir das völlig egal. Viele Kindertrainer sehen nur, was am Ende als fußballerische Leistung bei den Kindern rauskommt. Natürlich ist das Ziel die Kinder so gut wie möglich auszubilden, aber nicht um jeden Preis.


    Wir messen die Ausbildungskonzepte (DFB, Coerver etc.) nur am fußballerischen Erfolg. Kaum ein DFB- oder Coerver-Trainer beteiligt sich an der Diskussion um die soziale Verantwortung, die ein Massen-Kindersport wie Fußball in der Ausbildung hat. Diese Diskussion ist auch unangenehm und es gibt viel Gegenwind. Wenn man sich dann auf Trainingsmethodik beschränkt und den Nachweis erbringt, dass man gute Fußballer ausbildet und Erfolge erzielt, dann hat man die Medien und die Trainerschaft auf seiner Seite.


    TRPietro
    Hatte ich übersehen: deine Kids sind "C-Jugend" . Über die redet bei der FPL sowieso niemand, noch nicht. Die Kinder, die ab der G-Jugend die FPL kennen, kommen logischerweise in der E-Jugend ganz anders damt klar und welche Auswirkungen das auf spätere Jahrgänge hat, wird sicherlich überprüft, wenn die ersten KInder dort ankommen. Dies wird bei den Gegenargumenten auch immer vergessen, dass die Kinder in der E-Jugend nicht mit der FPL "aufgewachsen" sind und die Trainer auch nicht.
    Wenn ein Trainer mit einer G beginnt kennt er nur die FPL und die wird dann in der F und E zur Selbstverständlichkeit, wenn er dann noch dabei ist. Die Eltern kennen dann die "Fanzone" und da sie nichts anderes erlebt haben, werden sie darüber auch nicht diskutieren. Wir brauchen nur ein paar Jahre, dann ist es Normalität und soviel Geduld muss schon sein.


    Ihr seid in der Schweiz schon viel weiter, das ist mir bekannt. Wenn man das was ihr mit eurer Anzahl an Fußballern auf die 6 Mio. deutschen Aktiven übertragen könnte........... bitte entschuldige, wenn hier manchmal die Pferde mit mir durchgehen!

    Da hinterfrage ich noch den Gedanken, dass Gewinnen für Kinder nicht wirklich wichtig ist und so... warum stellen diese dann Teams so auf dass man eine höhere Chance zum Gewinn hat? Warum lassen die Kids, die weniger Guten zu Hause?


    TRPietro,
    das haben wir doch alles mehrfach diskutiert und niemand hat behauptet, dass Kindern das Gewinnen nicht wichtig ist. Ich weiß gar nicht, wo das immer wieder herkommt? Kinder sind Egoisten und oft grausam, auch das ist nicht neu. Auf den Bolzplätzen bekommt man dann auch manchmal in seine Mannschaft zwei "Podolskis" für einen "Schweinsteiger" und wenn die Kinder deine Mannschaft aufstellen würden, wären es nur die "Guten" die spielen.

    Dafür sind wir Erwachsenen ja da, um das zu regulieren und ich gehe davon aus, dass du genau das was du deinen Kids jetzt vorwirfst anders regelst. Rege dich nicht auf, sondern hinterfrage dein eigenes Verhalten bei den Spielanteilen für die Kinder. Handelst du nicht oft genau so wie die Kinder und lässt die "Guten" häufiger spielen? Der Unterschied ist, du bist ein Erwachsener und von dem darf man fordern, dass er sich anders verhält.


    Genau das ist es, was mich immer wieder müde macht: die Erwachsenen bringen als negatives Argument das Verhalten der Kinder, dabei haben die damit überhaupt nichts zu tun.


    TRPietro, wir reden komplett aneinander vorbei, weil du Inhalte so darstellst, damit du das Ganze ablehnen kannst. Es passieren doch gar keine großartigen Dinge, nehme die FPL: keine Tabellen, keine Schiedsrichter (G- und F-Jugend) und Ruhe am Spielfeldrand mit entsprechenden Abständen, um das zu unterstützen. Warum ist das bei vielen eine Revolution?


    Ich verstehe deine Aufregung, weil die "Schwachen" bei dem Turnier nicht berücksichtigt werden und nochmal: ich hoffe, du lebst das im Verein richtig vor, mit gleichen Einsatzzeiten für Alle.

    provnzler,


    ich unterschreibe das, was du schreibst. Was ich meinte: es ist zwischenzeitlich "schick" beim Fußball gesehen zu werden. Der einfache Fan, der immer zu seinem Verein geht, wird immer seltener. Bei vielen Traditionsvereinen gibt es die noch, aber diese Vereine kämpfen ums überleben.


    Nehemen wir als Beispiel die TV-Rechte. Letztes Jahr gab es die Rechte für die ARD nur, wenn die Sonntags-Spiele (ich glaube mindestens 15 Minuten) übertragen werden. Am Sonntag-Abend wollte man die Quoten-Renner "Tatort" und die folgenden Talkshows nicht opfern, deshalb wurden diese Sendezeiten auf die Dritten Programme übertragen. Hat zur Folge, dass die lokalen Sportsendungen auch nur noch Bundesliga zeigen. Für untere Ligen und andere Sportarten ist dadurch kaum noch Sendezeit vorhanden. Es geht nur noch um die ersten drei Ligen, die werden gepuscht und der Rest geht langsam aber sicher unter.

    Die Randsportarten kommen bei Olympia immer gut raus. Dann eben auch durch die Medien gepuscht und hier zeigt sich, Interesse kann man auch steuern.
    Biathlon hat wesentlich durch die bessere Technik gewonnen, früher konnte man kaum etwas erkennen, wenn geschossen wurde.


    Ich bin auch nur bei der Olympiade Fan von Sportarten, die ich sonst nicht schaue. Fechten kann richtig spannend sein oder Ringen, Feldhockey und Judo. Ich finde auch die Berichterstattung beim Boxen wesentlich besser, wenn man den Punktestand jederzeit nachvollziéhen kann.


    Viele Sportler haben nur alle vier Jahre die Möglichkeit sich richtig zu zeigen und mit ihrem Sport Geld zu verdienen. Es gibt aber auch Sportarten, die nicht in den Medien präsent sind, wo aber gutes Geld verdient wird. Meistens sind es Funsportarten wie Skaten.


    Bei den Mannschaftssportarten sieht es für Deutschland dieses Jahr ganz schlecht aus. Volleyball, Handball, Wasserball, Basketball und auch Fußball haben sich nicht für Olympia qualifiziert.


    Heute entscheidet der "Event-Sportfan" was geht und was nicht. Beim Fußball sind davon in den letzten Jahren vele dazu gekommen. Das ist nicht ganz ungefährlich, denn bleibt der Erfolg mal aus sind die weg, wie beim Frauenfußball.

    ReMigius,


    nehme einfach Kreisklasse, dort gehört die G- und F-Jugend wohl hin, wenn es nur "Gruppen" gibt.


    TW-Trainer,


    ich gehe einfach davon aus, dass die Verfasserin weiß was sie macht. 8) Wir wissen doch gar nicht, wie das Antwortenraster entstanden ist, sie beschäftigt sich schon lange mit Thema und wir können da nicht mithalten, ich jedenfalls nicht.

    Die FPL ist doch schon lange keine Theorie mehr, eigentlich dachte ich die Info ist angekommen. Ich habe das Gefühl, es werden immer irgenwelche Schlagwörter herausgenommen, ohne sich wirklich zu informieren. Günter, hast du das Angebot von Ralf angenommen? Ich verstehe das nicht, du hast doch eine Mail bekommen, rufe ihn doch einfach an! Dir ist überhaupt nicht klar, wie sensibel dieses Thema ist, Ralf wird dir das erklären, denn er ist der Praktiker. Die FPL ist auch schon längst nicht mehr nur Ralf, er hat sehr viele Helfer, die sich trotz ihrer hohen Qualifikation ehrenamtlich für die FPL einsetzen und diese Leute benötigen weitere Helfer in den Verbänden, damit nicht nur über die Probleme gesprochen wird, sondern auch gehandelt. Wenn wir alle meinen wir können nichts ändern, dann werden wir auch nichts ändern.


    Informiere dich doch mal gründlich, was Schiedsrichter und andere Fragen angeht. Fandel, der Schiedsrichter-Chef des DFB ist ein Schirmherr der FPL, er steht voll dahinter ohne Schiedsrichter zu spielen und er begrüßt die Regelung des "Spielleiters Kinderfußball" ab der E-Jugend. Er sieht darin die Chance, wieder mehr Kinder und Jugendliche als Schiedsrichter zu gewinnen.


    Informationen gibt es hier, einfach mal gründlich lesen und die Studien nicht vergessen, den Schiedsrichter, die Eltern, die Trainer.................


    http://www.fairplayliga.de/


    Kinderlee, ich bin deiner Meinung, die FPL geht noch nicht weit genug, aber das wäre blauäugig und realitätsfemd. Wenn es bei euch schon ohne FPL so prima läuft, kann man nur gratulieren. Könne doch den anderen Kindern auch ihren Spaß, denn ihr seid eine Ausnahme und da wirst du mir sicherlich zustimmen. Und nochmal: niemand behauptet, dass die FPL von heute auf morgen alles komplett ändert. Die Probleme die ihr nennt, sind doch bekannt und es wird daran gearbeitet.
    Die FPL ist lediglich ein Spielbetrieb und hat mit Trainingsformen nichts zu tun, hatte ich auch schon erläutert. Du forderst das "große Ganze", aber die FPL ist nicht für den Weltfrieden verantwortlich. Sie ist ein Anfang, um den Spielbetrieb im Kinderfußball kindgerechter zu gestalten, mehr nicht.

    Liebe Trainer und Trainerinnen,


    das Forschungs- und Spannungsfeld Eltern und Leistungssport wird bislang eher stiefkindlich behandelt. Es fehlen Untersuchungen zum Einfluss von Elternverhalten auf die Leistung und das Verhalten der Kinder. Unklar ist außerdem, wie vermeintlich richtiges Elternverhalten in verschiedenen Situationen aussieht, um Kinder optimal zu unterstützen.


    Zusätzlich stellen sich Fragen, wie Trainer und Trainerinnen im Umgang mit Eltern unterstützt werden können und was Kinder sich eigentlich von ihren Eltern wünschen.


    Um das Thema „Eltern im Leistungssport“ mehrperspektivisch zu beleuchten haben wir insgesamt vier Schritte vorgesehen. In einem ersten Schritt wird die aktuelle Forschungslage in einem Review zusammengetragen und reflektiert um diese im zweiten Schritt in ein heuristisches Modell zu integriert. Dieses ist Ausgangspunkt einer Fragebogenuntersuchung (3. Schritt), in der Elternverhalten im Fußball erfasst werden soll. Schließlich (4. Schritt) erfolgt im Rahmen einer Interventionsstudie die Überprüfung eines zu entwickelnden Elterncoachings.


    Wir möchten Sie herzlich bitten, unsere Forschung zum Thema Elternsport zu unterstützen.


    Nun haben wir zwei Bitten an Sie:


    Zum einen diesen Link (http://ww3.unipark.de/uc/Philipp/25e0/) an die Eltern „in Ihrer Mannschaft“ zu schicken und zum anderen selbst an der Onlinebefragung für Trainer teilzunehmen. Dazu klicken Sie einfach diesen Link an: http://ww3.unipark.de/uc/Philipp/d2c9/


    Vielen DANK im Voraus.


    Herzliche Grüße


    Dr. Babett Lobinger




    Dipl.-Psych. Dr. Babett Lobinger
    MA Sportwiss.
    Psychologisches Institut
    Deutsche Sporthochschule Köln

    Passt nicht ganz, aber man sollte beim DFB vorsichtig sein - zwischen Wirklichkeit und Anspruch:


    Anspruch (Beispiel) 03.05.12:
    Mädchenfußball weiter auf dem Vormarsch


    Wirklichkeit 02.05.12:
    Mädchenfußball im DFB schrumpft um vier Prozent


    Die Anzahl der im DFB organisierten Mädchenfußballteams ist im Jahr 2012 zum dritten Mal in Folge zurückgegangen und auf dem niedrigsten Stand seit 2008. Alle Regionen im Minus - Nur die erwachsenen Frauen legen zu