Beiträge von Uwe

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    Eigentlich ist es doch viel schwieriger, wer eigene Kinder hat kennt das:


    Das erste Mal allein auf die Rutsche, auf einen Baum klettern, mit dem Freund eine Fahrradtour ohne Eltern..............
    Geht was schief, wer muss sich dann verantworten?
    Wann ist der richtige Zeitpunkt die Leine zu lockern? Ganz schwierig und entscheiden muss jeder allein. Als Trainer ist es noch schwieriger, denn man trägt die Verantwortung für fremde Kinder.


    Mir ist es passiert: meine Kinder wurden nicht von mir trainiert und dann: "Bei XY müssen wir uns nicht im Auto anschnallen und YX hat gleich sieben von uns im Auto mitgenommen!"
    Cool, besonders wenn man der Einzige ist, der das dann als falsch anspricht. Für diese Leute war das ganz normal und sie haben meine Aufregung nicht verstanden.

    Mir ist auch nie was passiert, vielleicht auch weil ich das nie gamacht habe 8) :

    Ich hab auch schon mal nach dem Training 6 Kinder im Auto transportiert.

    Wollte ich nicht und den Eltern (nicht allen) hätte ich es auch nicht erklären können. Tore habe ich auch selten befestigt.


    Es geht aber darum, dass vielen Trainern bewusst wird, dass überhaupt ein Risiko besteht. "Denk mal drüber nach..." ist oft wichtig, erleben wir ja auch zum Thema Kinderfußball. Welche Risiken die ehrenamtliche Trainertätigkeit darstellt. darüber berichtet ja kaum jemand.


    Als wir vor einem Jahr bei Bayern waren konnten wir sehen, dass dort die Tore auch nicht immer gesichert wurden. DSV, auf dem Pfosten-Bild klebt ein Schild es gibt wohl den TÜV:
    Kinder- und Jugendtraining beim FC Bayern München

    Die Argumentation von Stefan67 kommt in diesem Thema zu kurz.


    Den Kindern soll soziale Komeptenz vermittelt werde, dazu gehört auch sich der Verantwortung beweusst zu sein, wie wichtig jeder einzelne im sozialen Gefüge der Mannschaft ist. Deshalb kann es nicht sein, dass nach Lust und Laune der Verein gewechselt wird, es sei denn es gibt unüberwindbare Konflikte. Freie Wahl des Kindes hin oder her, es trägt auch eine Verantwortung für sein Team. Wenn man kindern das erklärt, dann verstehen sie es. Eine Mannschaft oder die Arbeit des Trainers aus purem Egoismus womöglich zu sprengen, halte ich für die spätere Entwicklung von Kindern als ungeeignet. Wie bereits geschrieben, es ist vom Einzelfall abhängig, aber Fußball ist ein Teamsport und keine Fun-Sportart wo jeder kommen und gehen kann wie er will.


    Ich habe ab D-Jugend alle Kinder vor der Saison gefragt, ob sie in dieser Mannschaft spielen wollen und nie Probleme gehabt. Wer gehen wollte, hat dies am Ende der Saison getan.

    Ich will nicht wissen was du vor Ort, als ihr unter euch - aber insbesondere vor den Kindern (F-Jugend) -, von dir gegeben hast. Kinder die in der Schule mit Zuwanderern lernen... Die Zuwanderer die später die Arbeit wegnehmen...


    Nein crow, so geht es nicht. Du interpretierst in das Thema und deine Schlussfolgerung geht unter die Gürtellinie. Deine Links sind zwar sehr interessant und ich teile deine Einstellung dazu, sie haben aber nichts mit dem Thema zu tun.


    Einige hier haben in ihren Beiträge besonnen und richtig sortiert. Es fängt im Kopf an und zwar in allen Köpfen.


    Hier in Lübeck gibt es ähnliche Probleme und vor einiger Zeit gab es in der Lokalpresse das Thema, dass Clubs sich von den Schiedsrichtern benachteiligt fühlten. Es wurde von der Presse auch mit Fakten unterlegt, dass bestimme Vereine mit türkischem Namen häufiger die Rote Karte sehen als andere. Ein Riesenthema bis hin zum Vorwurf der "Ausländerfeindlichkeit". Wo liegt denn jetzt die Wahrheit? Es gibt auf beiden Seiten unverbesserliche Dickschädel!


    Es sollten alle darüber nachdenken, denn Charaktereigenschaften/Mentalität gibt es in jeder Nationalität und schlechte Schiedsrichter zwangsläufig auch. Einen schlechtern Schiedsrichter an der Nationalität festzumachen, geht natürlich nicht. Allerdings glaube ich das Stella ein richtig mieses Spiel erlebt hat und wir sollten nicht mehr daraus machen, als im Beitrag steht. Daraus jetzt eine Politshow zu machen, halte ich für übertrieben.

    Mein zitierter Satz mag missverständlich klingen, aber jeder weiß wohl, wie ich das gemeint habe.


    Kinderleee,
    ich weiß eigentlich nicht wo ich anfangen soll. Viele Dinge die du schreibst zeigen mir, dass du nicht genügend über die FPL informiert bist.


    Wir als Trainer wenn unsere Kinder FP bei bringen, dann können die auch mit SR umgehen.
    Die Kinder haben auch am wenigsten mit den SR probleme, sonder mit uns Trainer.


    Der Schiedsrichter fehlt in der FPL nicht wegen der Kinder, es hat ganz andere Gründe, die hier schon mehrfach genannt wurden.

    Wenn man die FPL ernst nimmt, dann auch ohne Trainer


    Stimme ich dir zu, aber wer sagt es den Trainern? 8)

    Man hat ja des öfteren gehört, das nur Mannschaften eingeladen werden die keine probleme machen.


    Wie oft genau und wo hast du das gehört?

    Das ist genauso wie in der Zeitung,Landesverbände Homepage über FPL, da wird gar nicht kritisch geschrieben wenn ein Vorfall war.
    Weil das nicht gewollt ist.


    Das mag sein, fällt dir aber nur auf, weil du nicht für die FPL bist. Ist dir bei den Ausbildungsseiten des DFBs mal was aufgefallen? Steht da irgendwo Kritik? Das ist doch völlig normal und man arbeitet seit Jahren mit Kritik in der FPL und kennt natürlcih genügend Probleme. Niemand hat irgendwann behauptet, die FPL löst alles.

    So super war es nicht, den es ging über ein Foul das der eine Trainer als normal sah und der andere nicht. Da wurde schon mal lauter.


    Ein Vorfall! Gab es noch mehr? Du kannst doch nicht wegen eines Vorfalls das gesamte Spiel in Frage stellen! Das hören wir auch immer wieder, ein Foul wird übersehen und sofort: "Ich wusste, die FPL funktioniert nicht"


    Ich bin jetzt nicht auf alles eingegangen, aber in den meisten Punkten handelt es sich um die Einstellung und das Verhalten der Trainer. Da stimme ich dir zu, aber wie willst du das in vielen Fällen ändern? Die Zeit wird das regeln............

    falsche suggestive und autosuggestive Methodenanwendung (gehört ja wohl auch in den Mentalbereich) können schnell zu Manipulationen und Realitätsverslust führen.


    Wenn du davor solche Angst hast, dann darfst du nie wieder einem Menschen auf die Beine helfen oder Erfahrungstipps zum Umgang mit einem Team oder Spieler geben. Einen Torjäger wieder zum Knipser machen, einer Spielerin wieder Selbstvertrauen geben, eine Mannschaft nach der Niederlage wieder aufbauen und viele andere Dinge sind mentale Manipulationen.


    Du meinst Hypnose etc. und ich glaube nicht, dass Kindertrainer zu solchen Mitteln greifen. Ich habe auch noch nie einen Opfer-Altar in einer Kabine einer C-Jugend gesehen. Wäre das so, dann ist "ich finde es absolut unverantwortlich, sogarhöchst kinderschädlich, in diesem Bereich tätig zu werden, ohne entsprechende Ausbildung zu haben." vollkommen ok. Du hast dich da in eine Definition verrannt, die keiner meint und hast dir genau den Teil heraus gesucht, der völlig unbedeutend für den Fußball ist.

    Jeder fälscht seine eigene Statistik aber eins scheint sicher: nicht alles was wir fühlen entspricht den Tatsachen. Ich glaube, ein Teil der Wahrheit hat paulwurf_mauli geschrieben, die Medien transportieren jeden Fall heute viel schneller und ausführlicher. Leider wird man immer so verstanden, dass man die Gewalt runterspielen will, dies ist keinesfalls so. Ich kenne Gewalt in den Stadien schon seit den 70ern und kann trotzdem nicht beurteilen, ob es früher schlimmer oder besser war. Der Frust ist größer, aber das hat andere Gründe ......


    Hierzu Statistiken:


    Anzahl der registrierten Straftaten in Deutschland von 1997 bis 2011
    Anzahl der Fälle von Gewaltkriminalität in Deutschland von 2001 bis 2011


    Jugendgewalt Brutal - aber nicht mehr als früher


    Und wenn dann doch mal jemand auf die rückläufigen Zahlen der Jugendgewalt hinweist, kommt als Antwort schnell die Gegenthese: "Ja, aber die Brutalität gegenüber dem einzelnen Opfer hat doch zugenommen. Früher, wenn der Niedergeschlagene am Boden lag, hat der Täter aufgehört. Heute aber..." Und jeder sieht dann vor seinem Auge die Berliner U-Bahn-Szene vom Ostersamstag.


    Würde es stimmen, dass es heute häufiger als früher zu solchen Gewaltexzessen kommt, müssten insbesondere die polizeilich registrierten Tötungsdelikte Jugendlicher und Heranwachsender zugenommen haben. Aber das Gegenteil ist der Fall.


    Hier nochmal ein Video, hat kamast44 verlinkt .... die gute alte Zeit, woran unterscheidet sich das zu den Bildern von heute?


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    Ich glaube da wird was verwechselt: Mentaltraining ist doch nicht nur Hypnose, Hexerei oder Voodoo-Zauber, das ist hier gar nicht gemeint. TW-Trainer hat doch völlig harmlose Beispiele genannt.


    Wikipedia: .... Unter den Bezeichnungen Mentales Training, Mentaltraining und Mentalcoaching werden auf dem Psychomarkt eine schwer überschaubare Vielfalt von Methoden angeboten ... Eine verwandte Bezeichnung ist Motivationstraining, das in der Methodik vom Mentalen Training schwer abgrenzbar ist

    Uwe, stell dir mal folgendes vor:


    ihr hättet alle Mail-Adressen der Neutrainer im G und F Jugendbereich, und könntet die über die Ziele und Vorgehen der FPL


    Das stell ich mir nicht nur vor. Wir haben E-Mail-Adressen deutlich im fünfstelligen Bereich. Wie viel davon G- oder F-Trainer sind, weiß ich nicht. Jedesmal wenn wir etwas über FPL oder kindgerechten Fußball machen, haben wir zwei, manchmal drei Tage Arbeit, die Proteste zu beantworten.


    Manchmal gibt es aber auch andere Reaktionen,so wie hier:
    Nicht wegducken .... werde glücklich als Kinderfußballtrainer


    Dieser Artikel wiurde auf Facebook 130x geteilt und stammt von einem User hier aus dem Forum. Wie viel Trainer und Eltern damit erreicht wurden, darüber kann man nur spekulieren. Aber .... es ist auch ein Artikel den jeder so unterschreibt, alles andere wäre peinlich. Letztendlich egal, aber viele haben wieder einen Denkanstoß bekommen und darum ging es dem Verfasser und uns.


    Es ist falsch zu glauben, die Masse der Trainer informiert sich weiter. Andre ist da schon fast eine Ausnahme, du musst dich nämlich überhaupt öffnen können, um dich mit dem Thema zu befassen. Häufig triffst du sofort auf eine Blockade, denn es bricht eine (Fußball)-Welt zusammen.
    Es gibt aber auch andere Reaktionen. Schreibe ich einem G-Trainer-Neuling, dass er kein Fußballtrainer ist, sind einige(!) richtig glücklich und froh. Andere machen das aber nur deshalb, weil sie Fußballtrainer sein wollen und verstehen das nur sehr schwer oder überhaupt nicht.


    Diese ganzen verschiedenen Facetten erreichst du nur über Regeln, weil viele sich erst dann mit dem Inhalt auseinandersetzen.


    Günter, leider gehörst du zu einer besonderen Gruppe, nämlich zu denen die verstanden haben, aber es noch besser wissen. Dies schafft neue Blockaden und liefert zusätzlich Stoff für die, die davon nichts wissen wollen.
    Du weißt das und eigentlich müssen wir nicht über kindgerechten Fußball diskutieren. Suche dir jemanden, der absoluter Gegner ist und überzeuge ihn. Damit hilfst du Kindern mehr, als mit mir oder Andre oder ... zu diskutieren. So weit sind wir nämlich gar nicht voneinander entfernt und schlechter als er ist, wird die FPL den Kinderfuißball nicht machen.

    Günter, es ist nicht überall wie bei dir;-) Feiertag habt immer nur ihr, hier im Norden gibt es weder Reformationstag noch Allerheiligen, uns bleibt fast nur noch Weihnachten ;)


    Es geht nicht nur darum Informationen zu verteilen, damit erreichst du nur einen Bruchteil. Frag doch mal Andre wie er reagiert hat, als er die Infos bekam.


    So läuft das ab, ich zitiere mal aus "Wie gewinne ich die goldene Ananas?" von Andre über seinen Einstieg im Trainertalk:


    "...... Fragen. Ich bemerkte, dass es viele Fragen gab, Fragen die ich nie zuvor gestellt hätte, wenn ich nicht hierher gefunden hätte. Ich diskutierte, gab freche Antworten, bekam Feuer unter dem Hintern und es ging manchmal richtig ab. Ich schmollte auch mal, leckte mir die Wunden und wir stritten in Teilen auch. Anfänglich ging ich in die Offensive, Thema war" ..............
    " Es stellte sich ein schleichender Prozess ein, denn viele Dinge die ich starker und selbstsicherer Supertrainer für sonnenklar und normal hielt, gerieten ins Wanken. Ich wehrte mich dagegen mit Händen und Füßen, aber es nützte nichts, ...schlagfähige Argumentationen, logische Gedankengänge, fundamentale Abläufe sorgten dafür, dass ich ein anderes Denken bekam. Mich erfasste eine schwungvolle Welle, es war, als würde ich plötzlich anfangen"


    Mit einfacher Information ist es nicht getan, Diskussion, Überzeugungsarbeit, Beleidigungen einfangen und und und..... wer soll das leisten, wie soll das gehen? Sprich mal vor 30 Gegnern der Abschaffung von Tabellen und überzeuge sie. Gut, geben wir ihnen Informationsquellen, denn es geht dir ja nicht um Gespräche. Was passiert dann? Glaube mir, nach zehn Jahren Soccerdrills und mehr als sechs Jahren Trainertalk kenne ich das Surfverhalten der Trainer und wie genervt sie sind, schon wieder etwas über Kinderfußball lesen zu sollen. Für viele, sehr viele ist das alles Quatsch von irgendwelchen Weltverbesserern. Für mich und einige andere hier wäre es viel einfacher das Thema zu lassen, schön bequem und nur noch darüber zu berichten, wie ich aus meinem Team ein Spitzenteam forme und wie schön der Fußball ist.


    Zu den Infos: dies fängt, nur als Beispiel, bei den Infos des DFBs an. Erst lächelt dir Zwanziger entgegen, dann kommt Sammers Vorwort, dann wie toll alles beim DFB geregelt ist und auf der dritten Seite wo es los geht, kommt niemand mehr an. Es gibt teure Werbespots über Migration, Gewalt, Krebsvorsorge etc. (die alle wichtig sind), es gibt aber nichts über Kinderfußball. Warum eigentlich nicht? Statt den Willen aufzuklären, hat man Angst Mitglieder zu verlieren oder das Kinder sich eine andere Sportart aussuchen. Außerdem möchte man das Ehrenamt nicht verprellen, da sind wir wieder beim "Schwarzen Peter".


    Und dies ist für mich der Grund, weshalb es nur über Regeln geht, denn nur so geht es in die Breite. Informationen und Aufklärung sind natürlich wichtig, jedenfalls für die, die zuhören und sich informieren wollen. Die anderen Erwachsenen müssen sich eben an die Regeln halten, wie beim "Passiven Abseits", "Handspiel" oder "Spieldauer". Ob ihnen das gefällt, ist dabei völlig egal.


    Günter, hier noch ein Artikel für dich, Fandel aktiv im Einsatz: Kinder brauchen keinen Schiedsrichter

    Da hilft nur aufklären aufklären und aufklären


    Macht der DFB doch, seit gefühlten 10 Jahren ... und? Die Realität und der FPL wird oft vorgeworfen sie wäre realitätsfremd, sieht doch ganz anders aus. Mit Aufklärung wirst du die Erwachsenen nicht in den nächsten zwanzig Jahren erreichen. Die Aufklärung kann kräftig unterstützen, damit die Erwachsenen die Wichtigkeit der Regeln verstehen. Du kannst im kleinen Kreis damit etwas erreichen, aber nicht in der Breite. Mehr als 25.000 Vereine in Deutschland und die vielen Trainer erreichst du nicht mit Gesprächen, das ist für mich realitätsfremd.


    Nehmen wir was legales ;) : bei Rot geht man nicht über die Straße, jeder weiß das. Was aber, wenn man dies als Regel abschaffen würde und an die Vernunft appelliert und nur aufklärt wie gefährlich das ist? Wie erreichst du mehr Leute, durch Regeln und Aufklärung oder nur durch Aufklärung?

    Nun könnte man hingehen und den Eltern weiter den schwarzen Peter zuschieben und dann mit dem Finger drauf zeigen


    crow,
    Da ist es wieder das größte Problem: sagt man etwas übers Elternverhalten, dann haben die den Schwarzen Peter, nimmt man den Schiedsrichter weg, dann hat er den Schwarzen Peter und sagt man etwas zu den Trainern, dann sind die es. Egal was gemacht wird, irgendeiner ist immer beleidigt und fühlt sich angegriffen.


    Der Bericht des Bayerischen Rundfunks ist natürlich reisserisch, aber er legt den Finger in eine Wunde, besser als wenn man aus Angst vor Mitgliederschwund fast nichts unternimmt und immer ieder alles schön redet. So wird es nie zu Veränderungen kommen und manchmal muss man eben überziehen, damit es ankommt. Das nur Reden und Überzeugungsarbeit uns nicht weiter bringt, haben wir doch in den letzten Jahren erlebt.


    Allein wegen "Schließlich befinden wir uns gerade in einem Vereinsbeitritts-Boom im Bambini und F-Jugendalter" zu schweigen, halte ich für verkehrt. Ganz im Gegenteil, ein Grund mehr für längst überfällige Veränderungen.

    Über die Überschrift kann man streiten, schaut euch den kleinen Film mal an und die Blog-Beiträge zeigen dann, wie groß das Problem tatsächlich ist. Es geht bis zu "Ich finde diese Elternkultur einfach nur armseelig und plädiere im Zweifel für ein generelles Eltern-Zuschau-Verbot." + "Nur dass wir uns richtig verstehen: Der Sportplatz und die Sporthalle haben im Kinder- und Jugendsport schon längst ihre Unschuld verloren. Sie sind ein Spiegel der Gesellschaft."


    Bayerischer Rundfunk


    Wüste Beschimpfungen gegen Schiedsrichter. Jugendtrainer, die sich kaum noch auf den Platz trauen. Eingeschüchterte Schüler und Jugendliche. Übermotivierte Eltern, die bei Jugendsport-Veranstaltungen jedes Maß verlieren, gehören immer mehr zum Alltag auf bayerischen Sportplätzen. Mittlerweile ist das Problem so groß, dass die Verbände zu drastischen Maßnahmen greifen, wie etwa zu elternfreien Zonen am Spielfeldrand. Und die Leidtragenden sind die Nachwuchssportler, denn denen vergeht der Spaß am Sport immer mehr.