Aus Kindeswohl und Kindesinteresse schaffen Ewachsene das Sitzenbleiben ab.
was passiert? Lesebriefe von Schülern in unserer Tageszeitung, die sich dagegen wehren. Umfrage dass 85% der Schüler dagegen sind.
Ist das was wir derzeit für Richtig und Wichtig im Kindesinteresse ansehen, wirklich in derem Sinne. Manchmal kommen mir Zweifel.
Zweifel sind ja schön und gut, ich habe nur manchmal das Gefühl bei dir, du willst dich nicht festlegen. Du kannst in jedem Posting eine "interessante Sichtweise" erkennen, die man überdenken sollte. Lege dich einfach mal fest, sonst kommen Reformen nie zustande. Ohne Reformen keine Weiterentwicklung, sondern Stillstand. Wir können in vielen Bereichen nicht ständig abwägen und Einzelinteressen berücksichtigen. Ein gutes Beispiel ist die FPL: wir können nicht auch noch mit dem letzten Elternteil reden, irgendwann muss auch gehandelt werden. In einigen Gebieten läuft es so wie es ist wunderbar, trotzdem kann man die nicht ausgliedern. Wir können reden, Argumente sammeln, Workshops anbieten, bitten und dem Trainer sagen, er kann in seinem Umfeld am meisten erreichen. Dies alles ist aber kein Grund abzuwarten.
Schreib doch einfach, dass du das mit dem "nicht Sitzenbleiben" ablehnst, ich erkenne das doch aus dem Zusatz. Ich weiß auch schon, was du dazu schreiben wirst
Ist auch zu politisch und gehört hier nicht her. Ich habe dazu noch keine Meinung, weil ich mich damit nicht beschäftigt habe weiß aber, dass es in den skandinavischen Ländern schon längst so ist und die sind führend in der Ausbildung der Kinder. Letztendlich versucht man ein Erfolgsmodell nachzumachen, ohne die Vorraussetzungen zu schaffen. Vielleicht sind wir Deutschen auch dazu verdammt, alles benoten zu müssen und können uns nicht vorstellen, dass es auch anders geht. Aber nochmal: ich habe mich damit nicht beschäftigt. Du kannst hier darüber einiges lesen: Spiegel
Es hat einen guten Grund, warum es bei uns eben nicht ständig Volksabstimmungen gibt. Es kommt dann häufig zu emotionalen Abstimmungsergebnissen. Bei einer Abstimmung zur richtigen Zeit hätten wir dann schon ganz andere Gesetze, die deutsche Geschichte hat es bewiesen. Vom Gesetzgeber erwarten wir eine emotionslose Betrachtung, entsprechende Forschung und Expertenwissen. Das klappt zwar nicht immer
, aber 85% Ablehnung bedeutet nicht, dass sich die Leute damit intensiv auseinandergesetzt haben und über Expertenwissen verfügen.