Beiträge von Uwe

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    Zur Gruppengröße:


    Ich hatte mal 27 Mädchen im Alter von 9 bis 16 Jahren in einer Gruppe, damals gab es noch keine Altersklassen bei den Mädchen. Dazu muss ich sagen, dass ich im Kinderfußball immer Problemmannschaften aufs Auge gedrückt bekommen habe (Trainer mit Kasse durchgebrannt, Trainer abgesprungen, Team zerfiel, Streit etc.), die Probleme so gut wie möglich beseitigt habe und dann das nächste Team übernehmen durfte. Auch dort gab es Probleme, welche sind egal. Es waren 27, riesiger Altersunterschied und weitere Probleme, also das was sich jeder Trainer wünscht. Hier konnte ich das einigermaßen mit der großen Gruppe lösen, indem ich den älteren Mädchen Verantwortung übertragen habe. Das war zwar nicht optimal, aber es funktionierte als Notlösung und die älteren Mädchen wuchsen mit ihren Aufgaben.


    25 Kinder sind da natürlich viel zu viel und Verantwotung kannst du innerhalb der Gruppe auch nicht übertragen. Gibt es keine Lösung, dann bleibt wirklich nur noch die Möglichkeit der Trennung, so blöd das auch sein mag. Um die Sache kurzfristig zu entschärfen und Regeln einzufordern, solltest du Steinis Vorschlag der Rituale beherzigen. Ich hatte dazu hier im Zusammenhang mit Disziplin auch schon was geschrieben, einige Anregungen findest du hier: Rituale


    Weitere nützliche Tipps mit weiterführenden Links findest du hier: Aufbaukurs Kinderfußball (G/U7)


    Ich komme nochmal auf meine Mädchen zurück. Vieleicht kennst du in den älteren Jugendklassen zuverlässige Mädchen oder Jungs. Frage einfach mal nach, ob sie dich nicht unterstützen wollen. Von allein kommt niemand und vielleicht werden sie sich über dein Vertrauen freuen. Ich weiß nur eins, sie wachsen mit ihren Aufgaben und mit etwas Glück und Geschick bei der Auswahl, kann das mehr als eine Notlösung sein. Engagiert bist du und jetzt benötigst du Hilfe und nicht unbedingt von Fachleuten, denn erstmal geht es darum den Haufen zusammenzuhalten und zu kontrollieren. Der Spaß kommt dann von ganz allein, die richtigen Spiele zu finden ist nicht schwer, wenn die Struktur stimmt.

    Oh FB wird umänglicher ...schön!
    ... warten wir mal ab, Respekt gegen Respekt, nicht nur bei Kinder.
    PS: sehe gerade den neusten Beitrag von FB ... hat ja nicht lange gehalten :D - FB, Andre hat nur geschrieben, dass die "Farbenspiele" nicht neu sind und schreibt sogar "Alles nix neues, ...dennoch gut." als Lob, ist das denn so schlimm?


    Eben, wir erfahren nicht viel Neues, Farbenspiel gab es sogar schon vor 20 Jahren, das hat nicht der DFB erfunden. Auch die Quadranten sind keine Revolution.


    Was wirklich neu von FB ist, sind die Trainingsinhalte in den Altersklassen, Eckbälle, Flankenläufe bei Bambini zum Beispiel. Die Umsetzung Einforderung der Disziplin bei den Kindern wurde so auch schon vor 20 Jahren praktiziert.


    Die Kritik richtet sich allein gegen die Verknüpfung zwischen Trainingsmethodik / soziale Kompetenz zu den entsprechenden Atersklassen und dem Respekt zu den Forums-Usern.


    Hier geht es um Grundsätzliches und deshalb wird es weiterhin Kritik geben. Auf diesem Gebiet bin ich nicht bereit "Kuschelpädagokik" mit einem Erwachsenen zu betreiben, nur um neue Trainingsinhalte zu erhalten. Das mache ich mit Kindern, dort wird es kritisiert. Bei Erwachsenen scheint das für viele ein "muss" zu sein, dabei sollte dann auch mal Klartext geredet werden, wenn man sich nicht an die Regeln hält, Disziplin und Respekt vermissen lässt. Kindern sollte ich das lehren, bei Erwachsenen setzte ich ein Mindestmaß voraus.


    Zum Thema:


    Disziplin bedeutet für mich Regeln einzuhalten und wenn Kinder das nicht können, dann muss ich ihnen die Regeln so erklären können, dass sie die Regeln verstehen und akzeptieren. Schaffe ich das nicht, halten die Kinder zwangsweise Regeln ein, verstehen den Sinn aber nicht. Damit habe ich nur kurzfristig Erfolg, denn Regeln werden dann nicht mehr eingehalten, wenn man den Kindern den Rücken zudreht. Ich empfehle deshalb, Regeln mit Kindern gemeinsam festzulegen, dann werden sie sie akzeptieren. für einen Erwachsenen dürfte es kein Problem sein, entsprechend wichtige Regeln dabei umzusetzen. Wenn dann von den Kindern der Regelvorschlag kommt "der Trainer darf nicht schreien" ... tja, dann möchte ich die Begründung hören, warum ein Trainer die Regel nicht akzeptiert.


    Trainer haben auch die Aufgabe, Kinder zu demokratischen und kritischen Menschen zu erziehen, im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Dies gilt im Kindergarten, in der Schule und auch im Fußball. Ich sehe keinen Ansatz, warum es im Fußball anders sein sollte. Es wurde hier jetzt schon mehrfach beschrieben: Regeln müssen sein, damit schaffen wir Disziplin (ich mag das Wort auch nicht), nur der Weg dorthin ist diskutabel.

    Waldläuferin, toller Beitrag!


    Sir Alex, dann habe ich dich falsch verstanden, sorry.
    "Sieg oder Niederlage bei Themen": dies liegt oft am geschriebenen Wort und natürlich am Thema. Am Stammtisch könnten viele Dinge schnell und einfach erledigt sein, auch Missverständnisse (z.B. deine Rhetorik). Ich würde das eher als "nicht nachgeben wollen" bezeichnen und das halte ich für völlig normal. Entweder man zieht sich dann aus der Diskussion raus oder eben nicht. Oft entwickelt sich das Gefühl "Sieg oder Niederlage", wenn man sich als Leser einer Meinung anschließt und nicht versteht, warum der "Andersdenkende" das nicht versteht. Eigentlich stellt jeder nur immer wieder seinen Standpunkt dar und das ist doch völlig normal.


    Was ist denn das Ziel dieses Forums ?
    Absolution für die miserablen Zustände im Kinderfussball ? Gewissheit, dass sich nichts ändern lässt ? Verbündete suche im Lösen von Problemen die man sich selber eingebrockt hat ? Was ???


    Kannst du nicht richtig zitieren? Wo stand das und in welchem Zusammenhang?


    Ich antworte dir gerne auf deine Fragen, du lässt die an dich gerichteten ja fast immer offen.


    Das Ziel dieses Forums ist, dass Fußballtrainer, Eltern, Funktionäre und Fans sich austauschen. Dabei werden die "miserabelen Zustände" offen und deutlich angesprochen und viele haben hier schon Lösungen gefunden.


    Nicht immer herrscht Einigkeit, manchmal wird sehr kontrovers diskutiert. Du glaubst, du hast eine Lösung für alle Zustände gefunden und dein Frust ist, dass du nur wenige (einen ?) Verbündete gefunden hast, die dir 100%ig folgen. Einige Trainer schreiben hier, dass dein Konzept basisfremd ist und ich stimme da zu. In Deutschland reden wir von 26.000 Vereinen und mehr als 6 MIo. aktiven Fußballer/innen und ja, wir glauben, dass Veränderungen möglich sind. Du bist in einem Verein, in der Schweiz, Profiklub und glaubst wirklich mit deinem Konzept die 26.000 Vereine reformieren zu können?


    Du solltest einfach Versuchen mit der Kritik besser umzugehen, die gestellten Fragen zu beantworten und nicht ständig den IQ der User des Forums, oder die Inhalte und die Forumstechnik unangemessen vorschieben, nur weil dir die Antworten nicht passen.


    Die Trainer hier, die meistens ehrenamtlich unterwegs sind, sich für den Kinderfußball einsetzen und ihrer Freizeit der Förderung des Fußballs opfern, haben das nicht verdient und ich finde es respektlos, zumal du die vielschichtigen Probleme der Fußballtrainer an der Basis anscheinend nicht kennst. Viele hier haben dir an Problemlösungen, Trainererfahrung und Lebenserfahrung einiges voraus und sitzen manchmal in Positionen, die du nie erreichen wirst. Lies dich in die fast 70Tsd. Beiträge ein, du kannst noch viel lernen .... wie wir alle.

    Sir Alex,


    natürlich gehört Disziplin dazu, nur über den Weg und wie ich die Einhaltung von Regeln einfordere gibt es unterschiedliche Meinungen. Das halte ich für ligitim und selbst in jeder Familie wird das anders umgesetzt. Es liegt hier nur am Wort "Disziplin", das jeder anders interpretiert.


    Bemühen wir Wikipedia bedeute Disziplin: Disziplin (von lateinisch disciplina ‚Lehre‘, ‚Zucht‘, ‚Schule‘), als Verhalten = Gehorsam: Gehorsam bedeutet die Unterordnung unter den Willen einer Autorität, das Befolgen eines Befehls, die Erfüllung einer Forderung oder das Unterlassen von etwas Verbotenem.


    Ob diese Definition pädagogisch ok ist, lasse ich mal dahingestellt. Aber dies ist wahrscheinlich der Grund, weshalb wir uns daran reiben, denn eigentlich sind wir nicht weit voneinader entfernt.


    Warum muss ein Trainer (oder auch Lehrer, Pädagoge, Erzieher, etc. und auch einfach Eltern) laut werden, um Regeln bei Kindern einzufordern ????
    Muss er das, oder besser: muss er mal oder ständig? Wenn er das ständig muss, dann hat erseinen Beruf verfehlt. Du forderst damit Unterstellungen und vage Vermutungen zu unterlassen, pauschalierst du hier nicht auch, wie du es beim "Kasernenton" kritisierst? Der Kasernenton hat natürlich keine Allgemeingültigkeit, wie dein Beispiel mit den schreienden Pädagogen. Jeder wird mal laut, weil er vielleicht einen schlechten Tag hat, das ist doch nur menschlich. Ein richtig Guter kann sich dann aber auch bei den Kindern entschuldigen und ihnen erklären, warum er so reagiert hat, dies ist aber pure Theorie, denn nur wenige Erwachsene geben sich die Blöße. Wird das laut werden aber zum Alltag, dann läuft etwas falsch.


    Wir waren uns hier im Forum glaube ich einig: es reicht nicht zu denken man ist ein guter Trainer, nur weil man einen Schein in der Tasche hat. Es reicht auch nicht zu galuben man ist schlauer und besserer Trainer, nur weil man in einem Profiverein trainiert. Zum Trainer gehören weit aus mehr Kompetenzen, wie du mit dem pädagogischen Auftrag deutlich beschreibst. Dazu gehört auch Respekt im Umgang mit anderen Menschen und deren Tätigkeiten. Mir ist ein Trainer mit guten sozialen Kompetenzen wichtiger für die Kinder, als einer der diese nicht besitzt und nur durch Fußballwissen glänzen kann.


    edit: tom Tom, da warst du schneller: ...die Frage ist, wie man den Begriff Disziplin definiert....

    Sturm ?? Wo ? ah, die immer gleichen 5-6 , hoch dekorierten Blogger hier ? Na toll !!
    Wenn die Argumente ausgehen lieber die Person direkt angreifen und auf Entrüstung machen ? Super Trainerqualitäten !
    Wer es nicht mal schafft im Blog beim Thema zu bleiben, geschweige denn auch nur EINMNAL eine Anregung auch mal aus einer 360 Grad Perspektive zu beleuchten, ohne gleich die eigene Befindlichkeit zum Besten geben zu müssen, sollte keine Trainerqualitäten für sich buchen!
    Super vor allem auch diejenigen hier, von denen man ansonsten nichts liest, aber sich plötzlich im Kollektivbashing zu Wort melden! WAS sind dass denn für Typen ??
    Wer nur Daumen hoch und runter kann, und für jeden Thread die selbe Platte braucht, völlig egal ob es zum Thema passt oder nicht, dem trau ich ehrlich gesagt auch auf dem Platz nichts zu.


    Der zitierte Satz von FB bezog sich auf seine Aussage:
    Wer sein Kind heutzutage noch einem Dorfclub übergibt, kennt entweder den Trainer persönlich, hat dort einen Club der mit der Zeit geht, oder ist oft einfach verantwortungslos
    Rhetorisch kein schlechter Versuch, aber wenn ich dann lese ""Wenn die Argumente ausgehen lieber die Person direkt angreifen", sind dir wohl die Argumente ausgegegangen.


    Erst sind es immer die" gleichen 5-6 Personen die schreiben" und dann "von denen man ansonsten nichts liest, aber sich plötzlich im Kollektivbashing zu Wort melden", dann passt es dir auch wieder nicht. Was willst du denn? Suchst du jemanden der dir zu 100% zustimmt, den hat hier niemand.


    "Wer nur Daumen hoch und runter kann, und für jeden Thread die selbe Platte braucht", wolltest du nicht ein Bewertungssystem? :rolleyes: Was willst du denn wirklich, du argumentierst mal so oder so?

    Ein Trainer mit etwas Ausstrahlung benötigt bei Bambini nicht Disziplin im klassichen Sinn. Dies steuert er durch seine soziale Kompetenz und durch den Einsatz von kleiner oder größeren Ritualen. Bergrüßungsritual, Ball-Stopp-Ritual oder Abschiedsritual, nur um einige Beispiel zu nennen.


    Die Trillerpfeife ist für mich zum Beispiel out, ein Relikt aus vergangenen Zeiten. Kinder lernen spielrisch Disziplin und sind durchaus in der Lage ihren eigenen Regeln einzuhalten. Denn wenn es ihre Regeln sind, dann weisen sie ihre Mitspieler beim Fehlverhalten durchaus darauf hin. Einfach freundlich und bestmmend mit ihnen umgehen und ihnen den Respekt zeigen, den man selbst fordert.


    Dieser Weg ist natülich ncht so bequem, einfacher ist der Kasernenton oder auszusortieren.

    Wer sein Kind heutzutage noch einem Dorfclub übergibt, kennt entweder den Trainer persönlich, hat dort einen Club der mit der Zeit geht, oder ist oft einfach verantwortungslos


    Langsam kommst du ja mit der Wahrheit raus, die ich von dir gefordert hatte, nocht nicht ganz, aber fast. Günter (kein Vorwurf gegen dich), das hilft um die "Diskrepanz der doch grassen Meinungsunterschiede vielleicht besser begreifen zu können". Es wird nichts helfen, zu versuchen zu erklären und Argumente zu liefern, denn hier ist niemand auf geistiger Augenhöhe mit FB.


    Eigentlich müsste hier ein Sturm der Entrüstung losgegehen und ich bewundere die, die noch sachlich bleiben können.

    weil ein Sofa für Tiefenanalysen habe ich da nicht, und auch nicht die Zeit dazu ;)


    Ein Sofa benötigst du nicht und die Zeit muss man haben, Kinder sind keine Maschinen, man kann mit ihnen reden. Das spart oft richtig Zeit, man benötigt keine Analyse-Übungen und kann sofort das Problem anpacken..
    Eigentlich sind wir nicht weit voneinander entfernt. Ein geschulter Blick erkennt, ob Angst vorhanden ist und dann gilt es die Ängste zu nehmen und Selbstvertrauen aufzubauen.


    Es ist doch heute jedem klar, dass viele Probleme, übrigens auch im Profifußball, im Kopf sitzen. Die Psyche die du immer wieder ins Lächerliche ziehst, sollte gerade bei euch ganz wichtig sein, sonst läuft etwas grundsätzlich falsch.

    Da wird von ein oder zwei Personen vorgetragen, erklärt und gezeigt - hier also Themen eingestellt und besprochen

    Nein, das ist nur gefühlt. Ich habe eben auf "Portal" geklickt. Dort werden zehn Themen angezeigt, zu denen gepostet wurde. Sämtliche Themen hatten einen anderen Ersteller. Dies ist natürlich eine Momentaufnahme und bei den Postings sowieso. Aber auch dort tauchen immer verschiedene Namen auf. Schaut da mal häufiger rein, nur nicht morgens um 7, da hat Günter dann oft schon einige Beiträge abgesetzt :) Bis ca. einschließlich 2008 hatte ich hier noch einen Anteil von 50% der Gesamtpostings, jetzt ist das eher lächerlich, wenn ich es auf fast 70Tsd. Posting beziehe, ich danke euch dafür.
    Schau dir mal die Statistik an, die ersten zehn Themenersteller haben insgesamt rund 900 Themen erstellt, von 4.900 und nicht jeder dort ist noch aktiv. Ich führe noch (bis GC in Pension geht) mit 241 Themen und wer ist nicht gerne Tabellenführer =) , das sind 0,5% der Gesamtthemen und davon sind vielleicht die Hälfte Forums- oder Soccerdrills-Hinweise.

    Wenn Uwe nachschauen würde, würde er vermutlich erkennen, das meine Schreibaktivität eine andere ist, als in den Vorjahren

    Natürlich fällt das auf und da muss ich gar nicht nachschauen. Ich weiß aber auch, wie ermüdend die Vorjahre teilweise gewesen sind. Was du für den Knderfußball getan hast, dir ist das immer noch nicht wirklich klar. Ich will dich aber nicht zu sehr loben, sonst legst du dich auf die faule Haut :) Manchmal denke ich "Wo bleibt Andre?" und oft könntest du wahrscheinlich in die Tastatur beissen und dann kommt es wieder, dieses Jucken in den Fingern.

    ....da denke ich, dass ich viele Stunden nicht in andere Dinge investierte....vom Garten über die Ehe bis zu den Kindern und dem Hund....

    Man beachte die Reihenfolge, lass deine Frau nochmal drüberlesen ;) ... und schon wieder ein Hund. :D

    Ich stimme Günter zu,


    du musst doch erst wissen, warum "Ängste" vorhanden sind und dann entsprechende Übungen auswählen. Nicht jede Übung passt pauschal zu allen Kindern, das wäre zu einfach. Es könnte zum Beispiel auch einfach nur die Angst vor Körperlichkeit sein und da wird man mit dem Training der richtige Körperhaltung, der richtigen Reflexe, dem richtige Timing und der Koordination allein nicht weit kommen.

    Es wird kein Bewertungsystem geben! Ein Bewertungssystem gibt niemals die wirkliche Qualität eines Beitrags wieder. Du kannst das ja in den Postings unten erkennen: einige mögen lange Beiträge, andere gar nicht, damit fängt u.U. die Bewertung schon an. Wir müssen nicht alles messen, so kann sich jeder ganz objektiv eine Meinung bilden. Bevor ich auf "gefällt mir" oder nicht klicke, sollte ich besser was dazu schreiben.


    "Immer die gleichen Schreiber", auch das Thema gab es schon öfter und es ist in Foren völlig normal und meistens sogar nur gefühlt. Ich hatte bei ähnlichen Fragen schon ausgewertet, wer die letzten x Beiträge geschrieben hatte und es verteilte sich immer ganz gut. Du kannst ja mal nach diese Beiträge suchen. Dabei möchte ich das belassen, neue Schreiber kommen und jetzige Schreiber gehen, dann gibt es die Vielschreiber und die, die schon lange dabei sind. Andere sind manchmal weniger aktiv, dann wieder mehr. Vielleicht schreiben momentan auch die häufiger, bei denen du nicht "Gefällt mir" klicken würdest, deshalb fällt dir ds so auf. Alle sind wichtig und lassen dieses Forum leben.


    Wie viel Personen sich hier tummeln, kann man aus den Statistiken erkennen und auch dazu habe ich mich schon häufiger geäußert. Für dich habe ich nachgeschaut. 1.1. - 28.2. insgesamt rund 120.000 Besucher, dies ist eine Steigerung um rund 17% zum Vergleichszeitraum des Vorjahres.


    Also für mich persönlich wäre es wichtig wenn was in diese Richtung ginge. Sonst überlasse ich das Feld hier gerne wieder denen die sich hier lieber ihren Wust und "Philosophie" mit ihren festen 5-6 Mitschreibern teilen ;)
    Ich kenne das auch aus dem Trainerleben und darauf fahre ich gar nicht ab. Ein "entweder so wie ich will, oder ich gehe" wird es hier nicht geben und auch kein "er oder ich", was auch mal vorkommt. Wer damit nicht klar kommt, muss aus seiner Ankündigung eben die Konsequenzen ziehen oder eben nicht. Das ist vielleicht auch ein ganz banales "Fishing for Compliments", ein "bitte bleib doch" wirst du von mir nicht hören und das hat nichts mit deiner Person zu tun. Die Entscheidungen, was hier im Forum installiert wird, treffen immer noch wir hier und bisher lagen wir nicht immer richtig, aber oft. Natürlich freuen wir uns über jeden Verbesserungsvorschlag, aber nicht vor dem Hintergrund einer solchen Ankündigung, das wirst du sicherlich verstehen und in deinen vielen Funktionen auch so handeln.

    1. Angst ist auf keinen Fall tolerierbar.
    2. Neben dieser Antenne für "Angst" gilt trotzdem: Machen, Prüfen und hinterfragen, korrigieren.


    "Nicht in Watte packen" heisst ja nicht automatisch: Angst verbreiten und Mobbing zulassen.


    Günter, Callahan hat nichts anderes geschrieben als du.


    Angst nehmen, spielerisch, ich kann dir vollkommen folgen, alles völlig normal, jeder wird das unterschreiben und niemand hat das bestritten. Hilfestellungen, Kopfball ohne Angst trainieren, keiner wird dir wiedersprechen. In meinen Augen eine Selbstverständlichkeit. Nicht die Kinder mit ihrer Angst allein lassen, Ängste nehmen. Angst vorm Ball, Angst vorm Zweikampf ..... alles nicht neu. Insgesamt ist es für jeden Trainer der einfachere Weg, die Kinder zu zwingen, dann muss man nicht so viel über Alternativen nachdenken. Das wollen wir beide nicht!


    Allerdings kann ich den Zusammenhang mit dem Arschschießen nicht erkennen, wie baust du da die Angst ab? Du schreibst in deinem Beispiel: "Was tun? Übung abrechen, weitermachen und alle dies mitbekommen lachen ihn aus.". Wie nimmst du beim Arschschießen dem Kind die Angst? Es wird nicht gehen und deshalb würde ich das Arschschießen wegen des einen Kindes nicht anbieten. Der Junge hat auch hier eine tolerierbare Angst, du kannst ihn aber bei dem Ablauf nicht an die Hand nehmen, um ihm die Angst zu nehmen. Er wird dort stehen und einfach nur Angst haben. Ich glaube Callahan meinte, du musst die Angst tolerieren, denn jeder darf Angst haben. Du darfst sie aber nicht hinnehmen, sondern musst versuchen die Angst abzubauen. Er meint genau das, was du schreibst, aber im Zusammenhang mit dem Arschschießen.

    Ja, ist mir klar, es ging mir auch um den Zwang, den wir beide hoffentlch beim Arschschießen nicht wollen.


    Ob das Kopfballtraining ein höheres Gesundheitsrisiko mit sich bringt, wissen wir doch gar nicht. Zur Gesundheit gehört ja nicht nur die körperliche Gesundheit. Arschschießen ist nicht nur unwichtiger als Kopfballtraining, es ist überflüssig für die fußballerische Entwicklung. Kopfball wird doch mit möglichst wenig Angst geschult, das wird ja wohl hoffentlich niemanden egal sein.


    Vielleicht verstehe ich den Zusammenhang wirklich nicht, wofür ist Arschschießen denn gut?


    Gaudi geht auch anders und der Themensersteller hat die Problematik beschrieben, die durch etwas völlig unnötiges entstehen kann. Ich würde das weglassen, warum soll ich mir damit eventuell noch ein Problem schaffen oder schlimmer, irgendeinem Kind?

    Das ist ein Bolzplatzspiel, fürs Training gibt es bessere Sachen. In dem Beispiel fühlen sich Kinder unwohl oder haben sogar Angst. Ich glaube nicht, dass dieses Spiel so wichtig ist .. auch wenn es hart macht :rolleyes:
    Es verbiete sich auch, dies mit Kopfballtraining, Schulnoten(!) o.ä. zu vergleichen und es ist absolut unnötig für die fußballerische Entwicklung.


    Aber wenn die gesamte Mannschaft sich das unbedingt wünscht, wirlich alle, ohne Ausnahme, ohne Gruppenzwang, dann muss mans seine Kids schon gut kennen.


    ... und wenn, dann hoffentlcih so, als Gesichtsschießen :)


    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Na ja, letztendlich ist jedes Kind das mit Angst zum Training kommt ein Kind zuviel.


    Dann ist der Trainer gefordert, die Ursache festzustellen und muss entscheiden was wichtiger ist, eventuell kann dann auf das wichtige Arschschießen verzichtet werden. Auch wenn die Kids das vorschlagen, sollte man genau überlegen und die Kinder beobachten, es gibt ja noch den Gruppenzwang.


    Ich kenne das aus meiner Kindheit, wir mussten vom Trainer und Co als harte Einwürfe zugeworfene Bälle zurückköpfen und wer den Kopf nicht hingehalten hat, bekam den nächsten Ball noch härter. Die letzte Konsequenz war der Ausschluss beim nächsten Spiel. In der Halle wurden mehre Kästen hintereinader und übereinander gestellt, Aufgabe: Flugrolle. Da hatte man als Kind oft Angst zum Training zu gehen.
    Eine ehemalig Arbeitskollegin hat mir mal erzählt, sie hat als Kind keinen Sport gemacht, weil sie in der Schule gezwungen worden sind über einen Bock zu springen. Sie hatte immer Angst, dass sie im Sportverein noch mehr Dinge machen muss, vor denen sie Angst hat ... und irgendwie ist sie so nie zum Sport gekommen.



    ... und nein, es hat mir nicht geschadet ... obwohl meine Frau das anders sieht. X(
    Es hat mir auch nicht geholfen im harten Leben besser klar zu kommen.