Beiträge von Uwe

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    Hallo talentschmiede-svs,


    Ich möchte dich bitten, vor Themeneröffnung die Suche zu nutzen, dann würdest du zum Beispiel maitre999 besser verstehen, oder noch besser, wir hätten dort weiter diskutiert.:


    Hier nur ein beispiel:


    Mit welchen System spiele ich am besten in einer F-Jugend?


    Insbesondere auch dieses Posting:


    Du solltest dich über die Ausbildugsinhalte und Ziele für die F-Jugend informieren, "ich habe mit meiner F-Jugend bereits zwei Systeme eingespielt" ... gehört nicht dazu.

    (Falls kein Platz ist, kann man ja ein paar Biergläser zur Seite räumen!)


    :D


    Solche Vereine gibt es. Interessant dabei ist, sie kommen überwiegend aus Österrecih und der Schweiz, nur wenige aus Deutschland ... jedenfalls bei uns ... du deutest das ja an ;)
    Dort werden kleine bis große Medien-Bibliotheken angelegt, manchmal nur Bücher, aber auch DVDs. In Vereinen ist das bestimmt eine gute Investition, besser als manch andere Dinge.


    Ich habe aber mitbekommen, dass viele Trainer gar nicht im Verein nachfragen und dort etwas Druck machen. Wer das Glück hat hier in der Nähe zu wohnen, kann sich die Bücher vorher anschauen und dann entscheiden. Beratung ist hier inklusive und bei DVDs Sonderpreise.

    Sonny,


    dies ist nicht neu was du hier ablieferst, findet man in vielen Foren und nicht nur dort.


    Stell dir vor du beginnst einen Job. Du beginnst damit den neuen Kollegen zu sagen, ihr seid zwar ganz nett, aber ich werde euch jetzt erklären, wie es richtig geht, was ihr alles falsch macht. Oder du kommst neu in einen Elternkreis und beginnst den Eltern zu erklären, wie Erziehung wirklich geht, oder du startest als neuer Trainer in einem Verein ... na denn, viel Spaß!


    Ganz schlechter Einstand und gehört sich nicht, oder? Hier kannst du von den meisten hier noch etwas lernen, denn die hatten einen respektvollen Einstieg ins Forum, mit Fingerspitzengefühl.


    Es gab hier in den letzten 8 Jahren drei User, die einen ähnlichen Einstand geliefert haben. Einer war unbelehrbar, einer hat gemerkt, dass es so nicht geht und einer war ein Fake.


    Jeder User kennt das und jeder hat seine "Lieblinge" und die mit denen er nicht so klar kommt. Meistens liegt das an unterschiedliche Auffassungen zu Themen und dies vermute ich auch bei dir. In einem Forum lässt es sich nur länger aushalten, wenn man kritikfähig ist. Ein User hatte mir mal vormittags geschrieben "Ich bin froh dieses Forum gefunden zu haben...", am Nachmittag dann "Ich bin raus...". Dies lag dann daran, dass er nicht die Antworten erhalten hatte, die er gerne gehabt hätte.


    Anstatt pauschal zu kritisieren, solltest du dich gezielt an Themen beteiligen, dazu bist du herzlich eingeladen, nur so kann man was verändern. Berücksichtige dabei, geschrieben Worte klingen oft schlimmer, als wenn man dies am Stammtisch bereden würde.


    Das die Trainertalker hier gereizt sind durch deinen Einstieg verstehe ich.

    Es gibt zumm Thema ziemlich viel im Netz:


    http://www.sport-thieme.de/ber…er/teamsport/torsicherung


    Auszug:
    Bewegliche Handball- und Fußballtore sind nach DIN EN 748 dann ausreichend standfest, wenn sie beim Einwirken einer horizontalen Kraft von 1.100 N (ca. 112 kg) auf die obere Mitte der Querlatte nicht kippen. Zudem schreibt die GUV die Kennzeichnung von Toren vor. An jedem Tor ist – entsprechend der geltenden Normen – ein Warnschild anzubringen, das unter anderem darauf hinweist, dass es ausschließlich für Ballspiele konstruiert ist – und es unter anderem verboten ist, Netz und Torrahmen zu beklettern. Diesen Aufkleber können Sie kostenlos bei uns anfordern. Je nach Auslage der Fußballtore sind verschiedene Gewichte erforderlich, um der GUV und der DIN zu entsprechen.


    DIN Der Bauprofessor


    Torsicherung bei Kleinfeldspielen - PDF


    Hier von einem Verein:
    Vereinsvorschrift 01/2014, Sicherung mobiler Tore

    ich habe mehrere Mannschaften in ihrer Entwicklung über Jahre verfolgt. Mich hat immer interessiert wie gewisses Vorgehen
    von Trainern sich längerfristig auswirkt.

    Na ja, ich wusste bei A- oder B-Jugenlichen nicht, ob der Trainer ihnen damals in der F gesagt hat, Siegen ist nicht wichtig. ging auch gar nicht, denn wenn der Trainer das nicht gesagt hat, dann waren es vielleicht die Eltern und da wusste ich es eben auch nicht. Deshalb kann ich nur aus eigener Erfahrung sprechen, wenn ich über Jahre hautnah beim Team war.

    @16aufmrücken


    .. sie kämpfen doch, gehen aufeinader und auf den Schiedsrichter los ;)


    Eigentlich wollen sie, nur die Umsetzung ist falsch. Gewonnen wird gemeinsam und das geht nur, wenn man gemeinsam kämpft und nicht gegeneinander. Wenn sie stattdessen sich untereinander anmotzen, dann stimmt etwas mit der sozialen Kompetenz nicht, das Klima im Team ist vielleicht vergiftet. Hier musst du ansetzen.

    neben anderen gibt es für mich ein deutliches Indiz für fehlende Siegermentatität.:


    die Vermittlung und ständig verbales rüberbrigen in F und E-Jugend, dass Gewinnen egal und nicht wichtig ist, verinnerlicht
    sich bei vielen Kindern, und verhalten sich dann später entsprechend.


    Läuft es, spielen sie einen guten Fussball, stossen sie auf Widerstand und müssten eigendlich etwas mehr tun, stecken sie zurück,
    ist ja nicht so wichtig, dass sie das tun, Siegen oder nicht, ist ja egal. wo soll sich da eine Siegermentatilität entwickeln.

    Günter, das soll ein Trainer ja auch gar nicht machen ,,, du verwechselst da was.


    Außerdem behauptest du etwas, was durch nichts bewiesen ist. Du kannst ja gar nicht wissen, wie das ist und welche Auswirkungen es hat, wenn du den Kindern sagst gewinnen ist nicht wichtig, nach deiner eigenen Aussage hast du es ja nie getan. Wenn ich das mal gesagt habe, konnte ich keine Veränderung in der Siegermentalität der Kinder feststellen. Oft ist es wichtig den Kindern einen anderen "Sieg" zu verkaufen als das Ergebnis.


    Für Kinder ist jeder Wettkampf Champions League, sie wollen gewinnen und sollen das auch wollen, sonst wäre das nicht normal. Kinder haben die Siegermentalität im Blut.


    Als Trainer musst du deine Erwachsenen- Siegermentalität zurückstellen, auch wenn dir der Sieg wichtig, darfst du dein Handeln nicht dem Sieg unterordnen. Das beschreibst du auch so.


    Ich kann im Thema auch keine fehlende Siegermentalität erkennen. Die Kinder haben wohl mächtig Frust wenn sie zurückliegen und gehen dann aufeinander und auf den Schiedsrichter los. Siegermentalität ist also da, sonst würden sie anders reagieren, ihnen wäre das Ergebnis egal. Wurde ja hier schon geschrieben, die Probleme liegen in der sozialen Kompetenz der Kinder, das Miteinander, das Team.

    Und der Dorftrainer sieht sich garantiert nicht als Ausbilder im Fussball, da hat er mit ganz anderen Dingen zu tun zu kämpfen.

    Das glaube ich nicht, ohne es beweisen zu können. Die meisten Trainer sehen sich als Fußballtrainer. Gerade Newbies werden oft von den nicht fußballerischen Anforderungen überrascht.


    Wer schon länger im Kinderfußball aktiv ist oder war, kennt diese Kinder, die sich plötzlich gewaltig entwickeln, andere überholen und vorher eher als Mauerblümchen dabei waren. Vielleicht sind diese Kinder schon weg bevor sie richtig durchstarten, deshalb benötigen sie Einsatzzeiten, ohne wenn und aber.


    Ich könnte dafür viele Beispiele aufführen. So gab es ein Kind, das bis zum Ende der Grundschule im Sport die Note "4" hatte. Später, im Alter von 15, 16 Jahren spielte es in der Landesauswahl. Es gibt im Sport genau wie in der Schule "Spätzünder". Deshalb versucht man in der Schule die Orientierung in weiterführende Schulen weiter hinaus zu schieben, bestes Beispiel sind auch hier wieder die erfolgreichen Skandinavier. Im Sport lebt man da noch in der Steinzeit und sortiert schon im Kindesalter.
    Welche Chancen verpasst werden können, haben wir schon oft beschrieben, zum Beispiel hier: Fußballtraining mit schwachen Kindern - Der kleine dicke Paule -Ist Paule wirklich nur ein Maskottchen? "Schade, vielleicht wäre der kleine dicke Paul Vereinspräsident geworden oder der größte Sponsor der Jugendabteilung. Wir sollten ihn pflegen, denn was bedeutet schon "talentfrei"?"


    Sir Alex hat in einem Post ein Kind beschrieben, welches sicherlich ein Extrembeispiel der Unsportlichkeit war Ich habe solche Kinder auch erlebt. Idealerweise sucht man dann das Gespräch mit den Eltern und versucht zu erklären, dass es besser wäre, dem Kind für die Entwicklung andere Dinge anzubieten.


    Das Problem war fast immer, dass diese Kinder unglaublich gerne Fußball spielten und mit leuchtenden Augen und hochrotem Kopf beim Training dabei waren. Ich habe das nur einmal übers Herz gebracht und mit Eltern gesprochen. Sie hatten verstanden, aber einige Woche später, das Kind war nicht mehr beim Fußball dabei, habe ich dann gehört: Die Eltern haben dem Kind gesagt, ich will das Kind nicht mehr beim Fußball dabei haben. Da fühlt man sich nicht gut, wenn man dem Kind dann mal wieder in die Augen schaut. Für die Eltern war diese Erklärung natürlich die einfachste.

    Schimanski,


    Da bin ich ganz bei dir, der Ball sollte möglichst immer dabei sein. Jetzt sind aber gerade im Kinderfußball Fangspiele ein "Muss", weil Kinder das lieben. Wenn wir dann mal was anderes anbieten als die Klassiker, dann sorgt das doch nur für wichtige Abwechslung und Lernziele sind ja auch dabei.


    Das Ganze ist ja auch ein Fungame und gerade auch dafür sollte die Zeit im Training vorhanden sein, übrigens auch bei den Erwachsenen. Matthias hat die Übung nicht nur im Kinderbereich angeboten, auch im Profibereich, selbst dort war die Zeit dafür vorhanden. Wenn man den Sinn und Zweck einer Übung nicht erläutern kann, dann ist es gerade im Profibereich kaum einsetzbar, die Cheftrainer würden dir das um die Ohren hauen ;)


    Matthias berichtete, dass Kinder diese Übung auch dann vor und nach dem Training allein spielten, weil sie Spaß damit hatten. "Hase und Igel" kann immer wieder angeboten werden, mit der Zeit immer schwieriger. Bedeutet ja nicht, dass man sämtliche Varianten beim ersten Mal durchführt, der Ablauf soll ja nicht das komplette Training bestimmen. Wenige Minuten ... und immer mal wieder ... mit ständiger Steigerung.

    Es könnte sein, dass es nicht um "Hausaufgaben machen" geht, es geht ja nur um drei einfache Regeln, so schwer ist das nicht. Oft wird die FPL einfach grundsätzlich abgelehnt und halbherzig umgesetzt und dann funktioniert es nartürlich nicht. Der Spruch "Hab ich doch gewusst, es klappt nicht" ist so schnell bei der Hand und jeder macht so weiter wie bisher. Möglich, dass die FPL vorsätzlich blockiert wird, dann ist man sie auch schnell wieder los.

    Ja, der Schwierigkeitsgrad ist mit Fantasie sehr variabel. Leider kann man nicht alle Varianten aufführen, dann wird der Inhalt viel zu lang.


    Um die kognitiven Fähigkeiten noch mehr zu fordern, könnten die Eigenschaften verknüpft werden. "Meine Hasen tragen kurze Hosen und sind blond!", dann rattert es noch mehr im Kopf ;)

    Hallo Indian,


    es ist immer schwierig dazu etwas zu sagen. Ich habe das schon mehrfach geschrieben: Tipps zu geben ist schwer. Es gibt Medien, da ist die Begeisterung groß, ich habe dazu dann auch mal eine andere Meinung. Dann gibt es Medien, die schlechter ankommen, die finde ich toll.


    Wenn ich mir dann die Bewertungen in Shops anschaue ... wie soll ich das schreiben ... wo kommen die oft bloß her? Sowohl positive als auch negative Bewertungen, nicht immer ist das so ok ;)


    Zum Buch: Ich habe mal was angefügt. In "Einfach besser Fußballspielen" gibt es oft Fotostrecken, die sehr gut sind. Wenn du jetzt aber komplett neue Ideen suchst, die wird es in keinem Medium geben. Viele neue Anregungen ...ja!


    "Ausbilden mit Konzept 1" ist das DFB-Standardwerk zu Kinderfußball. Natürlich erfindet man dort den Kinderfußball nicht komplett neu. Es wird sehr oft von Vereinen gekauft, die es ihren Trainern dann zur Verfügung stellen. Zwischenzeitlich haben wir einige Vereine, die ihren Trainern eine Bibliothek zur Verfügung stellen ... ja sowas gibt es ;)