Beiträge von Uwe

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    Enno, du schätzt TW-Trainer als kompetenten Gesprächspartner, aber:


    "was er hier schreibt ... umgekehrt ist richtig. Die Kritiker werden gleich in die rechte gesteckt", sobald das Wort Immigranten auftaucht, schalten einige in den Ausredenmodus", Kuschelpädagogik bei Straftaten ... seit Jahrzehnten in Deutschland versagt, solche Aussagen stammen aus meiner Sicht von Theoretikern".


    Ist das kompetent? Hilft uns das weiter? Nichts davon hilft, irgendeine Problematik zu lösen. Dies sind genau solche Stammtischparolen wie von den sog. "Kuschelpädagogen". Es hilft ja nichts, wenn ich nur die als "kompetent" ansehe, die meine Meinung haben. Lass uns doch froh sein, dass es unterschiedliche Meinungen gibt.


    Niemand hier hat geschrieben, dass solche Vorkommnisse unbestraft bleiben sollen. Nur in der Ursache gibt es unterschiedliche Meinungen. Ich hatte geschrieben, es ist ein Problem der Sozialstrukturen in denen Menschen sich befinden und kein Problem der Herkunft. Es sind nicht die Schwarzen, Gelben oder Grünen die gewalttätig sind, es sind Idioten, die in missratenen sozialen Strukturen aufwachsen.

    Ich kann dir zum Beispiel von zwei mir persönlich bekannten friedlichen Jugendfußballern berichten. Allerdings wurden sie zweimal beim Training von der Polizei wegen körperlichen Straftaten abgeholt. Die waren auf dem Feld friedlich, aber "draußen" gewalttätig. Dies lag an den geschaffenen sozialen Strukturen im Team, die über Jahre dieses positive Verhalten geschaffen haben.


    Es geht darum, was kann der Fußball gegen Gewalt machen oder besser: Soll, kann oder will er das überhaupt? Letztendlich sind die Fußballregeln so einfach und wenn man damit aufwächst und/oder die Gründe für ein faires Fußballspiel erklärt, dann kann das jeder umsetzen.


    TW-Trainer, Ralf meinte das hier anders. Es geht um Gewalt auf dem Fußballplatz. Wir hatten das schon mal ... bei dem Vorfall in Holland. Ich denke diese Diskussion hat ihre Berechtigung, sie muss im Fußball sogar geführt werden. Aus meiner Sicht muss ich sagen "leider" geht das dann immer wieder in eine Richtung. Das hat mit rechts oder links in der Politik wenig zu tun, so einfach ist das nicht.

    Ich weiß, viele werden dies nicht gerne hören, aber die Geschichte mit dem "Migrationshintergrund" hat eine ganz andere Ursache. Es ist auch nicht "mutig" dies auszusprechen, es sorgt schlichtweg für einen Nährboden, der die Ursachen verdreht.


    Menschen, die unter extrem schlechten sozialen Umständen aufwachsen sind häufiger frustriert und das schlägt dann auch manchmal in Gewaltbereitschaft um. Dies gilt nicht nur für Menschen mit Migrationshintergrund, sondern auch für Deutsche.


    Es ist längst nachgewiesen, dass Deutsche mit diesem sozialen Hintergrund sogar häufiger zur Gewaltbereitschaft neigen als andere. Es liegt also nicht in den Genen der Migranten, dies ist für viele die einfachste Lösung, schön bequem.


    Es liegt am sozialen Umfeld und auch Deutsche neigen hier zur Gruppenbildung. Das oft Hinweise auf Migrationshintergrund auftauchen liegt einzig und allein daran, dass diese Menschen häufiger in einem schlechten sozialen Umfeld Leben, der Frust dadurch deutlich höher ist. Es ist eine Sache der Statistik, wie viele Menschen so aufwachsen und da sind die mit Migrationshintergrund viel häufiger vertreten. Irgendwo hier hatte ich auch schon entsprechenden Links gepostet, die das unterstreichen (Kriminalstatistik etc.). Die Lösung "es sind die anderen" ist also viel zu simpel.

    Günter,


    nein Ralf benötigt mich nicht, so war das auch nicht gemeint.


    Es ist hier tatsächlich eine Vermischung von Alterskalssen (mit dem 14jährige ... den habe ich hier im Thema nicht gefunden, spielt aber auch keine Rolle).


    Jetzt kommst du in deinem Posting ja dann trotzdem mit Kinder, also lag ich ja gar nicht so falsch. Das mit der "Eigenverantwortung der Kinder" ist eine ganz andere Nummer. Niemand will die Kinder damit belasten, sie sollen lernen Verantwortung für ihr Handeln zu entwickeln, denn meistens kennen sie ihr Fehlverhalten. Es muss nicht immer jemand die Einhaltung der Regeln einfordern, die Kinder können das größtenteils sehr gut allein und wenn nicht, dann helfen die Trainer bei groben Verfehlungen.


    Wenn die KInder lernen, sich selbstkontrolliert an Regeln zu halten, lernen sie Selbstverantwortung. Weil du den Bogen zu "sozialen Brennpunkten" geschlagen hast: Passt zwar nicht wirklich, aber es geht ja oft darum sich nicht erwischen zu lassen, nicht um die Einhaltiung der gesellschaftlichen Regeln und genau das vermeiden wir im Kinderfußball. Es geht darum die Regeln einzuhalten, auch in Eigenverantwortung und das zu verinnerlichen. Der Lerneffekt und das Verständinis sit so viel größer, als wenn immer jemand aufpasst. Wir lassen sie ja gar nicht "frei laufen", wir lassen sie nur entscheiden.


    Das ruft bei mir einen grundsätzlichen Widerspruch hervor.


    Viele Probleme der Sozialen Brennpunkte kommen doch daher, weil die Kinder in eigener Verantwortung aufwachsen. Wozu das führt ist doch alleseits bekannt.


    Erwachsene sind verantwortlich für die Entwicklung der Kinder und Jugendliche. Erst wenn Richtung und Werte, und dazu sind wir Erwachsene zuständig,
    vorgegeben sind können wir die Kinder und Jugendlichen zur Eigenverantwortung hinführen. Aber doch nicht Eigenverantwortung für ihr Entwicklung von Kindesbeinen an.


    Günter, deine Antwort hat doch komplett nichts mit der "Eigenverantwortung der Kinder" in der FPL zu tun. Kinder entscheiden wenn ein Foulspiel vorliegt, nur so lernen sie Eigenverantwortung für ihr Handeln. Die meisten Kinder gehen ja auch nicht bei rot über die Ampel. Früher gab es mal Schülerlotsen, die haben aber mehr auf die Autofahrer geachtet als auf die KInder. Vielleicht benötigen wir das im Kinderfußball auch, einen Aufpasser für die Erwachsenen. Und alle Dinge die die Kinder nicht lösen können, dafür haben wir ja die verständnisvollen Trainer am Spielfeldrand.


    Ralf, du kannst ein Thema aufmachen, ich hefte es dann oben an im FPL-Forum.

    .......wo doch das MFS überall seine finger im spiel hatte........*g* :P


    Da kannst du mal sehen, wie schnell man mit Abkürzungen daneben liegt. Das Thema "Taktik" würde ja passen ;) . Ich hab das so übernommen, es ist tatsächlich die neue offizielle Abkürzung :rolleyes:


    Es gibt nur noch wenige DVDs zum Sonderpreis, wahrscheinlich ist heute Abend schluss.

    Die Doppel-DVD von David Niedermeier und Michael Schuppke, Gesamtlaufzeit 106 Minuten.


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    ...
    Ich nehme an, die erste Unterschrift ist vom Einreicher der Petition. Wenn man den betreffenden googelt:


    http://www.stimberg-zeitung.de…arten-Cup;art1006,1039015


    Lest dazu mal die Kommentare der Eltern durch, die beim Turnier waren. Mir fehlen da die Worte, wie es dort wohl abging. Bei einem Trainer der so tickt ?( , wundert mich nicht, dass er gegen die FPL ist. Dabei ist er, bzw. seine Art der Grund, warum man die FPL unbedingt braucht.
    Wenn ich die Kommentare der Kindergartenkindereltern lese, sehe ich, dass dort gute Gedanken vorliegen =) und die FPL funktionieren würde.

    Dein Link gemeinsam mit der Petition ist eigentlich Werbung für die FPL, aber leider werden das nicht alle lesen, sondern einfach nur applaudieren. Es liegt tatsächlich nahe, dass der Einreicher der Petition in deinem Link wiederzufinden ist. Die Kommentare zeigen es deutlich, für solche Leute ist die FPL gedanklich und in der Praxis gar nicht möglich.


    Ich plädiere für eine freiwillige Fair Play Staffel (bzw 2,3, oder 4) damit die Unwillentlichen sich weiter die Köppe einschlagen können und die, die die Neuerung, sei es auch nur als Experiment, annehmen können sich beruhigt FPL geben. Wenns nicht klappt, zurück in die Normalstaffel.

    Du plädierst also für eine freiwillige FPL, dann können sich Trainer wie der beim Kindergarten-Turnier fleißig weiter austoben, zu Lasten der Kinder, aber gerade um die Kids geht es.


    Wir müssen diesen Trainern entweder die Lust am Kinderfußball nehmen oder sie überzeugen, wie Günter es immer wieder beschreibt. Vielleicht gewöhnen sich die Fußballer einfach im Laufe der Jahre an die FPL, wie an die Abschaffung der Tabellen oder an die kleinen Spielfeldgrößen, auch hier gibt es keine Freiwilligkeit. Wer es nicht anders kennt, wird den altem Spielbetrieb nicht vermissen. Wer damit so extrem nicht klar kommt, wird sich ein anders Betätigungsfeld suchen und das ist gut so.

    Finde esübrigens bemerkenswert, dass sich Forumsmitglieder eines Forums in dem fast alle Schreiber sich hinter einem Pseudonym verstecken sich darüber aufregen, dass der Verfasser anonym ist.

    Anonym im Trainertalk unterwegs zu sein macht manchmal Sinn, ich möchte dies gerne an Beispielen begründen.


    Vielleicht hab ihr euch schon mal gewundert, dass ein Thema in den "geschlossenen Bereich" verschoben wurde. Dort kommen nur angemeldete User rein, keine Besucher. Dies kommt ganz selten vor, aber es passiert.


    In diesen wenigen Fällen kam es zu Konflikten zwischen Themaersteller und Besuchern, die sich oder den Verein wiedererkannt haben. Niemand sonst hier konnte wegen der Anonymität eine Beziehung irgendwohin feststellen.


    Zweimal in den ganzen Jahren wurden Themen komplett gelöscht, aber immer erst wenn sie verschoben sind und dann auf Platz 386 .. in der Themenauflistung standen. Es ist dann schade, weil die mühevoll erstellten Antworten bei Themenlöschung auch verschwinden, deshalb versuche ich das zu vermeiden.


    Einmal meldete sich hier ein Elternteil und berichtete über Vorkommnisse in einer Kindermannschaft und bat um Rat. Niemand konnte irgendeine Beziehung herstellen, es war komplett anonym. Das Elternteil meldete sich dann bei mir und bat um Löschung des Themas mit ca. 50 (!) Antworten. Zwei Personen aus der Jugendabteilung waren/sind hier User und ein dritter wurde involviert. Nur das Elternteil und die anderen drei Personen konnten das Thema konkret dem Verein zuordnen. Die drei Vereinsverantwortlichen forderten vom Elternteil, dass dieses Thema gelöscht werden sollte, sonst darf das Kind den Verein verlassen. Ich kenne die User nicht, die Namen wurden nicht genannt, aber schöne Grüße, wenn ihr das lest.


    Wenn man nicht anonym unterwegs ist, ist die Wahrscheinlichkeit wesentlich höher erkannt zu werden. Eine Zeitung ist etwas ganz anderes als ein Forum.

    Das Konditionstraining in der Vorbereitungszeit hat mir weder Spass noch Freude bereitet, aber ging meistens
    Zufrieden über das Geleistete nach Hause.

    Dann habt ihr wohl das falsche Konditionstraining gemacht, "kaputt aber zufrieden weil es Spaß gemacht hat", so sollte es sein.


    @ Brechstange, Lican1, AKjfv,
    da geh ich mit. Man sollte aber auch niemals bei auftretenden Probleme wie Lustlosigkeit etc. vergessen, sich selbst zu hinterfragen, Lican1 beschreibt das, die Wahl der Mittel ist wichtig. Nicht immer sind die Anderen schuld.

    Und zum Thema Weitspucken und Fußballspiel


    Beides ist Wettkampf. Also beides bietet einen Grund zu gewinnen. Beim Fußball sogar eine direkte Belohnung (3 Punkte, Überlegenheitsgefühl)

    Fußball ist doch nichts besonderes, das Überlegenheitsgefühl hast du als Kind auch beim Weitspucken. Die 3 Punkte sind dabei unwichtig, dies ist auch der Grund, weshalb die Tabellen abgeschafft werden. Würden die Erwachsenen die Kinder nicht ständig an die drei Punkte erinnern, würden sie auch irgendwann nicht mehr danach fragen. Für die Kinder zählt der Moment, nicht was letzte Woche war.


    Zitat von »Sir Alex«
    Gibt es nicht auch Spieler, denen es wichtiger ist, selbst viele Tore zu schießen oder Szenenapplaus von den Rängen zu bekommen, ob eines geglückten (wenn auch ineffektiven) Beinschusses oä ?


    Gegenüber solchen Leuten empfinde ich in der Situation Eines: Hass. Das ist das behinderste überhaupt und derjenige ist für mich auch kein richtiger Fußballer. Auch wenn er am Ball gut ist

    Ich hoffe, du meinst das nicht ernst. Die Wortwahl (Hass) ist, vorsichtig ausgedrückt, völlig daneben.

    Gibt es nicht auch Spieler, denen es wichtiger ist, selbst viele Tore zu schießen oder Szenenapplaus von den Rängen zu bekommen, ob eines geglückten (wenn auch ineffektiven) Beinschusses oä ?


    Also Spieler, die lieber 4 Tore schießen bei einer 4:5 Niederlage, als ohne Torerfolg bei einem Sieg der eigenen Mannschaft zu bleiben?

    Na klar und bei Kindern ist das völlig normal. Der kleine dicke Paule freut sich oft schon, wenn er spielen darf. Dem ist das Ergebnis dann völlig egal, er war auf dem Platz und darauf ist er stolz.


    Bei deinem Beispiel sind wir aber wieder beim Thema "Ego-Dribbler". Kinder sind Egoisten, dies ist ja bewiesen und je jünger sie sind, desto schlimmer. Wenn das nicht so ist, dann ist das von Erwachsenen andressiert und/oder die Kinder machen das, weil sie damit den Erwachsenen gefallen. Damit schreibe ich nicht, dass ich das gut finde, aber wir sollten die kindliche Psyche kennen und beachten und entsprechende Verhaltensweisen richtig einsortieren. Dies als "schlecht" anzusehen ist typisches Denken von Erwachsenen, es gehört zur kindlichen Entwicklung und die kann völlig unterschiedlich verlaufen.


    Kinder freuen sich, wenn sie ein Tor geschossen haben und wenn es das einzige Tor bei 10 Gegentoren ist, dann ist es ihnen völlig egal. Sollen sie reagieren wie die Profis: "Ich danke der Mannschaft..." oder "Mein Tor ist nichts wert, ich hätte lieber das Spiel gewonnen", dann verlangen wir von den Kindern ein Erwachsenenverhalten, das können sie nicht und auch bei Erwachsenen sind solche Aussagen deshalb häufig, weil sie wissen, genau das erwarten die Beobachter, ehrlich ist manchmal anders und Kinder sind das. Deinen zitierten Szenenapplaus erhalten Kinder doch genau dann, wenn sie sich so verhalten wie wir Erwachsenen es wollen.

    es klingt fast wie ein wiederspruch, aber mit wachsender "verspassung" findet auch eine "verrohung" des fußballs statt.

    Ich glaube der Spaß ist das Fundament, um all die hier beschriebenen Tugenden, meinetwegen auch Leistungsbereitschaft zu lernen. Beweisen kann ich das aber nicht, genau wie du deine These nicht. Es ist auch möglich, dass eine "Verrohung" dadaurch entsteht, dass zu wenig Spaß und Freude am Sport vermittelt wird, die falschen Tugenden eingefordert werden.


    @16aufmrücken
    "Siegermentalität zu entwickeln" hatten wir schon in einem anderen Thema. Kinder wollen immer gewinnen, insbesondere beim Weitspucken, wer steht am längsten auf einem Bein etc. . Siegermentalität ist also vorhanden, alles andere wäre bei Kindern auch nicht normal. Nur wir Erwachsenen verstehen nicht, warum der Sieg im Weitspucken so wichtig ist, unsere Siegermentalität ist eine andere ... oder mal so: Kinder sind doof, sie wissen nicht was wirklich wichtig ist im Leben, dass wissen nur wir Erwachsenen ;)

    Ich kann bei den aufgezählten "Werten" nichts erkennen, was "Spaß" irgendwo ausschließt, habe ich auch nie erlebt.


    Wikipedia sagt dazu:


    Spaß ist eine im Deutschen seit dem 16./17. Jahrhundert belegte Substantivbildung aus dem italienischen spasso „Zerstreuung, Zeitvertreib, Vergnügen“. Heute wird mit etwas macht Spaß eine Tätigkeit beschrieben, die gerne gemacht wird, die Freude, wobei diese meist nachhaltiger ist, bereitet.


    oder auch:


    Ein häufiger Begleiter des Spaßes ist die Forderung, ihn zu vermeiden.

    @ Schimanski


    alles klar.


    Ich habe auch nicht behauptet, dass es einfach ist und weiß wie extrem der Druck im Teamumfeld sein kann.


    Deshalb halte ich es trotzdem für falsch diesen Einflüssen nachzugeben, nur weil es einfacher ist. Ich glaube, dies ist als Argument auch nur vorgeschoben, denn wenn ich etwas wirklich will, dann handel ich auch entsprechend und lass mich nicht so einfach verbiegen. Es wäre deutlicher zu schreiben: Ich will mein "theoretisches Dogma", so hast du es genannt und dies gilt für beide Richtungen und ist keine EInbahnstraße. Klingt schön negativ .... wenn man es dem anderen vorwirft.


    Ob ich eine gewisse "Grundaufstellung" für falsch halte, dazu habe ich übrigens gar nichts geschrieben. Aber wenn in der Themeneröffnung steht "ich habe mit meiner F-Jugend bereits zwei Systeme eingespielt", dann erkennt man doch wohin die Reise geht. Stellt sich die Frage, ob man das unterstützen will? Es geht ja noch darüber hinaus, "Wir haben auf den Außen in der Verteidigung laufstarke Spieler", was bedeutet das denn in F-Jugend, Positionstreue? Ich halte es für grundlegend verkehrt, wenn auch nur auszugsweise, diese Inhalte in irgendeiner Form zu unterstützen. talentschmiede-svs muss sich grundlegend über die Inhalte der Ausbildungziele mit einer F-Jugend informieren, erst dann mach es Sinn, über Grundformationen zu sprechen.


    Hier benötigt er Unterstützung und auch Druck, weniger Streicheleinheiten zu den Themen "Spielsysteme" oder "Grundaufstellung".

    ich finde es ein wenig beschämend wie hochnäsig hier auf "nicht-KiFu-gerechte" Fragestellungen reagiert wird.

    Das würde ich nicht so eng sehen, "hochnäsig" ist oft die Meinung des anderen, weil der einfach nicht verstehen will ;) Eine objektivere Betrachtung wäre da schon besser.

    Mir ist ist in den zwei Jahren keine Mannschaft untergekommen, die ohne eine Grundaufstellung spielt.

    Dies bedeutet aber nicht automatisch, das es richtig ist, dann würde sich der Kinderfußball nicht weiter entwickeln. Ist es nicht auch die Aufgabe des Forums, Trainer zu ermutigen Dinge zu verändern? Dies ist doch auch der Grund, weshalb man nicht immer die Antworten bekommt, die man gerne hätte. Ist es dann nicht die Aufgabe des Fragestellers sich über Ausbildungsziele zu informieren? Stattdessen wir das hier einfach als Unfug abgetan.


    Ich hatte ja schon auf ein anderes Beispiel verlinkt, unser Extrem-Kinder-Taktiker hat damit viel Erfolg. Auch dieses Beispiel sollte beachtet werden, leider wollend das viele nicht hören:


    Dirk