Hallo Eye-See,
wir haben unsere Meinung nicht abgesprochen, dafür aber knapp mit den Einträgen verfehlt.
Hätte mir viel Schreibarbeit sparen können....... ![]()
Beiträge von Uwe
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Auch mal schön, wenn verschiedene Meinungen aufeinanderprallen.
Meine Erfahrungen verschiedene Systeme auszuprobieren beschränken sich auf ein D-Jugend Kleinfeld Team, Wir haben häufig die Systeme gewechselt und damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Spieler waren in der Lage dies zu verarbeiten und es war eine durchschnittliche Mannschaft, mit ein, zwei Talenten in ihren Reihen.
Sie konnten sich später, bis jetzt in die Herren, schnell auf jede Situation einstellen und sind auf jeder Position im Feld einsetzbar. Sie waren nicht überfordert, solange man sie langsam an Begriffe wie z.B. „defensives Mittelfeld“ herangeführt hat. Ich würde dies mit einer D-Jugend jederzeit wieder so durchführen.
Zu Spielsystemen in den jüngeren Jahren. Eins sollte klar sein:
Ein 3-3 sieht immer verschieden aus. 3 Spieler als Angreifer, 3 Spieler als Verteidiger und dazwischen ein großes Loch meint hier niemand.
Ein 2-2-2 kann auch nur als Alibi dienen, das große Loch zu schließen und trotzdem mit starren Position zu spielen, aber auch das will hier keiner.
Ein 3-1-2 könnte auch so gewählt worden sein, weil im zentralen Mittelfeld ein kleiner „Star“ Regie führt, dies will auch keiner wirklich.
Auf dem Feld kommt es bei jedem System auf das Ausfüllen dieses Systems mit Fußball an.
Jeder Trainer sollte sein Team einschätzen können und das System wählen, welches für dieses Team leichter umzusetzen ist. Eine Generallösung gibt es nicht.
Ich habe den Eindruck, wenn ich mir die letzten Beiträge durchlese, jeder hier hat sich dies alles reiflich überlegt und spielt sein System, um alle Kinder seines Teams maximal zu fördern. Wir sind alle gar nicht sehr weit mit unserer Einstellung auseinander. Ich möchte mich nur nicht auf ein System festlegen.
Gehört zwar nicht zum Thema, aber ich muss was dazu schreiben. Für weitere Diskussionen über "Ausland" und "Soccerdrills" sollten in den entsprechen Areas die vorhanden Threads herangezogen werden oder neu eröffnet werden.
Zum Ausland: Ich habe zwischenzeitlich einige Kontakte ins Ausland und wir verarbeiten auch viele Dinge, die nach und nach erscheinen werden. Meine Meinung hierzu dürfte aus anderen Beiträgen bekannt sein. Übrigens: In den USA hat man kein Interesse den Fußball im männlichen Bereich populärer werden zu lassen. Dort ist die Lobby der Basketballer und Footballer viel zu groß. Trotzdem kann jeder dort viel, viel lernen.
Zu Soccerdrills: Bestimmte Dinge haben wir bewusst nicht angegeben. Eine Altersangabe oder Entfernungsangaben fehlen ganz. Die Einteilung in Kategorien ist sehr einfach gehalten. Habe ich als Trainer aber ein Konzept und verstehe etwas von den Trainingsgrundlagen, finde ich sehr schnell die passenden Übungen für die Ausbildung meiner Kinder. Verstehe ich hiervon nichts, helfen mir auch keine Altersangaben, weil diese bei den Übungseinheiten nur relativ sein können. Altersangeben ersetzen nicht die Einschätzung des Leistungsvermögens meines Teams.
Nur ein Beispiel: Es gibt immer noch viel Kinder, die spät mit dem Fußballspielen beginnen. Hier wäre eine Altersangabe völlig verfehlt. Hierzu gehören z.B. häufig Mädchen. Eine Einteilung der Übungen nach Leistungsvermögen wäre gut, aber wie soll die aussehen? Eventuell wäre eine Einteilung wie "Dribbling-Grundlagen" usw. möglich, hierüber wird intern bereits diskutiert.
Soccerdrills ist immer noch eine rein private Initiative, die eine gewisse Dynamik entwickelt hat. Ideen gibt es genügend, Kontakte sind geknüpft, im Hintergrund wird viel Arbeit investiert. Mal sehen, was noch alles passiert. Für Anregungen und Kritik bin ich immer zu haben. -
Ist hier nicht so. Gerade die E-Junioren und insbesondere die D-Junioren spielen häufig (nicht nur) auf Großfeld.
Viele melden nur dann auf Kleinfeld, wenn sie nicht genügend Spieler fürs Großfeld zusammen haben. Leider gibt es oft die Meinung: "Fußball fängt erst auf Großfeld an!"
Meine Meinung hierzu habe ich hier schon häufiger geschrieben: Je länger Kleinfeld, desto besser.
Deshalb ist dieser Vorstoß nur zu begrüßen, kommt aber reichlich spät. -
Umgeschrieben auf Weihnachten: Für den Torwart/Torhüterin
In unser Tor, so soll es sein,
da kommt nicht oft ein Ball hinein.
Ob oben, unten, in die Ecken,
das Tor ist dicht, da könnt ihr wetten.
Na gut, so manchen Fehlgriff habe ich vergessen
und alles was er/sie hat ausgefressen.
Trotzdem packt der Nikolaus
bestimmt nicht seine Rute aus.
oder:
Trotzdem rückt der Nikolaus
eines der Geschenke raus.
PS: So, wer ist der nächste Dichter? -
Leider ist die Sonntags-Zeitung verschwunden. Ich versuche einmal den Artikel inhaltlich wiederzugeben:
Gelbe und rote Karten für Zuschauer beim Jugendfußball.
Der Schleswig-Holsteinsche Fußballverband plant die Einführung von roten und gelben Karten für Zuschauer beim Jugendfußball.
Die Trainer und Betreuer von Kinder- und Jugendfußballmannschaften sollen während des Punktspielbetriebs mit den Karten versorgt werden. Benehmen sich Zuschauer am Spielfeldrand nicht nach den Fairplay-Grundsätzen, wird den entsprechenden Personen vom Trainer oder Betreuer eine gelbe bzw. rote Karte ohne weiteren Kommentar ausgehändigt.
Warum?
Die Regeln des Fairplays werden, insbesondere im Kinderfußball, immer weniger beachtet. Dies gilt in erster Linie für viele Eltern, die ihren Kindern beim Fußballspielen zuschauen. Die Einführung der Karten soll diese Personen wachrütteln und für einen reibungslosen Spielbetrieb sorgen. Der DFB befürwortet diese Maßnahme im Sinne seiner Aktionen gegen Gewalt beim Fußball. Die Zunahme von Spielabrüchen und Gewalttätigkeiten, auch im Jugendfußball, ist besorgniserregend.
Der Schleswig-Holsteinische Fußballverband folgt damit dem Pilotprojekt des Berliner Fußballverbandes, der mit der Einführung des Kartensystems nur positive Erfahrungen gemacht hat. Die Verteilung der Karten ist ein Schock für die Zuschauer und regt diese zum Nachdenken an. Eine gewisse Peinlichkeit bei Erhalt der Karte ist nicht zu übersehen.
Habt Ihr davon schon was gehört oder habt ihr damit Erfahrung? -
Hallo Daniel,
everysingleday hat leider recht, Dein Alter kann niemand ändern. Du bist ja ein guter Fußballer und drei Jahre Altersunterschied kann man nicht wegtrainieren.
Also, entweder Du hälst das aus, oder Du suchst Dir andere Mitspieler, Freunde will ich die gar nicht nennen.
In ein paar Jahren werden die staunen.
Gruß
Uwe -
Hallo Sandra,
dass kenne ich nicht! Ist bis in den Norden nocht nicht durchgedrungen und ich hoffe, es dauert noch.
Drehe den Spieß doch einmal um. Jeder aus dem Team soll ein Gedicht über den Trainer, Betreuer und Verein schreiben.
Oder zu "Stille Nacht" einen Text über den Trainer schreiben und vorsingen. Egal wie, aber das lenkt ab.![Freude :]](https://www.trainertalk.de/images/smilies/pleased.gif)
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Den Antworten von Thomas und bcefferen würde ich folgen. Nehme Dir das aus den Antworten, was Dir richtig ertscheint und versuche es umzusetzen. Ich hätte sofort die nächste Trainingseinheit ausfallen lassen, um dies mit der gesamten Mannschaft zu besprechen. Auf keinen Fall einfach wieder zum Tagesgeschäft übergehen. Den Jungs muss deutlich gemacht werden, wie schwerwiegend dieser Vorfall ist.
Deine Situation ist kein Konflikt in der Mannschaft, es ist viel schlimmer. Diese Aktion ist bereits ein strafrechtlicher Vorgang und muss Kosequenzen haben.
Ja, auch bis zum Trainerrücktritt!
Nur so wird denn Jungs der Ernst dieser Situation wirklich klar.
Wahrscheinlich hast Du bereits Gespräche geführt. Deine Erfahrungen damit würden hier vielen Kollegen weiterhelfen, denn dies ist kein Einzelfall.
Ich selbst habe sowas, da bin ich sehr froh drüber, noch nie erlebt, aber schon mehrfach gehört. Meistens wird nicht wirklich etwas unternommen, oder es wird den Bestohlenen der Vorwuf gemacht, besser auf die Wertsachen aufzupassen. Dies kann, das ist klar, nicht sein. Denn in einer sozialen Gemeinschaft, wie einem Fußballteam, führt dies zu Konflikten, die nicht mehr zu lösen sind. -
Hallo Corinna,
Deine Situation kenne ich nur zu gut. Ich habe vor ein paar Jahren Mädchen in einem Alter von 8 bis 17 Jahren trainiert. Erschwerend kam noch hinzu, die Mädchen hier spielten noch sämtlich in einer Spielklasse.
Für den Spielbetrieb habe ich zwei Teams aufgeteilt, ein jüngeres und ein älteres. Die "Kleinen" haben nur hohe Niederlagen kassiert, die "Großen" waren ein sehr gutes Team. Es waren ganz klar zwei Gruppen, wobei die beide Teams sich, wenn möglich, bei den Spielen lautsstark unterstützt haben. Die "Großen" waren die Vorbilder für die "Kleinen" und die "Kleinen" wurden von den "Großen" getröstet und immer wieder moralisch aufgebaut. Insoweit funktierte dies, bezogen auf den Umgang miteinander, einfach fantastisch.
Ich habe zwar einige Monate benötigt, um dies so hinzubekommen, aber vielleicht war diese Zeit für mich die schönste Zeit in meinem 25jährigem Trainerleben. In dieser Zeit habe ich sehr viel gelernt, möchte hier aber nicht zu viel schreiben.
Zum Training:
Viele Aufwärmübungen haben wir gemeinsam durchführt. Übungen in kleinen Gruppen funktionierten auch, weil die Mädchen sich automatisch nach Alter zusammenstellten und so der Schwierigkeitsgrad verschieden sein konnte.
Es ist klar, dass die Zusammenstellung der kleinen Gruppen nicht immer aufgeht. Deshalb hatten wir besprochen, dass die "Großen" jederzeit bereit waren sich zurückzunehmen und auch in Gruppen mit den "Kleinen" üben und helfen, die "Kleinen" anzuleiten. Der Effekt war, dass die "Kleinen" mit Freude in diesen Gruppen trainierten und strahlten, wenn sie von den "Großen" gelobt wurden. Die Großen stärkten ihr Selbstvertrauen, weil sie von den kleinen bewundert wurden. So einfach ist das, benötigt allerdings ein wenig Zeit, um die richtigen Übungen herauszufinden und es sind mindestens drei Gruppengespräche notwendig. Eins nur mit den "Großen", eins nur mit den "Kleinen" und eins mit dem gesamten Team.
Wichtig: Eine Aufteilung nach Spielstärke ist nicht sinnvoll. Teile die Mädchen im Training nach Alter auf. Dies ist eine Einteilung, die die Mädchen verstehen und niemanden sozial runterzieht.
Es geht! Auf Dauer ist dies allerdings nicht durchzuführen. Eine Saison, länger nicht. Du kannst den unterschiedlichen Entwicklungsstufen nicht gerecht werden und Du hast nicht die Zeit, Dich intensiv um die einzelnen Persönlichkeiten zu kümmern. Deshalb solltest Du Dich dringend um mehr Hilfe bemühen, um die Mädchen in verschiedene Teams aufteilen zu können. -
Hallo Carina,
die Spielerin ist erst 13 Jahre alt trägt viel zu große Verantwortung für das gesamte Team. Die Erwartungshaltung ist sehr hoch und ich glaube, damit kommt sie nicht wirklich klar. Wie sieht das denn der Rest der Mannschaft? Erwarten sie auch so viel von dem Mädchen?
Sondereinheiten bringen da gar nichts, sie hat es nicht verlernt, es ist eindeutig ein Kopfproblem.
Sie glaubt, die Verantwortung für Sieg oder Niederlage zu tragen und möchte das Team nicht enttäuschen.
In Ruhe lassen, sie nicht ständig in den Vordergrund stellen, vielleicht hilft das. Besser wäre, die Verantwortung auf viele Schultern zu verteilen und damit den Druck von der Spielerin zu nehmen. Behandelt sie nicht mehr als Ausnahmeerscheinung, sondern als "normales" Teammitglied. Sie darf auch mal versagen, sag ihr das.
Wenn sie gerne in ein paar Jahren Regionalliga spielen möchte , ist es ihr Ziel, nicht das Ziel von denen, die sie jetzt schon dort sehen. Lasst sie einfach nur Fußballspielen und Spaß haben, dann kommt der Rest von ganz allein. -
Kinder haben mindestens zwei Chancen verdient!
Ein Problem habe ich mit der Aussage "Reisende sollte man nicht aufhalten" während der laufenden Saison. Die Regelung für die Freigabe zum "Probetraining", die M.D. erwähnt, hat schon Sinn.
Den Kindern muss klar sein: Sie haben sich bereit erklärt mit der Mannschaft die Saison durchzuziehen und stehen damit beim Team und beim Trainer "im Wort". Ist die Saison vorbei, sehe ich das mit den "Reisenden...." auch so.
Mit der Regelung soll verhindert werden, dass Teams im Laufe der Saison auseinandergeriisen werden und ein Abwerben erst gar nicht versucht wird.
Die Kinder stehen für das Team in einer sozialen Verantwortung und das müssen sie wissen. Deshalb sollte dies deutlich vor der Saison besprochen werden. Ein "Ja, ich spiele!" ist eine Zusage, an die ich mich halten muss.
Ich gehe noch weiter: Auch das Aufhören mit dem Fußballspielen der Saison ist ein klares soziales Fehlverhalten. Das es Ausnahmen gibt ist klar.
bv04web.de
Wenn ich richtig lese hattest Du schon vor dem "Probetraining" Probleme mit dem Verhalten der Kindern.
Das, was vorgefallen ist, ist auch eine Chance für einen Neuanfang.
Deshalb schnapp Dir die Jungs zu einem Gespräch. Dieses Gespräch muss offen und ehrlich verlaufen und sage deutlich, was Dir nicht gefallen hat und was Du nun erwartest.
Vor dem Gespräch lese nochmal den Text ----->Einzelgespräch. Dies sollte man vor jedem Einzelgespräch tun, auch wenn die Theorie bekannt ist. -
Hallo Maggi,
diese Trainingsgestaltung ist leider nicht völlig abzuschaffen. Warum? Das Konditionsbolzen ist jahrzehntelang so im Jugendbereich durchgeführt worden. Oft meinen selbst die Jugendlichen, dies gehört zum guten Training dazu, weil sie es überall hören.
Lass Dich nicht verwirren, Du bist auf dem richtigen Weg. Die fußballspezifische Ausdauer im Jugendbereich bekommst Du auch durch geeignete Übungs- und Spielformen gut hin, da stimme ich Chris 100%ig zu.
Es gibt aber auch andere Meinungen zur Schulung der Kondition, die Diskussionen sind hier noch lange nicht am Ende.
Gebe einmal (OBEN RECHTS) als Suchbegriff "Kondition" ein: Immer wieder ein Thema! -
Hallo Maggi,
schönen Dank für Dein Feedback.
Das klingt doch jetzt schon viel entspannter als Deine ersten Beiträge. Einige Probleme haben sich jetzt sicherlich erledigt. Aber keine Sorge, es kommen immer wieder neue.
...Ich bin mir sicher, dass wir im Rückspiel - auf Rasen - eine gute Chance haben werden.
Genau so gehts! -
Hallo T1T0,
was Chris geschrieben hat, trifft es auf den Punkt: Das ist der Job Deines Trainers. Auf Entfernung und ohne Dich zu kennen, kann hier leider niemand wirklich Tipps geben, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.
Deshalb spreche Deinen Trainer an und bitte um die Erstellung eines Trainingsplans für Dich. Aus Deinem Beitrag kann man herauslesen, dass Du mit dem Trainer nicht wirklich klar kommst. Frage trotzdem und achte dabei auf seine Reaktion. Es ist durchaus möglich, dass Du eine positive Überraschung erlebst.
Einen Tipp gebe ich Dir dann doch:
"Schwachen Fuß trainieren" - Lies hier im Forum unter "Fußballtraining" und unter "Schwachen Fuß trainieren".
Übrigens, das passt gar nicht zusammen:
....weil ich eigentlich recht gut Trainiert habe die letzten Jahre... und ....Wir sind dann die hälfte der Trainingszeit immer gelaufen ... -
So oder anders?
--------------> Turnierplaner -
Die 10 Punkte:
1 Ganzheitliche DFB-Eliteförderung
2 DFB-Trainer sind Eliteförderer
3 Altersgerechte Spielfeldgrößen und Wettbewerbe
4 Talentförderprogramm
5 Leistungszentren
6 Sportbetonte Schulen
7 Traineraus- und Weiterbildung
8 Innovationskreise
9 Bewegung in Kindergärten
10 Sport in (Grund-)Schulen
Ich verstehe das immer noch nicht wirklich. Das Konzept muss doch tiefer gehen. Momentan lese ich überall nur Überschriften und Schlagworte. Die fett hervorgehobenen Punkte könnten die Basis betreffen.
Bekommen wir jetzt bundeseinheitliche Kleinfelder?
Werden Trainer jetzt besser ausgebildet, oder nur DFB-Lizenztrainer?
Was sollen Innovationskreise sein?
Zu Punkt 6 + 9 + 10 (das Problem ist nicht neu): Wird Sammer durch Deutschland reisen und die Institutionen überzeugen und gleich Geld zur Sanierung von maroden Hallen und Sportplätzen mitbringen?
Was für mich bleibt ist die Eliteförderung (Punkt 1 + 2 + 4 + 5), denn nur die ist für die angesprochenen Sponsoren aus der Wirtschaft interessant!
Wahrscheinlich bin ich viel zu kritisch und alles wird gut.
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Hallo Big Bopper,
habe die Zitate aus verschiedenen Zeitungsartikeln zusammengestellt.
Was mich stört ist schon der Überbegriff "Elitekonzept". Sind damit auch wir an der Basis gemeint? Sicherlich nicht!
Wir werden weiterhin die Kids von der Straße sammeln und sollten wir einen von der "Elite" dabei haben, wird er in den Leitungszentren entsprechend gefördert. Die Basis bietet weiterhin nur den Zulieferer. Dafür wird dann jedes Jahr das Ehrenamt gefeiert.
Aber ich gebe hier eine Wertung ab, ohne den 10 Punkteplan zu kennen, den Sammer erarbeitet hat. Wer den Plan irgendwo findet, bitte hier posten. -
Hallo Tim,
nichts ist wichtiger als gemeinsame Ausflüge, hierzu zähle ich Turnierteilnahmen. Das fördert den Teamgeist und damit die fußballerische Leistung (Siehe "Deutschland-Ein Sommermärchen"
.
Dies sind die Momente, wo man gerne Jugentrainer ist und spührt, dass Fußball viel bewegen kann.
Tipps für weitere Ausflugsmöglichkeiten gibt es an verschiedenen Stellen im Forum (neuer Thread?), aber leider nochzu wenig. Die besten Ideen haben wahrscheinlich Deine Jungs.
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bv04web.de
ich gebe Dir vollkommen recht, wenn der Kopfball im Spiel erlaubt ist, sollte er besser trainiert werden.
Aber sollte man den Kopfball bis einschl. E-Jugend nicht als Regelverstoß werten und abpfeifen? Dann müsste er auch nicht trainiert werden.
Viele Kids haben Angst vor dem Kopfballtraining. Dies liegt nicht am Kopfball, sondern am Training. Viele Kindertrainer richten weniger Schaden an, wenn sie den Kopfball nicht trainieren würden. Es wird nicht der Spaß am Kopfball gelehrt, sondern die Angst.
In meiner Kinderzeit (lang ist es her) wurde uns der Ball auf Kopfhöhe in Form eines heftigen Einwurfs zugeworfen (vom Trainer oder Betreuer). Wer den Kopf wegzog musste eine Strafrunde laufen.
Bitte nicht falsch verstehen. Ich bin durchaus nicht gegen den Kopfball, mache mir nur Sorgen, ob er auch überall kindgerecht trainiert wird. -
Matthias Sammer hat keine Fußball-Revolution ausgerufen. Das mit Spannung erwartete Nachwuchskonzept des DFB-Sportdirektors setzt auf viel Bewährtes und beinhaltet wenig Neues.
Zitate:
"Ich werde den Fußball nicht neu erfinden. Wir haben bereits gute Programme und Ansätze in der Ausbildung unserer Talente"
"Man vergisst manchmal, dass die, die 2026 Weltmeister werden wollen, heute schon auf der Welt sind. Wir haben neben der fußballerischen auch und besonders eine gesellschaftliche Verantwortung"
"Das Krankheitsbild der Kinder ist dramatisch. Wir müssen an die Eltern ran, die Politik, die Wirtschaft, die anderen Sportverbände und den DOSB. Wenn ich mit der Politik rede, werde ich mit meiner früheren Grätsche reingehen"
"Derzeit fließen jährlich zehn Millionen Euro in die Nachwuchsförderung, einen Teil dieses Geldes wird der DFB künftig in die Eliteförderung umleiten. Zu einem guten Konzept gehört immer der Preis. Der DFB hat die Power, die besten Fördermaßnahmen zur Verfügung zu stellen und bekennt sich zur Elite"
"Wir müssen unbedingt an die Elite ran. Wir wollen da eine Vorreiterrolle übernehmen. Die Wirtschaft wartet schon darauf"
Es gelte "Persönlichkeiten auf und neben dem Platz zu entwickeln". Bei der Trainerausbildung solle künftig mehr Wert auf die Taktik-Schulung und die Form des Ausdauertrainings gelegt werden. "Wenn wir das hinbekommen, sind wir einen gewaltigen Schritt weiter. Die Trainer sind der Schlüssel zum Erfolg, genauso wie die Lehrer in der Schule", meinte Sammer.
Als unbefriedigend bezeichnete Sammer die Sport-Situation in Kindergärten und Grundschulen. Bereits im Kindergarten müsse es eine umfassende Bewegungsschulung geben. "Was dort verpasst wird, ist in der nötigen Qualität nicht mehr aufzuholen", warnte der Sportdirektor.
In der Schule müsse wieder mehr Augenmerk auf die spielerisch-technische Vielseitigkeitsschulung gelegt werden. "Wir brauchen kein Pflichtfach Fußball, denn das fußballspezifische Grundlagentraining beginnt erst im Alter von 12 Jahren", sagte Sammer.
"Wir jagen die Kinder mit 10, 11 Jahren über die großen Felder, das ist Wahnsinn. Das müssen wir ändern", appellierte er. In den kommenden Wochen wird er auf einer "Missionsreise" zu den Landesverbänden und Vereinen um eine breite Zustimmung für sein Konzept werben.
