Beiträge von Uwe

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    Vorsichtig!

    Es gibt Fälle, wo Spieler den Verein gewechselt haben, weil dort auch im Training nur gespielt wurde.

    Ich würde am Trainingskonzept festhalten und Freundschaftspiele nur als Kontrolle der Trainingsinhalte durchführen.
    Egal ob 1, 5 oder 20 zum Training erscheinen, ich würde eine Trainingseinheit niemals ausfallen lassen. Dem Trainer muss nur die Möglichkeit einer guten Vorbereitung gegeben werde, d.h. er sollte ungefähr wissen, wer zum Training kommt. Im schlimmsten Fall kann Einzeltraining auch eine tolle Geschichte sein. Endlich mal die Zeit, sich persönlich um einen Spieler zu kümmern. Insofern stimme ich Gerri voll zu.

    Die Kids müssen wissen: Wenn Training in den Ferien stattfindet, wird auch gutes Training angeboten, ansonsten macht sich schnell die Auffassung breit: "Da geh ich nicht hin, es ja sowieso kaum jemand da".

    Je mehr Training und je mehr Spiele, desto besser. Aber die Kinder und auch die Trainer haben oft auch noch andere Verpflichtungen. ;(

    Hallo Jakov,

    ich bin mir nicht sicher, ob es eine spezielle Ausbildung zum Konditionstrainer überhaupt gibt. Die Bezeichnung "Konditionstrainer" deutet nur auf einen Trainer hin, der sich als "Konditions-Spezialist" fortgebildet hat. Ich lasse mich aber gerne belehren.

    Wenn Du als Fitnesstrainer arbeitest, bist Du doch selbst dicht an der Lösung Deines Problems.

    Es wird doch irgendwelche Verbände geben, die speziell "Konditionsseminare" durchführen. Als Fitnesstrainer solltest Du doch entsprechende Werbungen oder Fachzeitschriften zur Verfügung haben.

    Die Bezeichung "Konditionstrainer" halte ich für sehr unglücklich gewählt, besser ist "Fitnesstrainer". Zumindest amerikanische Fitnesstrainer haben in Deutschland das negative Image des Konditionstrainings verdrängt und wieder salonfähig gemacht.

    Der Fitnesstrainer kann beruflich im Fußball eine gute Perspektive haben.

    Versuche es einmal z.B. mit der Übung:

    Spieler "Rot" ruft beim Pass den Namen eines Aussenspiel (Grün) oder des zentralen Anspielers (Schwarz). Entsprechend ist der Passweg einzuhalten (Beachte auch die aufbauenden Übungen hierzu):

    ------------------> Ballablage zum Torschuss

    Weiterhin eignen sich einige Übungen (insbesondere Passen,Torschuss) mit verschiedenen Passvarianten. Achte dabei darauf, dass in den Übungen Passwege durch Namenszuruf bestimmt werden.

    Hallo Sandra,

    wir kennen das alle: Warum werden die Dinge, die im Training erlernt wurden, nicht im Spiel umgesetzt? Meistens lieg es an unserer Ungeduld. Du trainierst doch auch erst seit 2 Monaten dieses Team.

    Beim nächsten Spiel fordere nur eine (!) Sache und nicht drei. Erinnere während des Spiels ständig an Deine Anweisung und fordere sie ein.

    In der Halbzeit kannst Du durchaus eine weitere Anweisung ausgeben, wenn Du mit der Umsetzung zufrieden warst. Wenn nicht, dann gehe in der Halbzeit nochmals deutlich auf die fehlende Umsetzung Deiner Anweisung ein und fordere die Jungs erneut.
    Erwähne dabei die positiven Aktionen der ersten Halbzeit und lobe die Jungs namentlich, die sich bemüht haben.

    Geduld, Geduld, sie können es ja. Es fehlt noch die Automation und das kann dauern. Solange in kleinen Schritten immer wieder erinnern, dann kommt irgendwann die Automatik.

    Hallo Andreas,

    zunächst würde ich dem Ratschlag von bcefferen folgen, : Gespräche, Gespräche, Gespräche.
    Nicht zum Spiel erscheinen geht gar nicht. Mache den Jungs klar, welches Sozialverhalten Du erwartest. Als Grundlage neheme den Text "Sozialverhalten", der im geschlossenen Mitgliederbereich diskutiert worden ist.
    Was Deiner Mannschaft fehlt, ist der Teamgedanke. Es scheint zur Zeit eine "Zweckgemeinschaft Fußball" zu sein. Das wird nicht lange gutgehn, wenn Du nicht schnell handelst.

    Versuche zunächst Dich vom "guten" oder "schlechten" Spiel zu lösen. Es geht darum ein Team zu bilden.
    Damit Deine Jungs näher zusammenrücken, solltstest Du Dich auf Aktionen konzentrieren, die den Teamgeist fördern. Dies bedeutet, noch mehr Zeit investieren und gemeinsame Ausflüge planen.

    Beispiele: Freizeitpark, Spaßbad, Kletterpark, Besuch eines Bundesligaspiels, Übernachten in der Umkleidekabine mit DVD-Abend, Turnierteilnahme usw.. Wichtig ist die gemeinsame Zeit zum Kennenlernen.
    Ich habe gute Erfahrungen mit einem (Trainings)tag in der Halle gemacht. Genügend Pausen zum Quatschen und Kennlernspiele sind hierbei Pflicht.
    Bei solchen Aktionen kannst Du wunderbar Gespräche führen.

    Wenn Du nicht schnell handelst, bleiben einige Kinder weg und zwar nicht nur zu den Spielen, sondern ganz.

    Hallo,

    konnte aus beruflichen Gründen längere Zeit nicht ins Forum. Ja Du hast Recht, dieses Einbahnstrassendenken ist es, was nicht nur mich, sondern auch die anderen Betreuer aus der F-II 2. Mannschaft stört. Leider haben beide Mannschaften mittlerweile Ihr eigenes Umfeld (Kinder, Eltern, Co-Trainer ...), da jeder Mann und jede Maus gebraucht wird, ist vom Verein nicht zu erwarten, daß er irgendeinem Betreuer nahelegt zurückzunehmen bzw. aufzuhören. ;)

    Spass und Erfolg wollen wir alle, die Gewicht sind nur ziemlich unterschiedlich verteilt.

    Grüsse

    Martin

    Folgenden Ratschlag, der sich hier bei einem Frauenteam bereits bewährt hat:

    Der Sponsor ist eine Sportsbar. Das Frauenteam hat sich verpflichtet seine nächsten Feiern und die Treffen nach Spielen in dieser Kneipe abzuhalten. So ist beiden Seiten geholfen und die Kosten für den Sponsor relativieren sich. Über den ständigen Kontakt zum Team, bleibt auch die Verbindung zum Sponsor bestehen. Die Treffen des Teams würden sowieso stattfinden, warum dann nicht bei einem Sponsor?

    Vielleicht einfach mit Leistung=Gegenleistung ausprobieren. Könnte auch mit Firmen klappen. Welche Möglichkeiten gibt es da?

    Auf jeden Fall sollte der Verein und noch besser wäre, jedes Team, einen Verantwortlichen für die Sponsorensuche und Sponsorenpflege haben.

    Ja, wir wollen Fußballer ausbilden. Diese Forderung haben auch die Landesverbände, Bezirke und Kreise. So bleibt es bei der Forderung, getan wird aber wenig und: "Bloß keine Reformen im Spielbetrieb!"

    4+1, noch kleinere Felder, in anderen Ländern wird so schon gespielt. Aber soweit will ich gar nicht hoffen. Mir würde die Beantwortung der nachstehenden Fragen erstmal genügen:

    Wann einigt man sich endlich auf ein bundesweites Kleinfeldspiel bis einschl. D-Jugend?
    Wann haben wir endlich einheitliche Kleinfeldregeln in Deutschland?

    loquito, dürfen bei Euch in Bayern eigentlich alle machen, was sie wollen? :D Hier in Norddeutschland würde ein Protest nach dem nächsten folgen, wenn die vorgeschriebene Spielfeldgröße nicht eingehalten wird.

    Das Zahlen einer Hallenbenutzungsgebühr durch Vereine wird hier schon seit vielen Jahren diskutiert.

    Weil es den Vereinen bekanntlich finanziell nicht besonders geht, versuchen viele Städte und Gemeinden noch auf die Gebühren zu verzichten.
    Die Kassen sind aber leer und irgendwann werden alle Kommunen diese Gebühren erheben, es ist nur eine Frage der Zeit.

    bcefferen, Deinen Ausführungen zur sozialen Verantwortung, die die Vereine tragen, stimme ich 100%ig zu. Diese Seite wird in der Öffentlichkeit aber nicht genügend erkannt.

    Was können die Vereine tun?
    Es bringt nichts sich schmollend in die Ecke drängen zu lassen und die Gebühren zu zahlen. Die Vereine können nur gemeinsam dagegen vorgehen und zwar schnell.

    Vielleicht gibt es ja auch Lösungsvorschläge von den Vereinen, mit denen die Kommunen leben können. Es geht ja um Kostensenkung, insbesondere bei den Lohnkosten (Hausmeister). Wäre es nicht ein Vorschlag, den Hausmeister durch einen Verantwortlichen im Verein für diese Zeit zu ersetzen? Wahrscheinlich scheitert sowas dann wieder an irgendwelchen anderen Dingen (Versicherung usw.).

    ......alles Quatsch! Wenn ich mir das richtig überlege; warum soll das Ehrenamt 8) auch noch diese Aufgaben übernehmen? Die Kommunen müssen die Wichtigkeit der Vereinsarbeit erkennen.
    Mein Fazit: Die Vereine müssen sich gemeinsam wehren!

    Hallo Andreas, Willkommen im Forum!

    erstmal ein paar Fragen zu Deinem Team, um die Sache besser zu verstehen:

    1. Spielt der 92 + 93 Jahrgang erstmalig in einem Team?
    2. Wenn ja, wie erfolgreich war das 92-Team vorher?
    3. Wo ist der Rest (jetzt 6 Spieler) des 92 Jg. geblieben? Alle 91 Jg.?
    4. Wieviel Spieler sind Jahrgang 93?
    5. Wie sieht es mit der Hierachie aus? Gibt es Führungsspieler und aus welchem Jahrgang sind die?
    6. Kann es sein, dass Du zur Zeit zwei Gruppen hast (92+93 Jg.) und kein Team?

    Hallo,

    es gab vor allem im vergangenen Jahr mehrere Gesprächsversuche, auch
    unter Einschaltung des Kreisjugendleiters des Vereins (= Abteilungsleiter
    Jugendfussball bei Sportfreunde BG Marburg).

    Betreuer, Kinder und Eltern beider Mannschaften passen in der Summe
    jeweils bestens zusammen, das Verhältnis zur jeweils anderen F-II-Mannschaft
    ist insgesamt wie Feuer und Wasser. Leben und Leben lassen, mehr Kooperation
    ist IMO erstmal nicht denkbar.

    Neben persönlichen Differenzen, gibt es deutliche Unterschiede in der Prioritäten-
    setzung. Während in der 1. Mannschaft nach dem was von Betreuer, Eltern
    (und zum Teil von Kindern) rüberkommt, es nur um Leistung und Erfolg geht,
    soll bei uns der Spass nicht zu kurz kommen.

    Nur nebenbei, vom Image her ist unser Verein vor allem für seine gute Jugendarbeit
    im Breitensport bekannt und nicht durch Spitzenerfolge. Natürlich will jeder
    Betreuer mit seiner Mannschaft möglichst oft gewinnen, mich eingeschlossen.

    Sollte sich der Konflikt mehr zuspitzen, werde ich spätestens den Vorstand einschalten.

    Grüsse

    Martin

    Stimme Thomas 100%ig zu.

    Hallentraining eignet sich bestens zum Technik- und Koordinationstraining. Wir haben im letzten Jahr auf Soccerdrills schon eine kleine Auswahl an Übungen für die Halle veröffentlicht.

    Link -------------> Hallentraining

    Ich hoffe, wir schaffen es diese Rubrik für die kommenden Wintermonate weiter auszubauen.

    Hallo bg890! Willkommen im Forum!

    Fallrückzieher?
    Für Dich? Wie alt bist Du?
    Möchtest Du den Fallrückzieher lehren? Wie alt sind die Übenden?

    Gruß
    Uwe

    Hallo allerseits,

    ich bin einer von vier Betreuern einer F-Jugend-Mannschaften (F-II = Jg. 1999)
    bei den Sportfreunden Blau-Gelb Marburg. Als Betreuerteam der 2. Mannschaft
    verstehen wir uns recht gut, leider existiert seit fast einem Jahr ein ausgeprägter persönlicher
    Konflikt zwischen dem Betreuer der 1. F-II Mannschaft und uns.

    Leider haben alle konfliktbereinigenden Aktivitäten nichts gebracht und mehr als eine
    'friedliche Koexistenz' ala "Ich mache mein Ding, mach Du Deines" ist nicht drin.

    Selbst vereinsinterne Absprachen, wie z.B. eine gemeinsame Aufstellung einer dritten
    Mannschaften für die Hallenkreismeisterschaft ist nicht drin.

    Einem Junge unserer Mannschaft wurde nach einigen Trainingsbesuchen bei der 1. F-II Mannschaft
    nahe gelegt, sich zu entscheiden in welcher Mannschaft er zukünftig spielen wolle.

    Leider etwas unerfreulich die Situation, habt Ihr Ideen, wie man die vertrackte Situation am Besten löst ?

    sportliche Grüsse


    Martin aus Marburg

    Ich sehe das so wie Thomas und habe solche Ausflüge auch schon mit Kindern im E-Jugend Alter durchgeführt. Es dürfte kein Problem sein, aber was bedeutet das schon? Ich will auch kein Spielverderber sein, aber ein Restrisiko bleibt.

    Ein Tipp zu Ausflügen, die nichts mit dem Fußball zu tun haben: Informiere vorher Deinen Verein über den Ausflug. Viele Vereine benötigen die Info aus versicherungsrechtlichen Gründen.

    Um Dich vollends zu verunsichern, folge bitte dem Link und lies Dir durch, was dort steht.

    ---------------> Gruppenleiterleitfaden.de

    Was haltet Ihr davon?

    Das wird richtig schwer. Hier bestehen gleich zwei große Probleme.

    1. Die Spielerin wird in der Mannschaft nicht akzeptiert. Löst Du dieses Problem nicht, hat sie keine Zukunft im Team.
    2. Es ist nichts ungewöhnliches, in einer Mannschaft der „Superstar“ zu sein. Beim Wechsel in ein stärkeres Team gibt es dann plötzlich mehrfache Konkurrenz. Dies kannst Du häufig auch in Auswahlmannschaften beobachten. Viele Spielerinnen haben damit Probleme. Hinzu kommt, in einer Vereinsmannschaft, dass bestehende Hierarchien gestört werden. Einige im Team fürchten um ihre Position (sozial und auf dem Feld), insbesondere wenn eine sehr gute Spielerin hinzukommt.

    Was kann man unternehmen?
    Zu 1. Warum akzeptiert das Team das Mädchen nicht? Hat dies persönliche Gründe oder bezieht sich die Abneigung nur auf ihre „Art“ Fußball zu spielen? Ersteres ist nur schwer zu ändern, ist aber häufig nicht der Abneigungsgrund. Sollte es so sein, hilft nur der Kontakt der Spielerin zum Team außerhalb des Fußballplatzes, um sich zu beschnuppern. Hier ist bereits der Trainer gefragt, der solche Treffen entsprechend organisieren und begleiten muss, damit überhaupt eine Kontaktaufnahme und gemeinsame Gespräche stattfinden.
    Die „Art“ Fußball zu spielen siehe unter Punkt 2.

    Zu 2. Anstatt dies Mädchen immer wieder zu kritisieren, solltest Du es vor dem Team schützen und keinesfalls öffentlich angreifen. Erkläre dem Team die Situation, in der sich die neue Spielerin befindet und das die Mannschaft die Aufgabe hat, das Mädchen fußballerisch zu integrieren. Nehmt sie in Eure Mitte und bringt sie auf die richtige Spur.
    Mag sich vielleicht komisch anhören, aber denke an die Situation des Mädchens: Sie war der „Superstar“ und möchte, bei Ballbesitz, immer Wunderdinge zeigen, damit die Mannschaft und insbesondere die Leistungsträger sie akzeptieren. Nehme ihr diesen Druck.

    Versuche im Training Übungen mit 3er oder 4er Gruppen anzubieten, die schwer durchzuführen sind und lasse diese Gruppen den reibungslosen Ablauf der Übungen allein erarbeiten. Dadurch rücken die Mädchen dichter zusammen, deshalb wähle die Zusammenstellung der Gruppe, in der der „Superstar“ trainiert, sorgfältig aus. Vielleicht bekommt sie dadurch schneller Kontakt, denn gemeinsame Erfolgserlebnisse schweißen zusammen
    Beobachte den „Superstar“. Wie ist ihr Verhalten in der Gruppe?


    Ich kann mich auch völlig täuschen, denn ich kenne das Mädchen nicht.

    Die Abseitregelung sollte erst ab D-Jugend Anwendung finden.
    Begründungen:

    1. Die F-Jugend und auch die E-Jugend sind mit der Abseitsregelung überfordert. Sie sollten frei und nur mit wenigen taktischen Zwängen spielen.

    2. Bei Spielen der jüngeren Jahrgänge sind die Schieris meistens sehr unerfahren. Durch die Abseitsregelung komm nur unnötige Schärfe ins Spiel.

    Meine Erfahrungen:

    F + E-Jugend auf Kleinfeld ohne Abseits.
    Die E-Jugend spielt auf Großfeld mit Abseits.
    Die D-Jugend spielt auf Kleinfeld + Großfeld mit Abseits.
    Mädchen spielen immer mit Abseits.