Beiträge von Uwe

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    Hallo Maggi,
    wer hat Dir denn Deinen Thread geklaut. 8) Na ja, das mit dem Frischling hat sich wohl erledigt.
    Prima Idee, mal richtig Spaß ins Training zu bringen.
    Nachstehender Link führt zu einer Übung auf Soccerdrills. Diese Übung ist wirklich lustig, auch wenn es zunächst ein wenig albern erscheint. Ach ja, albern soll es ja sein. Kein großer Übungsaufwand und Du kannst Dir (oder Dein Team!) selbst noch Variationen ausdenken. Die weiterführenden Übungen sind dann auch noch richtig gut für die Koordination.

    ------------------>Shake-Hands


    Und noch eine ungewöhnliche Übung, die ich woanders schon gepostet hatte. Viel Spaß und als Zugabe noch Koordinationstraining. Für jedes Alter geeignet!

    Das Handtuchspiel

    Fordere die Kinder auf zum nächsten Training ein altes Handtuch mitzubringen, ohne zu verraten was passiert. Das Team wird gespannt auf das nächste Training sein und keiner wird fehlen.

    ÜBUNG:

    Jetzt kann das Spiel beginnen: Habe Geduld, es ist nicht immer einfach. Vielleicht solltest Du vorher selbst ein bisschen üben.

    Hier ein paar Bewegungsvorschläge. Mit Fantasie ist das Handtuchspiel unendlich erweiterbar.

    1. Zwei Kinder halten ein normales Handtuch jeweils an der kurzen Seite fest. Im Handtuch liegt ein Ball.

    - der Ball wird aus dem Handtuch hochgeschleudert und mit dem Handtuch wieder aufgefangen.
    - der Ball wird aus dem Handtuch hochgeschleudert. Welches der beiden Kinder fängt den Ball als erstes mit den Händen (Handtuch wird losgelassen)?
    - Den Ball leicht in die Vorwärtsbewegung schleudern, hinterherlaufen und wieder fangen.
    - Paare schleudern sich gegenseitig den Ball zu.
    - Der Ball wird weit geschleudert. Welches Paar erreicht die größte Weite?
    - Wettlauf der Paare gegeneinander mit dem Ball im Handtuch. Vorwärtslauf, Rückwärtslauf und Sidesteps.

    2. Zwei Kinder halten ein Handtuch an der kurzen Seite fest. Ein Ball liegt am Boden.

    - Die Paare halten das Handtuch und passen sich dabei den Ball zu.
    - Die Paare halten das Handtuch und dribbeln mit dem Ball. Auch als Wettkampf!
    - Die Paare stehlen sich gegenseitig die Bälle.

    Ich hoffe doch, niemand duldet das Rauchen. So ganz klar war mir das nach den Beiträgen nicht. Normalerweise muss der Trainer das Rauchen härter bestrafen, als Verspätungen oder ungeputzte Fußballschuhe. Das Trainer schnell mitbekommen was läuft, auch im Elternhaus, ist absolut richtig.

    Wir bewegen uns aber ganz klar in einem Grenzbereich, den wir leider nicht von uns weisen dürfen. Es geht hierbei auch um die Ausichtspflicht. Ob Eltern das Rauchen erlauben oder nicht spielt dabei keine Rolle, es ist verboten. Dies erwartet der Gesetzgeber von den Aufsichtspersonen, wie soviele andere Dinge auch.

    Das wir nicht alles können und einiges übersehen gehört zum Trainerdasein. Pädagoge, Sozialarbeiter, Fußballfachmann, Animateur und .........., eigentlich ein Fulltimejob.

    Ich bin übrigens Raucher. X(


    Hallo !!!!!!!

    Für mich eine ganz klare Ansage: Rauchverbot! Der Beitrag lautet "Rauchen in der C-Jugend".
    Der Gesetzgeber gibt uns das Rauchverbot für C-Jugendliche schon vor. Unsere Aufsichtspflicht gibt überhaupt keinen Raum für Rauchfreiheit.
    Ich lebe auch nicht auf einer Insel 8), aber das Verbot ist offiziell auszusprechen und wird es nicht eingehalten, sind wir verpflichtet die Eltern zu benachrichtigen. Dies müssen die Kinder wissen!

    Hallo Andreas,

    erstmal meine wirkiliche Hochachtung. Da gehört schon einiges dazu solch einen Beitrag zu schreiben. Nicht jeder erkennt sein eigenes Fehlverhalten, viele würden für diese Reaktion die Schuld überall suchen, nur nicht bei sich selbst. Ein ganz, ganz wichtiges Thema und großes Problem im Jugendfußball.

    Bei diesem Spiel kam aber auch alles zusammen:
    Abstiegskampf - Probleme mit der Schedsrichterin - dazu überhartes Spiel - gute Taktik des Gegners - Wortgefechte - 0:1.

    Emotionen sind ganz wichtig, Du solltest sie nur anders einsetzen. Konzentriere Dich darauf, nicht korrigierend ins Spiel einzugreifen, sondern nur lobend. Auch durch Loben zeigt man Emotionen, aber positve. Dies ist für die Kinder besser und schafft bei Dir ein gutes Gefühl, es fällt dann wesentlich schwerer auszurasten. Das geht, es ist nur reine Übungssache.

    Konzentriere Dich in den nächsten Spielen mehr auf Deine Verhaltensweise und weniger aufs Spiel, beobachte Dich ganz bewusst. Zur Unterstützung such Dir jemanden, der/die Dich in emotionalen Situationen daran erinnert, wie Du Dich verhalten wolltest. Davon muss niemand etwas wissen, dann kommst Du besser aus der Situation raus. Es reicht ein vorher abgesprochenes Signal, dies kann ein Räuspern oder sogar ein Lächeln sein.

    Und wenns Dich übermannt, folge dem Rat von hertha03, trete irgendwo gegen oder beiß in die Trainerbank, aber besser im Gedanken. :]

    MIC + Schieri_11
    Sitzen könnte ich persönlich nicht, aber es ist sicher einen Versuch wert. Tolle Idee!
    Auch die Vorbereitung auf bestimmte Situationen kann bestimmt helfen. Andreas wird aus seinem Spiel bestimmt auch schon Lehren für die nächsten Spiele gezogen haben und sich in ähnlichen Situationen (z.B.: gegnerische Fans) in Zukunft anders verhalten.

    Hallo Schieri_11,

    ich denke es ist nicht gut hier Beiträge von Leuten zu veröffentlichen, die nichts davon wissen. Dies könnte schnell Ärger geben. Außerdem kann man zu diesen Beiträgen keine Fragen stellen, weil diese Leute nicht antworten werden.

    Wer hier etwas schreiben möchte wird es auch tun.

    Gruß
    Uwe

    Hallo Schieri11,

    welchen Plan hättest Du denn gern?

    Oder Versuche die Excel-Datei downzuloaden---->Dann unter Word "Einfügen"---->"Objekt"----->"Aus Datei erstellen"------>unten "Dateityp" auf "Alle Dateien" umstellen, sonst zeigt er die Datei nicht an-----> downgeloadete Datei suchen und dann auf "Einfügen". Jetzt das ganze noch anpassen.

    So funktioniert es bei mir, ich bin aber nicht wirklich ein Word-Freak. Vielleicht geht es bei mir auch nur, weil ich auch Excel habe.

    Hallo Bäckermaster,

    ich denke, Du hast es erkannt und die Frage hätte schon längst kommen müssen.

    Folgende Worte haben mich gestört:


    ......Er ist nicht zum Training erschienen!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Ich habe mit der Mannschaft gestern gesprochen, habe ihnen mitgeteilt, dass ich an sie glaube....


    tito1978,
    der Spieler scheint so ziemlich der Mittelpunkt im Team zu sein und wahrscheinlich ein Spieler, der als "unersetzlich" gilt.
    Es sieht im ersten Moment schlimm aus, wenn man einen solchen Spieler verliert, aber auf Sicht entwickelt sich ein Team oft viel positiver ohne einen Star. Andere müssen nun Verantwortung übernehmen, dies war bisher nicht nötig, weil ja der kleine "Star" im Team ist. Du wirst Dich wundern, wie sich andere Kinder plötzlich entwickeln.

    Ich bleibe, wenn auch auf Entfernung, bei meiner Meinung: Der Druck kommt von der Mutter und da hat man als Trainer kaum eine Chance.

    Hallo pointi,

    muß ja mächtig dringend sein, wenn Du Dein Anliegen in sämtliche Themenbereiche schreibst.
    Aber so geht es sicher nicht, deshalb habe ich die anderen Postings alle gelöscht.

    Was Dein Anliegen betrifft: Schaue hier (Spielbetrieb, "Suche Programm zu Erstellen ....") etwas weiter unten, da findest Du eine Lösung.

    Gruß
    Uwe

    Hallo motorradkojote,

    vielen Dank fürs Feedback.

    Ich denke, Deinen Jungs wurde damit deutlich, wie ernst die Situation war. Mehr kann man da wohl nicht machen.
    Ich wünsche Dir, dass Du Dich jetzt wieder aufs Wesentliche konzentrieren kannst.

    Zweikämpfe gewinnen! Über die Flügel spielen! Roland Loy sagt über solche Sprüche: Kompletter Schwachsinn. Der Fußball-Analytiker zerstört alle Weisheiten.

    Wer ist Roland Loy? Einfach lesen und jeder sollte darüber nachdenken! Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte. Das ist ja das schöne am Fußball!

    Ich glaube, hier passt das Interview aus dem Tagesspigel gut rein. Am Ende des Interviews zeigt sich dann doch: Auch Roland Loy liegt nicht immer richtig!

    Zum Interview im Tagesspiegel, hier klicken--------->Die Flanke ist das Allersinnloseste

    Die Worte COEVER®, COERVER® COACHING™, und THE PYRAMID OF PLAYERS DEVELOPMENT™ sind registrierte Trademarks und Warenzeichen der Sportsmethod Ltd und durch deren © Copyright geschützt.

    Ein kurzer Einblick in das Konzept.

    Coerver - Kurzüberblick Ausbildung (Nicht vollständig!). Starte mit 1.

    1. BALLBEHERRSCHUNG: Jeder Spieler hat einen Ball! Übungen wiederholen, immer beidbeinig.

    2. ANNAHME / PASSEN: Verbesserung der Ballverarbeitung, Ballmitnahme – Grundlage für ein sicheres und kreatives Passspiel.

    3. TRICKS & FINTEN (1vs1): Übungen und Spiele um individuelle Bewegungen zu erlernen und um so Raum zu schaffen.

    4. SCHNELLIGKEIT: Übungen und Spiele, um die Gewandtheit, Antrittsvermögen und Kraft zu steigern – mit und ohne Ball.

    5. ABSCHLUSS: Übungen und Spiele zur Verfeinerung der Technik und zur Förderung des Spiels rund um das Tor mit Torabschluss.

    6. GRUPPEN-ANGRIFF: Übungen und Spiele zur Verbesserung des Spiels in kleinen Gruppen, mit Schwerpunkt Konterspiel.

    Ich würde dem Ratschlag von Thomas folgen.
    Das Klima in Deinem Team ist völlig am Boden. Du hast nichts mehr zu verlieren weil, so wie es jetzt ist, wird die Mannschaft nicht lange existieren.
    Vergiß einmal den Fußball, Gespräche sind jetzt wichtig und Kino oder Party. Mach richtig Stimmung, vielleicht gehen die Jungs dann wieder aufeinander zu.

    ....E-Jugend.... hat den Wunsch den Verein zu wechseln....weil er zu gut ist.???????????
    Ist doch klar, hier hat die Mutter ihrem Sohn etwas eingeredet.

    Fühlt er sich in Deinem Team wirklich wohl?
    Hat er Freunde im Team?
    Spielt er gerne Fußball?
    Hat er keine Probleme mit Dir?

    Wenn Du alles mit "ja" beantwortest, würde er lieber bleiben. Falls er bleibt, wird er in Kürze schnell merken, wie seine Kameraden immer besser werden und die Leistungslücke langsam schließen.
    Schade ist es für den Moment, aber nicht auf Sicht. Mache der Mutter klar, wenn ich eine Saison beginne, spiele ich sie auch zu Ende. Alles andere sind schwächen im Sozialverhalten, in Deinem Fall dann bei der Mutter, die ihrem Sohn etwas anderes vermittelt.

    Vielleicht benötigt die Mutter auch nur Streicheleinheiten (irgenwie komisch ausgedrückt 8) ) und möchte hören, wie toll der Sohn spielt und wie wichtig seine Leistung für die Mannschaft ist. Stimme dann bloß nicht zu, sondern erwähne, wie wichtig ihr Sohn für die soziale Gemeinschaft ist.

    Immer wieder diese Geschichten, es ist nicht zu glauben.

    Mehr kannst und solltest Du nicht machen als eine Meldung an den Kreis (hier bei uns) und/oder an den Schiedsrichterwart. Sollten sich Beschwerden auch von andern Vereeinen häufen, wird sich schon etwas tun.
    Aber die Chancen stehen schlecht, die Schiedsrichter sind, oft mit Recht, eine eingeschworene Gemeinschaft. Eine solche Meldung kann auch ein Eigentor sein.
    Konsequent wäre, Schiedsrichter die ihrem Job nicht gewachsen sind, mit Maßnahmen zu belegen, ebenso wie Trainer die sich daneben benehmen.

    Das Coerver-Coaching ist das beste Trainingskonzept, das es zur Zeit gibt. Vorausschicken muss ich: Ich kenne nur die Methodik, habe sie aber nie konsequent in der Praxis durchgezogen.

    Coerver hat es geschafft ein Traingspaket zu schnüren, mit dem Kinder nicht nur für einen kurzen Zeitraum, sondern für das gesamte Jugendalter ausgebildet werden können.
    Nicht wirklich revolutionär, aber ein Paket, indem ein paar Neuererung eingebaut wurden.
    Das Schaubild der Coerver-Methode in Form einer Pyramide verdeutlicht den inhaltlichen Aufbau des Trainings über die Jahre.
    Lt. Coerver sollen zunächst die fußballerischen Grundlagen bei den Kids trainiert werden, dies sollte aber auch ohne Coerver klar sein. Ich würde sogar noch einen Schritt weitergehen: Erst müssen die grobmotorischen Fähigkeiten geschult werden. Wie oft kommen Kinder in die Vereine, die zwar schon vorwärts, aber noch nicht rückwärts Laufen können? Das diese Kinder eine Vorwärtsrolle ausführen, kann ich als Trainer kaum noch zulassen. Die Gefahr von ernsten Gesundheitsschäden ist viel zu groß.
    Habe ich den Kindern die Grobmotoriken vermittelt, kann ich mit dem Fußball-Koordinationstraining beginnen. Ob ich dann einen Schwerpunkt beim 1:1 setzte, na ja, darüber könnte man diskutieren.

    Ich hole jetzt aber zu weit aus, was ich sagen will: Es gibt nichts neues durch Coerver, nur ein durchgehendes Konzept mit ein paar Highlights. Wer sich intensiv mit dem Fußballtraining auseinandersetzt, wird automatisch einen ähnlichen Weg gehen wie Coerver, der aber nie so konzeptionell sein kann.

    Trotzdem: Hochachtung! Niemand, schon gar nicht in Europa, ist bisher auf die Idee gekommen ein solches Konzept zu entwickeln. Kein Trainer muss sich mühsam ein Konzept basteln oder Infos zusammensuchen, um ein optimales Training anzubieten.

    Jetzt kommt der Haken: Wie komme ich an das Konzept, wie kann ich es umsetzen? Die Coerver-Methode ist eine typisch amerikanisch kommerzielle Angelegenheit. Noch nie gab es soviele Copyrights und sicherlich auch Lizenzvereinbarungen mit namhaften Leuten des Fußballsports. Wenn Leute, wie unser Kaiser oder Klinsmann die Coerver-Methode so hoch loben, gehen bei mir die Alarmglocken an. Ihre Erfahrungen im Kindertraining sind doch recht gering.
    Selbst besondere Trainingshilfen, wie das Coerver-Tor, sind markenrechtlich geschützt, jedenfalls soweit es möglich ist.
    Es gibt keine legalen zugänglichen Informationen zum Coerver-Coaching.

    Mein Fazit: Coerver ist super, aber viel zu kommerziell und wird sich so, in den finanziell schwachen Vereinen, nicht durchsetzen. Vielleicht ist das der Grund, weshalb die Coerver-Leute Deutschland (noch) nicht geplant haben.

    Hier im Forum würde sich jeder freuen einige Erfahrungsberichte von denen zu erhalten, die die Coerver-Methode anwenden.
    Wie baut Ihr das Training in den verschiedenen Altersklassen auf, welche Inhalte gibt es?
    Wie sieht ein „normales“ Training aus?
    Sind die Fortschritte wirklich so groß?

    Hallo Dirk,

    toller Beitrag, aber wir sollten die Diskussion im Coerver-Thread weiterführen.

    Ich schreibe auch noch etwas dazu, kümmere mich heute erstmal um den Newsletter.

    Hier nochmal der Aufruf für diesen Thread: Welches System wird denn noch gespielt auf Kleinfeld?

    PS: Die Werbung von Ebay (linker Frame)wollte ich euch nicht vorenthalten. Wäre doch ein schöner Spielball für die Kids! :]

    Herzlich Willkommen!

    ich habe Dir eine Nachricht (Privat) gesendet. Wenn Du Dich anmeldest erscheint ein kleines Popup.

    Viel Grüße

    Uwe

    Hallo Dirk,

    dies ist sicherlich das extremste Spielsystem. Soweit würde ich persönlich nicht gehen, vielleicht auch nur aus Feigheit.
    Ich bin der Meinung, es solte zumindest eine gewisse Orientierung auf dem Feld vorhanden sein. Gut, es funktioniert, dies bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass andere Varianten eine schlechtere Ausbildung bedeuten.

    Kindern kurz Orientierungshilfen auf dem Feld zu geben, ist kein wirklicher Aufwand und verwirrt die Kids nicht total. Ein Fußballspiel, fast frei von taktischen Zwängen, ist auch so möglich. Schlimm ist es nur dann, wenn die Taktik in den Vordergrund gestellt wird, oder womöglich zu viel Trainingszeit für die Vermittlung drauf geht. Aber ich hatte bereits geschrieben: Ich möchte mich nicht festlegen und es würde mich reizen, Dein Spielsystem auszuprobieren.

    Die Spielergebnisse und der Tabellenplatz sind völlig egal, da stimme ich Dir zu.
    Ich würde aber nicht soweit gehen, eine fast 100%ige Trainingsbeteiligung oder fremde Äußerungen über die Spieler mit dem Spielsystem zu begründen, dies ist zu einfach. Dafür ist der Erfolg viel zu sehr vom Engagement und den Fähigkeiten des Trainers im Umgang mit den Kindern abhängig. Eine fast 100%ige Trainingsbeteiligung kannst Du allein schon durch ein sehr abwechslungsreiches Training erreichen, selbst wenn der Traininginhalt völlig daneben ist.
    Diese Erfolge (Trainingsbeteiligung, Zulauf) habe ich bereits schon vor 20 Jahren erzielt. Heute könnte ich heulen wenn ich sehe, welche Fehler ich damals gemacht habe und bin nun schlauer (hoffentlich). Die Kinder können nicht zwischen gutem und schlechtem Training unterscheiden. Die Kinder unterscheiden irgendwo zwischen Spaß und Langeweile.

    An einem Beispiel möchte ich deutlich zeigen, wie sich Dinge ändern: Stretching! Was wir damals gemacht haben war teilweise, nach den heutigen medizinischen Erkenntnissen, Körperverletzung.

    Deshalb bin ich immer vorsichtig, wenn ich von einer “Generallösung” höre, nicht nur beim Fußballtraining. Die wirtschaftlichen Abhängigkeiten sind oft viel zu groß. Verbände, Verlage, die Sportartikelindustrie und die Medien wissen schon was sie tun, wenn sie “Generallösungen” , nicht nur rim Fußball, anbieten.
    Auch die Coerver-Methode ist nicht unumstritten, aber momentan kaum angreifbar. Coerver wird ganz gezielt angepriesen. Deshalb beobachte ich die Entwicklung kritisch, aber durchaus aktiv und sehr wohlwollend.

    Coerver-Zitat:
    „So wie man in der Schule erst lesen und schreiben lernen muss, bevor man mit dem weiteren Lehrstoff beginnen kann, muss man zuerst die Grundtechniken beherrschen, um Fußball spielen oder gezielt trainieren zu können“.

    Dem Zitat stimme ich zu, aber: Ist das die Revolution im Fußballtraining?