Spielst Du ein halbes Jahr? Wie lange gibt es das Team schon? Gibt es das Team schon länger, solltest Du es genauer beschreiben.
Ist es wirklich eine relativ neue Mannschaft, kann ich den Beitrag von Maggi nur doppelt unterstreichen. Es gibt hier im Forum schon ein paar Beiträge zum Thema "Erfolglosigkeit" und meistens ist die Antwort: Geduld!
Stimmt das Klima im Team und die Trainer sind gut, ist das viel mehr wert, als Siege. Der Erfolg kommt dann mit der Zeit. Wichtig ist, dass ihr keine Miesmacher im Team habt, dann steht ihr die Zeit auch gemeinsam durch.
Einen Tipp noch:
Setzt Euch immer wieder Ziele, die erreichbar sind, z.B.:
Wir werden mit weniger als drei Toren Differenz verlieren.
Wir werden eine Halbzeit das Spiel ausgeglichen gestalten.
Wir erzielen ein Tor.
Erreicht Ihr ein Ziel, habt ihr Grund zum Feiern. Wie man feiert, muss ich einem Frauenteam nicht erklären
. Erreicht Ihr ein Ziel nicht, versucht ihr es im nächsten Spiel wieder.
Ach ja, bevor ich es vergesse: Gute Trainer freuen sich auch über ein Lob und über Ziele, die sich die Mannschaft selbst steckt.
Beiträge von Uwe
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Ich fasse mich kurz, versuche ich jedenfalls!
Genau das sind die Fragen zum Text, an dem ich seit Monaten bastele und kein Ende finde. Einige Dinge hat hertha03 schon genannt.
Was macht einen guten, erfolgreichen Trainer/Trainerin aus ?
Welche Voraussetzungen muß/sollte er mitbringen?
Welche Eigenschaften muß der ideale Trainer/Trainerin besitzen?
Fachkompetenz, soziale Kompetenz, harmonisches Familienleben, Ausgeglichenheit, Ruhe, keinen übertriebenen Ehrgeiz, Möglichkeiten sich weiterzubilden, starke Persönlichkeit, Durchsetzungsvermögen, Kritikfähigkeit, Spaß am Umgang mit Kindern/Jugendlichen……
Wie wichtig ist die soziale Kompetenz?
Vielleicht der wichtigste Faktor, je nach Mannschaftsstruktur.
Paßt jeder Trainer zu jeder Mannschaft?
Nein, nicht jeder kann mit allen Altersklassen gleich gut.
Wieviel Zeit muß er einsetzen?
Soviel, wie geht und die Familie zulässt. Genug Zeit kann man gar nicht haben. Ist nicht genügend Zeit vorhanden, dringend Helfer suchen. Sicherlich auch abhängig von der Spielklasse und dem Verdienst. -
Ein ganz heißes und wichtiges Thema, dessen Lösung nicht nur der DFB ganz weit oben ansiedelt.
…Wollen ne eigene Umkleide…
Habe ich, ehrlich gesagt, noch nie etwas von gehört.
….sprechen ihre Sprache in der Kabine und auf den Platz…
Muss grundsätzlich vom Trainer verboten werden. Jeder hat das Recht, zu verstehen, was gesprochen wird. Ist eigentlich auch kein Problem, wenn die Regel steht.
….Sind aggressiver und lassen sich leichter provozieren…
Zum Teil sicherlich eine Mentalitätsfrage. Stellt sich nur die Frage, ob die Provokationen nicht häufig, besonders in den älteren Jahrgängen, bewusst angesetzt werden.
…..Aber das eigentliche Problem (nicht gelungene Integration), ist aber ein politisches Problem, bei deren Lösung der Sport zwar mithelfen kann, mehr aber auch nicht!" …
Das ist mir persönlich zu einfach. Der Sport kann sehr stark helfen. Gerade in den jüngeren Altersklassen, ist dies eine der vielen Aufgaben des Trainers. Ein Fußballteam kann geformt werden, egal welche Hautfarben oder Nationalitäten vertreten sind. Dies kann ein Riesenschritt zum besseren Verständnis untereinander sein. Wenn wir hier schon über 3x Training in der Woche diskutieren, erkennt man doch, wieviel Zeit wir mit den Kindern und die Kinder miteinander verbringen. Das bedeutet mehr direkter Kontakt, als er auf der Straße stattfindet.
….Aber ein Grund hierfür liegt hierfür in einer Art Gettobildung…
Ich glaube, aus diesen Ghettos ist es mit vielen Kindern ein Problem, wenn sie älter sind. Hier ist man als Trainer dann doch meistens überfordert, egal mit welcher Nationalität man es zu tun hat.
Wir wollen doch alle nur eins: Gegen den Ball treten! Alles andere spielt doch keine Rolle! Wenn dies die Kids und die Eltern verstehen, dürften solche Probleme gar nicht erst entstehen. Ich habe versucht, dies mit den Eltern ausländischer Kinder (Meistens die Väter) und der deutschen Kinder gemeinsam und offen zu besprechen. Hört sich banal an, aber einfach darüber reden und die Probleme offen ansprechen, ist oft ein kleiner Schritt die Situation zu entspannen.
Auch mit den Kindern sollte dies immer wieder Thema sein. Sollten keine Probleme bestehen, kann man gerade dieses loben und hervorheben. Einfach testen, es hilft. Bei wem es nicht hilft, der muss eben gehen, egal welche Nationalität.
Bei den älteren Jahrgängen ist es weitaus schwieriger, aber die „Kleinen“ sind schlauer, als wir denken. Bei den "Kleinen" müssen wir anfangen! -
....hat der Betreuer nix zu sagen und is nur zum Aufpassen...
Das kann durchaus so sein, aber nicht zwangsläufig. Trainer und Betreuer können sich die Aufgaben durchaus teilen.
Wenn du jetzt beginnst, ist es bestimmt sinnvoll, sich zunächst als Betreuer die Aufgaben anzuschauen, um dann zur nächsten Saison eine Mannschaft eigenständig zu betreuen.
Dies ist beim Sport schon eine merkwürdige Situation. Beim THW fängst Du in der Hirachie auch nicht an der Spitze an, sondern arbeitest Dich hoch, denke ich jedenfalls.
Beim Fußball ist es durchaus möglich sofort die gesamte Verantwortung für ein Team zu übernehmen. Ob das gut ist, steht auf einem anderen Blatt. -
Hallo Edgar,
ich habe Deinen Beitrag auch nicht als Angriff verstanden. War an die gerichtet, die dieses Thema hier nicht verstehen. Steht ja auch unter "Sonstiges" und nicht unter "Frauen- und Mädchenfußball".
Beim Schreiben sind dann mit mir "die Pferde durchgegangen". Es war ein schlimmes Erlebnis damals und zeigt ein wenig, wo der Frauenfußball immer noch steht.
Gruß
Uwe -
Das wird für die Mädchen sehr schwer.
Es gibt wahrscheinlich in jedem Spiel eine ordentlich Packung. Die Trainer der anderen Mannschaften sollten darauf Rücksicht nehmen und ihre Teams entsprechend einstellen und aufstellen. Gerade als Trainer kann man nach dem Spiel auch zum gegnerischen Team gehen und es loben (gilt nicht nur für dieses Beispiel).
Denkt daran: Man sieht sich noch öfter und die Mädchen werden schnell lernen und ihr Tag wird irgenwann kommen. Leider gibt es oft keine anderen Möglichkeiten, reine Mädchenteams in diesem Alter, im Spielbetrieb zu integrieren. -
Einfach hingehen und fragen.
Fast jeder Verein sucht händeringend Trainer oder Betreuer. Das jemand kommt und fragt, ist eher selten. -
Nochmal zur Klarstellung:
Unter der Überschrift steht: Achtung Ironie!
Der Text wurde vor ca. 6 Jahren gemeinsam mit einem Mädchenteam auf einem Turnier erstellt und dann im Inernet veröffentlicht. Es wurde Texte über jede Position auf dem Feld erstellt und eben auch über den Trainer und das war ich. Ich versichere Euch, ich bin weder Alkoholiker und auch nicht wahnsinnig, hoffe ich jedenfalls.
Ich habe es schon bemerkt, diese Texte (siehe auch: Charakter Tothüterin) kommen nicht bei jedem gut an.
Die damalige Interseite war gespickt mit Ironie. Manchmal macht gerade Ironie das Problem deutlicher, nämlich die volle Integration der Frauen- und Mädchen in den Fußballsport. Dies war damals noch viel schwieriger im Internet als es jetzt ist. Ich habe mit vielen Angriffen gelebt, ob im Gästebuch oder Forum. Das harmloseste und lustige waren die Klassiker von "Freundschaftspiel mit anschleßendem Trikottausch" bis hin zu "Frauenfußball ist wie eine Tupperparty im Mittelkreis". Aber die nicht harmlosen Sachen, führten zwangsweise zur vollständigen Sperrung des Gästebuches und des Forums meinerseits. Wenn du dann mit solchen Leuten anfängst ernsthaft zu diskutieren, kommst du nie zum Ende. Deshalb war Ironie genau der richtige Weg, dem zu begegnen. Der Erfolg der Seite war riesig. Dann stellte ich ein paar animierte Übungen auf die Seite, als Hausaufgabe für die Mädchen. Der Erfolg wurde immer größer.
Dann passierte es: Eine große deutsche Werbeagentur, die auch viele namhafte Künstler, Sportler und auch Fernsehanstalten vertritt, meldete sich und machte Markenrechte auf den Namen "Soccergirls" geltend. Und jetzt kommt: Es wurde entschieden, dieser Name "Soccergirls" hat einen erotischen Touch und ein erotisches Produkt darf so genannt werden. Ich musste die HP aufgeben! Die Werbeagentur hat die Domain trotzdem nicht bekommen, keine Ahnung, wer das noch so gesteuert hat 8). Ich bekam viel Unterstützung bei diesem aussichtslosem Kampf, insbesondere aus den USA. Es wurde mir angeboten die DE-Domain dort zu platzieren und in einem internationalem Rechtsstreit, den Namen zu verteidigen. Leider fehlten mir dazu die finanziellen Mittel und die Unterstützung hier in Deutschland. Schau doch mal auf Soccergirls.de, es hat wenigstens nur wenig mit Erotik zu tun. Die HP wird jetzt irgendwo im Baltikum gehostet und steht zum Verkauf, hoffentlich nicht für erotische Produkte.
Solange hier entschieden wird, dass der Name "Soccergirls" mehr mit Erotik als mit Fußball zu tun hat, läuft irgendetwas falsch.
Eigentlich wollte ich diese Thema vergessen, aber vielleicht macht es deutlich, dass ich den Frauen- und Mädchenfußball unterstütze. Sollte ich einmal viel Zeit haben, werde ich diese HP wieder aufleben lassen (Name gesucht!), aber momentan nimmt die Arbeit im Hintergrund an Soccerdrills viel, sehr viel Zeit in Anspruch. Mal schaun, was noch alles passiert. Die Markenrechte auf Soccerdrills sind jedenfalls gesichert, nicht das Soccerdrills auch noch erotisch ist.![Freude :]](https://www.trainertalk.de/images/smilies/pleased.gif)
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Hallo Andre,
bitte nicht ganz so heftig. Dein Beitrag hilft nicht wirklich weiter.
Ich glaube, ein bißchen Entspannung bei diesem Thema wäre wirklich angebracht.
Danke und Gruß
Uwe -
Ich möchte dies nochmal klarstellen. Ein Abwehrspieler als Weltfußballer, damit habe ich kein Problem. Der Zeipunkt passt mir nicht, ich schrieb aber auch, dies liegt im Auge des Betrachters und ist deshalb nicht diskussionswürdig.
Viel wichtiger als die Spielposition, ist das der Weltfußballer nicht nur ein guter Fußballer, sondern auch ein Vorbild für die Kids sein sollte.
Bei Zidane habe ich richtig Kopfschmerzen. Das es auch nur in Erwägung gezogen wird einen Spieler, der wegen einer klaren Tätlichkeit im Endspiel der WM vom Platz gestellt wird, zum Weltfußballer zu krönen, kann und will ich nicht verstehen.
Es geht auch nicht um „....immer noch besser als Di Canio”. Wenn ich die Wahl hätte zwischen Zidane, Di Canio und womöglich Matarazzi hätte, hätte ich keine Wahl. -
Ich schreibe mal hier rein, ich denke das passt.
Vorbilder für die Jugend
Die FIFA, die UEFA und der DFB haben in den letzten Monaten versucht, die Gewaltfreiheit und das Fairplay zu propagieren. Das wichtigste Thema, zusammen mit der Anti-Rassismuskampagne, überhaupt.
Die Forderung an die Fußballprofis, als Vorbilder für unsere Fußballkids. Gewaltfreiheit, Fairplay und Anti-Rassimus leben und auf dem Fußballplatz zeigen.
Es ist schon erstaunlich, nun wird ein Zidane fast Weltfußballer des Jahres. Ein Spieler, dessen fußballerischen Qualitäten unumstritten sind, aber ein Spieler der im WM-Finale einen gzielten Kopfstoß setzt.
Und in Deutschland: Einem Trainer Daum wird trotz seiner bewiesenen Drogenabhängigkeit in der Vergangenheit erlaubt, ein Bundesliga-Team zu trainieren.
Nun kann man argumentieren, dass Daum und auch Zidane eine Chance verdient haben. Dies mag ja sein, aber sensibel reagiert man in den Verbänden nicht. Ich halte diese Vorgänge zumindest für sehr unglücklich, gerade in Bezug auf die Vorbildfunktion.
Streiten kann man darüber, ob gerade einer aus der Fraktion der Maurer, zum Weltfußballer gewählt werden musste. Hier hätte ein Zeichen für den Offensivfußball sicherlich gut getan. Aber das kommt wohl auf die Betrachtung an. -
Ich lese das so wie Chris. Jetzt konkret mit der Planing beginnen und das Gespräch mit dem Team suchen, aber das brauche ich Dir wohl nicht vorschlagen.
Die Situation ist in Deinem zweiten Beitrag lange nicht mehr so dramatisch, wird schon klappen. -
Ist die Fragestellung wirklich so extrem pro Fußball?
Ich wollte dies eigentlich vermeiden, aber wenn es denn so ist, soll es so sein.
Wenn ich ehrlich bin, habe ich auch keine Lust, mich immer dafür zu entschuldigen, pro Fußball (besser = Mannschaftssport) eingestellt zu sein. Jedes Kind sollte für seine Entwicklung eine Mannschaftssportart ausführen. Die Verantwortung, die Kindertrainer für die soziale Entwicklung von Kindern übernehmen, ist gar nicht hoch genug anzusiedeln. Warum sollen, z.B. das Spielen einer Blockflöte, wichtiger sein als das Fußballspielen. Besser 60% Fußball als 80% Fernsehen und PC. Kindertrainer sollten endlich aufhören sich zu verstecken, die gesellschaftliche Verantwortung ist viel zu groß, auch wenn viele dies nicht so sehen. Kindertrainer werden häufig belächelt, weil sie sich für diesen Job zur Verfügung stellen und auch noch Spaß daran haben. Einiges mehr an Selbstbewusstsein wäre angebracht, ausgenutzt wird dieses Ehrenamt schon zu sehr.
Es geht um den Breitensport und deshalb provoziere hier ganz bewusst. Keine Rede von Erfolg oder Niederlage, darauf kommt es, zumindest im Ansatz, nicht an. Beispiel: Nicht jeder der Blockflöte lernt, wird später Konzerte geben, aber er will es so gut lernen wie möglich. So ist es auch beim Fußball.
Ich habe mich häufiger mit Lehrern fast gestritten, wenn Kinder sich bei wirklichen einmaligen, unwichtigen Schulveranstaltungen lieber für ein Spiel ihres Fußballteams entschieden haben. Man stößt auf Unverständnis, weil Fußball ja so unwichtig ist. Argumentiert man dann mit der sozialen Verantwortung des Kindes gegenüber seines Fußballteams, sieht die Sache schon anders aus. Ich denke Kinder können aus dem Mannschaftssport viel mehr lernen, als manche denken.
Entscheiden kann dies jeder nur für sich, deshalb habe ich kein Problem mit 3x Training pro Woche, wenn das Umfeld stimmt. -
Warum erreichen nur wenige Kids die A-Jugend?
Als Einstieg zu diesem wichtigen Thema, hier ein Link, den Dirk Corverfan entdeckt hat:
----------------> Drop out -
Hallo,
ich habe dieses Thema geschlossen, weil hier einige gute und wichtige Diskussionen entstanden sind, die aber nicht zur Ausgangsfrage gehören. Dadurch leidet die Übersichtlichkeit.
Weitere Beiträge bitte in die entsprechenden neuen Threads oder einfach ein neues Thema eröffnen.
Danke und Gruß
Uwe -
Da sich im Beitrag „Erfoglosigkeit“ eine kontroverse Diskussion entwickelt hat, die nicht zum Thema passt, sollten wir die Diskussion hier weiterführen.
Zusammengefasst entbrannte eine Diskussion über die Häufigkeit der Trainingseinheiten pro Woche, insbesondere im F- bzw. E-Jugendalter.
Einigkeit herrscht bei 2 Trainingseinheiten in der Woche, alles was darüber hinaus geht wurde kontrovers diskutiert.
Ich fasse hier die „Streitpunkte einmal kurz zusammen:
1. Ist der zeitliche Aufwand, bei mehr als 2 Trainingseinheiten pro Woche, den Familien, den Kindern und auch dem Trainer zuzumuten?
2. Werden die Kinder körperlich, bei mehr als zwei Trainingseinheiten pro Woche, überfordert?
3. Wirkt sich ein mehr als zweimaliges Training sogar auf die weitere schulische und persönliche Entwicklung der Kinder negativ aus?
4. Ist häufiges Training und die damit entstehende Verpflichtung am Training teilzunehmen vielleicht ein Grund, weshalb viele Jugendliche mit dem Fußballspielen aufhören?
Meine Meinung zu diesem Thema, ohne inhaltlich auf Details in den bisherigen Beiträgen einzugehen, die ich durchaus anders sehe.
1. Kinder, Eltern und der Trainer müssen dies wollen. Eltern denen es zu viel wird, werden ihre Kinder in andere Vereine stecken, oder murrend mitmachen. Entweder man lebt mit diesem Risiko oder man lässt es besser gleich. Kinder wollen dies in der Regel, je nachdem in welcher Motivationsphase sie sich befinden. Siehe Text ---- Motivation - Aber wann?
Ob der Trainer das will oder kann, kann nur jeder für sich beantworten!
2. Die Kinder sind nicht körperlich überlastet, der Hinweis auf den Straßenfußball trifft es genau. Ich gehe hierbei von einer vernünftigen Trainingsgestaltung aus. Der Unterschied zwischen Straßenfußball und Vereinstraining ist aber die Trainingspflicht und oft die Entfernung.
3. Schaden nehmen die Kinder in ihrer weiteren Persönlichkeitsentwicklung nicht. Die Entwicklung in einem intaktem sozialen Umfeld kann nur positiv sein. Es bestünde auch die Möglichkeit sich anderen Gruppen oder Cliquen anzuschließen, die für die Entwicklung eines Kindes wesentlich schadhafter sein können als ein Fußballteam. Auch auf die schulische Entwicklung sehe ich keinerlei negative Einflüsse, sonst dürften die die Kids gar nicht mehr auf die Straße. Fußball wird oft nur als Grund vorgeschoben, wenn der Fernseher oder PC nicht mehr ausreicht. Später ist es dann die Freundin/Freund oder Disco. Das Schlagwort "Zeitmanagement" wurde bereits von Big Bopper erwähnt, es passt auch hier.
4. Dies kann durchaus in den höheren Altersklassen ein Problem sein, aber nicht zwangsläufig. Sind die Kids daran gewöhnt, fällt es leichter häufiger zu trainieren. Beginnt man aber erst in der C-Jugend damit, kann es zu Problemen kommen. -
Du hast mit Deinen Mädchen einen Punkt erreicht, wo Ihr Euch entscheiden müsst, welcher Weg für die Zukunft eingeschlagen wird.
Nehmt Ihr den evtl. Aufstieg an und spielt mit der jetzigen Mannschaft weiter, lauft Ihr Gefahr an einer Niederlagenserie auseinanderzubrechen. Dann ist der Zusammenhalt im Team wiklich gefordert. Nur Du kannst wirklich beurteilen, ob die Mädchen das durchstehen können.
Andererseits ist der Aufstieg eine Chance fußballerisch zu wachsen. Was passiert denn, wenn Ihr auf den Aufstieg verzichtet? Wahrscheinlich steht Ihr dann im nächsten Jahr wieder in der Tabelle oben, und dann?. Bringt Euch das wirklich weiter, macht das jahrelang Spaß? Hält das die Mädchen auf Dauer zusammen? Könnt Ihr so die Talente auf Jahre im Verein halten? Vielleicht ist es einen Versuch wert, die Gefahren liegen auf der Hand.
Auf der anderen Seite solltest Du Dir überlegen, was Du als Trainer willst. Möchtest Du zukünftig Deine Mannschaft höherklassig spielen lassen und dort auch höhere Ziele anstreben? Dafür scheint Dein Team nicht stark genug? Was fehlt? Deine Mannschaft muss Verstärkungen bekommen, was beim Aufstieg in höhere Leistungsklassen völlig normal ist. Das Umfeld des Teams (z.B.: Sponsoren) ist neu zu ordnen und zu erweitern. Ein guter Plan sollte schnellstens erstellt werden, nicht erst in ein paar Monaten. Dann ist der Aufstieg fast schon Pflicht.
Willst Du dies, werden einige leistungsschwächere Spielerinnen nicht mehr zur jetzigen Mannschaft gehören und Du musst bei anderen Vereinen gute Spielerinnen abwerben oder hoffen, sie kommen aus eigenem Antrieb, um höherklassig zu spielen. Bei dieser Lösung gibt es keinen Mittelweg. Entweder ganz oder gar nicht. Du beschreibst ja, wie professionell einge Mannschaften in der höheren Klasse geführt werden. Deshalb entscheide selbst, ob Du diesen Weg gehen willst, mit allen Konsequenzen.
Eigentlich ein „Luxusproblem“, aber keine ungefährliche und doch reizvolle Situation! -
Mach so weiter, läuft doch prima! Es gibt keinen Grund etwas zuändern, auch wenn Du nicht mehr lange dabei bist.
Da es im Leben nicht nur Sonnenschein gibt, solltest Du ganz offen mit Deinem Abschied umgehen.
Damit Dein Team weiterhin erhalten bleibt, sorge schnell für eine Perspektive, wenn Du nicht mehr da bist. Also eine(n) Nachfolger(in) suchen und Deinem Team präsentieren. Deine ganze Arbeit wäre umsonst gewesen, wenn es nicht weitergeht und das willst Du bestimmt nicht.
Das Problem ist nicht, dass Du gehst, dies kannst Du nicht ändern - das Problem ist, dass es weitergehen muss, wenn Du weg bist. -
Hallo Guido,
vielen Dank für das Lob!
Kritiken und Anregungen zu den Texten gehören eigentlich in die dafür vorgesehene Area, aber ich glaube, es passt hier auch ganz gut.
Mit dem Text sind nur Ziele und Visionen gemeint, die der Trainer sich setzen soll. Die aufgeführten Ziele sind nur als Beispiele zu verstehen, jeder sollte sich seine eigenen Ziele setzen.
Das wir Ziele/Visionen auch mit dem Team absprechen können und sollen, ist vollkommen richtig. Ziele/Visionen sollte auch jeder Verein haben, jeder Fußballverband und nicht zuletzt, jeder in seinem Leben außerhalb des Fußballs (Familie, Partner, Kinder). Ohne Ziele/Visionen kommt man nirgends wirklich voran.
Was nicht jeder kennt ist, man sollte seine Ziele/Visionen aufschreiben, wie im Text beschrieben. Mag sich für viele alles komisch anhören, aber versucht es einmal. Durch das Aufschreiben wird man immer wieder an seine Ziele erinnert und sie dadurch konsequenter verfolgen.
Link zum Text: Visionen und Ziele -
Big Bopper,
diese Übung ist ähnlich. Wenn die Kids sich an den Händen fassen, wie bei Deinem Vorschlag, ist der Kreis wesentlich enger und daurch kommt der Spaß dazu. Hast Du das schon mit zwei oder mehr Bällen probiert?
------------------->Bewegungskreis
hetha03,
mit den Klatschübungen meinst Du bestimmt das rhythmische Klatschen z.B. beim Lauf (auf links, auf rechts, nach jedem zweiten Kontakt, zälhen 1-2-3-Klatsch usw.). Erinnert an amerikanische Drillübungen, aber den Kindern macht das wirklich viel Spaß. Richtig katastrophal
wird es mit Ball am Fuß.
S.M.,
Fangspiele sind nur mit Ball auf Soccerdrills. Andere lassen sich als Animation meist schlecht darstellen, also hilf doch bitte.
