Beiträge von Uwe

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    @ALL
    Ob wir hier über Dinge reden, die Utopie sind, ist mir völlig egal. Auch das eine oder andere Lächeln über die angestoßene Diskussion interessiert mich nicht. Einen Versuch ist es immer wert. Auch gegen solche mächtigen Institutionen ist man nicht grundsätzlich chancenlos.
    Deshalb möchte ich die Vorschläge, die hier gemacht worden sind gerne aufnehmen und konkretisieren.
    Es hilft gar nichts, wenn mit Maßnahmen „aus der Hüfte geschossen wird“. Irgendwelche Dinge müssen gut, sehr gut vorbereitet sein und eventuell über Monate geplant werden.

    Dazu nur kurz:
    Andre: Von einem Brief oder Mail die jeder für sich schreibt, halte ich nicht soviel, würde mich aber sofort mitmachen, wenn wir keine andere Lösung finden.
    Vielleicht ist es noch besser, sich auf einen gemeinsamen Text zu einigen und dann abzusenden.
    Auch, wenn wir nichts erreichen, auf die Antwort bin ich jetzt schon gespannt.

    bcefferen: Ein Interessenverband ist ja nun wirklich ein Traum, zugegeben ein schöner.

    Ich möchte mich hier auch nicht in den Vordergrund drängen, dieser Gedanke soll bei Euch erst gar nicht aufkommen. Es ist mir klar, welche Dynamik solch ein Thema entwickeln kann. Für mich ist das hier immer noch ein Hobby und soll es auch bleiben. Aber ich bin stets bereit zu kämpfen und notfalls auch eine Niederlage einzustecken.

    Mein Vorschläge hierzu:

    Zunächst benötigen wir, die hier angesprochenen Ziele, konkret.
    Welche Grundvorraussetzungen sind unbedingt erforderlich, um eine gute Betreuung und Ausbildung von Fußballer und Fußballerinnen zu ermöglichen?
    Geht es im ersten Schritt um ein Trainerhonorar oder zunächst um kostenlose Ausbildungsmöglichkeiten?
    Oder? Oder?

    Ich kann hier folgendes anbieten:

    1. Wir eröffnen einen weiteren „Geschlossenen Bereich“ und diskutieren dort weiter. Ein Zugriff ist dann nur noch den angemeldeten Usern erlaubt und eine offene und anonyme Diskussion ist dann möglich.

    2. Auch eine weitere Einschränkung wäre denkbar. Zugriff dann nur noch, wenn eine vorherige, ernsthafte Teilnahme an der Diskussion signalisiert wird.

    3. Es wäre auch möglich eine völlig öffentliche Diskussion aufzumachen. Jeder könnte dann, ohne vorherige Anmeldung seine Meinung abgeben. Hierzu würde ich dann Admin-Rechte an bestimmte angemeldete Personen hier im Forum vergeben, damit eine Überwachung der Beiträge gesichert ist.

    Veröffentlichung des Themas im Newsletter, damit erreichen wir schon einige Trainer. Mehr dazu, wenn ich Eure Meinung zu den Vorschlägen gehört habe.

    Hallo playmosoccer,

    wieviel Kinder sind insgesamt dabei?

    Es gibt sehr schöne Spielvariationen, die sind aber häufig abhängig von der ca. Anzahl der Kinder.
    Ich arbeite an der Entwicklung einer entsprchenden Rubrik bereits seit Monaten. Vielleicht passt ja schon etwas, dann plaudere ich einmal.

    [traummodus/an]
    Bei 27.000 Fußballvereinen in Deutschland - Gefühlte 1 Lizenz pro Verein - 200 €/Monat pro Lizenz - 5,4 Mio Euro/Monat - 64,8 Mio Euro/Jahr
    [traummodus/aus]

    Hört sich viel an, aber:

    Teilweise gibt es ja schon Geld für Lizenzen. Diese Zuschüsse landen aber oft nicht beim Trainer, sondern bleiben im Verein. Niemand kümmert sich um Sponsoren für die "einfachen" Fußballtrainer, dafür haben wir ja das EHrenamt.

    Habe nur kurz gegoogelt - deshalb keine Gewähr für die Zahlen.

    DFB Zahlen 2006:
    27000 Vereine, mit 5.3 Mio. aktiven und passiven Fußballer

    Mit über 1,5 Mrd. Euro Gesamtumsatz, 416 Millionen
    Euro Sponsoreneinnahmen und 10,8 Millionen Zuschauern in den Stadien wurden in der
    Saison 2004/05 neue Rekordzahlen erreicht (DFL 2006).

    Es ist schon ein Riesensumme, die dort bewegt wird und es wird immer mehr. Der DFB verplichtet die BL + Regionalliga (bald 3.Liga) zu wesentlich höheren Beträgen. So wird wahrscheinlich (oder ist schon?) die Rasenheizung (600.000 bis 800.000) zur Pflicht.

    Ich habe da eine Frage: Gibt es eigentlich eine seriöse Oraganisation/Interessenvertretung für den "einfachen" Fußballtrainer?

    Andre

    Ein toller Beitrag, nicht lange rumreden, sondern knallhart auf den Punkt gebracht.

    Deshalb stimme ich Dir aber trotzdem nicht voll zu.

    Der Punkt mit den "Vereinen" und die "satte Erhöhung der Beiträge" gefällt mir nicht. Der Zugang zu den Vereinen sollte allen sozialen Schichten möglich sein. Deshalb ist eine drastische Erhöhung der Beiträge nicht der richtige Weg.
    Von den gezahlten Beirägen ist es nicht möglich sämtliche Trainer für die erbrachte Tätigkeit zu bezahlen.
    Hier gibt es eine gesellschaftliche Verantwortung, die ungenügend erfüllt wird. Weiter möchte ich dies nicht ausführen, weil das Thema viel zu umfassend ist.

    Ehrenamt-Das ist die Sache mit dem feuchten Händeruck

    Zu dieser Ausführung und zu den Euro-Beispielen hätte ich einiges an Kritik erwartet. Ich stimme Dir da 100%ig zu und möchte dies begründen:

    Gegenargumente sind immer: "Ich mache dies, weil ich Spaß habe und meine Bezahlung ist das Lachen der Kinder".
    Ich glaube, genau dies ist das Problem. Basis-Fußballtrainer sollten viel selbstbewusster sein. Klavierlehrer lieben auch die Musik und nehmen trotzdem Geld. Auch die geben den Unterricht oft in ihrer Freizeit und freuen sich über die Fortschritte der Kinder. Aber würden die es ohne Bezahlung machen und nur wegen der Freude der Kinder?

    Die Freizeitbeschäftigung "Fußballtrainer" wird doch häufig nur belächelt. Eine gesellschaftliche Anerkennung gibt es nicht. Genauso werden wir hier betrachtet von Fußballtrainern, die mit ihrer Trainerausbildung ihren Lebensunterhalt verdienen oder als Fußball-Lehrer durchs Land reisen. Mit den Problemen, die hier im Forum nachzulesen sind, würden sich viele gar nicht herumschlagen, sonst hätten wir sicherlich schon entsprechende Beiträge.

    Es gibt im Fußball genügend Geld, um die Basis-Trainer zu unterstützen und viel wichtiger, für eine gute und qualifizierte Ausbildung zu sorgen und zwar kostenlos. Stattdessen gibt es den Tag des Ehrenamtes.

    Ich möchte hier nicht falsch verstanden werden.
    "Das Lächeln der Kinder" ist die schönste Bezahlung, ohne Zweifel.
    Wer den Kinder-Trainerjob macht, weil er Geld verdienen will, sollte es besser bleiben lassen! Ich finde den Satz auch nicht gelungen: "Ich opfere meine Freizeit". Es ist die Freiziet, macht Spaß und ein Hobby, andere gehen angeln.

    Aber sollte der Trainer deshalb auf alles verzichten, bei der Verantwortung und dem Aufwand?
    Ist es wirklich vermessen bestimmte Dinge einzufordern?
    Müssen Basis-Trainer ständig ein schlechtes Gewissen haben, wenn über Geld gesprochen wird?
    Können Kindertrainer nicht eine bestimmte Ausbildung verlangen?

    Markus + JungTrainer

    Ich wollte das Thema "Kleinfeld/Großfeld" bei diesem Thema auch nicht wieder aufnehmen.

    Was Markus beschreibt ".....spielen nur Vereine D7, die nicht mehr Spieler zusammen kriegen...." kann ich bestätigen. Abwanderung wegen Kleinfeldfußball in der D-Jugend habe ich nicht erlebt, kann ich mir aber durchaus vorstellen.

    Vielleicht ändert sich die Einstellung zum Kleinfeld durch die DFB-Maßnahmen in Zukunft von allein.

    Hallo Markus,

    der Vorschlag von madd!! ist richtig. Wenn niemand Deinen Vorstellungen folgen will, ziehe Dir selbst einen Co heran. Zu zweit ist bei bis zu 20 Spielern immer besser.

    Na ja, die beste Lösung, meine Meinung kennst Du:
    Ideal wären zwei Mannschaften und dann D-Jugend Kleinfeld.

    Gruß
    Uwe

    Ich denke, bei 5+6jährigen benötigst Du kaum spezielle Trainingsformen für Standards, wobei ich Einwürfe dabei ausnehme.

    Setze das Regelwerk im Trainingsspiel konsequent ein. Erläutere bei Anstoss, Abstoss, Ecken und Freistoss erst kurz die Regeln, unterbreche dafür das Trainingsspiel. Zukünftig dann immer bei falscher Ausführung das Trainingsspiel unterbrechen und den Fehler erklären.

    Ich halte es dabei für wichtig auch das Trainingsspiel in einem Spielfeld durchzuführen.

    Bedeutet:
    Markiere immer ein Feld mit sämtlichen Seitenlinien (evtl. mit Tellern oder Hütchen). Dies ist immer besser, als das Spiel weiterlaufen zu lassen, auch wenn der Ball schon 20m im Seitenaus ist. Das ist zusätzlicher Aufwand für den Trainer, aber dafür bist Du ja da :] .
    Je mehr sich ein Trainingsspiel der "Realität" nähert, desto besser lernen die Kleinen das Regelwerk.

    Zum Einwurf:

    Der häufigste technische Fehler ist übrigens, dass der Schwung aus den Händen kommt (weiter Wurf). Achte darauf, damit sich dieser Fehler nicht einschleift. Der Schwung kommt aus den Armen und dem Oberkörper, die Hände unterstützen nur diesen Schwung. Ähnlich dem Schuss: Der Schwung kommt aus Hüfte und Bein, nicht aus dem Fuß.

    Zum Üben benötigst eine Einwurflinie!
    Hier bieten sich kleine Übungen in Zweiergruppen an. Erkläre erst die Einwurftechnik und dann
    sind die Kinder dran:
    WICHTIG = Deine Aufgabe ist, durch die Reihen zu gehen und Korrekturhinweise zu geben.

    1. Die Partner stehen sich gegenüber und führen einen korrekten Einwurf in die Arme des Partners aus. Es geht nicht um weite Würfe, sondern um korrekte Ausführung! Die Partner dürfen nicht zu dicht stehen, um das Abtropfen zu vermeiden. Es ist schwerer Einwürfe über kurze Distanzen regelgerecht auszuführen.

    2. Die Partner stehen weiter auseinander. Der Einwurf erfolgt in Richtung Partner, der den Ball stoppt. Achte bei Deinen Kleinen darauf, dass der Abstand zwischen Einwerfer und Ballannehmer groß genug ist. Den Ball aus der Luft oder hochspringende Bälle anzunehmen, könnte zum Problem werden, oder? Nach Ballkontrolle erfolgt der Rückpaß. Der Einwerfer kommt aus dem Seitenaus ins Feld zurück, um den Rückpaß anzunehmen! Der Einwerfer kommt, wie bei 1. ins Feld zurück!

    3. Jetzt erfolgt der Einwurf in den Lauf. Der Spieler ohne Ball stellt sich mit dem Rücken zum Einwerfer und läuft vom Einwerfer weg. Der Einwurf erfolgt seitlich am weglaufenden Spieler vorbei oder über den Kopf des startenden Spielers (?). Anschließend Ballkontrolle und Rückpaß.

    4. Wie 3., anschließend keinen Rückpaß sondern einen Torschuss einbauen. Steigerung: Doppelpass mit dem Einwerfer, der sich ins Spiel einschaltet, dann Torschuss. Auch ein anschließendes Slalomdribbling ist möglich, uvm.

    Es besteht auch die Möglichkeit, den Einwurf über ein Kleinfeldtor auszuführen. Wenn Du dann die Entfernung langsam steigerst, ist sogar ein Wettkampf möglich. Ein Versuch ist nur gültig, wenn der Einwurf korrekt ausgeführt wird.

    Oder, falls Dir langweilig wird, spiele den Kampfrichter und vergebe für die Ausführung 1-10 Technikpunkte.

    Hallo chnubb,

    ich habe JungTrainer und Chris nichts hinzuzufügen Den Ratschlägen würde ich so folgen.

    Ich schreibe nur, weil ich mich köstlich amüsiert habe, als ich Deine Zeilen gelesen habe. Das ist doch einmal voll aus dem Trainerleben. " Mein Spieler ist zu dick und sagt: Ich habe keinen Bock auf Laufen". War bestimmt nicht komisch, aber wenn ich mir die Szene bildlich vorstelle, dann :D .

    Ich befürchtete schon, sowas gibts nur bei uns im Norden :] .

    Zitat:


    Shawn schrieb am 23.02.2007 09:34
    Moin,

    ich wollte mal die genaue Definition nachfragen, zum Thema "Training soll niemals am Spielbetrieb ausgerichtet sein".

    Heißt das
    a) das man nicht in der Woche vorm Spiel zum Beispiel Kopfball trainiert weil man am Wochenende eine körperlich überlegene Mannschaft hat, aber sonst das nicht trainiert hätte

    oder

    b) das man auf Grund von Erkenntnissen vom Wochenende (Spieler können den Ball nicht aus der Luft annehmen), das verstärkt in den nächsten Wochen trainiert.

    oder beides ?
    oder was ganz anderes?

    Danke im Vorraus.




    Hallo Shawn,

    ein ganz klares "beides". In den jüngeren Jahrgängen sollte man sich daran halten.

    Die gesteckten Lernziele haben Priorität. Es sei denn, Du korrigierst Deine Ziele, aber keine Orientierung am nächsten Gegener oder dem letzten Spiel. Dann kann es passieren, dass Du jede Woche andere Dinge trainierst und die Kids gar nichts richtig lernen.

    Zitat:


    playmosoccer schrieb am 15.02.2007 21:39
    Gängige Praxis ist, dass der Torwart an der Strafraumlinie den Ball mit dem Fuss zu einem Mitspieler gibt, der dann zurückspielt und dann der Torwart abschlägt.
    Reichlich umständlich und hirnrissig, finde ich.
    (In den vereinfachten Spielregeln des DFB geht sogar ein Abwurf aus der Hand als Abstoß durch)




    Dies Praxis habe ich eimal in Dänemark erlebt, aber auf Großfeld. Dort macht es Sinn, weil flache Abstöße vom 5m-Raum, die ja dann auch noch den 16ener verlassen müssen, in den jungen Jahrgängen kaum durchzuführen sind. Damit wurde sichergestellt, dass der flache Abstoß nicht zur Vorlage für den Gegner wird oder ständig wiederholt werden muss. Das Thema "Großfeld und junge Kids" hatte mich hier wieder eingeholt.
    Ich kann mir vorstellen, dass dies auch der Grund für die Einführung der Regelung auf Kleinfeld ist. es soll wirklich ein Gegenangriff gestartet werden können. Eine Art "Befreiungsschlag".

    Ich sehe das so, wie everysingleday.
    Das mit "Noch keinen Übungsleiter-/Trainerschein gemacht?" erledigt sich mit dem :D . Leider sieht man viele merkwürdige Dinge auch von Trainern mit Schein.

    Zum Dehnen:

    Ich habe vor einiger Zeit gelernt:

    Auch die "ganz Kleinen" sollen dehnen, auch wenn es sinnlos ist. Warum? Sie gewöhnen sich ans Dehnen und es gehört in der Zukunft zum Aufwärmen automatisch dazu. Dies soll die Wichtigkeit schon in den jungen Jahren unterstreichen und verdeutlichen. Eine Art "Vorbereitung aufs älter werden".

    Um das deutlich zu machen: Ich habe nie danach gehandelt und will damit auch nur sagen, dass es durchaus ein Argument für das Dehnen in jungen Jahren sein kann.

    So ganz unumstritten ist das Dehnen für ältere Jahrgänge ja auch nicht mehr. Ich verfolge die Diskussionen hierüber schon länger und es gibt gute Argumente gegen das Dehnen. Aber dafür haben wir bereits ein Thema, wo die Meinungen durchaus auseinandergehen. Forumlink-----> Dehnen- Fakten und Mythen

    Hallo playmosoccer,

    die Vorlage nehme ich gerne an, weil einer unsrere Partner die amgesprochene DVD anbietet (Mehr Infos siehe Link "Trainerbedarf" in der Navigation). Ich bekomme zwischenzeitlich jede Menge Materialien zur Ansicht, deshalb kenne ich die DVD.
    Im Partnershop hat bereits ein Kunde die Frage gestellt:

    Für welches Alter kann die DVD verwendet werden?

    Antwort: Die DVD ist für Kinder ab 7 Jahre bis ca. 14 Jahre geeignet. Sie kann aber auch für Jugendliche verwendet werden.


    Diese Antworten werden immer wieder gegeben und sind vorsichtig zu betrachten. Dies bedeutet nicht unbedingt, dass 6jährige damit überfordert wären. Es kommt immer auf die Entwicklung der Kinder an. Die Spanne 7-14 Jahre ist sehr umfassend und jeder Trainer sollte den Leistungsstand seiner Kids so gut einschätzen können, damit er sie nicht über- oder unterfordert.
    Die DVD ist wunderbar als tolle Ergänzung und als Ideengeber geeignet. Das Training über Jahre danach auszurichten, halte ich für nicht sinnvoll. Meine Meinung über ein "Allheilmittel" ist aus meinen Beiträgen zum "Coerver-Coaching" bereits bekannt. Interessant sind auch die Ratschläge zum Mini-Fußball und die Saisonplanung. Auch der Test der Spielfähigkeit lässt sich gut ins Training einbauen. Inwieweit der Test ernsthaft zu betrachten ist, sollte der Trainer selbst entscheiden.

    .....wenn "nebenbei" auch noch "Liga"-Betrieb ist...

    Dies ist völiig nebensächlich, weil ein Kindertraining niemals am Spielbetrieb ausgerichtet werden darf. Hierzu gehört auch der Aufbau einer Trainingssaison. Beim Kindertraining soll es keine Saisonvorbereitung, keine Einstellung auf den Gegener o.ä. geben. Das Lernziel muss erreicht werden, siehe auch Link--------------->Optimale Trainingsgestaltung, insbesondere die Punkte 6+7 im oberen Abschnitt.

    everysingleday
    Unsere Beiträge haben sich überschnitten.
    Eben das meine ich auch: Das Training darf niemals über Jahre in eine Richtung gehen. Jede DVD und jedes Buch kann nur eine Ergänzung sein. Ideen gibt es auf der DVD sehr gute. Ob die DVD erst für Kinder ab 9 Jahren geignet sind, darüber könnten wir streiten.
    Ich würde "bis 14 Jahre" als zu alt ansehen, aber wie gesagt: Das ist das Problem mit den Altersangaben ohne Berücksichtigung des Leistungsstandes.

    Ich habe keine Erfahrung damit.
    Prinzipiell denke ich, die Raumdeckung bei Standards ist sehr schwer umzusetzen. Eine Orientierung am direkten Gegenspieler ist wesentlich einfacher.

    Durch geschickte Bewegung der Angreifer kann die Raumdeckung schnell und einfach ausgehebelt werden, falls die Angreifer die Raumdeckung bemerken und damit etwas anfangen können.

    Gerade im Jugendbereich gehört viel Training dazu, denn selbst Profis haben mit der Raumdeckung bei Standards häufig große Probleme und geben dies wieder auf. Ich bin mir nicht wirklich sicher, meine aber, dies z.B. beim HSV zu beobachtet zu haben (was man im Fernsehen so sieht).

    Ist es wirklich sinnvoll, Trainingszeit im Jugendbereich dafür aufzuwenden?

    Da ich keinerlei Ahnung von der Umsetzung habe, gebe doch bitte Deine Erfahrungen weiter, falls Du es probierst. Neugierig bin ich schon.

    Hallo Shawn,

    eine F-Mädchen Mannschaft? Das ist schon etwas besonderes. Findet ihr eigentlich Spielpartner, die auch nur aus Mädchen bestehen?

    Jetzt zu Deinem Problem.

    "....seit Anfang der Saison"


    Erstmal, wie bei vielen Anfragen hier im Forum; Geduld! Geduld! Geduld!

    Hört sich erst immer komisch an, aber viele Dinge erledigen sich mit der Zeit. Bei vernünftigem Training werden die Fortschritte sichtbar, nur Geduld. Arzt muss man dafür auch nicht sein. Leider fehlen heutzutage vielen Kindern die motorischen Fähigkeiten, dies ist nicht nur Dein Problem. Ich bin mir sicher, jeder hier im Forum kann das bestätigen.

    "Natürlich habe ich schon einige Koordinationsparcours"


    Koordination ist Pflichtbestandteil bei jedem Training.

    Siehe hierzu auch -------> Optimale Trainingsplanung und Gestaltung und entsprechende Ergänzungen und Kommentare im Forum unter "Soccerdrills - geschlossener Mitgliederbereich".

    Als Einstiegs-Tipp empfehle ich Dir, einge Übungen aus dem Bereich ----->Hallentraining ,
    die teilweise auch aufs Freilufttraining übertragen lassen. Diese Übungen haben sich in der Praxis sehr bewert, insbesondere was die Koordination der Schritte und der Beine betrifft.

    Steht Dir fürs Training eine Koordinationsleiter zur Verfügung?

    Gruß

    Uwe

    Vorweg möchte ich eins klarstellen: Ich bin durchaus Befürworter des Coerver Coachings. Coerver als „Generallösung“ darzustellen, dagegen weigere ich mich. Coerver ist nichts anderes als eine Trainingsform, in der Dinge aufgearbeitet und verfeinert worden sind, die inhaltlich aber nicht das Rad neu erfinden.

    Was mich stutzig macht ist, dass jeder, der auf einer Coerver Veranstaltung war, völlig kritiklos Coerver als Allheilmittel ansieht. Ich sehe das anders und mich würde einmal interessieren, wo die uneingeschränkten Coerver Fans das Konzept kritisch betrachten.

    Kritische Fragen auf einem Seminar zu stellen, ist nicht so gern gesehen, um das einmal vorsichtig auszudrücken. Vielleicht war ich auch nur auf der falschen Veranstaltung.
    Normalerweise müsste ich die benannten Links zu Coerver löschen, weil Links auf kommerzielle Seiten Werbung ist, die nicht erlaubt werden kann.

    Zitat:


    Dirk Coerverfan schrieb am 11.02.2007 15:11
    Über die Methode wird man am meisten bei FD21 erfahren. FD21 ist seit 2007 der Exclusivpartner von Coerver Coaching in Deutschland.



    „Exclusivpartner“ damit beginnt das Problem. Es ist niemanden erlaubt das Copyright auch nur annähernd aufzuweichen. Auch Soccerdrills darf sich nicht mit diesem System auseinandersetzen. Hier im Forum dürfen wir nicht ins Detail gehen. Ich schrieb bereits:

    Die Worte COEVER®, COERVER® COACHING™, und THE PYRAMID OF PLAYERS DEVELOPMENT™ sind registrierte Trademarks und Warenzeichen der Sportsmethod Ltd und durch deren © Copyright geschützt.

    Insofern darf das Wort Coerver nicht ohne Genehmigung benutzt werden. Entsprechende Abmahnungen durch Anwaltskanzleien sind an einige Webmaster erfolgt. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die Abmahnwelle bei der Benutzung der Bezeichnung "FIFA WM 2006". "Das kann man nicht vergleichen!" Warum findet man dann im Netz nur wenig über das Coerver Coaching. Bis auf Webmaster, die das Copyright Problem nicht kennen, traut sich keiner darüber zu beirchten.


    Zitat:



    Zu kommerziell und zu teuer.
    Dann dürften die Bücher von Heddergott, Weise, Beckenbauer, Mazzali, Schreiner usw. auch nichts kosten.



    Das Materialien Geld kosten, ist doch klar. Ob der Preis so hoch sein muss, ist eine weitere Frage. Wenn Trainer an der Basis bereit und in der Lage währen, mehr Geld auszugeben, könnten wir von Soccerdrills uns vor Provisionseinnahmen nicht mehr retten. Das Geld ist nicht da und die Gründe dafür sind unterschiedlich. Ab und zu mal ein Buch, mehr ist nicht drin. Unser Verkaufsschlager ist übrigens "1020 Tausendundzwanzig Spiel- und Übungsformen im Kinderfußball". Erhältlich über den rechtsstehenden Link "Trainerbedarf". Das Buch kostet € 20,90 (keine Versandkosten). Ups, jetzt habe ich in eigener Sache geworben.

    Ich drücke das mal so aus: Es gibt eine „Interessengemeinschaft“, die gutes Geld mit dem Verkauf von Trainingsmaterialien verdient. In diese „Gemeinschaft“ gehört Coerver, jedenfalls in Deutschland, noch nicht, deshalb ist die Methodik hier auch relativ unbekannt.

    Zitat:



    Ist es denn verwerflich für eine Idee Geld zu verlangen?



    Ich stelle einmal die Gegenfrage: Ist es denn verwerflich, für eine ehrenamtlich Tätigkeit Unterstützung zu verlangen? Der DFB und die DFL wollen Nachwuchs und es ist finanziell für diese Institutionen machbar, durch Zuschüsse Preise im Rahmen zu halten.


    Zitat:


    Summe in 3 Jahren
    ……860 Euro für den Verein und 210 Euro für mich.



    Dies lasse ich einfach unkommentiert. Jeder soll für sich entscheiden, ob das machbar ist.

    Zitat:



    …..Die Ausbildung zum Coerver-Coach fand im Rahmen einer Fußballschule für die TSG Hoffenheim statt.




    Zitat:



    ……Der FC Bayern holt sich 1-2 Mal im Jahr ein Coerver Coach, der die Jugend- und Seniorentrainer weiterbildet.



    Bayern und Hoffenheim können das auch alles bezahlen.

    Zitat:



    Die Methode ist für jeden Verein umsetzbar. Gerade hier sind die Chancen für die mittelmäßigen Vereine sich von der Masse abzusetzen.



    Ich hoffe nicht, dass eines Tages die Vereine damit werben: „Wir trainieren nach den Regeln des Coerver-Coachings“. Diese Nutzung des Copyrights darf dann bezahlt werden.

    Zitat:



    Kein öffentlich zugängliches Konzept?
    Wie oben erwähnt möchten die Leute Geld verdienen.
    Wer gibt denn da seine Geheimnisse komplett preis? Das macht keine Firma der Welt.



    Ja, es ist nicht zugänglich, sonst hätte ich mich intensiver auf Soccerdrills mit dem Coerver Coaching auseinandergesetzt. Was hier eine Lizenz kostet, werde ich hier nicht preisgeben, aber wir haben uns informiert.
    Welches Geheimnis? Den Begriff „Geheimnis“ halte ich dann doch für sehr überzogen.

    Zitat:



    Den Inhalt einer Trainingseinheit werde ich demnächst hier veröffentlichen. Vielleicht bilde ich auch in naher Zukunft selber Coerver-Coaches aus. Dann könnt ihr es life erleben.



    Der Inhalt einer Trainingseinheit darf hier nicht veröffentlicht werden (Copyright!), sonst hätten wir dies längst getan. Was wird das „life erleben“ denn kosten?

    Zitat:



    Man muß nur versuchen die Mannschaft über 4-6 Jahre zu trainieren…..



    Sehe ich anders. Neben Fußballtraining gehört zur optimalen Betreuung von Kindern- und Jugendlichen auch die soziale Kompetenz. Die ist nicht für jede Altersklasse gegeben. Wenn wir die Tätigkeit als Trainer im Kinder- und Jugendfußball auf Fußballtraining reduzieren, werden wir nie etwas erreichen. Diese sozialen und gesellschaftlichen Probleme blendet das Coerver Training völlig aus.

    Zitat:



    Die Anschaffung der 4 Coerver-Tore (Eigenbau) hat noch einmal ca. 360 Euro gekostet.



    Der Nachbau ist eigentlich verboten (Copyright!). Hierfür wäre eine Lizenz notwendig. Ganz schwierig wird es, wenn man dies öffentlich anbietet.

    Hallo Schieri_11,

    ich möchte das Forum soweit wie möglich werbefrei halten. Auch, wenn Du kein eigenes Interesse mit den Links verfolgst, musste ich die Links entfernen. Ich bitte um Dein Verständnis.


    In letzter Zeit nahm die Fremwerbung hier zu. Viele Anbieter nutzen dieses Forum als kostenlosen Werbeauftritt, deshalb habe ich schon einige Beiträge löschen müssen. Wir wollen im Forum beim Thema bleiben. Bei dem Aufwand, der hier betrieben wird, können wir nicht auch noch kostenlos Werbeflächen zur Verfügung stellen.

    Hier ein Beispiel, wie versucht wird versteckt zu werben:

    Der User war genau 5 Minuten von der Anmeldung bis zum Posten des Beitrags bei Trainertalk tätig:

    Dabei seit: 29.09.2006 12:16
    Letzte Aktivität: 29.09.2006 12:21

    --------> Koordinationsleiter


    Die Werbung die wir am Rand des Forums und mit dem Anbieten von Produkten betreiben, dient zur Kostendeckung für Soccerdrills und Trainertalk. Alles was wir darüber hinaus an Gewinn erwirtschaften, investieren wir in neue Projekte.

    Vielleicht gibt es auch irgenwo kostenlose Software, damit hätte ich dann kein Problem. Wer Kaufsoftware sucht, wird sie schon finden.

    Gruß
    Uwe

    Zitat:


    Eye-See schrieb am 08.02.2007 23:31
    Dauert Mädchen-Training eigentlich grundsätzlich immer 30 Minuten länger?

    Um Schieri_11 zu verteidigen, auch wenn er es bestimmt nicht nötig hat. Bei ihm ging es darum, dass grunddsätzliche alle Übungen kurz erklärt werden sollen. Er hat nie abgestritten, dass es einen Unterschied gibt.

    Nun mal eine ernste Frage. Glaubt ihr, dass dies mit dem Hinterfragen grundsätzlich für Mädchen gilt? Ich meine viele fangen mit Fußball ja recht spät an. Aber könnte ja sein, dass wenn sie in den Bambinis schon anfangen und es nicht anders gewöhnt sind als das zu machen, was der Trainer sagt, sie dann später nicht mehr so kritisch sind. Habt ihr diesbezüglich schon Erfahrung machen können? Ist reine Neugier.




    Um das zu beantworten: Mädchentraining dauert mindestens eine halbe Stunde länger, womit wir wieder beim Duschen sind. In meiner Zeit als Mädchentrainer war mir nie wirklich klar, was die Mädchen alles zu besprechen haben. Bei Spielen war es oft noch schlimmer. Vor dem Spiel habe ich ca. 15 Minuten vor Anpfiff jede private Unterhaltung untersagt, damit die Mädchen sich aufs Spiel konzentrieren - sonst wurde sogar noch mit dem Schiedrichter rumgealbert. Das funktionierte auch ganz gut, aber nur, weil die Mädchen dies auch richtig fanden :) . Als Mädchentrainer habe ich wesentlich mehr Zeit benötigt. Nicht während, sondern vor und nach Training und Spiel.

    Mädchen hinterfragen mehr, aber ich glaube nicht, weil sie später mit dem Fußballspielen anfangen. Sie sind einfach kritischer, was die Sache dann oft schwieriger macht. Sie hinterfragen auch mehr, weil sie nicht meinen, alles über Fußball zu wissen. Jungs outen sich nicht gerne, wenn sie den Sinn einer Übung nicht verstehen. Jungs müssen alles über Fußball wissen.

    Fortsetzung der Diskussions-Beiträge aus „Mädchenfußball-Duschverhalten“.



    Das wundert mich aber, hier werden viele Klischees bedient. Viele dieser Punkte findet ihr in den ironischen Texten unter „Sonstiges“ wieder. Gesammelt wurden die Punkte von Mädchen, um diesen Vorurteilen mit einem Lächeln zu begegnen.

    Es ist doch klar, Mädchen- und Jungsfußball kann nur schwer verglichen werden. Der große Unterschied ist die Dynamik und die lässt sich nicht wegdiskutieren. Dies trifft auf sämtliche Sportarten zu, ist biologisch bedingt und damit fakt. Dies ist für mich der einzige Grund, weshalb ein direkter Vergleich immer daneben gehen wird. Es wird ja auch niemand einen 100m-Lauf bei den Männern mit einem Lauf bei den Frauen vergleichen.

    Als nächstes zum Outfit. Auch bei Jungs ist es immer wichtiger gestylt auf dem Platz zu stehen. Dies kritisieren ja sogar schon Bundesligatrainer. Ich glaube nicht, dass es hier große Unterschiede gibt. Ich habe schon Jungs trainiert, die keinen pinken Leibchen anziehen wollten.

    Zur Technik: Mädchen haben häufig die besseren technischen Fertigkeiten, weil sie oft völlig unbelastet mit dem Fußballspieln beginnen. Bei vielen Jungs haben sich schon Bewegungsmuster automatisiert, die nur schwer aufgelöst werden können. Alles eine Sache des Trainings und der Fertigkeiten der Trainer. Aber auch hier gibt es keine allgemeine Aussage. Bei Jungs und bei Mädchen hängt es gleichermaßen von der Ausbildung ab.

    Ich habe selbst vier Jahre Mädchenteams trainiert. Es ist nicht schwerer Mädchen zu trainieren, es ist anders und ich möchte diese Zeit nicht missen. Anders deshalb, weil Mädchen selten fußballerische Fähigkeiten mitbringen, weil Mädchen andere Sozialstrukturen aufbauen. Nicht zu vergessen, ich kann ein 10jähriges Mädchen nicht mit einem zehnjährigem Jungen vergleichen. Mädchen entwickeln sich viel schneller, auch das ist biologisch bedingt.

    Mein Fazit: Mädchen sind nicht besser oder schlechter als Jungs, sie sind anders. Wer das begreift, kann jederzeit Mädchentrainer werden und wird viel Spaß, Freude und auch Ärger haben, wie bei den Jungs. Der Mädchen- und Frauenfußball ist eine Bereicherung für jeden Verein.