Überforderung von F Jugend zu E Jugend

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  • Spielformen auf kleine Tore und große Tore im Wechsel finde ich aus meiner Erfahrung heraus am besten.


    In der F mit 3 Kids auf dem Feld (3v3 & 3+TW), 4 Kids in der E (4v4 & 4+TW), 5 in der D (5+TW Twin), usw.


    Entsprechend wachsen auch die Felder angemessen mit, insgesamt macht das sehr viel Sinn.


    Die besten Teams in Hamburg, die ich kenne (Jg. 2014 bis 2018) sind bärenstark auf Minitore, spielen dementsprechen mit einem sehr hohen Tempo und zeigen starke 1gg1 Situation und ab der E auch gute Kombinationen, um schneller nach vorne zu kommen.


    Das Spiel auf Jugendtore ist nettes Beiwerk, klar die Kids feiern ihre sehenswerten Schüsse in die Winkel und viele Trainer*innen feiern sich für solche Ausnahmen. Dennoch bildet das wesentlich schnellere Spiel auf Minitore besser aus, auch das Passspiel und Fähigkeiten wie das Spiel in den Raum sowie Verlagerung auf die andere Seite.

  • Das eine schließt das andere nicht aus. Das Problem sind doch die Breitensportvereine. Ihr wisst schon das die Basis kämpft Trainer zu finden. In der F oder E Jugend ist es teils normal das du 1 bis 2 Trainer für 25 bis 30 Kinder hast. Sollen die sich bei Leistungsvergleichen vierteln ? Da wird dann noch mehr selektiert bei Spielen. Je kleiner die Spielformen desto höher die Selektion. Die da oben vergessen es oft.

  • Latinl

    Spielfeldbegleitung durch Eltern klappt ganz gut. Mit einer aktiven Unterstützung bei den ersten 2-3 Spielrunden läuft das von alleine.


    Schwierig ist's für uns, wenn gar keine Trainer mit dabei sein können. Auch wir haben Familie und andere Verpflichtungen als unser Hobby Fußball.


    In stark heterogenen Teams mit sagen wir 16 bis 20 Kinder wird es an den Wochenenden auch schwierig. Entweder zwei unterschiedlich starke Teams melden und ein Betreuungsproblem bekommen oder nur ein Team melden und dafür die Meldehürde hinnehmen und Kinder selektieren.

  • Spielfeldbegleitung durch Eltern klappt ganz gut. Mit einer aktiven Unterstützung bei den ersten 2-3 Spielrunden läuft das von alleine.

    Genau so. Elternbetreuung ist erste Wahl und dabei am liebsten durch die, die vorher nicht durch Taktikanweisungen von außen aufgefallen sind. Nur zwei Anforderungen: "Ungefähr gleichmäßig rotieren" und "Möglichst wenig ansagen." Ich gehe dann von Feld zu Feld und schaue mir alle mal an.


    Zitat von ruffy85
    In stark heterogenen Teams mit sagen wir 16 bis 20 Kinder wird es an den Wochenenden auch schwierig. Entweder zwei unterschiedlich starke Teams melden und ein Betreuungsproblem bekommen oder nur ein Team melden und dafür die Meldehürde hinnehmen und Kinder selektieren.

    Hier habe ich am ehesten das Problem, dass die, die im Championsleague-Modus eher "oben" spielen, gerne am Ende den dicken Max raushängen lassen. Und die, die vielleicht am untersten Feld 3x in Folge verloren haben, sind dann entsprechend depri. Mische ich die Teams ausgewogen, werden die schwächeren von den stärkeren SpielerInnen "umspielt". Die merken das natürlich und haben dann auch keine Lust - wie man's macht, macht man's verkehrt. Sehr gern würde ich diese Teams auf zwei Spielorte aufteilen, aber das ist logistisch sehr schwierig. Dieses Dilemma dürften aber viele kennen, die in ihren Teams mit diesen Spannen an Spielstärken umzugehen haben.