Charakter einer Torhüterin

  • Die Torhüterin

    Das kennen wir: Wer eigentlich auf keiner Position so richtig zu gebrauchen ist, wird ins Tor gestellt.

    Sie ist die einzige Spielerin, die die Gesundheitsrisiken der Torwartposition nicht kennt. Von Ihren Mitspielerinnen unterscheidet sie sich durch die Trikotfarbe und ihren, extra für sie abgegrenzten Raum, wo sie nicht angegriffen werden darf. Deshalb verläßt sie diesen Raum auch nur ungern, denn hier fühlt sie sich sicher.

    Keine wird so schnell zur Looserin, ein einziger Fehler und niemand spricht mehr mit der Torhüterin.

    Sie liebt Hechtsprünge für die Galerie und das lautstarke Antreiben der Hintermannschaft bei Freistößen und Eckbällen.

    Ihre größten Feinde sind die Sonne und das Flutlicht.

    Eigentlich mag sie keiner so richtig, aber sie wird dringend benötigt, weil sich sonst keine findet, die sich ins Tor stellt. Die Abneigung der Mannschaft gegen sie geht häufig soweit, dass sie abgesondert vom Team trainiert. Ihr wird das als Sondertraining verkauft, damit sie nicht beleidigt ist.

    Kontakt zur Mannschaft versucht sie durch die ständig gleichen Witze und Scherze zu bekommen, aber auch das gelingt ihr nur selten.

    Sie hat eine Vorliebe für Rechtecke und die Zahl "0". Ausflüge mag sie nicht und verläßt deshalb ihre Wohnung nur, um im Tor zu stehen. Auch im Sommer trägt sie gerne eine Mütze und Handschuhe.

    Im Alter lebt sie häufig vereinsamt und zurückgezogen.
  • Diese Aussage gilt nur für weiblich Torwarte (Torwärterinnen, Torwartinnen). Denn diese Beschreibung stammt von Fußballerinnen. Obwohl, zu Männern würde mir da auch einiges einfallen. ;)

    Der Text stand auf einer Mädchenfußballseite, die uns im Streit um Namensrechte abhanden gekommen ist. Einige Fußballmädchen haben an den Texten auf dieser Seite mitgewirkt, aber dies ist eine lange Geschichte und auch schon einige Jahre her.
    Für die einzelnen Positionen im Team gab es jeweils eine Beschreibung. Die für den Trainer poste ich hier in "Sonstiges" mal rein.

    Es wurde versucht, sämtlichen Vorurteilen mit Texten zu begegnen, z.B.:

    Mit zunehmenden Alter steigt die Eitelkeit von Fußballmädchen.

    Rückennummern gehören zum Outfit, was die Sache sehr kompliziert macht. Wir treffen uns deshalb immer am Abend vor einem Spiel, um dieses Problem zu lösen. So hat jedes Mädchen dann genügend Zeit Haarschnitt und sonstiges Outfit auf die Rückennummer abzustimmen.

    Oder findest Du, zur Rückennummer 5 trägt man das Haar offen?



    Viele dieser Texte und Jokes finde ich noch jetzt im Internet auf anderen Seiten wieder. Das ging dann wohl mit "Kopieren + Einfügen".
  • Zur Nr. 5 würde ich mein Haar offen tragen!!!

    Allerdings würde ich mein Haar grundsätzlich offen tragen.

    Oder würdest du deine Haare zu einem Zopf binden, damit du die Nummer 5 tragen darfst.

    Außerdem wird gerade bei pubertierenden Jungen extrem viel Haargel benötigt um die Haare während des Spiels auf Kurs zu halten. Und warum rasieren sich immer mehr Spieler (Ronaldinho etc.) die Brusthaare. Eventuell um den Sixpack besser zur Geltung zu bringen beim Trikottausch nach dem Spiel. Wollen sie damit ggf. Frauen beeindrucken? Was machen Mädchen und Frauen also anders. Sie wollen optisch gut ankommen beim ander Geschlecht. Und darüber sollten wir uns als Männer freuen und nicht lästern ;)
    Sei ehrlich freust du dich wenn Frauen dein Aussehen bewundern? ;)

    PS: Wo siehst du da den Unterschied ?

    www.bcefferen.mx35.de
  • 8) Ich muss ja noch auf Deine Fragen antworten:

    Oder würdest du deine Haare zu einem Zopf binden, damit du die Nummer 5 tragen darfst?
    Das Problem stellt sich für mich aus verschiedenen Gründen nicht. Erstens spiele ich nicht aktiv, na ja und zweitens .....die Haare würden nicht reichen.

    Sei ehrlich freust du dich wenn Frauen dein Aussehen bewundern?

    Auch die Frage kann ich nicht beantworten, weil mein Aussehen noch nie bewundert wurde.

    Wo siehst du da den Unterschied ?

    Bei Frauen und Mädchen passt es besser ins Klischee, deshalb wollten die Mädchen damals diesen Text haben. Eigentlich gibt es keinen Unterschied mehr zwischen weiblich und männlich und das ist gut so.
  • Guten Morgen Uwe,
    eine Sache fehlt mir bei der Torhüterinnen-position.Der rote Nagellack übersteht durch den Schutz der Handschuhe jedes Spiel und macht dann bei der Siegerehrung einen besonders guten Eindruck!-grins
    Gruß Conny