Zusammengewürfelte Mannschaft

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  • Ich starte am 05.08. in einem neuen Verein als Trainer einer 11er D-Jugend. Die Mannschaft hat bisher als 7er-Mannschaft gespielt. Die Mannschaft besteht aus 12 Spielern. Dazu kommen zur neuen Saison jetzt 8 Spieler des jüngeren Jahrgangs sowie 3 Spieler von einem anderen Verein.

    Wie sollte ich die ersten Trainingseinheiten am sinnvollsten gestalten, damit sich aus dieser zusammengewürfelten Mannschaft schnell ein "Team" bildet?

    Gibt es da Übungen, die man ins Training einbauen kann?

  • So würde ich das machen

    Training 1,2,3
    1. Aufwärmen
    2.Dribbelparcour,Jonglieren.
    3.Spiel 11 gegen 11 mit Abseits (Kollegen als Schiri besorgen )
    mit dem Co- Trainer die vorläufige Bewertung der Spieler vornehmen
    Beim 4.Training spiel gegen eigene C2 spielen(Eltern einladen )

    dann ein Freundschaftsspiel mit dem Nachbarverein vereinbaren

    mic.

    Giovanni Trappatoni :Fußball ist Ding, Dang, Dong. Es gibt nicht nur Ding :!:

  • @ mic.

    Die Termine für die Vorbereitung stehen bereits fest.

    Der Reihenfolge nach sieht es so aus:

    1. Training (Di.)
    2. Training (Do.)
    3. Training (Sa.)
    4. Training (Di.)
    5. Training (Do.)
    Testspiel (Sa.)
    6. Training (Di.)
    Testspiel (Do.)
    Turnierteilnahme für die 96er (Sa.)
    Turnierteilnahme für die 97er (So.)
    Testspiel (Di.)
    7. Training (Do.)
    1. Punktspiel (Sa.)

    Mir ging es eher um teambildende Trainingseinheiten.

    Einmal editiert, zuletzt von Dennis ()


  • Ich geh mit meinen Jungs in einen Klettergarten zum klettern incl.Instructor für Teambuilding (10€ pro Nase)

    mic.

    Giovanni Trappatoni :Fußball ist Ding, Dang, Dong. Es gibt nicht nur Ding :!:

  • Ich weis ja niht wo das Problem ist. Unsere C Jugend hat 30 Spieler ! Zu viel für eine Mannschaft und zu wenig für eine Zweite C Junioren! Das Training kann man wunderbar auch mit dieser Spieleranzahl machen z.b. Stationstraining etc. Da ist ein wenig Kreativität gefordert !

  • die anzahl sollte nicht das problem sein, wenn du ein oder 2 kompetente co- trainer hast, dann kannst du das training wunderbar gestalten, stationstraining ist nicht verkehrt und du hast in einer halben spielhälfte 2 kleine und 1 großes tor, also daran mangelt es auch nicht, mach dein training von der art her wie als wenn du 16 spieler hättest ;)

  • 1.Feld in angemessener Größe -nicht zu groß- abstecken, zwei Mannschaften bilden, eine Mannschaft mit Leibchen. 1 Ball und dann mit Handball auf Ballhalten aufwärmen. Im Anschluss auf Tore Handball spielen.

    2.Danach stopfen sich Leibchenträger die Leibchen herunterhängend an den hinteren Teil der Hose. Welche Mannschaft benötigt weniger Zeit bis zur Eroberung aller Leibchen.

    3.Jeder Spieler nimmt einen Mitspieler seiner Mannschaft Huckepack. Fangspiel. Wieviel Zeit benötigt Mannschaft A um Mannschaft B abzuschlagen. Danach wechseln.

    4.Jeder Spieler nimmt wieder einen Mitspieler auf den Rücken (Huckepack). Alle gehen in das abgesteckte Feld. Wer den Trainer oder Co Trainer abschlägt, kann das Feld verlassen und Pause machen. Das letzte Huckepackteam darf absetzen und in normaler Bewegung den Trainer oder Co Trainer abschlagen. Eventuell mehrere Durchgänge machen.

    5.Dreier oder Viererteams bilden. Jedes Team erhält einen Bundeliganamen. Es wird auf mehreren Kleinfeldern mit Kleintoren im 3:3 oder max. 4:4 ein Turnier ausgekickt.

    wenn noch Zeit ist; Abschlussspiel

    6.zwei bis drei Freundschaftsspiele vereinbaren

    7.wenn`s geht eine Nacht im Stadion zelten mit Grillen.

    Einmal editiert, zuletzt von Andre ()

  • Zitat:


    Jeder Spieler nimmt wieder einen Mitspieler auf den Rücken (Huckepack)




    Ich halte von diesen Huckepack gar nichts. Viel zu gefährlich.
    Höchstens ab A-Junioren machbar....

  • 1.training
    mannschaftskapitän wählen lassen.
    gibt schon mal ein gefühl von team

    ein leistungstest am wochenende machen wir um zu sehen wo die mängel sind


    wir übernehmen auch eine koplette d mannschaft ca 18 spieler in die c jugend,man fängt also bei 0 an.

  • Kapitän wählen ist sicherlich "OK", wenn im Team schon jeder jeden kennt.
    Aber wie oben beschrieben handelt es sich um einen "zusammengewürfelten Haufen".
    Und da gäbe es doch zunächst einmal die Möglichkeit, dass sich jeder mal vorstellt.
    Hierzu hatte ich im letzten Trainerlehrgang auch mal eine kleine Übung mitgemacht:
    Es wurden 4 Teams gebildet - je 2 in einem Viereck (mit oder ohne Ball) - durcheinanderlaufen und auf Komando "gelb" ging z. B. dann ein gelber zu einem roten (Leibchen), und sagte seinen Vornamen - dies ging zwei oder drei mal so. Weiterführunde Variante: man sagt seinen Vor- und Zusamen.
    Der Trainer gibt dann immer vor, welche Auskünfte zu geben sind: z. B. auch Wohnort, Schule, Ausbildungsberuf oder Beruf. Am Anfang wenig Information später dann immer mehr - damit jeder weis, mit wem er es zu tun hat.

  • Hi Clubfan,

    statt hier mit einem plumpen Satz jemandem anderen, der es nur gut meint, das Gefühl zu geben, dass man keine Ahnung hat, solltest Du mal einen konstruktiven Beitrag bringen.  
    Wie würdest Du kleiner "Weltmeister" es denn anfangen, vielleicht fängst Du da mal an. :)

    Erklären könntest Du auch, warum es bei einem A Jugendlichen dann nicht mehr gefährlich ist, jemanden auf den Rücken zu nehmen. Bei mir hat das jedenfalls super geklappt. Der normale Menschenverstand sagte den Jungs schon bei der Frage, wer wen auf den Rücken nimmt, dass der Paul mit 55 Kilo wohl eher nicht auf dem Rücken des Peter tronte, weil der nur 42 Kilo wog. Schließlich wollen wir ja die Knie schonen oder nicht?

    Worauf es aber auch ankommt ist, dass die Jungs sich hierbei sehr schnell und extrem kennenlernen. Der Starke trägt den Schwächeren, der Schwächere/Leichtere vertraut auf seinen ihm bis dahin (1. Training) vielleicht noch unbekannten Mitspieler. Er lernt ihn "riechen", ach ja ....und das mit einem breiten Lächeln, denn der Scheiss macht auch noch Spass, versprochen. Gruß Andre ;)

    Einmal editiert, zuletzt von Andre ()

  • Mensch Andre,

    du wirst doch auch mal Kritik vertragen können...
    Oder bist du unfehlbar? Ist alles was du machst, richtig?
    Ihr schreit immer nach Leichtbälle, weil das für Kinder und Jugendliche "gesünder" ist, aber gleichzeitig sollen sie 40-70 Kilo rumschleppen und vielleicht auch noch damit um die Wette rennen?
    Und das in der Wachstumsphase?  
    Warum ab A-Junioren sollte dir auch klar sein: da ist bei den meisten Spielern die Wachstumsphase zuende und die haben genug Muskelmasse, um so ein Gewicht zu tragen. Trotzdem würde ich so eine Übung niemals machen lassen. :rolleyes:

  • Hallo nochmals,

    das ich nicht unfehlbar bin, habe ich im Forum oft betont, auch dass ich nicht die Weisheit mit Löffeln eingeflößt bekommen habe. Dieses Wissen um die Kleinigkeit meiner Person hatte ich vorausgesetzt, das war wohl ein Fehler. Hinter dem Hintergrund, dieses so nicht registriert zu haben, verstehe ich Deine Reaktion nun gut, nochmals sorry :] Zudem hatte ich gestern nicht den besten Tag, kann passieren. ?(

    Deine Meinung ist auch akzeptiert und da hast Du auch bestimmt wohl nicht unrecht, ganz klar.

    Was mir an Deinem Statement gestern auf den "Nerv" ging war einfach die Tatsache, dass Du mit einem Wisch, mit einem kleinen kurzen Satz Deine Meinung "vernichtend" mitteilst, ohne diese zu erläutern bzw. im besten Fall, einen besseren Vorschlag zu machen. Jemand hier im Forum sagte schon öfter, dass wir ja eine Diskussion führen wollen. Dazu gehört für mich ein Standpunkt und eine Person, die bereit ist, einen Dialog führen zu wollen. Nur dann ist meiner Meinung eine Diskussion, ein konstruktives Miteinander möglich.

    Es ging bei meiner Äusserung irgendwie weniger um meine Person, sondern vielmehr um das Grundsätzliche.

    Das Thema bezog sich auf -so habe ich es jedenfalls verstanden- ein einmaliges Training, nämlich dem Ersten im Hinblick darauf, die Jungs zusammen zu führen und das möglichst schnell.

    Wenn ich mal kurzfristig mit einem schweren Ball trainiere, besteht bestimmt auch die Gefahr, dass eine Verletzung bei einem 8 usw. Jährigen auftritt. Deshalb werde ich meinen Kindern -beispielsweise im privaten Bereich- den Ball aber nicht wegnehmen. In Watte packen will ich sie nämlich auch nicht, auch wenn der leichtere Ball die wesentlich bessere Alternative ist. Genauso finde ich es besser, wenn sie beim Fahrradfahren einen Helm tragen. Tun sie aber meist nicht und dennoch lasse ich sie fahren.

    Genauso sehe ich das mit dem Huckepacklaufen. Faktisch hast Du recht, da es jedoch keine dauerhafte Trainingsgestaltung ist, könnte/würde ich diese einmalige Trainingsgeschichte mit meinem Gewissen vereinbaren können. Aus diesem Denken heraus, hatte ich mir die Übungen ausgedacht und irgendwann auch mal praktiziert. Es machte den Jungs Spass und alle blieben unverletzt. Dennoch bleibt der Beigeschmack, dass Du völlig recht hast, ...es könnte passieren, dass..... :)


    Einmal editiert, zuletzt von Andre ()