hi alle zusammen.bin trainer unserer f2-jugend.die hälfte meiner spieler können fast nicht mit dem ball umgehen.bisschen übertrieben gesagt manche brechen sich beim schießen oder passen fast die knochen.kann mir vielleicht jemand ne übung sagen wie ich die kinder den umgang mit dem ball beibringe kann?bin zwar schon seit 2 jahren dabei,aber so schlechte hatte ich noch nicht.mir fallen auch keine übungen mehr ein di eich mit ihnen machen kann.hab es mit den üblichen übungen versucht:den ball hin und her passen usw.vielleicht weiß jemand von euch ein paar schöne übungen.wäre echt super!!danke schonmal.gruß patrik
ballgewöhnungsübungen für f-jugend
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Vielleicht solltest du damit anfangen, dass du die Schusshaltung der Kinder korrigierst. Vielleicht kennst du jemanden, oder vielleicht hast du sie ja auch selbst, die Coerver Viedeos, die mit Übungen nur so gespickt sind.
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Bitte lieber Jugendtrainer1986 sag oder denke nie, dass deine Kinder schlecht sind.
Sie sind einfach noch nicht so weit entwickelt wie die Kinder die du vorher hattest. Jetzt liegt es an Dir sie auszubilden und ganz weit zu entwickeln.
Viel Spaß dabei
Manchmal helfen auch ganz viele Fang- und Tickerspiele in dem Alter, damit sich Kinder erst einmal koordinativ entwickeln. Erst wenn sie ihren Körper beherrschen, lernen sie auch den Ball zu beherrschen.
Ansonsten kann ich ich nur wuggman´s Rat zustimmen. -
Ich kenne dein Training ja nicht, aber meines beginnt zu mehr als 80 Prozent seit der F bis in die D mit der Ballkoordination. Das "billigste" war das Ball hochhalten, anfangs mit einem Auftrumpfen des Balles. Später zu zweit, zu dritt, zu viert und auch zu fünft.
Hierzu möchte ich Dir raten (vor jedem Hauptteil ca. 15 Minuten, wenn möglich in Wettkampfform = Wer hält den Ball am längsten oben (beidfüßig).
1.Ballkoordination
2.Koordination allgemein
Hab dabei viel Geduld und lobe viel. -
Mein Tipp heißt ganz klar: Die Übungen für das Großgruppentraining von Peter Schreiner. Ich hatte im vergangenen Jahr auch eine F2 (junger Jahrgang). Bis März 2007 hatte ich monatelang kein Rezept zur Hand, wie ich die Jungs irgendwie an den Ball gewöhnen kann. Die Übungen aus der DVD führte ich damals nur von April bis Juni 2007 (also gerademal drei Monate) durch und die Fortschritte waren unglaublich, die Jungs konnten plötzlich mit dem Ball umgehen.
Auch mit meiner jetzigen E2 führe ich seit März 2008 diese Übungen durch, aufgrund deren Alter kann ich da natürlich mehr fordern - und es sind wieder große Fortschritte zu erkennen.
Was ich dabei als die wichtigste Technik sehe: das Eindrehen mit der Innen- und Außenseite mit beiden Füßen - ist am Anfang ziemlich nervig, weil die meisten Kinder im sehr jungen Alter große Verständnisprobleme haben, weil man sich ja falsch herum dreht, um den Ball richtig abzuschirmen. Für das Training der Körperbeherrschung empfehle den Ausfallschritt und den doppelten Ausfallschritt. Meine Lieblingstechnik ist der Stepover (Übersteiger nach innen, also antäuschen einer Flanke / eines Schusses) - der Stepover/Rivellino ist die optisch beste Täuschung, die auch bei Coerver im Vordergrund steht - und das liegt wahrscheinlich daran, dass in 9 von 10 Fällen der Gegner darauf hereinfällt. Lass die Kinder zudem ruhig desöfteren einen Zickzack-Parcours mit Ball so ablaufen, dass sie den Ball nur mit der Sohle des linken und rechten Fußes führen - ist nicht einfach, bringt aber viel Sicherheit am Ball.
Letztlich muss ich mich André anschließen, seit meine Jungs mit beiden Füßen jonglieren müssen, bekommen wir auch mal längere hohe Bälle aus der Abwehr heraus und gute Flanken von außen zustande. Am Anfang meckerten viele, dass sie mit ihrem schwachen Fuß nichts anfangen können. Aber das gehört der Vergangenheit an, es wird immer besser. Darum habe Geduld und zieh dein Ding durch - Schwerpunktdenken ist das A und O im Kinderfußball.
Gruß
Sven -
danke für eure tipps! Dirk coerverfan:so meonte ich es auch nicht.mir ist in dem moment keine andere formulierung eingefallen.
das man bei dem "job"geduld braucht hab ich schon bemerkt.trainiere jetzt schon das 3. jahr die f2 bei uns.aber mit den jungs die ich jetzt hab werd ich mit hoch gehen.weil es wird schon ein wenig vervig nach jeder sommerpause wieder komplett von vorne anzufangen.
mal noch ne frage:ist es bei euch im verein auch so,dass die trainer im unteren bereich nur den erfolg sehen??z.Bsp unser f1-trainer fängt im training schon an mit ihnen liegestütze usw.machen.denk das ist ein großer fehler oder?ich find das nicht richtig.in dem jungen alter sollte man die kinder einfach nur beschäftigen.weil das macht ihnen spaß und dann bleiben sie auch dabei.denn mit der pubertät kommen noch genug situationen wo andere sachen (disco,freundin usw.) wichtiger werden.also,danke nochmal.
gruß patrik -
Hallo Jugendtrainer1986,
auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass teilweise schon bei den Bambinis viel zu ergebnisorientiert und damit falsch gearbeitet wird. Man kann Kinder auch mit viel Spaß zu guten Fußballern ausbilden und muss auch denen Entfaltungsmöglichkeiten geben, die keine begnadeten Fußballer sind (und wer von uns will das bei einem 5 - 8 Jährigen schon so genau wissen).
Ich persönlich habe vor knapp 6 Jahren mit dem Trainerjob bei den Bambinis angefangen (wie viele Trainerkollegen bin auch ich durch meinen damals 4jährigen Junior "übergangsweise" dazu gekommen) und dann mitgegangen, nächste Saison trainiere ich unsere E1 (Landesliga). Die besten Ergebnisse (nicht Spielergebnisse sondern Ausbildungsergebnisse) habe ich erzielt, wenn ich das fordern und fördern der Kinder mit einer passenden Portion Spaß verbunden habe. Das bedeutet aber nicht, dass während der Trainingseinheiten nur herumgealbert werden darf. Auch die Kinder erwarten von mir, dass sie etwas dazulernen können, was mit reiner Beschäftigung auch nicht funktioniert. Wie so häufig ist auch hier die goldene Mitte wahrscheinlich richtig.
In unserer Jugendkonzeption haben wir festgelegt, dass Ergebnisorientierung und Leistungsdruck im Kinderfussball nichts zu suchen haben. Bis zur F trennen wir die Mannschaften nicht nach Leistungsstärke und auch die Numerierung der Mannschaften ergibt sich aus den Jahrgängen, nicht aber wie anderen Vereinen alleine aus der Spielstärke (wir waren z.B. in der letzten Saison "nur" die F2, aber das mit Abstand stärkste unserer 4 F-Junioren-Teams).
Ab der E beginnen wir mit einer leistungsorientiereren Sichtweise und Einteilung der Mannschaften, da wir ab diesem Jahrgang in allen Jugendmannschaften Landesliga-Teams haben, in denen sich die talentiertesten Spieler weiterentwickeln können, durch eine ausreichende Anzahl von Kreisligateams wird gewährleistet, dass auch reine Spaßfußballer ihren Platz finden können. Macht man das nicht, verliert man nicht nur viele Talente an andere Vereine, sondern überfordert die schwächeren und unterfordert die stärkeren Spieler, was dann auch zu Frust führt.
Das interessante ist, dass wir mit dieser Konzeption sowohl einen Zulauf der genannten reinen Spaßfußballer als auch von sich aus leistungsorientierterer Spieler haben. Trainer, die reine Beschäftigung propagieren, haben durchaus Abgänge zu verzeichnen. Bin aber selbst gespannt, ob das über die Jahre so bleibt.
Weiterhin viel Spaß bei der Arbeit mit den Kindern!
