Beiträge von EifelMoselHunsrueck

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    Ich persönlich habe 2 Kinder "rausgeworfen". Beide in der E-Jugend.

    Der erste hatte eine massive Form von ADHS. Der hat 0 gehört, war mit den Gedanken immer woanders, hat andere Kinder böse umgetreten, dampfte zwischendurch einfach vom Sportplatz wenn ihm was nicht gepasst hat und hat auch versucht mich und meinen Co zu schlagen. Da hat das komplette Training drunter gelitten. Von meinen Nerven ganz zu schweigen.

    Zwei andere Kinder, einer davon mein Sohn, haben eine leichte Form von ADHS. Da muss man etwas sensibler drauf eingehen aber damit kann man mit etwas Geduld auf jeden Fall vernünftig arbeiten.


    Der zweite Fall war ein Freund von einem meiner Spieler. Kam immer mit Lederjacke und Jeans und normalen Sneakern zum Training.

    Die Nummer seiner Mutter hab ich nicht bekommen, die Unterlagen zum Anmelden hat er nicht mitgebracht.

    Auch nach zwei Wochen und mehrmaligen Gesprächen mit ihm.

    Als er dann im vierten Training auch noch alles und jeden massiv beleidigt hat sowie einen Spieler geohrfeigt hat war das Thema dann endgültig vorbei und ich habe ihm Platzverbot erteilt.


    Als Trainer hat man viel zu tun. Und ich sehe es nicht ein meine eigene Zeit und die Zeit der anderen 10-15 Kinder zu verschwenden um mich als Sozialarbeiter zu bestätigen.

    Ich bin 1,5 Jahre lang zu jedem Training und Spiel rund 70km (ein Weg) gefahren.

    Das war aber auch weil ich nach der Trennung meinen Sohn weiter trainieren wollte. Dafür habe ich das gerne in Kauf genommen.


    Wenn dein Herz daran hängt wie du sagst, musst du nur wissen ob das finanziell und zeitlich für dich machbar ist.

    Dann lohnt sich die Zeit im Auto eigentlich immer.

    In der G-Jugend und im ersten F-Jugend-Jahr braucht man mMn eigentlich keine Trainer sondern Spielleiter bzw eher ausgebildete Pädagogen mit sehr viel Geduld.

    Da müssen die Kinder spielerisch an den Fussball und die geltenden Regeln herangeführt werden.

    Da kannst du den Quatsch, das Plappern und die Ablenkungen gar nicht komplett abstellen.


    Bei Aggressionen bin ich wie Spalli der Meinung dass das sofort und auch deutlich unterbunden werden muss.

    Am Arm packen und das Kind durch die Gegend ziehen sollte nicht sein. Aber ein strengeres und deutlicheres Eingreifen als "das ist nicht in Ordnung mein Freund" darf dann schon sein.


    Aber im Prinzip sehe ich deine Art und Herangehensweise in der Altersklasse als richtig.

    Meine Gedanken dazu: Eine zeit lang wurde falsch ausgebildet, es gibt daher kaum 9er auf Top-Niveau.

    Das lag vor allem am Tika Taka und der falschen Neun. Hoffentlich hat nun ein Umdenken stattgefunden

    Bevor Tiki Taka und die falsche Neun über Guardiola beliebt wurden, welche 9 wurde in Deutschland ausgebildet?

    Guardiola kam etwa 2008/2009 mit seinem Tiki Taka.

    Wen hatte Deutschland als 9er vor 2008?

    Klose, Gomez, Kießling, Kuranyi, Helmes fallen mir jetzt spontan ein.


    Waren die alle zu ihrer Zeit Weltklasse? Nein. Aber jede von Ihnen wäre jetzt Teil der Nationalmannschaft und wahrscheinlich sogar Stammspieler.

    Zuerst vorneweg: Die Probleme haben wirklich alle Breitensport-Trainer in der F-Jugend. Das zieht sich auch bis in die E-Jugend.


    Zu 1. Nicht trennen, aber versuche dir einen zuverlässigen Co-Trainer zu organisieren und das Training zwischen euch aufzuteilen. Entweder in Gruppen oder einer leitet das Training, der andere sorgt eher für Ordnung.


    Zu 2. Da hatten wir immer Glück und konnten, in Absprache mit den anderen Teams, dann immer noch eine zusätzliche Funinho Mannschaft spielen lassen. Vielleicht mal mit den anderen reden. Aber auch da brauchst du Unterstützung in Form eine CoTrainers oder zumindest Mama/Papa die die zusätzliche Mannschaft betreuen.


    Zu 3. Ich habe da immer zwei Gruppen gemacht. Eine gute, eine schlechte. Da aber nach Übung variiert so das nie einer immer in der guten oder immer in der schlechten war. Manche können gut passen aber schlecht schießen oder gute Zweikämpfe dafür absolut nicht stoppen.

    Im Abschlussspiel wie du es beschreibst würde ich auch mischen. Dann stell eine Regel auf "Spieler X darf keine Tore schießen" oder "Vor einem Tor muss der Ball 5 mal gepasst werden" oder ähnliches. So sind die besseren dann gezwungen mit den anderen zu spielen

    Die Kinder die nur von ihren Eltern dahin gedrängt werden hören irgendwann von alleine auf. Da machst du nichts. Weder vermeidest du es noch kannst du es beschleunigen.

    Aber versuch die schwächeren auf jeden Fall mitzunehmen. Ich hatte in der F-Jugend Kinder dabei da habe ich mir die Haare gerauft. Heute sind ein paar davon Stammspieler und Leistungsträger in der D-Jugend.


    Zu 4. Im Trainingsübungen ist das trennen zwischen gut und schlecht meiner Erfahrung nach sinnvoll. Im den Funinho Turnieren habe ich aber immer gemischt. Das fordert die guten weil sie mehr machen müssen und spornt die schlechten an. Vor allem geht bei denen die immer nur auf den Sack bekommen die Motivation runter und sie wollen ggf irgendwann nicht mehr.

    Ergebnisorientiert sollte es frühestens ab der D-Jugend, eher C-Jugend sein.


    Zu 5. Funinho kannst du sehr gut im Training spielen lassen.

    Hallo zusammen, unser aktueller Trainer in der C-Jugend spielt mit uns im Training immer nur. Wir machen nichts anderes. Und bis jetzt wurden 3 Spieler von ihm aus der Mannschaft geworfen weil sie sich beschwert haben. Was soll man da machen?

    Definiere bitte "spielen".

    Lässt er immer nur 9vs9 spielen bzw 8vs8, 7vs7 auf normaler Spielfeldgröße (je nach Anzahl Spieler)?

    Oder verschiedene Spielformen wie zB 3vs3 auf kleine Tore oder ähnliches?

    Ich wurde ja im Sommer als Trainer der D2 entlassen. Ein paar Seiten zurück zu finden wen es interessiert.

    Offiziell weil ich zu laut und rau mit den Kindern umgegangen bin.

    Jetzt hat der Verein sich am Wochenende wirklich getraut mich anzurufen ob ich die D1 als Co-Trainer mit betreuen kann um, Zitat: "Da etwas für Ordnung zu sorgen".


    In der Winterpause ist vom 14er Kader ein Kind zum größten Verein in der Umgebung gewechselt (den Jungen habe ich zwei Jahre trainiert) und zwei Kinder zum ärgsten Rivalen gewechselt was die Jugendarbeit angeht.

    Drei weitere wollen nicht mehr in der D1 unter diesem Trainer spielen, sind in die D2 gerutscht. Also 6 von 14 weg. Der Kader wurde mit 5 Spielern aus "meiner" im Sommer zusammen gestellten D2 wieder aufgefüllt.


    Ich werde also, 5 Minuten vor Trainingsbeginn ohne Vorwarnung gefeuert weil ich zu rau bin, soll dann aber 6 Monate später wieder gut genug sein um die D1 vor dem kompletten auseinanderbrechen und dem Abstieg aus der Bezirksliga zu retten.

    Ich habe einmal laut ins Telefon gelacht und gefragt ob das sein Ernst ist.

    Und da hat er zwischen den Zeilen zugegeben das ich nur gehen musste weil der andere Papa die Mannschaft trainieren wollte.

    Ich hätte schreien können und habe abgelehnt.

    Ich habe die Kinder das ganze Turnier über bei mir.

    Wir suchen uns einen Teil der Tribüne wo die Taschen usw gesammelt werden und dahin geht es auch in den Pausen.

    Die einen gucken die anderen Spiele, die anderen quatschen untereinander, mit anderen führe ich Einzelgespräche.

    Bei drei Spielen Pause geht's dann auch mal zu Mama/Papa.

    Mir ist es aber wichtig das wir das Turnier gemeinsam verfolgen und bestreiten.


    Etwas blödeln ist ganz normal. Von der F-Jugend bis zu den Altherren :)

    Da verbiete ich auch nicht viel. Aber rumspritzen mit Wasser in der Halle ist einfach Sauerei. Und Handys sind bei mir prinzipiell verboten. Von dem Moment an wenn der Sportplatz/die Halle betreten wird bis zu dem Moment wenn ich die Mannschaft "entlasse" will ich kein Handy oder ähnliches sehen. Das gilt natürlich auch für mich selbst.


    Flaschenwerfer hatte ich auch bis ein Kind eine Metallflasche an den Kopf bekommen hat. Zum Glück nur ein Veilchen.

    Seitdem habe ich die Plastiktrinkflaschen immer selber organisiert (kann ich bei teamsportbedarf.de echt empfehlen).

    Und wer die Flaschen wirft (oder prinzipiell mit Ausrüstung nicht sorgsam umgeht) muss laufen.

    Zwei Tore, ca 40-50m auseinander. Neben jedem Tor eine Reihe Spieler, zB auf jeder Seite 5, jeder mit Ball.

    Auf einer Seite startet einer und läuft auf das gegenüberliegende Tor zu. Quasi ein 1vs0.

    Unmittelbar nach dem Torabschluss (egal ob drin oder nicht) startet einer vom anderen Tor das man ein 1vs1 hat.

    Der der abgeschlossen hat ist sofort gezwungen in die Verteidigung zu gehen. Nach jedem Abschluss kommt einer dazu.

    1vs0

    1vs1

    2vs1

    2vs2

    usw


    In der zweiten Runde wechselt das Startteam und der der in der ersten Runde zuerst gelaufen ist startet als letzter.


    Umschalten, Überzahl und es ist eine sehr intensive Übung.


    Ich hoffe das war verständlich :)

    Da kann ich deinem Opa nur zustimmen.

    Gerade im US Sport sieht man das recht häufig das Spieler die in einer Sportart erfolgreich sind an der HighSchool oder dem College auch in einer weiteren Sportart sehr gut waren. Bekanntestes Beispiel ist wohl Russell Wilson der sowohl in der NFL als auch in der MLB gedraftet wurde.

    Mein Sohn hat auch 2 Jahre Basketball gespielt und ich finde das hat ihm sehr gut getan.

    Es gibt in dem Alter eigentlich kein zuviel, sofern es freiwillig und in einem angemessenen Umfeld, so wie du es beschreibst, passiert. Ich würd mir da keine Gedanken machen.

    Eine bekannte ist ne typische Helikopter-Mama. Die meinte vor kurzem dass zu viel Sport in diesem Alter, gerade im Wachstum, Schäden an den Gelenken und Knorpeln verursachen kann. Und dass das später zu chronischen Erkrankungen führt. Sie hat das auf 2x die Woche Training in der F-Jugend bezogen. Ich denke ja schon weiter da mein Sohn zum Teil ohne meine Aufsicht locker das 2-3fache der Allgemeinheit abspult.. wenn der dürfte dann würde er zusätzlich auch allein mit dem Fahrrad zum Bolzplatz fahren.

    Das hängt ganz von der Art des Sports und der Intensität ab. Und, wie bei allem, auch vom Individuum.

    In dem Alter ist spezifisches Krafttraining nichts. Auch Ausdauertraining im Sinne von Dauerlauf sollte man sein lassen. Wenn das Kind Schmerzen an Gelenken oder Sehnen bekommt ist auch mal ne Zwangspause von einer Woche nötig.

    Aber an 5 oder 6 Tagen die Woche 2 Stunden zu kicken ist auf jeden Fall im Rahmen.

    Wenn aber mal der Tag kommt an dem das Kind keine Lust mehr hat jeden Tag zu kicken muss man auf jeden Fall darauf hören.

    Irgendwann kommt der Körper dahin das er Ruhezeiten braucht.

    golfstrom ja, ich glaube das ist wirklich eins meiner Hauptprobleme. Das hin und herspringen zwischen den Übungen kommt zum einen wie du sagst davon, dass ich abwechslungsreiches Training anbieten will, aber auch einfach davon, dass bei mir noch viel Unsicherheit herrscht, was denn jetzt genau die richtigen Inhalte sind. Dann probiert man eben viel aus und wie du schreibst, haben die Kinder gar nicht die Möglichkeit, etwas wirklich zu erlenen.


    Ich habe mich heute auf Inhalte konzentriert, die wir alle schonmal gemacht haben. Aber es klappt eben bei fast allen noch nicht so richtig. Konkret waren das Ballan- und Mitnahme, sowie Ausspielen eines 2vs1. Die Kinder tun sich damit noch sehr schwer (technisch und in Sachen Wahrnehmung) aber ich sehe Fortschritte. Also werd ich da jetzt mal dran bleiben.


    Es war eines der besten Trainings seit langem, also danke schonmal für den wertvollen Input! Ich bin wirklich froh, dass ich in meinem Frust hier endlich mal um Rat gefragt habe ;)

    Aus meiner Erfahrung raus: Nicht zu viel verschiedenes im Training.

    Such dir eine oder maximal zwei Schwerpunkte aus die du trainieren willst. zB Ballmitnahme mit anschließendem Torschuss.

    Dann startest du mit einer einfachen Übung. Dann eine zweite etwas schwierigere und dann eine dritte die nochmal etwas anspruchsvoller ist.

    Konzentriere dich da dann auf An- und Mitnahme das die sauber ausgeführt wird. Wenn der Torschuss vorbei geht ist es egal, wenn er reingeht ist es ein Bonus.

    Im nächsten Training dann ein anderer Schwerpunkt mit anderen Übungen.


    Wichtig ist in der E Jugend auch das keine oder kaum Stehphasen reinkommen. Bau die Übung zwei- oder dreimal auf so das maximal vier Kinder in einer Gruppe sind. So gibt es keine Langeweile in der Übung und die Wiederholungszahl ist hoch.

    Kind 1 macht gerade die Übung

    Kind 2 holt gerade den Ball

    Kind 3 ist auf dem Rückweg zum Startpunkt

    Kind 4 ist gerade zurück gekommen und startet gleich


    Gerade in dem Alter nicht zu viel durcheinander trainieren. Das bringt einfach kaum was, die Kinder sind verwirrt und du frustriert.


    Das Problem der Traubenbildung sollte sich irgendwann von alleine geben.

    Ich habe allerdings auch etwas nachgeholfen :) zwei kleine Tore (weiter auseinander als beim Funino) und dann 3vs2 spielen lassen. Hat relativ gut geklappt.

    Wenn ich am Spieltag auf der Bank sitze, dann bin ich nicht motiviert in der Freizeit zu kicken, sondern mache dann was anderes.

    Zudem habe ich auch kein Selbstvertrauen mehr, weil ich ja anscheinend zu schlecht bin.

    Andersherum kann das aber auch dazu führen das die Kinder mehr kicken und trainieren weil sie besser werden wollen.

    Das ist dann der Job des Trainers die Kinder so zu leiten und zu motivieren das sie den Ehrgeiz entwickeln um sich zu verbessern und sich nicht entmutigen lassen.

    Mitunter einer der schwierigsten Parts des Jobs.


    Einsatzzeit muss man sich verdienen nicht geschenkt bekommen.

    Wie man sich diese verdienen kann ist variabel, kann man als Trainer überlegen was einem wichtig ist.

    Bei mir kamen in erster Linie Trainingsbeteiligung, Trainingseinsatz und Verhalten.

    Erst danach Talent und Können.

    Wer nicht in Training kommt oder da nur mit Faxen die 90 Minuten rumbringen will oder Mitspieler runter macht spielt nicht.

    So kommt, gerade bei F, E und D Jugend, eine natürliche Fluktuation rein das jeder mal mehr und mal weniger spielt.

    Einige die von Anfang an spielen ruhen sich auf dem "Erfolg" aus wodurch andere, die sich wegen ihrem Bankplatz im Training mehr anstrengen, dann 2-3 Wochen später den Startplatz haben.

    Ich habe einen Lehrgang nach vier Knieoperationen und einem konservativ verheilten Kreuzbandriss gemacht, und nach zwei von drei Abschnitten hat mir der Lehrgangsleiter deutlich gesagt: die Endprüfung wirst du bei dem Prüfer nie schaffen.

    Es gibt seit dem 01.01.2023 keine Prüfungen mehr.

    Vielleicht in deinem Verband.

    Schau einfach mal was es im Internet so gibt.
    Ich habe meiner letzten Mannschaft als Abschiedsgeschenk jedem einen Schlüsselanhänger mit Namen und Rückennummer geschenkt.

    Letztes Weihnachten eine Trinkflasche mit Nummer (keine Werbung: teamsportbedarf.de kann ich da echt empfehlen).

    Ich habe einen BMI von etwa 30, was offiziell Übergewicht ist. Dass ist aber durch schwimmen (eine der wenigen Sportarten die ich noch aktiv betreiben kann) hauptsächlich Muskelmasse. Trotzdem habe ich XXL als Kleidergröße.

    Auch würde ich die 3.000 m von der Kondition her locker schaffen, mein Knie schafft das aber nicht. Das künstliche Kniegelenk ist nur eine Frage der Zeit.

    Ein Bekannter von mir hat seit einer Coronaerkrankung immer noch Lugenprobleme, würde die 3.000m nicht einfach so schaffen. Der ist aber ehemaliger luxemburger Nationalspieler und hat verschiedene Europa-Qualifikationen gespielt.

    Wir zwei würden also die B-Lizenz-Zulassung nicht bekommen.


    Viele machen die Lizenzen bzw wollen sie machen wenn sie in den Trainerjob "reinrutschen". Sei es durch eigene Kinder, Neffen oder als Anschluss an die eigene aktive Karriere.

    Da ist man 35, 40 vielleicht 45. Und dann ist man vielleicht nicht mehr so fit wie mit Mitte/Ende zwanzig. Ist ja nicht nur die Konditionsübung. Da kommen an einem Nachmittag als Eingangstest Konditon, Sprungübungen, Spiele mit 4v4, Technikübungen. Alles in rund 60 Minuten.

    Alle wollen toll ausgebildete Trainer, eine Weiterbildung über der C-Lizenz ist, zumindest im FVR, für Leute Ü40 aber kaum möglich.

    Und deshalb bleiben mir und ganz vielen anderen nichts anderes übrig als die B-Lizenz ad acta zu legen.

    Allein ich kenne mindestes 5 Leute die sie gerne machen würden, alle zwischen 35 und 45 und mit viel Herzblut bei der Sache.

    Ich bin jetzt 40 und habe vor 10 Jahren verletzungsbedingt mit dem aktiven Fussball aufgehört. Nach jedem Training das ich bei der F, E oder D Jugend geleitet habe musste ich mir schon ne Stunde den Eisbeutel auf das Knie packen.

    Von daher braucht sich meiner Meinung nach beim DFB und den Verbänden keiner mehr zu beschweren wenn die ach so toll ausgebildeten Trainer die Ausnahme bleiben und niemals die Regel werden.

    Hallo, ich absolviere derzeit die B-Lizenz und kann es wirklich nur empfehlen.

    Man lernt sehr viel dazu und kriegt einen ganz anderen Blick auf viele Themen. Ich war am Anfang etwas skeptisch ob sich der Aufwand lohnt, bin aber mittlerweile davon überzeugt das es sich lohnt. Auch der Austausch innerhalb der Gruppe ist super.

    Es wird natürlich auch immer abhängig vom jeweiligen Referenten sein. Da denke ich, dass unsere Gruppe Glück gehabt hat.

    In welchem Verband absolvierst du den wenn ich fragen darf?