Hallo Sebi
Hohl Dir doch einen A - Junior der vielleicht im Kader wenig spielt und motiviert währe Jugendarbeit zu betreiben, als Co - Trainer.
Folgende Vorteile:
- Dieser "Co" kann komplizierte Bewegungsabläufe auch vorzeigen.
- Evtl. einen weiteren engagierten zukünftigen Trainer deines Clubs (mehr Personal also)
- Entlastung für Dich. Da Du Juniorenobmann bist, sollst Du je länger desto mehr mit dem Traineramt aufhören (zu viel machen ist weder für Dich noch für dein Umfeld gut).
Im groben möchte ich Dir mein Glückwunsch aussprechen. Noch nie Fussball gespielt und doch den Mut zum Fussballtrainer. Die meisten sagen bei Anfragen ab.
Hut ab vor Dir... (mach Dir keine Sorgen über die Ausbildung)!
Gruss
TRPietro
Beiträge von TRPietro
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Ich finde es für Klinsmann toll, dass er endlich Erfolg hat.
Bayern ist gut... müsste aber mit diesem viel besseren Kader als alle andere Bundesligisten mit ca. 8 - 12 Punkte Abstand vom 2. an der Tabellenspitze stehen. -
Unabhängig ob es der Torhüter ist oder nicht.
Sobald ein Gegenspieler durch einen Foul, eine 100%ge Torchance des Angriffsteams verursacht, muss dieser mit rot vom Platz zu entfernen. Das ist ja die alte "Notbremse".
Nun; Wenn der Stürmer, frontal aus zentraler Positon auf dem Goalie läuft und dieser vom Goalie gefoult wird, kann man wahrscheinlin von 100%ge Goalchance sprechen.
In letzter Zeit werden viele Stürmer resp. Mittelfeldspieler in spitze Winkeln von den Goalies gefoult. Nicht immer ist es eine 100%ge Torchance.
Da gibts gelbe Karte.
Aber 100%ge durch Fouls versieben lassen = rote Karte (eigentlich). Diese Regel gibts eigentlich sicher mind. seit 5 Jahren.
Gruss
Pietro -
Eine schöne aber zur gleichen Zeit, sehr traurige Sache.
Das er Dir Papa sagt, ist für Dich vermutlich nicht gerade angenehm. Kann ich verstehen. Auch mir kamen vor allem in den unteren Kategorien in der Vergangenheit, Spieler die zwischen durch "Papa" zu mir sagten. Ich fühlte mich nie wohl dabei und wusste nie wie reagieren. Natürlich waren es ausrutscher... aber trotzdem sehr unangenehm. Heute bin ich Pate (oder Götti) einer dieser Junioren. Dieser hat bei mir im F begonnen und kam sogar bei Vereinswechsel gelegentlich mit mir (was ich nie so mochte). Regelmässig kommt er mit mir Juvespiele kucken (Club oder Stadion, da wir beide Juvefan sind). Mittlerweilen ist er 18. Er schreibt mir heute noch Karten, falls er in die Ferien geht. An Geburtstage werde ich immer eingeladen... stört Ihm nicht, dass ich älter bin als seine Kollegen.
Natürlich sind auch Eltern nun sehr gute Freunde von mir und ich muss ehrlich sagen... wahrscheinlich könnte ich Ihn heute nicht mehr trainieren... obwohl Respekt immer noch vorhanden ist.
Da musst Du Dir fragen ob Du bereit bist so etwas wie ich zu akzeptieren. Bist Du bereit, für deine "Ex-Spieler" auch nachher da zu sein, falls Sie dich brauchen?
Du musst Dir überlegen ob Du eher Abstand halten möchtest oder Du Dich einlassen möchtest.
Sei Dir bewusst; Es werden noch mehr Spieler geben, die Dich auch bei Vereinswechsel usw. kontaktieren. Da musst Du wissen, ob Du bereit bist diese Jungs zu helfen oder Du den Kontakt abbrichst, indem Du Abstand halten kannst.
Damit Du dem Kind helfen kannst, musst Du vor allem wissen, was er fühlt. Es musst Dir bewusst sein, dass er sowie wir alle jeden Tag gute aber auch negative Sachen im Unterbewusstsein speichert.
Er selbst kommt nich darauf was Ihm stört, weil er alles im Unterbewusstsein lebt.
Kleine Fragen, die Dir bereits helfen könnten (grundsätzlich das Anfragen, was Du wissen möchtest):
1. Einfach fragen wie es Ihm geht. Wie es in der Schule läuft und "zu Hause". Auch wenn es Ihm schlecht geht, besteht die Möglichkeit, dass er meint, es ginge im gut. Das schlechte ist ja im Unterbewusstsein.
2. Vertiefen: Fragen was er dazu meint, dass er immer "alleine" mit dem Velo ins Training geht. Würde mich ehrlich gesagt interessieren ob es ihm stört oder sogar lieber ist. Fragen, ob niemand anders im Team, in seiner Nähe wohnt. Falls ja; Warum er nicht mit dem Mitspieler ins Training geht usw. Da kannst Du bereits Problem lösen, indem Du die betroffene "Nachbaren" ums Fahren bittest.
Durch gezielte Fragen, kannst Du "aber vor allem er" im Unterbewusstsein gelangen. Kann es hier nicht verfassen und ist wirklich schwierig. Bereite Dich auf ein Gespräch vor, falls Du Ihn helfen willst. Dabei stellst Du die Fragen und er erzählt über sich und seine Gefühle. Ich warne Dich... es kann sehr belastend sein. Also gut überlegen ob Du dafür bereit bist und ob Du es wirklich willst.
Du bist noch sehr jung... vielleicht hattest Du mit deinen Eltern mehr Glück und diese helfen Dir dabei durch Rat (und Tat).
Wünsche Dir und dem Kind viel Glück und alles Gute.
Gruss
Pietro -
Zitat:
Big Bopper schrieb am 26.11.2008 08:54
Moin,
TRPietro: "wir machen ja die Welt und nicht die Jugendlichen" - ich leider nicht, sonst wäre vieles besser
ciao
BB
Ok... wenn ich deutscher Staatsbürger währe, würde ich dich als Bundeskanzler wählen
. -
Zuviele Trainings im KIFU sind für Zukunft nicht förderlich.
Natürlich machen diese vermutlich mehr Fortschritte, als Spieler die nur 1x/ Woche trainieren.
Jedoch besteht logischerweise für die Zukunft (ab ca. 13. Lebensjahr) die Gefahr einer Uebersättigung.
Ich kann auch nicht verstehen, was der ganze Stress im Bereich Ausbildung sein soll. Ein
E - Junior muss im D - Alter einfach Ballführen und Passen können sowie das 1:1 Offensivverhalten eingermassen können. So im Groben...
Dafür reicht es, wenn ein E - Junior, zwei Jahre in der E - Jugend spielt und dabei 1x/ Woche (aber dann garantierte Präsenz) trainiert und am Samstag am Wettspiel teilnehmen kann.
Dies gielt für mein Verständnis für den Breitenfussball.
Gruss
TRPietro -
Ich denke, dass jeder Trainer selbst sein Stil entscheiden sollte.
Im groben gibts zwei Möglichkeiten, ein Problem im Team zu lösen:
1. Man schickt die Störenfriede einfach weck. Vorteile; Ruhe im Team. Trainer wird als "knallhart" angesehen (mehr Respekt). Nachteile; Respekt kann vorteilhaft sein, solange es nicht in Angst umgewandelt wird. Im Falle der Angst, wird sich der Spieler vom Trainer distanzieren. Anderer Nachteil könnte die Anzahl an Spieler sein. Man muss evtl. aufstocken, was die meisten Streitereien unter Trainern verursacht (niemand gibt die besten Spieler gerne rauf, vor alle dan nicht, wen der Trainerkollege alles raus schmeisst).
2. Man spricht mit den Störenfriede. Man versucht die Spieler zu verstehen und ggf. Lösungen zu finden. Vorteile; Keine Aenderung im Kader. Bei Erfolg wird Trainer als wichtige Bezugsperson angesehen (nicht nur vom Störenfriede). Ruhe im Team bei erfolgreiche Gespspräche. Nachteil; Die meisten Trainer sind im Bereich "Psychologie" einfach nicht gut genug. Trainer halten oft, zu gerne Monologe... anstatt mal Fragen zu stellen und zu zu hören.
In beiden Fällen kann man ruhe im Team schaffen.
Das die Erziehung bedenklich ist, kann man auf viele solche "Umfragen" feststellen. Vielleicht sind anhand der immer kopliziertere Welt auch die Jugendlichen komplizierter geworden. Aber eben... wir machen ja die Welt und nicht die Jugendlichen. -
ich würde den C - Junioren, den P.... zusammenknoten. So kommt nichts mehr raus :D.
Spass bei Seite...
Knallhart würde ich sein!
Diese sollten den D - Junioren, in der zeit wo die D - Junioren duschen, die Schuhe putzen. Nach dem putzen, sind die D - Junioren mit Duschen, sicher fertig. -
Hallo Gambler 2
Hier ein Vorschlag. Für mich ist, Rücktritt und Spieler rausschmeissen, immer die letzte Lösung.
Diese Frage musst Du dir für jede einzelnen Junior stellen:
1. Was treibt den Junior dazu, sich so negativ zu verhalten?
- Grundsätzlich herausfinden, ob der Junior sich absichtlich so benimmt um im direkten Umfeld, cool zu wirken oder verstehen ob der Junior, einfache Ausraster hat und es diesem im nachhinein auch leid tut.
Im Falle, dass der Junior sich mit Absicht negativ benimmt, wirst Du es schwer haben Ihn umzustimmen!
Der Junior benutzt eine innerliche Ueberzeugung, dass er somit eine coole wirkung ausstrahlt. Falls Du diese Ueberzeugung abstellen kannst, bist Du wirklich gut. Sehr oft befindet sich diese Ueberzeugung im Unterbewusstsein und kann auch eher schüchternde Junioren treffen.
Ziel: Der Junior muss sein Verhalten in Frage stellen. Er muss verstehen, dass er ein wichtiger Bestandteil des Teams ist uns seine Kollegen nicht im Stich lassen soll.
Mögliche Methoden, dieses Problem zu beheben: Gespräche unter 4 Augen in ruhiger und störfreiende Umgebung. Du fungierst als Moderator und nicht als Prädiger. Du stellst dem Junior Fragen, der Junior antwortet darauf. Du hörst grundsätzlich nur zu und fragst bei unsicherheit nach.
Die Fragen die Du dem Junior stellen musst sollten den Junior dazu bringen, sein Verhalten selbst in Frage zu stellen. zB. Wirkt er eher cool oder macht er seine Umgebung durch sein Verhalten, eher ängstlich und unsicher? Was fühlen die Mitspieler, wenn er vom Platz verwiesen wird? Wie würde er sich fühlen, wenn er von einem Freund in Stich gelassen wird (unnötige Rote Karte = Freunde in Stich lassen)? Wie wichtig ist seine Leistung fürs Team? Usw.
Zum Schluss des Gesprächs: Dem Junior klare Verantwortungen und persönliche Ziele geben. Du musst versuchen den Junior, Ziele vor Augen zu setzen.
Im Falle das der Junior, einfach ausrastet und die Situation aus der Hand gibt, könnte auch einen Hilfeschrei sein.
Der Junior der ausrastet hat seine Emotionen nicht im Griff. Es kann auch den liebsten und anständigsten Junior treffen. Da stellt sich die Frage, ob der Junior Frustfaktoren hat (zB. Probleme in Schule oder Club usw.). Ich möchte Dir klar kommunizieren, dass Frust, kumulierbar ist. Das Problem könnte in der weiten Vergangenheit des Juniors liegen.
Ziel: Junior wärme geben. Er muss Vertrauen und Verständnis seits Trainer fühlen. Mentales Training beibringen (schlechte Erfahrungen wiederbeleben und durch positives Verhalten ersetzen).
1.Schritt; Gespräch: Auch hier musst Du dem Junior, viele Fragen stellen. Dein Ziel ist es; zu verstehen, was den Junior dazu führt auszurasten. Was regt Ihn nur so auf? Der Junior muss wärme und Vertrauen fühlen. Falls Probleme auftauchen die für dich Lösbar sind, kannst Du auch versuchen den Junior zu helfen.
2.Schritt; mentales Training: Der Junior sollte möglichst irgendwo liegen können und die Augen schliessen. Umgebung ist ruhig. Nun beginnt Ihr den Athemrythmus zu bestimmen. Nach dem Einschnaufen muss der Junior, mindestens 3 sekunden lang ausschnaufen (Entspannung). Danach bringst Du Ihm eine Situation die der Junior schlecht gemeistert hat (zB. Nachtretten nach Beleidigung). Dann Fragst Du dem Junior, wie er sich ompimalerweise verhalten möchte. Die Antwort ist sicher eher positiv. Die "erfolgreiche" Situation muss er sich nun bildlich vorstellen (wie ein Film in seinem Kopf).
Auch hier sollte der Junior am Schluss des mentalen Trainings, klare Ziele und Aufgaben haben. Er soll möglichst jeden Abend, bevor er einschläft eine solche Situation durch mentales Training, abspielen.
Vertrau mir; Du wirst den Junior auf dem Feld, nicht wieder erkennen.
Ich führe mentales Training sogar kurz vor jedem Spiel, beim Einstimmen ein.
Also viel Erfolg und Kopf hoch... Sorry für den langen Berich Leute...auch ich darf mal.
Gruss
Pietro -
Hallo Chris
Mögliche Problemursachen:
- Dur warst gezwungen, wegen Verletzungen usw. ständig neue Formationen (evtl. Systeme) aufzustellen. Problem = Keine Automatismen möglich. Spieler die ständig neu ins Team kommen sind vermutlich trotz guter Stimmung und Teamgeist, taktisch gesehen, eher Fremdkörper. Vermutlich haben deine Spieler aber Charakter... sonst hätten Sie in so einer Situation, vermutlich doch noch ein paar Spiele nach Rückstand, nicht gewinnen können.
Mögliche Positive Punkte (die Dir evtl. nicht aufgefallen sind)
- Durch guten Teamgeist, haben Spieler vermutlich die "gemeinsame Not" gespürt (passiert im Unterbewusstsein). Erinner Dich an das EM - Spiel zwischen Deutschland und Türkei. Da haben die Türken gekämpft bis zum geht nicht mehr und nur knapp verloren... trotz (oder dank) der Notsituation der Verletzungen.
Zu Dir:
Ich denke, dass deine Negativität evtl. gegenüber dem Team ein Problem sein könnte, falls Du dies ausstrahlst (kann auch unbewusst sein.)
Versuche doch die Poistiven Sachen zu sehen;
- Ihr gewinnt trotz schlechtem Spiel. Aber vor allem... Trotz vielen Absenzen.
- Deine Spieler müssen unglaublich viel Charakter haben. Hut ab... so eine Leistung mit solchen Problemen sind nicht selbstverständlich.
Zukunft:
Die möglichkeit ist gross, dass bei Rückkehr der Stammspieler, dein Team trotzdem sehr schlecht spielen wird. Neue Spieler = neue zu angewöhnende Automatismen. Somit entsteht die Möglichkeit, dass ein paar "Ersatzspieler" sich zu Stammspieler umwandeln könnten. Die Stammspieler könnten also Stammplatz verlieren.
Auf dieses Problem solltest Du Dir evtl. gefasst sein.
Ziel:
Positives in Fordergrund stellen. Ihr seit doch stark und wollt noch stärker werden... irgendwie so vermitteln.
Viel Glück
Pietro -
Hallenmeisterschaft?
Gibts bei Euch in Deutschland, nicht einfach Turniere, so dass Du rotieren kannst? -
Hallo
Ich sehe es wie siebener.
Grundsätzlich die komplette Viererkette 3 - 5m vor Strafraum zurückfallen lassen.
Somit entfallen alle Räume für Steilpässe an die gegnerischen Stürmer.
Die Innen Verteidiger sind keine Manndecker. Diese müssen den Raum decken.
Grundsätze zum Schieben, Absicher usw. seits Viererkette, findest Du auch unter den Taktikübungen dieser Homepage.
Gruss
Pietro -
Zitat:
Andre schrieb am 07.11.2008 16:01
TRPietro, das ist es ja gerade. Du ärgerst Dich schwarz, das verstehe ich auch, absolut! Das Problem das Du schilderst, kennt jeder hier aus persönlicher Erfahrung oder hat es life bei einer anderen Mannschaft schon einmal mitbekommen. Bei uns gab es das jüngst in der C 3 + dem Problem, dass kein Trainer da war.
Gegenfrage: Willst Du das jetzt mit den von dir an anderer Stelle genannten Sanktionen ändern, sprich der oder die Spieler spielen nicht. Also es kommen schon nicht alle und die die kommen könnten spielen teilweise nicht, weil sie nicht zum Training und der gleichen kamen. Das ist eine Strafe, aber eine untaugliche. An anderer Stelle im Forum hatten wir schon einmal herausgestellt, dass man besser keine Strafe ausspricht, die man nicht durchziehen kann!!! Das würdest Du hier aber tun oder willst Du mit 9 Spielern antreten?
Es gibt also die Möglichkeit, dich schwarz zu ärgern, Magengeschwüre zu bekommen, dein Gesicht zu verlieren, weil Du ja Strafen androhst, die Du meiner Meinung nach nicht durchziehen kannst ODER
Du fährst Deine Ansichten etwas runter, bist unüblich tolerant und gehst die Sache politisch an. Du suchst nach den Gründen (Spielervater -nicht der JUnge- fährt den Jungen nicht, weil die Bundesliga läuft etc.) und bekämpfst sie, in dem der Junge beispielsweise abgeholt wird, eine Fahrgemeinschaft organisiert wird, Du mit den Eltern sprichst, das Spiel um eine Stunde nach vorne verlegst, dir Ersatz suchst. Dem Trainer der seine Jungs nicht ausnahmsweise ausleiht würde ich einen Einlauf verpassen. Ach ja, und im kommenden Jahr wird dann eben darüber nachgedacht werden müssen, wie man bei eventuell gleichbleibendem Problem verfährt, sprich ....man meldet keine zweite Mannschaft, auch wenn die Spieler weggehen.
Das Jahr 2008 ist nicht 1978 wo es Fußball, Handball, Basketball, Schwimmen, Leichtathletik und Tischtennis gab. Heute ist da so einiges zugekommen und da muß man sich halt einiges gefallen lassen, ....natürlich gibt es da Grenzen, aber je nach Problem, sind die Grenzlinien zähneknirschend etwas flexibel zu betrachten. Ist mittler der Weile jedenfalls meine aktuelle Meinung. Gruß Andre
Gruß Andre
Hallo Andre
Also kurz gesagt, würdest Du aus der Erfahrung hinaus ein einziges Kader mit 30 Spieler stellen. Da siehst Du es... so extrem anders als ich, denkst Du gar nicht.
Das man sich als Trainer in die von mir geschielderte Situation ärgert, ist wahrscheinlich mehr als plausibel.
Dann; Es geht hir gar nicht um mich. Ich wollte einfach einen Fallbeispiel bringen um zu verstehen, wie die Mehrheit der Trainerkollegen handeln würde. Ich würde nämlich so eine C2 garantiert nicht, über die ganze Vorrunde durchwürgen!
Ich möchte noch klar stellen, dass ich vor 2 Jahren eine ähnliche B2 hatte. Da konnte ich die Spieler durch viele Spasstrainings überzeugen. Hätte ich normal gearbeitet, währe ich wahrscheinlich in Schwierigkeiten geraten.
Gruss
TRPietro -
Zitat:
Bondscoach schrieb am 01.11.2008 12:04
ich denke das wichtigste ist ein vernünftiges "marketing". wir brauchen partner um dieses portal bekannt zu machen! es gibt einige solcher seiten, aber keine hat sich wirklich in ganz deutschland durchgesetzt! ich denke bevor wir mit der programmierung anfangen, müssen wir überlegen, wie wir dieses portal in die öffentlichkeit bringen!
Hallo Projektteam
Schaut Euch mal diese Seite an: www.football-pool.ch
Vertraut mir. Falls jemand von Euch vier wirklich gut so ein Portal herstellen kann, hättet Ihr schon die hälfte der Arbeit erledigt.
Leider kann ich solche Portal nicht selbst machen (know-how) fehlt. Zeit zum helfen habe ich im Moment auch nicht. Aber kuckt Euch mal die Adresse an. So kommt Ihr zu Gedanken... dieses Portal ist wirklich nicht schlecht.
Falls Ihr es schafft, dieses Portal für ganz Deutschland zu gestalten, so solltet Ihr den DFB kontaktieren und diesen verlinken lassen. So können Trainer und Juniorenchefs durch das DFB auf Euren Portal kommen. Sind wir doch ehrlich... alle deutsche Trainer gehen 1x wöchentlich auf der DFB Seite um Infos zu holen. Also währe das sicher eine gute Lösung, damit viele Leute es sehen würden! -
Also ist für viele hier "Larifari" in Ordnung.
Ok, ich schildere Euch ein Fallbeispiel:
Situation:
Man hat 2 C - Junioren Teams. Beide Teams bestehen aus 15 Spielern und werden je von 2 Trainern betreut.
Der Verein war grosszügig und dachte sich; Damit alle zum spielen kommen also 15 Spieler. 30 Spieler für eine C - Mannschaft währen doch zu viel und die Junioren die nicht zum Einsatz kämen, würden aufhören.
Fall:
In der zweiten C - Mannschaft kommen 3 Spieler unregelmässig ins Training. Diese drei Spieler haben je einen Trainingsbesuch von 45% bis ende Vorrunde und waren von 10 Vorrundenspiele, 6 x nicht verfügbar. In den Herbstferien waren noch zusätzlich 4 Spieler in die Ferien und 2 Spiele von den 6 mussten forfait gegeben werden, was jeweils eine Busse von 180 Euro mit sich zieht. Also konnte man max. 4 von 10 Spielen normal antretten.
Das C1 konnte nicht aushelfen weil sich Anfang Saison 2 Spieler verletzten und das Team also jeweils mit 13 Spielern in der höchsten Klasse der C - Junioren Breitenfussballs vertreten war, was für eine so hohe Klasse fast beschämend ist.
Beide Teams trainieren jeweils 2x/ Woche zu 90 min.
Rahmenbedingung zur Lösung des Problems:
Spielverschiebung vom C1 resp. C2 unter der Woche nicht möglich, weil die Trainer einen Job haben. Diese Trainer arbeiten jeweils von 08.00 Uhr - 17.30 Uhr.
Aushilfe von unteren Kategorien nicht möglich, weil D1 vor C2 Priorität genisst und D2 Trainer Erfolgsgeil ist und seine Spieler dem C2 Trainer nicht geben will. Das D3 würde die Spieler stellen, aber diese währen masslos überfordert.
So... jetzt frage ich Euch wie Ihr das Problem als C2 Trainer gelöst hättet. Was hättet Ihr da gemacht?
Wieviele von Euch trainieren gerne einen 15er Kader hat aber realistisch betrachtet nur 11 davon für Training und Spiel?
Danke für die Antwort... hoffe, alle somit zum Nachdenken zu führen...
Ach ja... Meine erste Meinung wurde kritisiert. Ok... die Meinungen gehen hier auseinander, was ich auch gut finde.
Aber; Ich spreche hier jetzt von C-JUNIOREN und dise mit E-JUNIOREN vergleichen währe nicht ganz korrekt.
Gruss und schönes Weekend (streitet nicht)
TRPietro -
Zitat:
Andre schrieb am 03.11.2008 18:53
Ich hatte mal eine F 1. Ich wollte bei der Verteilung nur max. 11 Spieler. Ich war völlig grün hinter den Ohren und viel zu ehrgeizig für den Kinderfußball, weil zu ergebnisorientiert.
Die ersten Spiele kamen und siehe da ...."Trainer, meine Ommmmma hat Geburtstag, ....ich habe einen Furz quersitzen, einen Schock, weil ich den rollenden Furz auf der Gardinenstange sah....und und und."
Ich war stinke sauer, weil ich da mit dem Rest stand. Meine Frau signalisierte schon, dass es wohl auch noch andere Dinge wie Fußball gab, was ich natürlich nicht einsah und ganz anders sah.
Ich merkte für mich, dass ich die Dinge zu streng sah, dass ich meine Einstellung ändern mußte, ich die Ansprüche an mich selbst und an die Spieler runter schrauben mußte. Das habe ich versucht und auch irgendwo geschafft und deshalb genoss ich die Momente zum Schluß auch viel mehr.
Ich rate Dir das auf/für diese Ebene auch, fahr runter und versuche es locker zu sehen, ...wovon reden wir, von Kindern die Fußballspielen wollen und träumen.
Gruß Andre
Andre
Die richtigen Probleme kommen dann erst in der C - Jugend. Ab der B - Jugend ist dann die Mannschaft nicht mehr zu trainieren. -
Lieber Bondscoach
Deine Erwartungen sind weder zu hoch noch zu professionell. Sondern einfach einzuhalten!
Wenn ein Junior nicht ins Training kommt, weil er Aufgaben oder sonst was hat, so spielt dieser trotzdem nicht. Es spielen die Spieler, die trainieren. Hast Du zu wenig Spieler und im E2 gibts Spieler mit Potenzial und noch trainiert haben, so gehen deine Spieler (die nicht trainieren) ins E2 aushelfen und der E2 Spieler bekommt Chance im E1.
Den Eltern die Erwartungen knall hart kommunizieren (bei Reklamationen). Falls diese den Juniore abmelden, so ist es egal. Man muss im Verein nicht 6 E - Teams haben. Lieber 3, aber dafür gefüllt mit loyale Junioren und Eltern!
Der Spieler geht lieber Dortmund kucken? So soll der Spieler gerade ein paar Wochen hintereinander Freigestellt werden, damit er mehrere Dortmundspiele kucken darf. Nur im Verein darf er nicht spielen....!!
Hallenturnier kommt immer noch vor dem "MukiWuki - Turnen" usw. Die erste Priorität die ich als Trainer erwarte, ist Fussball... natürlich nach der Schule. Geht der Spieler trotzdem lieber ans "MukiWuki" so soll er gerade ein paar mal gelegenheit bekommen... auch da; Nur im Verein spielen darf er nicht (ausser auf Bank, Platz nehmen).
Ich habe schon selbst fast alle Kategorien durchgemacht. Mir ist nicht entgangen, dass die "modernen" KIFU Trainer, zu viel (eigentlich fast alles) durchlassen.
Ich als C - Trainer (Pubertät und nicht mehr einfach erziehbare Kids) möchte von KIFU Trainer erwarten, dass diese den Junioren; Loyalität, Präsenz (immer verfügbar bei Aufgebot ansonsten Konsequenzen) und Einstellung beibringen. Kurz... Der KIFU Trainer ist verantwortlich, Spieler und vor allem die Eltern zu erziehen. Und zwar ohne Rücksicht auf Verluste... wie gesagt; Lieber Qualität anstatt Quantität.
Eine andere Lösung währe ein Trainingspool im Verei zu schaffen. In diesem Pool fallen die Spieler rein, mit zu wenig Präsenz. Wollen diese aus dem Pool in einem Team, müssen diese die Präsenz gewährleisten. Das Trainingspool hat keine Teilnahme am Spielbetrieb und es reicht, wenn man mit diesen nur 1x/ Woche trainiert.
Ich mag jetzt knall hart sein. Aber genau diese "Larifari" Einstellung muss ich jede Saison etwa 2 Monate durch knall harte Konsequenzen bekämpfen. Erfolg; Kein Spieler hat je aufgehört.
Die Schuld gebe ich der Gesellschaft... aber auch den KIFU Trainern, da es diese viel einfacher haben, die Junioren zu erziehen. Ab dem C - Alter wirds dann wesentlich schwerer! -
Hallo
Ich denke, dass grundsätzlich jeder Trainer "alleine" für die Formation zuständig ist.
Ich glaube Dir sogar, dass diese Spielerin auf der falschen Positon spielt.
In meiner Mannschaft habe ich einen "linken Mittelfeldspieler" als Innen Verteidiger aufgestellt. Seine Leistungen werden immer besser und ich bin überzogen, dass sich dieser Junior bis ende Saison zu einem Allrounder bilden wird. So kann er nachher in der B - Jugend garantiert spielen, da er zu den Besten im Verein gehört.
Warum habe ich Ihn als Innen Verteidiger? Ganz einfach... ich habe sonst keine Anderen und dieser Junior schenkt mir das nötige Vertrauen.
Auch dieser Junior hatte seine Mühe damit. Jedoch konnte er sich mit dieser Position identifizieren, als ich Ihm das Ziel; Alle Zentrale Positonen (IV, ZM) bis ende Saison können kommuniziert habe und Ihm klar gemacht habe, wie sehr unser Team auf seine Leistung als starker Innen Verteidiger angewiese ist.
Natürlich lasse ich Ihn bei gutem Stand auch ins Mittelfeld nachrücken und stelle einen Ersatz in der Verteidigung, weil er auch mal belohnt werden soll. Somit hat er trotzdem Spass.
Jedoch denke ich, dass der Trainer sich im Bereich "Formation" nicht einpfuschen lassen sollte. Sonst gibts im Team einen Wunschkonzert.
Gruss
TRPietro -
Siehst du Meistermacher....
Schon wieder wirst Du aus allen Seiten zitiert.
Siehst du es wirklich immer noch nicht ein, dass Du Mist gebaut hast? -
Zitat:
Thomekz schrieb am 26.10.2008 20:57
Erstmal möchte ich sagen, dass ich die Idee nicht 100% befürworte, sondern lediglich wissen wollte, wie andere soetwas sehen.
Zweitens habe ich nie etwas davon gesagt, dass die Spieler wissen sollen, was im Training gemacht wird oder sie bei der Planung teilnehmen sollen. Sondern lediglich der Trainingsplan/die Termine (vllt andere Definitionen) veröffentlicht werden könnte.
So das sollte es erstmal dazu sein.
Was bisher dagegen spricht, ist lediglich, dass die Spieler sich persönlich abmelden sollten.
Nach meinen Erfahrungen ist es aber häufig so, dass die Spieler diesen Weg nicht so gerne wählen und sich daher immer weniger häufig abmelden. Zudem sehe ich ein Problem bei mehren Trainern, wenn der zweite und eventuell dritte (Co-)Trainer nichts von der Abmeldung mitbekommt. Dies verfehlt meines Erachtens dann den Sinn des Abmeldens, besonders wenn der (Co-)Trainer an der Trainingplanung teilnimmt, d.h. selber wissen muss, wie viele Spieler anwesend sein werden. Eine Onlinedatenbank wäre hingegen für die Trainer einsehbar.
Hallo
Jetzt ist klar, warum Du die Abmeldung Online haben möchtest. Trotzdem finde ich es keine gute Lösung.
Ihr seit drei Trainer. Also müsst Ihr Euch die Arbeit aufteilen. Dh. ein einziger Trainer ist die Kontaktperson für Abmeldungen. Also müssen sich die Junioren immer bei der gleichen Person abmelden. Da kann dann der zuständige Trainer die Infos evtl. per SMS den anderen Trainern weiterleiten oder man sucht dafür eine Lösung mit Internet (vielleicht Doogle), wobei aber nur der zuständige Trainer, die Abmeldungen eintragen sollte.
Hoffe, dass Ihr viel Erfolg haben werdet und die Trainings auch ohne Onlineabmeldung, optmial gestalten könnt.
Gruss
TRPietro
