Beiträge von TRPietro

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    @Paul


    Für mich ist "Leistung" im Juniorenfussball, nicht alles.
    Ich habe auch schon Sichtungen gemacht. Dabei habe ich folgende Faktoren bewertet:


    - Anstand = Umgang mit Trainer, Mitspieler und Umfeld
    - Disziplin = Trainingspräsenz (Larifari vorbeugen)
    - aktuelle Leistung
    - Verbesserungspotential anhand Verbesserung letzte Saison (Info durch Ex - Trainer)
    - Einstellung = Wille, Besser werden wollen, Gewinnen etc.


    Einen Spieler mit guter Leistung ohne Anstand macht auch in einer D1 nur Probleme. Diese will ich als Trainer der ersten Mannschaft vorbeugen.
    Einen Spieler der undiszipliniert ist und wegen Geburtstags etc. nicht ins Training kommt, kann die Einstellung des Teams, negativ beeinflussen... dies will ich als Trainer einer ersten Mannschaft auch nicht.
    Jedoch will ich auch schlechte Spieler die zwar anständig und diszipliniert sind, jedoch aber sich kaum verbessern können, in eine D1 nicht haben.
    Ein Spieler der das Gefühl hat, nur Spass haben zu wollen und am liebsten in jedem Training von Anfang bis Schluss, Hälfte - Hälfte spielen möchte gehört auch nicht in eine D1.


    Ganz einfach... ich wiederhole mich: Leistung ist nicht alles. Ich hole lieber einen weniger guten Spieler mit hohem Ausbildungspotential als einen guten und dafür undisziplinierten Spieler. Dies kann ich mir leisten, weil ich weiss, dass mein weniger guten Spieler, dann den guten Spieler aufholen wird.


    Gruss
    TRPietro

    @Paul
    Wenn man gegen Windmühlen antretten muss, so kann man gerade auch aufhören. Dies ist übringens ein Grund, warum ich nicht mehr Trainer bin und warum ich kein Bock mehr hätte, eine erste Mannschaft zu trainieren.


    Bin der Meinung, dass man bei der Spielereinteilung einen Verantwortlichen haben muss und dieser dann freie Hand haben muss. Wenn der Verein dann nicht dahinter steht ist es ein Gurkenverein. Davon gibts übrigens viele... vermutlich mehr als gut geführte.


    Gruss
    TRPietro

    Da sollte ein Gespräch reichen. Eine Systemänderung mit gemischte Teams würde ich nicht eingehen... das ist Gugus!! Homogene Teams ist die einzige Lösung für eine gute und faire Ausbildung. Gespräch ist nötig und folgendes könnte zur Aenderung motivieren:


    - Spieler auf Vorfall in Schule ansprechen; Warum werden D2 Spieler gemobbt?
    - Spieler fragen, ob Sie lieber ruhe und fairness im Verein bevorzugen oder lieber Streit im Verein haben möchten?
    - Spieler ganz klar kommunizieren, dass so ein Verhalten nicht mehr geduldet wird, da der Verein, Ruhe haben möchte (Strafe = Einteilung in D2 als Ersatz).
    - Den Spielern ganz klar sagen, dass im D2, nicht nur schwache aber zum Teil auch interessante Spieler vorhanden sind, die man jederzeit hoch nehmen kann. (Angst machen... Konkurrenz).
    - Gute Spieler sind nicht nur gut mit dem Ball aber auch mit Ihrer Umgebung und Ihrem Umfeld.
    - Am Schluss würde ich dem Team fragen, wie sie dass jetzt wieder gut machen möchten und wie Sie wieder ruhe schaffen können zusätzlich würde es mich interessieren, wie Sie in Zukunft mit den D2 Spieler zusammen arbeiten (Aushilfe etc. immer möglich) möchten... eine D1 ist bei Verletzungspech so ziemlich direkt vom D2 abhängig.


    Ganz wichtig; Dies vor Trainingsbeginn in Garderobe. Trainingsbeginn würde erst stattfinden, wenn ich verstehen würde, dass die Kids es bereuen und einsehen, dass Sie die Spieler anderer Teams, respektieren sollten. Zusätzlich währe es für mich wichtig zu verstehen, wie es die Jungs wieder gut machen können... Da muss eine sehr gute Idee her... wir streben ja nach ruhe und familieren Umgang.


    Konsequenz bei Spielereinteilung für die Zukunft; Es muss wohl klar sein, dass ab nun, nicht mehr nur nach Leistung eingeteilt werden kann. Unanständige und freche Spieler gehen ins D2. Solchen Spielern muss auch sagen, warum sie nicht für die erste Mannschaft in Frage kommen... Leistung ist nicht alles.


    Ich habe lieber zwei weniger gute Spieler im Team, die aber anständig und diszipliniert sind. Diese werden mit der Zeit durch beharrlichkeit und etwas Glück noch besser als viele Andere.


    Zu behaupten, dass man nichts unternehmen muss, weil die Kids sich in der Schule "wegen dem Fussball" mobben, ist in meinen Augen nicht korrekt. Es betrifft Fussball und da kommt der Trainer im Falle dass er etwas erfährt auch im Spiel. Ich würde mit den Jungs sprechen. Es geht hier nämlich drum, dass diese D1 und D2 Kids früher oder später sogar zusammen spielen werden. Also ist es eine wichtige Aufgabe des Vereins dafür zu sorgen, dass diese Jungs gut miteinander umgehen. Dies könnte sogar kurzfristig wichtig sein (Aushilfe etc.).


    Gruss
    TRPietro

    Ich würde ganz offen sagen, dass es im Moment bessere Spieler gibt die im D1 spielen. Dabei ist Trainingsbesuch zwar ein wichtiger Faktor für eine erste Mannschaft aber leider nicht der einzige. Würde sagen, dass der aktuelle Ausbildungstand der wichtigste Faktor ist und dass Spieler X sich nicht wohl fühlen würde, wenn er dann mit Spieler spielen muss, die einfach weiter in der Ausbildung sind. Da Ihr aber nur zwei D - Teams habt und die Zusammenarbeit mit den Trainern funktioniert, werdet Ihr sowieso auch die Entwicklung des Muttersönchen beobachten. Dies kann man auch als Vorteil sehen.


    Wichtig; Ich würde die Teams nach der Zusammenstellung nicht all zu oft ändern. Dies bringt nur Unruhe. Dh. dass ich nicht ständig neue D2 Spieler mittrainieren lassen würde. Evtl. würde ich abe die 2 - 4 mit höchstem Ausbildungspotential ins erweiterte Kader nehmen. Dh. dass solche Speiler 1x im D1 und 1x im D2 trainieren. Gehören aber dem D2 Kader.
    Bei Verletzungen und Ausfälle im D1 kann man dann diese einsetzen.


    Gruss
    TRPietro

    Keine Sorge. Wir formulieren hier schon korrekt. Ansonsten würde ich sämtliche Forumteilnehmer auch nicht verstehen. Was mich betrifft; Ich schreibe hier einfach so schnell wie möglich.
    Das machen wohl die Meisten. Es kann halt mal passieren, dass man sich vorbeischreibt, weil man nichts verstanden oder falsch verstanden hat. Dies ist halt das Risiko eines Forums.


    Gruss
    TRPietro

    Ok... wenn das gut geht, ist es ja gut. Dürfen die Spieler auch einmal am Montag oder Donnerstags kommen, oder erwartet Ihr da, regelmässige Präsenz?


    Eure Methode ist ja die gleiche Methode wie unsere damaligen B - Junioren Trainer die dann jährlich 6 - 10 Spieler verloren hatten, weil diese es nicht verstehen konnten, dass die Trainer "Larifari" betreiben konnten und sie als Spieler nicht.


    Mag wohl im KIFU funktionieren. Bezweifle aber dass dies bei C - Junioren Aufwärts funktionieren würde.
    Ich bin der Meinung, dass ein Trainer (Cheftrainer) immer aufm Platz stehen sollte.


    Gruss
    TRPietro

    @Paul


    Wenn ich google und mir die verschiedenen Texte zu Muskelkrämpfe durchles, stelle ich fest, dass die Wissenschaft noch keine 100%ige Antwort darauf hat. Ein paar empfinden Magnesium sogar als extrem wichtig. Andere eher weniger...
    Die Wisschenschaftler haben selten eine gleiche Meinung. Zum Magnesium sind sich scheinbar alle eher uneinig zu sein.


    Wir können hier nur unsere eigene Erfahrungen auftragen. Bei mir ganz klar. Dank; Massage, Kräftigung, Dehnung und Magnesium = keine verspannte und harte Muskeln mehr.


    Ich denke dass Magnesium, Wasser und Iso - Getränke, gegen Krämpfe vorbeugen können. Auf jeden Fall hatte ich genügend Fälle auch als Trainer, die nach Magnesiumkur Ihre Krampfplagen nicht mehr hatten. So unwichtig kann also Magnesium gar nicht sein... ausser es war so oft ein Zufall. Leider glaube ich aber kaum an Zufälle.


    Gruss
    TRPietro

    Erst mal Danke für das Kompliment, was ich auch gerne zurück gebe, weil ich deine Beiträge auch gerne lese und sehr schätze.



    Im Umkehrschuß würde dies bedeuten, dass teilweise Kinder gefördert werden, die diese Förderung gar nicht verdienen. Denn es gibt keinen Grund anzunehmen, dass das Geburtsdatum in einer Abhängigkeit mit dem Leistungsvermögen in der Höchststufe steht. Dies belegt auch die Tatsache, dass in einem späteren Alter der Relative Age Effekt deutlich geringer wird. Es zeigt aber auf, das Talentscouts, Stützpunkttrainer und Nachwuchstrainer von Leistungsmannschaften die Berücksichtigung des kurzfristigen physischen Vorteils von früher geborenen Kinder auf Kosten einer mittel- und langfristigen Förderung von aller Talente opfern.


    100% Zustimmung. Ich sehe es genau so. Irgendwelche D - Junioren die sich physisch, psychisch und fussballerisch noch entwickeln können, werden von Stützpunkten etc. anhand Ihrer Körpergrösse und Geburydatum gemessen. Ich empfinde es als extrem oberflächlich.

    @Paul
    Milki Way hat nich Krämpfe sondern Muskelverhärtung. Es ist ein Unterschied. Wenn man Krämpfe zB. während dem Joggen hat, so bringt Wasser mit Salz vermutlich mehr als ein Säcklein Magnesium. Krämpfe existieren dank Salzverluste (Schweiss ist ja salzig).


    Trotzdem ist Magnesium für den Sportler extrem wichtig, da es die Muskeln entspannt. Wenn man Krämpfe öfters hat, dann ist es höchst Wahrscheinlich; Magnesiummangel. Wenn man nie Krämpfe hat und dann auf einmal schon, dann ist es Salzverluste die Krämpfe an Muskelregionen verursachen die mehr oder zu stark belastet wurden. Bei uns Fussballer sind es oft die Waden oder Oberschenkel.


    Hier aber gross weiter zu spekulieren bringt nichts.
    Es kann einiges sein, was Milki Way stört. Sie muss einfach zum Arzt. Dieser wird Sie dann sowieso zum Physio schicken.


    Gruss
    TRPietro

    Andre


    Du hast recht. Es besteht die Möglichkeit, dass man abgeflachte Füsse hat. Dies kann auch Schmerzen verursachen. Sogar unheimlich... hatte einen Spieler mit Plattfüssen. Ohne Unterlagen war dieser Aufgeschmissen.
    Zu Beginn, als ich beim Arzt ging, dachte man auch an abgeflachte Füsse und Magnesiummangel. Der Physio hingegen bemerkte dass ich zu kurze Nerven habe, die Entzündungen an gewisse Muskelgruppen provozieren. Zusätzlich waren meine Muskeln durch falsche und zu viel Belastungen in den letzten Jahren, einfach komplett verhärtet. Ich hatte richtige Hämmer in den Muskeln die der Masseur gut weck massiert hat.


    Gruss
    TRPietro

    Den Rest des Beitrags mag ich nicht beurteilen und es ist sicher viel Wahres/Persönliches/Indivduelles drin. Aber das hier:



    Ist natürlich nicht so. Allein die sprachliche Formulierung im Passiv ist ein Irrtum. Regeneration ist ein AKTIVER! Prozess, der vom Sportler angestoßen werden will. Womit ich nicht sage, dass der Körper geschädigte Strukturen nicht selbst ohne Zutun wieder ersetzt. Darum geht es aber nicht.


    Sprachliche Formulierung? Was sagst Du da??? Regeneration ist ein aktiver Prozess... logo; dann erklär mir bitte das Problem dass ich hatte. Hat sich mein Körper ausnahmsweise nicht korrekt regeneriert? Oder ist es wohl eher so, dass sich der Körper vor falscher Belastung, nicht regenerieren kann??? Wenn so ist... wie gross ist das Risiko, dass wir Amateursportler unsere Körper falsch belasten? Ganz wichtig; Warum haben Profisportler Ihre eigene Masseure, wenn sich der Körper sich ja selbst regeneriert? Wenns so währe, gäbe es ja keine Phisyos...
    Es geht nicht um geschädigte Strukturen? Doch Paul... genau diese Strukturen verursachen im laufe der Zeit Schmerzen!


    Will jetzt nicht persönlich werden; Jedoch denke ich, dass ein Physio der schweizer Bob Nati - Fahrer betreut, von der Körperstruktur, deren Muskeln und Nerven etc. schon ein wenig mehr Ahnung haben wird als Du.


    Bitte für die Aufklärung


    Gruss
    TRPietro

    @Milki Way
    Daran bin ich jetzt Spezialist. Weiss was es bedeutet und weiss wie es ist, sich komplett eingeschrenkt zu fühlen. Deine Muskeln verkrampfen sich. Ich hatte dies vor kurzem auch. Ich hatte nach nur 300 - 500 m (!!!) beim Bizibitus Femorales (Muskel von Knöchel bis Knie) ständig brennende Schmerzen... ich musste regelrecht hochlagern, damit sich die Schmerzen nach einer Stunde wieder vergingen.


    Natürlich ging ich ja zum Arzt, weil ich es nicht mehr aushalten konnte. Da dieser kein Sportarzt ist, hat mich dieser zu einen sehr guten Physiotherapeut (von Schweizer Bob Nati) geschickt. Diagnose war:


    - Der Nerv aus der Wirbelsäule bis zu den Füssen war zu kurz.. Bei Dehnen zieht es in der Regel beim Kreuzband... es ist aber nicht das Kreuzband sondern der Nerv.
    Das Problem bei kurze Nerven: Durch jeden Schritt streckt man ja ganz kurz den Bein. Wenn man also läuft, streckt man es häufiger. Somit kann sich der kurze Nerv reizen. Es sendet signale an den Muskeln die zu einer Entzündung einzelner Muskelgruppen führt. Der Nerv will ja, dass Du mit dem laufen aufhörst... also nervt es den Muskel...
    Therapie: Ich musste viel Dehnen. Insbesondere den Nerv beim Kreuzband... mache ich heute noch jeden Abend vor dem Schlaf.


    - Hobby - Fussballer spielen und rennen wie die wilden. Dann kommen eben solche Schmerzen wie Du sie hast und man fragt sich was nicht läuft. Ganz einfach: Die Muskeln werde ja bei Anstrengungen angespannt. Wenn man also Jahre lang spielt, regeneriert man sich nicht 100%.
    Therapie: Zwischendurch mal 4 - 6 Massagen gönnen bringt nicht um. Mein Therapeut hat meine Muskeln wirklich weich geknetet... jetzt kann ich wieder Kilometer um Kilometer laufen.


    Tipp:
    Geh zum Arzt. Dieser soll Dich beim Therapeut schicken. Du musst nur die Probleme schildern und der nimmt Dich dann auseinander bis es weiss was Du hast.


    Tipp für zu Hause.
    - Nach dem Sport anstatt schön warm duschen, dass Wasser mal auf kalt stellen dann wieder auf warm etc. Dies fördert die Durchblutung.
    - Regelmässig Dehnen... insbesondere die Nerven und lange Muskeln.


    Wünsche Dir eine gute Besserung.


    Gruss
    TRPietro

    Hallo Leute
    Das grösste Problem das wir Trainer haben ist, dass wir einen Spieler der Aufhören will, nicht mehr retten können. Wenn ich als Trainer zu viele Spieler verliere, so sehe ich meine Saisonleistung als schlecht. Wenn ich dann tatsächlich 8 - 10 Spieler verliere (nota bene; ist eine halbe Mannschaft)... dann höre ich zumindest für eine Saison auf. So viele Spieler verlieren ist oft auch Versagen des Trainers... möchte hier jetzt niemand kritisieren oder angreiffen... aber zumindest hinterfragen sollte man sich als Trainer in so einem Fall eben schon.


    Die Wahrheit tut weh
    Ohne zu bluffen kann ich behaupten, dass ich "immer" eine sehr gerine Drop Out Quote hatte. Wenn ich dann andere Trainer wie zB. meine letzten B - Trainer - Kollegen ankucke die seit 5 Jahren ständig 6 - 10 Spieler/ Saison verlieren, frage ich mich ernsthaft was für "Pappenheimer" da stehen. Solche Trainer suchen wie hier, immer nach Alibis. Zb. Junior hat nicht mehr gleiches Interesse, Junior hat Freundin, Junior hat Auto, Junior hat Lehre... und kann nicht so früh trainieren (an Verschiebung der Trainingszeit denkt man dabei nicht mal), Junior hat andere Freunde, Junior hat zu viele Aufgaben... man hört nie; ICH kann Junior nicht die richtige Freude vermitteln.
    Tja liebe Trainerkollegen; Ob Ihr wollt oder nicht; Wir können da einiges bewegen. Wenn bei mir max. 1 - 2 Spieler/ Saison aufhören... warum schaffen es andere wie unsere damaligen Super - B - Trainer nicht? Meine Junioren hatten auch schon; eine Freundin, ein Auto, eine Lehre, viel Aufgaben, eine Play Station etc. Trotzdem kamen diese... dabei verlangte ich regelmässiges Trainingsbesuch etc., ich war nicht so locker sondern eher ziemlich konsequent... dafür aber korrekt. Kleine Dorp Out Quote aber.


    Also liebe Trainer (gilt natürlich nicht für alle), hört auf Alibis zu suchen, hört auf rum zu jammern und die Schuld den Junioren, dem Schicksal, den Eltern oder Gott zu verschieben. Blickt die Wahrheit ins Gesicht und nimmt Eure Verantwortung war.


    Warum hören Spieler wegen Trainer auf? (Erlebte Beispiele)


    - Wenn zB. der C - Trainer sehr gut war, mit denn Kids immer fair war und dann in der B - Jugend, Trainer stehen die schlampig arbeiten, so muss man sich nicht wundern, wenn die "verwöhnte" Junioren aufhören.
    - B - Jugend; Junioren suchen nun den Partner und nicht mehr den Vater in der Trainerrolle. Was passiert wenns in dieser Kategorie Trainer hat, die eher kalt sind, dass Verhältnis mit dem Junior aus dem Weg gehen (Probleme nicht anhören wollen etc.), Erfolg zu weit nach Oben als Priorität setzen und entsprechend Druck ausüben etc. etc. etc? Bei solchen Trainern, hören bestimmt viele B - Junioren auf... auch solche Trainer suchen übrigens nach Alibis...
    - Spieler hören auch auf, wenn die Trainer einfach unfair mit diesen umgehen. Sehr oft bemerken es gewisse Trainer nicht mal, dass Sie unfair sind. Was ist echt so unfair daran, einen C- oder B - Junior, 90 min. auf die Bank zu lassen? Warum ist es echt unfair, wenn der Trainer Spieler aus dem C1 holt um zu gewinnen und seine eigene C2 - Spieler zu Hause lässt? Warum ist es echt unfair, seinen eigenen Sohnemann immer 90 min. laufen zu lassen und andere, bessere Spieler immer auf die Bank zu platzieren?
    - Spieler hören auf, wenn sie in jedem Training einfach spielen dürfen. In jedem Training Hälfte - Hälfte. Es gibt tatsächlich Trainer die behaupten, dass Ihre Spieler (ab C - Jugend oft zu hören) nicht mehr gefordert werden möchten und lieber nur spielen... meine Frage an diese Trainer: "Warum hören aber trotzdem 8 - 10 Spieler auf?" Meine Antwort: "Junioren wollen und müssen durch gezielte Ausbildung durch Spassbringende Uebungen, gefordert werden." Alles andere ist Larifari... da bleiben dann die Larifari - Spieler... die Willigen hören nämlich auf... wenn Larifari - Spieler aufhören ist es nicht so schlimm... diese hören früher oder später sowieso auf.
    - Auch schon erlebt; Unsere damalige C2 verlor ein Spiel 11:3. Die Kids waren am Ende... welche standen den Tränen sehr nahe. Was macht da der Trainer? Er sollte ja aufmuntern und mitgefühl zeigen... auch dann wenn man frustriert ist!!!! Aber nein... unser Trainer steht vor dem Team und: "Ihr seid alles Loosers... Ihr seid auf diese Welt, damit andere gewinnen können!" Danach wurde es lauter... dies war aber der Einstieg. Ich meine... ab solche Aussagen muss man ja keine Angst haben, wenn Spieler aufhören... NEIN... falls dann Jemand nicht mehr kommt, hat dieser einfach kein Interesse mehr. Der Trainer hat nichts zu verantworten.


    So Leute... könnte meine Erfahrungen zum Thema: "Darum hören die Spieler wegen dem Trainer auf!" noch beliebig weiter aufzählen. Dies reicht aber mal für den Anfang... hoffe, dass jetzt ALLE TRAINER Ihre eigene Leistung in Bezug zur Drop Out Quote in Frage stellen könnten... währe nämlich eine Weiterentwicklungschance für jeden Trainer.


    Grüsse
    TRPietro

    Du wirst wohl einen Co - Trainer brauchen, der mit den neuen Kids mit dem ABC von Beginn an anfängt, damit Du mit deine ältere Spieler weiter machen kannst. Zwischendurch ist ein Gruppenwechsel empfehlenswert, da die neuen Spieler auch mal mit dem Haupttrainer trainieren sollten.
    Grundsätzlich wirst Du in zwei homogene Gruppen trainieren müssen.


    Gruss
    TRPietro

    Ja, gut.
    Hmmm, Talent oder kein Talent. Als Juniorentrainer muss ich sowieso alle Teammitglieder ausbilden, daher also egal. Schweres Thema würde ich mal sagen.


    Meine Behauptung: Niemand weiss so richtig was "Talent" überhaupt ist... man weiss nicht mal ob man ein Talent ist oder Talent hat. Entweder ist man etwas oder man hat etwas. Dies lernt man in der Schule im Deutschunterricht.


    Andre hat etwas klares behauptet, womit ich eine Meinung bilden konnte.
    @Paul... irgendwie müssen wir zwei an unsere Kommunikation arbeiten. Ich bin mir nicht sicher, ob ich deine Texte immer verstehe.


    Muss ganz ehrlich sein; Das Wort Talent benutze ich auch nur wenig, weil ich nichts messbares daran finde. Potential und Entwicklungsschnelligkeit ist messbar und für mich also besser argumentierbar... ist wohl mein Logistikerverstand, dass mich so denken lässt.


    Gruss
    TRPietro

    Da es also möglich ist, dass der Untalentierte Spieler, besser als den Talentierten zu werden, zeigt mir automatisch, dass Talent kein Erfolgsgarant ist und somit keine Voraussetzung ist. Viel wichtiger ist zu verstehen, wie hoch das Verbesserungspotential ist und wie schnell der Spieler sich dem Potential nähern kann.
    Beispiel: Wenn der Talent mit 40% beginnt und irgendwie 50% erreicht hat, aber nicht mehr besser wird so bleibt er bei 50%. Wenn der untalentierte bei 10% beginnt so ist dieser zu Beginn schwächer als der Talent. Wenn dieser aber 80% erreichen kann, so hat dieser ein wesentlich höheres Verbesserungs- und als Konsequenz Leistungspotential.
    Daher meine ich es grundsätzlich wie von Dir gerade geschrieben.


    [quote='PaulBreitner',index.php?page=Thread&postID=32056#post32056]
    Verbesserungspotential und Verbesserungsgeschwindigkeit wird bei dem talentierten Spieler bei gleichen sonstigen Voraussetzungen auch immer größer bzw. höher sein. Sind die Voraussetzungen sonst nicht gleich ist die Frage und der Vergleich zumindest was Aussagen zum Faktor Talent betrifft witzlos. Auch das meinte ich oben.


    Wie kannst Du Dir da sicher sein? Sind für Dich Verbesserungspotential- und Geschwindigkeit also Faktoren innerhalb des Talentes? Was meinst Du, welche Faktoren sind innerhalb des Talentes eines Spielers?
    Ich bin aus Andres These gegangen, dass der "Talent" gewisse Sachen einfach kann. Darum empfinde ich es nicht als Voraussetzung da der Untalentierte, das Können des Talentierten aneignen kann und bei hoher Verbesserungspotetial diesen sogar überholen kann.


    Verstehe ich das Wort Talent wohl immer noch nicht? Was ist Talent? Was beinhaltet es?


    Gruss
    TRPietro

    @Paul
    Wenn der talentierte Spieler bereits einiges kann, heisst es noch lange nicht, dass dieser noch Verbesserungspotential hat. Also kann der Talent also auch stehen bleiben... diest ist doch oft der Fall, weil gute junge Spieler ziemlich rasch das Gefühl haben, nicht besser werden zu müssen indem Sie Trainings versäumen oder halbpatzig mitmachen... hast Du bestimmt genug oft erlebt.
    Ich habe es nicht selten erlebt, dass "Talente" von "Untalente" regelrecht überholt wurden.
    Also ist es möglich dass ein untalentierter Spieler den talentierten Spieler gefährlich nahe kommen kann. Dies ist sogar aus logischer Sicht möglich und passiert vermutlich regelmässiger als wir es uns vorstellen können.


    Natürlich; Wenn ich ein schlechter Ausbildner bin, kommt der Talent über längere Zeit zur Entfaltung, weil ich ja dem schlechteren Spieler nichts beibringen kann. Da bleibt der Schlechtere einfach immer der Schlechtere.


    Wie bewertest Du das Verbesserungspotential und die Schnelligkeit der Verbesserung?


    Gruss
    TRPietro

    TRPietro:


    Es gibt Fähigkeiten, die sind kaum trainierbar, also genetisch bedingt.
    Das ist bezogen auf die Kondition, Schnelligkeit und Größe. Selbst durch das beste Training wird kein kleiner groß, und kein langsamer schnell.


    Genetisch ist nur die Schnelligkeit und die Körpergrösse. Der Sportler mit schnellzuckende Muskeln wird immer schneller sein als der Ausdauertyp. Dafür ist der Ausdauertyp belastbarer. Habe Dr. Weinecks Buch gelesen... kanns nur empfehlen, ist wirklich gut. Ausdauer; Dies kann man trainieren. Ein Amateurläufer kann durch professionelles Training auch ein Marathonläufer werden. Ausdauer ist eine Frage der Belsatung und der Intensität.


    TRPietro:
    Außerdem gibt es motorische Fähigkeiten, die mit fortschreitendem ALter immer schwerer trainierbar sind.
    Das beinhaltet die koordinativen Fähigkeiten.


    Weil Coerver sieht das anders (zu Recht). Er hat ein Video aus der Reihe "die Coerver - Methode" wo er auch vorzeigt, wie 16 järige technisch und koordinativ noch einiges lernen können. Wurde von mir vor 4 Jahren in einer B2 probiert. Resultat; Zwei ehemalige B2 Spieler spielen heute im resp. Verein in der ersten Mannschaft... dabei habe ich diese Jungs nur ein Jahr trainiert. Also war die Verbesserungsschnelligkeit dieser B - Junioren extrem hoch. Das Team galt damals als untalentiert... was ich auch bestätigen kann. Erfolge hatten diese erst gegen ende Vorrunde. Am Anfang war es tatsächlich schwierig.


    TRPietro:
    Mentale Komponenten sind ebenfalls nicht leicht zu trainieren, aber aucvh hier gilt je früher desto besser. Mit ca 10 Jahren haben sich die grundlegenden Charakterzüge eines Menschen bereits gebildet, man muss also hierbei früher ansetzten. (Deshalb kann ich auch Mini und F-Jugend-Trainer nicht verstehen, die ihren vermeindlichen Superstar Jähzorn und Unsportlichkeiten durchgehen lassen. Ich nehme das nachschlagende o.ä. Kind sofort vom Feld, und für ihn ist das Spiel/Turnier zuende, ganz gleich ob der Schieri das gesehen hat oder nicht. SO kann man in jungen Jahren diese Eigenschaft noch ganz gut wegtrainieren. Ab der D-Jugend ist das nicht möglich. Alle erwachsenen Spieler, die regelmäßig Rot wegen Unsportlichkeiten bekommen, waren auch in jüngsten Jahren so, ich kenne keinen abweichenden Fall, und ich habe einige erlebt und befragt.)


    Da gehe ich voll mit Dir mit. Dies hat aber weniger mit Talent zu tun, sondern mit Anstand, was in meinen Augen noch viel wichtiger als Talent und fussballerische Fähigkeiten ist.


    TRPietro:
    Fazit:
    Wichtig bei der Aufstellung eines talentierten Kaders sind die Beachtung schwer trainierbarer Faktoren, also Schnelligkeit und Koordinative Fähigkeiten.


    Wie auch Du ja schon sagst. Schnelligkeit ist ja genetisch bestimmt. Man kann diese Fähigkeit scheinbar um max. 10% verbessern... was ja grundsätzlich nicht schlecht ist. Koordinative Fähigkeiten können bis im B - Alter, locker verbessert werden. Werde vermutlich bald eine junge Aktivmannschaft übernehmen. Da spielen viele Jungs im A - Jugend Alter. Werde auch da versuchen die Koordination zu verbessern. Nimmt mich wunder, wie lange man diesen Faktor verbessern kann. Dies nahm mich schon immer wunder...
    Ich gehe mit Dir ein, dass der E - Junior bestimmt schneller lernt als der B - Junior. Trotzdem ist bei einem B - Junior, der Zug noch lange nicht abgefahren... da geht einiges. Kann nur empfehlen, nicht das Gefühl zu haben, dass man B . Junioren technisch oder koordinativ, nicht mehr helfen kann.


    TRPietro:
    MAche das seit ca. 5 JAhren so, und die Entwicklung der Spieler zeigt, dass dieser Weg der bessere ist, als der, den ich die 5 Jahre davor wählte, als ich technische FErtigkeiten (Passspiel/Dribbling/etc) als Hauptkriterium der Spielerauswahl heranzog.


    Koordination kann man auch in Techniktrainings einfügen. Abgesehen davon; Jede körperliche Handlung wird koordinativ ausgeführt. Ausser man hat koordinative Probleme. Dh. Sämtliche Technik - Trainings haben absolut immer ein Teil der Koordinativen Faktoren inbegriffen.


    Wie siehst Du die Wichtigkeit, des Verbesserungspotentials und der Verbesserungsschnelligkeit?
    Ich wollte eher davon von Euch hören, wie Ihr das so ansieht.


    Grüsse
    TRPietro