Beiträge von Fuppes

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    Ich würde mehr Spielzeit als wichtiger erachten. Wenn er beim schwächeren Verein Leistungsträger ist, ist das auch für die persönliche charakterliche Entwicklung sicher nicht verkehrt. Ob das Training wirklich so viel schlechter ist in dem Breitensportverein dass dies der springende Punkt ist kann ich nicht beurteilen.

    Zum Thema Spielzeit: Ich versuche dass alle mindestens eine komplette Halbzeit spielen. 75% hört sich ja toll an. Wäre in der D-Jugend bei 9 gegen 9 mit 60 Minuten Spielzeit pro mitgenommenen Spieler 45 minuten Spielzeit. bei 4 Wechselspielern geht das rein rechnerisch schon nicht auf. Bei 3 Wechselspielern müsste auch der Torwart komplett mitwechseln. Finde ich trotz der guten Absicht chaotisch...

    Was hat denn der Kollege geantwortet als du ihn zur Rede gestellt hast?

    Ich würde auch nicht generell Spielverlegungen ausschliessen. Wie gesagt, irgendwann brauchst du vielleicht selber mal was und wenn du immer blockierst geht dann auch kein anderer darauf ein.

    Anpfiff. A-Junioren-Niederrheinliga, Saison 2011/12. Der Platz: ein besserer Acker irgendwo in Kleve, einem 50.000-Einwohnerstädtchen in der tiefsten Provinz, direkt an der Grenze zu Holland. Die U19 des VfL Rhede ist heute zu Gast. Und mit ihr Robin Gosens. Seine Knie sind noch ein bisschen wackelig, allerdings nicht, weil er nervös ist. Vielmehr, weil er vor ein paar Stunden noch die letzte Runde in der Dorfdisko bestellt hat. Die Alkoholfahne riecht man auf mehrere Meter Abstand.

    "Wir sind nach zwei, drei Stündchen Schlaf mit 1,5 Promille aufgestanden, haben uns in den Bus gesetzt und sind zum Auswärtsspiel gefahren", erinnert sich Gosens bei DAZN. 11Freunde sagte er mal: "Es war eine der Nächte, in denen wir mehr oder weniger direkt aus dem "Blues" zum Treffpunkt gestolpert sind." Das Blues war eben jene Dorfdisko in Rhede, etwas weiter entfernt von der Grenze als Kleve, aber noch einmal deutlich kleiner. Und damals, mit 18, so etwas wie der Lebensmittelpunkt von Gosens und seinen Kumpels.


    hatte sich für mich nicht nach Leistungsfussball angehört :D



    Aber die besten Talente sind quasi alle schon früh bekannt und bei guten Teams (NLZ oder wenigstens ambitionierter Amateurverein) untergekommen. Da gibt es in der N11 schon lange keine Briegels oder Kloses mehr, abgesehen vlt von Spielern aus dem Saarland, wie Hector.

    Da muss ich kurz widersprechen. Robin Gosens ist glaube ich noch ein aktueller Fall der es sehr spät und ohne NLZ Erfahrung in die Nationalmannschaft geschafft hat. Sind aber tatsächlich spärliche Ausnahmen.....

    Ich denke auch dass das eine sehr individuelle Geschichte ist mit der Belastungsgrenze und auch nach Alter variiert. Solange das Kind und die Eltern nicht überehrgeizig sind und gewisse Warnsignale missachten sollte da nichts schiefgehen.

    Im Zweifelsfall ist immer mehr Bewegung gut als zu wenig.

    Aber ganz unkritisch darf man auch nicht sein.

    Ich hatte das in einem anderen Thread schon geschrieben, aber hier gerne nochmal. Aus medizinischer Sicht wird eine Überlastung des wachsenden Körpers durchaus auch kritisch gesehen. Eine Überbelastung kann sich auch deutlich später noch auswirken. Ab wann es genau eine Überbelastung ist jedoch nicht eindeutig definiert.


    Kinder sollten wöchentlich mindestens zwei Ruhetage einhalten und höchstens drei bis vier Stunden am Tag trainieren“, erklärte Thomas Tischer von der Universitätsmedizin Rostock anlässlich des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie in Berlin. Überlastungsschäden, auch durch zu einseitige Bewegungsabläufe, könnten junge Men­schen lebenslang körperlich beeinträchtigen.


    Sportarten wie Fußball, Schwimmen, Gymnastik und Leichtathletik können sich positiv auf die soziale und körperliche Entwicklung auswirken. Aber wenn Kinder zu hart trainieren, erhöht sich das Risiko für Verletzungen.

    Etwa die Hälfte aller sportbedingten Verletzungen bei Kindern ist der American Academy of Pediatrics (amerikanische Gesellschaft der Kinder- und Jugendärzte) zufolge auf Überbeanspruchung zurückzuführen. Diese Verletzungen treten auf, wenn der Körper eines Kindes den Anforderungen nicht gewachsen ist. Wenn junge Sportler beispielsweise jeden Tag stundenlang trainieren und jede Woche an mehreren Wettkämpfen oder Punktspielen teilnehmen, haben ihre Knochen, Muskeln und anderes Gewebe möglicherweise nicht genügend Zeit, sich zu erholen.


    Etwa die Hälfte aller Schäden durch Sport sind Folge von zu viel und zu intensivem Training.“ Rund 5,5 Prozent (gut 600.000 Fälle) der Schüler haben Schmittenbecher zufolge pro Jahr einen Unfall beim Sportunterricht.

    Ein ähnlich großer Anteil erleide zudem Unfälle beim Vereinssport- oder Freizeitsport. Obendrauf gebe es zahlreiche Beschwerden durch Überlastung. Eine Statistik gebe es nicht.

    Überlastung kann gerade für Kinder gefährlich sein, weil sie noch wachsen. Einseitigen und zu belastenden Sport halten auch Orthopäden daher für riskant. Das Skelett ist nicht ausgereift, die Knochen wachsen noch in Schüben.

    Gelenke und Sehnen müssen sich ebenfalls weiterentwickeln, sind anfällig für kleine Verletzungen. „Wenn ein Kind in einer aktuellen Wachstumsphase steckt, sollte man zeitweise auf die Bremse treten“, rät Schmittenbecher.


    Hier nur beispielhafte Artikel.


    Dabei würde ich die Belastung in einem Testspiel sowohl mental als auch physisch deutlich höher einschätzen wie im Training. Im Training gibt es immer kurze Regenerationsphasen und Pausen. Im Spiel ist der körperliche und mentale Einsatz deutlich höher.

    Ebenfalls WFV. Was noch nicht erwähnt wurde und meiner Meinung nach auch unsäglich bzw. sehr different gehandhabt wird ist die 4 Sekunden Regel. Beim ersten Turnier hat kein Schiedsrichter gezählt und es war OK. Beim zweiten Turnier hat der Schiri zum Teil schon zählen angefangen bevor überhaupt einer der Spieler den Ball zum Eckstoss bewegt hatte. Die Folge: unnötige Hektik und jede Menge Freistösse für die gegner... ich hab beim ersten Turnier auch niemand wahrgenommen, der so Zeit schinden wollte, deshalb finde ich die Regel bei strikter Auslegung übertrieben.

    Ich habe das gleiche Problem in der D-jugend. Mein Co und Ich sind ruhige Typen. Die wichtigen Sachen besprechen wir vor dem Spiel und in der Halbzeit. Während dem Spiel beschränken wir uns auf das Nötigste, da die Jungs lernen sollen selber Entscheidungen zu treffen. Beim letzten Spiel standen 5 Papas an der Seitenlinie die pausenlos coachen (darunter zwei, die selber Trainer im Verein sind und es besser wissen sollten). Das Traurige dabei ist dass in bestimmten Situationen zwei rufen "Geh" und die anderen zwei rufen "Pass". Völlige Verwirrung für die Jungs. Auf meine Bitte nur motivierend zu unterstützen und nicht zu coachen war 5 minuten Ruhe bevor es weitergeht. Letztens hat der Jugendleiter mir im Gespräch vermittelt dass sich mehrere Eltern beschweren dass wir zu wenig coachen.

    Vor Rückrunde steht also Elternabend an um unsere Sicht darzulegen. Gibt es denn offizielle DFB Statements die man da präsentieren könnte?

    Hab schon eine interessante Studie gefunden, die unsere Vorgehensweise unterstützt, aber was offizielles hab ich noch nicht gefunden.

    Ich habe die gleiche Konstellation (D-Jugend, 3 überdurchschnittliche Spieler, Breitensport) nur aus Sicht des Trainers.

    Ich schaue auch das jeder Spieler mindestens eine Halbzeit spielt, bei mir ist es aber auch so dass die 3 Spieler mehr Spielzeit bekommen und je nach Ergebnis auch durchspielen.

    Gründe sind zum Einen, dass die 3 Führungsspieler sind, die viel kommunizieren/motivieren, mit Leistung vorangehen und somit auch ohne Ball einen Mehrwert für das Team darstellen. Zum Anderen spielen sie auf den Schlüsselpositionen (IV, zentrales MF) und garantieren somit eine Stabilität, die meiner Meinung nach auch viel Druck von den Anderen Spielern nimmt. Dass die drei sich durch die Einsatzgarantie schlechter entwickeln sehe ich definitiv nicht.

    Ist es ungerecht den Anderen gegenüber? Im Training kann sich jeder zeigen und entwickeln und auch andere Spieler überholen. Im Training und Freundschaftsspielen werden Positionen rotiert und wer mich überzeugt kann dann auch den jeweiligen "Platzhirsch" verdrängen. Unser vorheriger AV spielt zB jetzt als Stammstürmer.

    Tue ich dem Spieler Nummer 11 oder 12 einen Gefallen wenn ich ihn unter Druck auf einer Kernposition einsetze in der er sich nicht wohlfühlt nur damit er statt 30 Minuten 35 Minuten spielt? Meiner Meinung nach eher nicht.


    Sind es Jahrgangsteams? Ist es eine Jahrgangsstaffel?

    Im WFV wird nicht mit Jahrgangsteams gespielt sondern in der aktuellen D mit den Jahrgängen 2012 und 2013, Wie man die dann aufteilt bleibt einem selbst überlassen (entweder nach Spielstärke oder Jahrgang).

    In München zB ist das anders und es gibt Jahrgangsligen. Fände ich persönlich auch besser, weil dann das Hin- und Hergeschiebe der stärkeren älteren Spieler komplett wegfällt und es der Entwicklung der Kinder gerechter wird. Bei uns in der D-Jugend ist körperlich zum Teil ein Riesenunterschied (im wahrsten Sinne des Wortes) zwischen einem Spieler mit Geburtsdatum Anfang 2012 und einem Spieler Ende 2013...

    Ich bin erwachsener Papatrainer. Habe bei allen sozialen Medien gar keinen Account und komme somit gar nicht in die Lage jemandem zu folgen :)

    Wenn die Möglichkeit wäre müsste man aber schauen nicht nur einem zu folgen sondern allen die sowas haben um nicht Neidgefühle aufkommen zu lassen. Dann lieber gar nicht...

    Welche Formation spielst du denn? Evtl. da mal umstellen?

    Oder mal Spieler auf anderen Positionen testen? Gerade die Schlüsselpositionen (IV, Zentrum, Sturm) sind meiner Meinung nach entscheidend...

    Ich finde das Programm mit 6x Training und 2 Spielen für das Alter zu viel. Zum einen aus medizinischer Sicht, da das auf Dauer in meinen Augen eine Überbelastung des wachsenden Skeletts darstellt (anbei ausgewählte Statements der Fachgruppen)


    „Kinder sollten wöchentlich mindestens zwei Ruhetage einhalten und höchstens drei bis vier Stunden am Tag trainieren“, erklärte Thomas Tischer von der Universitätsmedizin Rostock anlässlich des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie in Berlin. Überlastungsschäden, auch durch zu einseitige Bewegungsabläufe, könnten junge Men­schen lebenslang körperlich beeinträchtigen.


    "Etwa die Hälfte aller sportbedingten Verletzungen bei Kindern ist der American Academy of Pediatrics (amerikanische Gesellschaft der Kinder- und Jugendärzte) zufolge auf Überbeanspruchung zurückzuführen. Diese Verletzungen treten auf, wenn der Körper eines Kindes den Anforderungen nicht gewachsen ist. Wenn junge Sportler beispielsweise jeden Tag stundenlang trainieren und jede Woche an mehreren Wettkämpfen oder Punktspielen teilnehmen, haben ihre Knochen, Muskeln und anderes Gewebe möglicherweise nicht genügend Zeit, sich zu erholen"


    Man könnte hier sicherlich noch einige weitere Quellen zitieren!


    Zum Anderen darf man nicht vergessen dass die enorme Belastung zwar jetzt gewünscht ist vom Kind aber auf Dauer in dieser Frequenz sicherlich auch psychisch eine Abnutzung zu Folge haben wird. Wenn Ich Jahre wirklich jeden Tag nur Fussball atme steigt denke ich das Risiko irgendwann mal zu viel davon zu bekommen- natürlich je früher und extremer man damit anfängt.


    Mich würde auch nachdenklich stimmen wenn Jungs in dem Alter freiwillig auf Freundesevents verzichten (Einladung zum Geburtstag werden abgesagt) um lieber zu trainieren. Denn die tollen Fussballfreunde werden früher oder später zu Konkurrenten. Die "richtigen" Freunde werden Ihren Teil dabei denken und vielleicht nicht ganz so lang erhalten bleiben....


    Eigentlich ging es ja in der Reform auch darum die schwächeren Kinder besser zu entwickeln. Wenn das so läuft wie beschrieben würde die Reform ja komplett ins Leere laufen. Haben andere ähnliches beobachtet?

    Bei uns im Verein kam ich letztes Jahr auch in die gleiche Situation. Ich hätte damals im ersten Jahr D-Jugend gerne mit meinem erfolgreichen Jungjahrgang als D2 weitergemacht um die Jungs zusammenzuhalten. Die Jugendleitung hat dann aber entschieden dass die besten 12 in der D1 spielen und der Rest D2. Es sind dann entsprechend die besten 4 Spieler des Jungjahrgangs hochgegangen (auch als Anreiz weil man sie im Verein halten wollte).

    Ich war dementsprechend erst skeptisch da ich meine Besten abgeben musste, muss aber nach dem Jahr schon sagen dass es die beste Lösung ist. Auch wenn es für die D2 frustrierend laufen kann weil man alle integrieren muss, ist es für Vereinsseite das Beste wenn alle entsprechend Ihrem Können gefördert werden und dann auch auf dem Niveau spielen. Die Hochgezogenen aus dem Jungjahrgang wären in der D2 unterfordert gewesen. Die D1 ist aufgestiegen in die Leistungsklasse. Die D2 ist trotzdem noch Meister geworden.

    Komplett ging der Plan auch nicht auf, leider sind 2 Hochgezogene aus dem Jungjahrgang nach der Saison zum größeren Stadtverein gewechselt.

    Diese Saison hab ich den Luxus vom jüngeren Jahrgang die Besten in die D1 zu bekommen. Jetzt spielen wir um einen weiteren Aufstieg auf Bezirksebene. Mit Jahrgangstrennung hätte das nicht funktioniert.

    Es gibt ja interessanterweise auch offizielle Empfehlungen vom DFB wie man handeln sollte, folgend die Empfehlungen für den am Spieler interessierten Verein (https://www.dfb.de/trainer/art…m-nachwuchsbereich-306/):

    • Reflektieren Sie, ob ein Wechsel in Ihr Team für den Spieler wirklich ein sinnvoller Schritt ist!
    • Informieren Sie den Jugendleiter des betreffenden Vereins vorab davon, dass Sie mit dem Spieler gerne in Verbindung treten möchten.
    • Geben Sie dem Verein die Gelegenheit, den Spieler hiervon zuerst zu informieren!
    • Kontaktieren Sie die Eltern des Spielers und teilen Sie ihnen Ihr Interesse mit! Akzeptieren Sie ein klares 'Nein'! Bei Interesse der Eltern, laden Sie den Spieler gegebenenfalls zu einem Probetraining ein! Vergessen Sie hierbei aber niemals, den Eltern mitzuteilen, dass sie hierfür eine unterschriebene schriftliche Genehmigung des abgebenden Vereins benötigen! Lassen Sie den Spieler ohne eine solche Genehmigung auf keinen Fall mittrainieren!
    • Erzielen Sie Einigkeit über einen Vereinswechsel, so besprechen Sie mit den Eltern die weiteren Schritte! Unterstützen Sie unbedingt, dass der Spieler die Saison in seinem bisherigen Verein sauber zu Ende spielt!
    • Unterstützen Sie die Familie bei den Wechselformalitäten!

    Hier ist die Kontaktaufnahme zum Jugendleiter des abgebenden Vereins sowie die schriftliche Genehmigung des Probetrainings explizit erwähnt!

    Die Frage ist natürlich wie stark du dich noch sportlich belasten willst. Das Kreuzband dient zur Stabilisierung des Kniegelenks. Im Prinzip gibt es zwei Optionen:

    - erneute OP: ich weiß nicht von wo der erste Kreuzbandersatz entnommen wurde, normalerweise wird aber kein Muskelbündel entnommen sondern Teil einer Muskelsehne (Sehne = Endstrecke des Muskels). Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten und die erste OP heisst nicht dass kein adäquates Ersatzmaterial für eine 2. OP vorhanden ist. Vorteil ist dass das Knie danach wieder stabil ist und einer sportlichen Belastung nichts im Wege steht. Nachteil ist, dass eine erneute Op mit allen verbundenen Risiken und Mühen (mögliche OP- Komplikationen, Reha...) nötig ist.

    - keine OP: man kann durchaus auch ohne Kreuzband leben und auch Sport machen. Wichtig wäre durch massiven Aufbau der Oberschenkelmuskulatur für mehr Stabilität zu sorgen. Bei bleibender Instabilität steigt sonst die Belastung für die übrigen Strukturen im Kniegelenk (Knorpel, Meniskus) mit einem deutlich vermehrtem Verschleiß und Gefahr für eine frühere Arthrose.


    Fazit: Ich hatte schon mit 16 meinen zweiten Kreuzbandersatz. Seitdem beschwerdefrei und immer noch mit stabilem Knie in der AH tätig.

    Ich würde, weil du ja doch eine deutliche Instabilität auch schon bei kurzer Belastung mit Beschwerden schilderst eher zu einer OP raten. Die sollte aber natürlich bei einem entsprechenden Spezialisten durchgeführt werden.

    no bounce challenge. ball muss ins leere Tor geschossen werden ohne dass er vor der Torlinie aufkommt. Abstand zum Tor immer größer werden lassen

    Wir sind ein Dorfverein am Rande einer Kleinstadt. Tolle Jugendarbeit (fast alle Jugenden mit Jungs und Mädels im Spielbetrieb). Der Stadtverein macht eine bescheidene Jugendarbeit und kauft sich ab der D-Jugend die besten Spieler der gesamten Umgebung zusammen. U.a. landet fast jedes Jahr der komplette Jahrgang des Stützpunktes im Stadtverein weil die Jungs dort aktiv gescoutet werden. In der D-Jugend spielen die auch nur eine Liga über uns. Jetzt wechseln meine beiden besten Spieler dorthin, die ich schon seit den Bambinis kenne und schätze. Das tut weh! Statt selber den Aufstieg zu planen heißt es jetzt erstmal schauen wie die Lücken gefüllt werden.....

    Wenn die E1 auf Leistung spielt ist das ja in Ordnung. Bei den Mannschaften darunter sollte es aber darum gehen die Spieler weiter zu entwickeln und das können sie nur mit adäquater Spielzeit.

    Leistungsfussball in der E-Jugend existiert nicht (oder sollte nicht existieren). Auch da geht es um Entwicklung.

    Mit Leistung meinte ich das die spielstärksten Spieler des Jahrgangs in die E1 eingeteilt werden. Das schliesst eine Entwicklung nicht aus.