Beiträge von Wald und Wiese

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    Das ist tatsächlich alles mehr als nur unerklärlich. In der Konsequenz richtig, auch wenn es bitter ist zu gehen nach all dem was man aufgebaut hat.


    So wie ich es immer mitgelesen habe, hast du aber nicht nur dem Verein geholfen, sondern unzähligen Spielern dabei geholfen sich zu entwickeln und die Liebe zum Fußball zu behalten. Ich denke darauf kann und darf man stolz sein, egal was am Ende passiert! Hoffe du kommst nach dem Theater etwas zur Ruhe und findest einen Ort an dem du dich wohl fühlst und die Wertschätzung spürbar ist.

    In der E Jugend finde ich die Grundprinzipien des Absicherns wichtig. Das hat automatisch verschieben zur Folge, da ich mit einer zweier Abwehrkette arbeite.


    In der D Jugend geht es dann darum eine ganz andere Breite abzudecken. Es wird also erst dann so wirklich wichtig.


    Mit dem "einander helfen" und absichern ist es für mich in der E Jugend getan.

    Positiv bei einer Trennung nach Leistung für die Kinder der 2. Mannschaft:


    Die Kinder landen in einer entsprechenden Staffel, bei der sie mit ihren Fähigkeiten gegen ihre Gegner mithalten können.

    Die Kinder übernehmen selbst Verantwortung und kommen auf Spielzeit.

    Die Kinder sind öfter am Ball und lernen dazu, anstatt sich hinter stärkeren Kindern zu verstecken.


    Nachteil:

    Wenn die schwache Mannschaft zu schwach ist, geht sie unter. Da muss man aufpassen, dass sie in der schwächsten Staffel einigermaßen mithalten kann.

    Ich benutze die Einweg knick pads, da mir Eiswasser zu jedem Spiel und Training mitzunehmen einfach zu umständlich ist.

    Beigebracht wurde mir auch kein Eis zu nehmen, sondern ein Schwamm in Eiswasser. Kühlen ja, erfrieren nein. Die Einwegdinger sind nicht so kalt wie Eis und für mich sowohl vom Nutzen als auch vom praktischen her ideal. Für ca. 2 Euro das Stück jetzt auch nichts, was Unmengen kostet. Oft brauch ich sie nicht.

    So wie ich es sehe, hat der B1 Kader 20 bis 22 Spieler zur Verfügung.


    Die B2 möchte keine Unterstützung haben und möchte lieber ihr eigenes Ding durchziehen. Eine Mannschaft die von sich aus auf dem 4. Platz in der Kreisklasse spielt ist meiner Meinung besser dort aufgehoben als sich über ein oder zwei Leistungsträger eine Klasse drüber über Wasser zu halten. Wenn die Trainer damit zufrieden sind, dann ist es so. Ich für meinen Teil mag es nicht, Spieler "aufgedrückt" zu bekommen. Man hilft sich aus, wenn man Hilfe braucht oder tauscht sich aus wenn man das Gefühl hat, dass einer besser in die andere Mannschaft passt. Wenn aber zu mir einer kommt und sagt "ich hab Spieler, die brauchen Spielzeit", würde ich ihm sagen, dass er ihm gerne Spielzeit in seiner Mannschaft geben kann. Wenn ein Spieler aufhört, weil er nicht genug Spielzeit bekommen hat, dann ist es meistens die Spielzeit die er in seiner Mannschaft nicht bekommen hat. Ich will nichts unterstellen, aber ich lese raus dass es dir wichtig ist die Mannschaft in der Gruppenliga zu halten. Evtl. ging das auf Kosten der Spielzeit für einzelne Spieler deiner Mannschaft?


    Man kann auch mit zehn bis vierzehn Spielern ein hochwertiges Training anbieten, auch wenn es nicht das 11 gegen 11 am Ende beinhaltet. Wenn die Trainer der anderen Mannschaft keine Lust haben als Sparring partner zu dienen, dann macht man eben sein eigenes Ding.

    Unter der Hand zu sagen "komm mal bei uns in der B1 vorbei, du hast das Potential für mehr"... da würde ich als Trainer der anderen Mannschaft definitiv keine Lust auf Zusammenarbeit in irgendeiner Form haben wollen.


    Muss hier zustimmen. Das wichtigste sind die Prinzipien rausrücken, einrücken, absichern, verschieben, Raumorientierung. Wenn die Spieler das beherrschen und wissen, wo sie nach einem Ballverlust hinrennen müssen und wie sie sich gegenseitig helfen können, ist schon viel gewonnen. Meiner Meinung nach ist das in einer Viererkette am einfachsten umzusetzen. Man kann eine Viererkette auch sehr defensiv interpretieren, die AV bei den eigenen Angriffen nicht ganz so weit vorrücken lassen, damit der Weg zurück nicht so weit ist, usw.

    Vielleicht ist der Begriff "Härte" etwas irreführend. Der TE hat ja erläutert, dass bei manchen Kindern der Ball nach ein paar Metern liegen bleibt und ich glaube es ging ihm darum, Möglichkeiten zu finden dass der Schuss so hart ist, dass er aus ein paar Metern Entfernung bis zum Tor überhaupt ankommt und nicht auf halbem Weg liegen bleibt :)


    Ich glaube nicht, dass es ihm darum ging die Netze zu zerschießen.

    Finde es schade, dass dabei so eine Grundsatzdiskussion ausbricht über den Sinn und Unsinn. Der TE hat ausdrücklich gefragt, wie man die Schusskraft verbessern kann. Nicht, ob das Sinn macht oder nicht.

    Dass der Grenzertrag in anderen Bereichen höher liegt ist denke ich klar.

    Dass Kinder die jeden Tag im Garten spielen besser sind denke ich auch.

    Dass es nicht jedem Trainer eine Priorität ist, geschenkt.


    Beispiele, welche Übungen spielerisch geeignet sind und eine Diskussion wieviel Korrektur ein Kind überhaupt aufnehmen kann, würden bestimmt mehr weiterhelfen als Ideologie. Es hat doch nichts damit zu tun bambini als NLZ Spieler zu betrachten wenn man einem sechsjährigen beibringen möchte auf seinem Niveau etwas besser zu schießen? Ein einfaches "schau mal, so kannst du es NOCH besser machen" oder eine Spiel, dass dribbeln und schießen kombiniert? Ist das denn so schlimm?

    Es ging mir jetzt nicht um die Detailanalyse, aber man kann Kindern zum Beispiel erklären, dass es wie im Golf ist. Wenn man weit ausholt und durchschwingt mit dem Schläger kommt man unfassbar weit mit dem Ball. Wenn man nicht ausholt und nicht durchschwingt, dann rollt der Ball ein paar Zentimeter und bleibt liegen. Und so ist das mit unserem Bein auch. Manche werden dann versuchen weiter auszuholen, andere nicht. Aber wenigstens wissen sie, dass es hilft. Oder man "übt" ohne Ball indem man die Beine durchschwingt und die gegenüberliegende Hand tritt, macht gewisse Sprungübungen auf einem Bein und übt das Gleichgewicht etc etc. Die Coerverübung "Ball vor und zurückrohlen" von Sohle zu Fußspitze und zurück hilft den Kindern, die Fußposition für den Vollspannschuss zu verinnerlichen, ohne dass sie überhaupt schießen müssen.


    Motivationsübungen "wer kann am weitesten schießen" oder so ein Geschwindigkeitsmessgerät ausleihen können anspornen, wenn man das will. Oder eben das klassische "AUA-Ball". Der Trainer läuft über den Platz und die Kinder versuchen ihn abzuschießen, holen ihren Ball wieder, dribbeln richtung Trainer, und versuchen das wieder.


    Schusskraft und Schusstechnik bedingen einander. Deswegen kann man das auch meiner Meinung nach nicht in der Diskussion voneinander trennen, wenn man früh anfangen möchte.

    Puh beim Schuss gibt es so viele Dinge, auf die man gleichzeitig achten muss:

    Ausholbewegung Schwungbein

    Durchschwingen Schwungbein

    Platzierung Standbein

    Abknicken des Fußes für den Spannschuss

    Schwungbewegung der Arme


    Und dann kommt das Tempo dazu. In der U8 habe ich bei Schussübungen immer getrennt einen Punkt für alle angesprochen und dann gezielt die einzelnen Dinge die noch nicht geklappt haben bei einzelnen, um zu zeigen wie der Schuss "noch besser" wird. Nach meiner Erfahrung ist das Durchschwingen das größte Problem, Viele Kinder lassen das Bein nicht durchschwingen und bremsen die Schwungbewegung ab, noch bevor sie den Ball treffen.

    Man kann mit 1 gegen 1 und auch mit leichten 2 gegen 1 Übungen (dribbel ich oder spiel ich ab?) Möglichkeiten aufzeigen, in den Spielen wird es aber dennoch nicht immer sofort umgesetzt werden. Man kann in Abschlussspielen zusätzlich die Provokationsregel "Mindestens zwei Ballkontakte" einführen.


    Dennoch: Nicht alle Kinder im F Jugend Alter können Geschwindigkeiten und Entfernungen korrekt einschätzen und Ballwegschlagen führt in der Regel nicht zum Gegentor. Oft hat man dann auch noch Eltern, die "gut geklärt" reinrufen und gemeckert wird, wenn Kinder versuchen sich durchzudribbeln. Vielleicht entspannt sich das ja etwas mit den neuen Spielformen.

    Wie es andere schon geschrieben haben, "Wir wollen den Ball haben und behalten" und "jeder darf Fehler machen" sind gute Prinzipien. Wenn man den Ball weghaut, ist er bestimmt weg. Wenn man passt oder dribbelt, hat man die Chance ihn in der Mannschaft zu behalten. Erhöht aber AUCH die Chancen, jede Menge Gegentore nach Dribbelaktionen direkt vorm eigenen Tor zu bekommen. Und damit umzugehen ist finde ich auch nicht immer ganz einfach.

    Im Hoffenheimbuch steht: Der Köder muss den Fisch schmecken und nicht dem Angler. Deshalb picke ich mir aus beiden Plattformen das Beste raus und verpacke das zu nen coolen Training.


    Ist meiner Meinung nach der springende Punkt. Eine Blaupause gibt es meiner Meinung nach nicht und jede Mannschaft bzw. jeder Spieler lernt anders. Manche Kinder wollen einen Trick erst perfekt beherrschen, bevor sie überhaupt auf die Idee kommen ihn spielnah einzusetzen, andere stürmen gleich drauf los und denken sich nichts dabei.

    Bei mir ist es sogar Wochen- und Tagesformabhängig. Wenn ich Montags ein Training habe, weiss ich dass ich kaum Zeit zum erklären habe, deswegen gehe ich vermehrt in die Spielformen. An anderen Tagen wird aber jede Zweikampfsituation von allen beteiligten dauerhaft als ungerecht gesehen und es wird in den Spielformen eigentlich nur gestritten. Dann wechsel ich lieber still und heimlich zu Übungen ohne Körperkontakt, so dass es passt.


    MLS bin ich dankbar dafür, wie sie Techniken erklären und wie gezeigt wird, wie diese vermittelt werden kann. Für viele Erklärungen reicht weder meine eigene Technik noch die Konzentrationszeitspanne im Training. Und ich denke, dass ich damit nicht alleine stehe. Ich konnte mir einige Impulse daraus ziehen, und kleine Tricks wie "stell die Tore beim Trainingsaufbau nebeneinander und nicht gegenüber" sind Dinge, die ich gerne mal anwende :)


    Eine technische Grundausbildung finde im Fußball genausowichtig wie im Musikorchester. Deswegen, wenn die Kinder die nötige Konzentration haben und man es gut vermitteln kann, bin ich ein riesen Fan davon. Meine Truppe ist etwas chaotischer und deswegen sind es bei mir eher verstreute Impulse und Anregungen und viele kleinere Spielformen, 1 gegen 1 Übungen etc.

    So oder so eine nette Sache

    Vielleicht sind wir komisch aber bei uns sind solche Sachen recht fix sang und klanglos in irgendeiner Kiste verschwunden. Autogrammkarten, Bilderheftchen, Urkunden...


    Aber von Fahrten, Ausflüge etc, wissen sie noch vieles.

    ist beides richtig, ging mir nicht anders. Das eingerahmte Foto aus meiner eigenen E-Jugend Zeit habe ich dennoch bis heute aufgehoben! Mir ist aber auch klar, dass sich die Zeiten geändert haben.

    Ist doch schön, wenn man den Kindern eine Erinnerung mitgeben möchte, wenn man viel Zeit zusammen verbracht hat und eine kleine Rolle in ihrem Leben ausgefüllt hat. Fotos sind eine idee, individualisierte Fifa Karten (die waren aber dann doch eher recht teuer, aber vielleicht kann man die auch selbst machen?), Kleine Pokale mit gravuren wie Passweltmeister, Abwehrchef etc. vermutlich eher was für die F Jugend.


    So oder so eine nette Sache :)

    Muss sagen, dass diese Saison bisher eine aus meiner Sicht großartige war. In der E Jugend bisher kein Spiel mit mehr als zwei Toren gewonnen oder verloren, alles auf Augenhöhe, faire Gegner, faire Trainer, gute Klasseneinteilung. War eigentlich in jedem Spiel bis zur letzten Minute spannend. So könnte es weitergehen!

    Sorry aber langsam wird’s komisch. Schule und Sport haben nichts miteinander zu tun. In der Schule geht es nicht darum, wer der Beste ist. Da geht es darum einen gewissen Standard in der Bildung zu erreichen, der mittels Noten abgebildet wird. Es wird kein Wettbewerb ausgetragen.


    Beim Sport geht es darum wer der Beste, Schnellste, Stärkste whatever ist. Das ist nicht miteinander zu vergleichen.


    Und braucht Busemann regelmäßige Wettbewerbe? Ja unbedingt. Denn darüber wird abgebildet, wie sich seine Konkurrenten trainingsmäßg entwickelt haben. Es werden eben nicht alle gleichmäßig besser. Haben die in den letzten 14 Tagen aufgeholt? Habe ich mich verbessert?


    Was ist denn dann Schulsport? :S

    Die Münchner Fußballschule geht denke ich eher vom Grundgedanken her in Richtung Coerver: Erst die Ballbeherrschung und dann nach und nach das ganze in Spielformen einsetzen.


    Der Grundgedanke der neuen Spielformen ist ja ein ganz anderer und setzt die Spielintelligenz und Entscheidungsfindung in den Vordergrund.


    Ich finde es gut hin und wieder Impulse zu setzen, mal nen Trick einzustreuen usw., aber am Ende ist meine Mannschaft auch schnell gelangweilt Ronaldo Chops an Slalomstangen zu üben. Und wenn ich eins nicht brauchen kann auf dem Trainingsplatz, dann Langeweile.

    Ist immer schwer zu sagen. Manchmal passt die Begründung nicht so ganz, warum man aufhört und warum man woanders wieder anfängt. Wenn man sich im Guten trennt, weil man zum Beispiel "nicht genug Zeit" hat eine Trainerposition auszufüllen und dann Wochen später woanders anheuert, dann hat das zum Beispiel ein Geschmäckle.


    Ich gehöre zu denen, die prinzipiell immer für eine Saison zusagen, allein schon wegen der Planungssicherheit. Wenn etwas vorfällt und ich den Posten deswegen aufgebe, dann wäre es etwas so schwer wiegendes, dass ich 4 Wochen später nicht bei einem anderen Verein anheuern könnte.

    Deswegen find ich es schwierig zu sagen, ob das Verhalten des Gegners daneben ist oder der Frust verständlich. Am Ende bleibt dir nichts anderes übrig als drüber zu stehen, wenn du mit deiner Entscheidung im Reinen bist.