Beiträge von Wald und Wiese

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    Und wie viele spielen jetzt -abgesehen von den Trainerkindern- öfter als Dein Sohn? Ich verstehe das Problem nicht. Dein Sohn ist motiviert, wird öfters nominiert... so what??

    es gibt Menschen, die nicht nur auf ihr eigenes Kind schauen und einer Selektion von besser und schlechter bei 6 Jährigen nicht gut finden. Dass sie diese Werte ihren Kindern gegenüber nicht vorleben wollen, finde ich nachvollziehbar.

    Die Motivation dahinter ist ja nicht schlecht: Der Trainer möchte den Kindern mehr beibringen. Daher kommt zum zweiten Training nur die Hälfte der Kinder. Grundsätzlich m.E. auch völlig ok und dem Trainer anzurechnen, dass er weiter private Zeit opfert.

    Der Frust kommt daher, dass nicht alle Kinder von diesem zusätzlichen Training gleich profitieren, sondern eben die Trainerkinder und die besseren deutlich mehr.

    Ich denke das ist der springende Punkt. Wenn es planbar ist (Alle 14 Tage die eine hälfte, alle 14 Tage die anderen, meinetwegen die Trainerkinder immer), dann kann man sich drauf einrichten. Wenn ich nicht weiss, ob ich einen Termin habe oder nicht und jede Woche auf eine Nominierung warten muss, aber trotzdem jede Woche den Termin freihalten soll wäre ich als Elternteil genervt.

    Eine Nominierung nach dem Leistungsprinzip oder "wer sich am meisten anstrengt" fände ich bei Bambini Kindern furchtbar. Das ist vielleicht nicht unbedingt so, aber wenn es nicht transparent kommuniziert wird, kommt man als Elternteil auf solche Ideen.


    Der Königsweg wäre denke ich einfach Planbarkeit mit reinzubringen. Aber wenn sich das Trainerteam dabei gedacht hat Ehrgeiz zu entfachen, dann passt es auch nicht zu meinen Vorstellungen von Kinderfußball und Motivation, es ist eher eine sehr frühe Selektion


    Ein paar Gedanken dazu:


    - Generell würde ich einfach das Gespräch mit den Trainern suchen und sie darauf ansprechen. Das dürfte mehr bringen als hier nach Ratschlägen zu suchen, wo man nur eine Seite hört.


    Aber hier werden doch mehrere Seiten beleuchtet? Ist es nicht sinnig, sich Gedanken zu machen im Sinne von "stelle ich mich an?" bevor ich mit den Trainern spreche?


    - Da ich selber Vater-Trainer bin und meine beiden Kollegen ebenso, kann ich zumindest sagen, was mich bewegen würde. Wenn ich Training anbiete, dann ist für mich klar, dass da mein Sohn dabei ist. Denn auch das ist Zeit, die ich mit meinem Kind verbringe. Wer sich daran stört, darf gerne selber eine Lizenz erlangen und Training anbieten.


    Das finde ich wichtig. Es gibt auch nicht nur den Vater Trainer, der Zeit mit seinem Kind verbringen möchte, sondern oft auch eine Mutter die sich freut wenn Papa und Sohn beim Training sind und dann mal ne Stunde oder zwei Zeit für sich hat. Ich finde, dass man das den trainierenden Eltern zugestehen sollte. Es hat auch Nachteile Trainerkind zu sein: Man ist immer früher da als andere, muss warten bis alles abgebaut, steht gelangweilt in der Ecke wenn der Trainer mit den Eltern über deren Entwicklung etc. spricht. Deswegen: Dass die Trainerkinder immer dabei sind, finde ich nur fair.



    - Weiterhin stellt sich mir die Frage, ob tatsächlich die betroffenen Kinder gefrustet sind, oder ob es eher die Eltern sind. Letztendlich ist es ja so: es gibt Kinder, die brennen für Fußball und spielen jede freie Minute. Und es gibt Kinder, die kommen zum Training und machen sonst nix mit dem Ball. Für letztere würde ich auch kein Zusatztraining anbieten.

    Ich kann mir schon vorstellen, dass beide gefrustet sind. Die Enttäuschung ist immer riesig wenn ein Training ausfällt oder ein Spiel nicht stattfindet und es wird ständig gefragt nach "Wann ist das nächste Mal wieder Fußball". "Du bist nicht nominiert" ist nochmal eine andere Hausnummer. DIe Threaderstellerin hat ja auch ausdrücklich erwähnt dass ihr Kind öfter nominiert wird als nicht, das Prinzip aber dennoch nicht gut findet. Da würde ich nicht davon ausgehen, dass es sich um ein Kind handelt dass man gegen seinen Willen zum Fußball fährt :)



    Ein Lösungsvorschlag wäre, dass man das Zusatztraining aufteilt. Eine hälfte trainiert, die andere Hälfte hat freies Spiel, im 14 tägigen Rythmus. Hier können sich auch nicht Fußballversierte Eltern als Aufsichtsperson einbringen. Man muss ja nur immer mal wieder Mannschaften einteilen und im Zweifel entscheiden wer den Ball eindribbeln darf. Wenn das Trainerteam allerdings nominiert, damit sich die Kinder im Training mehr anstrengen, würde das vermutlich nicht ihren Vorstellungen entsprechen.

    Hat ja noch alles etwas Zeit.

    Man kann eine F3 melden, die noch nicht am Spielbetrieb teilnimmt und dann im Frühjahr immer noch entscheiden wie es weitergehen soll. Nächste Saison, wenn die 2016er weg sind, siehst du ja wie es auf den Spielfesten aussieht. Wenn sie immer und überall alles gewinnen, ist es ne Überlegung wert.

    Wieso nicht auf die Kette bekommen? Es kann doch auch eine bewusste Entscheidung sein, dass man das nicht möchte.


    Ich möchte nicht, dass die Mannschaft, die ich unterstütze, in einer Mercedes Benz oder Shell Bundesliga spielt.

    Charles De Goal es gibt aber die Kehrseite der Medaille in höheren Ligen, da werden Jungs einfach aussortiert zum Ende der Saison. Es gibt Tendenzen das man nicht übernommen wird aber die Trainer lassen die Jungs auch bis zur letzten Minute im Ungewissen, da sie selber erst gucken wollen wer bleibt oder geht und dann ohne Vorahnung (Ende Mai bis Mitte Juni) ist der Junge nicht mehr Teil der neuen Mannschaft. Das sehe ich gerade bei der Mannschaft meines Sohnes der in der höchsten Landesklasse kickt. Die Jungs sind so geknickt das kann man sich garnicht vorstellen und jetzt müssen die schauen, daß sie zur neuen Saison noch eine halbwegs vernünftige Mannschaft/Trainer finden. Auf Kreisklasse haben die kein Bock.

    Aber das ist ja hier überhaupt nicht der Fall.

    Wir haben einen Trainer, der seine Mannschaft über Jahre begleitet und ausgebildet hat und anstatt nach einem gemeinsam erreichten Erfolg zusammen den Aufstieg in Angriff zu nehmen, schwärmen die Spieler aus um woanders hinzugehen (hinterm Rücken).

    Ich wäre auch einfach nur enttäuscht.

    Ich glaube, ich habe mich nicht klar genug ausgedrückt.

    Kondition ist ein Baustein, der drin vorkommen sollte, aber nicht losgelöst von anderem. Wenn man die Frage "bewegen sich die Kinder heute genug" mit JA beantworten kann, ist der Baustein Kondition für mich abgehakt.

    Regelmäßig z.B.: Koordination, Kondition, Spielintelligenz, Ballbehandlung, 1 gegen 1, 2 gegen 1, abkappen, passen, Ball an- und Mitnahme


    Impuls Einheiten z.B.: Bestimmte Fintentechniken, Flugbälle, Ball an- und Mitnahme aus der Luft, Dropkicks, etc...

    Hmm, wie trainiert Ihr Koordination, Kondition, Flugbälle bei einer F/E Jugend? Wie oft kommen DropKicks bei Spielen, Festivals bei F&E Jugenden vor? BAM von hohen und halbhohen Bällen ist natürlich wichtig, allerdings ist das flache Spiel entwicklungsgerechter?

    deswegen nannte ich es Impulseinheiten. Man zeigt ihnen etwas, was sie dann entweder toll finden und Zuhause 100 mal probieren oder eben nicht. Ich streu das relativ selten ein, einfach nur um zu zeigen was möglich ist, Anreize setzen dass sie Zuhause noch mehr ausprobieren.


    Kondition in Spielformen

    Koordination fängt schon beim Ball hochwerfen, klatschen, fangen an.


    Alles nichts weltbewegendes.

    Ich habe (F Jugend) einige Bausteine gehabt, die ich immer ins Training eingebaut habe und ein paar "Impuls" Einheiten.


    Regelmäßig z.B.: Koordination, Kondition, Spielintelligenz, Ballbehandlung, 1 gegen 1, 2 gegen 1, abkappen, passen, Ball an- und Mitnahme


    Impuls Einheiten z.B.: Bestimmte Fintentechniken, Flugbälle, Ball an- und Mitnahme aus der Luft, Dropkicks, etc...


    Ich hatte keinen festen Jahresplan und auch keinen Vorbereitungsplan, sondern versucht die wichtigen Bausteine immer wieder mit einzubringen und zwischendurch mal "etwas neues" einzustreuen. Dinge die ein F Jugend Spieler nicht können muss, aber wenn sie es toll finden üben sie zuhause daran weiter.


    Was andere Trainer gemacht haben und was ich ganz gut finde ist in der Vorbereitung vom 1 gegen 1, 2 gegen 1, 3 gegen 1, 3 gegen 2, 3 gegen 3, 5 gegen 5 bis hin zum 7 gegen 7 langsam steigern. Dann sieht man in jedem Schritt, was an Arbeit vor einem liegt und kann darauf aufbauen und hat einen Überblick darüber, was gut klappt und wo noch Optimierungsbedarf ist.

    Profil Kinder, Jugend oder Erwachsene? Für welche Altersklasse ist deine Lehrprobe geplant?


    Ein Durchgangstor kann ein Dribbel oder ein Passtor im Spielfeld sein. Über die Anzahl der Tore und der Positionierung kannst du es einfacher oder schwieriger machen. Das Ziel der Übung wird Übersicht und Räume finden sein? Durch ein Tor durchdribbeln: ein Punkt. Durch ein Tor durchpassen zu einem Mitspieler: zwei Punkte wäre ein einfaches Beispiel.


    Wenn die Übung im Kontext Dribblings für die Trainingeinheit steht, ist passen der falsche Anreiz und umgekehrt

    Es ist ein normaler Vorgang, wenn


    von anfang an kommuniziert wird, dass nach Leistung getrennt wird.

    Die Jugendleitung zumindest involviert ist

    Man die Eltern bei dem Prozess ein Stück weit mit nimmt

    an eine Anschlussregelung gedacht ist.


    Es ist für mich ein nicht zufriedenstellender Vorgang wenn

    überhaupt nicht kommuniziert wird was passiert

    Eltern vor vollendete Tatsachen gestellt werden

    Keine Anschlussregelung vorhanden ist

    eine Gruppe ohne Trainer da steht, wenn eine "talentierte" Gruppe einen Betreuungsschlüssel von nahezu 2:1 hat.


    Klar kann man sagen: Ich mach das nur für meinen Sohn und such mir die Kinder für seine Mannschaft aus. Aber ich finde schon, dass zuerst Trainer für BEIDE Mannschaften vorhanden sein sollte und man dann gemeinsam die Mannschaften aufteilt anstatt die Störenfriede, unzuverlässigen, nicht so weit entwickelten in eine "Trainingsgruppe 2" ohne Trainer auszugliedern und sich dann zu wundern, dass keiner den Job machen will. Gerade wenn ich Papatrainer wäre, nehme ich doch die Jugendleitung mit ins Boot, damit es nicht später von anderen heißt ich würde nur mein Kind + seine Freunde trainieren wollen und andere wären mir egal z.B.

    Dabei auch mal ein ähnliches Beispiel. Wir hatten eine F-Jugend in der Saisonpause getrennt und die schwächeren kamen in eine neue Mannschaft ohne Trainer. Wir Papa-Trainer hatten die stärkeren Jungs und wollten nur noch 10 und nicht mehr 20 Jungs trainieren (damals noch mit Spielen 7:7).

    Da fanden es auch einige Eltern ungerecht, aber selbst Trainer werden wollten sie auch nicht.


    Aber man kann doch nicht einfach sagen "wir machen jetzt eine Spitzenmannschaft mit den Papasöhnen und nach uns die Sintflut und der Rest sieht zu wo sie bleiben? Von irgendjemand benötigt man ja dann später wieder neue Spieler wenn man 9 gegen 9 oder 11 gegen 11 spielt. Ich kenn die Hintergründe nicht. Es ist OK Mannschaften zu trennen und manchmal auch nötig, aber Rosinenpicken um sich dann für seine Kinder eine "gute" Mannschaft zusammenzustellen, entspricht irgendwie nicht meiner Vorstellung von Vereinsleben.

    Das muss man alles etwas aufdröseln:


    Trainerstil: Wenn zwei Trainer nicht miteinander können und verschiedene Ansätze haben ist das schwierig. Wenn diese dann ihr Leid bei Eltern loswerden, muss es schon sehr schief gelaufen sein.

    Konkurrenzsituation im Tor: Kann ich nichts zu sagen. Ich entscheide bei mir im Tor nach Tagesform wer gerade möchte ne Viertelstunde vor Anpfiff und wechsel dann in der Halbzeit und vorm Sieben Meter schießen. Andere würden sich die Haare raufen wenn sie das hören. Die Trainersohnproblematik ist eine eigene.


    Engagement und Sponsoring sind ehrenwert, sollten aber weder zu einer Besser- noch zu einer schlechterstellung des Kindes führen, auch nicht zu einem Stammplatz im Tor. Das gilt allerdings genauso für den Trainersohn.
    "Mitgliedsbeitragszahler" ist für mich ein problematischer Begriff. Ich mach alles ehrenamtlich, nach Spritgeld, Trainingsbekleidung oder Aufwandsentschädigung frage ich nicht. Nach einem besonders guten Spiel gibt man selbst eine Runde Fanta für die Kinder aus. Der Sportplatz ist bestens gepflegt. Die Mitgliedsbeiträge liegen bei Kindern bei weniger als 5,00 EUR monatlich. Damit ist nichts abgedeckt, wenn man an Trikots, Bälle, Wasser für den Rasen, Heizkosten für die Kabinen etc denkt. Es ist (zumindest bei uns) ein Angebot, in welches man als Verein, Vorstand, Trainer etc. viel Herzblut reinsteckt. Ein Sky Abo ist fünfmal so teuer als Vergleich.


    Mannschaftstrennung: Das macht normalerweise nicht ein Trainer und pickt sich die Spieler raus, die er für seinen nächsten Kader haben will, sondern läuft (zumindest so wie ich es kenne) nach Absprache mit der Jugendleitung, da auch diese die Anzahl der Mannschaften für die nächste Saison meldet und die Mannschaften mit Trainern ausstattet.

    Kommunikation: Hier ist tatsächlich ein Problem. Neutral betrachtet gehört es sich Eltern zu informieren, wenn aus einer Mannschaft zwei gemacht werden (bei 20+ Kindern ein vernünftiger Ansatz, da mehr Spielzeit für alle!) und wie diese aufgeteilt wird. Sollten die Trainer dann der Meinung sein, dass es für dein Kind leistungstechnisch nicht für die F1 "reicht", stehst du recht alleine da.


    Im Grunde genommen liegt die Lösung schon auf der Hand. Es gibt einen Trainer, der mit dem anderen nicht kann und möglicherweise ist er gewillt den Rest der Mannschaft zu übernehmen. Wenn es darum geht ein gutes Training zu bekommen, ist F1,2, 3 oder 4 egal, die Qualität des Trainers entscheidet. Für einen Torwart (tu ich mich schwer mit bei 2015ern Torwart zu sagen...) ist eine schwächere Mannschaft kein Nachteil, da es viel zu halten gibt.


    Sauer wäre ich auch, wenn ich auf diese Art und Weise erfahren würde, was vor sich geht. Aber wenn dein Kind einen besseren Trainer gestellt bekommt ist doch alles super :)

    Entschuldigen ist nie verkehrt. Wenn man jemanden vor der Mannschaft bloßgestellt hat, dann würde ich es auch so wieder gerade biegen. Man lebt es den Kindern ja vor anständig miteinander umzugehen und wenn es Mal nicht klappt, dass sie sich danach die Hand geben und sich entschuldigen. Die perfekten Kinder gibt es genauso wenig wie den perfekten Trainer. Da kann man zu stehen.

    Vielleicht hilft es nochmal das positive dabei zu betonen. "Ihr habt am Anfang so toll gespielt und ich wollte nicht, dass ihr euch um den Lohn eurer Arbeit bringt. Da habe ich falsch reagiert" z.B. gibt dir die Möglichkeit zu dem negativen vom Spieltag etwas positives entgegenzusetzen?

    Erstmal finde ich es super, wie du versuchst nicht nur die Mannschaft, sondern auch dich hinterfragst.


    Manchmal ist es wirklich nur ein kleiner Schalter, den man umlegen muss oder eine andere Einstellung, die man an den Tag legt. "Der nette Trainer möchte jetzt gewinnen" ist schon etwas, was Kinder spüren.


    Reines Konditionstraining in der E Jugend würde ich sagen ganz klares nein. Wenn du mehr Ausdauer möchtest, kannst du das fußballspezifisch super in kleinen Spielformen weiter üben. 2 gegen 2 auf Dribbeltore find ich ideal. Da geht kaum Zeit verloren. Oder beim Abschlussspiel keine Pausen lassen. Ball im Aus? Der Trainer schießt einen neuen aufs Spielfeld und es geht ohne Einwurf weiter z.B.


    Die Kinder haben das gezeigt was du wolltest? Das kann man mit einem extra langen Abschlussspiel belohnen oder ähnliches (und wenn es nur 5 Minuten extra sind).


    Einiges, was du gemacht hast, scheint gut geklappt zu haben. Darauf kannst du dann Schritt für Schritt aufbauen. Manchmal kommt man voller Begeisterung in den Strudel alles auf einmal machen zu wollen und zu viel kann dann auch verwirren oder überfordern. Die Gefahr sehe ich gerade ein kleines bißchen.

    Fangspiele gehen immer gut.

    Balldiebe.

    Dribbelübungen (zehn bis fünfzehn Hütchentore und die Kinder müssen durch so viele wie möglich durchdribbeln in zwei Minuten)
    "Ich halte meinen Garten sauber" (2 Mannschaften versuchen ihre Spielfeldhälfte sauber zu halten und werfen und schießen Leibchen, Bälle, etc auf die Seite der anderen Mannschaft)

    Ein Parcour evtl.


    Aber so ganz ohne Eltern stell ich es mir allein mit 20 schwierig vor.

    Ich ziehe jetzt bewusst diesen einen Satz raus. Hast du denn grundsätzlich eine ordentliche Trainingsbeteiligung und ziehen alle mit? oder hast du ein paar "Schönwetterfußballer" die nur ab und zu wegen ihren Freunden da sind und dann das Spiel kippt, wenn diese nur halbherzig mitspielen und eine Gruppe motivierter Kids, die immer alles geben?

    Die Trainingsbeteiligung ist immer ordentlich. Von 14 Kindern die ich habe sind 10-14 eigentlich immer dabei.

    Schönwetterfußballer habe ich aber einige, die meinen nur für sich selbst zu spielen.


    In dem Fall beheben meiner Meinung nach die Regeln nicht dein Problem. Wenn die Trainingsbeteiligung stimmt und dort alles gegeben wird, dann sind die Probleme möglicherweise anderer Natur.


    a) Die Spieler kommen mit Zeit- und Gegnerdruck nicht zurecht

    b) Gruppentaktik in der Verteidigung wird immer wichtiger. Wer rückt raus, wer hilft mit beim doppeln, wie sichert man ab etc, wie kommt man in die Zweikämpfe? Zu zweit verteidigen, zu dritt verteidigen etc.

    c) Wenn zu viel gedribbelt wird und zu wenig gepasst, würde ich überlegen mehr Rondo Übungen mit einzustreuen: Kopf hochhalten, freilaufen, mitdenken, passen, erster Kontakt etc.


    Dazu kannst du dir überlegen ZM1 und ZM2 zu tauschen, wenn die linke Seite die schwächere oder die laufschwache Seite ist.


    Davon abgesehen: 2 von 7 Spielen gewonnen ist kein Untergang. Erstes Jahr D Jugend ist eine Umstellung.

    Für mich ist es ein Hobby und ähnlich wie Goodie sehe ich es genauso, dass ein bisschen Ehrenamt von jedem eine Bereicherung für die Gesellschaft ist. Ich habe ein paar Jahre lang F Jugenden gehabt und die Spieler dann immer Richtung E Jugend abgegeben. Eine Saison war immer dann toll, wenn niemand wegen dem Training oder dem Trainer aufgehört hat, neue Spieler dazugekommen sind und sich alle verbessert haben (inklusive mir als Trainer, wir lernen ja auch) und sich nach und nach alle Spieler zu einer Gemeinschaft geformt haben, die für die nächsten Jahre bestehen bleiben kann.


    Was man davon hat? Irgendwann kennt man einfach viele Leute. Egal ob Eltern oder ehemalige Spieler, es ist schön wenn jemand einem über den Weg läuft, sich erinnert und immer noch Spaß am Fußball da ist. Es ist schön dabei zu helfen einen Grundstein zu legen und da kommt unheimlich viel positives zurück mit den Jahren.


    Stellenwert ist schwer zu beschreiben, es nimmt schon viel Zeit in Anspruch und allein dadurch ist der Stellenwert recht groß. Wenig Ausflüge an den Wochenenden etc., man ist halt doch irgendwo gebunden.

    In den Trainingseinheiten rennen und kämpfen die wie sonst was, aber wenn es ums Punkte geht kriegen die ihren Allerwertesten nicht hoch. Man geht nicht in Zweikämpfe, man läuft sich nicht frei, deckt nicht anständig die Gegenspieler, lassen ihre Mitspieler im Stich. Ich verstehe es mittlerweile echt nicht mehr.


    Ich ziehe jetzt bewusst diesen einen Satz raus. Hast du denn grundsätzlich eine ordentliche Trainingsbeteiligung und ziehen alle mit? oder hast du ein paar "Schönwetterfußballer" die nur ab und zu wegen ihren Freunden da sind und dann das Spiel kippt, wenn diese nur halbherzig mitspielen und eine Gruppe motivierter Kids, die immer alles geben?

    Ich glaube schon, dass es gewisse Türenöffner gibt, das müssen aber nicht Berater sein. In den jüngeren Jahrgängen sind es die privaten Fußballschulen, die mit ihren Teams immer wieder "Freundschaftsspiele" gegen NLZ oder Kooperationsvereine austragen. Ich habe aber eher den Eindruck, dass es sich um Sichtungsspiele handelt. Es ist eben die Gruppe der vermeintlich talentierten, deren Eltern bereit sind Geld, Zeit und Wegstrecke in ihr Kind zu investieren. Vermutlich haben beide Seiten was davon, die NLZ kriegen Talente ohne auf Sichtungstour gehen zu müssen, die Fußballschulen können sagen dass sie es wieder dank ihrer Frühförderung geschafft haben ein weiteres Kind im NLZ unterzubringen.

    Kann natürlich auch nur meine Beobachtungen weitergeben, das sind Einzelfälle aus der U9 und U11.