Beiträge von goalornorgoal

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    Ich stelle mittlerweile ganz klar nach Trainingsbeteiligung die Mannschaft zusammen. Ist zwar schon F Junioren aber vom Prinzip gleich.

    Bisher gab es dabei einmal Diskussionen mit einem Elternteil sonst verstehen es alle. Wir haben aber auch das "Glück", dass regelmäßig Leute in der zweiten Mannschaft gesucht werden so das ich dort fast alle unterbringen kann die bei uns nicht. gespielt haben. So hat jeder seine Einsatzzeit.


    Das Thema "es sollen nicht immer nur die besten spielen" hatte ich auch schon aber bis auf eine Ausnahme sind die besten diejenigen die auch jede Woche beim Training sind. Sie sind also nicht die besten weil sie vielmehr Talent haben oder ähnliches sondern einfach weil Sie viel Trainieren.

    Wie meine Vorredner schon gesagt haben.. mach viele kleine Spiele mit Geschichten drumherum.

    Ich hatte damals immer 2 bis 3 Fußball spezifische Übungen parat und habe diese je nachdem

    wie das Training lief eingebaut. Man merkt ja nach den ersten Minuten wie die Kinder drauf sind.


    Ein Fehler den ich am Anfang oft gemacht habe war Zuviel Standzeit zu haben. Schau das die Kids immer in Bewegung sind

    und immer Aufgaben haben.


    Was mir auch geholfen hat waren "Freispielzeiten". Wenn ich gemerkt habe heute bringt es nichts habe ich den Kids teilweise

    einfach 10 - 15 Minuten gegeben um sich auszutoben .. da habe ich nichts weiter gemacht außer eventuell mal einzugreifen wenn es irgendwo ärger gab.

    Aus diesen Freispielzeiten kannst du übrigens sehr gut ableiten welche Übungen den Kids Spaß machen und entsprechend

    die nächsten Trainingseinheiten danach planen.


    Und lass dich nicht davon entmutigen wenn du keine oder wenig Spiele gewinnst. Das hat in dem Alter nichts zu sagen.

    Hi,


    ich selber nutze es zwar nicht aber es ist grundsätzlich möglich Spieler zu nominieren.

    Kinderlogik erschließt sich uns Erwachsenen ja nicht immer.
    Mein Sohn hat als Bambini fast jedes Training geheult, vor Enttäuschung oder auch vor Wut. Die Trainer haben das dann in Absprache mit uns weitgehends ignoriert, im Auto hat er zumeist dann geschimpft über die unfairen Teams und dass er nie mit den guten spielen dürfte. Und dann wars vergessen.

    Wenn du mehr über die Gründe erfahren möchtest, frag mal die Eltern. Die Kinder werden dir das gegenüber wohl eher nicht sagen.


    Ich würde auch meinen: Übung macht den Meister! Viel Spielen, am Ende noch ein Elfmeterschießen und das Thema sollte sich bald in Luft auflösen.


    Halte ich für ganz normal. Ich habe bis heute (alter F Jahrgang) Spieler dabei die anfangen zu weinen wenn was nicht passt. Niederlagen, eine Übung die Sie nicht können, ein Foul was andere nicht als Foul gesehen haben etc.

    Andere weinen nicht sondern werden sehr Laut oder sehr Leise .. jedes Kind geht anders mit den Situationen um.


    Dazu kommen dann Kinder die einfach nur bockig abschalten und z.B. einfach auf dem Spielfeld sitzen bleiben.


    Oft bist du gerade beim Training nur der Schlusspunkt eines sehr anstrengenden Tages. Gerade bei den Bambinis fand ich das sehr extrem. Hatte das Kind einen schlechten Tag? Vielleicht wenig geschlafen? Eventuell hat es aus irgendeinem Grund zuhause Ärger bekommen.. all diese Aspekte kennst du als Trainer nicht und bist Ihnen dann im Training "ausgeliefert". Die Niederlage ist dann nochmal eine Belastung bzw. eine Situation welche verarbeitet werden muss.


    Als Trainer kann man in den Situationen aus meiner Sicht nur mit Feingefühl weiterkommen. Immer wieder erklären das es dazu gehört, dass es nicht schlimm ist zu verlieren, Trösten und ablenken. Alternativ mit den Eltern reden und mit Ihnen eine einheitliche Linie fahren.

    Ich kenne die Problematik nur zu gut.

    Als ich vor ein paar Jahren in den Verein kam war es für mich wie ein ewiges Labyrinth irgendwas zu erreichen.

    Das ging los damit: Woher bekomme ich trainingsmaterial, wer ist Ansprechpartner für XYZ?

    Das Wissen lag auf wenigen Schultern und man hat gemerkt das viele bereits aufgegeben haben das zu ändern bzw. einfach ihr eigenes Ding machen.


    Da ich bereits von Berufswegen sehr an eine sauber Organisierten Struktur gewöhnt bin bzw. dafür da bin diese herzustellen habe ich die Themen gesammelt und aufgeschrieben. Bei einer Vorstandsitzung habe ich dann die Punkte angesprochen ,mit dem Hinweis das jemand neues der keinen kennt (das war mein großer Vorteil) wahrscheinlich nach kurzer Zeit schon keine Lust mehr hat.

    Gleichzeitig habe ich Möglichkeiten aufgezeigt wie man das Vorgehen in bestimmten Bereichen verbessern kann.


    Es hat sich gezeigt das der Vorstand grundsätzlich daran interessiert ist bestimmte Probleme anzugehen oder auch zu verbessern aber einfach die Zeit nicht dafür hat. Dazu kam wie oben erwähnt Corona etc.

    Ziel ist und war es also: Aufgaben verteilen, Informationen zugänglich zu machen und den Vorstand zu entlasten. Klar ist nur wenn der Vorstand die Zeit hat sich mit solchen Themen zu beschäftigen kann es auch voran gehen.


    In Step 1 haben wir die komplette Mitgliederverwaltung und Buchhaltung digitalisiert und somit dem Vorstand von den Schultern genommen. Um bei deinem Beispiel zu bleiben: Erst dadurch ist es überhaupt möglich alle Mitglieder zu erreichen. Bisher wurden z.B. Einladungen zu JHV gedruckt und dann aus Kostengründen von einzelnen Personen ausgefahren.


    Step 2 war oder ist aktuell Informationen digital zugänglich zu machen. Somit werden wieder die "wissenden" entlastet weil nicht alle 5 Minuten das Telefon klingelt.


    Step 3 wird es sein alte Strukturen auf den Prüfstand zu stellen und bei Bedarf zu durchbrechen um eventuell neue modernere Wege gehen zu können.


    Und in Step 3 gehören dann für mich eben diese Sachen hin wie Nachwuchskonzept, Zielstellung des Vereins etc.


    Eins muss dabei klar sein.. es wird immer jemanden (oder auch mehrere) geben der dagegen ist... der alles schlecht redet etc. Mit den Leuten sollte man sprechen und wenn das nichts bringt nimm die Kritik auf, bewerte Sie und wenn diese Substanzlos ist ignorier sie und mach weiter.


    In den meisten Vereinen wirst du merken, dass du schnell Mitstreiter finden wirst.

    Die meisten wollen nämlich auch aus den alten Strukturen ausbrechen und sind froh wenn jemand vorne weg geht.

    Wenn du so davon überzeugt bist, dann mach es.

    Ich halte es für falsch im Kinderfußball taktische Elemente gezielt zu trainieren/zu schulen. Ich stehe was das angeht, voll und ganz hinter der Entwicklungstabelle vom DFB mit dem Zusatz, dass in Einzelfällen einzelne Spieler etwas weiter angesehen werden können. Sonst geht es meiner Meinung nach einzig und allein eine saubere Grundlagentechnik (auch mit Beidfüßigkeit) zu trainieren und auch Koordinationsaspekte anzusprechen.


    Was heißt überzeugt. Ich arbeite seit einigen Jahren mit Kindern .. vorher aber ehr im Einzelsportbereich daher mag es sein das ich Themen eventuell auch falsch angehe. Eine Sache von der ich jedoch überzeugt bin ist die Kids zu bestärken wenn Sie etwas "richtig machen" .. gerade dann wenn es von alleine kommt. Es geht ja wie gesagt auch wirklich nicht darum mit aller Gewalt irgendwelche Taktischen Themen ins Training einzubauen sondern darum die selbst erlangten Erkenntnisse der Jungs zu nutzen.


    Wenn du so davon überzeugt bist, dann mach es.

    Ich wette mit dir, dass deine Kids etliche technische Punkte mit fehlern ausführen. oder koordinationsaspekte nicht oft trainiert werden (und koordination ist mehr als nur eine koordiantionsleiter)


    Deshalb habe ich zwei Trainingseinheiten pro Woche. Einheit 1 für Technik und Koordination und Einheit 2 für Spiel.

    Und natürlich machen die Kids noch Fehler in den technischen Punkten und auch Koordination und Reaktion sind verbesserungswürdig. Aber auch daran versuche ich eben in dieser 1 Einheit zu arbeiten.

    Und mein letzter Punkt zum Thema Video-Analyse, dann habe ich alles dazu gesagt und will mich nicht wiederholen:

    Es hat ein Grund wieso Leistungsvereine in der E und teilweise auch noch nicht in der D-Jugend keine Filmaufnahmen vom trainings oder von den Spielen machen, weil es etliche Punkte in dem Alter gibt, die wichtiger sind, als Punkte die man mittels Video-Analyse ansprechen könnte. Und kenne es auch nicht aus dem Ausland, dass sowas gemacht wird, da liegt der Fokus auch vermehrt auf technische Punkte als auf Gruppen- oder Mannschaftstaktik

    Das habe ich soweit auch verstanden.. ich werde es jetzt erstmal so machen das ich sowas ab und an mal als kleines "Gimmick" einbaue und dabei nur die positiven Szenen (Tore) raussuchen. Im Idealfall erkennen die Kids selber was daran besonders gut war und ansonsten ist es einfach eine nette Abwechslung. Von dem Thema Fehler aufzeigen nehme ich erstmal Abstand.

    Im Kinderfußball geht es ausschließlich um die Technik und nicht um taktische Inhalte. Wer als F-Jugend Trainer mit einer Taktiktafel und Videomaterial rum läuft, sorry, aber da ist man fehl am platz...


    Und ja, Kinder können durch sehen von bestimmten Handlungen diese kopieren, so lernen sie auch das reden, so erlnen sie die ersten pässe, so lernen sie das schreiben. Aber da geht es einzig und allein um technische Fähigkeiten.


    Dann bin ich wohl tatsächlich fehl am Platz :)

    Ich arbeite heute schon immer mal wieder mit der Tafel um den Kindern zu zeigen und zu erklären wie man etwas machen kann oder anders lösen kann. Bisher habe ich damit eigentlich ausschließlich positive Erfahrungen gemacht.


    Die Frage ist doch ehr welche Erwartungen habe ich .. wenn man erwartet, dass die Kids das sofort umsetzen können wird man enttäuscht aber alleine der Hinweis " Denkt dran was wir uns angeschaut haben" hilft im Spiel oder Training die Kids in die gewünscht Richtung zu lenken.


    Es geht zwar jetzt vom Thema weg aber ich finde es grundsätzlich falsch F Junioren und F Junioren auf eine Stufe zu stellen. Im jungen Jahrgang war an solche Sachen gar nicht zu denken .. da ging es wie du schreibst erstmal darum die Grundlagen am Ball zu lernen.

    Da ich einen recht Leistungsstarken Jahrgang habe, haben wir immer wieder Testspiele gegen den höheren Jahrgang gemacht, alleine durch diese Spiele hat sich bei den Kids ohne mein zutun ein Taktisches Verhalten entwickelt .. warum soll ich dann diese Entwicklung nicht nutzen und darauf aufbauen?


    Zudem haben die Kids gemerkt, dass wenn Sie eine gewisse Grundordnung auf dem Platz haben und zudem Ihre Fähigkeiten am Ball im 1 vs. 1 nutzen die Erfolgsquote in spielen deutlich höher ist. Hinzukommt ja auch die positive Resonanz von außen )in Form von Applaus der Eltern und Lob durch mich oder die anderen Trainer) bei guten Spielzügen.


    Aus meiner Sicht ist es falsch Stur an den Konzepten des DFB festzuhalten gerade dann wenn der Impuls für bestimmte Verhalten auch taktischer Art von den Kindern selber kommt.

    Ich nutze auch seit gut einem Jahr SpielerPlus und es hat die Arbeit deutlich vereinfacht. Vorher habe ich fast alles per WhatsApp organisiert. Zu und Absagen per Daumen hoch und Daumen runter. Dann wurde gezählt. Manche Eltern haben dann nur den Namen des Kindes geschrieben ohne Daumen etc.

    Dazu kam das ganze zu dokumentieren.


    Mit SpielerPlus wird mir das ganze abgenommen. Ich kann jederzeit schauen wer da ist und nutze auch die anderen Features wie Mannschaftskasse, Abstimmungen etc.


    WhatsApp ist seitdem für mich nur noch dafür da Informationen an die Eltern zu geben bzw. auch mal um an Zu bzw. Absagen zu erinnern.


    Ich habe dazu aber auch die Eltern garnicht gefragt... Bei unserem regelmäßigen Elternabend habe ich es vorgestellt und erklärt warum ich es nutzen möchte und es gab keine Probleme.

    Video-Analyse im Kinderfußball ist zu viel des guten.

    Es geht ja nicht um eine klassische Spielanalyse sondern ehr darum bestimmte Situation anzuschauen und aufzuzeigen wie es anders gehen könnte.

    Am Liebsten würde ich jedem Spieler jedes Training ein Video zeigen, aber naja...ich hab halt nicht nur Fußball im Leben.

    Aufwand spielt natürlich eine Rolle daher muss sowas auch vernünftig vorbereitet und umgesetzt werden. Einfach ein Handyvideo nehmen geht zwar auch aber erfüllt aus meiner Sicht nicht den Zweck.

    Würde für die Kids ein "Best of geile Aktionen" zusammenschneiden.

    Das gehört natürlich auch dazu wie bei allen anderen Sachen auch. Einerseits hervorheben wo was besonders gut war aber auch deutlich machen wo man es eventuell anders besser gemacht hätte.


    Heute läuft es bei mir meist so das ich während der Spiele oder auch danach meine Notizen mache und daraus auch meine Trainingsschwerpunkte ableite. Ich erkläre vorab was wir erreichen wollen und warum wir welche Übung machen.

    Oft kommen dann Kommentare wie: "Weiß ich nicht mehr" oder "Das ging da nicht weil".

    Ebenso erhoffe ich mir davon auch bei den anderen Spielern Verständnis für bestimmte Situationen zu wecken. "Pass doch ab", "Schiess doch" lässt sich immer leicht sagen.


    Für mich ist es halt eine Gradwanderung von Verständnis hinzu Überforderung (je nach Kind)

    Ich denke ich werde damit mal anfangen wie oben vorgeschlagen und mir erstmal die einzelnen Spieler raussuchen wo ich weiß, dass diese schon genug Verständnis dafür haben und welche es auch umsetzen können.

    Spielen ist bei mir eine gesamte Trainingseinheit + etwa 20% der zweiten Einheit. Der Rest wird genutzt um gezielt Technik, Ballbehandlung aber auch Verhalten in bestimmten Situationen zu trainieren. Alle greifen an und alle Verteidigen ist grundsätzlich auch bei uns noch so aber auch dabei achten wir schon auf eine gewisse Staffelung um bei Ballgewinn schnell und mit System nach vorne zu kommen. Das ganze funktioniert auch schon wirklich gut.


    Es gibt aber im Spiel immer wieder Situationen die ich den Kids gerne zeigen würde um einerseits das Bewusstsein dafür zu schaffen und andererseits auch Lösungen zu erarbeiten. Ein Beispiel: Die guten Spieler werden sehr oft alleine gelassen weil sich der Rest darauf verlässt, dass diese schon irgendwie am Ball bleiben. Das funktioniert auch häufig aber wenn es mal schief geht wird es meistens gefährlich für unser Tor. Das kann ich zehnmal erklären oder (so die Idee) es einmal aufarbeiten und zeigen und daraus dann eine Idee entwickeln wie man das ganze besser machen kann.


    Es gibt viele Themen in einem Spiel welche einfach visuell Unterstützt besser zu erläutern sind.

    Natürlich gehört es da auch dazu Aktionen positiv hervorzuheben.. sei es der gelungen Pass, das gute Zweikampfverhalte etc.

    Hallo,


    mich würde mal interessieren wer schon Erfahrungen mit Spielaufzeichnungen und Analyse mit den Kids gemacht hat.

    Den Kindern fällt es ja meistens leichter Sachen zu verstehen wenn Sie es sehen. Aktuell arbeite ich dafür sehr viel mit der Taktiktafel wo ich Situationen erkläre und auch Lösungshinweise gebe. Ebenso unterbreche ich Trainingssspiele in eben diesen Situationen um es zu erklären.


    Das echte Spiel ist natürlich nochmal etwas anders und viele Kinder verhalten sich dort auch anders.


    Daher möchte ich zukünftig gerne Heimspiele aufzeichnen und dann auf bestimmte Szenen aufbauen.

    Die Idee ist in Vorbereitung zu den Trainingseinheiten einzelne Szenen rauszusuchen und diese mittels Tablett oder TV zu nutzen um einerseits

    die Fehler aufzuzeigen aber auch um Übungen besser erklären zu können.

    Grundsätzlich ergeben sich meine Trainingsschwerpunkte aus den Spielen.

    Ich versuche das ganze in der Einheit nach dem Spiel zu erklären damit die Kids verstehen warum wir gewisse Übungen machen und welche Situationen dadurch gelöst werden sollen.

    Aktuell überlege ich dabei sogar ob ich spiele mal aufzeichne und mit den Kindern am Anfang einer Einheit bestimmte Situationen auswerte. (werde dazu nochmal einen extra Thread aufmachen)


    Ansonsten handhabe ich es mittlerweile so, dass ich zwei Trainingseinheiten die Woche mache. Eine "Pflichteinheit" wo wir die Punkte ausarbeiten und trainieren (inkl. etwa 20% Spielzeit) und eine Spiel Einheit die eigentlich zu 90% aus Spiel besteht.

    In der Spieleinheit unterbreche ich dann bewusst in den jeweiligen Situationen um das erlernte nochmal zu erklären und zu festigen.


    Ein Trainingsschwerpunkt dauert bei mir meisten 2 bis 3 Wochen. Nachdem der Schwerpunkt abgeschlossen ist suche ich mir "schlanke" Übungen welche ich immer mal wieder in Unterschiedlicher Form mit in die Einheiten einbaue.


    Ich habe aber auch festgestellt, dass es manchmal/oftmals gar nicht nötig ist zu lange bei einem Thema zu bleiben. Es reicht den Kids Lösungsvarianten aufzuzeigen. Gerade die "etwas besseren" fangen dann von ganz alleine an dies im Spiel zu probieren. Die anderen Kids schauen es sich dann oft ab und der Erfolg kommt durchs probieren und den Erfolg.

    Hallo,


    ich weiss nicht ob das hier richtig ist aber der Bereich heißt ja auch "Organisation".

    Neben meiner Tätigkeit als Nachwuchstrainer habe ich vor etwa 2 Jahren angefangen unseren Verein ( rund 450 Mitglieder)

    zu digitalisieren.


    Im ersten Schritt haben wir dafür die komplette Vereinsverwaltung inkl. Buchhaltung etc. auf eine fertige Software umgestellt.

    Zudem haben einige Mannschaften begonnen mit fertigen Apps Ihre Trainings- und Spielplanung zu vereinfachen.


    Das ganze soll nun weitergeführt werden unter anderem sind folgende Themen geplant:


    - Zahlungsverkehr digitalisieren (inkl. Eintrittskarten, Dauerkarten und Verpflegung)

    - Platz- bzw. Hallenbuchungen

    - Inventarisierung


    Gibt es hier Erfahrungen dazu? Kann jemand eventuell Empfehlungen aussprechen?

    Wie viel Zeit habt ihr pro Einheit in der Halle? Da ich aufgrund der Hallenbelegung immer nur ein Drittel der Halle, dafür aber 2 Stunden habe, machen wir momentan folgendes:


    Die Gruppe ist in 2 Teile aufgeteilt. Die ersten 45 Minuten gehört der einen Hälfte alleine. Wir können unsere Übungen mit dieser Hälfte machen. Dann kommen die anderen Kinder dazu. Es wird mit allen ein Fangspiel und dann Fußball auf das ganze Drittel (in Turnierform) gespielt. Nach 30 Minuten hat die erste Gruppe Feierabend und wir haben im Anschluss nochmal 45 Minuten mit der zweiten Gruppe.


    So haben wir zwar eine Trennung drin, aber trotzdem auch einen Teil mit allen, das Mannschaftsgefüge soll ja erhalten bleiben.

    Offiziell 1,5 Stunden. Aber effektiv bleiben davon eigentlich nur 1:15 da wir pünktlich raus sein müssen für die nächsten.

    Deine Variante hatte ich auch überlegt aber maximal 40 Minuten finde ich sehr knapp. Wir machen meisten eine recht großzügige Erwärmung die ich dann fast komplett entfallen müsste.

    Es gibt dazu relativ simple Lösungen in dieser Altersklasse, die sowohl die schwachen besser machen, als auch die starken.

    z.b. ein Trainingsspiel in dem die Mannschaft gewinnt, in dem zuerst alle ein Tor gemacht haben.

    Nebeneffekt ist Positionsrotation, Wichtigkeit des Assists, etc. etc.

    Damit sich am Ende nicht alle auf den letzten Torschützen der übrig geblieben ist, konzentrieren, was auch die Spielnähe nehmen würde, kann für den letzten ein Strafstoß rausgeholt werden, indem von einem beliebig anderen ein Tor erzielt wird.

    Sehr gute Idee.. danke das werde ich mal nutzen ..

    Danke für die ganzen Antworten. Zu den Fragen: Es sind teilweise bis zu 20 Kinder und wir sind 2 Trainer .. leider haben wir tatsächlich kein Elternteil dabei was ein wenig Fußball Erfahrung hat. Gerade in der Halle ist das Aufteilen alleine aufgrund von mangelnden Platz oft schwierige.


    Bei den Übungen ist das Problem meistens, dass die etwas schlechteren oft versuchen die Übung der besseren zu machen. Beispiel: Einfaches Passen in 2 er Gruppen. Einmal Gruppe macht Links und Rechts direkt, die zweite Gruppe starker Fuß direkt und die dritte Gruppe mit annehmen. Meistens geht das zwei bis dreimal gut und dann versuchen die schwächeren die Übung der stärkeren zu machen .. Bälle fliegen quer durch die Halle und es kommt sofort massiv Unruhe rein.

    Spielformen wo ich mische gehen aktuell gar nicht da keinerlei Tempo reinkommt.


    Grundsätzlich war mein Gedanke bis vor kurzem: Die Starken sollen die schwachen mitziehen bzw. die Schwachen sollen sich an den stärkeren Orientieren. Davon bin ich aber abgekommen da es nicht funktioniert.


    Wir haben leider auch von den Messis bis zu denen die kaum gerade auslaufen können alles dabei.

    Ich tue mich grundsätzlich sehr schwer damit konsequent in 2 Gruppen zu denken da gerade in dem Alter ja oft auch mal der Knoten platzt und ich befürchte, dass es den einem oder anderen ehr schadet als hilft in der Schwachen gruppe zu sein. Aber wo zieht man da die Grenze?


    Zu dem Messi bzw. Messis

    Die Vereinsphilosophie ist Jahrgangstreue und es wird grundsätzlich ungern gesehen wenn jemand gerade in den unteren Klassen "hoch rutscht". Nicht zum Spiel mitnehmen oder viel auf der Bank sitzen ist in sofern schwierig, dass ich es eigentlich auch in der Altersklasse so halte, dass Trainingsteilnahme und das mitmachen belohnt wird. Es ist daher schwer zu vermitteln warum die Jungs die bei jedem Training da sind zuhause bleiben.

    Hallo,


    ich lese schon eine Zeit hier mit und habe mich nun mal angemeldet um ein aktuelles Problem zu beschreiben und Erfahrungen zu sammeln.

    Ich trainiere einen alten F Jahrgang. Hier haben sich seit einiger Zeit 2 Probleme ergeben an welchen ich mir ein wenig die Zähne ausbeiße und welche mein Training aktuell etwas erschweren.


    1. Stark Unterschiedliches Leistungsniveau

    Nach Corona hatten wir eine große Anzahl Neunanmeldungen. Grundsätzlich ist das natürlich super aber es führt zu dem Effekt, dass ich

    große Leistungsunterschiede im Team habe. Da wir nicht die Möglichkeit haben die Gruppen zu trennen muss ein gemeinsames Training erfolgen.

    Während eine Gruppe die Grundlagen bereits sehr gut beherrscht scheitert es bei einem teil bereits daran über eine Bank zu laufen ohne herunterzufallen.

    Daraus ergibt sich natürlich das Problem, dass das Training entweder zu einfach ist ( führt zu langerweile bei den besseren und damit zu "Blödsinn machen") oder aber zu Anspruchsvoll was wiederum die etwas schlechteren frustriert. Auch der Versuch Übungen sehr langsam und Schrittweise aufzubauen hat nicht wirklich funktioniert. Verschiedene Aufgaben in der gleiche Übung führt zumeist zu Chaos weil immer ein paar Kids die falsche Übung machen oder dann irgend eine Mischform.


    2. Der Teammessi

    Ich habe das "Problem", dass wir ein bzw. 2 Spieler haben die den anderen sehr weit voraus sind. Das ist einerseits im Umgang mit dem Ball und anderseits auch körperliche Überlegenheit. Beim Training funktioniert das grundsätzlich gut, diese Spieler immer wieder mit Sonderaufgaben zu fordern. Teilweise lasse ich diese beiden auch mal in der nächst höheren Altersklasse mit Trainieren. Im Spiel führt es aber dazu, dass die Mannschaft gezielt auf einen Spieler passt und dann im Extremfall stehen bleibt und diesen Spieler anfeuert ein Tor zu schießen. In einem Testspiel gegen eine größeren Jahrgang habe ich die "Starts" mal bewusst auf der Bank gelassen. Das Ergebnis war ein super Spiel an welchen alle beteiligt waren. In HZ2 habe ich die "Stars" eingewechselt und die komplette Spielfluss ist mehr oder weniger zum erliegen gekommen. Wie geht ihr mit so etwas um?


    Viele Grüße