Beiträge von -Nils-

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    Nun, dann eben die USA. Dort findet die WM 2026 statt neben Mexiko und Kanada.


    Wobei der Fußball dort auch weit entwickelt ist, vorallem natürlich an der Ostküste. Ob es da an Trainern mangelt, wage ich zu bezweifeln, aber die gesamte Infrastruktur (Platz, Material, Spieler) ist dort sicherlich auf hohem Niveau.

    Ich respektiere diese Meinung, gleich zuerst. Für mich ist das aber so etwas wie vorauseilender Gehorsam. Es gibt entsprechende Verordnungen der Länder, und an die halte ich mich. Kinder sind von Corona nahezu überhaupt nicht betroffen, die Jugendlichen und Erwachsenen haben sich nun lange genug impfen können. D.h. ich sehe keine Notwendigkeit, mehr zu tun als die Regierung anordnet.


    Einzig der Punkt mit der Belegung der Intensivbetten ist etwas, was mich nachdenklich stimmt. Aber letztlich hat die Regierung da wohl einen besseren Überblick als ich.

    Bei Hallenturnieren ist für mit aktuell aber ein rote Linie erreicht. Kinder sitzen getestet mit Maske im Klassenzimmer (was auch wirklich gut so ist) und am Wochenende sollen sie dann mit 100 anderen Kindern in der Halle herumspringen und bunt durchmischt Fußball spielen und Bratwurst und Kuchen essen.

    Wo ist das Problem? Die Kinder sind getestet, tragen eine Maske, die Erwachsenen sind geimpft oder genesen und tragen auch eine Maske.


    Was will man denn noch? Dann bleibt nur noch die Impfpflicht, denn sonst ändert sich rein gar nichts.

    Die Infektionen geschehen auf der Arbeit und im Privaten. Das sollte doch inzwischen ziemlich sicher nachgewiesen sein. Überall sonst gilt seit langem Mundschutz und Abstand. Hinzu kommt, dass sich - besonders die Geimpften - nicht mehr so arg streng an die Maßnahmen wie noch zu Beginn 2020.

    Jede Möglichkeit, bei denen ich gesetzes- und verordnungskonform trainieren und spielen kann, werde ich nutzen. Selbstverständlich. Mir tun natürlich die Intensivstations-Pfleger leid, aber daran trägt die Gesundheitspolitik einen größeren Batzen Verantwortung als die Ungeimpften (es gibt derzeit keine Impfpflicht), also bleibt es eine persönliche Entscheidung.


    Unsere Kinder werden dreimal wöchentlich getestet, das Trainerteam ist geimpft. WAS soll denn noch passieren, damit wir nächstes mal (November 2022) nicht in den Fußball-Lockdown gehen? Wir werden 2022 noch weniger Intensivbetten haben, da immer mehr Pflegekräfte aufgeben (müssen).


    Wer nach den knapp zwei Jahren immer noch glaubt, die Politik habe "nun" die richtigen Maßnahmen getroffen, dem ist nicht mehr zu helfen. Wir hatten einen ersten, ernsten und auch ernstgenommenen Lockdown 2020 bis knapp vor dem Sommer, die Zahlen gingen runter (Sommer 2020). Im Dezember mussten wir bis einschl. März/April nochmal in den Lockdown, etwas halbherzig (da war Winter). Dann alles offen (Sommer 2021), jetzt wieder alles zu (Winter 2021/22). Hand hoch, wer glaubt, dass wir im Dezember 2022 NICHT in den Lockdown gehen, wenn wir so weiter machen wie bisher.

    "Sport in Innenräumen bis zu fünf Personen (3G) kontaktarm unter der Auflage der Erfassung der Teilnehmer auf Listen, die nach 4 Wochen zu vernichten sind. Religionsgemeinschaften sind hiervon nicht betroffen."

    Ich gründe sofort den Heiligen SV Schnee-Weiß Bethlehem und halte Fußballgottesdienst in der Sporthalle ab.

    Dann rede ich von ganz anderen "SG"s. Ich meine die Mannschaften aus mehreren Vereinen, die temporär für das eine Jahr eine Spielgemeinschaft gründen, damit überhaupt eine Mannschaft zusammenkommt. Das ist wohl eher auf dem Land als in der Stadt anzutreffen.

    Dann muss diese Grundlagenregelung raus. Die Vereine in der Umgebung sollen die Kinder führen, und dann ggf. ab U14 die besten ins NLZ abgeben. Der ausbildende Umgebungsverein bekommt eine entsprechend lukrative Entschädigung, dann überlegt sich das NLZ, ob es wirklich jeden Spieler wegholt.

    Bei "uns" in der Region gehen die Jugendspielerzahlen wieder hoch.

    Die Symptome sind klar, also bleibt den Vereinen gar keine andere Möglichkeit, als sich im Jugendbereich zusammenzuschließen. Das ist meiner Auffassung nach kein Teil des Problems, sondern eine pragmatische, kurzfristige Lösung der Situation. Andernfalls würden die Vereine gar keine Mannschaften bilden und die Spieler, die eigentlich gern wollen, irgendwie aufhören müssen oder sehr weit fahren müssen, um am Fußballgeschehen teilzunehmen.

    Die Spiele damals habe ich allerdings häufig verloren. Im Extremfall gegen Mannschaften die hinten nur rausbolzen und dann aber der Mittellinie auf die viel zu großen Tore schießen (im Bezug zum kleinen Torwart).

    Meine Jungs hingegen sollten hinten den Ball flach rausspielen und haben alleine damit viele Gegentore eingefangen.

    Ja, das kenne ich zu gut.


    Bei extra angelegten Funino-Spieltagen gehe ich sogar mit. Das wäre super. Aber nicht als Ersatz. Wobei ich diese Spieltage dann eher als "ernstere" Zusatztrainings sehen würde.
    Bei uns im WFV wird Bambini ja 3vs3 und F-Jugend 4+1 gespielt.

    Das macht ja hoffentlich keiner. Meine Kids kicken auch sehr viel im Training und Anstellen wird so gut es geht verhindert, natürlich!

    Was ich meinte, war im Spieltag (mit Ergebnis, der Spannung, Trikots, Schiri, Zuschauer) muss ich nicht das Training fortführen, sondern lasse sie spielen und kontrolliere damit, ob das trainierte umgesetzt wird. Geht ja auch nicht anders, ich kann ja das Spiel nicht anhalten und Zeitlupe machen.

    Wir sind alle nicht weit auseinander, aber vier Tore statt zwei ist eben ein Ding, was mir nicht sonderlich gut gefällt. Beim Spieltag.

    Ich sehe es so, dass der Wettkampf die Kontrolle des Trainings ist. Im Wettkampf steht natürlich das Anwenden des Erlernten und der Spaß im Vordergrund. Man muss nicht immer trainieren, "lass sie kicken", wenigstens am Spieltag.