Ich kann mich nur wiederholen:
Fußball ist ein Spiel auf einem Feld 100 x 50 von 11 Spielern gegen 11 andere Spieler mit einem Ball auf zwei Tore in 90 Minuten. Nun kann man an vielen Schrauben drehen, um das Spiel dem Kind anzupassen. Stärke der Mannschaft (nicht Anzahl), Ballgröße (nicht Anzahl), Torgröße (nicht Anzahl) sowie Dauer der Halbzeiten (nicht Anzahl) und Feldgröße (nicht Anzahl).
Nun kann man natürlich trotzdem hergehen, und die Zahl der Bälle erhöhen (???), die Zahl der Mannschaften erhöhen (???), die Zahl der Halbzeiten erhöhen (?) oder die Zahl der Tore erhöhen (?). Bei allem stellen sich erst einmal Fragezeichen.
Ich finde Funino super, benutze es ausgiebig in verschiedensten Formen im Training, aber das eigentliche Fußballspiel als Wettkampf an sich, sollte da nur an Kinder angepasste Veränderungen erleben.
Dazu gehört klar Verringerung Torhöhe, kleiner Ball, kürzere Spieldauer und natürlich kleineres Feld und weniger Spieler. Aber zwei Tore? Mir will das nicht in den Kopf. Ich akzeptiere es natürlich und gehe das alles mit, aber wenn man viele geschossenen Tore will, kann man doch auch das Tor größer machen, vor allem wenn eh kein Torspieler drin stehen soll.
3 gegen 3 bei den Kleinsten, 5 gegen 5 in der F-Jugend, 7 gegen 7 in der E-Jugend (da würde ich auch ein 5 gegen 5 i.O. finden) und dann die entsprechenden Steigerungen bis zur A-Jugend. Es sollte halt nirgendwo ein zu großer Schnitt sein.
Beiträge von -Nils-
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Also einen Spieler 2010er statt in die C-Jugend gleich in die B-Jugend zu geben, würde ich schon als Elternteil unterbinden. Es wäre sicherlich okay, einen talentierten 2009er in die B2 zu geben. Aber zwei Jahre überspringen geht bei der körperlichen Entwicklung meiner Meinung nach gar nicht.
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Dass Funino landesweit als Spielform bis zur F (und teils E) das 4+1 (bzw E 6+1) ablösen soll, halte ich für einen Riesenfehler und alle Argumente für Funino kann man nachvollziehen, sind aber auch mit einem kleinen Feld und kleineren Toren umsetzbar.
Beim WFV wird es wohl beides parallel bei einem Spieltag geben. Sowohl 3 vs 3 als auch 4+1 / 6+1.
Ich werde in der kommenden Saison zum ersten mal bei der G2, die ich übernehme, frühzeitig stärker als sonst damit beginnen, die Kinder leistungsgerechter zu trainieren und spielen zu lassen (ist nicht meine erste G, die ich trainiere, aber bisher war es immer "Ringel Ringel Reihe wir haben uns alle lieb und jeder darf mit Fritzchen spielen").
Ich finde, im Bambinialter braucht man noch nicht großartig "leistungsgerecht" aufteilen, du meinst wahrscheinlich eher "entwicklungsgerecht".
und die Kinder, die bleiben, vornehmlich die waren, die sich auch außerhalb des Trainings mit Fußball beschäftigten.
Das ist definitiv so. Natürlich zieht man die schweren Fälle mit und es belastet, aber manche entwickeln sich halt erst später.
Du wirst sehen, es hören irgendwann vielleicht auch der eine oder andere top Spieler aus allerlei Gründen auf. -
Wenn man nicht Leistungs- und Ergebnisorientiert denkt (was ja in der E Standard sein sollte).
Ja, das wäre schön. Bei der Gleichung vergisst man aber a) die Kinder selbst, die genau wissen, wer wie stark ist und nicht gern verlieren möchten, weil der dicke Paul auch irgendwie dabei sein will und b) die Eltern, denen die wöchentlichen Niederlagen dann auch auf den Keks gehen und ihr Kind dann in einen ambitionierteren Club geben. Es ist nicht immer so einfach, wie es sich der DFB vorstellt. Er selbst hat ja nicht das Problem, bei "ihm" spielen ja nur talentierte Kinder.
Wir machen es so, es gibt zwei Teams, die leistungsmäßig aufgeteilt sind, so können alle Kinder ihrem Hobby nachgehen, die starken spielen gemeinsam und die schwächeren auch. Es gibt dann natürlich Kinder, die so zwischen stark und schwach sind, aber die spielen dann eben mal hier, mal da. Trainiert wird eh gemeinsam.Ist es bei Kindern, die einigermaßen Bewegungsbegabt sind Sache von kürzester Zeit, bis sie mit dem Durchschnitt einer E-Jugendmannschaft mithalten können, selbst wenn diese schon seit 4 Jahren zusammen spielt.
Das ist definitiv richtig und konnte ich selbst beobachten. Genau wie Du beschreibst, mit den richtigen Übungen und Spielformen.
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Am Ende fehlten uns 11 Punkte und wir sind abgestiegen.
Plot Twist: Vorher waren es vier Punkte.
Ne im Ernst, im Amateurbereich ist sehr selten der Trainer der Grund für miserable Leistung. Es spielen ja immer noch die Spieler das Spiel. Sobald der Trainer Übungen und Spielformen im Training anbietet, die die Grundlage bilden können für erfolgreichen Fußball, dann liegt es eben an den eingeschränkten Fähigkeiten der Spieler. Taktik ist klar nicht unwichtig, aber ein Unterschiedsspieler macht nun mal den Unterschied, Taktik hin oder her. = im Amateurbereich. -
Ich weiß echt nicht was ich machen soll.
Du weißt genau, was Du machen sollst, Du weißt nur nicht, wie Du es ihnen näher bringen sollst.
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Es gibt keinen Grund, warum ausgerechnet Fußball der Billigheimer unter allen Sportarten sein muss.
Natürlich gibt es den.
Einerseits, weil es ein Mannschaftssport ist, der 11 Spieler braucht. D.h. ist das Angebot zu teuer, kriegt man keine Mannschaft zusammen. Andererseits gibt es überall zig Fußballvereine, aber weniger Eishockey, Karate, Fächerflechten und Delfinschwimmen. Diese Vereine sind rar und können sich daher die Mitglieder nahezu aussuchen und dementsprechend die Preise setzen. -
Wir bekommen Trainernachwuchs bislang ausschließlich aus der Elternschaft. Ganz wenige gehen dann weitere Schritte wie C-Lizenz oder besuchen wenigstens Trainerseminare abends.
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Solch ein selektives Training für ein paar auserwählte Kinder würde ich als Verein/Vorstandsmitglied sofort unterbinden. Alle Kinder sind Mitglied im Verein und haben damit eine Art Anspruch auf Teilnahme an den vom Verein ausgerichteten Sportangeboten.
Wenn der Trainervater das nur für ausgewählte Kinder anbietet, müssen dringend die entsprechenden Kriterien transparent dargestellt werden und in der Satzung / Spielordnung / etc. fixiert sein. Anders ist das nicht machbar.
Wenn der Trainer sich das so ad hoc ausgedacht hat, begibt er sich auf dünnes Eis. Wenn der Verein davon keine Kenntnis hat, ist es ganz schnell vorbei mit dem Versicherungsschutz über die Verbandsversicherung. -
Ich würde es dann schon so handhaben, dass Du die Entscheidung triffst, ob Du Spieler brauchst und wenn ja, ob die von Anfang an spielen. Alles Andere finde ich nicht sinnvoll.
Das ist die beste Lösung, die mir in dem Fall einfällt. Wenn der D1-Trainer auch Trainer der D2 ist (gemeinsames Training), dann sieht es wieder anders aus. Dann ist die Durchlässigkeit zwischen D1 und D2 ohnehin gegeben.
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Das geht tatsächlich nicht. Man kann seinen Austritt nicht zu einem Zeitpunkt in der Zukunft legen. Die Spielberechtigung erlischt sofort, egal zu welchem zuküntigen Datum man das auch tun will.
Hier ist der Fall, dass sich der Spieler "zum Ende des Spieljahres" vom Spielbetrieb beim bisherigen Verein abgemeldet hat, dies hat er defintiv fristgerecht getan. Ich gehe hier vom 30.06. aus.
Nun muss der abgebende Verein zustimmen oder nicht-zustimmen. Bei Zustimmung ist er spielberechtigt auf Antrag zum 01.07.
Es wäre interessant zu erfahren, ob der Spieler bereits eine Spielberechtigung für Verein B beantragt hat. So wie ich das lese, muss das so gewesen sein, sonst hätte er kein Turnier und kein Freundschaftsspiel spielen können.
Also müssen alle beide Vereine A und B zustimmen, sonst Sperre bis November*, nicht länger.
* oder je nach Verbandsvorgabe -
Ich habe den User so verstanden, dass es um das (zu frühe) EIntrittsdatum geht, vot dem 1.Juni. Keine Ahnung, aber das könnte eben dann als ein Wechsel VOR der Transferperiode angesehen werden.
"Hallo zusammen. Folgender Fall, ein U13 Spieler wechselt vor den 30.6. den Verein also von Verein A zu Verein B. Da die Ausgangslage sich durch Abgänge so gut wie aller Spieler in Verein B verändert hat, würde evtl ein weiterer Wechsel Sinn machen. Frage ist nun, wäre das ohne Probleme möglich noch zu Verein C zu wechseln oder gibt es dann eine weitere Sperrfrist. Aktuell wäre er bis zur Verhandlung mit Verein A für 6 Monate gesperrt. Würde sich also diese Sperrfrist dann auf 9 Monate erhöhen bei einem weiteren Wechsel zu Verein C in dieser Wechselperiode oder bleibt es bei der alten Sperrfrist?"
Für den WFV gilt dann folgendes (Stichtag ist der 15.07.)
- Spielberechtigt ab 16.07. für Verein B.
Wenn der Spieler jetzt sich von Verein B abmeldet und dieser eine Zustimmung erteilt, dann ist der Spieler ab 16.07. für Verein C spielberechtigt.
Wenn Verein A keine Zustimmung erteilt, dann ist der Spieler bis 1. November gesperrt.
Das gleiche gilt für Verein B, der inzwischen auch eine Zustimmung erteilen muss.
Eine längere Sperre als 1. November wäre hier nicht möglich, da der Spieler sich nach wie vor rechtzeitig vor dem 15.07. bei seinem Verein abmeldet. -
Zu früh abmelden, wie soll das gehen. Die Absicht ist doch klar, zur neuen Saison ab 01.07. den Verein zu wechseln.
Die initiale Absicht ist bei Formalien in aller Regel nicht von besonderer Relevanz.
In Bayern ist es jedenfalls dafinitiv so wie oben bereits geschildert, dass bei einer Abmeldung vor dem 1.Juli eine Sperre folgt.
Okay. Ich wusste bisher tatsächlich nichts von einer Möglichkeit, sich zu früh abzumelden, um in der kommenden Saison woanders zu spielen. Er wollte ja nicht sofort woanders spielen, oder habe ich da was überlesen? Wie soll das dann gehen?
"Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit melde ich mich zum 01.07. vom Spielbetrieb ab.
Mfg
Nils"
Das kann ich ja nicht erst NACH dem 01.07. machen, dann ist die Frist doch abgelaufen? -
Nein. Die Abmeldung vom Spielbetrieb muss BIS 30.06. erfolgen bzw. bis 01.06. je nach Verbandsvorgaben (?) Beim WFV ist es so, dass die Abmeldung beim alten Verein bei Jugendlichen bis 15.07. erfolgen muss, dieses Jahr gem. BGB bis 17.07., da der 15.07. kein Arbeitstag ist.
Zu früh abmelden, wie soll das gehen. Die Absicht ist doch klar, zur neuen Saison ab 01.07. den Verein zu wechseln.
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Für sein altes Team wie gesagt das letzte Meisterschaftsspiel am 6.5. Gesperrt ist er also aktuell bis November.
Ich denke, die Sperre bei fehlender Zustimmung von Verein A bleibt bei 6 Monaten, da es für Verein A keine Rolle spielt, wohin der Spieler wechselt. Falls die Zahlung der Ausbildungsentschädigung ausbleibt, dann Sperre bis 01.11. Die Entschädigung muss nun Verein C entrichten an Verein A, dann ist er ab 01.07. spielberechtigt.
So würde ich das als Laie juristisch sehen. -
Woher weiß der WLSB nicht mehr Mitglied ist? Sollte man es vielleicht doch in die Kündigung schreiben?
Das ist natürlich eine gute Idee. Der Verein macht sich allerdings bestimmt des Betrugs strafbar, wenn er Zuschuss beantragt, obwohl besagter lizenzierter Übungsleiter nicht für ihn tätig ist.
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Ich verbitte mir den schnoddrigen Ton.
A) Spielt die Mitgliedschaft keine wichtige Rolle, eher die Tätigkeit an sich.B) Beim WLSB werden die Zuschusse für Lizenzinhaber im Verein ab 20. November bis spätestens 31. Januar beantragt.
Mein Fehler: nicht für das laufende, sondern das vergangene Jahr. -
Das darf er ohnehin nicht, da Du ja dort nicht mehr tätig bist. Allerdings werden die Zuschüsse im Januar für das laufende Jahr beantragt. Das ist also bereits geschehen für dieses Jahr. Normalerweise bist du ja auch bis Ende des Jahres noch Mitglied (Kündigung für gewöhnlich zum Jahresende = Geschäftsjahr)
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Hier der Fakt: Nur 21% der Mädchen und 30% der Jungen,im alter von 7-10 Jahren, erreichen die WHO-Mindestestempfehlung an Bewegung
Das sind aber die Gesamtzahlen. Nimm nur die Kinder, die im Fußballverein spielen in die Wertung, dann steigt die Prozentzahl drastisch an.
Selbst wenn man sich nur auf die Quantität bezieht und großzügig rechnet kommen die Kinder mit Spiel (60 Minuten), zwei mal Training(180 min),Sportunterricht (90 Minuten in meinem Bundesland) auf 5 Stunden die Woche moderate bis sehr anstrengende Bewegung.
Das ist nicht das Problem der fußballspielenden Kinder. Diese Kinder bewegen sich von allein viel mehr. Diese Statistik so darzustellen verfälscht das Ergebnis und damit die Schlussfolgerung, man müsste im Fußballtraining viel mehr Kondition einbauen.
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Koordination und Kondition sind sehr wichtige Themen in der F/E-Jugend. Besonders aufgrund des weit verbreiteten Bewegungsmangels und die daraus resultierenden Defizite. Kondition beinhaltet auch Kraft und Schnelligkeit und diese sollten in der F-Jugend Trainiert werden. Dafür verwendet man dann Fang- und Staffelspiele (Schnelligkeit), Rauf- und Rangelspiele (Kraft). Damit einher geht eine vielseitige Bewegungsschulung.
Ich meinte dies hier. Für mich ist der Konditionsteil besonders in der F-Jugend noch gar nicht relevant, weil sich die Kinder eh viel bewegen. Bewegungsmangel tritt dann auf, wenn die Kinder gar keinen Sport machen, sondern nur daheim hocken an der PlayStation et.al.
