Beiträge von let1612

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    Mir ging es um Aussagen zum höher bzw. bei den Älteren spielen: z.B.
    "Es ist wichtig, sich den Spieler sehr individuell anzuschauen. Die Frage muss sein: Welche Qualitäten bringt er nicht nur körperlich und fußballerisch, sondern auch von der Entwicklung seiner Persönlichkeit mit?"
    Oder
    "Neben dem fußballerischen Sinn sollte auch die Rolle hinterfragt werden, die ein Spieler in einer höheren Altersklasse einnehmen kann."


    Den Vorschlag von @Goodie finde ich schon sehr gut.


    Allerdings komme ich bei der Quantität noch nicht mit. Ihr hattet eine U15, die jetzt die halbe 1. Mannschaft und die 2. Mannschaft stellt - und die hatten letztes Jahr Motivationsprobleme!?! Um wie viele Spieler handelt es sich? Wie viele U17 bzw. U16 Spieler habt ihr?


    Und dann noch 30 A-Junioren - sind das 1 oder 2 Mannschaften? Oder nur Pässe und 3-6 Jungs im Training? Fragen über Fragen ...

    David Niedermeier spricht von positionsspezifischem Training bei den Jugendlichen ab der U16. Mir fallen extrem viele Bundesligaspieler ein, die mehrere Positionen spielen können und gerade wegen dieser Gabe schneller Bundesligaprofi wurden. Einer der sehr positionsspezifisch ausgebildet wurde (sofern ich das beurteilen kann - ich habe ihn zumindest immer nur auf einer Position ab der U17 gesehen) ist Raphael Framberger (FC Augsburg) - setzt sich erst jetzt nach dem Weggang von Paul Verhaegh durch. Gibt es da noch mehr Beispiele?
    Auch Joachim Löw setzt eher auf vielseitige Spieler bei seiner Auswahl (v.a. bei seinen Ergänzungsspielern). Wie seht ihr das? Spezialist oder Generalist bzw. variabel, einsetzbarer Spieler?

    Ich gebe euch Recht - auch mir ist im F-Jugend Training zu wenig "Spiel". fussball.de ist vom DFB (Inhalte sind auch auf dfb.de) - was lernen wir daraus? Muss nicht unbedingt ein Qualitätskriterium sein. Aber ich will ja auch nicht euch als F-Jugendtrainer davon überzeugen, sondern die Älteren.
    Die BVB-Übung kann man machen oder? (U14)
    Taktiktraining mit Minitoren kann man aus meiner Sicht auch machen. Auch aus Training mit Minitoren kann man sich das eine oder andere herausziehen.
    Wie viele Spiele, Wettkämpfe und Übungen werden bei euch im Verein auf Minitore gemacht? Wie viele Minitore habt ihr? Ich hätte bei mir im Verein gerne mehr Minitore (wir haben 2 stabile; 2 Ganze, die relativ stabil sind (2 weitere von denen sind bereits kaputt); 4 Popup für F2 und 4 Popup für G-Jugend (aufgrund der Stabilität bekommen die nicht alle Jugenden)).
    Umso mehr ein Minitor benutzen, umso mehr werden angeschafft - oder?

    Mich ärgert, dass viele Menschen ohne Informationen und Hintergrundinfos urteilen:
    - ich lasse oftmals bei den 2010 einen 2012 (Geschwisterkind) sich umziehen, aber nicht spielen - das Kind freut sich über die Medaillen und die Eltern, dass es dabei sein darf => Außenstehende sagen, der lässt den nicht spielen
    - auch bei mir weinen Kinder z.B. wenn sie ausgewechselt werden und sie Angst haben das Spiel deshalb zu verlieren -> aber kann ich auf der einen Seite sagen, dass bei mir alle spielen und dann nicht so handeln?
    - Anfeindungen, man hätte einen älteren Spieler eingesetzt - leider ist der halt so gut und groß - der fällt bei 3 Jahre älteren nicht auf - muss ich ihn deshalb dort spielen lassen? Ich sage "Nein", weil für mich das Kind und nicht der Fußballer zählt - und da haben 3 Jahre ältere andere Themen

    @Powerzwergenpapa: Trinkpause machen alle gleich - der Erfahrene nimmt seine Flasche bei den Stationen mit ; Übungen gebe ich vor - und ja, wenn ich es die Kinder entscheiden lasse, dürfte da ein Erfahrener eher was sagen als ein Unerfahrener - da gehe ich davon aus, dass er die größere Akzeptanz in der Gruppe hat (gruppendynamische Prozesse). Wobei ich davon ausgehe, dass du die Beispiele nicht ganz ernst gemeint hast.
    Beispiel: Nummer des Trikots (bei fester Einteilung bekommt er das Trikot, das übrig ist und keine Wunschnummer), ich nehme nicht gleich 4 Neue mit und lasse 4 Alte zu Hause, sondern eher 2:2 usw.


    Punkt 1: gebe ich dir Recht.
    Punkt 2: stimme ich dir zu
    Punkt 3: Ergebnisse sind mir "fast" egal (am fast arbeite ich noch)


    Philosophisch: aus meiner Sicht ist es nicht gerecht alle gleich zu behandeln - man sollte auf das Individuum eingehen


    Aus Arbeitgebersicht spricht nichts dagegen - ganz im Gegenteil. Aus Arbeitnehmersicht evtl. schon (z.B. ich durfte das erst nach 3 Wochen und der/die sofort - bin ich weniger wert?)

    Ich lehne ein Basisgruppensystem ab - die Spieler sollen gleich in ihrem Jahrgang mit trainieren. Zu dem Thema "alte Hasen" oder "altgediente" - wie sieht das bei euch im Berufsleben aus? Seid ihr da auch der Meinung, dass der Neue gleich alles machen darf und sämtliche Privilegien gleich bekommen soll, für die ihr lange gekämpft habt? Integration von 0 auf 100 funktioniert aus meiner Sicht nicht - auch weil Etablierte sich oft erst bei 80 sehen und es dann für sie eine Bevorzugung ist. Deshalb schlage ich eine Schritt für Schritt Integration vor. Und Sorry, da ist der Mitgliedsbeitrag für mich auch kein Kriterium - sonst könnte ich ja auch sagen, das Kind vom Sponsor soll immer spielen (Privileg), weil der zahlt ja mehr.

    ich lege die Hütchen hin - nicht hinstellen. Ich habe das bei Noorsk und ähnlichen Toren gemacht. Je nachdem wie die Kinder schießen, muss man mal wieder ein Hütchen darauf legen - allerdings gehen dann die Tore auch nicht so schnell kaputt.

    Nach einmal Training spielt bei mir niemand - kein Messi und auch kein Anfänger. Bei uns macht man 2-3 Probetrainings und dann wird man Mitglied. Erst dann wird ein Pass beantragt. Das Training findet im Jahrgang statt - darunter geht aus meiner Sicht gar nicht, wenn man am Spielbetrieb teilnehmen möchte (möchte man das nicht wäre es für mich OK).
    Und ja, die "alten Hasen" haben bei mir Privilegien - die Neuen werden integriert, aber nicht bevorzugt (z.B. bei einem vielleicht ist zuerst der Langjähige dabei, weil ich mich auf ihn verlassen kann - er bzw. seine Eltern hat/haben das schon bewiesen).
    Und ich bin auch der Meinung, dass man Newcomern erklären kann, dass es nicht sofort alles gibt, sondern das man einen Schritt nach dem anderen geht - und einer davon ist zuerst mit trainieren und dann mit spielen (v.a. in einer U8 - das Kind kann noch lange genug Fußball spielen, sofern es Spaß daran hat (da kommt es aus meiner Sicht nicht auf 2-3 Spiele drauf an)).

    @hoeness2: "Wir haben es in zwei Teile geteilt, 1x sportlicher Teil und der Rest, aber eine richtige harte Aufgabenteilung haben wir nicht. Dafür sind wir als Verein einfach zu klein.
    Ziel ist es, möglichst viele Spieler in den Seniorenbereich zu bringen. Das die Spieler während Ihrer Jugendzeit Spaß haben sollen ist für mich Voraussetzung, sonst werden Sie irgendwann einfach aufhören.
    Ziel Mitglieder, JL und Verein sind zu 95% identisch.
    Standing ist gut, zumindest laut eigener Ansicht
    Wir sind ein Breitensportverein, ohne bezahlte Trainer mit zwei Mannschaften pro Jahrgang."


    Das ist aus meiner Sicht "jammern auf ziemlich hohem Niveau"! Jeder Jahrgang ist mit 2 Mannschaften vertreten - so schlecht können eure Trainer nicht sein (ich kann mir nicht vorstellen, dass ihr der einzige Verein im Umkreis von 20-30km seid und die Kinder keine Wechselmöglichkeit hätten). Da würde ich mir mal eine Liste machen, was in meinem Verein alles gut bis sehr gut läuft (oder seid ihr eine JFG bzw. größere SG - und müsst nach der A-Jugend mehrere Herrenmannschaften bedienen?).


    Wenn ihr es aufgeteilt habt, dann würde ich vom sportlichen (Jugend)Leiter schon verlangen, dass er zumindest einmal im Quartal ein Training und ein Spiel eines Jahrgangs sich ansieht (GFEDCBA x2 = 14 Mannschaften x2 = 28 Termine) (ein Trainer 2x Training+1x Spiel =3 x4 Wochen/Monat = 12 x3 Monate = 36 Termine) - und oftmals trainieren die noch nebeneinander oder spielen hintereinander. Und dann kann er sich aus meiner Sicht ein sportliches Bild selbst machen.


    Auch den "Rest" würde ich näher definieren - dann findet man meistens auch leichter Personen, die das machen (z.B. einer Homepage pflegen, einer Finanzen usw.).

    @luibo: das Spiel "Nicht zuhören" finde ich sehr gut - allerdings erst, wenn die Spieler einen Kopfball können - zum Lernen des Bewegungsablaufes würde ich die Übung nicht machen (da sollen sie sich auf den Kopfball konzentrieren und vorbereiten können) - ich könnte mir das Spiel z.B. bei der Ballannahme mit dem Oberschenkel vorstellen (da kann normalerweise nichts "kaputt" gehen). Beachvolleyball ist mir zu groß - Verhältnis Kopf zu Ball. Ich bin da eher beim Gymnastikball - kleiner, leichter, weicher.


    Meine Beobachtungen bei Turnieren (7 gegen 7):
    U7 (G-Jugend): Kopfball kommt ganz selten vor - Spieler können ihm aus dem Weg gehen ohne Nachteile zu befürchten
    U9 (F-Jugend): Kopfball kommt häufig vor (v.a. wenn der gegnerische Torwart den Ball hoch nach vorne schlägt) - Spieler könnten ihm aus dem Weg gehen ohne Nachteile zu befürchten (Ballannahme mit einem anderen Körperteil)
    U11 (E-Jugend): Kopfball kommt bewusst häufiger vor - gehe ich dem Kopfball aus dem Weg, habe ich Nachteile (z.B. bei Eckbällen)


    Machen die Kinder mehr Kopfbälle in der Verteidigung (Gegner in Ballbesitz) oder im Angriff (selbst im Ballbesitz)? Verteidigung - der Kopfball im Spielaufbau hat eine untergeordnete Rolle (auch wenn in der Bundesliga bei Abstößen oft der Ball an den Rand der Mittellinie gespielt wird um dort verlängert zu werden oder es ein Abschlag auf den Mittelstürmer ist). Beim Abschluss (nach Flanke oder Standard) kommt er wieder ins Spiel. Nur wer kann das? In dem angesprochenen Altersbereich nur die wenigsten.


    Meine Meinung: Zeigen JA - Trainieren (ab 2. Jahr F-Jugend - selten mit weichen Bällen) JA, Prävention - Fordern NEIN -> Lernen die Spieler auch noch später!