Die Ursache will ich nicht verändern (gute, dribbelstarke eigene Spieler - ganz im Gegenteil, ich will sie besser machen und d.h. für mich auch Verzicht auf einen sinnlosen Zweikampf) oder ich kann sie nicht verändern (gegnerischer Verteidiger und Trainer).
Beiträge von let1612
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Ersatzbank : nein, so denkt kein E-Jugendlicher - noch nicht einmal viele Trainer bzw. Eltern (Ausgangspunkt des Threads). Und dennoch können es (z.B. offene Spielstellung) die Kinder umsetzen - sogar jüngere Kinder und deshalb kann ich es in ein Training einfließen lassen. Und dann machen es die Kinder von alleine ohne groß darüber nachzudenken - genauso wie heute die andere Verhaltensweise.
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DenSen : nehmen wir das Beispiel mit dem Rücken zum Tor und von hinten in die Beine schlagen oder grätschen: wie kommt das zustande? Und was bringt es mir als Stürmer?
Als Stürmer ist ein Foul von hinten, sofern er mit dem Rücken zum Tor steht, ein "Upgrade". Ich bekomme Freistoß - ruhender Ball, der Gegner muss ein paar Meter weg und ich stehe mit dem Gesicht zum Tor. Jetzt kann ich mir noch raussuchen, ob ich das Foul im Stehen oder als Grätsche bekommen möchte - Abstand zum Verteidiger (Ball entgegen laufen (Grätsche) oder blocken (nah am Verteidiger kann der nicht grätschen)). Leider gibt es in unserem Fall keinen Schiedsrichter bzw. Freistoß und ich möchte meinen Stürmer schützen. Das Entgegenlaufen oder mit Rücken zum Tor blocken ist für mich sinnlos (bringt mir als Stürmer keinen Vorteil). Somit würde ich ihm eine offenere Stellung (z.B. seitlich oder frontal) zum Gegenspieler empfehlen. Das öffnet das Sichtfeld, gibt mir die Möglichkeit die Absicht des Verteidigers schneller zu sehen und darauf zu reagieren. Noch dazu kann ich so auch schneller auf das Tor schießen oder laufen - ich habe mehr Torgefahr.
Auch könnte ich meinem Stürmer den Tipp geben mehr zu spekulieren und einen schnelleren Abschluss zu suchen (Folge: er ist ein Schritt voraus oder der Gegner hat weniger Zeit zum Foulspiel). Ich muss auch nicht ganz an einem Verteidiger vorbei um auf das Tor zu schießen, sondern es reicht auch seitlich versetzt zu sein. Das erhöht das Repertoire des Stürmers.
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Trainiere F-Jugend Jahrgang 2010 alleine. Ich habe 13 Kinder und keine Probleme.
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Wir haben in dem Thread nun:
- Tätlichkeit ( Schatefan ) - hat normal nichts mit dem Ball und Spiel zu tun
- von hinten in die Beine treten ( Schatefan ) - da wollte ich unter #27 mehr Details um dem Spieler zu helfen und ja, da gibt es für mich auch sinnlose Zweikämpfe und denen könnte ich aus dem Weg gehen oder sie angenehmer für mich gestalten
- von der Seite ( DenSen ) - da habe ich ein besseres Sichtfeld als von hinten und meistens auch ein höheres Tempo
Das macht für mich schon einen Unterschied in meiner Hilfe für den Spieler.
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Wie bei allem, kommt es auf die Dosierung an - hier in unserem Fall beim Essen oder auch beim Training. Nehmen wir dein Beispiel Zucker - der Mensch braucht Zucker (Glucose), aber zu viel führt zu Problemen (z.B. Gewicht, Zähne). Und auch beim Training ist es mir lieber ich mache eine Übung nicht ganz richtig als überhaupt nicht - das bringt mir nämlich noch weniger. Und Anfangs wird die Übung meistens nicht richtig gemacht, weil die körperlichen Voraussetzungen noch nicht da sind (da wird meistens mit irgendeinem Körperteil ausgewichen). Da kann man aber mit kleinen Hilfen und der Didaktik darauf hinweisen und mit der Zeit wird die Übung immer besser ausgeführt (ist ja fast schon durch das Wort üben vorbestimmt ;-)). Und wenn das ganz genau überwacht werden sollte, dann könnten die meisten Pilates Kurse in Studios nicht durchgeführt werden - weil da kommt oftmals ein Trainer auch auf 15 Teilnehmer (ist eine Teilnehmerzahl bei Krankenkassen).
Nehmen wir das Beispiel Unterarmstütz: was kann man da falsch machen, das bleibende Schäden verursacht? Mit dem Becken durchhängen (LWS) - mehr fällt mir gerade nicht ein. Nacken und Beine sind für bleibende Schäden zu wenig belastet. Bei den Armen (falsche Winkel) brauche ich mehr Kraft, aber schadet es? Der Schulter vielleicht? Eher nicht. Was ist die natürliche Ausweichbewegung? Hintern nach oben - ist das schlimm? Beine, Arme und Schultern werden weiterhin trainiert. Lasse ich es weg, schone ich die LWS, habe aber alle positiven Auswirkungen nicht und die LWS muss im Alltagsleben mehr aushalten, weil die anderen Körperteile weniger trainiert sind.
"Perfekt ist etwas immer erst dann, wenn es nicht mehr realisierbar ist."
Damaris Wieser (deutsche Dichterin)
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Skriwer : Danke für die Links.
@all: was soll denn ein Übergewichtiger machen, um seine Situation zu verändern?
Gilt die Trainingslehre oder Didaktik bei Stabilisationsübungen nicht? Auch da kann ich vom Leichten zum Schweren gehen (z.B. Unterarmstand auf den Knien, dann erst auf den Füßen und danach erst auf einem Bein; oder Einbeinstand mit Händen abstützen, dann frei und dann vielleicht auf die Zehenspitzen)
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entweder die Lösung von nero oder ein öffentliches Excel über Google
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Schatefan : wann wird er von hinten umgegrätscht bzw. in die Beine getreten?
A) nachdem er den Gegenspieler umspielt hat und auf das Tor zu läuft? Oder
B) wenn er den Ball mit dem Rücken zum Tor annimmt?
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hier wurde schon mal diskutiert: Gymnastik im Fußball?
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Schatefan : man könnte ihm raten den Zweikämpfen mit Kontakt aus dem Weg zu gehen (mehr Antizipation, mehr Freilaufen, mehr Passspiel/Zusammenspiel, andere Stellung zum Gegner, Variationen von Finten)
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Wie sind die Erfahrungen mit den Bambini Spieltagen des WFV? Wird das umgesetzt und gelebt?
Wird sich an die Durchführungsbestimmungen gehalten?
Das würde mir schon reichen. Weiterhin könnte man noch die kleineren Tore sich überlegen - die kommen in Österreich zum Einsatz.
Von Funino flächendeckend wage ich noch nicht zu träumen ?
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nachdem ich nun weitere Turniere gesehen habe, bin ich gegen das Einkicken bei Kindern - 80% werden auf das Tor geschlagen und man hofft, das einer den Ball abfälscht oder mit dem Kopf ins Tor bringt. Und die anderen 20% werden auch nur irgendwie nach vorne geschlagen oder gepasst.
Bei der Gelegenheit könnte man auch über Eckbälle nachdenken - vielleicht 3 Ecken ein Elfer?
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NLZs vor allem in den höheren Jugenden sind Haifischbecken. Geld um zu Leben gibt es meistens ab der U15 - darunter ist es ein schönes Taschengeld für einen Studenten.
Wie in jedem begehrten Job, läuft viel über das eigene Netzwerk. Um dieses aufzubauen gibt es viele Möglichkeiten (z.B. Trainerfortbildung, Hospitationen, Freundschaftsspiele und -turniere, Austausch unter Gleichaltrigen michwies / MichaelW98 , Spielbeobachtung usw.) - und du hast Zeit (notfalls auch 20 Jahre
))Geh deinen Weg, hol dir einige blutige Nasen, lass dich nicht beirren - und wenn du nicht Trainer wirst, wirst du halt etwas anderes
und machst es in deiner Freizeit. -
Ich habe in meinen Anfangsjahren auch U8/U9 trainiert und danach gleich U14 - war kein Problem und die Jugendlichen und Eltern sprechen noch heute positiv von mir bzw. mit mir
(damals war ich 20 Jahre).Auch sehe ich in einem Dorfverein nicht unbedingt so hohe Anforderungen an einen Trainer in dem Alter - die Anforderungen als Betreuer/Pädagoge/Organisator sind höher (Pubertät, Eltern der Kinder gehen nicht mehr zu jedem Spiel mit (Organisation Auswärtsfahrten), Motivation (andere Interessen/Schule)).
Du sprichst allerdings Zeitgründe an. Mit einer F kannst du 1x pro Woche trainieren, bei einer C wird 2x normal vorausgesetzt. Spieltage gibt es in der C auch mehr (und die Spiele sind länger
). Das wäre für mich die entscheidende Frage. -
A(ni)mateur : ich bin da auch immer hin- und hergerissen - du bist nicht allein ☺ - allerdings kann ich dir sagen, dass erfolgreiche Teams auch auseinanderfallen können. Eine Garantie gibt es weder für die eine noch für die andere Vorgehensweise
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Es wurde mit einem normalen Ball gespielt.
Vorteil Bande:
- Ball ist länger im Spiel
- Reaktionsfähigkeit wird geschult (brauche ich beim normalen Fußball - allerdings wahrscheinlich nicht so oft)
- Bande als Mitspieler (habe ich beim normalen Fußball nicht)
- Zweikämpfe an der Bande (habe ich beim normalen Fußball nicht)
Vorteil Futsal:
- Lösungen in Gleichzahl -> mehr 1 gegen 1, weil der Torwart nicht mitspielen darf
- Seitenaus wie beim normalen Fußball
- kleineres Tor und Futsalball zwingen zum Spiel bis kurz vor das Tor
Ich habe viele lange, hohe Bälle gesehen und viele Zweikämpfe an der Bande (aber auch sonst hart geführte Zweikämpfe - die leider von den Schiedsrichtern nicht unterbunden wurden und Grätschen haben auch keine 2 min. nach sich gezogen). Dazu noch einige Weitschüsse.
Ganz wenige Dribblings und Tricks und auch kaum Kombinationen.
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Ich war am Wochenende mal wieder auf einem Hallenturnier U12 mit einigen NLZs. Da stellte sich mir die Frage, warum NLZs meistens auf Turnieren mit Bande und 5m Toren spielen? Ist das aus Sicht der Ausbildung dem Futsal überlegen?
Ich tendiere zu einem NEIN. Wie seht ihr das?
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kleiner Tipp für deine Uni-Auswahl in Deutschland: gehe nach NRW, da ist die NLZ Dichte größer und die Wege kürzer.
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Ich habe auch schon Turniere gespielt (D- und C-Jugend) bei denen wir uns selbst organisiert haben - von denen erzählen wir heute noch mit Stolz (meistens sogar sehr erfolgreich und oftmals mit mehr Spaß).
