Beiträge von Malikinho

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    Eine U11 kann auch Spieler beinhalten die eigentlich in der U10 spielen könnten.


    Eine U10 kann/darf aber keine Spieler beinhalten die älter sind als für die U10 erlaubt.


    EDIT:


    Beispiel:


    Ist in einer U10-Mannschaft ein U11 Spieler dabei, muss die ganze Mannschaft bei den U11er spielen.


    Sind bei der U11 ein oder mehrere U10-Spieler spielt das gesamte Team bei den U11er.


    Es gilt also immer das älteste Kind.

    Für mich auch ein Foul, da in erster Linie nicht der Ball abgeschirmt wird, sondern er sich damit einen Vorteil verschafft indem er erst den Gegner wegrempelt und dann erst den Ball nimmt.


    Wobei man sagen muss, dass es durch die Geschwindigkeit und den Lauf es spektakulärer aussieht. Wäre der gefoulte Spieler am Stehen, sehe es nicht so "dynamisch" aus.


    Wenn es der Ballführende getan hat, wäre es für mich weniger ein Foul, da er in erster Linie damit den Ball abgeschirmt hätte.

    Ich merke gerade an Goodies Post, dass der TE ja sogar mit der ganzen Mannschaft aus der E in die D gehen und das zweite Jahr E komplett überspringen soll.


    Selbst wenn, wie es der TE sagt, dass 2,3 talentiertere jüngere Spieler dabei sind und es für sie machbar sein sollte, muss man sich fragen ob man den Kindern die Durchschnitt oder gar spielschwächer sind, einen Gefallen damit tut.


    In diesem Fall würde das Überspringen eines Jahrgangs dem Grossteil der Mannschaft nur Nachteile mit sich bringen.


    Ich weiss nicht, wie es bei euch ist, aber in Köln wird ab der D auf 9er Feld gespielt.


    Für die Kinder gäbe es nicht nur den biologischen Unterschied wenn sie gegen ältere spielen, sondern sie würden ja jetzt schon auch auf grösserem Feld spielen, was eine weitere Erschwernis für sie wäre.


    Die älteren Spieler könnte man ja ruhig in der D spielen lassen. Da die beiden D-Jugenden höherklassig spielen, werden sie gefördert und gefordert.


    Mit den anderen verbliebenen kann man ein weiteres Jahr in Ruhe arbeiten und sie auf das kommende Niveau vorbereiten.

    Ich glaube ihr habt mich verstanden oder ich habe mich missverständlich ausgedrückt ;)


    Pauschalisiert habe ich nichts, sondern spreche davon, dass es der Regelfall sein sollte, dass es in erster Linie besser ist, dass ein Kind in seinem Jahrgang besser aufgehoben ist.


    Und ein Kind hochzuziehen sollte eher die Ausnahme sein.


    Leider wird viel zu oft ein Kind hochgezogen und das nur weil es vielleicht besser ist als einige Kinder aus dem oberen Jahrgang.


    Die genannten Beispiele, dass ein Kind in seinem Jahrgang derart unterfordert ist, dass er schon isoliert spielt, oder ein 2008er spielbestimmend bei den 2006er mitspielt, sind doch eher die Ausnahme und in diesen Fällen ist es begründet ihn hochzuziehen.


    Wie oft sehe ich Kinder, die bei den älteren spielen, aber dort nur Mitläufer sind.


    Meine Bedenken sind in der Hinsicht, dass sehr oft Kinder hochgezogen werden die etwas besser sind als der eigene Jahrgang, aber noch längst nicht so weit sind um sich dort zu entwickeln. Es geht nicht um das körperliche Durchsetzen, sondern darum um auch spielerisch mitzuspielen.


    Ich hoffe ihr versteht was ich meine.


    Das besondere Talente, Kracher, Überflieger komplett zu den älteren hochgezogen werden, ist nachvollziehbar, aber bei Kindern die leicht über den Durchschnitt sind, finde ich es persönlich nicht gut.


    Es ist nicht schlecht oder falsches dabei zu den besseren des Jahrgangs zu gehören und dort auch zu spielen. Man sollte nicht direkt sagen, dass das Kind dort unterfordert ist. Aber dieser Gedanke entsteht ganz schnell bei einigen Eltern und Trainern und drängt dazu die Kinder hochzuziehen.

    Ich persönlich finde es nicht gut, wenn ein Kind im älteren Jahrgang spielt.


    Hintergrund ist, dass die Kinder ja immer noch in der Lernphase sind und das Kind durch das Spielen gegen ältere, grössere, schwerere, kräftigere, schnellere Kinder oft am Limit ist und es ihn mehr bremst als ihn entwickeln lässt.


    Alle Bewegungen, Finten, Dribblings, Pässe könnte er in "seinem" Jahrgang besser trinieren, umsetzen, verbessern. Bei den älteren wird es schwerer.


    Auch das Selbstbewusstein kann je nach Gegner drunter leiden. Es wird nicht die gleiche Anzahl an Erfolgserlebnissen haben wie im eigenen Jahrgang. Das heisst, man "beraubt" dem Kind all diese Möglichkeiten.


    Oft ist dieses jüngerer Kind zwar besser als Kinder des älteren Jahrgangs, aber das wäre für mich aus den oben genannten Gründen keine Option ihn hochzuziehen.


    Natürlich gibt es auch Ausnahmen, wo das eine Kind in jedweder Hinsicht den gleichaltrigen überlegen ist, aber so ein Kind wäre schon lange von einem NLZ-Team geholt worden.


    Nicht selten reicht es Trainern leider zu sehen, dass das jüngere Kind besser ist als die Spieler der eigenen älteren Mannschaft, um ihn wegen des Ergebnisses hochzuziehen.


    Aber man muss bedenken, dass das Kind auch gegen andere ältere Kinder von anderen Vereinen spielen muss und da fällt es eher nicht auf und wird eher gebremst. Und man muss hier ganz klar an das Kind denken und nicht an das Ergebnis. (Damit meine ich nicht den TE, sondern die Fälle aus meiner Umgebung bei einigen Vereinen die die Kinder bei älteren spielen lassen, nur weil der eigene Jahrgang nicht so gut ist. Traurig, dass die Eltern das mitmachen und sich damit nun brüsten, dass ihr Kind bei den älteren spielt).


    Ich würde das Kind eher unten lassen damit es sich dort in Ruhe entwickeln und verbessern kann, und als Alternative kann man es ja ab und zu bei den älteren mittrainieren oder mitspielen lassen.

    Es gibt einmal die Mitgliedschaft und einmal die Spielberechtigung.


    Man kann in mehreren Verein Mitglied sein, aber eine Spielberechtigung hat man in der Regel nur für einen Verein.


    Die Spielberechtigung ist nochmals unterteilt in "für Freundschaftsspiele" und "für Pflichtspiele".


    Turniere fallen unter "Freundschaftsspiele".


    Die Kündigung der Mitgliedschaft kann man nur zu der in der Satzung genannten Frist aussprechen (Z.B. 30.06. oder 31.12. oder zum Quartalsende oder zum Monatsende).


    Die Spielberechtigung kann man zu jedem Zeitpunkt aussprechen, man sollte aber beachten, dass Abmeldungen ausserhalb der Wechselfristen/Wechselperioden die sogenannten Sperren mit sich ziehen. Wobei diese Sperren nur die Pflichtspiele betreffen. Zusätzlich durch diese vom Verband ausgesprochene Sperre, kann der Verein seine Zustimmung zum Wechsel verneinen, was eine Erweiterung der Sperre mit sich bringt.


    Kenne das bei den Senioren so. Bei Abmeldung während der Saison gibt es 3 Monate Sperre vom Verband, plus 3 Monate durch die verwehrte Zustimmung des Vereins zum Vereinswechsel. Ergibt eine Sperre von max 6 Monate vom letzten Spiel an gerechnet.


    Bei den Senioren gibt es zwei Wechselperioden I+II bzw Sommer und Winter.


    Bei den Junioren gibt es soviel ich weiss nur die Wechselperiode im Sommer. (Ich glaube vom 01.06. bis 30.06.)


    Wenn sich im Fall des TE das Kind heute vom Verein abmeldet, endet die Mitgliedschaft zum Quartalsende, die Spielberechtigung aber sofort (sofern so auf der per Einschreiben verschickten Postkarte angegeben).


    Meldet er sich morgen im neuen Verein an, wäre er für den neuen Verein an Tag des Antragseingang/Online-Anmeldung für Freundschaftsspiele und somit auch für Turniere spielberechtigt.


    Dies ist mein aktueller Stand der Dinge. Hoffe es stimmt soweit alles.


    Zu beachten ist, dass es noch zig Ausnahmen etc gibt was Ausbildungsentschädigungen, Rückkehrer nach Abmeldung, verbands- und länderübergreifende Wechsel, Zweitspielrecht etc angeht.

    Platzkapazitäten:


    Aktuell ist es so an einem Staffelspieltag:


    Ort A: Team A vs Team B

    Ort C: Team C vs Team D

    Ort E: Team E vs Team F

    Ort G: Team G vs Team H


    Beim Funino:


    Ort A: Team A vs Team B vs Team C vs Team D

    Ort E: Team E vs Team F vs Team G vs Team H


    In der Staffel werden 4/5 Spielorte benötigt. Beim Funino werden zb. nur 2 Spielorte benötigt.


    Die Platzbelegung wird durch Funino bei den Vereinen sogar entspannt!


    Man hat nicht alle 14 Tagen ein Heimspiel, sondern vielleicht einmal im Monat.


    Rotation Ersatzspieler:


    Sind wir ehrlich. Selbst wenn wir es größtenteils mit Stoppuhr etc einhalten, auf der Gegenseite sehen wir leider sehr oft das Gegenteil.

    In den Staffelspielen gibt es meistens keine faire Rotation! Oft wird nach Spielstand ein- und ausgewechselt.


    Das Kind weiss nie wann es wieder reindarf!


    Im Funino wird bei beiden Teams nach jedem Tor gewechselt, unabhängig welches Team es erzielt hat. Und ein 0:0 habe ich noch nie erlebt;)


    Die Zeit die das Kind draussen steht ist minimal und es weiss ganz genau, dass es gleich wieder im Spiel mitwirken darf.


    Positionsspiel:


    Es gibt keine festen Positionen. Es gibt zwei Aggregatzustände: Angreifen und Verteidigen!


    Ist man in Ballbesitz ist man sofort Stürmer und es wird offensiv nach vorne gespielt. Sei es durch ein 1:1, einen Doppel- oder Schnittstellenpass oder eine Seitenverlagerung. Das Tor ist immer direkt hinter dem nächsten Gegner.


    Ist der Gegner in Ballbesitz ist man sofort in der Defensive und lernt zu verteidigen im 1:1 oder einen Passweg zuzustellen oder sich aufzustellen.


    Jede Situation ist eine neue Situation und füllt den Erfahrungsschatz des Kindes.


    Das Umschalten wird ungemein geschult! Im 6+1 schalten die Kinder nach einem Pass sehr oft ab und ist der Ball weiter weg, nimmt das Kind nicht mehr an der Situation teil.


    Es gibt auch kein Verstecken oder festlegen auf eine feste Position.


    Die Beispiele wo der Stürmer nur auf den langen Ball wartet, der Verteidiger nicht über die Mittellinie gehen und den Ball nur ins Aus dreschen darf, gibt es beim Funino nicht!


    Aktivität/Intensität:


    Durch die sehr geringe Wartezeit des Rotationsspielers, dadurch dass jedes Kind immer in der Nähe des Balles und des ballführenden Mitspielers oder Gegners ist, ist das Kind immer mit dabei!


    Da gibt es keine Langeweile und keinen Leerlauf für die Kinder. Die Kinder sind immer nah am Geschehen und bleiben am Geschehen dran.


    Homogenität:


    Im Funino sind homogenere Teams und Gegner um ein Vielfaches höher als im Staffelbetrieb.


    Eigenes Team: Niemand bzw kaum einer hat 10 gleichstarke Spieler in einem Team. Das heisst oft haben die spielstärksten Kinder den Ball im 6+1 und die anderen stehen nur passiv dabei und nehmen nicht am Spiel teil. Das Glücksgefühl über den gemeinsamen Sieg kaschiert das grosse Problem was dadurch entsteht und die Eltern, Trainer und Kinder sind in der falschen Annahme, dass alles gut ist und lassen sich somit blenden. Der grosse Aufschrei erfolgt Jahre später.


    Gegner: Oft spielt man gegen zu starke oder zu schwache Gegner. Beide Fälle sind nicht schön und kontraproduktiv für die Kinder.


    Funino verringert diesen Effekt. Es kann ihn natürlich nicht komplett abschalten, aber es dämpft ihn sehr stark.


    Ich spreche aus meiner Erfahrung der 21 Kinder hat und wo die Schere sehr stark auseinander geht. 2 Kinder hätten ins NLZ wechseln können, 5,6 andere sind technisch gut, 5,6 andere Kinder sind nicht so weit und die übrigen sind motorisch, koordinativ etc noch Anfänger die mit dem Fussball gerade erst anfangen.


    Ich handhabe es so, dass ich diese Saison noch. je nach Gegner, einen Teil zur Staffel schicke und den anderen Teil zum Funino. Nächste Saison werde ich dem Staffelbetrieb ganz den Rücken zuwenden.


    Spielen wir nur Funino machen wir das so:


    Aus den 8 Kindern die weiter sind bilde ich z.b. beim Funino 2 Teams a 4 Kinder und lasse sie in der Gruppe spielen wo die anderen Vereine ihre spielstärkeren Teams spielen lassen.


    Die anderen werden auch in Teams aufgeteilt und kommen in die andere Gruppe mit den spielschwächeren Teams.


    Ausserdem kann man es auch so handhaben, dass man auf zwei Veranstaltungsorten spielt. Die spielschwachen in Ort A und die spielschwächeren in Ort B.


    Innerhalb der Hinrunde kennt man die anderen Trainer und die Spielstärken der jeweiligen Kinder.


    Natürlich erfordert es den ehrlichen Umgang und Zusammenarbeit unter den Trainern und der Hilfsbereitschaft einiger Eltern die sich beim Verein als Mannschaftsverantwortlichen eintragen lassen um offiziell die Kinder zu beaufsichtigen.


    Mehr brauchen sie nicht zu tun. Sie sollen die Jungs nur beaufsichtigen und spielen lassen.


    Das Funino regt das selbständige Denken, Lernen und Umsetzen derart an, dass man von aussen als Elternteil nichts machen braucht. Die


    Die Kinder im Funino sind autodidakt!


    Die allerletzte Option die ich meinen Eltern genannt habe war, dass wenn sie mir nicht helfen, ich jedes Wochenende 13 Kinder zuhause lassen werde.


    Seit fast zwei Jahren läuft es......


    Just my 2 cents dazu 8)


    PS: Kinder die Funino spielen erkennt man meist schon optisch im technischen Bereich.

    Man sollte die Funino-Turniere nicht als klassisches Turnier oder wie das jährliche Event des Vereins ansehen wo das Ziel unter anderem darin bestehen Einnahmen aus dem Verzehr zu generieren.


    Das Funino-Turnier ist ja lediglich die Alternative zum "üblichen" Spieltag und sollte um den Vereinsspielplan nicht zu strapazieren nicht viel länger dauern als die Zeit für ein Staffelspiel.


    Von daher ist es kein "normales" Turnier, sondern der normale Spieltag mit dem Unterschied, dass man nicht gegen ein einziges Team 40min, sondern gegen mehrere Teams je 7/8min spielt.


    "Funino-Spieltag" trifft es da besser, finde ich.


    In dieser kurzen Zeit sollen die Kids auch einfach nur viel Netto-Spielzeit haben. Und bei 7/8min Spielzeit und anschliessenden 3/4min Pause ist es für die Kinder intensiv, aber nicht so, dass sie nahe dem Kollaps stehen.


    Zum Thema Modus habe ich schon mehrere Modi ausprobiert, abhängig von der Anzahl der teilnehmenden Teams, der Spielstärke der teilnehmenden Teams, der verfügbaren Zeit und verfügbaren Felder.


    CL-Modus, Jeder gegen jeden, 2 Gruppen nach Spielstärke aufgeteilt, etc. Letzteres hat sich ganz gut umsetzen lassen, da man bei einem grossen Kader sehr grosse Unterschiede in der Spielstärke hat.


    Wir Trainer geben dann dem jeweiligen Veranstalter die Anzahl der Teams durch und teilt ihm seinen Wunsch mit, dass z.B. 2 Teams spielschwächer sind und bitte in die jeweilige Gruppe kommen.


    Das dauert aber meist eine Hinrunde (wenn man die Teams noch nicht kennt) und nachher pendelt es sich von alleine ein.

    Zum einstimmen kann man ein kleines Fangspiel machen und anschliessend das "Kettenfangen".


    Fänger fängt einen Spieler. Diese zwei bilden dann eine Kette und müssen Hand in Hand den nächsten Spieler fangen. So wird die Kette immer länger und sie müssen hier auch als Team agieren und miteinander reden, Die Kinder lernen sehr schnell, dass sie nur gemeinsam den nächsten Spieler fangen können, indem sie sich gemeinsam auf ein Ziel einigen, und wenn sie es nicht tun, die Kette jedes Mal auseinander bricht.


    Das Feld sollte aber etwas kleiner sein, da je länger die Kette wird, desto schwerer wird es einzelne Spieler zu fangen.


    Variante: Die zu fangenden Spieler dribbeln mit dem Ball im Feld. So hast den Ball dabei und die Kinder starten spielerisch mit der Ballführung, den Tempo- und Richtungswechseln und den Abkapptechniken.


    Man könnte dann noch ein paar andere Varianten hinzufügen, wie zb: die zu fangende Kinder haben einen Ball und passen sich immer den Ball zu und wer den Ball am Fuss hat, ist "Freio/Joker/unfangbar". Sprich wer den Ball hat darf nicht gefangen werden.


    Die Spieler mit Ball können ihren Mitspieler retten, wenn das vom Fänger angelaufene Kind durch einen Pass des Mitspielers angespielt wird.


    Es ist auch kognitiv eine kleine Herausforderung für die kleinen und schön zu sehen, wie die Kinder den Spieler mit Ball aufrufen das andere Kind zu retten oder der Fänger mit Körpertäuschungen und kurzem Anlaufen den Ball besitzenden Spieler zu einem Pass animiert um dann doch einen anderen anzulaufen.


    Diese Variante ist aber abhängig vom Alter und Leistungsstand der Kinder, kann man aber mit mehr Platz oder 2 Bällen auch bei den kleineren vereinfacht anwenden.

    Wo willste denn die Gegner herbekommen? Die spielen doch schon im Staffelspielbetrieb...

    Ich kenne einen F-Trainer der nicht in die Staffel meldet und ausschließlich auf FS setzt. Die Kinder spielen viel und oft aber eben unter der Woche. Am WE sind die potentiellen Gegner doch schon unterwegs... :/

    Ich glaube, eine solche Regelung dürfte ein sehr hohes Konfliktpotential haben. Oder du hast so ein "Betreuungsteam", wo die Eltern froh sind um 2 h Ruhe und ansonsten mit dem Verein nicht belastet werden wollen.


    Oft ziehen Vereine zurück und es gibt spielfreie Teams in den anderen Staffeln und kann so mit diesen spielen.


    Ausserdem haben viele Teams zuviele Kinder für ein Team, aber zuwenig Kinder für ein zweites Team. Sprich sie lassen mehrere Kinder zuhause.


    Und hier ist es zb ideal ein Spiel im 5+1 oder 4+1 oder gar im Funino zu veranstalten.


    Mir persönlich ist es so lieber, als dass ich diese Kinder zuhause lasse.


    Eine weitere Option ist es, dass man das zweite Team sonntags vormittags spielen lässt. Es gibt genug Teams die auch so die zweite Garde spielen lassen möchten und es gibt auch viele Teams die gerne samstags und sonntags spielen um allen ihren Kindern Spielzeit zu geben.


    Ich weiss es ist zeitaufwändiger für den Trainer, aber wenn man es sich etwas aufteilt mit einem oder zwei anderen Co-Trainer, kann man dies alles unter einen Hut bekommen ohne grossartig viel mehr von seiner Freizeit zu opfern, aber man hat regelmässig alle Kinder am spielen.


    Ich kann aber auch nur aus meiner Erfahrung sprechen und weiss auch, dass es nicht so einfach ist. Ich habe aktuell 21 Kinder und schicke einen Teil zum Funino und einen Teil zum Staffelspiel.


    An den Spieltagen wo kein Funino oder Staffelspiel ist, gibt es ein Freundschaftsspiel oder kleines Blitzturnier.


    Den Eltern habe ich aber auch klar vermittelt, dass es nur klappt, wenn sie mich unterstützen und mit den Kindern fahren und sie beaufsichtigen. Da es meist die spielschwächeren sind sollen sie nur ein paar grundlegende Dinge coachen und die Kinder spielen lassen.


    Die andere Alternative war halt, dass 10 bis 13 Kinder jedes Wochenende zuhause bleiben.


    Es ist jetzt unsere zweite Saison und es hat bisher gut geklappt.


    Wie gesagt, es ist nur ein Tipp und jeder hat andere Umstände und Möglichkeiten, und was bei mir klappt, bedeutet nicht, dass es überall klappen muss.

    Das kann für einige Eltern schnell ein großes Problem sein und viel Stress bedeuten.

    Da wird viel Überzeugungsarbeit von Nöten sein

    Ideale Situation um diesen Eltern mal den Zahn zu ziehen und als Trainer die Richtung vorzugeben ;)


    Sie zu überzeugen wird ein hartes Stück Arbeit. Aber fruchtet diese Überzeugungsarbeit wird es für alle Parteien eine tolle Sache sein. Der Trainer kann in Ruhe arbeiten, die Kinder haben nicht jede Woche diesen Ergebnisdruck und auch die Eltern lernen was dazu.


    Man kann den Eltern ja erklären, dass wenn das Kind festgespielt ist und es nächste Woche nicht im Kader der oberen Mannschaft ist, es auch nicht in der anderen Mannschaft spielen darf. Das heisst die Alternative lautet: es bleibt zuhause.


    Die Eltern können sich gerne überlegen, ob dieses Tabellendenken sinnvoll für die Entwicklung der Kinder ist.

    Zur Problematik Festspielregelung würde ich dir raten, dass ihr ein Team in der Staffel meldet und eines für Freundschaftsspiele.


    Die Freundschaftsspiele würde ich aber regelmässig für jedes Wochenende organisieren, wenn möglich auch als Blitz-Turnier wo ihr mit 3 oder 4 Teams insgesamt spielt.


    - es kommen alle Kinder auf ihre Spielzeit und Spielpraxis

    - ihr könnt im 4+1 oder 5+1 spielen

    - ihr könnt euch eure Gegner nach eurer gewünschten Spielstärke aussuchen

    - ihr könnt die Spielzeit variieren/anpassen 2x20/3x15/3x20min

    - und ganz wichtig: Es spielt sich kein Kind fest!


    Das heisst ihr könnt jedes Wochenende genau den Kader bilden den ihr für am sinnvollsten haltet.


    Bei 2 Teams im Staffelbetrieb habt ihr zuviele Einschränkungen und müsst immer schon für das aktuelle Spiel den Kader für das übernächste Spiel anpassen.


    Der einzige Unterschied ist der, dass das zweite Team keine Tabelle hat. Ich denke mir aber, dass dies kein ausschlaggebendes Argument ist ;)

    Heftig! Das Problem mit dem öfteren Bälle aufpumpen zu müssen, hatte ich mit den den lila erima 3er Bällen gehabt.


    Negativ bei diesen erima war zusätzlich, dass wir ein Modell mit einer glatten Aussenhaut hatten. Bei Regen sind die Bälle derart glatt gewesen, dass der Ball immer wegrutscht ist.


    Da finde ich bei egal welchen Bällen, eine rauhe und strukturierte Aussenhaut viel besser, da diese griffiger ist.

    Komischerweise haben wir/ich keine Probleme mit dem Halten der Luft. Lediglich ist bei zweien von den ca 50 Bällen die Naht geplatzt, wobei ich das eher auf das Kicken von den älteren Kids zurückführe da die Dinger dann ja ziemlich abgehen.


    Die erima Hybrid habe ich bei einer unseren Seniorenteams gehabt und die haben mir von der Haptik, dem Ballgefühl und dem Sprungverhalten überhaupt nicht gefallen und hatte mich damals auf die Torfabrik fokussiert.


    Aber mit Bällen ist es leider wie mit vielen anderen Dingen im Leben. Jeder hat da so seinen eigenen Geschmack.


    Frag mal bzw eure Jugendleitung ob ihr von eurm Fachhändler Probebälle bekommen könntet. Dann kannst verschiedene Bälle ausprobieren.

    Müsst ihr in der D-Jugend schon mit 5er Bällen spielen? :(


    Derbystar kann ich dir empfehlen. Bis vor 2 Jahren waren die Adidas Torfabrik Top Training sehr gut, aber haben dann sehr stark abgebaut.


    Derbystar benutzen wir aktuell in der Fussballschule und bei mir im Verein und bin damit sehr zufrieden. Müsste aber schauen welche Modelle das genau sind.

    In Köln spielen wir es in einer Art Pilotstaffel und es gibt immer mehr Interesse daran.


    Ich kann es nur befürworten, da es in meinen Augen nur Vorteile gibt. Neben der spielerischen Entwicklung und der Tatsache, dass alle Kinder mit eingebunden werden in das Spiel (es gibt keine klassischen Ersatzspieler und man bildet ja mehrere Teams) nimmt es vor allem den erfolgsgeilen nur auf Sieg aufstellenden und spielenden Trainern und Eltern den Wind aus den Segeln.


    Auf grossen Toren mit rotierendem TW kann man ja parallel zum Funino spielen und deckt somit alles ab.


    ich bin auch gespannt, was bei uns passieren wird: augsburger-allgemeine.de

    Wir sind auf jeden Fall darauf vorbereitet (Link)

    Habt ihr noch ein paar positive Vereinsberichte? Danke.


    Ein Zitat aus dem Artikel wo ich nicht weiss, ob ich lachen oder weinen soll:


    "...„Spielen ohne Torwart? Bin ich voll dafür“, sagt Werner Schlosser, der Jugendleiter der TSG Stadtbergen. Allerdings nur am 1. April. „Aber es gibt ja noch mehr geniale BFV-Ideen“, denkt er laut nach: „F-Jugend-Spiele bei drei gegen drei? Bei über 40 F-Kindern könnten wir dann 24 Stunden rund um die Uhr spielen. Oder dürfen dann nur noch die drei „Besten“ spielen?“, schüttelt Werner Schlosser ebenso den Kopf, ..."


    Wie stellt er sich das denn vor? Dass 3:3 auf Grossfeld quer über den Platz gespielt wird? :D:D:D:D:D


    Unglaublich! Da geben Leute öffentlich Statements in Zeitungen von sich, die sie in ihrer Funktion als Jugendleiter derart disqualifizieren, dass man als Verband/Kreis oder von mir aus auch der DFB persönlich, bei diesem Jugendleiter mal anrufen und bitten sollte sich in Zukunft nur noch drum zu kümmern, dass der Materialcontainer aufgeräumt und die Bälle für die Kinder aufgepumpt sind.


    Seine Aussage zeigt derart klar, dass er sich nicht ein bisschen damit auseinandergesetzt hat. Und das ist ein Jugendleiter, dem man seine Kinder anvertraut in der Hoffnung, dass er die Kinder fördert...X/


    Selbstverständlich kannst du gerne dabei bleiben. Jeder hat da seine eigenen Gedanken und Meinungen und dazu. Es hat auch nichts mit richtig oder falsch zu tun.


    Es ist halt nur meine Meinung, dass wenn ich den oder die spielschwächeren Spieler mitspielen lasse, ich diesen genauso das gleiche versuchen lasse und ich ihm nicht sagen würde, dass er den Ball nach immer wegschiessen soll.


    Klar geht es oft in die Hose, aber den anderen Fehler erlauben und ihm sagen, dass er lieber den Ball weghauen soll, werde ich nicht machen. Steuern versuche ich es oft über die Position wo er spielt. Macht er den Fehler weiter vorne ist es für ihn weniger negativ behaftet, da nicht zwangsläufig direkt ein Gegentor passiert.


    Du nennst es "gefährliche Situation", für mich sind es genau die Situationen die die Kinder brauchen um zu lernen. Das ist mir lieber, da die Kinder genau in diesen Situationen das versuchen sollen umzusetzen was wir im Training geübt haben.


    Im Training die Sachen üben, aber im Spiel nicht erlauben anzuwenden, würde ich persönlich nicht machen.


    Aber ich verstehe dein Problem wenn man Neulinge mit weiter fortgeschrittenen spielen lässt. Evtl. würde es helfen dies zu steuern, dass sie immer nur jeweils gegen gleichstarke Teams spielen.


    Auch wir (E1) versuchen im Training und definitiv auch im Spiel einen kontrollierten Spielaufbau von hinten zu etablieren.


    Aber: Ich habe in den letzten 18 Monaten 3 Bundesligaspiele besucht. In allen drei Spielen haben 5 von 6 Mannschaften ihr Spiel auf lange Abschläge des Torwarts aufgebaut- Nicht schön, aber es war so. Meine Frage lautet deshalb: Überfordern wir die Kinder nicht, wenn wir in allen Spielsituationen einen kontrollierten Spielaufbau von hinten einfordern?


    Den Vergleich Kinderfussball mit Erwachsenenfussball sollten wir Kinder-/Jugendtrainer tunlichst vermeiden ;)


    Wir haben ganz andere Ziele und Aufgaben als die da oben. Unsere Aufgaben ist es ihnen all das beizubringen um es irgendwie nach oben zu schaffen und nicht im Kindesalter wie die Erwachsenen zu spielen.


    Aber ich weiss was du meinst und beobachte es auch in Spielen von NLZ-Teams, dass oft nach vorne geschlagen und dann der zweite Ball gejagt wird :rolleyes:


    Wir fordern den Spielaufbau ja auch nicht des Ergebnis wegen, sondern damit die Kinder von Beginn an versuchen ihren Aktionen Struktur und Ordnung beizubringen. Ein Bewusstsein entwickeln für das Erkennen von Situationen und der anschliessenden Entscheidungen nach Abwägen von mehreren Optionen.


    Gebe ich dem Kind aber von Anfang an nur die Option, dass er den Ball weghauen soll, wird das Kind nicht viel dadurch lernen. Von daher sollten wir den Kindern von Beginn an viele Optionen an die Hand geben aus denen sie auswählen und anschliessend versuchen sollen.


    Von Beginn an und unabhängig von den Auswirkungen wie Gegentore und Niederlagen.


    Da bin ich anderer Meinung.


    Wann sollen sie es denn deiner Meinung dann lernen?


    Ich habe meine Kinder letztes Jahr in der U7 (Bambini) übernommen und auch da haben wir es schon angefangen mit dem Spielaufbau und der Lerneffekt ist defintiv vorhanden, trotz aller Gegentore oder Niederlagen.


    Denn durch diese Situation lernen sie es und was glaubst du wie die Freude und Motivation dann da war, als es dann anfing zu klappen.


    Die Kinder ärgern sich über die Gegentore und Niederlagen, vergessen diese aber ganz schnell. Trainer/Eltern, da bleibt sowas länger im Kopf hängen. Frustrierter sind die Kinder wenn sie vom Trainer und den Eltern es gezeigt bekommen, dass die Aktion "falsch"schlecht" war.


    Und genau hier liegt das Problem. Man muss die Kinder für den Versuch loben, dann trauen sie es sich auch erneut. Frustrierter und trauen sich danach gar nix mehr, ist wenn man es dem Kind auch als negativ vermittelt.


    Denn das Kind hat doch die richtige Entscheidung getroffen, lediglich die korrekte Umsetzung hat gefehlt.


    Dann lobe ich das Kind doch erstmal dass es die richtige Entscheidung getroffen hat und muntere es auf, dass es diese nochmal versucht. Dann arbeite ich doch daran dem Kind zu helfen diese richtige Entscheidung richtig umzusetzen.


    Um dein Beispiel aufzunehmen:


    Die können den Ball nicht annehmen, geschweige denn vernünftig weiterspielen.


    Jetzt ist doch die Möglichkeit gegeben dies zu üben.


    Mir ist lieber die Kinder haben im Spiel 20 mal die Möglichkeit den Ball anzunehmen, als wenn der TW den Ball 20mal über ihre Köpfe hinwegdrischt.


    Denn heute sind 20 Ballannahmen und 20 Ballverluste, nächstes Wochenende 20 Ballannahmen und wieder 20 Ballverluste, nächstes Wochenende 20 Ballannahmen und wieder 20 Ballverluste,nächstes Wochenende 20 Ballannahmen aber nur noch 18 Ballverluste.


    Und genau das wollen wir doch.


    Wenn jedes Wochenende der Ball nach vorne gedroschen wird, werden in einem Jahr die 20 Ballannahmen immer noch 20 Ballverluste mit sich bringen.