D.h. man könnte Familienmitgliedschaften in den Vereinen bezuschussen, weil deren Einfluss auf eine spätere Sportkarriere (ob Profi oder nicht) viel entscheidender ist als der Sportverein oder Trainer.
Als Verein könnte man auch Kinder in Bezug auf die Wahrscheinlichkeit einer späteren Sportkarriere selektieren (z.B. bei Wartelisten): Bist du am Anfang eines Jahres geboren? (RAE); Treiben deine Eltern Sport? Wie sind die motorischen Fähigkeiten? .... - man muss ja die Wahrscheinlichkeit für spätere Zahlungen erhöhen
Man kann natürlich alles ins Lächerliche ziehen. Vielleicht pränataler Gentest. Ethnienzugehörigkeit oder was auch immer. Allerdings bestätigt der Beitrag ja, dass die Entwicklung eben sehr früh beeinflusst wird und sicher nicht erst ab 10. oder 11. Lebensjahr. Und ja, die Familie wird durch den Sprung ins Profi Lager sicherlich auch begünstigt. Ich gehe mal davon aus, dass der Fußballprofi, wenn er gut verdient, auch seine Familie partizipieren lässt.
Am Ende ist es subjektiv, welche Verteilung des Geldes man als ursachengerecht empfindet.
